{"id":2867,"date":"2021-12-13T11:01:30","date_gmt":"2021-12-13T10:01:30","guid":{"rendered":"https:\/\/anthro.world\/?page_id=2867"},"modified":"2021-12-13T11:01:32","modified_gmt":"2021-12-13T10:01:32","slug":"16-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.anthro.world\/fr\/16-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation\/","title":{"rendered":"16. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-dark-gray-color has-text-color\">Par Dr. Wolfgang Peter<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Tu trouveras ici des r\u00e9sum\u00e9s utiles, des notes, des mots-cl\u00e9s, etc.<\/li><li>Si tu souhaites toi aussi contribuer \u00e0 rendre cette documentation encore plus riche, n'h\u00e9site pas \u00e0 contacter <a href=\"mailto:info@anthro.world\">info@anthro.world<\/a><\/li><li>Un grand merci \u00e0 tous les b\u00e9n\u00e9voles assidus !<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Date de l'expos\u00e9 :<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">R\u00e9sum\u00e9<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle wp-block-ub-content-toggle-block\" id=\"ub-content-toggle-block-3c0869c7-2437-4a20-bb42-348a808a18d1\" data-mobilecollapse=\"false\" data-desktopcollapse=\"false\" data-preventcollapse=\"false\" data-showonlyone=\"false\">\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion\" style=\"border-color: #f1f1f1; \" id=\"ub-content-toggle-panel-block-\">\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title-wrap\" style=\"background-color: #f1f1f1;\" aria-controls=\"ub-content-toggle-panel-0-3c0869c7-2437-4a20-bb42-348a808a18d1\" tabindex=\"0\">\n\t\t\t<p class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title ub-content-toggle-title-3c0869c7-2437-4a20-bb42-348a808a18d1\" style=\"color: #000000; \">De l'auditeur B. G.<\/p>\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-toggle-wrap right\" style=\"color: #000000;\"><span class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-state-indicator wp-block-ub-chevron-down open\"><\/span><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t<div role=\"region\" aria-expanded=\"true\" class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-content-wrap\" id=\"ub-content-toggle-panel-0-3c0869c7-2437-4a20-bb42-348a808a18d1\">\n\n<p>Wir fahren fort mit dem Thron im Himmel, wir steigen auf eine h\u00f6here Ebene auf, wir werden lichtvolle Imaginationen erleben auf der einen Seite, aber in der Folge werden wir auch einige dunkle Seiten sehen. Dazu eine kurze Vorbemerkung zu den Schilderungen, die jetzt kommen: wir kommen ganz stark auf die imaginative Ebene, d. h. alle Bilder, die jetzt kommen sind Imaginationen, die in sinnliche Bilder umgesetzt sind. D. h. nichts was da geschildert wird, wird sich so \u00e4u\u00dferlich abspielen, sondern es sind Sinnbilder, die seelische Erlebnisse widerspiegeln, die teilweise sehr dramatisch sind, die einen nat\u00fcrlich beunruhigen k\u00f6nnen, wenn man diese Zukunftsperspektive sieht. Ja, es kommen Aufgaben auf uns zu, es kommt Dunkelheit auf uns zu, die wir aber \u00fcberwinden m\u00fcssen. Aber diese Dunkelheit ist eine, die wir aus der Kraft unseres ICH heraus durchlichten m\u00fcssen aber eben auch durchlichten k\u00f6nnen. Das ist das Wesentliche. Diese dunklen Sachen h\u00e4ngen haupts\u00e4chlich in der Zukunft mit den ahrimanischen Kr\u00e4ften zusammen, aber wir haben in unserem ICH die Kraft diese Finsternis, die durch Ahriman erzeugt wird, diese geistige Finsternis, durch die auch diese Angst, dieses Unwohlsein erzeugt wird, wodurch wir diese Finsternis aufhellen k\u00f6nnen, ja aufl\u00f6sen k\u00f6nnen letztlich. Diese Kraft ist unendlich viel st\u00e4rker, als das, was uns die Widersacher allen zusammen entgegensetzen k\u00f6nnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das ist die ganz wichtige Botschaft, dass wir seit der Zeitenwende in unserem ICH bewusst erwachen k\u00f6nnen, richtig erwachen k\u00f6nnen, und langsam lernen die Kraft des ICH wirklich zu nutzen, sie handzuhaben, sie unterscheiden lernen langsam von unserem Ego, das njur das schwache Spiegelbild ist der ICH-Kraft, ein Spiegelbild, das durch die Widersacher verzerrt ist, uns daher auch manchmal Schwierigkeiten macht einerseits, manchmal auch unsere L\u00fcste uns Sonstiges erzeugt, die aber manchmal auf die Abwege f\u00fchren, diese Kr\u00e4fte sehen sehr gro\u00df und stark aus, sind aber gemessen an der Kraft, die zumindest potenziell im ICH vorhanden ist, dagegen sind sie Null. Weil gegen\u00fcber der Unendlichkeit ist jede endliche Gr\u00f6\u00dfe Null und die Widersacher haben alle nur eine endliche Gr\u00f6\u00dfe. D. h. sie verf\u00fcgen nicht \u00fcber diese unermessliche unersch\u00f6pfliche Sch\u00f6pferkraft, die im ICH drinnen ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ihr wisst, ich zitiere fast in jedem Vortrag den ganz zentralen Satz der Apokalypse, wo der Christus eben sagt, <i>\u201edie gleiche Vollmacht des ICH ist ihm gegeben, die ich von meinem Vater empfangen habe.\u201c<\/i> Mit <i>\u201eihm gegeben\u201c<\/i>, damit ist der Mensch gemeint und zwar wirklich jeder Mensch. In uns selbst ist die Kraft vorhanden, alle diese Hindernisse zu \u00fcberwinden. Die Dunkelheit ist im Grunde einerseits dazu da, um uns zu Bewusstsein zu bringen und uns daran zu sto\u00dfen, und andererseits eben auch um uns die Freiheit zu gew\u00e4hren. Dazu sind die Widersacher da. Das habe ich widerholt schon geschildert. Eigentlich ist es immer so, dass es in der Bibel in den Schilderungen schon im Alten Testament, aber besonders in der Apokalypse, das wird man immer wieder sehen, man hat sehr dunkle, d\u00fcstere Stimmungen, die geschildert werden, und dann folgt ein ganz helles geistiges Bild, ein Aufstieg auf die n\u00e4chste Ebene.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Grunde ist das Bewusstwerden des Schattens oder des Widerstandes an den man ansto\u00dft, das ist der Moment, wo wir aufwachen zu etwas H\u00f6herem, zu einer h\u00f6heren Ebene. D. h. das eine ist ohne das andere nicht zu haben. Der dunkle Schatten, das was wir zun\u00e4chst einmal als Negativ empfinden, ist nur das Zeichen, dass das Licht bereits da ist. Das geistige Licht ist bereits da! D. h. wenn wir den Schatten sehen, haben wir das Bewusstsein daf\u00fcr, oder d\u00fcrfen wir das Bewusstsein haben, dass wir bereits die Kraft in uns haben, diesen Schatten zu \u00fcberwinden. Wir sehen immer nur die Schatten, f\u00fcr die das Licht schon vorhanden ist in Wahrheit. In der Nacht sehe ich keinen Schatten. Da ist eben kein Licht vorhanden. Diese ahrimanische Finsternis ist eine Finsternis, die in Wahrheit eben durch den Schattenwurf des geistigen Lichtes entsteht. Wir k\u00f6nnen sie \u00fcberwinden. Beim Luziferischen ist es noch etwas anders, z. B. der Luzifer ist wie ein funkelnder Edelstein, da geht das Licht durch, bricht sich drinnen, es schilllert in hunderttausend Farben, aber es steht dem Licht als Widerstand entgegen, selbst wenn es das Licht nur schwach abschw\u00e4cht, und hineinl\u00e4sst, so versucht es trotzdem das Licht zu ver\u00e4ndern, es ist nicht mehr das urspr\u00fcngliche Licht, das da in Farben gl\u00e4nzt, das Licht, das ins Innere genommen wird, von dem haben wir unser Ego, wenn ich das auf den Menschen umlege, ist das unser Ego. Das ist das Licht, das der Luzifer gefangen hat, und jetzt drinnen unser Eigenlicht schenkt, da f\u00fchlen wir uns wohl, das ist unser Alltagsbewusstsein, so bin ich halt, ich bin der Sch\u00f6nste, Gr\u00f6\u00dfte, Beste, wie auch immer, oder manchmal ist man ein bisserl niedergeschlagen, da kommt meistens schon etwas Ahrimanisches hinein. Aber das ist nicht das wirkliche Licht, das ist Kleingeld gegen\u00fcber dem wirklichen ICH.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das Bewusstsein f\u00fcr das wirkliche Licht erkaufen wir uns dadurch, dass uns dieser sch\u00f6ne Edelstein, der verf\u00fchrerisch gl\u00e4nzt, verdunkelt wird, ahrimanisiert wird eigentlich, schwarz wird, undurchsichtig wird, ja fast Kohle wird, d. h. das geistige Licht zun\u00e4chst vollkommen schluckt, weg ist es, es ist da drinnen, es ist gefangen, es ist abget\u00f6tet zun\u00e4chst einmal. Dadurch steht unsere feste Materie da, dadurch steht unser fester K\u00f6rper da, das verdunkelt uns zun\u00e4chst das Geistige komplett. Aber es ist nicht weg. Ahriman kann niemals das ganze geistige Licht fangen, es strahlt ununterbrochen weiter. Wen wir das Dunkle sehen, ist es nur das Zeichen, dass das Licht schon da ist. Wir m\u00fcssen nur eines begreifen lernen, dass wir nicht in dem Edelstein drinnen sitzen in Wahrheit und schon gar nicht in der verdunkelten Kohle drinnen sitzen, sondern wo kommt unser ICH her? Es kommt mit dem Licht! Es ist das Licht! Es kommt aus der ganzen Weltumgebung, aus der Peripherie heraus, so gro\u00df ist es. Aus der Unendlichkeit, wenn man will.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Diese Kraft vermag zuletzt diese Dunkelheit des Ahriman zu durchdringen, wie ein Brennpunkt, der sich bildet, das l\u00f6st diese ganze Dunkelheit auf, verwandelt diese ganze ahrimanische Kraft, die da drinnen ist, letztlich wieder zu reinem geistigen Licht. Das ist die Erl\u00f6sung Ahrimans. Das dauert nat\u00fcrlich noch. Aber an dem arbeiten wir, best\u00e4ndig, jetzt schon und ganz konkret, weil das ein Prozess ist, der ununterbrochen in uns passiert, bis auf die materielle Ebene hinunter, auch in uns wird ununterbrochen ahrimanisierte Materie aufgel\u00f6st in geistiges Licht. Und Ahriman sorgt daf\u00fcr, dass gleich wieder neues gefangen wird, und das Ganze sich wieder verdichtet, das ist schon klar. Aber unser geistiges Licht, das aufl\u00f6st, ist das st\u00e4rkere. D. h. es wird letztlich einmal diese ganze Verdunkelung bew\u00e4ltigen. Es wird dann diese dunkle Kohle von innen her leuchtend.<\/p>\n<p>Dazu Mut zu machen, das aus den Bildern der Apokalypse heraus zu lesen, das ist das Wichtige. Das ist es, was der Johannes mit der Apokalypse eigentlich will. Weil es Apokalypse Jesu Christi hei\u00dft. Im Wort Jesu Christi, in den Initialen J. CH. Liegt ja auch, wie R. Steiner zeigt, das Wort ICH drinnen. JCH = ICH, wenn man das I lateinisch schreibt. Im Lateinischen ist IESUS mit I geschrieben, nicht mit J. Licht, engl.: light = leicht, hat mit Leichtigkeit zu tun. Weil der Ahriman ist nicht nur der Herr der Finsternis, sondern auch der Herr der Schwere, das was uns nach unten zieht. Das ist die Kraft, die uns hinunterzieht ins Reich der Freiheit einerseits, nur wenn man zu tief hinunter sinkt, dann stecken wir bei ihm fest, wir m\u00fcssen eben den Zwischenzustand lernen, zwischen dem Licht und der Finsternis, genau in der Ebene dazwischen erwerben wir uns die Freiheit. Wenn wir sie einmal haben, dann haben wie sie unter allen Bedingungen. Dann brauchen wir das \u00c4u\u00dfere nicht mehr. Dann kann auch die Erde in der Form, wie wir sie heute kennen, zugrunde gehen. Und einen Prozess, der in diese Richtung l\u00e4uft, den schildert die Apokalypse. Das ist das Wesentliche.