{"id":4040,"date":"2022-05-02T23:53:53","date_gmt":"2022-05-02T21:53:53","guid":{"rendered":"https:\/\/anthro.world\/?page_id=4040"},"modified":"2022-05-03T14:50:50","modified_gmt":"2022-05-03T12:50:50","slug":"105-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.anthro.world\/en\/105-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation\/","title":{"rendered":"105. Folge Apokalypse des Johannes"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-dark-gray-color has-text-color\">By Dr Wolfgang Peter<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Here you will find useful summaries, transcripts, keywords, etc.<\/li><li>If you would also like to help make this documentation even richer, please contact <a href=\"mailto:info@anthro.world\">info@anthro.world<\/a><\/li><li>Vielen Dank an Ghislaine und Susanne_Stand 2. Mai 2022<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Date of the lecture:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Summary<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle wp-block-ub-content-toggle-block\" id=\"ub-content-toggle-block-81c04646-b048-47f0-a63a-3997cfad288a\" data-mobilecollapse=\"false\" data-desktopcollapse=\"false\" data-preventcollapse=\"false\" data-showonlyone=\"false\">\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion\" style=\"border-color: #f1f1f1; \" id=\"ub-content-toggle-panel-block-\">\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title-wrap\" style=\"background-color: #f1f1f1;\" aria-controls=\"ub-content-toggle-panel-0-81c04646-b048-47f0-a63a-3997cfad288a\" tabindex=\"0\">\n\t\t\t<p class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title ub-content-toggle-title-81c04646-b048-47f0-a63a-3997cfad288a\" style=\"color: #000000; \">Von Mith\u00f6rer Ghislaine und Susanne<\/p>\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-toggle-wrap right\" style=\"color: #000000;\"><span class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-state-indicator wp-block-ub-chevron-down open\"><\/span><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t<div role=\"region\" aria-expanded=\"true\" class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-content-wrap\" id=\"ub-content-toggle-panel-0-81c04646-b048-47f0-a63a-3997cfad288a\">\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Apokalypse des Johannes - 105. Vortrag von Wolfgang Peter\n\n    1 Apokalypse des Johannes 105. Vortrag als Film\n    2 Schl\u00fcsselw\u00f6rter\n    3 Transkription des 105. Vortrags \n        3.1 Begr\u00fc\u00dfung und 1. Wochenspruch am 19.4.2022\n        3.2 Wendung des Menschen nach au\u00dfen und nach innen\n        3.3 Das Ich des Menschen auf der Erde im Bewusstseinszeitalter\n        3.4 Der Mensch im Wechselspiel mit seiner Umwelt\n        3.5 \u00dcberwinden der Blutsverwandtschaft\n        3.6 Die aktuellen Herausforderungen durch Luzifer und Ahriman\n        3.7 Der Mensch und die ahrimanische Technik - Chancen und Fallen\n        3.8 Der Mensch auf dem Weg zu Individualit\u00e4t und Sch\u00f6pfertum\n        3.9 Wirkliche Imaginationen und luziferische Trugbilder\n        3.10 Auf dem Weg zum Ich und dem Erkennen meiner Einzigartigkeit\n        3.11 Die Reichen und M\u00e4chtigen in den F\u00e4ngen Ahrimans\n        3.12 Die wirkliche Ich-Erfahrung ist m\u00f6glich\n        3.13 Die Gefahren der geistigen Tr\u00e4gheit\n        3.14 Das wirkliche Ich-Bewusstsein kann heilen\n        3.15 Wie Ahriman erkennen und ihn von wahrer Geistigkeit unterscheiden?\n        3.16 \u00dcber Ahriman zum Neuen Jerusalem\n        3.17 Ahriman, Luzifer und die gro\u00dfen Herausforderungen und Gefahren der Gegenwart\n        3.18 Falsche Impulse durch unheilige Beziehungen\n        3.19 \u00dcbertragung karmischer Verfehlungen von Verstorbenen auf die Lebenden\n        3.20 Die Gefahren der 8. Sph\u00e4re\n        3.21 Wir brauchen heute die voll bewusste Verbindung zum Christus\n        3.22 Von der Naturwissenschaft zum Erleben des Geistigen\n        3.23 Die Ablenkungsman\u00f6ver und der Abgrund - Wir m\u00fcssen handeln \n        3.24 Ausklang\n\n\t\nSchl\u00fcsselw\u00f6rter\n\n1. Wochenspruch zum Ostersonntag - der Mensch in seiner Beziehung zu Erdenwelt und Kosmos - was erm\u00f6glicht uns die Freiheit? - eigene sch\u00f6pferische Impulse finden - das Wesen des Menschen an seinen Taten erkennen - Bewusstseinsseelenzeitalter und Ich-Bewusstsein - Luzifer und Ahriman in der Gegenwart und in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter - der Christus-Impuls, die Christuskraft und die Ich-Kraft - Blutsverwandtschaft und Menschlichkeit - der Menschheitsrepr\u00e4sentant - Transhumanismus und physische Unsterblichkeit - Technik ist weder gut noch b\u00f6se - wirkliche Imaginationen und luziferische Trugbilder - freie Entscheidungen - ahrimanische-technische sch\u00f6pferische Intelligenz - das Kapital und die Reichen und M\u00e4chtigen - die Angst vor dem Tod - die Begegnung mit sich selbst - Alfons Petzold, Wolfgang Pauli und Teilhard de Chardin - zum Neuen Jerusalem kommen - unheilige Beziehungen zwischen Lebenden und Verstorbenen - niedere Astralkr\u00e4fte \u00fcberlappen mit hohen \u00c4therkr\u00e4ften - \u00dcbertragung karmischer Verfehlungen - 8. Sph\u00e4re und das Sorat-Prinzip - der Geist in der Materie - Ich lebe, aber nicht ich, sondern der Christus in mir - die Gesetze der Zukunft\nTranskription des 105. Vortrags (von Ghislaine und Susanne am 2. Mai 2022)\n\nBegr\u00fc\u00dfung und 1. Wochenspruch am 19.4.2022\n\nIch begr\u00fc\u00dfe euch ganz herzlich zum 105. Vortrag der Apokalypse und endlich- nach langer Durststrecke - landen wir beim ersten Wochenspruch. Wir haben den Ostersonntag hinter uns gebracht und mit dem Ostersonntag startet die neue Runde. Es hat den sch\u00f6nen Titel \u00abFr\u00fchling\u00bb. Mmm, beim Wetter merkt man noch nicht so viel davon, aber es wird sicher besser und es ist vor allem Osterstimmung.\n\n    Wenn aus den Weltenweiten\n    Die Sonne spricht zum Menschensinn\n    Und Freude aus den Seelentiefen\n    Dem Licht sich eint im Schauen,\n    Dann ziehen aus der Selbstheit H\u00fclle\n    Gedanken in die Raumesfernen\n    Und binden dumpf\n    Des Menschen Wesen an des Geistes Sein.\n\nDas hei\u00dft, es ist eine gro\u00dfe Umdrehung da zum letzten Wochenspruch, zum 52. Es war immer die Betonung prim\u00e4r auf dem Geistigen, das hereinkommt, aber jetzt kommt etwas dazu. Wir sind soweit, aus dem Geistigen, das wir in uns rege gemacht haben - oder vielleicht ein bisschen ins Bewusstsein gebracht haben - dass wir etwas davon der geistigen Welt entgegen tragen k\u00f6nnen. Also, zu der geh\u00f6ren wir ja selber auch - zu der geistigen Welt - aber so, dass wir hier von unserer irdischen Welt aus etwas in die kosmische weitertragen k\u00f6nnen. Gedanken, n\u00e4mlich vor allem Gedanken.\nWendung des Menschen nach au\u00dfen und nach innen\n\nWir nat\u00fcrlich als Menschen hier auf Erden haben - \u00fcber das haben wir schon \u00f6fter gesprochen - ganz besondere Erfahrungen, wor\u00fcber die anderen geistigen Wesen in der Form nicht verf\u00fcgen, von Christus jetzt abgesehen, weil Christus ist Mensch geworden und hat dadurch sich alles das erworben, was der Mensch als einziges geistiges Wesen im Kosmos hat: Diese Beziehung zur Erdenwelt, zur \u00e4u\u00dferen Erdenwelt, zur gegenst\u00e4ndlichen Welt, zur Welt der festen Gegenst\u00e4nde, die uns einerseits trennt ein bisschen von der Welt - was hei\u00dft ein bisschen, ganz stark trennt es uns, weil wir stehen ihr gegen\u00fcber - aber andererseits durch diese andere Art des Erlebens uns auch die Freiheit erm\u00f6glicht. Wir k\u00f6nnen uns in uns zur\u00fcckziehen und sagen, okay, das ist da drau\u00dfen, das geht mich im Moment nichts an, ich besch\u00e4ftige mich mit meinem Inneren - oder ich kann auch sagen, ich wende mein Inneres ganz der Welt drau\u00dfen zu und verbinde mich damit. In dem Wechselschlag leben wir eigentlich ununterbrochen. Der kann weitergehen, das hei\u00dft tiefer hinein in die Welt drau\u00dfen, in die Wesen, die uns umgeben, Pflanzenwesen, Tierwesen, Menschenwesen, aber auch das Wesen des Mineralischen. Wir haben schon davon gesprochen, dass gerade diese Mineralisierung der Erde das Besondere unserer Erdenverk\u00f6rperung, also der Erde als Ganzes, ist. Dieses mineralische Element - das Kristalline - tritt zutage und es h\u00e4ngt sehr stark mit unserer Ich-Kraft zusammen. Das hei\u00dft, die Erdenwelt, der ganze Kosmos der damit verbunden ist, ist von Haus aus auf das menschliche Ich ausgerichtet.\n\nDas liegt von Haus aus in diesem Kristallinen: die M\u00f6glichkeit, sich ja in gegenst\u00e4ndlicher Form abzuschlie\u00dfen von der Welt. Dies gab es so in dieser starken Form eigentlich noch nie. Wir sind immer noch mit unserem menschlichen K\u00f6rper sehr viel verbunden mit der Welt, auch rein stofflich, schon durch die Atmung, aber auch durch das Licht, das wir aufnehmen, durch die T\u00f6ne, die wir h\u00f6ren. Also, ganz isoliert in uns sind wir eigentlich in Wahrheit trotzdem nicht, aber wir haben oft das Gef\u00fchl, wir stecken da drinnen irgendwo - und unter Umst\u00e4nden kann man es wie ein Gef\u00e4ngnis, wie eine Einsamkeit empfinden. Das ist sogar ein Erlebnis, das auf dem geistigen Entwicklungsweg ganz wichtig ist, diese Einsamkeit zu erleben, zu sagen: \"So, da bin ich ganz allein mit mir und ich muss schauen wie ich zu Rande komme.\" Eben um die eigenen geistigen Kr\u00e4fte zu wecken. Nicht gleich rufen: \"Bitte, Intuition von da oben, Inspiration sag mir, was passieren soll\", sondern sozusagen ich muss meine ganz eigenen Entscheidungen treffen, meine eigenen sch\u00f6pferischen Impulse finden - und gerade aus dem heraus kann ich dann die gro\u00dfe Geistige Welt bereichern, aus dem heraus kann ich etwas geben, nicht nur es blo\u00df zur\u00fcckspiegeln, sondern wirklich es versehen mit einem ganz neuen Einschlag. Das k\u00f6nnen die Engelwesenheiten \u00fcber uns in dieser Art nicht. Wenn sie sich nach dem Inneren wenden, dann erleben sie Geisterf\u00fcllung, das hei\u00dft, sie sind erf\u00fcllt von den geistigen Kr\u00e4ften, die durch die ganzen Hierarchien, die \u00fcber ihnen stehen, zu ihnen herunterkommen. Ein Engel kann sich nicht zur\u00fcckziehen und sagen: \"Es interessiert mich nicht, was um mich herum ist, sondern ich besch\u00e4ftige mich mit mir selber.\" Das geht f\u00fcr einen Engel nicht. Ein Engel f\u00fchlt sich am st\u00e4rksten dann, wenn er sich ausgie\u00dft in die Welt und an den Taten, die dadurch entstehen, an dem erkennt er sich, im Prinzip. Er erlebt sich daran, dass die Welt sich durch seinen Einfluss ver\u00e4ndert. Das hei\u00dft, er ist also ganz hingegeben an die Welt zugleich. Bei uns ist da eben dieser ganz starken Bruch. Einerseits k\u00f6nnen wir uns ganz in uns zur\u00fcckziehen, ganz bei uns sein, wir k\u00f6nnen uns aber auch vollkommen an die Welt hingeben, sodass wir im Extremfall uns selber gar nicht mehr sp\u00fcren. Wir k\u00f6nnen uns auch an die Welt verlieren. Ein Engel verliert sich nie an die Welt, obwohl er sich mit ihr verbindet, aber er f\u00fchlt sich gerade darin sehr stark in seinem Selbstbewusstsein. Er spiegelt sich sozusagen in den Taten, die er in die Welt setzt. K\u00f6nnen wir auch. K\u00f6nnen wir auch.\nDas Ich des Menschen auf der Erde im Bewusstseinszeitalter\n\nMan erkennt an einem Menschen sein wirkliches Wesen gerade an seine Taten, weniger an den gescheiten Ideen, die er uns mitteilt - das kann auch hoch gescheit sein - aber es bringt auch nicht so viel, aber wenn es Tat wird. Dann, wenn es die Welt wirklich ver\u00e4ndert. Das kann im \u00e4u\u00dferen Sinn sein, es kann auch so sein, dass es die Menschen ver\u00e4ndert, mit denen er spricht, denen er sich zuwendet, weil die Menschen seine Impulse aufgreifen und sie in sich wirken lassen - hoffentlich aus Freiheit heraus. Das ist heute ganz wichtig, sonst w\u00e4re es ganz schlecht, wenn ein Mensch suggestiv auf die anderen wirkt, was aber sehr viel zum Beispiel durch die Medien gemacht wird heute, was durch Politik gemacht wird. Die Schulung der Politiker beruht gerade darauf, wie beeinflusse ich die Leute m\u00f6glichst so, dass sie das tun, was ich haben m\u00f6chte. Umgekehrt sind sie genauso unter dem Zwang, was die Masse will: \"Mit dem muss ich mich auseinandersetzen, denn wenn zu viele etwas wollen, dann kann ich das auch nicht so gut verweigern, weil dann werde ich Schwierigkeiten kriegen.\" Aber es w\u00e4re f\u00fcr einen Politiker auch sehr wichtig, mal ganz zu sich finden zu k\u00f6nnen und dann wieder ganz zu den Menschen drau\u00dfen finden zu k\u00f6nnen, aber ohne sich vollkommen zu verlieren, wach zu bleiben.\n\nUnser wichtigstes Instrument, das wir jetzt gerade in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter haben und entwickeln k\u00f6nnen, ist das Ich-Bewusstsein, mit dem wir uns ins Innere wenden k\u00f6nnen, ohne dass es da vom Egoismus zu stark ergriffen wird. Das hei\u00dft, mit dem, was in uns wirkt namentlich durch Luzifer - der macht sehr stark den Egoismus - und dahinter lauert aber auch schon der Ahriman. Und der Luzifer hilft ihm dann so, dass wir unbedingt haben wollen das, was uns der Ahriman suggeriert. Da arbeiten sie gezwungenerma\u00dfen sehr gut zusammen. Das ist das Charakteristikum unserer Zeit, dass man oft gar nicht wei\u00df: \"Ist das der Luzifer oder der Ahriman?\"  Ja, beide. Der eine zieht so, der andere so und damit schaffen sie es oft, unser Ich ganz aus dem Gleichgewicht zu bringen. Oder es schl\u00e4ft dann am besten: \"Wei\u00df ich nicht, es ist zu verwirrend, ich lass mich ziehen, wohin es mich treibt.\" Dann glaubt man, es ist vielleicht Intuition, aber\u2026 Ja, vielleicht schon, aber von der falschen Seite zumindest. Diese Dinge sind heute wahnsinnig gef\u00e4hrlich. Und darum h\u00f6re ich ja so oft: \"Wie wei\u00df ich jetzt, ob ich das wirklich bin oder ob das mein Ego ist?