{"id":2749,"date":"2021-11-02T13:51:04","date_gmt":"2021-11-02T12:51:04","guid":{"rendered":"https:\/\/anthro.world\/?page_id=2749"},"modified":"2021-11-02T13:51:07","modified_gmt":"2021-11-02T12:51:07","slug":"13-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.anthro.world\/pt\/13-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation\/","title":{"rendered":"13. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-dark-gray-color has-text-color\">Pelo Dr. Wolfgang Peter<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Aqui voc\u00ea encontrar\u00e1 resumos \u00fateis, transcri\u00e7\u00f5es, palavras-chave, etc.<\/li><li>Se voc\u00ea tamb\u00e9m gostaria de ajudar a tornar esta documenta\u00e7\u00e3o ainda mais rica, por favor entre em contato <a href=\"mailto:info@anthro.world\">info@anthro.world<\/a><\/li><li>Muito obrigado a todos os colaboradores que trabalham arduamente!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Data da palestra:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sum\u00e1rio<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle wp-block-ub-content-toggle-block\" id=\"ub-content-toggle-block-3836bee2-7754-4997-8b6b-5c5e6a8d9f21\" data-mobilecollapse=\"false\" data-desktopcollapse=\"false\" data-preventcollapse=\"false\" data-showonlyone=\"false\">\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion\" style=\"border-color: #f1f1f1; \" id=\"ub-content-toggle-panel-block-\">\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title-wrap\" style=\"background-color: #f1f1f1;\" aria-controls=\"ub-content-toggle-panel-0-3836bee2-7754-4997-8b6b-5c5e6a8d9f21\" tabindex=\"0\">\n\t\t\t<p class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title ub-content-toggle-title-3836bee2-7754-4997-8b6b-5c5e6a8d9f21\" style=\"color: #000000; \">Do colega ouvinte B. G.<\/p>\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-toggle-wrap right\" style=\"color: #000000;\"><span class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-state-indicator wp-block-ub-chevron-down open\"><\/span><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t<div role=\"region\" aria-expanded=\"true\" class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-content-wrap\" id=\"ub-content-toggle-panel-0-3836bee2-7754-4997-8b6b-5c5e6a8d9f21\">\n\n<pre class=\"wp-block-preformatted\">Ankn\u00fcpfen an letztes Mal, wir sprachen \u00fcber die Gegenwart, unsere jetzige Zeit, vorher wurde besprochen die Entwicklung der seelischen Wesensglieder des Menschen, beginnend mit der <strong>Alma Senciente<\/strong> in der \u00e4gyptischen Zeit. Seelische Wesensglieder hei\u00dft, dass man das, was man fr\u00fcher mit dem alten Hellsehen noch als Seelenwelt erlebt hat, jetzt beginnt ins Innere zu ziehen, allerdings noch sehr dumpf. Was im Gegenzug dazu erscheint ist die sinnliche Au\u00dfenwelt, jetzt erst so richtig in der \u00e4gyptischen Zeit. Es f\u00e4ngt zwar schon an in der urindischen Zeit schemenhaft an, sogar am Ende der atlantischen Zeit ist etwas davon da, aber jetzt wird es intensiver. In der urpersischen Zeit gibt es schon eine Wahrnehmung von Hell\/Dunkel, Schattenrissen. Jetzt in der \u00e4gyptischen Zeit beginnt die Empfindungsseele vor allem nach au\u00dfen zu wenden zur Sinnenwelt und innen dumpf etwas zu f\u00fchlen. Denken \u2013 F\u00fchlen \u2013 Wollen ist noch nicht geschieden, eine Art emotionaler Erregung, die man im Inneren sp\u00fcrt. Das was Denken ist, kommt sehr stark aus dem Wollen.\n\nDie \u00c4gypter sind total praktisch, sie hatten den\u00a0 rechten Winkel, indem sie den Satz des Pythagoras anwenden, w\u00fcrden wir heute sagen, aber sie kannten den Pythagoras noch nicht, der hat damals noch nicht gelebt, jedenfalls nicht in der Inkarnation, in der er diesen Lehrsatz gefunden hat. Sie wussten, wenn man Seile spannt und zur Kurve zusammenbindet, und die Seiten so ausspannt, dass man eine Seite mit 3 Seill\u00e4ngen, eine mit 4 Seill\u00e4ngen und eine mit 5 &gt; dann bildet es einen rechten Winkel. Damit konnten sie ihre Felder vermessen. Aus dem Tun heraus. Das wussten sie ganz praktisch. Ein Schritt weiter ist es bei den Griechen, die beginnen zu verstehen, warum das so ist.\n\nDie \u00c4gypter wussten es einfach. Sie haben es probiert und gesehen es passt. Sie hatten noch gewisse Eingebungen dazu, dass sie das Richtige gefunden haben, ohne es verstandesm\u00e4\u00dfig abzuleiten. Sie hatten den Verstand in unserer Art noch nicht. Sie hatten eine Art instinktive Weisheit, die in ihrem Tun drinnen war und dazwischen dieses dumpfe F\u00fchlen. Sie mussten das Gef\u00fchlsleben erst aus der Au\u00dfenwelt in sich hineinnehmen. Beispiel Klageweiber: wenn jemand gestorben ist, f\u00fchlte man zun\u00e4chst im Inneren gar nichts, man sieht da ist einer tot, aber hat keine innere Empfindung dabei. Man hat aber auch das hellsichtige Wahrnehmen verloren, das man fr\u00fcher hatte, da hat man gesehen, was beim Tod passiert. Da beginnt man diese Klageweiber anzustellen, die drau\u00dfen schreien, jammern und klagen, das nehmen sie dann nach innen, beginnen es nachzuerleben, aus dem heraus entsteht die innere Empfindung der Trauer. So auch bei anderen Dingen. Es musste erst drau\u00dfen passieren, um es dann nach innen zu nehmen.\n\nFr\u00fcher gab es diese Art von Empfindungen nicht. Z. B. wenn man noch hellsichtig ist, und die Sinnenwelt noch nicht gesehen hat, dann ist das Erlebnis des Todes \u00fcberhaupt nicht mit Trauer verbunden. Man sieht, es ist etwas Gro\u00dfartiges, wenn die Seele sich weitet und wieder mit dem Gro\u00dfen in Verbindung geht, den Verlust hier auf Erden hat man nicht wahrgenommen, weil man eine seelisch-geistige Verbindung zum Verstorbenen hatte. Nicht auf der sinnlichen Ebene. Das Sinnliche beginnt ganz zart in der urindischen Zeit, setzt sich in der persischen Zeit fort mit der Unterscheidung von Hell\/Dunkel, man sieht eine Art Schattenfigur. Obwohl die Menschen bereits seit Jahrtausenden geschickt mit der Welt umgehen, aber was wir mit dem Bewusstsein erleben, das ist etwas anderes. Wir glauben heute man kann mit der Welt nur geschickt umgehen, wenn ich sie bewusst wahrnehme. Aber das war nicht so in den alten Zeiten. Da hat man seelisch-innerlich ganz etwas anderes erlebt. Da war man gef\u00fchrt, man hat gesp\u00fcrt, da ist eine seelisch-geistige Wesenheit, die mich zu bestimmten Dingen f\u00fchrt. Aber man hat den \u00e4u\u00dferen Gegenstand nicht wirklich Seelisch erlebt. Man hat ihn gar nicht erlebt. Man hat nur die seelisch-geistige Seite davon erlebt.