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aber das Wichtige ist, dass wir daran lernen m\u00fcssen dieses absolute Geistvertrauen. Ein Vertrauen zum Geistigen, das in unserem ICH selbst drinnen liegt. Denn alles was an geistiger Hilfe kommt heute, kommt durch das ICH. In der Vergangenheit war es aus der geistigen Au\u00dfenwelt, jetzt kommt die Hilfe von innen. Das ist das Wesentliche. Frage einer H\u00f6rerin: \u201eVon beiden Seiten?\u201c Ja, aber es verlagert sich immer mehr in das aus Innen, und das was in die Zukunft f\u00fchrt, das kommt von innen. Weil alle geistigen Wesenheiten bis hinauf zur h\u00f6chsten Spitze im ICH anwesend sind, die ganze geistige Welt ist da drinnen. Die Hierarchien sind dann nicht etwas, was \u00fcber oder au\u00dfer uns steht, sondern sie stehen im ICH. Und jedes individuelle ICH geht mit den Engelhierarchien bis hinauf zur Trinit\u00e4t eine ganz individuelle Partnerschaft ein. Die Sch\u00f6pfung kehrt sich komplett um, in dem Sinne, dass in der Zukunft die Sch\u00f6pfung nicht so von der Spitze kommt, sondern aus jedem einzelnen ICH. Bis in die Weltsch\u00f6pfung hinein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nur ist es so, bis wir das bewusst in die Hand nehmen k\u00f6nnen, das ist ein sehr langer Weg. Aber es ist ein absoluter Wendepunkt im Sch\u00f6pfungsgeschehen \u00fcberhaupt und nicht nur im Sch\u00f6pfungsgeschehen der Erdentwicklung sondern auch der Stufen, die der Erdentwicklung vorangegangen sind. Wir haben bereits davon gesprochen, dass es drei planetarische Verk\u00f6rperungen der Erde gegeben hat, und letztlich wird es nach unserer Erde noch weitere drei Verk\u00f6rperungen der Erde geben, man muss nur im Bewusstsein haben, die Erde, so wie wir sie kennen, mit dem Sonnensystem und allem drum herum, diese Erde ist nur ein mittlerer Schritt, aus einem viel gr\u00f6\u00dferen Prozess. Ein Prozess, der \u00fcber sieben Stufen geht. Wir stehen gerade in der Mitte, nicht zuf\u00e4llig stehen wir in der Mitte, weil wie R. Steiner erkl\u00e4rt, wenn ich in der Landschaft fahre ist der Horizont vor mir so weit weg, wie der Horizont hinter mir, ich sehe bis zum Horizont, aber das gilt genauso f\u00fcr die Richtung nach hinten auch. Also wir stehen immer in der Mitte so gesehen, weil das unser Beobachtungsstandpunkt ist. Was hinter dem Horizont ist, dass sehen wir noch nicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit den geistigen Kr\u00e4ften, die den Menschen jetzt zug\u00e4nglich sind, die er jetzt entwickeln kann, ins Bewusstsein heben kann, dann \u00fcbersehen wir drei Stufen nach hinten und drei Stufen nach vorne. Und wenn die drei Stufen, die wir noch vor uns haben, vollendet sind, dann wird eine ganz neue Sch\u00f6pfung entstehen, wo wir als die gro\u00dfen kosmischen Werkmeister wesentlich mitbeteiligt sein werden indem wir dann dort eine \u00e4hnliche Aufgabe nur auf einer h\u00f6heren Ebene ausf\u00fchren werden, wie sie jetzt bei der Erdensch\u00f6pfung, also dem mittleren Zustand, die sieben Elohim gemacht haben, jene sieben Elohim, von denen es in der Bibel hei\u00dft, am Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde. Diese Sch\u00f6pfung wird dann so sein, es ist schon interessant, dass bei den Elohim eine Gemeinschaft bildet, die die Erdensch\u00f6pfung vollbringt, es ist eine Siebenzahl, es ist nicht Gott, als Einheitsbegriff, sondern es ist eine Siebenheit. Eine Siebenheit durch die die Christuskraft wirkt. Bei dieser neuen Sch\u00f6pfung, die anstehen wird, wenn wir alle sieben Stufen hinter uns haben, dann wird es eine ganze Menschheit sein, durch die die Christus-Kraft wirkt. Da ist jeder einzelne individuelle Mensch beteiligt daran.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das ist ein Musterbild, das sich schon ank\u00fcndigt im sozialen Leben der Menschen, das wird f\u00fcr die Zukunft immer wichtiger werden, namentlich auch bei der n\u00e4chsten Kulturepoche, die Gemeinde von Philadelphia, \u00fcber die wir schon gesprochen haben, die Kulturepoche der Br\u00fcderlichkeit oder der Gemeinsamkeit. Wo es im Wesentlichen darum geht, dass alles was in der Welt an Gro\u00dfem geschaffen wird, in Zukunft durch eine Gemeinschaft von Menschen geschaffen wird, letztlich durch die ganze Menschengemeinschaft. Nat\u00fcrlich wird es durch die Wirkung der Widersacher auch Probleme dabei geben, es wird eine andere Str\u00f6mung geben, Menschen die sich aus dieser Gemeinsamkeit herausrei\u00dfen, die sich immer mehr isolieren dadurch, sich dadurch mehr vom geistigen Zustrom abschlie\u00dfen, den ahrimanischen M\u00e4chten verfallen. Und es wird auch eine gewisse Scheidung der Geister daher geben, das wird in der n\u00e4chsten Kulturepoche schon sehr deutlich sein, es k\u00fcndigt sich jetzt in Wahrheit schon an und es wird besonders drastisch sein dann in der siebten Kulturepoche. Das ist der Moment, bevor wir den Aufstieg zum Thron im Himmel machen, mit dem wir uns heute besch\u00e4ftigen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Noch einmal: die wichtige Botschaft ist, dass im ICH des Menschen potenziell die gesamte geistige Sch\u00f6pferkraft vorhanden ist, die m\u00f6glich ist n\u00e4mlich eine unendliche Sch\u00f6pferkraft. Die kann alle Hindernisse \u00fcberwinden. Es gibt keinen Grund Angst zu haben. Die Angst ist das ahrimanische Ph\u00e4nomen. Die entsteht immer dort, wo wir uns abschlie\u00dfen, wo wir sagen: \u201eAber meine Kraft ist zu klein\u201c, das ist das, was der Ahriman uns in Wahrheit suggeriert, dadurch kommt die Angst, die kommt in unser Denken. Die Angst haben wir in Wahrheit immer bevor das schreckliche Ereignis eintritt. Wir f\u00fcrchten es, wir sehen es n\u00e4herkommen, wenn wir mitten drinnen stehen dann haben wir keine Zeit mehr f\u00fcr die Angst, dann sind wir besch\u00e4ftigt, damit fertig zu werden. Die Angst ist es, die unsere Kr\u00e4fte l\u00e4hmt vorher. Sie ist eigentlich vollkommen unn\u00f6tig, weil sie \u00e4ndert an der Situation sowieso nichts. Wir verhindern dadurch nichts. Aber was wir tun ist, wir l\u00e4hmen unsere geistigen Kr\u00e4fte, die in jeder Weise stark genug sind damit fertig zu werden. Das hei\u00dft nicht, dass es nicht schwierig wird. Wir m\u00fcssen uns dar\u00fcber bewusst sein, dass diese Stolpersteine und n\u00fctzen wach zu werden und uns der geistigen Kr\u00e4fte bewusst zu werden, die wir haben. Wir k\u00f6nnen sie deshalb nicht benutzen, weil wir uns ihrer noch nicht bewusst geworden sind. Sie sind schon da, aber sie n\u00fctzen uns nichts, weil wir nichts davon wissen. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das Bewusstsein daf\u00fcr m\u00fcssen wir uns auf dem Weg erarbeiten, das ist das gro\u00dfe Buch des Lebens lesen, ein anderes lesen, ein erlebendes lesen. Gerade die Apokalypse, wenn man sie erlebend liest, dann hilft sie diese Kr\u00e4fte ins Bewusstsein zu bringen, erst einmal anf\u00e4nglich, aber da muss ich wirklich einsteigen darauf. Ich muss mich auch auf die dunklen Seiten der Schilderung, die mir nicht so gefallen, einlassen. Wirklich mit vollem Bewusstsein einlassen. Das ist heute gar nicht so schwer. Man muss denken, wenn man fr\u00fcher im Mittelalter, die wenigsten konnten die Apokalypse damals lesen, es war nur lateinisch da, es konnten nur die M\u00f6nche lesen, ansonsten hat man vorgelesen oder dar\u00fcber gepredigt, die Apokalypse ist nicht so ein Alltagsbuch gewesen, auch in der Kirche nicht, aber wenn man etwas daraus vorgetragen hat, dann hat es die Menschen tief ersch\u00fcttert, weil sie aus dem Wort heraus das innerlich so stark miterlebt haben, dass sie ersch\u00fcttert waren. Das war das Wichtige daran. Weil sie daran erwachen. Heute haben wir es viel schwerer. Wir haben die Krimis, und alles was man sieht, wir werden von au\u00dfen beschossen mit diesen Dingen, wir sagen dann: es ist eh nicht so schrecklich, habe ich alles im Film schon 10 x gesehen. Wir stumpfen ab! Das ist die gro\u00dfe Gefahr. Das ist typisch f\u00fcr die Widersacher, dass sie uns ablenken wollen. Einerseits brauchen wir es, dass wir bewusst werden, andererseits tun sie alles dazu, um uns unbewusst werden zu lassen. Es ist geradezu paradox.<\/p>\n<p>Es ist gut, diese Schilderungen, die aus Imaginationen heraus stammen, wirklich zu verinnerlichen, es sich innerlich aufzubauen, sich mit dem ganzen Gem\u00fct hinein zu versetzen, das wirklich zu durchleben. Dann wacht man daran auf! Dann wird man pl\u00f6tzlich, wenn man das eine Zeit lang gemacht hat, sich bewusst, welche neue Kraft in mir aufgewacht ist, die vorher geschlafen hat. Das ist der Sinn dieser Bilder, die da drinnen sind, es ist kein Lesebuch, es ist keine Horrorvision der Zukunft, sondern ein \u00dcbungsbuch um aufzuwachen, zu dem, wozu wir in Wahrheit f\u00e4hig sind. Weil die ganze geistige Welt sich unserem Willen f\u00fcgt. Die ganze geistige Welt f\u00fcgt sich dem Willen des Menschen. Wenn er aus der Freiheit heraus handelt. Das ist die komplette Umdrehung. Mit dem Kreuzestod des Christus hat sich der Weg von der Allmacht Gottes zur Ohnmacht Gottes vollendet. Der Kreuzestod ist das h\u00f6chste Zeichen der Ohnmacht Gottes in gewisser Weise. Das zu dem Dienst, dass immer gr\u00f6\u00dfer die geistige Macht des Menschen wird, das muss man sich vor Augen halten, wie sich das Bild umdreht, in wenigen religi\u00f6sen Bekenntnissen wird das klar ausgesprochen, die sagen ganz das Gegenteil, weil ganz deutlich in der katholischen Kirchenlehre, aber woanders ist es auch nicht anders, da wird sehr stark betont, die un\u00fcbersteigbare Kluft zwischen Gott und dem Menschen. Und damit ist alles worum es geht im Christentum im Grunde schon ausgel\u00f6scht. Da ist das Verst\u00e4ndnis f\u00fcr alles worum es im Christentum geht ausgel\u00f6scht. Das wesentliche im Christentum ist, dass sich der Christus in die H\u00e4nde der Menschen begeben hat. Das ist das Wesentliche. Damit ist nicht die \u00e4u\u00dfere Geschichte gemeint, sondern die ist ein Bild f\u00fcr einen inneren Prozess. Das ist gemeint mit der Menschwerdung Gottes, die vollzieht sich in jedem einzelnen Menschen in Wahrheit, damit verbunden ist, dass auch wir immer durch unser Golgatha gehen in gewisser Weise, zwar im kleineren Ma\u00dfstab zun\u00e4chst, d. h. wir habe diesen Prozess zu vollziehen, eben durch den Tod zu gehen, in die Unterwelt hinein zu gehen, abzusteigen in das reich des Todes, um es zu letztlich zu Durchhellen, zu Durchlichten. Das ist der Weg, um den es geht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir haben die gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Hilfe dabei, weil durch unser ICH die Kraft aller Hierarchien einstr\u00f6mt, und sich in unseren Dienst stellt und uns hilft unseren Willen zu erf\u00fcllen. Sodass es unsere freie Tat wird. In jedem einzelnen Moment. Bis wir im gro\u00dfen Stil weltsch\u00f6pferisch werden, das ist ein sehr weiter Weg, das wird erst am Ende dieser sieben planetarischen Zust\u00e4nde sein. Dann f\u00e4ngt etwas v\u00f6llig neues an, was wir noch \u00fcberhaupt nicht \u00fcbersehen k\u00f6nnen, weil es dann ein komplett Neubeginn ist. Das wird von uns abh\u00e4ngen, wie es wird und zwar von der Menschheit insgesamt. Wir m\u00fcssen nur aufpassen, dass die Scheidung der Geister nicht so schlimm wird, dass nicht zu viele Menschen, im besten Fall gar keine Menschen, ausscheiden aus diesem Weg. Aber diese Spannung wird nat\u00fcrlich immer gr\u00f6\u00dfer werden, dass Menschen sich nicht auf ihr ICH stellen wollen, oder durch die Widersacher verf\u00fchrt Angst davor haben, Angst davor haben sich auf ihr ICH zu stellen, kleinm\u00fctig sind in dem Sinne, dass sie nicht das Vertrauen zu ihrer ICH-Kraft haben, dann ins Ego zur\u00fcckfallen, dann haben ihn die Widersacher. Das ist das gro\u00dfe Problem.