mein Gebet

„Wenn gar nichts mehr geht, dann hilft nur noch beten…“ – das sagt man doch so, oder? Aber warum könnte beten helfen und was passiert eigentlich dabei- werden tatsächlich Kräfte in Gang gesetzt, und wie kann man sich das vorstellen? Und was spielt sich in mir ab, wenn ich bete? Was fühle ich dabei? Ist das Herz dabei- oder nur der Kopf? Und wie kann ich meinen Umgang damit finden, ohne das es einen Touch von Peinlichkeit hat?

Das sind aktuell Fragen, die mich interessieren. Ich glaube es ist sowohl eine Reise ins Innere, wo man empfindend und tastend Schritt für Schritt schaut, was sich wahrhaftig anfühlt. Aber es könnte auch eine sehr konstruktive Entwicklung im Sozialen Miteinander bewirken, wenn man beten im Sinne einer Gemeinschaftsbildung betrachtet. Ganz schön finde ich in diesem Kontext den Spruch von Rudolf Steiner, Freundschaft:

Das, was hier geschieht,
durch Liebe, durch Freundschaft, inniges Einander-Verstehen,
das sind Bausteine,
die da oben in der geistigen Region Tempel bauen,
und es muss für die Menschen, die diese Gewissheit durchdringt,
ein erhebendes Gefühl sein, zu wissen, dass,
wenn sich hier schon von Seele zu Seele Bande schlingen,
das die Grundlage ist eines ewigen Werdens.

Aus meiner Sicht ist das Spiel offen, wie wir das Thema „Beten“ künftig auf anthro.world behandeln werden. Es gibt keinen fertigen Plan. Es soll ja lebendig sein. Schauen wir mal welche Anregungen es geben wird.

François, 18. Dezember 2021

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