{"id":2795,"date":"2021-11-11T12:45:21","date_gmt":"2021-11-11T11:45:21","guid":{"rendered":"https:\/\/anthro.world\/?page_id=2795"},"modified":"2021-11-11T12:55:16","modified_gmt":"2021-11-11T11:55:16","slug":"14-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.anthro.world\/pt\/14-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation\/","title":{"rendered":"14. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-dark-gray-color has-text-color\">Pelo Dr. Wolfgang Peter<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Aqui voc\u00ea encontrar\u00e1 resumos \u00fateis, transcri\u00e7\u00f5es, palavras-chave, etc.<\/li><li>Se voc\u00ea tamb\u00e9m gostaria de ajudar a tornar esta documenta\u00e7\u00e3o ainda mais rica, por favor entre em contato <a href=\"mailto:info@anthro.world\">info@anthro.world<\/a><\/li><li>Muito obrigado a todos os colaboradores que trabalham arduamente!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Data da palestra:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sum\u00e1rio<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle wp-block-ub-content-toggle-block\" id=\"ub-content-toggle-block-a8f7feab-5e2a-473b-ba7f-7b56662f6efd\" data-mobilecollapse=\"false\" data-desktopcollapse=\"false\" data-preventcollapse=\"false\" data-showonlyone=\"false\">\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion\" style=\"border-color: #f1f1f1; \" id=\"ub-content-toggle-panel-block-\">\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title-wrap\" style=\"background-color: #f1f1f1;\" aria-controls=\"ub-content-toggle-panel-0-a8f7feab-5e2a-473b-ba7f-7b56662f6efd\" tabindex=\"0\">\n\t\t\t<p class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title ub-content-toggle-title-a8f7feab-5e2a-473b-ba7f-7b56662f6efd\" style=\"color: #000000; \">Do colega ouvinte B. G.<\/p>\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-toggle-wrap right\" style=\"color: #000000;\"><span class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-state-indicator wp-block-ub-chevron-down open\"><\/span><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t<div role=\"region\" aria-expanded=\"true\" class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-content-wrap\" id=\"ub-content-toggle-panel-0-a8f7feab-5e2a-473b-ba7f-7b56662f6efd\">\n\n<p>Heute werden wir schon einen Blick in die Zukunft werfen, bisher haben wir eher die Vergangenheit betrachtet, durch die Kulturepochen, die den 7 Gemeinden entsprechen, die angesprochen werden in der Apokalypse. Wir stehen heute in der 5. Kulturepoche, der Gemeinde von Sardes und wir werden heute den Blick auf die n\u00e4chste Kulturepoche werfen. Wir stehen erst im ersten Drittel unserer gegenw\u00e4rtigen Kulturepoche, die n\u00e4chste beginnt im Jahre ca. 3100, da haben wir noch Zeit. Wir werden sicher noch einige Inkarnationen in dieser Kulturepoche haben, weil die jetzige Epoche eine ist, die sehr schnelle \u00c4nderungen bringt, sowohl im sozialen Umfeld, im technischen Umfeld, auch im Naturumfeld, daher sind heute die Inkarnationen wesentlich h\u00e4ufiger, also sie folgen wesentlich schneller aufeinander, als sie es in der Vergangenheit waren. Es gibt ein von R. Steiner genanntes kosmisches Ma\u00df, dass normal w\u00e4hrend einer Epoche 2 Inkarnationen stattfinden, einmal als Mann, einmal als Frau, im Idealfall genommen, weil es unterschiedliche Perspektiven sind, wie man die Welt wahrnimmt. In der Vergangenheit waren die Ver\u00e4nderungen w\u00e4hrend einer Kulturepoche nicht so gravierend, als sie heute sind. Wenn man nimmt die alt\u00e4gyptische Zeit, das Wesentliche der alt\u00e4gyptischen Kultur ist schon ganz am Anfang da, und es \u00e4ndert sich im Grunde bis weit in die griechisch-lateinische Zeit ganz wenig. Es wirkt auch noch nach, es gibt in der Griechenzeit auch noch die Ptolem\u00e4er-Herrschaft, die als Pharaonen dann dort herrschen nach den Alexander-Z\u00fcgen. Im Grunde ist das aber noch immer die alt\u00e4gyptische Kultur, wie es seit mehr als 2000 Jahren war.