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Da ist aber die andere Seite die, dass die, die sich nicht durch die Widersacher hinunterziehen lassen, dass die durchaus die M\u00f6glichkeit haben den anderen, die kleinm\u00fctig geworden sind, zu helfen. Das wird eine der wichtigsten Aufgaben der Zukunft sein. Die Frage: Was k\u00f6nnen wir \u00fcberhaupt f\u00fcreinander tun? Das wird sp\u00e4testens in der n\u00e4chsten Kulturepoche die ganz zentrale Frage werden. Was wir tun, das tun wir f\u00fcr die anderen. Gerade dadurch f\u00fcr uns selbst am allerst\u00e4rksten. Wir orientieren uns an dem, was die anderen an Hilfe und Unterst\u00fctzung bed\u00fcrfen. Wir alle brauchen das. Letztlich wird es, wenn die sieben gro\u00dfen Perioden vorbei sind, und wir in diese neue Sch\u00f6pfung aufbrechen, dann wird es eine gemeinsame Tat der ganzen Menschheit sein. Dann ist einer auf den anderen angewiesen. Wenn einer nicht mit tun w\u00fcrde, w\u00e4re das Werk um das kleiner. Das liegt noch weit weg. Aber wir m\u00fcssen uns jetzt bereits die gro\u00dfe Sorge machen, wirklich die geistige Gemeinschaft mit anderen pflegen, v\u00f6llig unverstellt von ICH zu ICH, d. h. von Herz zu Herz, unabh\u00e4ngig vom sozialen Stand oder sonstiges, unabh\u00e4ngig von Sympathie und Antipathie, ich habe recht und der hat unrecht. Sondern wo man erkennt den geistigen Impuls, der im anderen lebt, den begr\u00fc\u00dft, eben gerade weil er anders ist als meiner. Wenn wir von Anthroposophie reden, wirklich ist sie nur dort, wo sie im einzelnen Menschen wirklich wird. D. h. es gibt sie so oft, als es Anthroposophen gibt oder wenn ich es allgemeiner sage, als es wirklich geistig strebende Menschen gibt. So viele unterschiedliche Systeme wird es geben, weil jeder seines finden muss und aus dem heraus agieren muss. Es gibt welche, die enger beisammen liegen, welche, die weiter auseinander liegen, aber um vorw\u00e4rts zu kommen, brauchen wir alle, nur nicht die, die von Widersachern inspiriert sind. Es gibt viele geistige Bestrebungen, die sich als geistig ausgeben, aber in Wahrheit widergeistig sind, weil die Widersacher drinnen wirken. Weil die haben genauso ihre Geistesschulung. Aber die schaut halt anders aus. Da gibt es die luziferische und nat\u00fcrlich auch die ahrimanische. Die ahrimanische Geistesschulung z. B. interessanterweise ist die, die die Devise hat, die immer mehr in die Welt hineinkommt und wirklich die fatalste Perspektive ist: \u201eDas Gute ist das gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Gl\u00fcck aller Menschen auf Erden.\u201c Das w\u00fcrde die Menschheit an die \u00e4u\u00dfere Welt fesseln, es w\u00fcrde den Seelentod bedeuten. Es w\u00fcrde bedeuten, dass der Mensch sich nicht mehr geistig weiter entwickeln kann. Damit ist dieses Gl\u00fcck gemeint, dass eben genau alle diese schwarzen Punkte, diese Finsternis nicht sieht, dass er an der vorbei geht, vorbei gef\u00fchrt wird, dann verk\u00fcmmert er geistig, weil er sich seines geistigen Lichtes nicht bewusst wird. Dann verliert er sein ICH sehr schnell. Es sieht so toll aus: alle sollen gl\u00fccklich sein. Das ganze Leben lang. Das h\u00f6rt sich unheimlich verf\u00fchrerisch an. Dabei ist es der Weg in den absoluten Abgrund. Es w\u00fcrde unser ICH letztlich ausl\u00f6schen. Man muss \u00fcber viele Dinge anders denken lernen, als man gew\u00f6hnlich denkt. Damit ist nicht gemeint, dass man sich jeden Tag gei\u00dfeln muss, das ist genauso unsinnig. Es geht darum, das sich uns die Finsternis, die sich uns gegen\u00fcber stellt, dass wir die \u00fcberwinden. Weil es stellt sich uns nur gegen\u00fcber, weil wir eigentlich das geistige Licht haben, das sie sichtbar macht und sie aufl\u00f6sen kann. Daher ist es in dem Moment die Aufgabe das zu tun. Ganz einfach! Das Prinzip ist einfach.<\/p>\n<p>Aber jetzt nach dieser bitteren Pille haben wir uns verdient, dass wir zum Thron des Himmels ein Auge werfen d\u00fcrfen. Dieser Thron des Himmels wird in der Bibel selbst mehrmals erw\u00e4hnt, nicht nur in der Apokalypse sondern bereits im Alten Testament, da gibt es einige Stellen, wo das gemacht wird, eine bekannte Stelle ist Jesaia\u00b4s Vision \u2013 \u00fcbrigens auch nachdem Gott fluchte \u00fcber das Volk Israel, weil sie so wenig seinen Geboten folgen \u2013 aus dem heraus kommt Jesaia in seine Vision hinein, man kann es nur eine Vision nennen, weil das Hellsehen in vergangenen Zeiten einen sinnesartigen oder traumartigen Charakter hatte, d. h. wirklich in Sinnesqualit\u00e4ten unmittelbar erlebt wurde. Die \u00dcbersetzung passierte automatisch. Aber der heutige geistige Weg zu einer Imagination ist so, dass wir direkt zu dem \u00dcbersinnlichen, d. h. rein seelisch-geistigen Erleben kommen, da ist nichts Sinnliches mehr drinnen. Das Sinnliche kommt durch den Einschlag der Widersacher. Das ist in den alten Schilderungen drinnen. Beim neuen Weg ist es in den Schilderungen zwangsl\u00e4ufig immer noch drinnen, weil man sonst gar nicht dar\u00fcber reden kann. Das ist das Problem. Wir m\u00fcssen uns trotzdem bewusst werden, dass ein Unterscheid ist zwischen ist in der Art, wie es ein Jesaia im AT erlebt und wie es ein Johannes erlebt, wenn er die Apokalypse schreibt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen es immer wieder in sinnliche Bilder \u00fcbersetzen, noch, bis wir soweit sind, dass wir eine Sprache entwickelt haben auch f\u00fcr das \u00dcbersinnliche. Das geht aber nur, wenn gen\u00fcgend Menschen da sind, die dieses \u00fcbersinnliche Erleben, das in Wahrheit jeder hat, ins Bewusstsein heben. Das Problem ist nicht zu einer \u00fcbersinnlichen Wahrnehmung zu kommen, weil wir haben sie alle, nur wir verschlafen sie. Es ist so wie wenn ich aus dem Fenster hinausblicke, und es ist Nacht, dann sehe ich nur mein Spiegelbild, wenn es drau\u00dfen finster ist. Dann sehe ich nur mich selber, das ist die sinnliche Welt. Ich sehe meinen sinnlichen Abdruck, aber s ist keine Realit\u00e4t, es ist nur ein Spiegelbild. Wenn die geistige Sonne aufgeht, das hei\u00dft, wenn mein ICH aufgeht, das von drau\u00dfen hereinscheint, pl\u00f6tzlich geht die Welt vor mir auf, in dem Fall die sinnliche. Aber so ist es bei der geistigen Welt auch. Sie ist uns nur verdunkelt. Namentlich durch die ahrimanischen Kr\u00e4fte. Ahriman ist der Hauptverdunkler. Da m\u00fcssen wir eben lernen mit der Kraft unseres ICHs das zu durchleuchten, dann kommen wir auf eine andere Art in diese Imaginationen hinein, dann sind es keine Visionen sondern Imaginationen. Eine Vision hat sinnesartigen Charakter. Das war in der Vergangenheit auch im Hellsehen so. Im modernen ist es nicht so. Da m\u00fcssen wir ganz bewusst sein dabei, auch bei der \u00dcbersetzung ins sinnliche Bild. Uns ganz bewusst sein, ja f\u00fcr einen bestimmten Kulturzusammenhang du f\u00fcr bestimmte Menschen \u00fcbersetze ich es in dieses Bild, f\u00fcr andere \u00fcbersetze ich es in ein anderes Bild, das ihren Gewohnheiten angemessen ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Welche sinnlichen \u00dcbersetzungen ich verwenden kann h\u00e4ngt stark ab von den Menschen zu denen ich spreche und f\u00fcr die ich es verk\u00fcnde. Das ist nicht die Wirklichkeit, aber es ist ein \u00e4u\u00dferes Bild, das die Menschen doch anregen kann, sich hinein zu versenken, dabei gewisse seelische Ersch\u00fctterungen zu erleben, und diese seelischen Ersch\u00fctterungen, die sie daran erleben sind eigentlich schon in Wahrheit der Anfang der Wahrnehmung der Imagination, so ist es eigentlich. Weil die Imagination ist eine rein seelische Wahrnehmung, also nichts Sinnliches dabei. Was habe ich im Seelischen? Am deutlichsten sp\u00fcren wir es im Gem\u00fctsleben in der Mitte drinnen (Wolfgang legt die Hand auf seine Brustmitte), weil der Wille ist eigentlich zu unbewusst, da merkt man nichts, vielleicht wenn es als Emotion heraufkommt, da ist es so ein \u00dcbergang, zwischen Wille und Gef\u00fchl, aber wenn ins Gef\u00fchlsleben heraufkommt, da kriegen wir eine Ahnung davon was das Seelische ist. Nat\u00fcrlich auch noch ganz abgeschattet, durch die Art, wie wir es in unserem Organismus erleben. Aber wenn man feiner hineingeht sp\u00fcrt man ein bisschen, was das Seelische ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h., wenn ich so etwas lese wie die Apokalypse und es so lese, dass es mich Seelisch ersch\u00fcttert, dass ich es durchleide, aber auch die Freude erlebe, wenn ich ins Licht durchsto\u00dfe, dann sind diese Erlebnisse bereits der Anfang der eigentlichen Imagination. Und irgendwann bin ich soweit, dass dieses zun\u00e4chst gef\u00fchlhafte, seelenhafte, seelische Erleben so stark und reich wird, dass es zu einer Imagination wird. Dass ich dieses seelische Erleben \u00fcberschaue als Ganzes, dass ich mich frei drin bewegen kann, das interessante dabei ist, dass es dann absolut den egoistischen Charakter verliert, denn in unserer Gef\u00fchlsstimmung haben wir immer noch einen gewissen egoistischen Charakter, sodass ich sage, das gef\u00e4llt mir, das ist mir angenehm oder unangenehm, da ist Sympathie noch etwas wie \u201esch\u00f6n\u201c und Antipathie etwas wie \u201emag ich nicht\u201c. Da hat es noch nicht diesen objektiven Charakter, den es dann in der wirklichen Imagination bekommt. Da hei\u00dft Sympathie nichts anderes als ich verbinde mich mit einem geistigen Wesen und Antipathie hei\u00dft, ich l\u00f6se mich wieder von einem geistigen Wesen. Das in hochdifferenzierter Weise mit einer gro\u00dfen Menge geistiger Wesen. Das taucht dann auf. Das taucht auf aus dieser gef\u00fchlsartigen, daher vom Egoismus verf\u00e4lschten Stimmung heraus, aus der taucht die Imagination auf. Wenn ich dann dieses seelische Erleben, dieses ganz Schlimme, dieses ganz Arge, aber jetzt in v\u00f6lliger Ruhe erleben kann, wenn ich sozusagen die Ersch\u00fctterung erleben kann, ohne ersch\u00fcttert zu sein, sie trotzdem sp\u00fcre, aber nicht niedergeschlagen zu sein dabei, auch nicht bei der sch\u00f6nen Seite euphorisch zu sein dabei, sondern sie einfach in ihrem Charakter erlebe, dann bin ich in der Imagination drinnen. Wenn ich das habe du mich in diesem Seelenpanorama bewegen kann, es \u00fcberschauen kann, dann habe ich sie.