\n\nDas f\u00fchrt uns zum n\u00e4chsten Punkt, dass wir blo\u00df nicht in den Irrglauben verfallen, die Welt ist so, wie wir sie erleben. Die Welt ist r\u00e4umlich dreidimensional \u2013 so ist sie. Sie ist so, weil wir sie mit unserem heutigen Bewusstseinszustand so erleben. F\u00fcr uns ist das das Richtige, weil wir dadurch die M\u00f6glichkeit haben uns der Welt gegen\u00fcber zu stellen, uns als Eigenwesen abzutrennen und in unserem Inneren ein immer tieferes Seelisches zu entwickeln. Wir haben ein eigenst\u00e4ndiges tiefes Seelenleben entwickelt, einen Mikrokosmos, der Mensch ist der kleine Kosmos, das hei\u00dft wir sind in unserer Seelenwelt ein Mikrokosmos, der den ganzen \u00e4u\u00dferen Kosmos abspiegelt, seelisch abspiegelt, aber in individueller Weise. Da gibt es viele Gemeinsamkeiten, wo wir uns einig werden k\u00f6nnen. So ist unser Erleben am Anfang unserer Kulturepoche im Zeitraum in dem wir jetzt stehen im Zeitalter der <strong>Consci\u00eancia alma<\/strong>. Dies ist unser Erleben, aber das ist <em><strong>eine<\/strong><\/em> M\u00f6glichkeit die Welt zu erleben. Es liegt drinnen die Spaltung zwischen Innen und Au\u00dfen. Die ist jetzt auf die Spitze getrieben. Wir haben ein starkes Innenleben entwickelt und wir haben stark die sinnliche Au\u00dfenwelt, wir haben in der momentanen Epoche, in der sich das \u00c4gyptische bis zu einem gewissen Grad spiegelt, im Moment sogar einen starken \u00dcberhang f\u00fcr das was im Au\u00dfen ist.\n\nDas hat in den letzten zwanzig Jahren stark zugenommen, dass die Menschen ganz im Au\u00dfen leben. Aber meist nicht in der Naturwelt, sondern mehr in der Technikwelt, wo sie es schwer haben mit dem gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfigen Inneren umzugehen. Das ist eines der gro\u00dfen Probleme unserer heutigen Zeit. Es ist unten etwas Willensm\u00e4\u00dfiges da, aber in der Mitte haben wir ein Problem, aber von der Mitte geht das Seelische eigentlich aus. Gesund im Sinne von frei damit umgehen k\u00f6nnen, ist es dann, wenn wir einen Ausgleich haben zwischen dem Denken oben, dem F\u00fchlen in der Mitte und dem Wollen unten. Unser gegenw\u00e4rtiges Bewusstseinsseelenzeitalter f\u00fchrt erstens dazu, dass Denken - F\u00fchlen \u2013 Wollen, die urspr\u00fcnglich eine sehr dumpfe Einheit gebildet haben, heute immer mehr auseinandergehen, unabh\u00e4ngig werden voneinander. Man kann emotionslos ja sogar gef\u00fchllos Denken, logisch, pr\u00e4zise, richtig, oder auch falsch, aber ohne Gef\u00fchl und ohne Wille auch drinnen. Das ist sogar das Wunschbild der Wissenschaft, das objektive Denken. Das F\u00fchlen ist separiert, heute im Westen etwas unterentwickelt bei vielen Menschen durch den ahrimanischen Einfluss bedingt. Denn man muss sich denken, bei den Griechen, wo sich die <strong>Mente e alma espiritual<\/strong> entwickelt hat, da war das einheitlich, Denken und F\u00fchlen waren miteinander verbunden.\n\nDer Grieche konnte nicht denken ohne das erhebende Gef\u00fchl, wenn er einen moralisch guten Gedanken gehabt hat, wenn er einen weisheitsvollen Gedanken erlebt, dann hebt das sein Gef\u00fchl, seine Mitte. Aristoteles, der die Logik begr\u00fcndet hat, mit dem sehr n\u00fcchternen Prinzip drinnen sagt, das Denkorgan ist das Herz. Damit hat er nicht das physische Herz gemeint, sondern das \u00e4therische\u00a0 bzw. astralische Herz, das Seelenzentrum da drinnen, f\u00fcr ihn war klar, von da geht das Denken aus. Das Gehirn dient nur der Blutk\u00fchlung, sagte Aristoteles. Der k\u00fchle Kopf hilft uns, dass wir sehr bewusst werden. Wir sind heute wacher, bewusster als die alten Griechen und R\u00f6mer, stehen sch\u00e4rfer der Au\u00dfenwelt gegen\u00fcber. Die Griechen und R\u00f6mer konnten in der Natur drau\u00dfen etwas Sch\u00f6nes oder H\u00e4ssliches sehen, aber wenn es h\u00e4sslich ist, dann ist es auch moralisch falsch und b\u00f6se. Das ist f\u00fcr den Griechen nicht anders denkbar. Wen wir heute auch so denken w\u00fcrden, dann w\u00fcrden wir falsch denken. Wenn jemand h\u00e4sslich ist, sagt das nichts \u00fcber seinen Charakter aus. Der Grieche hat das aber noch so empfunden. Obwohl bei der Wahrheit schon abgeschw\u00e4cht, denn Sokrates war kein Sch\u00f6nling.\n\nIn der griechischen Philosophie bildete das Sch\u00f6ne, Gute und Wahre noch eine Einheit. Also wenn etwas sch\u00f6n ist, dann ist es auch wahr und gut. Das luziferische Element mischt sich dann immer mehr hinein und dann kann etwas sehr sch\u00f6n sein, aber dennoch auf Abwege f\u00fchren. In der griechischen Kultur lebt auch etwas Luziferisches drinnen, dadurch konnten sie diese unvergleichliche Kunst schaffen, die einen H\u00f6hepunkt darstellt, der nicht mehr \u00fcbertroffen werden kann. Daher aber auch ein Endpunkt war. Es hat z. B. in der Architektur lange nachgewirkt, ist aber etwas Absterbendes. Es hat in der Zeit des Alexander seinen H\u00f6hepunkt erreicht und war perfekt. Aber was perfekt ist, ist vollendet, ist fertig. Es kann nicht mehr entwickelt und ver\u00e4ndert werden. Wenn ich es versuche, dann fange ich an es zu zerst\u00f6ren. Das passiert auch in der Kunst, man muss sich befreien, um etwas v\u00f6llig anderes zu finden. Wir m\u00fcssen auch heute im Denken \u00fcber die griechisch-lateinische Zeit hinauskommen. Alles das, was f\u00fcr die Griechen selbstverst\u00e4ndlich drinnen war, das m\u00fcssen wir auf neue Art wiederfinden. Von Haus aus ist nicht mehr die Harmonie gegeben zwischen dem Sch\u00f6nen, Wahren und Guten. Das ist zersplittert worden. Das h\u00e4ngt auch mit der Zersplitterung von Denken, F\u00fchlen und Wollen zusammen. Namentlich gab es bei den Griechen die Verbindung des Denkens mit dem F\u00fchlen. Der Wille war auch bei den Griechen schon was Eigenes. Denken und F\u00fchlen waren gemeinsam. Heute trennt sich das. Wahrheitsgef\u00fchl. Gef\u00fchlte Wahrheit. Es kann ein Gedanke logisch richtig sein, aber trotzdem unwahr sein der Wirklichkeit gegen\u00fcber. In die Logik geht das ein, was ich hineinlege. Ganz bestimmte Dinge. Andere Dinge beachte ich nicht. Logisch ist es dann richtig, aber in Wirklichkeit spielen hunderte andere Faktoren eine Rolle. Die k\u00f6nnen ganz entscheidend sein.