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Heute ist das nicht mehr der Fall. Man braucht nur vergleichen die Welt zur Goethe-Zeit und zur heutigen Welt. Da liegen \u00c4onen dazwischen. Den entsprechend liegen bereits ein oder zwei Inkarnationen dazwischen, je nachdem. Das war ein Gesichtspunkt. Der zweite Gesichtspunkt ist, dass wir heute, wenn wir die Zukunft vorbereiten wollen, durch ein geistiges Streben, das wir jetzt angehen, etwa wenn wir uns mit Anthroposophie und der Apokalypse besch\u00e4ftigen, so wie wir es hier tun, dann bereiten wir im Grunde auch schon die n\u00e4chste Kulturepoche vor bzw. schaffen wir eine Basis daf\u00fcr. Die n\u00e4chste Kulturepoche wird in der Apokalypse repr\u00e4sentiert durch die Gemeinde von Philadelphia. Philadelphia hei\u00dft \u201eBruderliebe\u201c, der ganze Ablauf dieser Kulturepoche sch\u00f6pft aus der Bruderliebe. Wir haben heute Ans\u00e4tze daf\u00fcr dort, wo man es am allerwenigsten merkt, n\u00e4mlich im Wirtschaftsleben. Nicht im Geistesleben, nicht im Rechtsleben, im Rechtswesen leben wir noch ganz in der griechisch-r\u00f6mischen, vor allem in der r\u00f6mischen Epoche, da ist noch wenig Gegenw\u00e4rtiges. Im gr\u00f6\u00dften Teil des Geisteslebens leben wir auch noch in der griechisch-lateinischen Kulturepoche drinnen. Erst im 20. Jhdt. ist in der Kunst und in der Wissenschaft etwas aufgebrochen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und nat\u00fcrlich die Anthroposophie, die um 1900<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>beginnt. Das ist ein ganz neuer Impuls. Daher darf man sich auch nicht wundern, heute in einer Zeit, wo das alte noch unheimlich stark nachwirkt, dass das Neue noch nicht von so vielen Menschen aufgegriffen wird. Obwohl viele \u00e4u\u00dfere Bestrebungen, die dann entstanden sind, die sichtbar in der Welt stehen, wie z. B. biologisch-dynamische Landwirtschaft, die Waldorfp\u00e4dagogik, die Heilp\u00e4dagogik, das wird bei vielen Menschen gut angenommen, meist ohne allerdings viel zu wissen \u00fcber den geistigen Hintergrund aus dem es kommt. Das was die Zukunft vorbereiten wird, das ist dieser geistige Hintergrund. Da gibt es Ans\u00e4tze in der Anthroposophie, in der zeitgen\u00f6ssischen Kunst, es gibt auch viele Verirrungen, aber die bildende Kunst und die Musik haben im 20. Jhdt. zu neuen Formen gefunden, die sich nicht mehr ableiten von den klassischen griechischen Formen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Was teilweise unsch\u00f6n empfunden wurde, oder als kunstzerst\u00f6rend, als h\u00e4sslich. Aber auch im Mittelalter hat man die Terz als etwas H\u00e4ssliches empfunden, als Missklang, weil man das innere Empfinden, das f\u00fcr die Terz notwendig ist, noch nicht hatte. In der griechischen Zeit hatte man noch ganz das pentatonische Empfinden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Mehr geht noch nicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es steigt von den Himmelssph\u00e4ren als Oktave herunter, kommt in die Pentatonik, kommt zu Beginn der Neuzeit in die Terz hinein. Die ist auch noch nicht das, was in die Zukunft weist. Die Terz ist ein Schritt auf dem Weg, um da auf der Erde anzukommen und als irdischer Mensch Schmerz, Trauer, Freude zu empfinden als ganz innerliches. Dadurch ein bewusstes Seelenwesen zu werden, aber es ist in der Terz noch nicht das drinnen, was uns zum Geistigen weiterf\u00fchrt. Es ist die irdische Seite des<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Seelenlebens, also jene Seite des Seelenlebens, die eigentlich mit dem Tod zum gr\u00f6\u00dften Teil verschwindet. Wir brauchen etwas, um das Seelische weiter zu entwickeln zu einem unsterblichen Seelischen. Das gab es einmal in alter Zeit in vorchristlicher Zeit bis in die \u00e4gyptische Zeit hinein. In der griechisch-lateinischen Zeit beginnt das ganz real zu verschwinden. Es beginnt dort zu verschwinden, wo die alten Kollektive, die Gro\u00dffamilien, das Kollektivbewusstsein zur\u00fcckgeht und das Bewusstsein auf den Einzelnen kommt. Der Einzelne wird getrennt von einem wirklich Seelisch-Geistigen, das in einer Gruppenseele lebt, in der Gro\u00dffamilie, in der Stammesseele. Das hat Bestand gehabt auch \u00fcber den Tod hinaus, mit diesem Seelischen konnte man sich auch im Leben nach dem Tod umgeben und darin leben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aber das hat immer mehr Platz gemacht im Einzelseelischen. Das beginnt in der \u00e4gyptischen Zeit sich zu entwickeln, aber es dauert. Es wird in der griechisch-lateinischen Zeit st\u00e4rker und strebt heute