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aber dann kann ich nicht dar\u00fcber sprechen, weil mich die Leute nicht verstehen w\u00fcrden und weil ich auch keine Worte daf\u00fcr habe. Ich kann es erleben, aber ich kann es nicht weitergeben. Dann muss ich es \u00fcbersetzen, in Worte, die der andere verstehen kann. Seinem Entwicklungsgrad gem\u00e4\u00df, seinem kulturellen Umfeld gem\u00e4\u00df, das wird das Wichtigste sein f\u00fcr die n\u00e4here Zukunft, um \u00fcberhaupt geistige Wahrheiten mitzuteilen. Sie m\u00fcssen immer wieder neu formuliert, neu \u00fcbersetzt werden in unsere Sprache hinein. Aus dem unmittelbaren Erlebnis letztlich heraus. Dann kann ich wirklich die Menschen erreichen. Da muss ich sehr wach sein dabei, die Menschen zu erleben, sie einbeziehen in die Imagination, d. h. die Menschen, zu denen man spricht \u00fcber die Apokalypse, die sind mitten drinnen in dem. Ich kann das nicht abstrakt vorlesen zu irgendwem. Ich muss es pr\u00e4gen durch die Art wie ich es sage, selbst wenn ich die gleichen Worte verwende, die da drinnen stehen, aber ich muss sie trotzdem in der Stimmung, in der ich es vortrage, genau sprechen f\u00fcr die, die mir zuh\u00f6ren. Dann kann ich die Menschen erreichen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Da sind wir v\u00f6llig davon weg, dass das so etwas wie Information sein k\u00f6nnte. Information ist etwas ganz \u00e4u\u00dferliches, aber es kann dazu werden, dass es ein seelischer Austausch ist, dann sind die Worte sowieso uninteressant, sie sind nur das Werkzeug, das Transportmittel, das wir heute noch brauchen, aber weder der, der spricht, noch der, der zuh\u00f6rt, achtet in Wahrheit auf die Worte, sondern auf das Seelische, das in ihm dadurch erregt wird und das ihm zu Bewusstsein kommt. So muss man heute \u00fcber Geistiges sprechen. Dass man wirklich diesen Austausch schafft vom innersten Kern des einen Menschen zum anderen Menschen. Dort muss es hingehen. Diese Ersch\u00fctterung muss da sein. Wenn die nicht da ist, ist gar nichts da. Ich kann logisch geordnet, gelehrt dar\u00fcber reden und strukturiert vortragen, Punkt 1, 2, 3, usw. und es hat keinen Wert, wenn nicht dieses seelische Erleben da ist, um das es eigentlich geht.<\/p>\n<p>Nun zum Thron Gottes. Die Schilderung, die dann von Johannes kommt, ist nicht ganz neu, aber neu gefasst. Jesaia: <i>\u201eIn dem Jahr als der K\u00f6nig Usia starb, sah ich den Herrn sitzen auf einem hohen und erhabenen Thron, und sein Saum f\u00fcllte den Tempel.\u201c<\/i> Also es geht um den Herrn. Es ist die Frage im Alten Testament: Wer ist der Herr? Es einfach mit Gott zu \u00fcbersetzen ist falsch! Bei den Hebr\u00e4ern ist zu der Zeit immer Jahwe gemeint, Jahwe ist in Wahrheit einer der sieben Elohim, einer der sieben Sch\u00f6pferg\u00f6tter, die die Erdensch\u00f6pfung hervorgebracht haben mit Hilfe des Christus. Jahwe-Elohim, also einer der sieben Elohim, in der Bibel hei\u00dft es im zweiten Kapitel pl\u00f6tzlich nicht mehr Elohim sondern Jahwe-Elohim, es wird \u00fcbergeleitet, dieser Jahwe-Elohim ist der Sprecher dieser sieben Elohim, weil durch ihn am st\u00e4rksten der Christus spricht, er ist der, der die Christus-Kraft am st\u00e4rksten hereinholt in die Gemeinschaft, oft ist es so, dass einer in der Gemeinschaft der Sprecher f\u00fcr alle ist, weil er es gerade gut formulieren kann oder daf\u00fcr geeignet ist. In dieser Gemeinschaft hier bin ich der Sprecher, aber es ist nur m\u00f6glich, weil es Zuh\u00f6rer*innen gibt. Es w\u00e4re das nicht m\u00f6glich, wenn ich in den leeren Raum hineinspreche. Das ist sinnlos. Es muss ein konkretes Bewusstsein da sein, f\u00fcr die Menschen, die mit dabei sind. Irgendwann wird es soweit sein, dass die ganze Menschheit eingeschlossen ist.<\/p>\n<p>Das ist das Bewusstsein, das der Christus, als er gesprochen hat, als er in seinem Erdenleben war, hatte. Er hatte ein gewisses Bewusstsein von der ganzen Menschheit, nicht nur von den Menschen, die gerade in Pal\u00e4stina zusammenkommen. Sondern er hat auf der seelisch-geistigen Ebene ein Wissen oder ein Sp\u00fcren jedes einzelnen Menschen der auf Erden lebt. Da sind wir noch weit davon entfernt. Es wird ein Ziel sein, dass wir in der n\u00e4chsten Kulturepoche dem nahe kommen. Das hei\u00dft nicht ein Wissen davon zu haben, was der andere gerade denkt. Um das geht es nicht. Das ist das Spiegelbild-Bewusstsein, das ist uninteressant. Sondern es geht darum zu erleben, was ist wirklich dessen seelisch-geistiges Wesen. Und das einzubeziehen. Und zu wissen, ich arbeite f\u00fcr dich, und f\u00fcr dich, und f\u00fcr dich (Wolfgang weist dabei mit der Hand auf verschiedene Stellen im Raum). Weil ich mit Meinem das erg\u00e4nzen kann, was du hast und umgekehrt, brauche ich aber auch deinen Impuls. Weil ohne dem das ganze Werk viel kleiner ist. Also dieses Miteinander ist das Wichtige.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Gehen wir weiter. Da ist der Thron und auf dem sitzt der Herr, der Thron des Herrn, <i>Adonai<\/i> wird dann in der Bibel oft gesagt, weil sie das Wort Jahwe nicht aussprechen, es steht zwar im Text drinnen, aber als Hebr\u00e4er, als Jude, damals und auch heute noch, wenn dort JHWH steht, dann sprechen sie <i>Adonai<\/i> (Herr). Weil das JHWH ist der unaussprechliche Name Gottes. Ja, der Name ICH. Der ist eigentlich unaussprechbar, weil niemand kann zum anderen ICH sagen, ich kann es innerlich nur zu mir selber sagen, wenn es wirklich Realit\u00e4t sein kann. Ich muss es vom Inneren her erfassen. Ich kann es beim anderen nur erfassen, wenn ich mich intuitiv mit ihm verbinde, d. h. ganz in sein Wesen eintauche mit meinem Bewusstsein. Und bereit bin Meines f\u00fcr diesen Moment v\u00f6llig loszulassen. Nat\u00fcrlich brauche ich dann wieder das Zur\u00fcckkommen. Das findet im normalen sozialen Prozess immer statt. Wir tauchen ein in den anderen und vergessen uns dabei f\u00fcr einen Moment. Was wir aus dem zur\u00fccknehmen, wenn wir wieder zu uns selbst aufwachen, dadurch erkennen wir einen Zipfel von ihm, wie er wirklich ist. Nicht nur die \u00e4u\u00dfere Maske, wie er sich gibt oder er erscheint. Ob er gebildet ist, gepflegt, vom Gesicht her sympathisch oder unsympathisch, das ist alles unwichtig, das hat mit der Individualit\u00e4t nicht das Geringste zu tun. Sondern dass wir eintauchen in das, was wir nicht sehen, nicht h\u00f6ren, nicht reichen, nicht schmecken kann, sondern was im tiefsten Inneren den Menschen bewegt. Dort einzutauchen. Dort kommen wir zum unaussprechlichen Namen Gottes. D. h. in jeder menschlichen Begegnung spielt das eine Rolle, weil auf dem Thron sitz die ganze sch\u00f6pferische Kraft, das ist die Kraft, die in unserem ICH, in jedem ICH drinnen ist. Es ist also auch eine Selbstbegegnung in Wahrheit, nur in der gro\u00dfen Dimension gesehen, die wir irgendwann einmal erwecken k\u00f6nnen. Jetzt ist das halt noch klein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dieser Thron im Himmel steht nat\u00fcrlich sehr weit oben. Oben nicht im R\u00e4umlichen gesehen, sondern in der Stufenleiter der geistigen Wesenheiten, von der aus gesehen, vom Menschen aufw\u00e4rts, \u00fcber die neuen Engel, Ch\u00f6re also <b>Archange<\/b>, <b>Urengel<\/b>, dann die <b>Elohim oder Geister der Form (Exusiae)<\/b>, dann die <b>Geister der Bewegung (Dynamis)<\/b>qui <b>Geister der Weisheit (Kyriotes, Herrschaften)<\/b>, da sind wir schon sehr hoch oben, da ist eine mittlere Dreiheit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und dann die h\u00f6chste Dreiergruppe mit den <b>Thronen<\/b>, das ist eine weitere Engelhierarchie, die haben schon etwas mit dem Thron zu tun, die wirken in allem, was unsere materielle Welt ist, sie sind eigentlich, wenn mich jemand fragt: \u201eWas ist Stoff, Materie?\u201c Dann sage ich, es ist die Willenskraft der Throne, eingefangen\/eingesperrt durch Ahriman. Das ist es! Weil sie sich einfangen lie\u00dfen. Es ist nicht so, dass Ahriman die Kraft dazu h\u00e4tte, wenn sie es nicht zulie\u00dfen. Sie lassen es zu, weil hier das Reich der Finsternis entstehen soll, damit wir die Freiheit haben. Sodass wir brav auf dem Reich der Finsternis spazieren gehen k\u00f6nnen. Darum lassen sie sich dort einfangen. Die Throne sind das, was unser ganzes Planetensystem erfasst. Einersteits das ganze Stoffliche, aber ihre geistige Wirksamkeit umfasst unser ganzes Planetensystem, namentlich bis zur Saturnbahn hinaus und in Wahrheit dar\u00fcber hinaus, etwas was noch zu unserem Sonnensystem dazu geh\u00f6rt, es ist ein eigenst\u00e4ndiges Gebilde unser Sonnensystem, es reicht noch \u00fcber die Saturnbahn hinaus, mehr hat man in der Vergangenheit mit freiem Auge nicht sehen k\u00f6nnen, aber es ist noch etwas was dazugeh\u00f6rt in gewisser Weise, aber es hat seine Berechtigung, dass man sagt, mit der Saturnbahn ist das, was uns unmittelbar betrifft aus, aber da ist noch etwas, was auch noch dazugeh\u00f6rt trotzdem. Mit dem haben die Throne zu tun. So gro\u00df sind die \u2013 geistig gesehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weit \u00fcber die Throne hinaus gehen dann noch die <b>Cherubim<\/b>, es wird gesagt, dass am Tor des Paradieses ein Cherubim steht, ein Cherub, der verhindern soll, dass die Menschheit wieder hineinkommt dort, zumindest nicht bevor sie wieder reif ist dazu. Die Cherubim sind die Tierkreiswesenheiten. Sie haben mit dem gro\u00dfen kosmischen Umkreis zu tun, der unmittelbar mit unserer Erdentwicklung zu tun hat. Man muss denken, jedes Planetensystem, es gibt mit Sicherheit viele Milliarden von Planetensystemen da drau\u00dfen. Jedes Planetensystem hat seinen Tierkreis, es ist nicht der gleiche wie unserer. Ein Tierkreis, dessen Mittelpunkt dieses Planetensystem ist. Das ist f\u00fcr uns fast unvorstellbar, wenn wir hinausschauen auf den Himmel, wir sehen nur die Sterne, die meisten davon haben Planeten, die meisten sind Systeme auf denen sich geistige Wesenheiten entwickeln, in welcher Form auch immer, in den wenigsten F\u00e4llen wird es so sein, dass sie sich in physischer Form entwickeln, das ist eine Besonderheit, die bei uns der Fall ist. Die Cherubim sind jedenfalls Wesenheiten, die mit unserem Tierkreis zu tun haben, andere Planetensysteme haben andere Cherubim, die auf der gleichen Stufe stehen, aber da ist immer noch eine gewisse Einschr\u00e4nkung drinnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann gibt es die allerh\u00f6chsten, die im Grunde den gesamten Kosmos umfassen. Die wirklich den Austausch zwischen allen Sternensystemen herstellen, die es gibt. Die ein Bewusstsein haben f\u00fcr den gesamten Kosmos, d. h. f\u00fcr alle geistige Wesenheiten, die im Kosmos vorhanden sind. Ein <b>Seraphim<\/b> hat das Bewusstsein f\u00fcr alle geistigen Wesenheiten, die es im Kosmos gibt. Das ist ihre Aufgabe. Kann man sich nicht wirklich vorstellen. Aber wir sind mit allen geistigen Wesenheiten des Kosmos verbunden. Sie w\u00e4ren uns geistig zug\u00e4nglich, wenn wir wach genug w\u00e4ren daf\u00fcr. Wir lernen es im Kleinen, in den sozialen Gemeinschaften, wo sich ein paar Menschen zusammenfinden und man versucht, das Wesen der Menschen, die da sind zu erfassen. Oder einen Zipfel davon zu erfassen, das was den Kern ausmacht. Das Innere nicht das \u00c4u\u00dfere. Das was dieser Mensch als eigentliche geistige Triebkraft in sich hat, als geistige Aufgabe in sich hat. Davon etwas zu erfassen, da f\u00e4ngt es an. Genau die sind um den Thron herum. <i>\u201eSeraphim standen \u00fcber ihm, ein jeder hatte sechs Fl\u00fcgel, mit zweien deckten sie ihr Antlitz, mit zweien deckten sie ihre F\u00fc\u00dfe du mit zweien flogen sie und einer rief zum anderen und sprach: heilig, heilig, heilig ist der Herr Cebaot, alle Lande sind seiner Ehre voll,\u2026 \u201c.