\n\nHeute die moderne Wissenschaft, ohne sie daf\u00fcr zu verurteilen, weil es ist notwendig, dass wir da durch gehen, sie hat engen mikroskopischen Blick. Immer nur das Detail sehen. Spezialisierung auf etwas Enges. Durchs Mikroskop schauen, durchs Fernrohr schauen. Immer der verengte Blick. Niemals das Ganze sehen, nur das Detail, ein immer kleineres Detail. Der Glaube aus dem heraus die ganze Welt erkl\u00e4ren zu k\u00f6nnen. Das ist das Idealbild der heutigen materialistischen Wissenschaft. Der Grieche hatte so ein Denken noch nicht. Er hat immer erst die Zusammenh\u00e4nge gesehen und dann versucht das Einzelne zu beleuchten. Goethe: hat genau das gemacht, es gab schon die Wissenschaft, rationalistisch, die alles aus Teilen erkl\u00e4ren will. Man findet aber nichts, weil die Teile sind Absterbeprodukte von dem, was aus dem Gro\u00dfen kommt. Um die Elementarteilchen zu erkl\u00e4ren, muss ich ganz in die Peripherie hinausgehen, dann den ganzen Kosmos zusammennehmen, um dann das Kleinste zu erkl\u00e4ren. Atome oder Elementarteilchen erkl\u00e4ren, also die Wirkung, die an einem Punkt passiert, da muss ich den ganzen Kosmos zusammennehmen. Je kleiner das Teilchen, desto weiter muss mein Blick werden. Das ist die neue Perspektive. Goethe hatte das schon bis zu einem gewissen Grad drinnen. Ein wunderbarer Brief von Schiller an Goethe, wo er das Wesen Goethes beschreibt, da beschreibt er genau das: Sie nehmen die ganze Welt zusammen, um das Einzelne zu erkl\u00e4ren. Das zu versuchen ist eine heroische Tat. Das ist der diametral entgegengesetzte Weg zu dem, wie wir heute noch in der Wissenschaft denken.\n\nDas Denken, das wir heute in den Wissenschaften verwenden, ist der letzte Rest aus der griechisch-lateinischen Zeit, allerdings so, dass das Gem\u00fcthafte abgesondert ist. Nur mehr das Logische \u00fcberbleibt. Damit erkenne ich in Wahrheit nichts mehr. Ich erkenne damit nicht, wie dieses Tote aus etwas einst Lebendigem entstanden ist und hinter dem Lebendigen steht ein Beseeltes, und hinter dem Beseelten steht ein Geistiges. F\u00fcr die physikalischen Erscheinungen, wird man die wirkliche Erkl\u00e4rung erst dann finden, wenn man nachvollzieht, wie es aus dem Sch\u00f6pferisch-Geistigen, \u00fcber das Seelische, \u00fcber das Lebendige bis zum physisch Toten absteigt. Das Physische, das Materielle ist der abgestorbene Geist. Das ist die Spur, die der Geist hinterlassen hat. Wie wenn einer schreibt, dann hinterl\u00e4sst er eine Spur, aber das Schreiben ist vorbei. Die Schrift ist die Spur, die niedergesetzt ist, ist nicht mehr vergleichbar von all dem, was in seiner Seele gelebt hat, in dem Moment des Schreibens. Aber es hat eine Spur hinterlassen, die kann man studieren. Aber man macht sich l\u00e4cherlich, wenn man sagt, diese Spur ist von selber auf dem Papier entstanden. Das ist Hokuspokus. Genau den Hokuspokus macht man heute in den Naturwissenschaften. Da gibt es nichts Geistiges, nichts Seelisches, Leben ist nur eine Erscheinung des Materiellen. Das Materielle tut das alles selber.\n\nMan erkennt interessante Sachen, genauso wie es interessant ist, eine Schrift zu studieren. Es ist nicht falsch solche Forschung zu machen. Aber man m\u00fcsste weitergehen, den Blick dahin wenden: was steckt eigentlich dahinter? Eine Evolutionslehre, eine Entwicklungslehre, wie hat sich das Leben auf der Erde entfaltet, wenn ich nur den materialistischen Gedanken folge, dann kann ich nur die \u00e4u\u00dferen Skelette studieren und die Fossilien, wie sich die ver\u00e4ndert haben. Wenn ich aber die lebendigen Evolutionsprozesse studieren will, dann muss ich schauen, wie haben sich lebendig diese Formen verwandelt. Wenn ich die Gestalt von Tieren wirklich verstehen will, da muss ich vom Menschen ausgehen, so wie er jetzt vor mir steht. Die Naturwissenschaft f\u00e4ngt bei der Entstehung der Erde, bei ersten Atom an, und sie versuchen es von daher zu erkl\u00e4ren, eigentlich muss ich von dort schauen, wo ich jetzt stehe. Wir sind Beobachter, wir sind Teil des Ganzen, wir stehen an einem bestimmten Punkt dieser Entwicklung, von da k\u00f6nnen wir uns umdrehen und nach hinten schauen, in die Vergangenheit, wie hat sich das ver\u00e4ndert? Wir k\u00f6nnen auch den Blick nach vorne wenden, in die Zukunft und sehen, welche M\u00f6glichkeiten gibt es da. Die Vergangenheit ist das Abgestorbene, das aus den vielen M\u00f6glichkeiten, die da sind, sich realisiert hat, sie sind abgestorben, das sind die Dinge unserer Welt. Auch unsere Materie, der Stoff aus dem wir bestehen, ist immer etwas Abgestorbenes. Das ist unsere Realit\u00e4t. Lat.: Res = Ding, Sache. Realit\u00e4t ist das, was ich angreifen kann, etwas r\u00e4umlich Ausgedehntes. Aber das ist nicht die Wirklichkeit, das was wirkt, die Pflanze, die w\u00e4chst, da wirken Kr\u00e4fte drinnen, die in dem Moment wo ich hinschaue, noch nicht Ding geworden sind. Die sehe ich \u00e4u\u00dferlich nicht. Nicht wenn ich sie seziere. Da wird etwas, was ich noch nicht wissen, erkennen kann, eine Bl\u00fcte. Diese Kr\u00e4fte sind geistiger Natur, sind seelischer Natur. Lebendiger Natur. Am Schluss ist die Bl\u00fcte da. Dann ist sie \u201eRes\u201c, Gegenstand, Realit\u00e4t geworden. In dem Moment, wo sie fertig ist, ist sie keine Wirklichkeit mehr, sie verbl\u00fcht, das Blatt f\u00e4llt ab, tot, zerf\u00e4llt.\n\nAuch bei den Wirtschaftswissenschaften. Wir m\u00fcssen unterscheiden lernen zwischen Realit\u00e4t, das Abgestorbene, der Vergangenheit und der Wirklichkeit, was noch nicht ist, aber die Zukunft bestimmt. Wir k\u00f6nnen nicht aus dem Vergangenen die Zukunft ableiten. Wir m\u00fcssen den Blick wenden, in die ferne Zukunft, aus der Ferne, von dort kommen uns die M\u00f6glichkeiten entgegen, die wir ergreifen k\u00f6nnen, aus denen heraus wir wirken k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen den Blick umwenden! Wir schauen heute bei allen Wissenschaften in die Vergangenheit, wir erkl\u00e4ren aus dem, was war, was werden k\u00f6nnte, ich beschreibe dabei nur das Tote.