einem H\u00f6hepunkt zu. Heute muss sich der Mensch als seelisches Einzelwesen empfinden zu lernen, der eine eigenst\u00e4ndige seelische Innenwelt in sich tr\u00e4gt. Das ist das Ziel der Seelenentwicklung. In der alt\u00e4gyptischen Zeit wurde die <b>Alma Senciente<\/b> entwickelt, damit erwacht ein klares Bewusstsein f\u00fcr die Au\u00dfenwelt und ein dumpfes Bewusstsein f\u00fcr das Innere, d. h. das Seelische ist eigentlich noch sehr dumpf, verglichen mit dem was man fr\u00fcher \u00fcbersinnlich geschaut hat als kosmische Seelenwelt. Dagegen ist die Innenwelt, die man als Eigenes entwickelt noch etwas sehr Schwaches. Aber die \u00e4u\u00dfere Seelenwelt ist langsam aus dem Bewusstsein verschwunden, immer heller wird das Innere. In der griechischen Zeit wird es schon st\u00e4rker. <b>Mente e alma espiritual<\/b> entsteht dabei. Das Denken leuchtet auf, ist aber noch stark mit dem Gef\u00fchl verbunden. Ist aber auch noch nicht etwas, was ein unsterbliches Seelisches begr\u00fcndet. Die Empfindungsseele \u00fcberhaupt nicht. Die hat vor allem mit den Sinneseindr\u00fccken zu tun und mit den Emotionen, die sich daran ankn\u00fcpfen, also dass man etwas gern hat, sogar eine Gier danach entwickelt, oder Abscheu davor hat und etwas nicht mag, aber das ist das verg\u00e4ngliche Seelische, das auch an das k\u00f6rperliche Werkzeug gebunden ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In der griechisch-lateinischen Zeit kommt das Denken dazu, es kommt etwas aus einem geistigen Bereich herein, aber das seelische Bild davon ist zun\u00e4chst auch noch etwas Sterbliches. Das was die Verstandesbegriffe sind. Verstandesbegriffe sind das erste, was nach dem Tod weg ist. Da kann man nichts mitnehmen. Verstand ist das Verg\u00e4nglichste \u00fcberhaupt. Aber hinter den Verstandesbegriffen steckt ein Denken, das aus dem Geistigen kommt und aus dem Geistigen sch\u00f6pft, nur wir erleben es, und auch die Griechen haben es so erlebt mit ihrer Verstandes- und Gem\u00fctsseele, dass da etwas aus dem Geistigen hereinschneit, aber abstirbt. Es entsteht daher auch in<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>der griechisch-lateinischen Zeit die gro\u00dfe Sehnsucht: Wie kann ich aber verhindern, dass das stirbt?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dialog von Platon \u00fcber die Seele: Phaidon. Da geht es nicht darum zu beweisen wie das Seelische ist, es geht nicht einmal darum zu beschreiben, wie das Seelische ist. Sondern es geht in dieser Schrift darum, einen Schulungsweg zu bilden, dass sich ein unsterblich Seelisches ausbildet. Das ist der eigentliche Sinn. Der Hintergrund. An der Oberfl\u00e4che gelesen ist es eine philosophische Abhandlung. Aber Platon hatte ein sehr viel tieferes Wissen. Daher steckt hinter dem \u201eDialog\u201c f\u00fcr den Wissenden ein Schulungsweg. Der dazu f\u00fchrt: Wie kann ich die Seele zu etwas Unsterblichen machen?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das hei\u00dft, man ist sich bewusst, dass das Seelische, so wie wir das seit der griechisch-lateinischen Zeit sp\u00e4testens haben, ist nicht von Haus aus etwas Unsterbliches, sondern diese Unsterblichkeit muss aktiv erworben werden. Den gr\u00f6\u00dften Schub dazu gibt mit der Zeitenwende das Erdenleben Christus, der durch das Mysterium von Golgatha durchgeht und dadurch erst dem menschlichen ICH die Kraft verleiht, aus Eigenem heraus das Seelische zu etwas Unsterblichem zu verwandeln. Da f\u00e4ngt das ganz zart an. Fr\u00fcher hat man das so empfunden, wenn ich etwas Seelisch-Geistiges erlebe, dann kommt etwas aus der geistig-seelischen Au\u00dfenwelt in mich hinein, ergreift mich und ich erlebe das dann. Heute ist es anders! Heute m\u00fcssen wir uns aus unserem ICH heraus, mit unserer Seele zum Geistigen erheben. Dann nehmen wir auch die geistige Au\u00dfenwelt wahr. Aber wir m\u00fcssen zuerst diese Anstrengung durchmachen, und dorthin zu erheben, das wird uns nicht einfach geschenkt. Sondern wir m\u00fcssen in T\u00e4tigkeit kommen, das ist das Wesentliche.