<\/i> Der Herr <i>Cebaot<\/i> ist der Herr der Heerscharen = also einer der vielen Namen des Herren, die es gibt, ein sehr kriegerischer Unterton, da wird es immer sehr heftig, das kommt im Alten Testament h\u00e4ufig vor, da wird immer wieder der strafende Gott gezeigt, der die Menschheit erzieht durch sein Strafen, durch die Ersch\u00fctterungen, die er erzeugt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Heute ist es so, dass wir uns diese Ersch\u00fctterungen selbst erzeugen m\u00fcssen, das ist unsere Schicksalsaufgabe, dass wir uns die Ersch\u00fctterungen selber erzeugen, die Ersch\u00fctterungen \u00fcber das, was wir in der Vergangenheit an Fehlern und Zerst\u00f6rungen in unserem Seelenwesen hervorgerufen haben. Durch die Widersacher. Das ist der Preis daf\u00fcr, dass wir die Freiheit bekommen haben. Dadurch sind wir in die F\u00e4nge der Widersacher gekommen. Dadurch haben wir Fehler gemacht. Dadurch sind wir dem Irrtum verfallen. Es ist das Privileg des Menschen, dass wir uns irren k\u00f6nnen, weil dadurch haben wir die Freiheit. Wir k\u00f6nnen auf jeder Ebene irren, auf jeder Ebene scheitern. Wir m\u00fcssen real scheitern k\u00f6nnen, sonst k\u00f6nnen wir auch nicht aus Freiheit siegreich sein oder das Richtige hervorbringen. Das ist das Problem. Aber was damit verbunden ist, das wo wir gefehlt haben, was wir letztlich an der Welt und an uns selbst zerst\u00f6rt haben, da m\u00fcssen wir ersch\u00fcttert sein heute aus eigener Kraft. Es kommt immer mehr dorthin, dass wir uns immer bewusster uns selbst diese Ersch\u00fctterung erzeugen, die in alter Zeit die Heerscharen \u00fcber uns gebracht haben, d. h. als \u00e4u\u00dferlich empfundene geistige Kraft, heute muss sie in Wahrheit aus unserem ICH heraus kommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Damit stehen wir vor einer merkw\u00fcrdigen Situation auch gegen\u00fcber unserem Karma. Denn &#8211; es besteht die M\u00f6glichkeit, dass wir verweigern unser Karma aufzul\u00f6sen, denn es wird sich nur aufl\u00f6sen, wenn wir es wollen. Die Probleme und Schwierigkeiten mit der Welt werden nur dann kommen, wenn wir es wollen. Auf diese Zeit steuern wir zu. Wenn wir es nicht wollen, dann wird diese Ersch\u00fctterung nicht kommen, dann wird vielleicht das kommen, was Ahriman uns schenken will, das gr\u00f6\u00dftm\u00f6gliche Gl\u00fcck der gr\u00f6\u00dften Zahl der Menschen auf Erden. Dann sind alle gl\u00fccklich, und sie sind am Ende ihrer Entwicklung, keine Entwicklung mehr, kein ICH mehr letztlich, denn wenn die Entwickelung aufh\u00f6rt, ist das ICH weg, das ICH muss immer weiter, es ist das sch\u00f6pferische Prinzip der Welt, aber in individueller Weise im Menschen. D. h. wenn wir das haben wollen, das Gl\u00fcck der gr\u00f6\u00dftm\u00f6glichen Zahl der Menschen auf Erden, dann sagen wir damit, wir wollen uns nicht mehr entwickeln, wir verzichten auf das ICH, wir verzichten auf die Freiheit, wir genie\u00dfen die Welt der Widersacher. Wie weit das ein Genuss wird ist eine andere Frage. Es gibt diese M\u00f6glichkeit, das gilt es zu bedenken, dem Karma zu entkommen, aber das ist die Vernichtung unseres geistigen Wesens. Es wird daher jetzt bei der Schilderung vom Johannes vom Thron Gottes, da wird jetzt vom Herrn Cebaot nicht mehr die Rede sein. Weil wir diese Aufgabe selber \u00fcbernehmen m\u00fcssen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auch Jesaia hat eine Thron-Vision: Ezechiel. Bei ihm ist es eine Thronwagenvision, er hat ein besonderes Bild von dem Thron Gottes, von den Wesenheiten, die da sind. Dass die so etwas wie R\u00e4der haben. Die R\u00e4der sind interessanterweise bei ihm ein Bild f\u00fcr die Throne. Ophanim hebr\u00e4isch: R\u00e4der. Die Thronwagenvision wird mehrfach geschildert bei Ezechiel. Ezechiel 1: <i>\u201eIm 30 Jahr am 5. Tag des 4. Monats als ich unter den Weggef\u00fchrten am Fluss Kebar war\u201c<\/i>, unter den \u201eWeggef\u00fchrten\u201c versteht man die Zeit der babylonischen Gefangenschaft, das ist die Zeit des 6. Jhdt. vor Chr., das ist die Zeit, wo die griechische Philosophie beginnt zu erwachen, wo Griechenland aufzubl\u00fchen beginnt, Jesaia ist etwas fr\u00fcher im 8. Jhdt. v. Chr., das ist der Beginn etwa der griechisch-lateinischen Zeit, also die Propheten fallen in den Beginn dieser Zeit. Aber der Ezechiel ist ein wenig sp\u00e4ter: <i>\u201eIm 30 Jahr am 5. Tage des 4. Monats, als ich unter den Weggef\u00fchrten am Flu\u00df Kebar war, tat sich der Himmel auf und Gott zeigte mir Gesichte. Am 5. Tag des Monats, es war das 5. Jahr nachdem der K\u00f6nig Joachin gefangen weggef\u00fchrt war, das geschah das Wort des Herrn zu Ezechiel, dem Sohn des Busi, dem Priester im Land der Chald\u00e4er am Fluss Kebar. Dort kam die Hand des Herrn \u00fcber ihn.\u201c<\/i> Die Chald\u00e4er sind die Neubabylonier. <i>\u201eUnd ich sah, und siehe es kam ein ungest\u00fcmer Wind von Norden her, eine m\u00e4chtige Wolke und loderndes Feuer, und Glanz war links um sie her, und mitten im Feuer war es wie blinkendes Kupfer, und mitten darin war etwas wie 4 Gestalten, die waren anzusehen wie Menschen, und jede von ihnen hatte 4 Angesichte und 4 Fl\u00fcgel,\u2026\u201c<\/i> Also Aufpassen jetzt sind es 4 Fl\u00fcgel, beim Jesaia waren es 6 Fl\u00fcgel, 6 Fl\u00fcgel ist immer ein Zeichen f\u00fcr Seraphim, also die h\u00f6chste Engelhierarchie, mit Bewusstsein f\u00fcr alle geistige Wesenheiten im Kosmos, die Cherubim sind eine Stufe tiefer, das sind die Tierkreiswesenheiten mit 4 Fl\u00fcgel, im Bild nat\u00fcrlich, in Wirklichkeit haben sie gar keine Fl\u00fcgel, aber das mit den Fl\u00fcgel ist passend, siehe Dante, die normalen Engel und Erzengel haben nur 2 Fl\u00fcgel. <i>\u2026.4 Angesichte und 4 Fl\u00fcgel und ihre Beine standen gerade, und ihre F\u00fc\u00dfe waren wir Stierf\u00fc\u00dfe, und gl\u00e4nzten wie glattes blinkendes Kupfer, und sie hatten Menschenh\u00e4nde unter ihren Fl\u00fcgeln an ihren 4 Seiten, die 4 hatten Angesichter und Fl\u00fcgel, ihre Fl\u00fcgel ber\u00fchrten einer den anderen, und wenn sie gingen brauchten sie sich nicht umzuwenden, immer gingen sie in der Richtung eines ihrer Angesichter, ihre Angesichter waren vorne gleich einem Menschen, zur rechten Seite gleich einem L\u00f6wen bei allen Vieren und zur linken Seite gleich einem Stier bei allen Vieren, und hinten gleich einem Adler bei allen Vieren. Und ihre Fl\u00fcgel waren nach oben hin ausgebreitet, je zwei Fl\u00fcgel ber\u00fchrten einander, und mit 2 Fl\u00fcgeln bedeckten sie ihren Leib, immer gingen sie in der Richtung eines ihrer Angesichter, wohin sie der Geist trieb, dahin gingen sie. Sie brauchten sich im Gehen nicht umzuwenden. Und in der Mitte zwischen den Gestalten sah es aus wie wenn feurige Kohlen brennen, wie Fackeln, die zwischen den Gestalten hin und her fuhren, das Feuer leuchtete, und aus dem Feuer kamen Blitze, und die Gestalten liefen hin und her, dass es aussah wie Blitze. Als ich die Gestalten sah, siehe, da stand je ein Rad auf der Erde bei den 4 Gestalten bei ihren 4 Angesichtern. Die R\u00e4der waren anzuschauen wie ein T\u00fcrkis, und waren alle 4 gleich, und sie waren so gemacht, dass ein Rad im anderen war, nach allen 4 Seiten konnten sie gehen, sie brauchten sich nicht im Gehen umzuwenden, und sie hatten Felgen, und ich sah ihre Felgen waren voller Augen, ringsum bei allen 4 R\u00e4dern. Und wenn die gestalten gingen, so gingen auch die R\u00e4der mit, und wenn die Gestalten sich von der Erde emporhoben, so hoben die R\u00e4der sich auch empor. Wohin der Geist sie treib dahin gingen sie. Und die R\u00e4der hoben sich mit ihnen empor, denn es war der Geist der Gestalten in den R\u00e4dern. Wenn sie gingen, so gingen diese auch, wenn sie standen, so standen diese auch, und wenn sie sich emporhoben von der Erde, so hoben sich auch die R\u00e4der mit ihnen empor, denn es war der Geist der Gestalten in ihren R\u00e4dern.\u201c<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/i> Es geht so weiter und es kommt in Ezechiel 10 nochmal eine Schilderung dieses Erlebnisses. Im Nacherleben, im Wiederhervorholen des Ganzen. Eine reiche Studienm\u00f6glichkeit wie man in alter Zeit Imagination erlebt hat und wie man sie beschrieben hat. Wir werden \u00e4hnliche Elemente sehen bei Johannes, aber eben doch auch mit leisen Unterschieden.<\/p>\n<p>Die R\u00e4der kommen bei Johannes nicht wieder vor. Sie sind bei Ezechiel ein Bild f\u00fcr die Throne. Da ist der dynamische Aspekt drinnen. Was eine gute Schulung f\u00fcr Imaginationen ist, ist diese Bilder des Alten Testamentes zu studieren, sie sich in der Fantasie im Inneren einmal aufzubauen, durchaus als sinnliches Bild. Zu leben drinnen. Sodass man wirklich ersch\u00fcttert wird dadurch. Bis man es dann schafft nur die Ersch\u00fctterung im Erleben zu haben. Das sinnliche Bild, das man sich aufgebaut hat, fallen zu lassen, nur in dieser Ersch\u00fctterung drinnen zu leben. In der Dramatik der Szene. Es ist eine hochdramatische Schilderung drinnen. Dann nur die innere Dramatik zu erleben. Als letztes sich diese Dramatik als ruhiger besonnener Beobachter gegen\u00fcberzustellen. Die Dramatik, die ich vorher seelisch erlebt und durchlebt habe, die mich durch und durch ersch\u00fcttert hat, vor mich hinzustellen im inneren Erlebnis, ohne sinnliches Bild jetzt. Nur diese Seelendramatik hinzustellen als ruhiger, geradezu n\u00fcchterner Beobachter. Der aber ganz wach dabei ist bei diesem Bild. Aber gelernt hat, jetzt darf mein Gef\u00fchl, meine Emotion nicht mitgehen, sondern ich schaue sie an. Das ist n\u00e4mlich der notwendige Schritt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auch bei uns. Wenn wir wirklich etwas von unserem Seelenleben kennenlernen wollen, dann m\u00fcssen, sollen wir seelische Ersch\u00fctterungen durchaus erleben, das passiert im Leben immer wieder, obwohl heute die Menschen sehr stumpf geworden sind gegen\u00fcber den eigenen Gef\u00fchlen, gerade die Mitte (Brust) ist heute sehr schwach, weil die Menschen in Wahrheit sich f\u00fcrchten davor, was da drinnen ist, aber gerade da ist das<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>eigentliche Potenzial um das es geht, um zur Imagination zu kommen. D. h. das muss man erst einmal erleben, durchleiden, durchfreuen in allen Schattierungen \u2013 und dann n\u00fcchtern sich gegen\u00fcber stellen. Dann bekomme ich langsam eine Imagination von meinem eigenen Seelischen. In irgendeiner dramatischen Situation oder man erinnert sich an ein Ereignis, wo mich etwas liebevoll ber\u00fchrt hat auch. Nicht nur negative Ersch\u00fctterungen, sondern auch die positive Ersch\u00fctterung, die ich erlebe, wen ich Liebe erlebe, wenn ich Liebe geben kann. Liebe empfinde. Liebe ist Lebenskraft. <b>Der \u00c4therleib ist der Liebeleib.<\/b> Nicht der Astralleib, in dem die Gef\u00fchle auch leben. Eine reale Lebenskraft. Wenn wir lernen uns der tiefen Gef\u00fchlswelt, auch der Liebe, gegen\u00fcberzustellen, in ruhiger innerer besonnener Stimmung, frei von einem sinnlichen Bild, das ich damit verbinde, dann komme ich in die <b>Imagination<\/b> hinein. Solche Imaginationen sind es die da dahinterstecken. Zum Beispiel hinter dieser Thron-Imagination.