\nWir m\u00fcssen in der Wissenschaft lernen in die Zukunft zu blicken. Zumindest in beide Richtungen sehen zu k\u00f6nnen. Das was war ist der Boden auf dem Wir stehen. Das Vergangene brauchen wir, aber die Zukunft gestalten, die Wirklichkeit der Zukunft zu gestalten, das geht nur mit Blick auf vorne. Auf das Ziel ausrichten. Die Natur macht das ununterbrochen. Evolution funktioniert so, dass dauernd neue M\u00f6glichkeiten ausprobiert werden, das was Geworden ist, ist schon wieder uninteressant. Was da ist, darf\u00b4s geben, es darf aber auch wieder vergehen. Aber spannend ist das Neue, das Geistig-Seelische kommt uns von vorne entgegen. In der Astralwelt kommt uns die Zeit\u00a0 aus der Zukunft entgegen, d. h. dort wo Zukunft und Vergangenheit zusammensto\u00dfen ist unsere jetzige Gegenwart, in jedem Moment, wenn ich etwas Lebendiges verstehen will, muss ich einerseits den Blick aus der Vergangenheit haben, um zu schauen, woher kommt das, aber andererseits auch schauen, was kommt mir aus der Zukunft entgegen. Wenn ich nur das sehe, was schon da ist, dann werde ich das Lebendige nicht verstehen. Konkret: wenn sich ein Kind entwickelt, die ersten drei Lebensjahre, h\u00e4ngen stark zusammen mit den letzten 3 Lebensjahren, mit dem Lebensende. Das Lebensende wirkt am Anfang bereits drinnen. Das Kind will dort hin. Das ganze Leben bestimmt sich auf diesen Endpunkt, wenn wir durch das Tor durch gehen in die geistige Welt, denn nehmen wir einen reichen Schatz mit, tauche in diese Welt ein und nimmt dir mit an geistigen Sch\u00e4tzen, was du nur mitnehmen kannst, was in deiner Individualit\u00e4t drinnen liegt. Das weiter ausdehnen: wir wissen aus der Anthroposophie heraus, es gibt wiederholte Erdenleben, wir hatten eine erste Inkarnation auf Erden und es wird eine letzte Inkarnation geben, das ist in der Apokalypse der <strong>primeira morte<\/strong> = der Tod bei der letzten Inkarnation, weil alle diese Inkarnationen zusammengeh\u00f6ren, der letzte Tod auf Erden bestimmt schon wesentlich mit die allererste Inkarnation. Wenn wir \u00fcber das rein Materielle hinausgehen, nur in die n\u00e4chste Ebene hinein, ins Lebendige, dann m\u00fcssen wir Vergangenheit und Zukunft immer zusammen schauen. Im \u00c4therischen, das sind die Lebensbildekr\u00e4fte, k\u00f6nnen wir uns frei bewegen, da gibt es gewisse Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, es gibt eine Mitte der Entwicklung, und der Anfang spiegelt sich um diese Mitte im Ende und umgekehrt. Im \u00c4therleib (Bildekr\u00e4fteleib) = Zeitorganismus, d. h. dass Dinge, die aus unserer jetzigen Sicht erst in der Zukunft geschehen werden, dass die Dinge bestimmen, die in der Vergangenheit schon waren, die wir durchgemacht haben. Was in der Geburt passiert, h\u00e4ngt zusammen mit dem, was beim Tod passiert, im Moment der Geburt wirkt das schon, erster und letzter Atemzug sind derselbe Atemzug aus der \u00e4therischen Perspektive. Im \u00c4therischen ist alles in der Zeit mit einander verbunden, ganz strukturiert, der Anfang mit dem Ende, was etwas sp\u00e4ter passiert spiegelt sich um die Mitte mit dem nicht ganz so alten, mit Wachheit kann man Zusammenh\u00e4nge sehen, zwischen Ereignissen von fr\u00fcher und Ereignissen sp\u00e4ter, bei jedem Menschen individuell, weil jeder Mensch einen eigenen \u00c4therleib hat, eigene Lebenskr\u00e4fte, daher Schicksalsschl\u00e4ge, Krankheiten, Erlebnisse, als Kind eine Krankheit durchmachen, kann sp\u00e4ter M\u00f6glichkeiten er\u00f6ffnen.\n\nZeit existiert nicht f\u00fcr das \u00c4therische, obwohl das \u00c4therische die Zeit ist, es erlebt sich selber nicht als Zeit, so wie sich das Auge nicht selber sieht, wir haben die eine Perspektive hier im Physischen die Zeit, die von der Vergangenheit in die Zukunft lauft, im Seelischen haben wir die Zeit, die uns entgegenkommt. Im \u00c4therischen ist es wichtig, dass sich die beiden Perspektiven immer wieder treffen, da f\u00e4llt dann etwas heraus, das zur Realit\u00e4t wird, das ist unsere aktuelle momentane Realit\u00e4t, die aber im n\u00e4chsten Augenblick schon wieder durch eine neue ersetzt wird. Nichts geht in Wahrheit von der Vergangenheit in die Zukunft \u00fcber, sondern es stirbt wieder neu heraus. Wenn man glaubt ein Atom im Tisch ist in der n\u00e4chsten Sekunde das Atom, das vorher da war, dann t\u00e4uscht man sich. Es ist nur f\u00fcr einen nicht messbaren Augenblick vorhanden. Dann ist es weg. Im n\u00e4chsten Moment entsteht es neu. Wir entstehen unmittelbar neu in jedem Augenblick. Wie ein Ph\u00f6nix aus der Asche steigt, das ist ein Bild f\u00fcr das Geistige, das sich immer wieder neu schafft, das Geistige existiert nicht, nicht in einer Form, die ich vor mich hinstellen kann. Es ist ein Ereignis, das in Zeitlosigkeit passiert. Ich kann es nennen Augenblick oder Ewigkeit. Zeit existiert nicht, aber es wirkt in dem Moment, auch die Elementarteilchen, sind in einem Moment als Wirkung da, dann schon wieder weg, im n\u00e4chsten Moment wieder da, es schneit aus dem Geistigen herein und verschwindet sofort wieder.\n\nWir haben den Eindruck es ver\u00e4ndert sich nicht, aber es entsteht in Wahrheit ununterbrochen neu. Der Ph\u00f6nix geht im Augenblick in Flammen auf, rieselt als Asche herunter und entsteht wieder neu. Ein geistiger Impuls, dann kommt die Asche herunter, dann wird er der sch\u00f6ne Vogel, ein Bild f\u00fcr das Seelische, das sich aus dem geistigen Impuls gebaut hat, dann wieder ein Blitz, Asche\u2026es entsteht ein neues Seelisches, das wenn er sich geistig entwickelt hat, noch sch\u00f6ner geworden ist. Das passiert nicht nur bei und Menschen, sondern in allem Stofflichen. Im Stoff steckt Geistiges dahinter, es stecken hohe geistige Wesenheiten dahinter, Geister des Willens (Throne), weil sie in allem stecken, worauf wir uns setzen k\u00f6nnen, in jedem Stoff. In Wahrheit ist es Willenskraft, ununterbrochene Willensimpulse, das erzeugt den Blitz, durch den alles entsteht. Die Physiker kommen da gerade darauf. Hans Peter D\u00fcrr, ein Physiker, statt Elementarteilchen oder Atome sollten wir \u201ewirks\u201c sagen, sie sind nur Wirkungen, da sind erste Ans\u00e4tze in der Wissenschaft, dass die Wirklichkeit etwas mit Wirkungen zu tun hat, und nicht um das Existierende, Materielle, die Erscheinungen, die es zur\u00fcckgelassen hat. Die Welt ist anders aufgebaut.