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und das sp\u00fcrt der Platon bereits, weil er durchaus ein Eingeweihter war, es dauert aber dann bis weit in die Neuzeit hinein, dass diese Impulse st\u00e4rker werden. Es gibt dann einzelne Philosophen, die das begreifen, dass Philosophie mehr ist als mit dem Verstand nachdenken \u00fcber die tiefsten Dinge der Welt, im Grunde aber immer wieder zu scheitern daran, weil wenn ich rein verstandesm\u00e4\u00dfig \u00fcber die Welt nachdenke, dann erkenne ich im Grunde nur die Grenzen, an denen der Verstand scheitert, das ist die Grenze wo es ins Geistige geht. Die Philosophie kann im h\u00f6chsten Fall bis an eine Grenze kommen, wo sie sagt, da ist eine Mauer, an der ich scheitere, aber hinter der Mauer muss etwas sein. Das ist das h\u00f6chste wo man mit der Philosophie hinkommen kann. Oder auch mit der Theologie hinkommen kann, denn die bedient sich eines \u00e4hnlichen Werkzeugs, n\u00e4mlich der Verstandes- und Gem\u00fctsseele. In der heutigen Philosophie geht es fast gar nicht mehr, weil das gem\u00fctsm\u00e4\u00dfige Element heute praktisch weg ist in der Philosophie, es ist nur mehr das Verstandesdenken, das zwar eine hohe Pr\u00e4zision gewonnen hat, aber im Grunde nur mit dem Abgestorbenen arbeitet.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Was wir heute tun k\u00f6nnen um das Unsterbliche der Seele zu entwickeln, oder weiter zu entwickeln, ein F\u00fcnkchen wird da oder dort schon vorhanden sein, ist unsere Geistest\u00e4tigkeit, unser Bewusstsein, von der Perspektive nach au\u00dfen (Sinneswelt und \u00e4u\u00dferer Verstand) uns umzuwenden zur geistigen Welt. Das geht nur dann, wenn das Denken lebendig wird. Das hei\u00dft wenn wir nicht fertige Gedanken im Bewusstsein erleben, sondern beginnen den Denkprozess selber zu erleben. Das ist das Gro\u00dfartige, das R. Steiner mit seiner Philosophie der Freiheit schon begr\u00fcndet hat. Dort zeigt er den Weg vom heutigen durchschnittlichen Verstandesdenken zu einem Erleben des Denkprozesses, das ist das Wichtigste, diese Beobachtung zun\u00e4chst des eigenen Denkens, damit fang ich an meiner eigenen geistigen T\u00e4tigkeit zuzuschauen, das ist das allererste geistige Erleben in Wahrheit, damit fange ich an mich selbst als geistige Wesenheit zu ahnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Von dort geht es weiter, dass man dieses Denken weiter verst\u00e4rkt, weiter lebendig macht, weiter entwickelt zu einem Imaginativen, zu einem bildhaften Denken, wo dann wirklich eine Wahrnehmung der geistigen Au\u00dfenwelt beginnt. Da gibt es verschiedene Zwischenschritte, die man erleben kann, ein typisches Gef\u00fchl, das viele erleben ist, dass wenn man in diesem durch Meditation herbeigef\u00fchrten lebendigen Denken drinnen ist, dass man merkt das Denken wird unabh\u00e4ngig vom Gehirn. Das merkt man ganz deutlich. Als ob es einem die Sch\u00e4delplatte abhebt und man ist drau\u00dfen irgendwo. Man hat das Gef\u00fchl, das Denken ist rundherum. Das ist es auch tats\u00e4chlich. In alter Form hatten das tats\u00e4chlich noch die \u00c4gypter, aber halt nicht mit dem Bewusstsein, das wir heute haben. Sie haben es so empfunden, dass man mit den eigenen \u00c4therkr\u00e4ften, dem eigenen \u00c4therleib beginnt die \u00e4therische Au\u00dfenwelt abzutasten, t\u00e4tig zu werden das drau\u00dfen, das sp\u00fcre ich, d a ist etwas, es hat etwas Eigenes, da ist etwas, was ich zu ertasten beginne, \u00e4therisch zu ertasten beginne, zu be-greifen, wir schulen unser irdisches Begreifen, dadurch, dass wir mit den H\u00e4nden greifen, das schult zugleich aber auch die F\u00e4higkeit, im \u00c4therischen zu greifen. Die eigentliche T\u00e4tigkeit kommt aus dem \u00c4therischen, wenn ich lebendig die Hand bewege, vor allem wenn ich sie durchseelt bewege in der Gestik, in der Kultgestik am Anfang, oder im kultischen Tanz vielleicht, die Bewegungen die kommen<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>ganz aus dem \u00c4therischen heraus, und wenn ich diese Kr\u00e4fte jetzt heraufhebe, und \u00fcber den Kopf, \u00fcber das Gehirn hinaushebe, dann beginne ich die \u00e4therische Au\u00dfenwelt abzutasten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nehmt das als ein Bild, weil das \u00c4therische ist eigentlich nichts R\u00e4umliches sondern etwas Zeitliches. Aber da kann man es \u00fcberhaupt nicht mehr beschreiben. Wir setzen es daher in ein Bild, das aber gerechtfertigt ist, weil man es in dem Moment so erlebt, man hat das Gef\u00fchl mit dem Denken \u00fcber dem Kopf