\" Naja, es gibt da keine Patentantwort darauf, aber genau diese Frage individuell, in jedem Moment wieder zu l\u00f6sen, ist eine der Hauptaufgaben unserer Zeit. Ich kann f\u00fcr etwas voller Enthusiasmus sein und da ist doch nur der Luzifer, der dahinter steckt - und ich glaube, ich bin es, aber der Luzifer fl\u00fcstert mir genau ein, was es ist. Das hei\u00dft, das gilt es zu erkennen, was schon wieder das Paradoxon braucht, voll in der Begeisterung leben zu k\u00f6nnen - aber Begeisterung ist etwas anderes als Fanatismus zum Beispiel. Das Luziferische hat immer etwas von Fanatismus: \u00ab\"Ah, ich habe erkannt, wie die Welt funktioniert, und wenn wir alle das so machen, dann wird alles gut werden.\" Da kann ich hundertprozentig sicher sein, dass dort der Luzifer mir das einfl\u00fcstert und dahinter der Ahriman wartet, um uns in irgendeine Maschinerie einzuspannen. Das ist eigentlich zum Greifen nah. Das hei\u00dft, wir sollen Begeisterung, wirkliche Begeisterung, Freude, Enthusiasmus, ja Emotionen - aber in diesem Sinne gute Emotionen - entwickeln, aber dabei immer wachsam sein: \"Ist das Fanatismus oder lasse ich die andern frei dabei?\" Ich kann erz\u00e4hlen davon, was ich daran erlebe, was ich darin sehe, ich kann es anderen Menschen erkl\u00e4ren, ich kann auch ihre Begeisterung wecken dadurch, ohne weiteres, aber ich muss sie immer vollkommen frei lassen. Nicht sagen: \"Ach, was wir durch die Anthroposophie bekommen haben, ach, bitte alle Menschen, werdet Anthroposophen - und wenn ihr es nicht wollt, dann wird die Welt untergehen, und wenn ihr es nicht wollt, dann werden wir euch dazu hinbringen, werden euch erziehen dazu.\" Dann ist es total daneben.\n\nIch meine, wir m\u00fcssen das Beispiel des Christus nehmen, der sich vollkommen in die H\u00e4nde der Menschen gegeben hat und die vollkommene Ohnmacht entwickelt hat, sich in die vollkommene Ohnmacht begeben hat, aber das ist zugleich die gr\u00f6\u00dfte Macht \u00fcber sich selbst. Das ist die einzige Macht, die wir heute in Wahrheit in gesunder Weise aus\u00fcben d\u00fcrfen.  Die Macht \u00fcber uns selbst. Zu tun, was ich mir selbst befehle - und dem aber mit aller Strenge zu folgen. Wenn ich aus dem Ich heraus einen Entschluss fasse und dann nach zehn Tage drauf komme: \"Naja, das ist aber anstrengend, nein, eigentlich mag ich es nicht.\" Dann widerlege ich mich selbst, dann arbeite ich daran, meine Ich-Kraft - ich will nicht gleich sagen zu zerst\u00f6ren - aber zu verkleinern, abzubauen. Und da st\u00fcrzen sich ganz gewaltig darauf die Widersacherm\u00e4chte, da f\u00f6rdern sie uns in jeder Hinsicht und fl\u00fcstern uns: \"Nein, \u00e4ndere die Idee ein bisschen, da lang geht\u2019s leichter.\" Da l\u00e4sst sich schon wieder sehr leicht finden: \"Naja, dann habe ich jetzt einen besseren Weg gefunden\", bedeutet n\u00e4mlich, den bequemeren Weg. Und damit umgehe ich viele Probleme, die ich eigentlich l\u00f6sen m\u00fcsste, damit es fruchtbar werden k\u00f6nnte, und erzeuge aber gerade damit die Katastrophe.\n\nEs ist also namentlich seit Beginn des Bewusstseinsseelenzeitalters das gr\u00f6\u00dfte durch Menschen, die sehr idealistisch, aber fanatisch-idealistisch gesonnen waren, von einer Idee tief \u00fcberzeugt waren, dass das allein die Menschheit, die Welt oder sonst etwas rettet, aber in Wahrheit tief unmenschlich waren. Sie merken es aber nicht. Diese Ideen leben heute nach wie vor. Es lebt zum Beispiel in allen Anschauungen der Pragmatismus, wenn man sagt: \"Na gut, wenn ich 10 Millionen retten kann und daf\u00fcr einen opfern muss, dann ist es eben so.\" So einfach ist die Entscheidung nicht. Wenn ich anfange so zu rechnen, dann ist es v\u00f6llig unmenschlich. Es ist v\u00f6llig unmenschlich. Die Entscheidung kann man nicht aus der Ratio heraus treffen, damit die Rechnung aufgeht. Unter Umst\u00e4nden muss ich den Einen retten - und man wird dann sehen, was mit den andern wirklich passiert. Das ist nicht immer so ausgerechnet, dass dann wirklich das, was man vermutet oder sich ausrechnet, auch wirklich passiert. Vielleicht passiert es dann gerade ganz anders. Heute wird sehr viel in der Philosophie, in der Ethik, solche Modelle diskutiert: Wie ist es, also da ist ein Zug, der rast auf eine Gruppe von Menschen zu, ich k\u00f6nnte jetzt noch gerade die Weichen umstellen und dann rast er nur \u00fcber einen dr\u00fcber. Was machst du in der Situation? Und die meiste Entscheidung ist dann: Ich opfere den Einen f\u00fcr die Vielen. Aber das ist v\u00f6llig geistfern, in Wahrheit, ein v\u00f6llig praxisfernes Spiel, das ist rein aus Gedanken ausgedacht. Es kann sehr viel anderes passieren. Ich kann nur intuitiv, in dem Moment, wo es passiert, eine Entscheidung finden - und die hat keine Norm. Der Mensch, der vielleicht dann an der Weiche oder wo immer dort steht, der hat in dem Moment die Intuition und wenn er sie hat, dann wird er das Richtige machen, was insgesamt die Welt am besten weiter bringt. Das hei\u00dft, da gibt es nicht irgendeine einmalige L\u00f6sung daf\u00fcr, wo jetzt die Ethik schreiben k\u00f6nnte: So musst du in der Situation handeln. Weil sich das einfach durch das Verstandesdenken gar nicht aussch\u00f6pfen l\u00e4sst, sondern da, wo Menschen beteiligt sind an einer Aktion - und wir sind im Grunde an allem, was in der Welt passiert beteiligt, wir sind mit beteiligt.\n\nDer Mensch im Wechselspiel mit seiner Umwelt\n\n\u00dcber das haben wir schon gesprochen - also das hei\u00dft, bei allem, was in der Natur passiert, ist auch immer ein Einschlag durch die Menschen drinnen, es bringt etwas \u00fcber die blo\u00dfe Naturgesetzlichkeit, die aus der Vergangenheit nachwirkt, hinein und bringt in die ganze Sache ganz neue \u00fcberraschende Aspekte hinein. Genau das ist das, was ich in der Intuition erfassen kann. Wirklich in dem Moment, in der Situation - und ich wei\u00df es erst in dem Moment, wo ich es tue: \"Das muss ich jetzt tun.\" Und ich sehe dann nachher auch: \"Aha, ich wei\u00df jetzt, warum ich das tun musste.\" Egal wie die Sache ausgeht. Es ist vielleicht nicht m\u00f6glich, dass ich alle Beteiligten retten kann. Vielleicht sterben die zehn oder die hundert. Kann sein - und vielleicht ist es trotzdem die richtige Entscheidung gewesen. Es ist nicht einfach so jedenfalls, dass prinzipiell die Entscheidung einer gegen hundert ganz klar ist. Da f\u00e4ngt genau das Unmenschliche an - und vieles in dieser Art der \u00dcberlegungen spielt heute in der Politik, in den Entscheidungen, die getroffen werden, eine gro\u00dfe Rolle. Wenn ich einen sehe, der unbequem ist, der andere gef\u00e4hrdet, wenn er ein Diktator oder so etwas ist, der wird dann ganz klar einfach abgeschossen. Ich gebe es irgendeinem professionellen Attent\u00e4ter weiter, der dann versucht ihn aus dem Weg zu schaffen. Das muss nicht immer die richtige L\u00f6sung sein. Das kann sein - aber das muss es nicht grunds\u00e4tzlich sein. Das hei\u00dft, wie soll ich sagen, wenn man in der Theorie eine gute L\u00f6sung findet, dann sollte es schon sehr verd\u00e4chtig sein, dann sollte man sehr aufmerksam sein, dann wird das sicher nicht eine L\u00f6sung sein, die sich irgendwie verallgemeinern k\u00f6nnte. Das ist eine Milchm\u00e4dchenrechnung. Aber genau mit dem packen uns die Widersacher. Genau mit diesen Dingen packen sie uns.\n\nGenau dieser Punkt, n\u00e4mlich aus der Intuition und aus der Freiheit heraus zu entscheiden. Die Intuition zwingt uns zu nichts, denn die Intuition ist ganz auf unsere Individualit\u00e4t zugeschnitten. Ein anderer, der daneben steht, kriegt eine andere Intuition, damit er seinen Teil richtig tun kann - und er tut was anderes, er leistet einen anderen Beitrag zu der ganzen Geschichte. Es ist daher das Schlimmste heute zu sagen, ich finde Regeln, die f\u00fcr alle in einer bestimmten Situation g\u00fcltig sind. Wir leben in einer \u00dcbergangszeit drinnen, die zumindest das ganze Bewusstseinsseelenzeitalter dauert - und das sind immerhin insgesamt \u00fcber 2000 Jahre; 2160 Jahren wird es dauern - eine Kulturepoche ungef\u00e4hr, es ist auch nicht so auf die Millimeter genau zu nehmen oder auf die Sekunde genau, sondern es gibt \u00dcbergangszeiten dazu. Aber bis dahin sollten wir so weit kommen, dass unser ethisches, unser moralisches Verhalten - also, Moral hei\u00dft die Anwendung der Ethik in der Praxis, im Grunde - eben nicht auf ein ethisches System, auf eine ethische Norm sich begr\u00fcndet, sondern intuitiv, grunds\u00e4tzlich intuitiv in der Situation getroffen wird. Da gibt es keine Regeln mehr von oben. Das hei\u00dft, es wird sich alles \u00e4ndern. Es wird auch die Zeit aufh\u00f6ren, wo es Gesetze gibt, die von oben kommen. Das sollte dann in der n\u00e4chsten Kulturepoche, im Laufe der n\u00e4chsten Kulturepoche, das Allgemeine werden. Da hei\u00dft es also, die Gemeinde von Philadelphia, wie sie in der Apokalypse genannt wird, also die Epoche der Bruderliebe.\n\u00dcberwinden der Blutsverwandtschaft\n\nIch bin drauf angesprochen worden, ja, Br\u00fcderlichkeit, Bruderliebe, ist das \u00fcberhaupt der richtige Ausdruck heute, wie schaut es aus mit den Schwestern. Gut, ich sage, man k\u00f6nnte es aus heutiger Sicht sogar wirklich weiter fassen, weil vor allem auch das Wort Bruderliebe - oder auch Schwesterliebe oder Geschwisterliebe, k\u00f6nnte man auch sagen, dann w\u00e4re es neutral, denn im Deutschen versteht man unter Geschwister beides - aber dann ist immer noch drinnen das Primat der Blutsverwandtschaft. Der Bruder ist der Blutsverwandte und die Schwester ist die Blutsverwandte. Es geht aber darum, dass es keinen, nicht den geringsten Unterschied mehr gibt dazu, ob der Mensch blutsverwandt ist mit mir oder nicht. Das christliche Element geht ja genau dahin - und der Ausdruck daf\u00fcr ist die Hochzeit von Kana, eigentlich - dass dort der Schritt getan wird \u00fcber die Blutsverwandtschaft hinaus. Also die Abl\u00f6sung dessen, wo im j\u00fcdischen Volk, also bei den Israeliten und im engeren Sinn dann beim j\u00fcdischen Volk - also der Stamm Juda ist ein ganz bestimmter Stamm aus den zw\u00f6lf St\u00e4mmen Israels, das ist noch etwas Engeres, irgendwo - aber gerade dabei ist das Prinzip der Blutsverwandtschaft ganz wichtig. Du bist eigentlich Jude, weil du j\u00fcdischer Abstammung bist - und zwar interessanterweise m\u00fctterlicherseits. Es z\u00e4hlt die Abstammung m\u00fctterlicherseits. Dann bist du auf jeden Fall Jude. V\u00e4terlicherseits ist es nicht so wichtig. Man kann heute nat\u00fcrlich auch konvertieren zum Judentum, wenn man es nicht ist von der Blutsabstammung her - da hat sich auch etwas ge\u00e4ndert.  Aber es ist eher ungew\u00f6hnlich. Der gro\u00dfe Schritt, der mit dem Christus-Impuls gekommen ist, dass das nicht mehr das Entscheidende ist, sondern dass jeder Mensch hier mein Bruder im Geiste sein kann, mein Mitmensch eben sein kann, also es ist an die Stelle der Br\u00fcderlichkeit oder Schwesterlichkeit, an die Stelle der Blutsverwandtschaft \u00fcberhaupt, in Wahrheit, die Menschlichkeit getreten. Die Beziehung von Mensch zu Mensch ohne Ansehung dessen, aus welcher Abstammung er kommt, ob er Mann oder Frau ist, welcher Religion er zugeh\u00f6rt. Welcher Religion er zugeh\u00f6rt! Das hei\u00dft, das Christentum muss in sich die Toleranz und die Offenheit f\u00fcr alle Religionen haben, weil das Christentum ist eigentlich keine Religion, in Wahrheit. Das ist etwas anderes. Das ist was dar\u00fcber Stehendes. Es ist am allerwenigsten ein Geb\u00e4ude von bestimmten Regeln, die man einh\u00e4lt, sondern es beruht im Grunde einfach auf der \u00dcberzeugung, auf der einzigen \u00dcberzeugung, der Christus, also das h\u00f6chste G\u00f6ttliche - ob man es Christus nennt oder wie immer man es nennt, ganz egal, aber das h\u00f6chste G\u00f6ttliche, das unseren ganzen Kosmos geschaffen hat - hat sich in menschlicher Gestalt verk\u00f6rpert auf der Erde. Damit ist ein Impuls entstanden, dass in jedem Menschen bewusst das G\u00f6ttliche anwesend sein kann im Laufe der Zeit - aber der Startimpuls wurde damit gelegt. Das hei\u00dft, wenn man das G\u00f6ttliche irgendwo sucht, ist es in jedem Menschen zu finden, weil jeder Mensch \u00fcber ein Ich verf\u00fcgt, sonst ist er eigentlich kein Mensch, sonst ist er vielleicht ein Erscheinungsbild eines Menschen, aber nicht wirklich Mensch, zumindest nicht inkarniert.\nDie aktuellen Herausforderungen durch Luzifer und Ahriman\n\nWir haben schon \u00fcber die Problematik gesprochen, ich will es jetzt nicht ausdehnen - vielleicht zu einem anderen Zeitpunkt. Aber das ist die Perspektive, die wir brauchen, um standzuhalten den Widersacherkr\u00e4ften jetzt in dem Abgrund, in dem wir stehen mit unserem Thema. Wir stehen jetzt eigentlich irgendwo mitten drinnen im Abgrund - oder schweben da irgendwo oder segeln langsam hinunter, irgendwo, und das Wichtige ist immer, dass wir uns mit den Kr\u00e4ften r\u00fcsten, die uns helfen, diese Kr\u00e4ften Paroli zu bieten: Dass sie erstens nicht in uns t\u00e4tig werden k\u00f6nnen, jedenfalls nicht \u00fcber das Ma\u00df hinaus, \u00fcber das sie t\u00e4tig werden sollen, denn wir brauchen sie auch. Wir haben so sch\u00f6n am Freitag gesehen: Wir haben gelesen die Osterimagination von Rudolf Steiner, und da ist sehr sch\u00f6n geschildert dieses Gleichgewicht zwischen den luziferischen und ahrimanischen M\u00e4chten, das notwendig ist. Das ist in der Natur drau\u00dfen notwendig, aber auch in uns notwendig. Dass der Mensch sein Ich ja im Grunde dort am besten finden kann, sein freies Ich \u00fcberhaupt nur dort finden kann, wo er immer in diesem Spannungsfeld zwischen luziferischen und ahrimanischen Kr\u00e4ften drinnen steht. Und das sogar doppelt: So sch\u00f6n gezeigt in dieser Statue des Menschheitsrepr\u00e4sentanten, in dieser gro\u00dfen Holzskulptur, die Rudolf Steiner gemeinsam mit Edith Maryon geschaffen hat. Es wird da gezeigt der Menschheitsrepr\u00e4sentant - also der Christus im Prinzip - aber jeder Mensch ist Repr\u00e4sentant der ganzen Menschheit, wenn er diese Christus-Kraft in sich tr\u00e4gt. Und jeder nimmt immer mehr diese Christus-Qualit\u00e4t an, das hei\u00dft, umso mehr er von dieser unersch\u00f6pflichen sch\u00f6pferischen Kraft nutzbar macht, je mehr er lernt fertig zu werden mit diesen luziferischen Kr\u00e4ften, die einerseits in ihm sind und die andererseits um ihn sind in der Natur drau\u00dfen. Also sie wirken gleich doppelt!