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bei Johannes: <i>\u201eDanach konnte ich schauen, siehe, eine offene T\u00fcre im Himmel,\u2026 \u201c<\/i>, die offene T\u00fcre hei\u00dft, dass ich schon hinaufsteige \u00fcber die Treppe der neun Hierarchien hinauf in den Raum jenseits von Raum und Zeit, wo ich keine Entsprechung im \u00c4u\u00dferen finde kann, sondern in Wahrheit \u00fcberhaupt erst ins geistige Reich hinein gehe. Dante schildert das sehr sch\u00f6n, dass in Wahrheit die Hierarchien, die neun Engelch\u00f6re, die stufenweise mit dem Planetensystem, dann mit dem Tierkreis, und letztlich mit dem gesamten Kosmos verbunden sind, dass das in Wahrheit nur eine Spiegelung ist und ihre eigentliche Realit\u00e4t ist erst jenseits von Raum und Zeit, jenseits des Kristallhimmels, das ist im Bild die \u00e4u\u00dferste Grenze, die umfasst alles, was eine \u00e4u\u00dfere Entsprechung noch hat, und jenseits dessen sind in Wahrheit alle geistigen Wesenheiten. Wir auch. Wir sind jenseits dessen, was sichtbar sein k\u00f6nnte in der Welt drau\u00dfen. Hier ist eigentlich nur die Spiegelung, die ist halt sehr real. Das was wir hier im ICH-Bewusstsein erleben, ist zun\u00e4chst alles nur Spiegelung. Die dadurch entsteht, dass alles was jenseits von Raum und Zeit ist, sich in uns (Wolfgang zeigt auf seine Brustmitte) einen Mittelpunkt, einen Brennpunkt schafft, in den es sich hineinspiegelt. Dazu ist unser physischer Organismus durchaus notwendig, dass wir diese Spiegelung erleben k\u00f6nnen. So wie bei den gl\u00e4nzenden Gartenkugeln, in denen sich die ganze Umgebung spiegelt. So sind wir ein Punkt, der nicht nur den ganzen kosmischen Umkreis, sondern dar\u00fcber hinaus sogar das hereinspiegelt, was jenseits des R\u00e4umlichen und Zeitlichen ist. Weil dort ist unser ICH zuhause. \u00dcberall und nirgends. <i>\u201eAlles Verg\u00e4ngliche ist nur ein Gleichnis.\u201c<\/i><\/p>\n<p>Das alles ist dem Johannes durchaus bewusst, das war in den Schilderungen im Alten Testament nicht so klar. Eine feine Unterscheidung ist da drinnen. <i>\u201c\u2026, und die erste Stimme, die wie der Schall einer Posaune an mein Ohr gedrungen war, sprach: Steige empor, ich will Dir zeigen, was nach all dem vorangegangenen in der Zukunft geschehen soll,\u2026\u201c <\/i>Der Blick geht also in die Zukunft, zu dem, was noch zu schaffen ist, die Wirklichkeit, die ist das, was die Zukunft schafft. Die Vergangenheit ist das Abgestorbene. <i>\u201e\u2026, und schon war ich ins Geistgebiet emporgehoben, siehe, ein Thron stand im Himmel, und auf dem Throne sa\u00df eine Gestalt, der Thronende glich in seinem Glanze einem Jaspis und einem Karneol, und um den Thron rundete sich ein Regenbogen, der leuchtete wie ein Smaragd. Im Kreis um den Thron standen 24 Throne, und darauf sa\u00dfen 24 \u00c4lteste in wei\u00dfen Gew\u00e4ndern, mit goldenen Kronen auf den H\u00e4uptern, aus den Kronen zuckten Blitze, Stimmen t\u00f6nten, Donner rollten, und 7 flammende Fackeln brannten vor dem Thron, das sind die 7 g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfergeister, vor dem Thron etwas wie ein gl\u00e4sernes Meer, als w\u00e4re es aus Kristall gebildet, inmitten und im Umkreis des Thrones, 4 Lebewesen, voller Augen vorne und hinten, das erste Lebewesen glich einem L\u00f6wen, das zweite einem jungen Stier, das dritte hatte ein Antlitz wie ein Mensch, und das vierte war wie ein fliegender Adler, die 4 Lebewesen hatten ein jedes 6 Fl\u00fcgel, rundherum und auch im Inneren waren sie voller Augen, und ohne Unterlass riefen sie bei Tage und bei Nacht, heilig, heilig der Herr, der g\u00f6ttliche Herrscher des Alls, der da war, der ist und der kommt.\u201c<\/i><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein starkes Bild! Wir haben da drinnen sehr interessante Lebewesen, weil sich irgendwie mischt die Stufe der Cherubim mit der Stufe der Seraphim, weil in Wahrheit diese Tierkreiswesenheiten sind ja eigentlich 12, die 12 Tierkreiszeichen, das sind die, die r\u00e4umliche Prinzip ordnen, den Raum ordnen, das sind 12, das R\u00e4umliche in der \u00e4u\u00dferen Welt auch ordnen, darum hat der Mensch z. B. 12 Sinnesorgane, die Zw\u00f6lfheit spielt auch im Bau des menschlichen Organismus eine sehr gro\u00dfe Rolle, mit allem, was sich daraus ableiten l\u00e4sst, in der 12 ist die 3 drinnen, da ist die 4 drinnen, aus der 3 und 4 l\u00e4sst sich die 7 durch Addition ableiten, wir werden noch darauf kommen, weil Zahlengeheimnisse in der Apokalypse eine gro\u00dfe Rolle spielen, da sind auch Rhythmen gemeint, die Siebener-Rhythmen haben etwas mit der zeitlichen Entwicklung zu tun, also zeitliche Entwicklungen h\u00e4ngen immer mit der Siebenzahl zusammen, nicht zuf\u00e4llig ist die Woche geordnet mit 7 Tagen, wo jeder der 7 Tage auch eine andere Qualit\u00e4t hat, heute sp\u00fcrt man das nicht mehr so stark: heute Dienstag ist der Marstag (Marsqualit\u00e4t), Freitag ist Venustag, 3 x 4 (Multiplikation r\u00e4umlich) und 3 + 4 (Addition zeitlich) kommt zu diesen heiligen Zahlen Sieben und Zw\u00f6lf. Die Siebenzahl ist auch drinnen hier bei den 7 g\u00f6ttlichen Sch\u00f6pfergeistern, das sind sehr hochstehende Wesenheiten. Was tun sie?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sie h\u00e4ngen mit unseren geistigen Wesensgliedern zusammen. Wir haben in Wahrheit 7 Wesensglieder: <b>a) physisch, der physische Leib:<\/b> als unterstes und erstes, das erschaffen wird, nicht nur in der Erdentwicklung, sondern auch in den planetarischen Entwicklungsstufen, die der Erde vorangegangen sind, drei Stufen sind vorangegangen, das f\u00e4ngt an mit dem physischen Leib des Menschen, aber in seiner wirklichen Form, weil hinter allem Physischen steckt die Willenskraft der Throne, die stehen heute hinter dem \u00e4u\u00dferen Stoff, heute ist das sehr, Hans Peter D\u00fcrr w\u00fcrde sagen, \u201eder verkalkte Geist\u201c, der Geist verkalkt und dann erscheint er als Materie, er war Quantenphysiker. Aber das wirklich Physische, die Kraft, die im Physischen drinnen ist, das ist die Willenskraft der Throne, die hat sich im ersten planetarischen Zustand als W\u00e4rme offenbart.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h. das Erste, was vom Physischen da ist, und auch heute im Kern alles Physischen drinnen liegt, ist W\u00e4rme, Hitze, Energie, physikalische Energie, so wie wir sie heute kennen ist nur ein Zipfel davon, wir haben davon keine Vorstellung, welche Intensit\u00e4t das hatte auf der ersten planetarischen Verk\u00f6rperung unserer Erde, das was R. Steiner nennt den Alten Saturn, eine Welt, die nur aus W\u00e4rme bestand, aus nichts anderem. Da wurde bereits der physische Leib des Menschen veranlagt, deswegen n\u00e4mlich, weil die Throne, diese hohen geistigen Wesen, ihre Willenskraft hingeopfert haben, damit die Sch\u00f6pfung \u00fcberhaupt entstehen kann. Damit sie ihren Anfang nehmen kann. Das ist das Erste, was in die Erscheinung tritt. Zuerst aus dieser seelischen W\u00e4rme, die entsteht aus dieser Willenskraft, erst dann wird es physische W\u00e4rme. Diese alte Saturnw\u00e4rme steckt immer noch \u00fcberall drinnen, heute sind wir als Menschen bereit, dass wir einen Zipfel davon herausholen k\u00f6nnen mit der Kerntechnologie z. B.,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>kitzeln wir etwas davon heraus von der W\u00e4rme, da wird Materie aufgel\u00f6st in die W\u00e4rme, Masse verschwindet, das ist weg, das kommt heraus, das ist Willenskraft der Throne. D. h. ein Kernkraftwerk oder selbst eine Atombombenexplosion, das ist Freisetzung von Willenskraft der Throne, die aber durch Ahriman ins Stoffliche hinein gefesselt sind. Weil sie sich haben fesseln lassen auch.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Throne haben es zugelassen, dass Ahriman sie in die feste Form hinein fesselt. Sie tragen die Welt. Sie sind f\u00fcr den Thron ganz wichtig. Daher hei\u00dfen sie auch Throne. Daher ist der Thron Gottes zugleich auch der Weltenthron. Das ist ein anderer Aspekt, wenn ich es von einer anderen Seite ansehe. Von einer anders Seite her gesehen kann ich sagen, der ganze Kosmos, der da existiert, das ist der Thron. Der \u00e4u\u00dfere Thron auf dem die Gottheit ruht. Aber das geh\u00f6rt zusammen, die sind miteinander verbunden, der Thron im Himmel, jenseits des Sichtbaren, jenseits von Raum und Zeit, und andererseits der gro\u00dfe \u00e4u\u00dfere Thron im Sinne der ganzen Sch\u00f6pfung. Da stecken die Throne dahinter.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die haben damals bereits auf dem Alten Saturn den physischen Leib als reinen W\u00e4rmeleib erschaffen. Das kann man sich heute nicht wirklich gut vorstellen, aber man kann es erwecken von einem Bild:<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>wir haben doch auch W\u00e4rme in uns, eine Blutw\u00e4rme, dien ist sehr differenziert, unser Blut hat nicht \u00fcberall die gleiche Temperatur, unter 35\u00b0 wird es gef\u00e4hrlich und \u00fcber 43\u00b0 auch gef\u00e4hrlich, innerhalb dieses Bereiches ist die Temperatur im K\u00f6rper sehr differenziert, manchmal w\u00e4rmer, manchmal k\u00e4lter (im Kopfbereich), im Kopf k\u00fchlt es ab, durch die feinen Blutgef\u00e4\u00dfe drinnen, die tragen dazu bei, dass W\u00e4rme auch abgestrahlt wird, daher ist im Winter die Kopfbedeckung wichtig, weil da geht W\u00e4rme weg. Da geht etwas Wesentliches von uns weg. Da drin in diesem differenzierten W\u00e4rmek\u00f6rper lebt heute unser ICH am allerst\u00e4rksten, begonnen hat es auf dem Alten Saturn mit einem differenzierten W\u00e4rmeorganismus, wir m\u00fcssen uns wegdenken, was in uns fest ist, fl\u00fcssig ist, luftig ist, sondern nur die W\u00e4rme zur\u00fcckbehalten. Ein in sich differenziertes lebendiges W\u00e4rmegebilde, das ist der physische leib auf dem Alten Saturn. Heute tragen wir ihn in uns, es ist heute der Ort, wo unser ICH einziehen kann, daher verk\u00f6rpert sich unser ICH, am allerst\u00e4rksten in der W\u00e4rme, in unserer Blutw\u00e4rme drinnen. Aber verk\u00f6rpern hei\u00dft nicht, dass es sich vergegenst\u00e4ndlicht. Das hei\u00dft es wirkt darin. Unser ICH ist eigentlich drau\u00dfen, jenseits von Raum und Zeit, der Brennpunkt, in den es hineinwirkt, das ist unser ganzes W\u00e4rmesystem, das ist das Prim\u00e4re, darin wirkt es hinein. Da seht ihr den starken Zusammenhang zwischen ICH und PHYSISCHEM in Wahrheit,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>weil die W\u00e4rme ist der Kern des Physischen. Zugleich das, wo das geistige ICH drinnen liegt. Die W\u00e4rme ist das Wunderbarste auf der Welt, weil es durch das Tor durch alle Welten f\u00fchrt, vom Physischen bis ins Geistige und wieder zur\u00fcck. Die Vermittler auf dem Weg sind die Throne.