drau\u00dfen zu sein, die Sch\u00e4deldecke hebt ab, etwas Gebildetes, etwas geistig Geformtes sprudelt dann nur so. Die Schwierigkeit ist nicht diese F\u00fclle hereinzubekommen, sondern die Schwierigkeit ist, diese F\u00fclle erfassen zu k\u00f6nnen, es kommt mehr als man fassen kann, noch schwieriger ist es dann in menschliche Gedanken und Worte zu \u00fcbersetzen \u2013 in unsere Verstandesgedanken. Kann ich das nicht, kann ich auch niemand etwas davon erz\u00e4hlen, dann bin ich mir zwar bewusst, ich hatte dieses Erlebnis, kann es aber nicht mitteilen. Das ist im Grunde schmerzvoll, denn ich habe eine F\u00fclle die millionenfach reicher ist, als die paar S\u00e4tze in die ich das hinein pressen kann, es ist eine Reduktion auf fast Null. Das tut weh.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Man sp\u00fcrt ich muss es im Gehirn ergreifen, denn<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>ohne das kann ich die \u00e4u\u00dferen Verstandesgedanken nicht bilden, denn \u00e4u\u00dfere Verstandesgedanken brauchen das Gehirn als Werkzeug. Man merkt den Unterscheid in der Qualit\u00e4t des Denkens, denn \u201eda f\u00e4ngt das Kopfwehdenken\u201c an, angestrengt \u00fcber ein schwieriges Problem nachgr\u00fcbeln, mir zerspringt der Kopf, ich komme aber nicht weiter, weil es flie\u00dft nicht so richtig, den \u00dcbergang merkt man sehr deutlich wenn man von diesem lebendigen nicht ans Gehirn gebundenes \u00e4therische Denken \u00fcbergeht zum Verstandesdenken, d. h. zur Spiegelung am Gehirn. Das ist wie ein Zerst\u00f6rungsprozess. Von dem nur wenig \u00fcberbleibt, aber mit dem m\u00fcssen wir uns zun\u00e4chst begn\u00fcgen, um es kommunizieren zu k\u00f6nnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das sind alles die Dinge, die man in R. Steiners <i>\u201ePhilosophie der Freiheit\u201c<\/i> schon erleben kann, indem man das Buch nicht nur liest, sondern \u00fcbt. \u00dcber Jahre. Das gef\u00e4llt den Leuten meistens nicht, weil sie wollen ein Buch an einem Tag lesen und Wissen aufnehmen. Aber dann hat man bei einem solchen Buch im Grunde gar nichts aufgenommen. Man hat dann h\u00f6chstens ein Missverst\u00e4ndnis aufgenommen. Aha, ein interessanter philosophischer Ansatz. Aber dann hat man das Eigentliche nicht ergriffen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weil man es in Wahrheit leben muss. Leben durch eine gewisse Lebensspanne und dann immer weiter, weil man h\u00f6rt dann eh nie damit auf, es begleitet durchs ganze Leben und entwickelt sich weiter. Das sind Ans\u00e4tze da, wo das heute f\u00fcr jeden Menschen m\u00f6glich ist einen Zugang zu diesem neuen Denken zu gewinnen. Und was aus diesem lebendigen Denken kommen wird, das formt das Seelische bereits so, dass ein unsterblicher Anteil entsteht. Dieses Seelische, das kann ich mitnehmen auch nach dem Tod und auch in die n\u00e4chsten Inkarnationen, das ist etwas was uns begleitet. Da beginnt eine neue Unsterblichkeit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Einzelne Denker hatten das schon fr\u00fcher, namentlich an der Schwelle vom Mittelalter zur Neuzeit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Leute wie Thomas von Aquin. Da gab es bei Thomas von Aquin diesen gro\u00dfen Wettstreit mit den Arabern, mit arabischen Denkern, wie Averroes, der gesagt hat, in gewisser Weise mit Recht gesagt hat, weil er beschreibt die alte Art, wie das Seelische war. Dieses Seelische, das wir in uns hineinnehmen und in dem sich unsere Intelligenz und unser Denken entfaltet, das ist gar nicht unser Individuelles, das ist etwas \u00dcberindividuelles, das ist uns w\u00e4hrend des Lebens zug\u00e4nglich, aber nach dem Tod geh\u00f6rt uns das nicht mehr. Dann ist es nicht mehr individuell sondern universell. Das war ganz richtig. Es war f\u00fcr ihn und viele seiner Zeit auch noch richtig. Aber Menschen wie Thomas von Aquin haben in ihrem Denken schon gesp\u00fcrt, es ist anders, sie haben es anders erlebt, sie haben erlebt diese geistige Arbeit, die jetzt von ihnen, von ihrem ICH ausgeht und ein eigenst\u00e4ndiges Seelisches baut, aber eines das wirklich Unsterblich ist. Das war der gro\u00dfe Streit zwischen den arabistischen Denkern und den abendl\u00e4ndischen Denkern. Und nat\u00fcrlich h\u00e4ngt es damit zusammen bei dem Bewusstsein, das bei