\n\nWenn ihr euch diese Statue anschaut - wer sie nicht kennt, bitte schaut auf AnthroWiki nach der \"Menschheitsrepr\u00e4sentant\". \"Menschheitsrepr\u00e4sentant\", ich glaube, das gen\u00fcgt, wenn man das eingibt, und man sieht es dort abgebildet. Man sieht, dass zwei Luzifer und zwei Ahriman dort sind! Das eine Paar bezieht sich auf unser Inneres und das andere bezieht sich auf das \u00c4u\u00dfere in der Natur. Wir als Menschen haben die Aufgabe, diese Kr\u00e4fte in uns ins Gleichgewicht zu bringen und in der Natur ins Gleichgewicht zu bringen. Zum Beispiel bei dieser Osterimagination ist es so deutlich, wie der Luzifer versucht, ja eigentlich dieses ausgeatmete Kohlendioxid, das der Mensch ausatmet, die Kohlens\u00e4ure, die er ausatmet, das immer mehr anzureichern in der Atmosph\u00e4re, sodass eigentlich die Menschheit und alles drum herum, was vom Sauerstoff abh\u00e4ngig ist, ersticken w\u00fcrde. Der Mensch w\u00e4re dann in einer Sph\u00e4re, wo er ein bisschen \u00fcber der Erde schweben w\u00fcrde. Da w\u00e4re der Luzifer ganz gl\u00fccklich: Der Mensch, eigentlich nicht verk\u00f6rpert in seinem ahrimanischen K\u00f6rper dort unten, sondern in etwas \u00c4therischerem, aber ganz offen nat\u00fcrlich f\u00fcr das Gl\u00fcck und die Weisheit Luzifers. Ja, Gl\u00fcck und Weisheit k\u00f6nnte er uns bieten, aber auf luziferische Art. Damit w\u00fcrden wir ganz vorbeigehen: Wir k\u00f6nnten uns ins Gl\u00fcck eintauchen, wir k\u00f6nnten das Ganze noch als Weisheit interpretieren - und es w\u00e4re trotzdem der v\u00f6llig falsche Weg. Er w\u00fcrde uns v\u00f6llig von der Freiheit wegf\u00fchren - und es w\u00fcrde sehr schnell dazu f\u00fchren, dass dann der Ahriman seine Kr\u00e4fte wirksam macht und uns dann erst recht wieder hinunterrei\u00dft und dann versucht, dieses Tolle, was sich jetzt bildet, was scheinbar so toll ist, und von dem der Luzifer begeistert w\u00e4re, dass er das alles hinunterholt in sein ahrimanisches Reich. Man k\u00f6nnte sagen \"materialisiert\": Also Gl\u00fcck und Weisheit im Grunde in Form rein materieller Gestaltungen zu verwirklichen. Das hei\u00dft, den Menschen so ummodeln, dass Krankheit \u00fcberwunden ist, Tod \u00fcberwunden ist. Das w\u00e4re das Ideal. Der Ahriman ist zwar der Herrscher der Todeskr\u00e4fte, aber es sollte seiner Meinung nach so wirken, dass der Mensch eigentlich ein ahrimanisches Wesen wird, das unsterblich ist, physisch unsterblich ist. Physisch unsterblich ist!\nDer Mensch und die ahrimanische Technik - Chancen und Fallen\n\nWenn man schaut, was heute in der Welt an Ideen herumgeistert - Stichwort Transhumanismus, also ein Hinausgehen \u00fcber den Menschen, wie er jetzt ist, aber auf dem technischen Weg. Das ist die gro\u00dfe technisch-philosophisch-ethische Str\u00f6mung, die aus dem Westen zu uns kommt - immer mehr, immer mehr sich breitmacht und weit auch in den Osten hineindringt. Zum Beispiel, alles was damit verbunden ist: Der Mensch, der sich mit der Computertechnik verbindet, der Eins wird mit - was wei\u00df ich - dem ganzen Netzwerk von Servern, die \u00fcberall in der Welt stehen und die er alle zur Verf\u00fcgung h\u00e4tte und die er alle in sein Bewusstsein abrufen k\u00f6nnte. Das ist noch alles komplette Illusion, muss man dazu sagen. So wie es sich die Technik ertr\u00e4umt, und dass wir kurz davor st\u00fcnden, dass es m\u00f6glich ist, dass der Mensch sich wirklich voll mit seinem Bewusstsein damit verbinden kann, das ist noch relativ weit weg. Aber was m\u00f6glich ist, ist immerhin, dass man Ausgaben, die der Computer macht, dass man die direkt in den Hirnkasten einspeisen kann. Das geht. Das geht mittlerweile - und umgekehrt auch, dass der Mensch \u00fcber seine Nervenimpulse Computer steuern kann. Das gibt es auch ansatzweise. Das ist in manchen F\u00e4llen durchaus nicht etwas, was man verteufeln muss weil, es gibt Menschen, die vollkommen gel\u00e4hmt sind, die M\u00f6glichkeit zu sprechen, vielleicht sogar den Computer zu bedienen, ohne dass er irgendeinen Finger r\u00fchrt dabei, sondern direkt nur durch seine Nervenimpulse, und ihm nat\u00fcrlich hier im Erdenleben andere M\u00f6glichkeiten gibt. Nur, das sollte nat\u00fcrlich nicht das Ideale werden, dass wir alle so werden. Das ist nur in bestimmten Sachen, in bestimmten Situationen, sicher ein Mittel um Zerst\u00f6rungen, die im K\u00f6rper sind, auszugleichen, ein Gegengewicht zu machen und dem Menschen dadurch zu erm\u00f6glichen, eine Aufgabe, die er vielleicht hier in der Erdenwelt hat, zu realisieren. Und zwar so, dass er t\u00e4tig eingreift in die Erdenwelt, um das zu erm\u00f6glichen, was sonst nicht m\u00f6glich w\u00e4re. Sonst w\u00fcrde er vielleicht auch einfach im Wachkoma da liegen. So weit k\u00f6nnte es gehen. Man kann heute bereits einiges tun bei Patienten, die im Koma liegen, wo man aber nicht unterscheiden kann durch \u00e4u\u00dfere Kriterien, ob er im Wachkoma ist - er kann sich jetzt \u00fcberhaupt nicht r\u00fchren, er kann nicht mal blinzeln mit den Augen unter Umst\u00e4nden - und trotzdem gibt es die M\u00f6glichkeit, dass er bewusst ist. Man kann heute mittels Gehirnscans - mit der Tomographie - unterscheiden, welche Zentren zum Beispiel aktiv sind, wenn sich der Mensch etwas vorstellt. Man versucht dann den Menschen so anzusprechen: \"Stell dir vor, wenn du ja sagen willst, stell dir zum Beispiel deine Wohnung, wo du dich wohl gef\u00fchlt hast, vor. Und wenn du nein sagen willst, stell dir etwas anderes vor.\" Und tats\u00e4chlich werden dadurch im Gehirn andere Nervenzentren aktiviert. Wenn der Mensch drauf reagiert, auf Fragen, die man ihm stellt, gibt er die Antwort ja oder nein. Nat\u00fcrlich, sinnvolle Antworten durch \"ja\" und \"nein\" ist immer kompliziert und macht die Unterhaltung langwierig, aber es geht. Man konnte bis dahin mit keinem technischen Mittel feststellen, ob der Mensch bei Bewusstsein ist oder nicht. Er kann vollkommen bewusst sein, man nennt es das Log-in-Zentrum, wo er vollkommen in sich eingesperrt ist. Wir haben vorhin dar\u00fcber gesprochen, es gibt die M\u00f6glichkeit, ganz in sich sich zur\u00fcckzuziehen, sodass nicht mal mehr der K\u00f6rper noch irgendwie funkt - au\u00dfer die Nerven da oben, die gehen mit.\n\nDaher muss man sehen: Es ist nicht grunds\u00e4tzlich das B\u00f6se, dass eine solche Technik entwickelt wird. Das B\u00f6se ist, wenn wir die ganze Welt danach einrichten wollen und die Menschen dazu bringen wollen, dass sie sich mit dem Zeug verbinden und das Leben nur noch so geht. Das ist das Problem. Man kann heute sagen, die schrecklichsten Dinge k\u00f6nnen in manchen Situationen n\u00fctzlich sein, aber wenn sie allgemein angewendet werden, wo sie nicht passen, sind sie f\u00fcrchterlich und zerst\u00f6ren eigentlich die Menschheit und schneiden sie vom Geistigen ab. In einzelnen F\u00e4llen kann es n\u00fctzlich sein - ich betone in einzelnen F\u00e4llen - nicht als allgemeines Prinzip. Es ist so wichtig, es zu bedenken heute, weil diese Dinge sind im Kommen, sind ansatzweise schon da und werden st\u00e4rker kommen - und das sehr, sehr schnell. Man untersch\u00e4tzt n\u00e4mlich immer, wie rapide das Wachstum der Ver\u00e4nderung ist, die durch die Technik in die Welt hineinkommt. Wir m\u00fcssen ganz brutal sagen, dass das Zeitalter, in dem wir drin stehen, diese Bewusstseinsseelenentwicklung, hei\u00dft einmal Bewusstsein entwickeln, Bewusstsein f\u00fcr das Geistige entwickeln, Bewusstsein aber auch gerade f\u00fcr die tote materielle Welt entwickeln - und aus dem heraus entspringt aber die ganze Technik. Die gr\u00f6\u00dfte Kulturleistung, die wir bis jetzt erbracht haben, ist einerseits die Technik, die wir hervorbringen - und ungemein geistige Kr\u00e4fte gehen da hinein, das sind wirklich geistige Kr\u00e4fte, die da hineingehen. Wir m\u00fcssen nur aufpassen, dass die Widersacher sich nicht derer bedienen und uns verf\u00fchren, damit etwas Verkehrtes zu machen, dass wir das Heft in die Hand bekommen, obwohl wir die wesentlichen Intuitionen - Intuitionen f\u00fcr die Technik - gerade von Herrn Ahriman bekommen, weil er wei\u00df, wie die tote Welt funktioniert. Er ist Meister darin! Der Techniker braucht seine Inspirationen, seine Intuitionen. Er sollte aber lernen zu erkennen, woher sie wirklich kommen. Nicht dass dann etwas von diesem ganzen technischen Denken hineingeht zum Beispiel in seine ethisch-moralischen \u00dcberzeugungen! Das ist die ganz gro\u00dfe Gefahr, die drinnen ist heute. Wir haben eben heute gerade das Problem, dass wir immer mehr in die Ethik, in die Moral Impulse, die von dieser ahrimanischen Seite hineinkommen, haben und dass die verkauft werden als das W\u00fcnschenswerte - und die Menschen glauben es. Denn der Luzifer hilft mit, dass sogar eine Begeisterung - aber eine luziferische Begeisterung - daf\u00fcr entsteht. Je nachdem - man kann verschiedene Menschentypen mit verschiedenen Kr\u00e4ften besser fangen: Die einen, weil der Ahriman so stark wirkt, dass sie Angst haben, sagen: \"Okay, ja wenn diese Regel da ist, dann habe ich weniger Angst.\" Da bin ich im Griff von Ahriman, da st\u00f6rt mich der Ahriman. F\u00fcr diejenigen, f\u00fcr die es nicht gen\u00fcgt, kommt dann der Luzifer dazu und sagt: \"Nein, das ist doch eine brillante Idee, das ist so einsichtig, dass nur das das moralisch Gute sein kann. Ich bin so begeistert davon! Und das muss ich gerade zu der ganzen Menschheit bringen.\" Solche Prediger laufen heute - ich will ja nicht sagen dutzendweise sondern - millionenweise herum auf der Welt, da die Logik dahinter bestechend ist. Bei den einen ist es die Logik, dann ist der Ahriman mehr dahinter, bei den anderen die Begeisterung, das Feuer, das Licht, das spr\u00fcht dabei, dann ist der Luzifer dahinter.\nDer Mensch auf dem Weg zu Individualit\u00e4t und Sch\u00f6pfertum\n\nEs ist noch ganz, ganz wenig, was wirklich aus der Freiheit des Individuums gefunden ist, wo man die Kraft in sich entwickelt zu sagen: \"Nein, ich sehe f\u00fcr mich in dieser Situation einen anderen Weg und den gehe ich auch, weil ich wei\u00df, dass das das individuell Richtige ist.\" Das ist der gro\u00dfe Punkt. Wir stehen heute davor, endlich immer eine Entscheidung zu treffen, jetzt nicht aus Prinzip heraus, aus Bosheit heraus, \"ja, ich mache alles anders\", aber trotzdem, aus innerem Wesen heraus ist es geradezu notwendig: Wir m\u00fcssen es anders machen als alle andern, denn alles, was wir tun, ist unsere ganze individuelle Handschrift. Es kann bis auf ein Haar der Tat eines anderen gleichen, trotzdem ist da ein wesentlicher Unterschied drinnen. Das macht die Individualit\u00e4t aus. Das Gro\u00dfe ist, wenn wir wirklich aus der geistigen Welt sch\u00f6pfen - sch\u00f6pfen hei\u00dft, wir holen die ganze geistige Welt herein, nicht alles bewusst, aber so wie es ist, wird es als Ganzes in uns hereingeholt - dann leuchtet etwas auf in uns und wir tun aber jetzt etwas damit und bringen ein neues Element hinein. Also, wir nehmen nicht einfach was Fertiges aus der geistigen Welt. Wir vermehren die geistige Welt durch unsere individuelle geistige Tat - und um das geht\u2019s. Wenn wir von Ahriman die Inspiration bekommen oder von Luzifer die Inspiration bekommen, dann lehrt es uns, was wir hereinnehmen sollen. F\u00fcr uns ist es ganz neu - vielleicht - aber der Ahriman oder der Luzifer hat es gemacht. Wir geben etwas dazu. Wir f\u00fchren wirklich die Sch\u00f6pfung weiter damit. Das haben wir ja im letzten Vortrag besprochen, dass es darum geht, dass alles, was noch an Sch\u00f6pferischem jetzt passiert in der Welt, auf der Erde, letztlich im ganzen Kosmos drin - wenn ich die ganz gro\u00dfe Perspektive dazu rechne - was jetzt noch sch\u00f6pferisch passiert, muss durch Menschen passieren, Menschen, die in Verbindung sind in ihrem Ich mit dem Christus - das wohl gemerkt dazu. Weil der Christus gibt letztlich die Kraft dazu, dass das im ganzen Kosmos wirken kann. Aber was passiert, bestimmen wir. Und der Christus stellt sich sozusagen v\u00f6llig selbstlos in den Dienst des Menschen, um seinen Impuls zu verwirklichen. \"Du Mensch, musst sagen, wo es langgeht. Nicht ich, der Christus, sagt dir, du solltest jetzt eigentlich das machen.\" Sondern der Christus wartet auf die Impulse, die von uns kommen.  Er wartet nat\u00fcrlich nicht auf die egoistischen Impulse! Den Unterschied kennt er schon. Wenn wir unserem Ego heraus sagen, \"ja, ich muss es unbedingt machen, unbedingt, die ganze Welt muss es haben\", aber es ist nur aus meinem Egoismus heraus, da w\u00fcrde der Christ dann sagen: \"Tja, dann schau, wie du zu Rande kommst, aber ich werde es sicher nicht verst\u00e4rken\".\n\nAber dann sind die Widersacherkr\u00e4fte da, die halt nat\u00fcrlich auf ihre Art das verst\u00e4rken und froh sind. Um das zu verhindern, da m\u00fcssen wir wieder aus unserem Ich, mit dem Christus verbunden, agieren, um das unterbinden zu k\u00f6nnen. Die Widersacher kassieren uns sehr, sehr leicht, sehr, sehr leicht. Ich habe es eh vor einigen Vortr\u00e4gen gelesen bei dieser Szene mit der Theodora, irgendwo sagt sie so deutlich\u2026 oder der Luzifer\u2026 nein, die Theodora sagt: \"Na klar, was die Widersacher wollen, wird sich nicht in das Gesicht des B\u00f6sen kleiden.\" Also, das B\u00f6se, wo man auf den ersten Blick sieht: \"Das ist ein Monster, das da mich jetzt inspiriert.\" Nein!  Es wird sich in der sch\u00f6nsten Gestalt, in der heiligsten Gestalt offenbaren, ja sogar, und das ganz besonders, in der Gestalt des Christus. Das hei\u00dft, weil wir ja auch davon gesprochen haben, in Zukunft, und zwar in der allern\u00e4chsten Zukunft eigentlich - das hat schon im 20. Jahrhundert begonnen - die M\u00f6glichkeit, wirklich den Christus zu schauen, das hei\u00dft, sich in Wahrheit bewusst zu werden der Christuskraft, die in mir wirkt, aber dass ich mich ihrer so bewusst werden kann, dass ich sie mir gegen\u00fcberstellen kann. Man muss bedenken, wenn der Christus erscheint, dann ist es nicht so ein sehr verd\u00fcnnter Nebel, der da unten ist, und der formt sich jetzt zum Christus-Bild und er kommt mir jetzt entgegen und sagt \"Hallo\". Das Bild forme ich, aber die Kraft, die in diesem Bild lebt, ist die Christuskraft. Aus der Intuition, aus der intuitiven Verbindung mit dem Christus heraus, erschaffe ich diese Imagination. Und ich erkenne sie als Wirklichkeit. Als Wirklichkeit hei\u00dft nicht unbedingt als \u00e4u\u00dfere Realit\u00e4t, obwohl es bis dahin gehen kann sogar.  