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Damit haben wir den Ersten der 7 Sch\u00f6pfergeister besprochen, die den physischen Leib des Menschen bilden. Man muss sich dazu denken, diese 7 Sch\u00f6pfergeister, da werden beim physischen Leib die throne eine sehr wesentliche Rolle spielen, keine Frage, aber da w\u00e4re noch zu wenig gesagt,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>weil der physische Leib ver\u00e4ndert sich ja dann von einem planetarischen Zustand zum n\u00e4chsten, es kommt die Luft dazu, es kommt das Fl\u00fcssige dazu, und hier auf Erden endlich das Feste zumindest im Knochensystem usw. Also auch das Physische ver\u00e4ndert sich. Da wirken am physischen Leib durchaus noch andere Wesenheiten mit. Trotzdem kann man von 7 gro\u00dfen Sch\u00f6pfergeistern sprechen, die darin bestehen, dass eine ganze Menge verschiedener geistiger Wesenheiten zusammenwirken, um ein gemeinsames Werk hervorzubringen, n\u00e4mlich den physischen Leib des Menschen. Im Geistigen ist es ja so, dass die geistigen Wesenheiten nicht nebeneinander sind sondern ineinander, oder miteinander. Man kann sagen: h\u00f6here geistige Wesenheiten bestehen aus ihnen untergeordneten geistigen Wesenheiten, indem sie die zu einer h\u00f6heren Einheit zusammenfassen. Gerade in diesem System der Engelhierarchien ist es immer so, dass die \u00fcbergeordneten Wesenheiten ihre Wesensglieder, so wie wir sie haben als Physisch, \u00c4therisch,\u2026usw., so sind es bei ihnen geistige Wesenheiten aus denen sie bestehen. Hohe geistige Wesenheiten sogar. Beim physischen Leib, so wie wir ihn haben in der Erdentwicklung, wie die Elohim ihn geschaffen haben, das spielen gerade beim physischen Leib die Elohim eine gro\u00dfe Rolle. Die sind auch mit dabei bei diesem einen Sch\u00f6pfergeist, der f\u00fcr den physischen Leib zust\u00e4ndig ist. Da sind gro\u00dfe Hierarchiegruppen drinnen, die als Glieder in diesem gro\u00dfen Sch\u00f6pfergeit drinnen sind. Ihr m\u00fcsst Euch das jetzt nicht alles merken, es ist kompliziert, nehmt es einfach als Bild, es wird immer wieder kommen. Wir m\u00fcssen aber auf das eingehen, weil wir uns gew\u00f6hnen m\u00fcssen, wenn wir das verstehen wollen, wie es im geistigen Reich zugeht. Es wuselt in der geistigen Welt. Geistige Wesenheiten bestehen aus geistigen Wesenheiten, es wechselt wieder und sie geh\u00f6ren verschiedenen geistigen Wesenheiten an, ein und dieselben Elohim sind Teil dieser verschiedenen Sch\u00f6pfergeister, alles in st\u00e4ndiger Bewegung, wie in einem Raum mit hundert anderen Leuten, ein Stimmengewirr, so geht es zu im Geistigen, wir w\u00fcrden diese Stimmen aber nicht im Au\u00dfen h\u00f6ren, sondern in uns. Wir m\u00fcssen uns trotzdem immer unterscheiden von all dem Gewisper, das um uns herum, in uns ist. Wir wispeln dabei mit. Es ist nicht leicht sich im geistigen Reich zurechtzufinden.<\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><b>b) \u00c4therleib<\/b>: Lebenskr\u00e4fte, Liebeleib. Ganz wichtig f\u00fcr das soziale Zusammenleben der Menschen, \u00fcberall wo wir zusammen sind, wenn es wirklich eine Gemeinschaft ist, ist es eine \u00e4therische Gemeinschaft, eine Lebensgemeinschaft. Es wirkt in der Gemeinschaft etwas was das gemeinsame Leben ist, aus dem sie alle sch\u00f6pfen k\u00f6nnen, aus dem sie etwas gemeinsames H\u00f6heres machen. Es wird ganz wichtig sein, das f\u00fcr die Zukunft immer st\u00e4rker zu entwickeln. Diese gemeinsame \u00c4thersph\u00e4re im sozialen Leben zun\u00e4chst einmal. Jeder kann Dinge in seinem Leben separat machen, aber es gibt ein Gemeinsames, in dem ein gemeinsames geistiges Leben wirkt. Darin k\u00f6nnen h\u00f6here geistige Wesenheiten leben. Wir er\u00f6ffnen dadurch geistigen Wesenheiten die M\u00f6glichkeit darin zu wirken. Daraus kommen dann die Inspirationen, die wir dann in unser ICH-Bewusstsein heben k\u00f6nnen, aus denen wir geistig agieren k\u00f6nnen. Aus Freiheit heraus. Die unterst\u00fctzen uns. Sie stellen ihre Kr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung. Nur \u2013 machen m\u00fcssen wir es. Sie sagen uns nicht wie wir es machen sollen. Sie geben uns die Kr\u00e4fte dazu, geben uns Anregungen, vielleicht indem sie uns aufmerksam machen f\u00fcr bestimmte Dinge der geistigen Welt. Aber wir m\u00fcssen gemeinsam eine Wohnst\u00e4tte f\u00fcr dieses geistige Wesen bilden. Das ist immer mehr, wenn es durch eine Gemeinschaft von Menschen kommt, als wenn es durch einen einzelnen Menschen kommt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nehmt R. Steiner: die ganzen Weisheiten, die er hereingebracht hat, h\u00e4ngen aber auch zusammen mit all den Menschen, mit denen er zusammen war, denen er im Leben begegnet ist, die er einbezogen hat in sein Wirken. Das geht nicht so einfach, indem ich mich in ein K\u00e4mmerchen setze und mich isoliere, da w\u00fcrde \u00fcberhaupt nichts hereinkommen. Wenn ich sage, ich bin der gro\u00dfe Eingeweihte und widme mich nur dem, dass geistige Eingebungen hereinkommen, der Rest der Menschheit interessiert mich nicht, ich ziehe mich zur\u00fcck ans Ende der Welt. Und will von den anderen Menschen gar nichts wissen. Dann wird gar nichts hereinkommen! Ich kann mich schon in die Einsamkeit zur\u00fcckziehen, aber dann muss ich geistig mit den Menschen drau\u00dfen umso st\u00e4rker verbunden sein. Das ist das Wichtige, das das ICH, gerade umso individueller es wird, je mehr Kraft es dadurch entfalten kann, umso mehr bedarf es dadurch der geistigen Verbindung mit den anderen. Er muss ihnen nicht \u00e4u\u00dferlich begegnen. Aber die geistige Bindung muss da sein. In dem Sinn, dass ich mich mit ihnen wirklich in meinem Leben verbunden f\u00fchle. Offen sein daf\u00fcr was kommt. Menschen mit denen man gemeinsam eine geistige Aufgabe erf\u00fcllt. Wenn wir uns entwickeln wollen, dann geht das nur, indem wir die Verbindung mit den anderen suchen. Das geht nur gemeinsam. Trotzdem tr\u00e4gt gerade dann jeder Einzelne am meisten zu dem Impuls bei.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das hei\u00dft R. Steiner h\u00e4tte nichts geben k\u00f6nnen, wenn er alleine in der Welt gestanden w\u00e4re und nicht die Verbindung mit den Menschen gehabt h\u00e4tte. Niemand, kein gro\u00dfer Eingeweihter, wenn er in der Isolation lebt, k\u00f6nnte etwas hereinbringen, wenn er nicht geistig mit einem gr\u00f6\u00dferen Kreis von Menschen verbunden ist. Im gr\u00f6\u00dften Sinne wie es bei Christus war, der mit der ganzen Menschheit verbunden ist, der uns da vorangegangen ist, dass er sich w\u00e4hrend seines Erdenlebens mit der ganzen Menschheit verbunden hat in dem Moment des Kreuzestodes in Wahrheit, da kommt diese gro\u00dfe Verbindung wirklich mit allen Menschen. Wir sind erst in einem kleinen Kreis, der muss wachsen, wenn wir unsere Entwicklung vorantreiben wollen, m\u00fcssen wir soweit sein, dass wir in der n\u00e4chsten Kulturepoche, der Epoche der Br\u00fcderlichkeit, dorthin kommen, dass jeder einzelne Mensch sich mit der ganzen Menschheit verbindet. Das ist das Idealbild.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann kommt sehr viel an geistiger Kraft herein, die wir aus Freiheit heraus in T\u00e4tigkeit setzen k\u00f6nnen. Sonst eben nicht. Anmerkung einer H\u00f6rerin: \u201eOffen sein und darum bitten\u201c. Ja, offen sein und den anderen anzunehmen, d. h. seine Anregungen zu nehmen, aber genau zu wissen, ich kann sie nicht Eins zu Eins \u00fcbernehmen, sondern ich muss sie in mir verwandeln. Niemand kann die Aufgabe eines anderen Eins zu Eins \u00fcbernehmen. Jeder muss es anders machen, seiner Individualit\u00e4t gem\u00e4\u00df. D.h. was ich von anderen geschenkt bekomme, muss ich in mir verwandeln, dazu geh\u00f6rt auch, dass es der andere zul\u00e4sst, und nicht sauer ist, wenn ich damit anfange, es zu ver\u00e4ndern. Daher ist Mission komplett falsch: zu sagen, ihr m\u00fcsst es genauso machen, wie ich es euch sage, das ist die gro\u00dfe Weisheit, ich habe sie gefunden. Die Regeln musst du beachten, sonst machst du es falsch.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann ist die Wirkung vorbei, damit habe ich den Impuls abget\u00f6tet. Sondern ich muss es zur Verf\u00fcgung stellen und erhoffen, dass der andere etwas ganz Eigenes daraus macht. Auch wenn ich es gar nicht wieder erkenne, das ist egal. Nat\u00fcrlich kann er Fehler dabei machen, er kann den Impuls nicht richtig auffassen, er kann Fehler machen, dann ist es zwischendurch besch\u00e4digt vielleicht. Das macht aber nichts. Wichtig ist, dass er selbst damit arbeitet. Ein Weiterentwickeln. Es muss jeder seine eigene Entwicklung finden. Die eigene Entwicklung ist sein Beitrag. Wenn ich einen Impuls aufnehme aus dem Werk R. Steiners oder aus der Apokalypse des Johannes, die ja unglaublich reich sind an Impulsen, die da drinnen sind in Wahrheit, wir m\u00fcssen nur erst einmal kapieren, was ist der Impuls konkret f\u00fcr mich, weil die Apokalypse spricht zu jedem anders und jeder wird etwas anderes darin lesen, wenn er sie richtig liest. Das heraus lesen, was zwischen den Zeilen drinnen steht. Das Gedruckte, das was mit Worten ausgesprochen werden kann, das ist nur der Rahmen des Bildes. Das was uns pers\u00f6nlich angeht, das steht zwischen den Zeilen. Wir werden es nur finden, wenn wir aus dem ICH heraus t\u00e4tig werden. Wir m\u00fcssen das Bild selber malen, dann ist es unser Beitrag zu dem Ganzen, ein anderer malt ein anderes Bild, gemeinsam ist es dann die gro\u00dfe Entwicklungsgeschichte der Menschheit. Alle zusammen bilden das h\u00f6here Ganze. Ich kann Euch daher nicht sagen, was f\u00fcr Euch die Apokalypse ist oder sein kann. Das kann nur jeder selber finden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Liebe ist Lebenskraft geben und nehmen. Ich bin sofort lieblos, wenn ich nicht bereit bin, das was der andere gibt, anzunehmen. Das ist der gro\u00dfe Lernprozess, insbesondere f\u00fcr uns Anthroposphen. Anthroposophie hei\u00dft menschliche Begegnung und wie die stattfindet, wenn da ein fruchtbarer Impuls herauskommt, weil ein Austausch da ist, und einer dem anderen etwas geben kann \u2013 nur dann lebt sie. Alles andere sind Hilfsmittel, sind Rahmen, inklusive dem Werk R. Steiners. Die Theorie ist nur der Rahmen, zu dem wir das Bild malen m\u00fcssen, es ist eine Hilfe, aber malen m\u00fcssen wir es selber. Aktiv werden. Wir m\u00fcssen jede Imagination selbst malen und trotzdem ist sie nicht nur unser subjektives Tun, sondern es dr\u00fcckt sich ein Aspekt in der objektiven Welt aus und es ist zugleich eine wirksame Kraft. Es stellt einerseits etwas dar, was vorhanden ist, es schafft aber auch etwas v\u00f6llig Neues zugleich. Lauter Paradoxien. Die man nicht in Worten, die man nur in Widerspr\u00fcchen ausdr\u00fccken kann, aber dann bin ich genau in dem Spannungsfeld: Ist es so? Nein, so ist es nicht! Ist es so? Nein, so ist es auch nicht! Ist es beides zugleich? Nein, auch nicht! Ist es weder das eine, noch das andere? Nein, auch nicht! Es stehen einem die Haare zu Berge. Sie fallen vielleicht aus. Aber dann komme ich auf die Spur. Mit all der Dramatik die ich erlebe, mit dem normalen Denken komme ich nicht zu Rande damit. Ich scheitere! Das Erleben des Scheiterns ist auch wichtig. Da kriege ich endlich los, den ans Gehirn gebundenen Verstand. Bei der T\u00e4tigkeit, wenn ich in die Imagination gehe, muss ich den einmal loswerden. Dann komme ich in die Welt, wo logische Widerspr\u00fcche sind, es stimmt hinten und vorne nicht zusammen und trotzdem passt es. Nur so funktioniert es!