\n\nZu unserer Freude reproduzieren die Wirkungen in jeder Sekunde, jeden Moment ann\u00e4hrend gleich, sodass wir das Gef\u00fchl haben, der Tisch steht vor mir. Stellt Euch vor wie es f\u00fcr unser Bewusstsein w\u00e4re, wenn die Gegenst\u00e4nde in jeder Sekunde andres werden w\u00fcrden, wir w\u00fcrden nicht zu uns selbst kommen. Wir w\u00fcrden nicht zu unserem ICH-Bewusstsein kommen k\u00f6nnen, weil wir mit dem Tempo nicht mitkommen, wir werden es einmal k\u00f6nnen m\u00fcssen, weil im Geistigen ist es so. Ununterbrochen neu in Zeitlosigkeit. Das ist f\u00fcr uns nicht vorstellbar. Selbst in der Meditation in einer Imagination, wo wir in wenigen Augenblicken viel erleben k\u00f6nnen, ist das nur ein Bruchteil von dem, was m\u00f6glich ist. Es ist unendlich reich. Weil wir in einer Imagination das unendliche Potenzial \u00fcberschauen, das drinnen liegt. So k\u00f6nnen wir wirken. Nur das Tote reproduziert sich immer gleich. Der Tisch steht da, und steht da in immer gleicher Weise. Er tut von sich aus nichts. Das ist nur beim Toten der Fall. Beim Lebendigen ist es nicht mehr der Fall, nur auch f\u00fcr uns zum Gl\u00fcck geht es langsam genug, dass wir uns an den Pflanzen erfreuen k\u00f6nnen. Nicht wie der Ph\u00f6nix im Bruchteil einer Sekunde, sondern die stehen ein paar Wochen, ein paar Monate oder Jahre bis Jahrhunderte bei den B\u00e4umen. Wenn wir beginnen zu ahnen, dass so etwas hinter der Welt steckt, dann kommen wir langsam dahin, was wir nennen k\u00f6nnen, unser Denken wird lebendig. Ein Denken, das sich an der Wirklichkeit orientiert und nicht an der Dinglichkeit.\nDiese Wissenschaft m\u00fcssen wir entwickeln, das steckt in der Geisteswissenschaft, der von R. Steiner entwickelten Anthroposophie. Es steckt die Gestaltung der Zukunft drinnen. Es steckt vor allem seit der Zeitenwende die Aufgabe drinnen, dass wir f\u00fchrend daran beteiligt sind, wie sich das entwickeln wird. Es ist ein Teil der Freiheit, dass die Fortsetzung der Sch\u00f6pfung in unseren H\u00e4nden liegt, sie ist nicht fertig, nicht vollendet. Bewusst nicht vollendet, weil sie darauf wartet, dass der Mensch sie weiter entwickelt, derzeit w\u00e4hrend der Erdentwicklung. Ein Grund mehr auf die Wirkungen zu schauen, und was dadurch m\u00f6glich wird aus dem heraus zu gestalten und nicht nur auf die Vergangenheit schauen. Wir haben diese Mitverantwortung bekommen f\u00fcr die ganze Erdenwelt bzw. Planetensystem. Irgendwann wird sich das ganze wieder vereinigen zu einem K\u00f6rper, wenn die Erde in einen geistigen Zustand \u00fcbergeht. Da befinden wir uns aber schon auf einer h\u00f6heren Ebene und bed\u00fcrfen keinen stofflich-materiellen K\u00f6rper mehr. Jetzt einmal d\u00fcrfen wir froh sein, dass wir die festen Dinge haben, auf die wir hinschauen k\u00f6nnen. Da steht ein Tisch. Auch meinen K\u00f6rper kann ich angreifen. Was w\u00fcrde mit uns passieren, wenn wir st\u00e4ndig einen neuen ver\u00e4nderten K\u00f6rper h\u00e4tten. Im Geistigen passiert das. Stofflich der Austausch sehr langsam im Durchschnitt im 7-Jahreszyklus. 7 ist eine ungerade Zahl, sie hat eine Mitte, die Vier, bei der F\u00fcnf spiegelt sich die Drei, usw. Das sind die gro\u00dfen B\u00f6gen. Das ist die Grundstruktur des Zeitleibes, des \u00c4therleibes. Da lernen wir eine andere Ebene der Welt kennen, die gestaltend wirkt, in dem was wir sinnlich drau\u00dfen sehen.\n\nGestaltend wirkt selbst in dem, was uns tot erscheint. Z. B. ein Gebirge, es macht auch eine Entwicklung durch, ein Lebensprozess, der diesen scheinbar toten Stein ver\u00e4ndert, das ganze Gebirge mit der Erde darunter ist immer noch ein bisserl lebendig, war in der Vergangenheit aber viel lebendiger. Wenn man fragt, wie ist das Leben auf der Erde entstanden, dann versucht man das heute so zu erkl\u00e4ren, welche toten Stoffe sind zusammengekommen, um zuf\u00e4llig ein Lebewesen zu erzeugen. So ist es aber nicht passiert. Vorher war das Lebendige da, nur das Lebendige war einmal die ganze Erde, die ganze Erde, die noch den Mond in sich tr\u00e4gt. Noch eine Stufe fr\u00fcher auch die ganzen Planeten in sich tr\u00e4gt, samt Sonne, das war einmal ein einheitliches h\u00f6chst lebendiges Gebilde. Dann hat sich die Sonne aus diesem lebendigen Gebilde herausgetrennt (oder die Erde hat sich herausgetrennt), in der Sonne passiert das, was mit dem Ph\u00f6nix geschildert wurde, dort ist die Entwicklung sehr schnell, ununterbrochene Erneuerung (keine 7-Jahres-Perioden). Dort k\u00f6nnen nur geistige Wesen leben, deren Bewusstsein so weit entwickelt ist, dass sie mit dem dortigen Tempo mitkommen. Das Geistige ist umso h\u00f6her entwickelt, je h\u00f6her das Tempo das durchgehen kann. Wie schnell es das unermesslich Geistige erfassen kann. Da k\u00f6nnen wir noch wenig.\n\nBei uns schleicht das geistige. Wir m\u00fcssen es spiegeln am Gehirn. Das Gehirn ist unser Spiegel. Das wird das Geistige aufgehalten, da stirbt immer etwas. Das Gehirn dient dazu unsere geistigen F\u00e4higkeiten abzubremsen, da kommen wir zu unserem Bewusstsein und k\u00f6nnen mit, einen Gedanken zu fassen, zu folgen, der Gedanke ist das, was aus dem Geistigen herausstirbt. Lebendig ist das Denken selber. Das Denken ist aber nicht der Gedanke. Das Lebendige ist das, was den Gedanken erzeugt, der Gedanke selbst, das was im Bewusstsein ankommt, die Begriffe wie Baum, etc., das ist schon wieder tot, sickert hinein ins Gehirn, ist als Vorstellung wieder abrufbar. Spielt heute eine gro\u00dfe Rolle, weil wir sehr im Au\u00dfen leben, aber was bekommen wir mit vom au\u00dfen? \u00dcbung: Die Augen schlie\u00dfen und schildern, was im Raum ist in allen Details. Wie viele Details habe ich behalten? Wir neigen dazu fl\u00fcchtig hinzuschauen und dann bleibt ein blasses Bild. Da gilt es wacher zu werden. Das hat z. B. Goethe gemacht.\n\nGoethe hat so die Pflanzen betrachtet. Hat sie in ihrer Entwicklung verfolgt. Hat sie jeden Tag angeschaut. Da sieht er nur das Gestorbene. Aber im Geist kann es das verbinden miteinander. Heute geht das mit Kamera und Zeitraffer als Film. Goethe hat die Seelenkraft aufgebracht sich innerlich ein detailreiches Bild vor Augen zu stellen. Jeden Tag. Dann innerlich das eine ins n\u00e4chste zu verwandeln. Aus diesen Erfahrungen heraus kommt er zu dem was er \u201eUrpflanze\u201c nennt. Er hat sich mit vielen Pflanzen besch\u00e4ftigt. So entsteht ein inneres Bild, in dem das Entwicklungspotenzial jeder Pflanze drinnen liegt. Die Natur hat einen endlichen Reichtum hervorgebracht, aus der Urpflanze lassen sich aber unendlich viele Pflanzen hervorzubringen in der Phantasie, auch solche, die es gar nicht gibt. Von den M\u00f6glichkeiten sind noch lange nicht alle ersch\u00f6pft. Ich kann mir eine Pflanze als wildes Gebilde vorstellen, ob sie leben k\u00f6nnte, ist eine andere Frage, wenn ich das einfach willk\u00fcrlich mache. Eine Pflanze ist ein Lebewesen, ist daher ein Zeitorganismus und die Entwicklungsstufen m\u00fcssen zusammenpassen, das konnte Goethe erleben, wenn sich der Same ver\u00e4ndert, kommen andere Bl\u00e4tter heraus, das h\u00e4ngt mit gewissen Formgesetzm\u00e4\u00dfigkeiten zusammen. Wenn die Bl\u00e4tter eine andere Form bekommen, muss auch der Same eine andere Form kriegen. Sonst passt es nicht zusammen. Da ist eine innere Gesetzm\u00e4\u00dfigkeit drinnen, keine Willk\u00fcrlichkeit.