Das Erlebnis kann so stark werden, dass - es gibt die Schilderung in der Bibel mit dem ungl\u00e4ubigem Thomas, der seine H\u00e4nde sogar in die Wunden legen will, ja sogar den Christus betasten will - dieses Bild, das  im Grunde der Thomas selber schafft, kann so stark werden, dass er es ber\u00fchren kann. Der Christus ist als geistig-\u00fcbersinnliche Gestalt da. Aber dass ich ihn sichtbar mache, sozusagen, f\u00fcr mein Schauen, dieses Bild muss ich malen. Wenn ich es nicht male, dann erlebe ich es nicht. Dazu muss ich aber innerlich in meinem Ich eben wirklich das Bewusstsein f\u00fcr die in mir wirkende Christuskraft gefunden haben, irgendwo, halbbewusst zumindest. Es muss da sein.\nWirkliche Imaginationen und luziferische Trugbilder\n\nViel leichter geht es, dass der Luzifer mir das  Bild vom Christus vorgaukelt. Da muss ich mich nicht anstrengen, er macht es mir leicht. Wir m\u00fcssen zum Beispiel ganz, ganz stark aufpassen: Aha, es ist ja die Zeit des Erlebens des Christus im \u00c4therischen. Dann muss ich aber aufpassen, ist es das luziferische Trugbild - oder ist es wirklich der \u00e4therische Christus? Ist es wirklich die Lebenskraft des Christus, die ich in mir erlebe und aus der ich heraus dieses geistig wirkliche Bild des Christus erschaffen kann? Das Bild, die Imagination, muss ich schaffen, aber aus den ganz realen \u00e4therischen, physisch-\u00e4therischen Christuskr\u00e4ften. Es ist ein ganz schwieriges Bild. Das kann sehr, sehr, sehr knapp beisammen liegen. Wie ich gesagt habe, wir m\u00fcssen uns auf einiges gefasst machen. Da in dem Abgrund, da ist es am Wenigsten, dass ich jetzt Angst haben muss: \"Ach, es wird jetzt so wie in einem schlechten Horrorfilm und aus der Geisterbahn kommt so eine schiere Gestalt hervor.\" Die Gefahr besteht ganz stark, dass die Gestalt, auf die ich mich so freue und wo ich unendlich froh bin, sie zu sehen, dass die ein Trugbild sein k\u00f6nnte und dass die mich in die falsche Richtung lenkt. Der Luzifer ist schon gut darin, diese Gestalten hinzuzaubern. Er ist sehr gut darin. Wir k\u00f6nnen uns sehr, sehr leicht t\u00e4uschen. Ich muss mir einfach sehr, sehr bewusst werden meiner eigenen Ich- Kraft und der Freiheit, die drinnen liegt. \u00dcberall dort, wo mich so ein Bild einfach \u00fcberf\u00e4llt, muss ich schon vorsichtig sein, muss ich zumindest sagen: \"Aber jetzt hei\u00dft es ganz wach sein.\" Wenn ich ganz wach bin bei mir: Wenn es ein luziferisches Bild ist, dann verwandelt es sich oder zumindest l\u00f6st es sich. Es zeigt sich dann das luziferische Gesicht und dann kann ich sagen: \"Servus, aber ich wei\u00df, du bist nicht das, als was du dich ausgegeben hast.\" Da muss ich ganz fest in mir stehen. Da muss ich, wenn ich dem Christus begegnen will, zugleich aus demselben Atemzug dieses \"ganz auf mich stehen k\u00f6nnen\" in mir haben, dieses absolute Gef\u00fchl zugleich der absoluten Einsamkeit.\n\n\nDiese eine Seite des Christus-Ausspruches am Kreuz oder die eine Interpretation des Christus Wortes: \"Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen.\" So steht es da drinnen. Das ist das Interessante: \"Eli,eli, lama asabtani?\", wie es im Aram\u00e4ischen hei\u00dft. Das Wort kann man aber sehr leicht falsch lesen, weil es gibt ein fast \u00e4hnlich lautendes und das aber in der \u00dcbersetzung hei\u00dft: \"Mein Gott, mein Gott, wie hast du mich verkl\u00e4rt.\" Und beides ist richtig. Beides ist richtig, beides f\u00e4llt sozusagen in dem Bruchteil einer Sekunde in Eins zusammen. Es ist zugleich im Grunde das Erlebnis der vollkommenen Verlassenheit von allen guten Geistern, ganz auf mich allein gestellt, mutterseelenallein in der Welt, nur ich und zugleich - das ist so paradox, wie kann man das zugleich erleben, aber es ist so, das steckt dahinter - zugleich erlebt man: \"Ich bin mit dem h\u00f6chsten Geistigen und mit all den geistigen Wesen, die mit dieser h\u00f6chsten Sch\u00f6pferquelle verbunden sind, Eins \u00bb. Wirklich Eins, das ist die andere Perspektive. Nicht nur verbunden, sondern Eins, wirklich Eins. Das hei\u00dft zu sp\u00fcren: Ich bin die Welt - und zwar die ganze Welt.\nAuf dem Weg zum Ich und dem Erkennen meiner Einzigartigkeit\n\nEs gibt das sch\u00f6ne Gedicht von Alfons Petzold - ich habe es hier, ich habe es jetzt nicht bei der Hand - wo es so sch\u00f6n hei\u00dft: \"Ich bin die Welt, in meinem Pulsgetriebe sagt mir dies laut und deutlich jeder Schlag, und was mich ewig macht, das ist die Liebe, mit der ein Gott erschuf den ersten Tag.\" Da steckt genau dieses Erlebnis drinnen in Worte gefasst. Arbeiterdichter, \u00f6sterreichischer Arbeiterdichter, so um den Beginn des 20. Jahrhunderts ungef\u00e4hr. Er ist in Wien aufgewachsen in bitterarmen Verh\u00e4ltnissen und hat dann begonnen zu dichten. Er ist der sozialistischen Partei, also der Arbeiterpartei, beigetreten und die haben ihn dann gef\u00f6rdert, weil er auch sehr sozialkritische Gedichte geschrieben hat, aber immer dahinter diese tief geistige \u00dcberzeugung, als Erlebnis einfach. Das hat ihn auch durchs Leben gebracht, irgendwo. Er war am Verhungern. Er war erkrankt an Tuberkulose, lungenkrank, aber er ist durchgekommen, weil dieses wirklich Christliche in ihm gebrannt hat. Mit der Kirche hat er jetzt keine grosse Beziehung gehabt, aber er war vollkommen tief\u2026, seine Mutter war tief gl\u00e4ubig. Er hat diese Kraft in seinem Ich gesp\u00fcrt, einfach. Es gibt Menschen, die das haben - und das kann im Grunde heute in unserem Bewusstseinsseelenzeitalter jeder Mensch finden. Das ist auch alles nicht so weit weg, weil oft hei\u00dft es: \"Naja, wie finde ich jetzt wirklich mein Ich? Oder wer ist es? Ist es doch der Luzifer oder sonst wer? Oder ist es mein Ego? Oder wer oder was ist es?\"\n\nAber wir sind so hauchd\u00fcnn dran. Wir k\u00f6nnen es aber eigentlich nur erleben in solchen Schicksalsmomenten, wo es wirklich hopp oder dropp ist in gewisser Weise - oder wo eine Entscheidung zu f\u00e4llen ist, wo ich mich auf niemanden, auf keine Regeln berufen kann. Ich stehe alleine damit da und ich muss jetzt sagen so oder so. Wenn ich mich dem stelle, dann kenne ich mein Ich - in dem Moment. Dann erkenne ich es, weil dann erlebe ich es in seiner T\u00e4tigkeit. Da klopft es deutlich an. Wir haben heute das Problem, dass unser Alltagsbewusstsein, so wir es tagein tagaus haben - man kann das nicht als Ich-Bewusstsein bezeichnen - eigentlich nur die Spiegelung des Ich-Bewusstseins als Ego-Bewusstsein ist. Das ist noch ganz, ganz flau. Die ganzen gescheiten Gedanken, die wir uns machen, die man gelernt hat und die man hin und her w\u00e4lzt, das ist es alles noch nicht, das ist erst das Spiegelbild. Es ist erst dort, wo ich am Ende mit meinem - ich sage es ganz bewusst - wo ich mit meinem Latein am Ende bin. Das Latein ist ja die Sprache des Verstandeswissens. Wo dann weder der Verstand noch die Logik sagt, so musst du es machen oder so, jetzt habe ich die Regel durchschaut, dann rechne ich es aus und so ist es richtig, sondern wo ich Richter, Geschworener, alles in einem bin und entscheiden muss, wie es passieren soll. Wo ich niemanden fragen kann dazu, au\u00dfer mich selbst. Wo ich das tue - manchmal vielleicht fast unbewusst, weil die Intuition beginnt noch oft unbewusst, sie sollte aber voll bewusst werden, aber\u2026 - also ich beginne, ich tue es, und wenn ich es dann im Tun erhasche: Ja, genau das ist es! und mich darin sp\u00fcre und sehe, das war genau die Entscheidung, die ich jetzt treffen musste, weil ich sie aus Freiheit so treffen wollte, weil ich aus meinen F\u00e4higkeiten, meinen ganz individuellen F\u00e4higkeiten, genau das beitragen kann dazu. Es n\u00fctzt mir gar nichts, hausieren zu gehen mit den F\u00e4higkeiten, die ich gar nicht habe. Zum Beispiel, ein Notarzt wird in einer Situation vielleicht anders arbeiten als einer, der mit dem nie was zu tun hatte - und trotzdem kann er versuchen, einem Menschen zu helfen, der einen Unfall hatte, und das wird ihm vielleicht auch gelingen. Es ist nicht gesagt, dass es einem Arzt besser gelingt. Aber der Arzt wird sofort ganz genau professionell wissen, welche Handgriffe er machen muss. Wenn ich es noch nie gemacht habe, dann werde ich anders herangehen m\u00fcssen, ganz zwangsl\u00e4ufig, und trotzdem kann ich etwas Richtiges machen in der Situation. So ist vieles auch. Es w\u00e4re so wichtig in der Medizin, dass es von Arzt zu Arzt verschieden ist. Nicht ein Patient und alle \u00c4rzte machen alle genau das Gleiche mit ihm. Die wirkliche Heilung passiert, wenn so eine Beziehung von Ich zu Ich stattfindet zwischen dem Arzt und dem Patient. Das w\u00e4re das Eigentliche. In nicht zu ferner Zukunft wird es dahin kommen, dass Heilung auf dem beruht. Dann wird es vieles von den - wie soll ich sagen - abergl\u00e4ubischen Zauberritualen, die wir jetzt machen in der Medizin, wegfallen. Vieles von dem, was heute gemacht wird, ist in Wahrheit ein Brimborium.\n\nMan kennt mittlerweile den Placeboeffekt. Mittlerweile wei\u00df man auch, dass damit tats\u00e4chlich Heilungen passieren k\u00f6nnen. Es ist nicht nur, dass der Patient sich das einbildet, weil er sich psychologisch wieder wohl f\u00fchlt. Nein, es passieren wirklich auch Heilungen daraus. Nur, man wei\u00df ja nicht wie, wann, warum - und manchmal funktioniert es, manchmal funktioniert es nicht, also daher kann man es noch nicht als medizinische Behandlung so anpreisen, aber es wird dahin kommen. Es wird einfach liegen an den geistigen Beziehungen, die der Patient mit seinem Arzt oder mit einem anderen Menschen hat, wodurch dann irgendwann mit der Zeit jeder Arzt f\u00fcr jeden sein kann, dem anderen helfen kann. Es wird schon notwendig sein. Es wird gerade so sein - und das ist ja gut auch, weil eben gewisse Dinge uns mangeln. Und das ist dann die n\u00e4chste Erkenntnis: \"Okay, wenn ich Individuum bin, bin ich Individuum, aber auch gerade dadurch, dass ich ganz bestimmte einzigartige F\u00e4higkeiten habe, die sonst niemand hat, fehlen mir aber auch eine ganze Menge F\u00e4higkeiten, die die anderen haben, und wir k\u00f6nnen ein gro\u00dfes Ganzes eigentlich dann schaffen, wenn wir uns zusammen tun. Wenn wir sagen, ja super, du kannst was anderes als ich, du machst das anders als ich. Das ist gerade das Gute, dass du das genauso machst wie ich, das ist unn\u00f6tig, das kann ja eh ich erledigen, und du k\u00f6nntest es niemals so gut wie ich, weil du eigentlich die F\u00e4higkeit gar nicht dazu hast. Da fehlt etwas dazu. Du brauchst sie auch gar nicht haben, sondern erg\u00e4nzen wir einander doch.\" Und da zusammenzuarbeiten! Nat\u00fcrlich machen wir uns dadurch auch die F\u00e4higkeiten des anderen auf eigene Art zu eigen. Wir nehmen etwas her\u00fcber in uns, reifen dadurch, aber es wird unser Eigenes. Es ist nicht mehr dasselbe, was von dort ausgegangen ist, aber der andere ist eine Anregung f\u00fcr uns. Das wird dann in der n\u00e4chsten Kulturepoche - hoffentlich - zumindest bei einem Teil der Menschheit der Fall sein, dass diese Verbindung da ist. Dass jede Begegnung im Grunde von Mensch zu Mensch - zumindest bei den Menschen, die das schaffen und hoffentlich sind es viele - ein Austausch von Anregungen ist, die F\u00e4higkeiten erwecken. Etwas von meinen F\u00e4higkeiten spr\u00fcht einen Funken aus, der bei dir z\u00fcnden kann, und du machst durch deine Individualit\u00e4t, was du daraus machen kannst. Es wird einander bereichern letztlich dadurch. Ich sage es bewusst in der doppelten Bedeutung des \"Bereichern\".\nDie Reichen und M\u00e4chtigen in den F\u00e4ngen Ahrimans\n\nWir haben heute ein Problem in der Welt, ein riesiges Problem, wie das ganze Finanzsystem l\u00e4uft, wie der Umgang mit dem Geld l\u00e4uft. Mittlerweile wird es \u00fcberall schon erkannt, dass die Schere immer gr\u00f6\u00dfer wird. Immer weniger Menschen h\u00e4ufen immer mehr Kapital an, die andern haben im Verh\u00e4ltnis immer weniger. Das hat insofern eine ganz starke geistige Bedeutung. Man braucht jetzt nicht die, die es anh\u00e4ufen, gleich wieder zu den B\u00f6sewichten abstempeln. Nat\u00fcrlich sind Einfl\u00fcsse da, aber es geht nicht erstens darum: \"Ach, jetzt kann ich mir alles leisten.\" Die haben so viel Geld, so viel k\u00f6nnen sie sich gar nicht leisten oder es f\u00fcr sich gebrauchen, sondern sie gebrauchen es, um die Welt nach ihren Ideen umzugestalten. Da ist an sich etwas Richtiges dran. Das Kapital sollte dazu da sein. Kapital ist Ausdruck der geistigen F\u00e4higkeiten der Menschen. Kapital, Geldfluss bedeutet, es sollten die \u00e4u\u00dferen Mittel hinflie\u00dfen zu dem Menschen, dass er seine Ideen f\u00fcr die Menschheit umsetzen kann, sie einbringen kann. Ein Problem wird es nur, wenn es nur einzelne wenige sind und den andern eben diesen \u00e4u\u00dferen Mitteln entzogen sind, aber sehr wohl die geistige Kraft dazu da w\u00e4re. Also das hei\u00dft, dass heute das Finanzsystem in Wahrheit ganz, ganz stark daran krankt, dass die Verteilung des Kapitals nicht mit der Verteilung der F\u00e4higkeiten \u00fcbereinstimmt. Es konzentriert sich in nur ganz wenigen H\u00e4nden.