Thomas von Aquin da war, dass hinter dem ICH der Christus-Impuls steht und dass der das Entscheidende dabei ist. Unserem ICH die Kraft gibt, dass das Geistige eine Wirklichkeit wird, was aus dem ICH heraus kommt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bis zur Zeitenwende war das ICH mehr Vorbereitung, ein Versprechen f\u00fcr die Zukunft, aber in Wahrheit noch nicht t\u00e4tige Kraft, die wirklich geistig schaffen konnte. Das hat sich ge\u00e4ndert mit der Zeitenwende. Mit dem Kreuzestod beginnt das bei ganz wenigen einzelnen Menschen. Beim Johannes, dem Schreiber der Apokalypse, der hat das dann und kann dar\u00fcber sprechen, was f\u00fcr die meisten anderen Menschen noch in der Zukunft liegt. Er spricht sehr viel \u00fcber die Zukunft. Wir sind jetzt erst in der Apokalypse dort angekommen, wo wir den Blick in die Zukunft wenden. Wir sind im dritten Kapitel von 22 Kapiteln. Wir sind ganz am Anfang. Aber immerhin an der entscheidenden Wende aus unserer Perspektive von jetzt an geht es in die Zukunft. Mit dem Studium der Philosophie der Freiheit, mit dem Johannes-Evangelium, mit der Apokalypse des Johannes k\u00f6nnen wir dieses Verwandeln des Seelischen zu einem Unsterblichen bereits jetzt weiter fortsetzen: was geschieht ist, dass der Astralleib, der Astralleib ist Tr\u00e4ger des Seelischen, unser Seelisches ist ein Teil des Astralleibes, ein Teil ist uns naturgem\u00e4\u00df gegeben, aber innerhalb dieses Astralleibs erwerben wir uns ein Eigenes, das von uns bearbeitet ist, zuerst unbewusst, solange es unbewusst ist, ist es noch Verg\u00e4nglich dieses Eigene, es verweht letztlich mit dem Tode. Aber jetzt, wenn wir die Bewusstseinsseele entwickeln und sie nach dem Geistigen wenden, das beginnt \u00fcbrigzubleiben, das nehmen wir mit, das wird nicht mehr Astralisches im eigentlichen Sinn, sondern Geistselbst. <b>Geistselbst ist das verwandelte Astralische<\/b>, also der verwandelte Seelenleib oder \u00fcberhaupt die verwandelte Seele.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das tun wir ganz individuell, wir bereichern dadurch bereits die geistige Welt damit, da kommt etwas in die Geistige Welt, das vorher nicht da war, was eigenst\u00e4ndig durch uns hineinkommt. Diese M\u00f6glichkeit f\u00e4ngt in einem gewissen Ma\u00dfstab in unserer Zeit an und wird die Hauptaufgabe sein in der n\u00e4chsten Kulturepoche, etwa nach 3.100 n. Chr., die 6. Kulturepoche, R. Steiner nennt sie auch die slawische Epoche, das bedeutet aber nicht, dass sich das nur im Osten bei den Slawen abspielen wird, vor allem auch weil zu diesem Zeitpunkt die V\u00f6lkervermischung so stark sein wird, dass man das von der Leibesgrundlage her nicht mehr unterscheiden kann. Das ist schon jetzt am Verschwinden. Die Mischung wird gr\u00f6\u00dfer, aber etwas von der Gem\u00fctstiefe, die bei den slawischen V\u00f6lkern drinnen ist, wird in einer h\u00f6heren Form erstehen, n\u00e4mlich in der Form, dass sich das zu einem Geistselbst verwandelt, zumindest zu einem Teil. Heute erfordert das einen strengen Einweihungsweg, dass Einzelne es in einem h\u00f6heren Ma\u00dfe erringen k\u00f6nnen, wir anderen k\u00f6nnen es ein bisschen erringen, aber in der n\u00e4chsten Kulturepoche wird das einem breiteren Strom von Menschen m\u00f6glich sein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es wird aber auch da bereits eine Scheidung der Geister beginnen, es wird Menschen geben, die nicht mitziehen k\u00f6nnen, die an der Stelle der Bewusstseinsseele bleiben, die nach au\u00dfen in die Sinneswelt gerichtet ist, die eine hohe verstandesm\u00e4\u00dfige Intelligenz hat, die man aber nicht mitnehmen kann ins Geistige, also auch nicht mitnehmen kann ins Leben nach dem Tod. Diese Scheidung wird sich versch\u00e4rfen gegen Ende dieser n\u00e4chsten Kulturepoche, weil bei der letzten darauf folgenden Kulturepoche, bevor dann ein ganz gro\u00dfer Einschnitt kommt, da wird es nicht mehr viele M\u00f6glichkeiten geben etwas nachzuholen. Die letzte Epoche eines derartigen Siebener-Zyklus, sei es im Einzelleben oder im gro\u00dfen Ma\u00dfstab, dient nur dazu, die Fr\u00fcchte dessen was vorher passiert ist, zu ernten und vorzubereiten daf\u00fcr, wenn man durch den Tod geht bzw. eine neue Kulturepoche anbricht, dass es dann dort fruchtbar werden kann.