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das ist eine hohe Anforderung! Daher ist es schier unm\u00f6glich solchen Vortr\u00e4gen, wie wir es hier machen oder solchen Schilderungen, wie sie in der Apokalypse sind, eine streng wissenschaftlich geordnete Form zu geben. Man kann nur ein Schema pr\u00e4sentieren. Und von verschiedenen Seiten betrachten. Das ist so bei allen geistigen Schriften. Deshalb haben Wissenschaftler das nicht so gern. Mit dieser Betrachtungsweise m\u00fcssen wir vertraut werden, wenn wir in die Imagination kommen wollen. Und uns selbst dabei nicht zu verlieren. Im Gegenteil, es ist die Chance dich selbst dabei zu finden. Wir haben dann keine Kr\u00fccke mehr, auf die wir uns st\u00fctzen k\u00f6nnen. Es ist der Rahmen da, aber innerhalb des Rahmens m\u00fcssen wir uns frei bewegen. Da ist noch nichts! Und ich soll die Wirklichkeit da herausholen. Die Wirklichkeit, die wirklich ist. Keine Fantasterei. Ich muss die Wirklichkeit bewirken, damit sie in Erscheinung tritt. Auf individuelle Weise bewirken, nur dadurch ist sie \u00fcberhaupt da. Weil Wirklichkeit ist immer Ergebnis einer individuellen geistigen Tat. Sei es von Menschen oder h\u00f6heren geistigen Wesenheiten. Es sind Taten, die m\u00fcssen gesetzt werden, nur dadurch sind sie da. D. h. wenn ich etwas im Geistigen finden will, muss ich es in gewisser Weise schaffen. Der Prozess es wahrzunehmen ist ein Mittun an dem Ganzen. Nehmen wir das Bild eines toten Steins, so geht es im Geistigen nicht. Wenn ich auf etwas Geistiges schauen will, muss ich, um es zu schauen, geistig t\u00e4tig sein, damit ver\u00e4ndere ich es, weil ich in eine soziale Kommunikation mit dem geistigen Wesen komme. In dem Moment, wo ich mich mit dem Geistigen verbinde, ist es so, wie ich mit ihm kommuniziere, mit einem anderen geistigen Wesen \u00e4u\u00dfert es sich anders. Es hat mit meinem Impuls etwas zu tun. Und der andere ver\u00e4ndert mich, er wirkt an mir mit, das ist gemeinsam wirken. Ich gehe aus keiner dieser Begegnungen als der Gleiche hervor, der ich vorher war. Das ist beim ICH sowieso nicht m\u00f6glich, weil es ist der Ph\u00f6nix, der aus der Asche steigt und sich immer wieder erneuert. In diesem Immer-wieder-neu-werden, beziehen wir alles ein, was an Begegnungen mit andern geistigen Wesenheiten da ist. Dadurch sind wir gerade auch diese besondere Individualit\u00e4t, die wir sind, weil wir das einbeziehen. Ein Mensch im Kosmos alleine k\u00f6nnte nicht ein Individuum werden. Er ist ein Individuum, indem er in st\u00e4ndigen Austausch mit anderen Individuen ist und gerade dadurch seine Besonderheit entwickelt. Der Impulse empf\u00e4ngt, der Impulse gibt. Wir m\u00fcssen ganz dynamisch denken bei der Geschichte. Und Kraft genug haben immer zu wissen, wer bin ICH. Darum ist Selbsterkenntnis so schwierig. Ich bin in einem st\u00e4ndigen Ver\u00e4nderungsprozess. Ich muss mich einlassen auf die anderen, wenn ich mich geistig verbinden will, ich darf aber nicht der Andere werden auf Dauer. Wenn ich intuitiv in ihn eintauche ist es f\u00fcr einen Moment, aber wenn ich zur\u00fcckkomme, muss ich wieder ich selbst werden, bin aber trotzdem verwandelt. Verwandelt so, dass ich n\u00e4her meiner eigenen Individualit\u00e4t gekommen bin zugleich. Ich bin auch ihm n\u00e4her gekommen. Es ist schwierig.<\/p>\n<p>Der Thron stellt gewaltige Anspr\u00fcche an uns. Wir sind bei den 7 Sch\u00f6pfergeistern nur zu zwei gekommen. Das n\u00e4chste ist der <b>c) Astralleib<\/b>: Seelenleib, den haben wir, sonst w\u00e4ren wir nicht bewusste Wesen. Also Bewusstsein. Wobei das Astrale das Halbbewusste, das Unterbewusste ist, was so heraus kommt. Aber es ist nicht so schlafend wie eine Pflanze z. B., reine Lebenskraft ist ganz schlafend. <b>d) ICH<\/b>: Zentrum, der Impuls daf\u00fcr, dass wir das ICH haben, entstand dadurch, dass die Elohim ihr ICH hingeopfert haben, die Elohim, die Sch\u00f6pferg\u00f6tter der Erdentwicklung, wie in der Genesis beschrieben, die haben am Ende des 6. Tages, nachdem das Sch\u00f6pfungswerk vollbracht war,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>ihr ICH hingeopfert. Das was einem ICH vergleichbar ist. D. h. sie haben dann etwas h\u00f6heres, was man auch als ICH bezeichnen kann, ICH hat verschiedene Stufen, im h\u00f6chsten Sinne ist die ICH-Kraft das, was die h\u00f6chste sch\u00f6pferische Quelle \u00fcberhaupt ist. Aber sie hat auch zun\u00e4chst eine untere Erscheinungsebene, diesen Funken, der dort ist, opfern sie hin. Das kann uns nicht geben diese riesige Sch\u00f6pferkraft, \u00fcber die die Elohim bereits verf\u00fcgt haben, aber es ist der Funke, der in uns dieses Eigene entz\u00fcndet. Das ist am Ende des 6-Tage-Werkes da. Als Potenzial, dass wir es so richtig ergreifen k\u00f6nnen, ist nach dem S\u00fcndenfall, wenn wir die Erde betreten, in der ersten irdischen Inkarnation. Dann fangen wir an selber mit dem Funken zu arbeiten. In der Sage vom Prometheus, der das Feuer vom Himmel holt und auf die Erde bringt, dann sagt er: <i>\u201eHier sitze ich und forme Menschen nach meinem Bilde, ein Geschlecht, das mir gleich sei, \u2026zu genie\u00dfen\u2026 und Dein nicht zu achten\u201c<\/i>, wie es hei\u00dft in dem sch\u00f6nen Gedicht von Goethe: Prometheus. Da wettert er gegen den Zeus. Und sagt, du bist mir ja nur neidisch, dass ich hier unten sitze und mein eigenes Ding mache. Und jetzt in die Freiheit hineingeht. Das ist das ICH, und in diesem ICH liegt die Kraft, sich selbst zu schaffen: <i>\u201cHier sitze ich und forme Menschen nach meinem Bilde.\u201c<\/i> Damit ist jeder Mensch angesprochen, jeder Mensch ist dieser Prometheus und schafft sich selbst. Da f\u00e4ngt es an. Dadurch sind wir freie geistige Wesen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es wird online einen tollen Kurs geben von Jaques Hillemar aus den Niederlanden \u00fcber die Philosophie der Freiheit. Das erste was er sagt im Vorspann: <i>\u201eWorum geht es? Es geht um die Freiheit des Menschen. Um die Willensfreiheit. Was hei\u00dft es ein freies geistiges Wesen zu sein? Sich selbst zu schaffen!\u201c<\/i> Das ist das Thema der Philosophie der Freiheit. Um das geht es. Du bist nichts, wenn du dich nicht selbst schaffst. Es z\u00e4hlt nur das, indem du dich selbst schaffst. Alles was du aufgenommen hast ist sicher wichtig als Kr\u00fccke und als Werkzeug, aber das ist alles Nichts. Was wir als geistiges Wesen sind, das sind wir durch uns selbst. Dann geht es aber weiter! Nicht nur in unserem ICH erschaffen wir uns selbst, sondern wir beginnen uns umzuschaffen, wir beginnen unser Wesen zu verwandeln, zu verwandeln den Astralleib zum <b>e) Geistselbst:<\/b> d. h. wir erwerben uns allm\u00e4hlich die Kraft Astralisches ganz individuell aus dem Nichts heraus zu schaffen. Wir fangen damit an, dass wir unseren Astralleib verwandeln, etwas darin ver\u00e4ndern, substanziell ver\u00e4ndern, nicht etwa ausscheiden, was wir nicht brauchen, sondern es neu umzuformen. Etwas was unbrauchbar ist, verschwinden zu lassen ins Nichts und etwas Neues heraus zu schaffen. Damit fangen wir an und zum Schluss, wenn die Entwicklung irgendwann einmal zu Ende ist, werden wir soweit sein, dass wir den ganzen Astralleib aus dem Nichts zu schaffen k\u00f6nnen. Dann haben wir Geistselbst, das ist der verwandelte Astralleib. Der neu geschaffene Astralleib.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dasselbe k\u00f6nnen wir mit dem \u00c4therleib machen, den Liebeleib verwandeln zum <b>f)<\/b> <b>Esprit de la vie<\/b>, dann k\u00f6nnen wir Lebenskraft aus dem Nichts heraus erzeugen. Dann sind wir erst wirklich der Liebe f\u00e4hig im gro\u00dfen Stil. Wenn wir das aus dem Nichts heraus k\u00f6nnen. W\u00e4hrend unserer Erdentwicklung werden wir das in wesentlichen Teilen noch nicht schaffen. Erste Ans\u00e4tze vielleicht. Da geht uns der Christus voran, uns irgendwann diese Kraft zu \u00fcbergeben, wenn wir so weit sind, dass wir sie nehmen k\u00f6nnen. Es ist nicht so, dass der Christus sie zur\u00fcckh\u00e4lt, wir sind einfach zu patschert sie zu nehmen. So zu nehmen, dass wir sie uns zu Eigen machen k\u00f6nnen. Dann wird es Lebensgeist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das letzte ist, dass wir auch den physischen Leib verwandeln und komplett vergeistigen in den <b>g) Geistesmensch,<\/b> sodass wir auch einen physischen Leib aus dem Nichts erschaffen k\u00f6nnen, wobei wir sicher nicht daran denken m\u00fcssen, dass Physisch gleichzeitig Stofflich bedeutet, in der Art wie wir es heute kennen. Das ist der Zustand, der durch die Widersacher da ist, durch die ahrimanischen Kr\u00e4fte. Das wirklich Physische ist \u00dcbersinnlich. Es ist nur durch den S\u00fcndenfall passiert, dass es sinnlich sichtbar ist, es hilft uns insofern zur Freiheit, als uns das Sinnliche das Geistige verdunkelt, und das brauchen wir, wir m\u00fcssen einmal frei sein immer nur zu h\u00f6ren die Stimme, die von oben spricht, sondern wir m\u00fcssen einmal den Deckel zumachen. Das ist der Schl\u00fcssel Davids, der sperrt das Tor zur geistigen Welt auf, aber auch zu. Das brauchen wir f\u00fcr unsere Freiheit, dass wir zu machen k\u00f6nnen, ich muss erstmal verdauen, was ich aus dem Geistigen empfangen habe. Bevor ich das nicht verdaut habe, kann nicht schon der n\u00e4chste Schwall herein kommen. Also wir m\u00fcssen wissen, was wir geistig verdauen k\u00f6nnen. Ganz individuell. Es n\u00fctzt nichts, wenn ich mich vollstopfe mit geistigen Weisheiten, ein Buch nach dem anderen lese, es hineinstr\u00f6men lasse, aber nichts verdauen kann. Oft ist es ein einziger Satz oder ein kleines Bild, das ich ein Leben lang verdauen muss, dass ich es wirklich zu einem Eigenen mache. Und nur das z\u00e4hlt. Etwas zu wissen dar\u00fcber, was ich gescheit erz\u00e4hlen kann, hilft mir gar nichts. Es hilft das, was ich mir zu Eigen gemacht habe, sprich: was in mir Leben, was in mir Wirklichkeit, was in mir wirksam geworden ist. Das z\u00e4hlt. Ganz besonders in der Anthroposophie. Ich kann die ganze Gesamtausgabe Steiners auswendig wissen, dazu noch die Bibel auswendig kennen \u2013 und ich habe geistig nichts. Wenn es nur das ist. Ich muss es auf individuelle Art mir erworben haben. Ich muss auf individuelle Weise daraus etwas Neues sch\u00f6pfen. Wieder etwas, was zwischen den Zeilen steht. Der Rahmen bleibt, aber es geht darum was dazwischen steht. Der verwandelte physische Leib ist der Geistesmensch. Das sind die 7 Wesensglieder, die mit den 7 Sch\u00f6pfergeistern zusammenh\u00e4ngen. <b>1) Physis<\/b>, <b>2) Corps \u00e9th\u00e9rique<\/b> (Lebensleib, Lebenskr\u00e4fte), <b>3 Astralleib<\/b> (Seelenleib), <b>4) MOI<\/b> (Zentrum), dann die Verwandlung Astralleib zum <b>5) Geistselbst<\/b>, an dem arbeiten wir heute schon selbst, das sind wir dabei, Verwandlung des \u00c4therleibes zum <b>6) Lebensgeist<\/b>, Verwandlung des physischen Leibes zum <b>7) Geistesmensch<\/b>. Dann haben wir die Entwicklung \u00fcber die ganzen sieben planetarischen Lebenszust\u00e4nde durch, dann sind wir so weit, dass wir eine Aufgabe \u00fcbernehmen k\u00f6nnen, die \u00e4hnlich derer ist, die die Elohim bei der Erdensch\u00f6pfung hatten.<\/p>\n\n<\/div>\n\t\t<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wolfgang Peter Tu trouveras ici des r\u00e9sum\u00e9s utiles, des notes, des mots-cl\u00e9s, etc. Si tu souhaites toi aussi contribuer \u00e0 rendre cette documentation encore plus riche, n'h\u00e9site pas \u00e0 nous contacter \u00e0 l'adresse info@anthro.world Merci beaucoup \u00e0 tous les b\u00e9n\u00e9voles assidus ! 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