\n\nIch will nicht sagen, dass diese Leute keine Ideen haben, das will ich \u00fcberhaupt nicht sagen, aber es sind einseitige Ideen, klar weil sie ganz individuelle Ideen sind. Es w\u00e4re ganz was anderes, wenn jetzt 7 Milliarden andere Menschen - wir haben schon fast 8 Milliarden auf der Erde -  ihre Ideen auch umsetzen k\u00f6nnen, die vielleicht ganz anders sind. So wie es l\u00e4uft heute, f\u00f6rdert halt das System gerade die Ideen, durchaus sch\u00f6pferische Ideen, die aber haupts\u00e4chlich aus dem ahrimanischen Bereich kommen. Ich habe das heute schon gesagt, wir brauchen sie, um die Technik zu entwickeln - und die Technik ist fast das Signifikanteste f\u00fcr unser Zeitalter. Die Geisteswissenschaft ist es leider noch nicht, in Wahrheit. Wenn ich in die Welt hinaus schaue, es ist noch nicht zum kulturbestimmenden Faktor geworden, sollte es aber eher baldigst werden, aber es ist bis jetzt noch nicht gegangen. Es ist bis jetzt einfach nur gelungen, dass es diese ahrimanisch-technische sch\u00f6pferische Intelligenz gibt. Sch\u00f6pferisch durch den Menschen! Der Ahriman selber, muss man dazu sagen, ist nicht sch\u00f6pferisch, aber wir k\u00f6nnen es sein, aber trotzdem halt mit den ahrimanischen Mitteln - und da ist etwas Begrenztes drinnen. Aber durch den Menschen kommt trotzdem ein neuer Impuls rein. Drum ist der Ahriman so interessiert an den Menschen, weil der Mensch bringt trotzdem noch etwas Neues hinein. Der Ahriman sorgt daf\u00fcr, dass es in seinen Mechanismus in seiner mechanistischen Welt, k\u00f6nnte man sagen, in sein totes Weltgetriebe, dass er das einverleiben kann. Jeder Erfinder, er sch\u00f6pft aus dem Ahrimanischen, aber wenn er ein wirklicher Erfinder ist, gibt er einen neuen Impuls dazu. Und der Ahriman ist gl\u00fccklich dar\u00fcber. Ahriman kann es seinem Reich aber nur dann einverleiben, wenn der Mensch, der diese ahrimanische Inspiration hat, seinen sch\u00f6pferischen Impuls aus dem Ich dazugibt, aber nicht erkennt, dass er da sch\u00f6pferisch t\u00e4tig ist. In dem Moment, wo er das nicht erkennt, geh\u00f6rt es dem Ahriman. Hurra! Und es schw\u00e4cht zugleich die Ich-Kraft des Menschen. Es kommt noch dazu, weil etwas entzogen wird, was eigentlich sein Werk ist, aber jetzt selbstverst\u00e4ndlich einverleibt wird dem ahrimanischen Reich - und pl\u00f6tzlich ist es ahrimanisch geworden. Damit wird etwas von Ich-Kraft abgezogen. Die Kunst ist heute, ein gro\u00dfer Erfinder zu sein, zu sagen: \"Ich bin voll begeistert von der Technik.\" Ja super, mache es, aber wisse, von wo die Quelle ist, die dir diesen Funken gibt, dass das Neue hineinkommt. Wenn du dir dessen bewusst bist, ist die Wirkung eine komplett andere. Also das hei\u00dft, als Allererstes m\u00fcssen alle gro\u00dfen Erfinder oder auch die gro\u00dfen, die reichen Leute der Welt, die diese Sachen f\u00f6rdern, eine Ahnung davon kriegen, wer sie wirklich selber sind, da einmal einen Impuls zu kriegen. Die bl\u00f6de Geschichte ist, dass das grad da offenbar nicht der Fall ist - nicht, weil ich es irgendwem unterstelle, auch nicht, weil, \"ach ja, jetzt habe ich alle F\u00fchrenden hellsichtig untersucht und ich kann's euch sagen, ich habe es geschaut.\" Jeder von euch kann's schauen. Man kann es n\u00e4mlich an Einem sehen: Sie haben fast alle Angst vor dem Tod.\n\n\nDie Philosophie des Transhumanismus, also den Menschen verbessern mit technischen Mitteln, der Hauptantrieb ist die Angst vor dem Tod und der Ausl\u00f6schung des Ego-Bewusstseins. Vor dem haben sie Angst. Das treibt sie an: \"Ja, ich muss irgendwie zu meinen Lebzeiten schaffen, dass das funktioniert.\" Und darum haben sie die Fantasie, dass es in den n\u00e4chsten f\u00fcnf Jahren passieren muss oder in den n\u00e4chsten zehn Jahren, aber unausgesprochen steckt dahinter, \"dass ich es noch erlebe, weil ich habe tief drinnen diese unglaubliche Angst vor dem Tod, ins Nichts, in die v\u00f6llige Aufl\u00f6sung zu fallen.\" Aber so lange ich einen Funken von dieser Angst habe, habe ich noch nicht mitgekriegt, was mein Ich wirklich ist.\n\n\nWeil Ich-Erfahrung hei\u00dft, die Erfahrung zu machen, dass ich nicht sterblich sein kann. Diese Erfahrung mache ich unmittelbar damit. Mein Ego-Bewusstsein sehr wohl, das zerflattert - und da ist vieles weg, da ist das meiste weg, was unser Alltagsbewusstsein ausmacht. Aber dann muss ich mich besinnen: Was bleibt dann \u00fcber? Und dort finde ich mein Ich dann. Ob ich das oder das gelernt habe, studiert habe, den oder den Besitz gehabt habe, das ist alles uninteressant. Das kann h\u00f6chstens um sieben Ecken interessant sein. Das kann nat\u00fcrlich Ausdruck meines Schicksalsweges sein, nat\u00fcrlich, wird es auch sein, aber das muss ich erst erkennen. Der Besitz als solches und das Wissen als solches und die Ehrungen, die ich vielleicht bekommen habe, das ist f\u00fcr das Ich im Grunde gar nichts. Ein Hilfsmittel vielleicht, manchmal ein gutes, notwendiges, soll alles sein, aber Gott sei Dank, am Lebensende brauche ich es nicht mehr. Es hat ausgedient. Ich gebe es mit Leichtigkeit ab.\nDie wirkliche Ich-Erfahrung ist m\u00f6glich\n\nWenn ich das nicht\u2026 Und zwar nicht als Glaube im alten Sinn: \"Ich glaube dran, weil die Kirche hat es gesagt oder irgendwer hat es gesagt und ich glaube dran.\" Ja, im wirklichen Mittelalter, in der Fr\u00fchzeit des Mittelalters, haben die Menschen das gesp\u00fcrt in sich. Da war Glaube ein inneres Wissen, das zwar nicht voll rationalisierbar war, aber das eine tiefe \u00dcberzeugung, eine Gewissheit war. Also, Glaube war nicht das, was wir heute nennen: \u00abIch glaube etwas, wo ich es nicht genau wei\u00df, ob es wirklich so ist, aber ich glaube es halt, weil die Autorit\u00e4t, die es mir gesagt hat, der vertraue ich.\" Heute muss die Autorit\u00e4t im eigenen Ich gefunden werden. Das hei\u00dft, wir m\u00fcssen an uns selbst glauben zun\u00e4chst einmal, als allererstes. \"Glaube an dich selbst und sei nicht zaghaft diesbez\u00fcglich.\" Diese \u00dcberzeugung muss man gewinnen, und das ist eine Voraussetzung auch, die letztlich hinf\u00fchrt zu wirklichen Christus-Erlebnissen. Weil, zugleich mit meinem Ich erlebe ich dann den Christus dabei, der in meinem Ich, durch mein Ich, mit meinem Ich in vollkommener Freilassung unseres Ichs wirkt. Das geht in Wahrheit eins in eins. Wir sind nicht weit weg. Jetzt werden sie wieder sagen: \"Ja, habe ich das schon erlebt? Ich wei\u00df gar nicht, hmmm, wie komme ich dorthin?\" Wir sind alle knapp dran. Wir sind alle so knapp dran. Das sind alles die Dinge, die ein Zehntel Millimeter unter der Oberfl\u00e4che unseres Alltagsbewusstseins drunter liegen. Es ist nicht weit weg. Es ist nicht weit weg.\n\nGrade die Besch\u00e4ftigung mit der Anthroposophie, mit der Geisteswissenschaft - oder von mir aus nicht Anthroposophie. Aber alles, was mit dieser Gedankenklarheit, mit dieser Wahrheit an das Geistige herangeht, dann ist es Anthroposophie im weitesten Sinne, weil das ist die Weisheit, die Bewusstheit, die aus dem individuellen Menschen-Ich kommt. Darum geht es. Wie man das nennt, ist egal. Steiner hat irgendwann mal selber gesagt: \"Ich w\u00fcrde am liebsten die Anthroposophie jeden Tag anders nennen, nur damit niemand glaubt, es ist ein starres System.\" Also, damit man immer wieder es neu greifen muss, neu denken, neu erleben muss. Genau das ist es.\nDie Gefahren der geistigen Tr\u00e4gheit\n\nEs geht darum, wie soll ich sagen, diese geistige Tr\u00e4gheit loszuwerden. Es ist jetzt ein b\u00f6ses Wort, aber wir k\u00f6nnen intellektuell sehr rege sein und sehr gescheit sein und trotzdem geistig schlafen. Geistig schlafen. Es gibt diese sch\u00f6ne Szene in dem Mysteriendrama, wo die Menschen gezeigt werden in Ahrimans Reich - und alle schlafen. Nur der Doktor Strader, der Techniker, der Wissenschaftler, durchaus ein sehr rational denkender Mensch, aber ein doch um sein Ich ringender Mensch, der ist zumindest ein bisschen aufgewacht in dieser Welt. Er wei\u00df: \"Es ist kein Traum, was ich jetzt erleb, ich bin in einer anderen Welt.\" Und er kriegt mit, was da passiert, und er erlebt auch die anderen Menschen, die aber schlafen, vollkommen, die nichts mitkriegen und die dann halt offen sind f\u00fcr die Einfl\u00fcsterungen Ahrimans. Das ist ein vollkommen reales Bild, was dort gezeigt wird in dem Mysteriendrama. Das passiert heute weltweltweit.\n\nEs passiert heut vor allem, das ist das Tragische, ganz besonders bei den Menschen, interessanterweise, die viel Macht und Geld in der Welt haben. Ja warum? Ich meine, dass Menschen so einen gro\u00dfen Einfluss haben, zeigt einerseits schon einmal, dass sie durch ihre fr\u00fcheren Inkarnationen sich sehr viele F\u00e4higkeiten mitbringen. Da ist etwas da. Es fehlt aber eben offensichtlich das, was zu dem vollen Ich-Bewusstsein f\u00fchrt. Und dann sind es gerade so Menschen, die haben gro\u00dfe F\u00e4higkeiten entwickelt in ihrem Ich, aber erkennen das nicht, erkennen ihr Ich nicht hundertprozentig. Die haben also den Christus-Impuls noch nicht in der vollen St\u00e4rke versp\u00fcrt. Er ist nat\u00fcrlich da, weil er lebt in jedem Ich-Menschen, aber sie sind mit dem Bewusstsein dem Christus in Wahrheit noch nicht in sich begegnet. Ich meine nicht damit, Schauen des Christus, aber diese innere Begegnung damit. Und die ist anders als dieses Ego. Ich meine, die Menschen, die jetzt m\u00e4chtig sind, sei es durch ihr Geld oder durch die politische Macht, die sie haben, sind nat\u00fcrlich auch sehr gef\u00e4hrdet durch die Widersacher. Die Widersacher st\u00fcrzen sich ganz besonders auf Menschen, die hohe Begabungen mit sich bringen und tun nat\u00fcrlich alles dazu, dass sie aber nicht zu ihrem Ich erwachen. Dazu geben sie ihnen viele Mittel in die Hand, damit sie ihre F\u00e4higkeiten, die sie sich mitbringen aus der Vergangenheit, aber auch umsetzen k\u00f6nnen. Aber jetzt ganz rein folgend - oder ziemlich rein folgend - den Impulsen, die die Widersacher ihnen geben, sei es luziferisch, sei es ahrimanisch. Und dann verbindet sich, und das kann man h\u00e4ufig bemerken heute, eben diese F\u00e4higkeit im Technisch-Organisatorischen, im Wirtschaftlichen - Wirtschaft hat sehr viel mit Organisieren zu tun, Logistik, die dahinter steckt - ...und diese Dinge zu verbinden mit einer echten Begeisterung f\u00fcr diese Technik. Und das kann man verstehen, wenn man sagt, wie diese Dinge dann wirklich funktionieren, das ist ja eine verr\u00fcckte Idee, das gibt es ja gar nicht, es ist Fantasterei, aber nein, sie setzen es um. Sie setzen es um. Es gibt genug Beispiele. Ich will jetzt gar keinen Namen nennen, aber sie tauchen eh immer wieder auf irgendwo, es sind eh immer dieselben - und die haben die Welt ver\u00e4ndert. Also die f\u00fchrenden Leute, die in der Computerbranche t\u00e4tig sind, in der Weltraumtechnik usw.  - oder in der weltweiten Logistik, wo Waren am n\u00e4chsten Tag vor deiner Haust\u00fcr stehen - und das funktioniert. Alle diese Dinge. Dann sieht man, das sind hochbegabte Leute, keine Frage, es ist keine Kleinigkeit, sowas auf die Welt zu stellen, und wo dann hunderttausende Angestellte dahinter arbeiten und dieser Idee folgen und helfen sie umzusetzen.\nDas wirkliche Ich-Bewusstsein kann heilen\n\nAber die n\u00e4chste Seite ist eine tiefe Angst vor dem Tod und damit verbunden - oder das als Zeichen zu nehmen, da ist irgendwas - es funktioniert nicht mit dem ganz an das Ich-Bewusstsein, an das wirkliche Ich-Bewusstsein, heranzukommen, an das wirkliche Erkennen der eigenen geistigen Individualit\u00e4t, sondern nur sich zu erleben im Spiegelbild des Egos. Das verst\u00e4rkt der Luzifer sehr stark. Man muss sehen, da hilft der Luzifer mit, der hilft also, dass das Erleben des Ego im Alltagsbewusstsein ganz stark und intensiv wird. Und in Wahrheit ist eben unser Ich-Erlebnis erst dahinter. Aber je st\u00e4rker, je dominanter dieses Ego-Bewusstsein ist, umso mehr \u00fcberstrahlt es dieses zarte feine Ich, das wirkliche Ich, das dahintersteckt. Es ist so: Wenn ich eine Taschenlampe habe und gegen das Sonnenlicht ank\u00e4mpfen will, da f\u00e4llt mir die Taschenlampe nicht mehr ein. In der tiefen Nacht kann sie leuchten, aber da sorgt also gerade der Luzifer sehr daf\u00fcr, dass er sein luziferisches Licht dar\u00fcber breitet und dadurch dieses wirkliche Leuchten des Ichs nicht sichtbar wird. Da muss der Luzifer ganz deutlich mithelfen. W\u00e4re nur der Ahriman da, dann w\u00e4re das sozusagen eine v\u00f6llige geistige Finsternis, in der ein einziges Licht leuchtet, n\u00e4mlich mein Ich, und das leuchtet in diese Welt hinein. Dann w\u00fcrde ich sofort, sofort erkennen - und da w\u00fcrde es mir der Ahriman sogar leicht machen, das eigene Ich zu erkennen, mich zu erkennen in einer v\u00f6llig geistlosen Welt. Daher ist es wieder interessant bei manchen Naturforschern, die jetzt sich so ganz in das reine Ahrimanische vertiefen, ist andererseits die Chance da, dass sie genau daran ihr Ich erkennen. Wenn sie wirklich dann bis dorthin schauen: \"Schau, dort ist alles Finsternis, woher kommt denn jetzt das Wirkliche? Ah! Ich bin aber nicht diese Finsternis, ich w\u00fcrde gar nichts erkennen von der Finsternis, so finster ist es, wenn ich nicht mein Licht mitbringen w\u00fcrde.\" Das wird die Naturwissenschaft verwandeln, das wird auch die Technik verwandeln, wo das da ist. Aber gef\u00e4hrlich wird es dort, wo der Luzifer dazu kommt und jetzt einfach das Licht des Egos so stark macht, dass das meinen Ich-Punkt dann, mein kleines Lamperl, \u00fcberstrahlt. Der Luzifer hat schon ein gro\u00dfes Licht, keine Frage. Unser Licht ist noch klein. Das ist durchaus hell und stark, aber es ist ein Punkt noch, ein ziemlicher. Und den \u00fcbersieht man gerne, den Punkt. Wir merken ihn im Alltagsbewusstsein im Grunde \u00fcberhaupt nur mal zun\u00e4chst durch seine Abwesenheit. Wir haben das Bild schon oft gebraucht in den letzten Vortr\u00e4gen: Das Ich ist so wie das schwarze Loch in einer wei\u00dfen Wand. Ich sehe dadurch, dass dort nichts ist. Da ist ein Loch - und keine Ahnung, wo das hingeht, sozusagen. Das sehe ich nicht, aber ich sehe, da ist die wei\u00dfe Wand und da ist eine L\u00fccke drin, dort ist mein Ich. Ich erkenne noch gar nicht, wie es ist oder was, aber dass es ist, wenigstens. Das ist schon mal der Anfang. Also, dort m\u00fcssen wir anfangen, bei dem Licht, also bei dem Loch, bei dem Loch eigentlich, und dann lernen, uns geistig so regsam zu machen, dass wir uns durch dieses Loch durchwurschteln - und dann, hoppla, dann stehen wir in dem strahlenden Licht, in der Sonne, die unser wirkliches Ich ist. Aber durch das Loch leuchtet zun\u00e4chst einmal noch gar nichts, nur die Finsternis, die uns entgegenscheint. Aber das ist was anderes als die ahrimanische Finsternis, ganz was anderes. Das ist das Gegenteil davon. Aber das entsteht, wenn die ahrimanische Welt au\u00dfen durch das glei\u00dfende Licht Luzifers \u00fcberdeckt wird. Dann habe ich zwar durch den Ahriman die technischen F\u00e4higkeiten, die organisatorische Begabung, und ich habe von Luzifer diesen Enthusiasmus, aber diesen luziferischen, diesen fanatischen Enthusiasmus, um mich zu f\u00fchlen als der Retter der Welt geradezu, als der, auf den die Welt gewartet hat, dass ich ihr das schenke.