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es ist auch unsere Aufgabe im Alter wirklich die Fr\u00fcchte des geistigen Lebens zu ernten, bereit zu mache f\u00fcr das n\u00e4chste Erdenleben, dass es dann das Samenkorn ist, aus dem unser n\u00e4chstes Leben entstehen kann. Das ist ganz wichtig. Es ist \u00fcberall in der Entwicklung so, es gibt einen Evolutionsprozess, Evolution, \u201eevolvere\u201c hei\u00dft auswickeln, d. h. da wird etwas, das am Anfang schon als Keim da ist, immer mehr ins \u00e4u\u00dfere Leben hineingestellt, ausgewickelt, das erreicht dann einen H\u00f6hepunkt, dann beginnt es sich \u00e4u\u00dferlich wieder zur\u00fcckzuziehen, es kommt eine Involution, das, was man geistig leistet wird eingewickelt, dass es zu einem Samenkorn wird f\u00fcr die n\u00e4chste Inkarnation. So ist es auch bei den Kulturepochen. Z. B. was in der griechisch-lateinischen Zeit passiert ist, das hatte seinen H\u00f6hepunkt mit der Zeitenwende, damit ist alles Wichtige getan, der Rest ist Ausarbeitung, um es zur Reife zu bringen, aber die wesentlichen Impulse sind alle da. Dann wird es eingewickelt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das stand dann als Keim f\u00fcr unsere gegenw\u00e4rtige Zeit da, es ist auch viel herausgekommen, aber jetzt sind wir schon so weit, dass ein neues Element dazu kommen muss. Auch w\u00e4hrend des Prozesses des Auswickelns muss zu einem bestimmten Zeitpunkt beginnen etwas Neues dazuzugeben, sonst w\u00e4re es sinnlos, was Altes wird eingewickelt, dann wickle ich es wieder aus, es kommt immer wieder etwas dazu, das ist der richtige Impuls, wir stehen jetzt haargenau in der Zeit drinnen, wo das Alte gr\u00fcndlich ausgewickelt ist, aber wo wir etwas Neues produzieren m\u00fcssen, das dann eingewickelt werden kann f\u00fcr die n\u00e4chste Epoche. Das bereiten wir in Wahrheit durch unsere geistige T\u00e4tigkeit vor. In ganz verschiedenen Bereichen, die Anthroposophie geht es ganz bewusst und gezielt an, der Weg wird in jedem Fall in der Kunst gegangen, vielleicht nicht immer mit dem Bewusstsein, das wir durch die Anthroposophie erwerben k\u00f6nnen, aber das wird auch kommen, selbst wenn sie es nicht direkt aus der Anthroposophie haben, dann werden sie auf ihre Art die Anthroposophie selber finden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weil die Anthroposophie ist in Wahrheit nicht etwas, was in B\u00fcchern steht, sondern die eigentliche Anthroposophie ist ein geistiges Wesen. Sie ist etwas Wesenhaftes. Aus dem sch\u00f6pft man sie eigentlich. Die Schriften Steiners dienen dazu, mit dem Wesen in Verbindung zu kommen, um daraus das Eigentliche zu holen. Auch die Gesamtausgabe Steiners ist wie die Apokalypse des Johannes in Wahrheit ein Leitfaden. Ein Leitfaden es selber zu finden, und viel mehr zu finden als da drinnen steht, weil man viele Dinge gar nicht mit unseren Worten hineinschreiben kann. Es gibt die Begriffe dazu nicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es f\u00e4ngt an in der \u00e4gyptischen Zeit, die Schrift, die Entstehung der Bilderschrift, dann die Ph\u00f6nizier, von dem sich unser Alphabet ableitet, es ist die Zeit der Verdunkelung, die Schriftzeichen erfassen zun\u00e4chst noch irgendetwas Geistiges, Imaginatives, kleiden es in sinnliche Bilder (\u00e4gyptische Hieroglyphen), z. B. das Seelische ist ein Vogel. Mit der Schrift, mit den Buchstaben beginnt das Geistige immer mehr zu schwinden, wenn dann noch selbst der Prozess weggeht es selbst zu schreiben, im Schreiben wenigstens das Geistige zu erleben, indem es in die Schrift hinein abstirbt im Geschriebenen, wenn ich das dann durch Buchdruck vervielf\u00e4ltigen kann oder heute auf elektronischen Weg, copy &amp; paste, dann ist keine M\u00f6glichkeit mehr da, mich mit dem Geistigen, das dahintersteckt, aus dem es stammt, mich zu verbinden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h. die Schrift wird irgendwann verschwinden, weil wir sie nicht mehr brauchen, sie ist jetzt schon auf einem Weg des totalen Absterbeprozesses, wie unsere Sprachen. Die alten Sprachen waren viel reicher, komplexer, nicht nur die hohen Kultursprachen sondern auch die sogenannten Primitivsprachen. Die sind viel komplexer, weil es hunderttausend Ausnahmen gibt und jedes seinen eigenen Charakter hat. Das nennen wir heute primitiv. In Wahrheit haben die hinter jedem Begriff, hinter jedem Laut ein geistiges Wesen noch erlebt. Nicht irgendein abstraktes Schema, Grammatik, die das alles in eine bestimmte Verstandesform hineinpresst. Grammatik ist ein Ergebnis der Verstandest\u00e4tigkeit. Bevor sie ganz als Verstand bewusst wird, f\u00e4ngt man an in die Sprachen die Grammatik hineinzulegen. So findet im Grunde Aristoteles die Logik. Logik, Logos: \u201edas Wort\u201c, Regeln des richtigen Sprechens, das ist die Logik, aus dem ist es entstanden. Heute ist es noch abstrakter geworden. Aber das ist das Absterbende.