\n\nDas w\u00e4re ein Ansatz zu schauen, wie haben sich Pflanzen wirklich entwickelt? Nicht zuerst die Erbanlagen anschauen, aus denen erkl\u00e4re ich mir die Form, sondern umgekehrt, weil die Pflanze bestimmte Formen ausbildet, deshalb hat sie diese Erbanlagen, also erst der Formbildeprozess der Pflanze, daraus entstehen in der Folge die Erbanlagen, erst der Formbildeprozess im \u00c4therischen, der formt die Pflanze bis hinein in die Erbanlagen, in die Gene hinein, sodass das zusammenpasst. Der Prozess ist umgekehrt. Das w\u00e4re ein zuk\u00fcnftiger Ansatz f\u00fcr die Forschung, den Aufbau der DNA aus der sinnlichen Wachstumsform der Pflanze nachzuvollziehen, deto beim Menschen. Der Mensch ist das \u00dcbergeordnete, aus dem ich die Tiere und die Pflanzen und die Mineralien erkl\u00e4ren kann. Formbewegung, nicht das Fertige ansehen, sondern Erleben in seiner Verwandlung, wenn ich Evolution verstehen will: von den einfachsten Tieren bis hinauf zum Menschen. Man sagt: zuf\u00e4llig hat sich was ver\u00e4ndert, daraus entstand zuf\u00e4llig der Mensch. Dazu kommt der Selektionsdruck durch Umwelt. Aber in Wahrheit muss ich von einer ganz anderen Seite schauen.\n\nIn Wahrheit m\u00fcssen wir ausgehen wieder vom heutigen Menschen, wie ver\u00e4ndert sich die Form, wenn ich zur\u00fcckgehe zum Menschen, wie er fr\u00fcher war, durch die Kulturepochen durch, wenn ich vom heutigen Kopfprofil ausgehe: heute haben wir die vorspringenden Nasen, wenn ich zum klassischen Griechen zur\u00fcckgehe, dann bildet die Nase eine Flucht mit der Stirn, die Nase nimmt sich zur\u00fcck. Wenn ich noch weiter zur\u00fcck gehe in die \u00e4gyptische zeit: dann nimmt sich die Nase noch mehr zur\u00fcck, es entsteht eine Rundung ohne hervorspringende Nase, je weiter ich zur\u00fcckgehe wird das immer flacher, die Nase zieht sich immer mehr zur\u00fcck. Der Mensch stammt nicht vom Affen ab, das sage ich nicht. Der Affe ist aus der Entwicklung ausgeschieden und stehengeblieben, eine gewisse Verwandtschaft der Formen ist tats\u00e4chlich da, der Mensch ist das was durchgeht.\n\nBeim Affen zieht sich die Nase zur\u00fcck, wird immer weniger, das Kinn verschwindet, die Stirn zieht sich zur\u00fcck, der Affe hat in Wahrheit keine aufrechte Haltung, der Affe h\u00e4ngt in seinem Knochenger\u00fcst, der Affe wird durch die Knochen getragen. Der Mensch tr\u00e4gt sich selbst! Der Pinguin, der aufgerichtete Vogel, auch der h\u00e4ngt drin. F\u00fcr die Tiere ist die aufrechte Haltung nicht nat\u00fcrlich, dazu braucht man das ICH. Nur das ICH bringt die Aufrichtung! Das Tier hat die Horizontale. Aber beim Tier springt die Schnauze hervor. Bei verschiedenen Tieren unterschiedlich stark. Bei Nagetieren besonders spitz. Erst beim Menschen setzt sich der Kopf als etwas Eigenst\u00e4ndiges ab. Der Affe hat kaum einen Hals. Beim Fisch verschmilzt der Kopf mit dem K\u00f6rper. Neunaugen sind keine richtigen Fische, denn sie haben keinen Kopf, nur Schlund der aufgeht, fast nur ein Verdauungstrakt. So kann ich vom Menschen ausgehend die Tiere verstehen. Bis zu Einzeller, Zellkern, Erbanlagen. Laut Evolutionstheorie sind zuf\u00e4llig sich selbst reproduzierende Molek\u00fcle entstanden (Erbanlagen).\n\nUnser Seelenleben h\u00e4ngt sehr stark zusammen mit dem, was aus der Zukunft kommt. Das st\u00f6\u00dft auf unsere Vergangenheit, die wir hinter uns gebracht haben. Das was hinter uns liegt st\u00f6\u00dft zusammen mit dem, was in der Zukunft auf uns wartet. Wir sind uns dessen nur nicht bewusst. Wir werden das mehr sehen lernen. R. Steiner schildert, dass so etwas kommen wird wie eine karmische Vorschau, wenn wir jetzt eine Handlung begehen, was wir in der Zukunft als karmischen Ausgleich daf\u00fcr aufbringen m\u00fcssen. Man kann auch positives Karma f\u00fcr die Zukunft entwickeln, diese Vortr\u00e4ge zu h\u00f6ren, das ist etwas, was neues Karma f\u00fcr die Zukunft schafft. Wir schaffen durch das gemeinsame Anh\u00f6ren dieser Lektionen eine gemeinsame Zukunft, es ist ein Willensentschluss daran teilzunehmen, daraus entstehen gemeinsame Aufgaben, das sind die Dinge, die die Zukunft gestalten werden. Die Aufgaben werden hoffentlich immer klarer und bewusster, mit all den Umwegen die dazugeh\u00f6ren, dabei lernen wir das, was wir lernen sollen und wollen, wir m\u00fcssen\/d\u00fcrfen uns zuwenden der Wirklichkeit, f\u00fcr den freien Menschen gibt es nur ein einziges Muss, das ICH WILL. Das ICH WILL ist dann eine Verpflichtung. Sonst wird es eine Freveltat. Ich muss es durchziehen.\n\nEs wird kommen, dass es \u00e4u\u00dfere Gesetze nicht mehr geben wird, weil sie unn\u00f6tig sind, Eigenverantwortlichkeit, wir entwickeln uns nicht, indem wir viele B\u00fccher lesen, sondern wenn aus meinem Leben Wirkungen entstehen, die etwas f\u00fcr die Welt bedeuten. Das muss nichts Gro\u00dfartiges sein. Wie ich anderen Menschen begegne vielleicht. Das Rechtswesen bekommt dann einen anderen Charakter, diejenigen die weiter entwickelt sind \u00fcbernehmen die Verpflichtung, die anderen zu unterst\u00fctzen auf ihrem Weg. Die anderen werden Fehler machen, sie werden Verbrechen, Sch\u00e4digung. Die Antwort darf nicht Strafe sein, sondern muss Hilfe sein, dass sie ihren Weg auch finden. Das ist das christliche Prinzip. Im Alten Testament war es ein Fortschritt: \u201eAuge um Auge, Zahn um Zahn\u201c, das haben wir heute bei auf Mord folgt Todesstrafe. Das ist keine Erziehung sondern Vergeltung, Rache, der Mensch ma\u00dft sich dabei an, die karmischen Folgen der Tat auszugleichen, Geschichte von Jesus, der sagt: \u201eEs werfe den ersten Stein, der ohne Makel ist.\u201c Aber die Folgen seiner Tat bleiben ihm sowieso nicht erspart, das kann ihm niemand ersparen, auch der Christus nicht, da hat er dann etwas zerst\u00f6rt, das muss er wieder herrichten, da muss er durch.