\nWie Ahriman erkennen und ihn von wahrer Geistigkeit unterscheiden?\n\nJa, die Welt hat auf dich gewartet, aber in einer anderen Form vielleicht - und du k\u00f6nntest noch viel Gr\u00f6\u00dferes vollbringen, wenn du dein wirkliches Ich schauen k\u00f6nntest drinnen. Und dann m\u00fcsstest du \u00fcberwinden als erstes diese Angst vor dem Tod. Und daher, und das ist auch der Grund, warum heute dieser Abgrund, diese H\u00f6lle - wenn man es so nennen will oder die Unterwelt oder wie immer man das nennen will - warum die in so schrecklichen Bildern gezeigt wird: Weil, wir m\u00fcssen halt den Mut aufbringen, dort hineinzugehen, den Mut aufzubringen und zu sehen halt die Widersacherwelt in ihrer wahren Gestalt. Weil sie verbergen sich. Sie verbergen sich heute hinter den sch\u00f6nsten Bildern einfach - und also der Ahriman heute unter der bestechenden Logik, wo er sagt: \"Jeder Mensch, der das liest, muss verstehen, das ist so easy, das ist so logisch, so klar, das ist wie ein mathematische Rechnung so pr\u00e4zise, es kann nicht anders sein.\" Und alles kann anders sein! Nicht nur es kann, es ist anders, es ist nicht die ganze Wahrheit.\n\n\nSelbst in der Naturwissenschaft, in der Physik, wo die Formeln, wo sich das ganze Geb\u00e4ude selbst tr\u00e4gt; es ist aber trotzdem nicht fertig. Da ist viel Gutes drin, aber da ist auch viel Ahrimanisches drinnen. Die Welt wird erst dort dann richtig, wo etwas auftaucht, das nicht berechenbar ist. Es ist interessant, dass in der Physik eben gerade - nicht zuf\u00e4llig - mit dem Beginn des 20. Jahrhunderts, Ende des Kaliyuga, des finsteren Zeitalters, dass da in der Physik dieser Impuls hineingekommen ist, mit der Quantentheorie. Auf der beruht zwar die ganze moderne Elektronik einerseits, aber andererseits ist genau der Impuls hineingekommen, die vollkommene Berechenbarkeit hat ihre Grenzen. Ich kann h\u00f6chsten noch Wahrscheinlichkeiten angeben, damit kann ich\u2026 Das reicht, um alles das Zeug, das elektronische Zeug, das wir jetzt benutzen, um unseren Vortrag zu halten, um das zu bauen, reicht es alles, aber im Hintergrund ist der Zufall, die Statistik irgendwo, mit der ich im Groben etwas absch\u00e4tzen kann, so wie beim Menschen: Man kann eine Sterbestatistik machen, man kann sagen, in \u00d6sterreich, oder so, sterben die Frauen im Durchschnitt mit 82 Jahren. Niemand wird jetzt beschlie\u00dfen: \"Aha, bei meinem 82. Geburtstag, hoppla, ich muss sterben.\" Nein, man kann auch 99 oder 105 werden - ohne Weiteres. Das hei\u00dft, ob DU als einzelner davon betroffen bist, kannst du nicht sagen, so einfach. Es kann ein Mensch gleich nach der Geburt sterben, das kann genauso sein. Und das l\u00e4sst sich nicht vorherberechnen. Dieses Element ist eben auch in der Natur drinnen. Die Quantentheorie ist auch ein h\u00f6chst abstraktes Gebilde, halt, so wie sie heute betrieben wird. Die ist ja voll Mathematik. Es kann sehr spannend sein und sehr begeisternd auch sein, aber es ist alles noch nicht das letzte Wort. Das Entscheidende ist drinnen, dass das einzelne Ereignis nicht vorherberechenbar ist, in Wahrheit. Es ist nicht vorherberechenbar. Das ist immer offen f\u00fcr einen neuen Einschlag. Ich kann sammeln viele Ereignisse zusammen und da kann ich anfangen, Statistik zu machen, dann gibt es diese statistische Verteilung, die kann ich berechnen wie bei der Sterbestatistik. Aber \u00fcber das einzelne Ereignis kann ich im Prinzip gar nichts aussagen, kann ich gar nichts aussagen. In der Quantentheorie sagt man sogar, es ist nicht Wirklichkeit, solange bis ich es als Mensch, als Beobachter sozusagen, nicht festgelegt habe in gewisser Weise. Das hei\u00dft - ich will ja nicht zu viel \u00fcber Quantenphysik sprechen, aber es ist interessant - dass da ganz wichtige geistige Impulse im Hintergrund da sind, die heut noch sehr abstrakt und sehr - wie soll ich sagen - mathematisch-technisch verpackt sind, irgendwo, dass man die Geistigkeit, die eigentlich dahintersteckt noch nicht merkt, aber das ist ein erster Schritt auf dem Weg, wo sich auch das naturwissenschaftliche Verst\u00e4ndnis \u00e4ndert. Das ist mittlerweile im Weitergehen, es greift auf die Biologie mittlerweile \u00fcber. Man wei\u00df heute, also zumindest f\u00fchrende Biologen wissen, dass sie eben das Leben nicht etwa aus den Genen - oder aus den Stoffen, die in den Lebewesen drinnen sind, oder aus den ganzen biochemischen Vorg\u00e4ngen, die da drinnen sind - allein heraus erkl\u00e4ren kann, sondern dass da der Einfluss der ganzen Umwelt mit eine Rolle spielt, bis hinauf - wei\u00df man mittlerweile - zu kosmischen Einfl\u00fcssen.\n\n\nAlso, die Chronobiologie wei\u00df das sehr deutlich, dass zumindest Tag und Nachtrhythmen, Mondrhythmen eine Rolle spielen. Niemand, kein Naturwissenschaftler, d\u00fcrfte heute sagen: \"Ja, Mondrhythmen, das ist ein alter Aberglaube.\" Das wird heute tats\u00e4chlich untersucht und man sieht auch, dass da nichts vorherberechenbar ist, was passiert. Ich kann klonen, ich kann ein genetisches Duplikat erzeugen, es wird anders als das Vorbild, trotzdem die Gene eins zu eins identisch sind. Das ist einfach ein Splitter von vielen - und das sagt noch nicht alles aus. Es ist notwendig und es gibt dem Ganzen gewisse Impulse oder gewisse Grundlagen - sagen wir es besser so - aber da ist noch viel, viel anderes m\u00f6glich. Das m\u00fcssten wir schleunigst vorantreiben, da hineinzudringen, diese Sachen zu erkennen. Da m\u00fcssen wir uns auch als Geistesforscher, als Anthroposophen, dranh\u00e4ngen, dass wir da wirklich schleunigst Schritt halten, was mit der Naturwissenschaft drau\u00dfen passiert! Weil, es braucht auch diese Erg\u00e4nzung aus dem reinen Geistigen, das geh\u00f6rt dazu: Einerseits das zu finden wirklich durch die sinnliche Beobachtung, durch die Experimente im Sinnlichen, auch die Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, die ich verstandesm\u00e4\u00dfig erkennen kann dabei - die Logik soll keineswegs abgeschafft werden und das wissenschaftliche Denken, wie man es heute versteht - aber es braucht seine Erg\u00e4nzung durch das Geisteswissenschaftliche. Und in Wahrheit in vielen Bereichen der Naturwissenschaften schreitet das fort. Da ist oft mehr Geistiges drinnen als in manchen esoterischen Zirkeln. Die sind n\u00e4her dran. Und zwar am meisten gerade die Forscher, die am wenigsten versuchen, Geistiges hineinzuspintisieren. Aber es gibt andere: \"Ach ja, Quantentheorie, dann machen wir gleich jetzt Quantenheilung.\" Und dieses und jenes, und das Fundament ist oft sehr, sehr vage.\n\nDa wird dann oft ein naturwissenschaftlicher Begriff missbraucht, um die eigenen vielleicht vorhandenen alten F\u00e4higkeiten zu kaschieren und das als etwas Neues zu verkaufen. Aber wir brauchen neue geistige Kr\u00e4fte drinnen. Wir sollten nicht das M\u00e4ntelchen der neuen Naturwissenschaft bringen, um Altes zu kaschieren, was aber eben nicht aus dem vollen Ich-Bewusstsein herauskommt. Dann geht es schon wieder in die falsche Richtung. Also, sehr mit Vorsicht zu genie\u00dfen! Es sind oft - man soll es nicht glauben - die geistigeren Naturforscher die, die sagen: \"Okay, ich halte mich streng an den Materialismus und ich schaue mal, wo ich damit hinkomme und gehe den Weg einfach konsequent weiter. Bitte spuckt\u2019s mir nicht, bevor ich den n\u00e4chsten Schritt probiert habe, spuckt\u2019s mir nicht mit dem lieben Gott oder sonst irgendwelchen Geistern hinein, sondern lasst mich denken, lasst mich untersuchen die Dinge, lasst mich meine Intuitionen letztlich auch finden - und dann schauen wir weiter.\" Daher sind oft durchaus sehr radikal-materialistisch denkende Naturforscher oft die geistigeren als die, die halt jetzt ihre Glaubens\u00fcberzeugung oder was da hineinbringen: \"Jetzt muss es den lieben Gott geben, da muss ich ihn ja irgendwo finden k\u00f6nnen drinnen.\" Aber in Wahrheit bringen sie einfach ihre Glaubens\u00fcberzeugung dazu und setzen sie drauf wie ein Sahneh\u00e4ubchen. Und es hat in Wahrheit keinen besonderen Effekt, au\u00dfer dass es sch\u00f6n klingt und die Seele beruhigt, aber eigentlich sollte sie nicht beruhigt werden, sondern sie sollte sagen: \"Ach, ach, ich muss durch durch das Materielle, ich muss durch, dort.\" Und nicht: \"Ach, es tut derweil schon so weh, wie komme ich weiter, wie komme ich an das Geistige?\" Bohren, bohren, bohren\u2026 Durch! Durch! Und nicht: \"Ach, jetzt bringt mir wer den Balsam, schau, das ist eh alles geistig, der liebe Gott steckt dahinter. Dann brauche ich nicht mehr weiter schauen.\" Da hat mich der Ahriman, da hat er ein reines Spiel. Das ist wirklich der Ahriman, der baut dort Barrieren auf, m\u00f6glichst undurchdringliche: \"Bitte, gehe nicht dort weiter, bleib da, bleib in der Gestalt da drinnen, gehe nicht weiter, aber wenn du etwas Geistiges haben willst: Luzifer! Komm, zeigt ihm ein bisschen irgendetwas, zeig ihm was, dann wird er abgelenkt sofort davon.\"\n\u00dcber Ahriman zum Neuen Jerusalem\n\nDas Eigentliche ist, wenn wir tiefer das Ahrimanische durchschauen, kommen wir letztlich bis zu der Quelle, aus der das gekommen ist. Ich meine, die ahrimanischen Wesen sind nicht eigentlich die B\u00f6sen. Sondern, wie wir oft schon gesagt haben, sie wurden zu dieser Rolle bestellt - und weil sie bestimmte Eigenschaften hatten, die geeignet daf\u00fcr waren, hat man ihnen das \u00fcbertragen und hat ihnen aber auch viele F\u00e4higkeiten entzogen, damit sie eben richtig Widerstand uns bieten k\u00f6nnen. Aber das ist zugleich auch eine Opfertat, also ein Opfer wurde es jedenfalls, das da ist. Wenn wir so aber Naturwissenschaft betreiben, dass wir das Ahrimanische erkennen, durchschauen, aber durchblicken k\u00f6nnen durch das Ganze auf die geistige Quelle, aus der auch das Ahrimanische letztlich gekommen ist, auf den Sinn sto\u00dfen, warum es gekommen ist und drinnen sein muss in der Welt, um unserer Freiheit willen und um der Freiheit letztlich des ganzen Kosmos. Das ist n\u00e4mlich, was wir hinaustragen. Wir tragen das so weit in den Kosmos hinaus, unsere Freiheit, dass einmal ein neuer Kosmos entsteht, der von Haus aus diese Freiheit als Grundelement in sich hat und damit die F\u00e4higkeit zur Liebe. Denn Liebe, wirkliche Liebe, ist nur m\u00f6glich aus dieser Freiheit heraus. Das ist die wirklich geistige Freiheit. Das ist die Liebe, die nicht mehr ans Blut gebunden ist, die nicht gebunden ist an irgendwelche Begierden oder Sonstiges, sondern die ganz aus der freien Zuwendung von Geist zu Geist entsteht. Das wirklich als Naturgesetz, sozusagen, zu verankern in der Natur, wobei der Ausdruck \"Naturgesetz\" eben dann ein Bl\u00f6dsinn ist, weil es ist eben kein Gesetz, sondern das hei\u00dft auch, dass die Natur dann ihre Regeln ver\u00e4ndern wird, sch\u00f6pferisch ver\u00e4ndern wird k\u00f6nnen. Ein Albtraum f\u00fcr die heutigen Naturforscher: \"Oh Gott! Die Naturgesetze, was? Die sollen sich sch\u00f6pferisch ver\u00e4ndern? Morgen dann ist alles schon wieder anders?\" Da wird man ins Schwimmen kommen, man sagt mit Recht, das Naturgesetz gibt unserer Welt die Stabilit\u00e4t, so wie sie jetzt ist, das ist auch gut so und wir Menschen sollen daran sogar arbeiten, dass es noch stabiler wird in der Zukunft. Daher gerade das Symbol des festen, des perfekten Systems, des perfekten R\u00e4umlich-K\u00f6rperlichen. Sogar den W\u00fcrfel sehen wir dann als Musterbild f\u00fcr das Neue Jerusalem, weil das ist das, was wir mitnehmen. Dazu m\u00fcssen wir diese F\u00e4higkeit haben, damit haben wir dann alles ausgesch\u00f6pft, was aus der Vergangenheit kommt, das bringen wir als Geschenk dar - und jetzt: \"Mach, Natur, dann aus der Freiheit heraus, etwas damit! Wir werden mitarbeiten als Menschen.\" Wir tun es jetzt schon, aber dazu m\u00fcssen wir auch dieses tote, dieses ahrimanische Reich erforschen - aber uns nicht blenden lassen, nicht blenden lassen. Die Fallen sind so gro\u00df.\nAhriman, Luzifer und die gro\u00dfen Herausforderungen und Gefahren der Gegenwart\n\nDer Schrecken dieser - wie soll ich sagen - Unterwelt besteht eigentlich darin, dass wir verfallen k\u00f6nnten den sch\u00f6nen Bildern, die sie uns bringt, den sch\u00f6nen \u00dcberzeugungen, die sie uns bringt, den technischen M\u00f6glichkeiten, die sie uns bringt, den - wie soll ich sagen - moralisch-ethischen Mechanismen, das sie mit sich bringt. Der Ahriman schreibt die neue Ethik jetzt gegenw\u00e4rtig in unserer Welt. Wir m\u00fcssen wahnsinnig aufpassen. Wir m\u00fcssen immer wieder sehen, Ziel f\u00fcr die n\u00e4chste Kulturepoche ist, dass dann bereits es nicht mehr dieses Gesetz von au\u00dfen, von oben, gibt, sondern dass die Harmonie der Menschen entsteht durch die geistigen Impulse, die kommen - von Ich zu Ich. Es ist schon klar, wir k\u00f6nnen das heute noch nicht einf\u00fchren. Wenn wir jetzt sofort alle Gesetze abschaffen und sagen: \"Macht, was ihr wollt, tut es\", w\u00fcrde es wahrscheinlich heute noch nicht funktionieren, nein, nicht nur wahrscheinlich, ziemlich sicher nicht. Weil dazu kommen eben die Widersacher, die es sofort ausnutzen und uns in die falsche Richtung bringen. Ja, wenn wir nur mit unserem Ich unterwegs w\u00e4ren, ginge es ja noch, aber Luzifer und Ahriman begegnen uns, au\u00dfen wie innen. Ununterbrochen Ich-T\u00e4tigkeit hei\u00dft, ununterbrochen die luziferischen und die ahrimanischen Kr\u00e4fte drau\u00dfen in der Natur und in uns ins Gleichgewicht zu bringen - oder besser gesagt umgekehrt: Zuerst m\u00fcssen wir sie in uns ins Gleichgewicht bringen, damit wir sie drau\u00dfen in der Welt ins Gleichgewicht bringen k\u00f6nnen. Damit h\u00e4ngen die ganzen Aufgaben unserer Zeit zusammen.\n\n\nIch habe vorher kurz schon mal erw\u00e4hnt, was der Luzifer zum Beispiel m\u00f6chte: Die ausgeatmete Luft, das Kohlendioxid, die kohlensaure Luft, so vermehren, dass die Menschheit und das Leben \u00fcberhaupt auf Erden ersticken w\u00fcrde. Merkt man irgendetwas davon? Da ist heutzutage dauernd das Problem von Kohlendioxid wegen des Klimas. Es sind nur Millimeter. Das ist eine Auswirkung des Ganzen. Nat\u00fcrlich, wir machen es mit unserer Technik, keine Frage. Wir machen es auch - oder es passiert auch durch Naturereignisse, Vulkanausbr\u00fcche, solche Sachen, das tr\u00e4gt nat\u00fcrlich auch alles dazu bei, aber wir d\u00fcrfen nicht glauben, dass nicht bei diesen Dingen wir auch mit dabei sind.\nFalsche Impulse durch unheilige Beziehungen\n\nWir machen es n\u00e4mlich von zwei Seiten gleich, wir sind ja gr\u00fcndlich. Wir machen es \u00e4u\u00dferlich durch unsere Technik, durch die Industrie, die wir aufbauen, und wir machen es auch in dem Leben nach dem Tod von der anderen Seite. Weil, es ist auch nicht gesagt, dass wir nur die guten Impulse hineinbringen. Wir haben schon davon gesprochen, wir arbeiten in der Zeit zwischen Tod und neuer Geburt, zumindest zu gewissen Zeiten, an der Natur mit, an der Weitergestaltung der Natur, also vor allem an dem, was an neuen Einschl\u00e4ge kommt, aber die sind nicht immer gut  halt. Es kann auch sein, dass wir heute den Impulsen oder den W\u00fcnschen von Luzifer oder Ahriman, oder beiden zugleich, folgen - und das bringen wir auch hinein.\n\n\nEs ist ja nicht gesagt, dass wir jetzt dann, wenn wir dr\u00fcben sind, nicht auch falsche Impulse hineintragen k\u00f6nnten. Das ist das Problem also. Weil, gerade nat\u00fcrlich die Zeit, wo wir in die Erdensph\u00e4re hineinwirken k\u00f6nnen, ist die Zeit, wo wir halt im Leben zwischen Tod und neuer Geburt noch sehr erdennah oder schon wieder sehr erdennah sind. Und da sind wir genau in der Sph\u00e4re, die schon sehr viel mit dem Kamaloka zu tun hat, das sind die Bereiche, wo die niederen Kr\u00e4fte wirken. Wo der Luzifer namentlich sehr viel Einfluss drauf hat und da mit dem Ahriman, zwangsweise geradezu, halt zusammenwirkt. Also kommen diese Impulse auch ins Spiel bereits von dort und zielen in die Richtung, dass sie den ahrimanischen Kr\u00e4ften auch in die H\u00e4nde spielen. Das hei\u00dft, wir schaffen es, die Erde im Moment nicht nur zu belasten durch unser Erdenleben, sondern auch durch das Leben dr\u00fcben. Das hei\u00dft, Klimakrise und Sonstiges, Umweltverschmutzung und diese ganzen Sachen in den Griff zu kriegen und die Folgen und das Artensterben, das da ist, und um das in den Griff zu kriegen, dazu ist notwendig die richtige, die gesunde Zusammenarbeit von den auf Erde Lebenden mit denen, die dr\u00fcben sind. Diese Beziehung m\u00fcsste bewusster werden, als sie jetzt noch im Durchschnitt ist. Das ist ganz wichtig, dass das jetzt in unserer Zeit wirklich immer bewusster passiert und dass man sich aber sehr bewusst ist dabei auch, welche Fehler dabei passieren k\u00f6nnen!\n\n\nEs ist was ganz Interessantes oder Wichtiges, was da auch zu sagen ist, da bin ich jetzt schon wieder dabei, beim N\u00e4chsten ein bisschen dran zu r\u00fctteln: \"Ach ja, ich erlebe meine Lieben, die hin\u00fcbergegangen sind, die erz\u00e4hlen mir alles M\u00f6gliche, oder wie auch immer, und ich kriege Impulse von dort.\" Ich muss trotzdem aufpassen, ob es die richtigen sind! Wenn wir uns anthroposophisch schulen und es ernst nehmen und halt die ganzen Regeln beachten dabei, n\u00e4mlich moralisch sich zu entwickeln, moralisch in dem Sinn, nicht nach einer Regel, sondern sich selbst im Griff zu haben und zu unterscheiden: Was kommt vom Ich und was kommt vom Ego und was kommt von den Einfl\u00fcsterungen der Widersacher. Wenn man das tut, ist man auf dem sicheren Weg, aber es kann sehr wohl auch ganz, ganz ungute Beziehungen zwischen den hier auf Erden Lebenden und den Toten geben. Das ist heute bei weitem das \u00dcberwiegende.\n\n\nEs ist n\u00e4mlich so, dass es im Grunde heute sehr, sehr h\u00e4ufig vorkommt, dass solche - wie soll ich sagen - unguten Beziehungen zwischen den auf Erden Verbliebenen und den Verstorbenen da sind, die vielleicht beiden Seiten nicht voll bewusst sind oder gar nicht bewusst sind, aber wo es dann ganz schief l\u00e4uft - und der Grund ist der, dass der Mensch also gerade, wenn er durch die Kamaloka-Zeit durchgeht, in dem Bereich der ganz niederen australischen Kr\u00e4fte ist. Er selber kann trotzdem in sich h\u00f6here Kr\u00e4fte entwickeln, gar keine Frage, aber was sehr leicht zu uns herunter kommt, herunter wirkt, und was wir sehr leicht und am leichtesten aufnehmen, sind diese niederen Impulse.\n\nGerade was den Menschen dr\u00fcben Ansporn f\u00fcr das H\u00f6chste geben kann, kann f\u00fcr das, was herunter reflektiert wird, oft gar die niedrigsten Instinkte ansprechen. Das betont Rudolf Steiner ganz deutlich und das sind Dinge, die halt die Widersacher ausnutzen k\u00f6nnen, total, und sch\u00fcren k\u00f6nnen.\n\u00dcbertragung karmischer Verfehlungen von Verstorbenen auf die Lebenden\n\nDas h\u00e4ngt auch damit zusammen - wor\u00fcber wir auch schon gesprochen haben - die untersten Bereiche der Seelenwelt, der astralischen Welt, \u00fcberlappen sich mit den h\u00f6chsten Bereichen der physisch-\u00e4therischen Welt. Gerade die obersten, die feinsten \u00c4therarten, die feinsten Lebenskr\u00e4fte, Lebens\u00e4therkr\u00e4fte - zum Beispiel Licht\u00e4ther-, Klang\u00e4therkr\u00e4fte, Licht\u00e4therkr\u00e4fte, die vor allem, diese drei vor allem - \u00fcberlappen sich mit den untersten Regionen der Seelenwelt. Was hei\u00dft \u00fcberlappen? Sie sind die andere Seite davon. Sie sind die andere Seite davon. Und w\u00e4hrend, jetzt angenommen, der Tote jetzt gl\u00fccklich ist und herankommt an die Lebens\u00e4therkr\u00e4fte, dann sind das f\u00fcr uns niedere astralische Kr\u00e4fte - und wenn das jetzt unmittelbar sich spiegelt im Astralischen des zur\u00fcckgebliebenen Menschen, auf Erden zur\u00fcckgebliebenen Menschen, dann kommen gerade die Sachen rein, die der oben los wird. Das hei\u00dft, die Gefahr ist sehr gro\u00df, dass wir gef\u00fcttert werden mit den - wie soll ich sagen - mit den karmischen Verfehlungen, mit den Sachen, die der oben schlecht gemacht hat, die er ablegen muss in der Seelenwelt, in der Astralwelt, und die jetzt zumindest zum Teil, zumindest in ihrer Kr\u00e4ftewirkung, in der Charakteristik ihrer Kr\u00e4ftewirkung, sich einmischen in die Seelenwelt des hier auf Erden Verbliebenen, wenn der nicht wach genug ist daf\u00fcr. Und umgekehrt der Tote auch nicht wach genug ist. Es bedingt beide. Aber heute ist es sehr oft so in dem materialistischen Zeitalter, das wir haben - haben m\u00fcssen, um die Bewusstseinsseele zu entwickeln als Grundvoraussetzung dazu, aber halt nicht stehenzubleiben dabei, sondern weiterzugehen - es ist so, dadurch schlafen aber viele Menschen f\u00fcr diese Kr\u00e4fte, und zwar sowohl hier unten als auch da in dem Leben dr\u00fcber. Und das ist eine sehr, sehr unheilige Verbindung dann. Die Verbindung von geistig nicht wachen Menschen auf Erden mit geistig nicht wachen Menschen, die hin\u00fcber gegangen sind, das ist eine der schlimmsten Dinge, die es geben kann. Und ohne entsprechende Hilfe von anderen Menschen, die diese Situation erkennen und die da vielleicht helfen - sowohl f\u00fcr die h\u00fcben wie dr\u00fcben - eingreifen k\u00f6nnen, Impulse geben k\u00f6nnen, also nicht eingreifen im Sinne, die Freiheit dieser Menschen zu beschneiden, aber in dem Sinne eben, Impulse zu geben, selber das zu erkennen, was da f\u00fcr ein Spiel l\u00e4uft. Das sind also Tore f\u00fcr die schlimmsten Widersacherkr\u00e4fte heute.\nDie Gefahren der 8. Sph\u00e4re\n\nDiese Dinge werden auch und k\u00f6nnen auch missbraucht werden wirklich von Menschen in Verbindung mit den Widersachern, wo es also dann wirklich in die Richtung der schwarzen Magie geht. Wo dann massiv daran gearbeitet wird, dass geistige Impulse aus der regul\u00e4ren geistigen Welt - wenn man so will - herausgerissen werden, einverleibt werden zun\u00e4chst einmal den ahrimanischen M\u00e4chten, aber mit dem Ziel, wirklich es so in das Materielle hineinzubringen, dass es letztlich in diese sogenannte 8. Sph\u00e4re, in die Welt dieser Wesenheiten, die hinter dem Sorat-Prinzip stehen, gezogen wird. Das Ziel dieser Sorat-Wesenheiten ist ja, eigentlich eine Art unsterblichen materiellen Kosmos, perfekten materiellen Kosmos, hervorzubringen, der dann nicht mehr in unserem Sinne vergeistigt werden kann, der soviel als m\u00f6glich an Geistigkeit absorbiert hat, materialisiert hat und in diesem Zustand verbleibt. Und verbleiben muss, weil er in gewisser Weise - und das ist das Verf\u00fchrerische, ich habe das ja eh immer wieder schon gesagt - im materiellen Sinne eine perfekte Welt ist, die auch gar nicht mehr verbessert werden kann als materielle Welt. Die nur verbessert werden kann, wenn sie also als materielle (Welt) zerf\u00e4llt, durch das Geistige durchgeht - und dann ein neuer Kosmos mit ganz anderen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, eben mit der Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit der Liebe und der Freiheit, entsteht. Das ist dort die gr\u00f6\u00dfte Gefahr. Liebe und Freiheit ist dort die gr\u00f6\u00dfte Gefahr f\u00fcr diese Wesenheiten, die hinter dem Sorat-Wesen stehen, nicht f\u00fcr sich selbst, aber dass ihr Werk nicht gelingen k\u00f6nnte, n\u00e4mlich so viel wie m\u00f6glich herauszurei\u00dfen aus unserer Welt. Die Impulse sind ganz stark - und manches von dem, was jetzt passiert, ist eben angetan bereits Dinge herauszurei\u00dfen. Wir wissen, es kann noch immer umgewendet werden, es kann noch sehr vieles gerettet werden, aber es hat das Tempo, von dem, was herausgerissen werden k\u00f6nnte dauerhaft, zugenommen in der Richtung. Da wird im Moment massiv, massiv herausgerissen. Es entsteht am Allermeisten dort, wo unheilige Beziehungen sozusagen zwischen irdisch Verk\u00f6rperten und Menschen, die dr\u00fcben im Leben zwischen Tod und neuer Geburt sind, entstehen. Unheilige Beziehungen! Unbewusst, unbewusst oft. Es gibt nat\u00fcrlich - wie gesagt - ahrimanische Eingeweihte, die das erkennen k\u00f6nnen, die das auch ben\u00fctzen k\u00f6nnen, die das f\u00f6rdern k\u00f6nnen, dass solche Verh\u00e4ltnisse zustande kommen, weil das ihrem Werk n\u00fctzt. Also, das ist durchaus der Fall und das wird auch st\u00e4rker werden, also mit dem m\u00fcssen wir rechnen, einfach irgendwo.\n\n\nUnd die Gefahr ist eben gro\u00df, dass gerade hinter solchen Impulsen, auch wie sie jetzt durch Transhumanismus, durch die wenigen m\u00e4chtigen Reichen, die aus ihrem Nichterlebenk\u00f6nnen des eigenen Ichs, des wirklich geistigen Ichs, trotz ihrer gro\u00dfen Begabungen, die darauf zeigen, dass sie eigentlich in der Vergangenheit auf einem ganz starken Weg waren, aber die irgendwo an dem wirklichen Christus-Impuls vorbei gegangen sind und ihn noch nicht gefunden haben. Und gerade Menschen, die in der Vergangenheit hohe Begabungen hatten, aber es aus irgendeinem Grund nicht geschafft haben, an den Christus-Impuls heranzukommen, da ist die Gefahr, dass sie, ohne es zu wissen, total zu Werkzeugen der Widersacherm\u00e4chte werden. Das hei\u00dft, eine riesige Aufgabe w\u00e4re, diesen Menschen das Bewusstsein daf\u00fcr zu wecken, Impulse zu geben, dass sie das erkennen k\u00f6nnen. Wahnsinnig schwer, aber das wird notwendig sein. Aber wie kann es passieren? Indem dieses Wissen, dieses Bewusstsein f\u00fcr das Ich, dass es bei mehr und mehr Menschen auftaucht. Irgendwann ist es nicht mehr zu \u00fcbersehen, dass da etwas anderes ist. Dass da etwas anderes ist.\nWir brauchen heute die voll bewusste Verbindung zum Christus\n\nDass da Menschen sind, die auch Begabungen aller m\u00f6glichen Art haben, aber da ist noch etwas anderes dabei. Da ist noch etwas anderes. Anders dadurch, dass sie sich ihres Ichs und der Verbindung des Ichs mit dem Christus voll bewusst sind, dass sie daher eben zum Tode eine ganz andere Beziehung haben, dass sie ja eigentlich den Tod als Begleiter ihres Lebens, und zwar als guten notwendigen Begleiter des Lebens, als Freund, sehen, der ihnen letztlich ihre geistige Entwicklung erm\u00f6glicht. Der ist es ja. Wir entwickeln uns nur dadurch, dass wir immer wieder durch diesen Rhythmus durchgehen: irdische Verk\u00f6rperung, dann Leben zwischen Tod und neuer Geburt, Aufstieg bis \u00fcber die Grenzen, \u00fcber die r\u00e4umlich-zeitlichen Grenzen unseres Kosmos hinaus, und von dort wieder zur\u00fcck zur n\u00e4chsten Inkarnation abzusteigen. Und aus dem heraus reift das Ich, immer wieder.  Dann w\u00e4re es absurd, Angst zu haben vor dem Tod und nicht verstehen zu k\u00f6nnen, wie geht es. Fest glauben zu k\u00f6nnen: \"Ja, das Ich, was ich da habe, wenn es tot ist, ist weg, l\u00f6st sich auf, es kann nicht anders sein.