\n\nDie Menschen, die das mehr ins Bewusstsein bringen, helfen dann den anderen, das wird eine komplett andere Zivilisation. Das wird aber noch nicht in unserer Kulturepoche stattfinden, das dauert noch, etwa 1400 Jahre, das geht weit in die Zukunft, dann kommt die Gemeinde von Philadelphia, die Gemeinschaft der allgemeinen Menschenliebe (Bruderliebe oder Schwesterliebe). Menschenliebe hei\u00dft ganz konkret, dass ich energisch an mir geistig arbeite, dass ich etwas zu verschenken habe, nichts Materielles, eine Seelenkraft zu verschenken, die dem anderen als Seelennahrung dienen kann. Die vom anderen aktiv aufgenommen wird und etwas Eigenes daraus geformt wird. Weil gegen Ende der sieben Kulturepochen kommt der \u201eKrieg aller gegen alle\u201c, es wird dann eine gewisse Zersplitterung sein bei den Menschen, die in der geistigen Entwicklung noch nicht so weit sind, sodass einer gegen den anderen steht, sie einander im Denken nicht verstehen werden, in der Sprache nicht verstehen werden.\n\nDie Entwicklung der Sprache geht auch dorthin, dass nicht mehr jeder Mensch eine Volkssprache spricht, sondern eine Individualsprache entwickelt, d. h. er pr\u00e4gt das Wort, das er spricht im Moment wo er es spricht, das Wort hat es vielleicht vorher noch nicht gegeben, er sch\u00f6pft es unmittelbar aus dem Erleben, ein anderer wird es verstehen, wenn er diese Unmittelbarkeit nachempfinden kann, da braucht es ein st\u00e4rkeres Bewusstsein als wir es heute haben. Da sind Kr\u00e4fte drinnen, die nahe an die Sonnenkr\u00e4fte herankommen, wo alles sehr schnell geht. Ein Wort im Augenblick sch\u00f6pferisch gestaltet und von anderen im Moment nachsch\u00f6pferisch verstanden wird, alle anderen Sprachen sind dann tot, das Deutsche ist eine wunderbare Sprache, trotzdem ist sie tot. Das Englische hat den geringsten aktiven Wortschatz, gut f\u00fcr den einfachen Austausch verwendbar, leicht zu erlernen, grammatikalisch einfach, entstanden aus Sprechgesang mit Inspirationen, dann entfaltet. Seit der atlantischen Zeit beginnt das abzusterben. Die sogenannten Primitivsprachen sind die reichsten und ausdruckst\u00e4rksten, aber sie sind nicht tot genug, um f\u00fcr unsere heutigen Verstandesbegriffe tauglich zu sein. Unsere Sprache ist heute deswegen tot, weil wir so viel Verstand gebrauchen bzw. damit der Verstand entstehen konnte, ist die Sprache abgestorben.\n\nBeim Griechen ist das Denken mehr als inneres Sprechen entstanden. Die Griechen haben unterschieden zwischen dem \u00e4u\u00dferen Wort, das ich h\u00f6re und dem inneren Wort, dem <em>logos endiathetos<\/em>, das Wort, das ich innerlich erlebe. Da ist noch etwas von dem drinnen, dass in den Lauten Formbildekr\u00e4fte wirken, die mit Imaginationen zusammenh\u00e4ngen, dann ergreift es den ganzen K\u00f6rper, die Muskeln beginnen zu zittern, ergreift den Kehlkopf und kommt dann als Laut heraus. Ein starker Willensimpuls, der da ist, der den ganzen K\u00f6rper ergreift. Im Denken spielt sich der Prozess innerlich ab. Der Grieche konnte ihn noch abfassen, bevor die Muskeln zu vibrieren anfangen. Aber er ist schon im \u00dcbergangsstadium.\n\nSprache als inneres Wort als Grundlage des Denkens, das ist bei den Griechen noch stark beieinander, Sprache und Denken, bei uns ist es heute getrennt, wir sollten nicht nur in Worten denken, sondern wir sollten lernen immer mehr in Bildern zu denken. \u00dcbungen dazu: ein inneres klares Vorstellungsbild, von Pflanzen, Entwicklung, auch mit einfachen Gegenst\u00e4nden m\u00f6glich, immer genauer es sich innerlich aufzubauen, sinnliche Bilder, die man verinnerlicht, dann aufbauen von Sinnbildern, z. B. Rosenkreuz mit den 7 Rosen, oder z. B. Merkurstab, ganz konkret als Bild vor Augen zu stellen. Wenn es in die Imagination \u00fcbergeht ist alles Sinnliche weg. Eine Imagination ist kein sinnesartiges, sinnliches Erleben mehr. Beim Merkurstab ist die eine Schlange dann ein bestimmtes Seelenerlebnis. Seelenerlebnisse haben eine Verwandtschaft mit dem was wir als F\u00fchlen bezeichnen, in dem die Kr\u00e4fte der Sympathie und Antipathie wirken. Sympathie hei\u00dft ich verbinde mich mit einem geistigen Wesen und erlebe den Ausdruck dieses geistigen Wesens unmittelbar seelisch. In der Antipathie ziehe ich mich mehr zur\u00fcck. Ich bin dann mehr nur bei den \u00e4u\u00dferen Schichten dieses geistigen Wesens und bin dann st\u00e4rker in meinem eigenen Seelischen drinnen. Bei der lichten Schlange des Merkurstabs verbinde ich mich und tauche ein, die dunkle st\u00f6\u00dft mich auf mich selbst zur\u00fcck. (1:42)\n\nEngel mit Fl\u00fcgel sind versinnlichte Darstellungen, es geht aber um die Wirkung des Wesens, ich sp\u00fcre die Seelent\u00e4tigkeiten, die sie erregen, ohne es zu \u00fcbersetzen in sinnliche Bilder. Gedankenkontrolle aus den Neben\u00fcbungen, z. B. Bleistift anschauen und dabei bleiben, Bild verinnerlichen, meine Gedanken ankn\u00fcpfen an diesen Gegenstand, alle Details pr\u00e4sent halten, mit dem k\u00f6nnen wir anfangen. Das ist eine der n\u00e4chsten F\u00e4higkeiten, die wir brauchen, dieses imaginative Bewusstsein zu entwickeln. Das Denken zu l\u00f6sen vom Wort, mehr in das Bild hineinzugehen und dieses Bild ins Imaginative zu verwandeln, d. h. zu befreien von den sinnlichen Qualit\u00e4ten und in die seelischen Qualit\u00e4ten hinein zu kommen, durch die vielleicht etwas Geistiges zu sprechen beginnt. Dann kommen wir an die geistige Wirklichkeit heran. Es gibt \u00fcber die sinnliche Wahrnehmung und den daran gekn\u00fcpften abstrakten intellektuellen Verstand dar\u00fcber hinaus eine h\u00f6here Denkf\u00e4higkeit, die ins Geistige hineingeht, aus dem Geistigen sch\u00f6pft. Zugleich wird die sinnliche Anschauung zu einer seelischen Anschauung, es verwandelt sich. Wenn ich diesen Schritt gehe, Sinneswahrnehmung au\u00dfen und Verstandest\u00e4tigkeit innen, das ist das zeitgen\u00f6ssische Bild in dem wir drinnen stehen, der n\u00e4chste Schritt ist von der sinnlichen Anschauung zur imaginativen Anschauen zu kommen und vom abstrakten Denken\/Begriff ins bildhafte Denken zu kommen. Da begegnet sich etwas. Die Imagination ersetz dann die sinnliche Wahrnehmung, also enth\u00fcllt das was dahinter steckt, indem ich dieses Bild hervor rufe, zugleich ist es identisch zu dem was das lebendige Denken wird. Das Denken verwandelt sich. Es kommen die beiden H\u00e4lften wieder mehr zusammen, die sich heute stark getrennt haben. Die Innenwelt und die sinnliche Au\u00dfenwelt, das ist heute total getrennt. In der Imagination verschmilzt das wieder oder beginnt wieder zu verschmelzen, innen \/ au\u00dfen werden Eins, die <strong>Imagina\u00e7\u00e3o<\/strong> ist aber immer noch die Au\u00dfenseite des geistigen Wesens, die Oberfl\u00e4che des Wesens, ein Sp\u00fcren der Seelenstimmung, die in dem Wesen drinnen sind, aber nur von der Au\u00dfenseite her ersp\u00fcrt. Mit der <strong>Inspira\u00e7\u00e3o<\/strong> wird es mehr, was ich erlebe beginnt zu mir zu sprechen, ich verstehe (nicht intellektuell), ich erfasse die Bedeutung und in der <strong>Intui\u00e7\u00e3o<\/strong> werde ich wirklich f\u00fcr einen Moment EINS mit einem anderen Wesen, ein Moment der zugleich Ewigkeit ist. Zeit spielt dann keine Rolle mehr.