\"\n\n\nDas Problem ist, dass es heute bei vielen f\u00fchrenden Menschen auch eine Art Denkzwang ist, dass es anders nicht sein kann, weil, die \u00e4u\u00dfere Beobachtung zeigt mir nichts anderes. Ich meine, ja, der Mensch stirbt, der Leichnam zerf\u00e4llt fr\u00fcher oder sp\u00e4ter - und ich finde ihn nicht mehr, er ist weg. Er ist weg, obwohl er vielleicht ganz nahe ist und schon unterbewusst sich mit mir verbindet und mir Impulse gibt. Aber jetzt, in dem Fall, unheilige Impulse, weil weder dem Toten dr\u00fcben noch mir es in meinem vollen Ich-Bewusstsein klar wird, was da eigentlich abl\u00e4uft. Weil - auch das ist so, dass gerade die Menschen, die heute viel zu sagen haben, viel zu entscheiden haben in der Welt und auch die finanziellen Mitteln haben, es umzusetzen - da eben auch solche Verbindungen mit eine Rolle spielen. Und das wird diesen Menschen nicht bewusst, sie sind geradezu blind daf\u00fcr. Vorbereitet nat\u00fcrlich durch dieses materialistische Zeitalter, das wir haben, aber da ist es wirklich systematisch in manchen F\u00e4llen. Da kommen wir jetzt wirklich auf das, dass es nat\u00fcrlich auch - wie soll ich sagen - Logen oder Leute gibt, Eingeweihte gibt von der schwarz-magischen Seite her, die so etwas f\u00f6rdern; genauso, wie es die lichten, die wei\u00dfen Eingeweihten, die wei\u00dfen Magier sozusagen, gibt, die  Menschen zusammenf\u00fchren, die schicksalsm\u00e4\u00dfig etwas miteinander tun k\u00f6nnen, oder die einfach durch ein paar Worte, die sie fallen lassen, etwas wecken, was an geistiger Kraft in dem anderen Menschen ist - ohne in seine Freiheit einzugreifen, \u00fcberhaupt nicht. Nur einmal die Glocke anschlagen. Ob er sie h\u00f6rt oder nicht, es ist erstens seine Glocke, also es ist nicht eine fremde Glocke, mit der ich l\u00e4ute, sondern das ist seine, sie wird angeschlagen - und wenn du es h\u00f6rst, dann wirst du deinen Weg finden, dann hast du einen Ansto\u00df dazu. Solche Anst\u00f6\u00dfe zu geben, ist wichtig. Es wird aber nur gelingen, wenn es mit der entsprechenden geistigen F\u00e4higkeit ist. Also ein Eingeweihter, der das kann - und vielleicht irgendwo in der U-Bahn mit wem f\u00fcnf Worte wechselt und das hat einen Impuls, dass er zwanzig Jahre sp\u00e4ter seinen Lebensweg findet und wirklich jetzt einen gro\u00dfen geistigen Impuls in die Welt bringt. Gross oder klein, es ist ganz egal. Die kleinen sind genauso viel wert wie die gro\u00dfen, darf man nicht untersch\u00e4tzen. Also, dass das \u00e4u\u00dferlich spektakul\u00e4r ist, das ist nicht das Wichtige.\n\nAber genauso kann man es nat\u00fcrlich auch auf der dunklen Seite machen. Und gerade dieses Bewusstseinunterbinden, also l\u00e4hmend zu wirken auf das Erwachen des Bewusstseins f\u00fcr das eigene Ich - und da spielen sehr viel mit eine Rolle eben solche unheiligen Impulse zu Verstorbenen, die dr\u00fcben sind. Und wo dann, statt das eigene Ich zu erkennen, etwas hereinkommt - ja, ich sag einmal - von dem Seelenm\u00fcll, von dem karmischen Seelenm\u00fcll, den der da mitbringt, also von den Dingen, von denen der da besessen war vielleicht in seinem ganzen Leben oder sie getan hat und sie f\u00fcr gut gehalten hat, die aber jetzt hereinschneien und an Stelle der eigenen Ich-Impulse dort wirksam werden in dem Menschen, der hier unten ist. Das wird nat\u00fcrlich durchaus auch von - sag ich mal - schwarz-magischen Eingeweihten so gelenkt, dass es eben Menschen genau trifft, die einerseits brillante Voraussetzungen haben aus der Vergangenheit, also F\u00e4higkeiten, mitbringen, aber aus irgendeinem Grund bis dato an dem Christus-Impuls vorbeigegangen sind - und daher fast mit Notwendigkeit heute eben einem rein materialistischen Glauben verfallen m\u00fcssen, weil das Alte tr\u00e4gt dem nicht mehr. Das Alte tr\u00e4gt dem nicht mehr.\nVon der Naturwissenschaft zum Erleben des Geistigen\n\nWir m\u00fcssen alle, alle m\u00fcssen wir in einer Inkarnation durch so etwas durch, aber es ist halt jetzt der gro\u00dfe Unterschied: Wenn das Ich stark genug ist, dann ist es genau das, was ich vorhin von dem Naturwissenschaftler gesagt habe, der sagt: \"Okay, ich will es jetzt wissen auf die materialistischen Weise und ich gehe konsequent den Weg, lasse den lieben Gott aus dem Spiel, den kann ich dadrinnen nicht brauchen, ich gehe weiter.\" Er war offen genug zu sehen, wo er auf dem Weg irgendwo, in Wahrheit immer mehr, auf das Geistige st\u00f6\u00dft - und das ist tats\u00e4chlich bei Naturforschern durchaus der Fall, und zwar ganz selbstst\u00e4ndig, ohne dass sie jetzt sich berufen auf ihren christlichen oder sonstigen Glauben, den sie mitbringen, sondern wo die Sache sie zur Einsicht bringt: \"Okay, aber da ist jetzt etwas, was nicht mehr materiell ist.\"\n\n\nGerade wenn ich in das Tiefste des Materiellen komme, l\u00f6st sich eigentlich das Materielle f\u00fcr meinem Blick auf - und ich erkenne, dass es ein Geistiges ist, diese Christus-Erlebnisse, und ich habe ein Beispiel gebracht von dem Teilhard de Chardin. Der hat ja eben ein ganz interessantes Buch geschrieben, auch wenn vieles spekulativ ist bei ihm, muss man auch sagen. Er ist einerseits ein rationaler Wissenschaftler, anderseits ist er wirklich ein Mystiker, aber Mystiker des alten Schlags, der irgendwelche Erlebnisse und Eingebungen hat und das noch nicht hundertprozentig zusammenbringen konnte. Er ist eben kein voll bewusster Geistesforscher, deswegen. Das System hat tolle Aspekte drinnen, weil er wirkliche Erfahrungen hatte, aber er ist nicht zu Ende gegangen den Weg, aber immerhin, er hatte eine Intuition, er sagte: \"Christus ist das Herz der Materie\". Das Herz der Materie! Und das ist einer der Punkte. Was wird passieren? Also, die ganz materialistischen Forscher, die jetzt durchbrechen bis ins Materiellste und bis ins Innerste des Materiellen, bis eigentlich nichts mehr da ist - und was ist es jetzt? Was ist es jetzt? Dort, die Geistbegegnung\u2026 n\u00e4mlich, um darauf zu kommen, die Geistbegegnung mit sich selbst einmal zu haben.\n\n\nNahe dran war der Wolfgang Pauli, von dem ich euch schon \u00f6fters erz\u00e4hlt habe, mit diesem tollen Ausspruch f\u00fcr das imaginative Erleben - weil er n\u00e4mlich wirklich solche Imaginationen hatte, und ich habe ja erz\u00e4hlt, er hatte auch wirklich hellsichtige Erlebnisse in Wahrheit. Der C.G. Jung, der Tiefenpsychologe, hat geholfen, diese Erlebnisse wacher im Bewusstsein zu behalten, um sie genauer studieren zu k\u00f6nnen - und er hat immer wieder da gesprochen, der Pauli, vom \"Herrn der Materie\" oder vom \"Geist der Materie\", er hat aber da nicht den Christus gemeint, sondern er begegnete dem andern, der mitspielt, dem Herrn Ahriman. Und das ist immer eine bedrohliche Gestalt, die auftaucht, aber dem Geist der Materie, dem begegnete er - und der hat auch etwas Zerst\u00f6rerisches drinnen. Der Pauli war sich bewusst, dass er gerade mit diesen Kr\u00e4ften eine gewisse Beziehung hat, er war sich bewusst dieser Beziehung mit dem Ahrimanischen, das er hat - drinnen. Weiter, zum eigentlichen Christus-Erlebnis, kommt er dann nicht, das hat er auch eigentlich abgelehnt, mit dem hat er sich nicht besch\u00e4ftigt, aber da sieht man, sie kommen heran. Gerade dort durchgehen, aber das ist dann vor allem stark eine Begegnung mit sich selbst, die geh\u00f6rt halt dazu.\n\nDann ist es nicht nur der Geist der Materie, dem ich begegne, sondern indem ich mir selbst begegne, begegne ich dann dem Christus. \"Nicht ich, sondern der Christus in mir\", wie es so sch\u00f6n hei\u00dft. Oder genauer eigentlich:  \"Ich lebe, aber nicht ich, sondern der Christus in mir.\" Das ist eigentlich das ganz Richtige. Rudolf Steiner hat es oft gek\u00fcrzt: \"Nicht ich, sondern der Christus in mir\", aber w\u00f6rtlich hei\u00dft es eigentlich: \"Ich lebe, aber nicht ich, sondern der Christus in mir\" und das \"ich lebe\" ist ganz wichtig, weil da der Christus eben ganz stark in den \u00c4therkr\u00e4ften drinnen wirkt - und da ist es. Und da komme ich mit meinem Ich alleine noch nicht sehr weit. Anf\u00e4nglich, ja sicher, wenn ich bewusst einen geistigen Schulungsweg gehe und wirklich eine entsprechende Einweihung durchmache, dann bekomme ich eine gewisse Verf\u00fcgung \u00fcber diese \u00c4therkr\u00e4fte bereits, aber das ist alles noch sehr anf\u00e4nglich. Also da f\u00e4ngt es an, dass wir das zur\u00fcckbekommen, was wir mit dem S\u00fcndenfall verloren haben, also die Herrschaft \u00fcber die h\u00f6heren \u00c4therkr\u00e4fte, also Lebens\u00e4ther, Klang\u00e4ther und Licht\u00e4ther haben wir so ein bisschen zur Verf\u00fcgung schon jetzt, aber voll auch noch nicht, aber vor allem Lebens\u00e4ther, Klang\u00e4ther - der Baum des Lebens. Das bewusst, bewusst in unsere F\u00e4higkeiten einbeziehen zu k\u00f6nnen, aus dem heraus handeln zu k\u00f6nnen, dann wird es kommen, dass wir auf gesunde Art Leben erschaffen k\u00f6nnen. Wir haben heute in der Technologie zum Beispiel, was ein ganzes gro\u00dfes Forschungsgebiet ist und technisch schon angewendet wird, synthetisches Leben. Das ist noch ein bisschen eine Mogelpackung, weil man von tats\u00e4chlich lebenden Organismen ausgeht, aber sie halt technisch umbaut und herumbastelt an den Genen und an sonstigen Dingen - und eigentlich dadurch dieses Lebewesen ahrimanisiert, es auf einen ganz bestimmten Zweck, auf eine ganz bestimmte Zweckausrichtung hintrimmt. Das ist immer das Ahrimanische irgendwo, w\u00e4hrend wirkliches Leben, wo der Christus drinnen wirkt, eben diese Spontanit\u00e4t hat und immer wieder etwas Unvorhergesehenes kommt und sich gerade nicht an einen Plan h\u00e4lt - weil, wir wollen eben das machen und nur das - sondern wo immer alles beweglich bleibt. Aber wenn wir mit der Christuskraft uns verbinden, mit diesen \u00c4therkr\u00e4ften, dann werden wir auch Leben schaffen k\u00f6nnen und es wird sogar weitergehen, bis wir Beseeltes schaffen k\u00f6nnen - aber das werden wir vielleicht ein anderes Mal noch besprechen.\nDie Ablenkungsman\u00f6ver und der Abgrund - Wir m\u00fcssen handeln \n\nF\u00fcr heute mal ein erster Anriss zu dem also, wo die Gefahren, die eigentlichen Gefahren liegen, wenn wir da in die Tiefe steigen. Die eigentlichen Gefahren sind gar nicht die Schreckensbilder. Die sind nur der erste Ansto\u00df zu ersch\u00fcttern, aber wir m\u00fcssen die Bilder heute so lesen, dass sie uns ersch\u00fcttern. Alles, aber nicht, dass wir davonrennen und sagen, \"Brrrr\u2026.\" Das, nein, sondern wo wir erkennen m\u00fcssen n\u00e4mlich: \"Aha! Das ist die Ablenkung, die uns geschickt wird heute. Das ist die Ablenkung!\" Das ist die Ablenkung, das ist dann die Angst vor dem Tod, die Angst vor dem B\u00f6sen, was in der Welt passieren kann, die Angst vor der n\u00e4chsten Katastrophe, die Angst vor den Gr\u00e4ueln, die passieren, die Angst vor der Krankheit, die kommen, die Angst vor dem Krieg, der kommt, die Angst vor was wei\u00df ich vorher, was kommt. Und wo sie immer schrecklichere Bilder malen. Lest doch die Zeitungen, bitte. Die Zeitungen sind ein Kompendium davon. Also irgendwie ist da der Ahriman der Hauptschriftsteller drinnen, der muss sehr flei\u00dfig sein zur Zeit. Und die Iche der Journalisten kommen oft nicht mit das mitzukriegen, woher sie diese Inspirationen kriegen. Ich meine, ja, sie tun sehr vieles bewusst werten und w\u00e4gen, aber die tieferen Gr\u00fcnde, warum sie das machen? Liegt eben dran, dass dort namentlich der Ahriman wahnsinnig stark ist, wahnsinnig stark. Also, das hei\u00dft, wir m\u00fcssen vorsichtig sein, wo wir \u00fcberhaupt die Widersacher zu suchen haben. Oft gerade nicht dort, wo wir es als Erstes glauben, sondern das sind immer die Ablenkungsman\u00f6ver. Und das wird heute einfach generalstabsm\u00e4\u00dfig, genial gemacht, weil die riesige Intelligenz Ahrimans dahintersteckt und das bewerkstelligt und es eben auch wirklich schafft, dass Menschen, die jetzt zum Beispiel in den Medien oder was t\u00e4tig sind, weltweit - ohne voneinander zu wissen oder viel zu wissen oder ohne sich abzusprechen - trotzdem gleich ticken, wo das R\u00e4dchen ins R\u00e4dchen greift, wo die gro\u00dfe Steuerung Ahrimans dahintersteckt, wo er dem die richtigen Inspirationen gibt. Wo \u00e4u\u00dferlich sie sich vielleicht total im Clinch liegen miteinander, bek\u00e4mpfen miteinander, bis zum brutalen Krieg miteinander bek\u00e4mpfen - und in Wahrheit beide genau demselben Herrn dienen, von zwei Seiten, und es selbst nicht merken. Also, f\u00fcr diese Dinge aufwachen! Wenn man das sieht, kann man viele Ph\u00e4nomene unserer Zeit besser verstehen, durchleuchten, was da eigentlich l\u00e4uft und wo immer diese Unausweichlichkeit gesehen wird heute oder dann die einseitige Verurteilung, die gesehen wird oder was - und den eigentlichen Urheber sieht man gar nicht, der versteckt sich drunter. Weil, f\u00fcr den einen ist immer der andere der Schuldige. Aber in Wahrheit sind beide am Schlafittchen gepackt, ohne das funktioniert es gar nicht. Und das sollten wir durchschauen lernen. Das ist der Weg heraus aus dem Abgrund. Das ist der Weg, der uns irgendwann dann zum Neuen Jerusalem f\u00fchrt, das hei\u00dft, eine Welt, bei der Liebe das Naturgesetz, nein, die Gabe ist, die die Natur freiwillig gibt. Gesetz ist es nicht mehr. Gesetz ist dann das, was sich jedes individuelle Wesen selbst gibt. Dort sollte man hinsteuern. Ihr seht, da k\u00fcndigt sich schon an, die Kraft, mit der wir den Abgrund nicht nur \u00fcberwinden, sondern aufl\u00f6sen k\u00f6nnen - oder bis zu einem gewissen Grad aufl\u00f6sen k\u00f6nnen, hoffentlich in einer fernen Zukunft zu einem h\u00f6heren Grad aufl\u00f6sen k\u00f6nnen. Wir haben noch einige Zeit dazu, aber trotzdem ist Handlungsbedarf hier und jetzt gegeben, weil, wenn wir jetzt Schritte vers\u00e4umen, dann wird es sehr, sehr, sehr viel schwieriger in der Zukunft. Also, jetzt, wirklich hier, heute, in den n\u00e4chsten Minuten, sozusagen, so dringend ist es. Aber die Ereignisse jetzt unserer Zeit, wir sehen ja, dass alles irgendwie ziemlich schwierig ist. Nicht nur seit zwei Jahren, aber es hat jetzt in den letzten zwei bis zweieinhalb Jahren besonders krass sich begonnen zu zeigen - und es wird noch nicht alles sein, mit dem m\u00fcssen wir rechnen. Es ist jetzt Handlungsbedarf! Und es ist dazu da, in Wahrheit, um uns aufzuwecken. Wir k\u00f6nnen es als das gebrauchen, um daran zu erwachen.\nAusklang\nIn diesem Sinne wollen wir es gut sein lassen f\u00fcr heute. Ich danke euch f\u00fcrs Dabeisein. Wunderbar hat es funktioniert heute: kein war Mikro offen, ganz toll. Ich m\u00f6chte gerne alle wieder sehen zum Abschied, danke. Bis zum n\u00e4chsten Mal. Gute Nacht. Ich verabschiede mich auch beim Livestream. Danke f\u00fcrs Dabeisein. Bis zum n\u00e4chsten Mal. <\/pre>\n\n<\/div>\n\t\t<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Dr. Wolfgang Peter Hier findest Du n\u00fctzliche Zusammenfassungen, Mitschriften, Stichworte u.s.w. Wenn auch Du mithelfen willst, diese Dokumentation noch reichhaltiger zu machen, dann melde Dich bitte bei info@anthro.world Vielen Dank an Ghislaine und Susanne_Stand 2. 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