\n\nEine Gebetsleierei bewirkt oft gar nichts, wenn es nicht zu einer inneren Beteiligung kommt, ein Brabbeln, gewohnheitsm\u00e4\u00dfig, es ist dann wenig dabei, es lebt im \u00c4therleib, weil sie es regelm\u00e4\u00dfig machen, aber nicht ihr waches ICH dabei, ein Wohlf\u00fchlding, aber man kann es vertiefen, je ehrlicher und wacher man im Gebet drinnen ist, n\u00e4mlich wach aus dem ICH heraus, umso n\u00e4her kommt es einer Meditation du kann in eine Imagination oder Inspiration \u00fcbergehen oder auch eine Inspiration kommen, dann kommt wirklich eine Antwort auf das Gebet. Wenn ich wirklich einsteige, dann wendet sich ein geistiges Wesen mir zu, dann komme ich in Kontakt mit einem geistigen Wesen. So wie es bei einer Meditation der Fall ist. Meditation ist nicht nur ein Dasitzen und in mich gehen. Meditation hei\u00dft: ich gehe hinein in eine geistige Wesensbegegnung, die zusammen h\u00e4ngt mit dem Sinnbild oder dem Ausgangspunkt bei der Meditation.\n\nBestimmte Gegenst\u00e4nde k\u00f6nnen helfen zu bestimmten geistigen Wesen hinzuf\u00fchren. Deshalb gibt es verschiedene Sinnbilder, von denen man ausgehen kann oder verschiedene Texte. Unterschied Gebet und Meditation: ich spreche bei der Meditation noch konkreter eine bestimmte geistige Wesenheit an. Beim Gebet versuche ich, eine bestimmte geistige Wesenheit anzusprechen. In der Meditation sollte es dazu kommen, dass es ein Geistgespr\u00e4ch wird. Das kann beim Gebet auch sein, dann wird das Gebet zur Meditation. Es sind gleitende \u00dcberg\u00e4nge. In der Aus\u00fcbung von Religion kann sehr viel Egoismus drinstecken, das ist dann ein Missbrauch. Aber wir sind Menschen und wir d\u00fcrfen Fehler machen, nur das erm\u00f6glicht uns unser freies ICH. Da m\u00fcssen wir durch, das passiert.\n\nAus dem h\u00f6chsten Idealismus sind die schlimmsten Verbrechen an der Menschheit hervorgegangen. Sie haben ein bestimmtes Ideal und glauben das wird die Menschheit retten oder die Menschheit in eine gute Zukunft f\u00fchren. Alles was dem entgegensteht, wird niedergem\u00e4ht. <em>\u201eUnd willst du nicht mein Bruder sein, dann schlag ich dir den Sch\u00e4del ein\u201c<\/em>. Sie meinen es vom Ursprung her gar nicht b\u00f6se. Wenn jemand bewusst das B\u00f6se schaffen will, dann geht es Richtung schwarze Magie. Da ist dann der bewusste Entschluss drinnen sich gegen die geistige Entwicklung des Menschen zu stellen, auszuscheren. Aber es geschieht nicht alles in b\u00f6ser Absicht, sondern aus h\u00f6chstem Idealismus heraus, der sich aber dann verirrt hat. Da m\u00fcssen wir unheimlich aufpassen. Es kommt sofort der Luzifer, der einen fanatisch werden l\u00e4sst. Die Begeisterung ist luziferisch, f\u00fcr \u201eVolk und Vaterland\u201c, ein Hurra-Patriotismus. Alle f\u00fchlen sich gut dabei.\n\nWenn wir in diese Entwicklung des neuen Denkens, des imaginativen Denkens, wie weiter oben beschrieben, hineinkommen, dann kommen wir zum wirklich Geistigen durch und schaffen aus dem heraus. So hei\u00dft es in der Apokalypse: <em>\u201eIch durchschaue dein Tun, du hast den Namen eines lebendigen Wesens und bist doch tot. Strebe danach in deinem Bewusstsein zu erwachen und erkrafte, was in deiner Seele noch lebendig ist, damit es nicht auch noch erstirbt\u201c<\/em>. Weil alles das, was aus der Vergangenheit kommt, das stirbt, es ist am Absterben, auch die gro\u00dfartigen F\u00e4higkeiten, die aus der griechisch-lateinischen Zeit kommen, die sterben. Mit dem werden wir uns nicht mehr lange weiterhin retten k\u00f6nnen. In unserem Zivilisationsleben retten wir uns heute jedoch mit dem. Nicht nur, weil gro\u00dfe Kunstwerke sind aus anderen Impulsen geschaffen. Aber gerade die Dinge, die die Wissenschaft betreffen, die das Rechtsleben betreffen, da sch\u00f6pfen wir noch aus diesen alten Kr\u00e4ften. Das sind absterbende Kr\u00e4fte. Dazu ein Sickerwitz: <em>\u201eGestern standen wir vor dem Abgrund. Heute sind wir einen entscheidenden Schritt weiter.\u201c<\/em>\n\nWir m\u00fcssen wach sein f\u00fcr die geistige Seite. Wir m\u00fcssen zur Wirklichkeit kommen. <em>\u201eIch kann dir nicht best\u00e4tigen, dass dein Tun vor dem g\u00f6ttlichen Angesicht volle Wirklichkeit besitzt. Belebe in dir die Erinnerung an alles, was du aus den geistigen Welten empfangen und geh\u00f6rt hast.\u00a0 Pflege es in dir und wandle deinen Sinn. Wenn du nicht zu einem h\u00f6heren Bewusstsein erwachst, so werde ich wie ein Dieb kommen. Du wirst nicht wissen zu welcher Stunde ich \u00fcber dich komme. Einige wenige Namen hast du jedoch in Sardes, die ihre Gew\u00e4nder nicht befleckt haben.\u201c<\/em> Die Seelengew\u00e4nder. <em>\u201eIn wei\u00dfen Gew\u00e4ndern werden sie meine Pfade gehen. Dessen sind sie w\u00fcrdig. Wer \u00fcberwindet soll gleicherweise mit wei\u00dfen Gew\u00e4ndern bekleidet werden. Und ich werde seinen Namen nicht ausl\u00f6schen aus dem Buche des Lebens. Ich will mich zu seinem Namen bekennen vor dem Angesichte meines Vaters und vor seinen Engeln. Wer Ohren hat, der h\u00f6re, was der Geist zu den Gemeinden spricht.\u201c<\/em><\/pre>\n\n<\/div>\n\t\t<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pelo Dr. Wolfgang Peter Aqui encontrar\u00e1 resumos \u00fateis, transcri\u00e7\u00f5es, palavras-chave, etc. Se desejar ajudar a tornar esta documenta\u00e7\u00e3o ainda mais rica, por favor contacte info@anthro.world. Muito obrigado a todos os colaboradores que trabalham arduamente! 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