<\/p>\n<p>Wir werden in der Zukunft zu ganz anderen Ausdrucksformen kommen, die Sprache wird einen anderen Charakter bekommen, die Schrift wird verschwinden. Es wird sich viel wandeln. Es ist gut sich geistig so zu besch\u00e4ftigen, dass alles einmal ganz anders sein k\u00f6nnte und in der Vergangenheit anders gewesen ist. Das ist ein erster Schritt gerade in dieses lebendig-\u00e4therische hineinzukommen, wo man sich frei in der Zeit bewegen kann, Zeit spielt da nicht die gleiche Rolle wie bei uns im \u00e4u\u00dferen Erleben. Sich vorstellen, die Dinge k\u00f6nnen ganz anders sein, sich lebendig vorstellen, wie w\u00e4re es in einem Zeitalter, wo es die Schrift noch nicht gegeben hat, wo es noch nicht unseren Verstand gegeben hat, wie anders m\u00fcssen die Menschen erlebt haben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sich hinein versetzen, wie ist es, wenn das alles nicht da ist, wie ist es, wenn ich die Natur nicht mit wachen Sinnen sehe, hab den modernen Verstand noch nicht, hab nicht dieses innere seelische Erleben, sondern eigentlich ist das alles drau\u00dfen, jede Pflanze, jedes Tier, jeder Stein ist beseelt, weil ich das Seelische drau\u00dfen erlebe, daher sehe ich den Stein, die Pflanze, das Tier nicht so, wie wir sie heute sehen. Vom Menschen ganz zu sprechen. Ein Loskommen von dem, wie wir es jetzt erleben. Das ist ein wichtiger Punkt, dass wir loskommen, es m\u00fcsste immer so sein und wir erkl\u00e4ren uns alles nach dem Muster, wie wir heute die Welt erkl\u00e4ren. Da m\u00fcssen wir dr\u00fcber. Das f\u00e4llt uns unheimlich schwer, weil das in den Lebensgewohnheiten sitzt. Lebensgewohnheiten sind \u00c4therkr\u00e4fte, Lebenskr\u00e4fte. Dort sitzen heute Gewohnheiten drinnen, die genau ihre lebendige Entfaltung hemmen. Das war durchaus notwendig, um den Verstand zu entwickeln. Daher der Kreuzestod auf der Sch\u00e4delst\u00e4tte (Golgatha), das ist nicht zuf\u00e4llig, da stirbt das Leben da oben (Wolfgang zeigt Richtung Sch\u00e4del). Die Prozesse, die sich da oben abspielen, die dienen dazu das \u00c4therische soweit absterben zu lassen, dass wir die toten Verstandesbegriffe haben k\u00f6nnen, haben m\u00fcssen, haben mussten, wir brauchen das auch heute noch immer, es soll nicht hei\u00dfen, dass wir den Verstand v\u00f6llig vergessen, aber wir m\u00fcssen dar\u00fcber auch hinweg kommen, etwas dazu entwickeln, das auch lebendig machen k\u00f6nnen, d. h. zu dem Tod auf Golgatha muss die Auferstehung kommen im Denken zun\u00e4chst einmal, dort beginnt die Auferstehung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das ist die allererste Auferstehung. Wir werden noch sehen, dass in der Apokalypse sp\u00e4ter von einer \u201eersten Auferstehung\u201c gesprochen wird. Auferstehung ist nicht gleich Auferstehung. Es ist ein sehr komplexer Begriff, der verschiedenste Stadien hat. Ein Punkt ist jedenfalls dieses lebendig werden im \u00c4therischen, in den \u00c4therkr\u00e4ften, das f\u00e4ngt mit dem lebendig werden des Denken an. D. h. dass es dann in der n\u00e4chsten Kulturepoche in der Gemeinde von Philadelphia (Bruderliebe), bei dem Teil der Menschheit, die wirklich auf der H\u00f6he ihrer Zeit ist, die werden ein lebendiges imaginatives Denken entwickelt haben, ein Denken, mit dem sie wirklich die geistige Welt bereits wahrnehmen k\u00f6nnen. Weil lebendiges Denken wird zur Imagination und Imagination ist die erste Stufe der geistigen Wahrnehmung. Es muss dann noch Inspiration dazukommen, um wirklich zu verstehen, was ich dabei erlebe, auch das wird dann in hohem Ma\u00dfe schon der Fall sein. Und muss auch heute bei den Menschen der Fall sein, die ernsthaft sich jetzt schon dem Geistigen auch zuwenden wollen. Ich sage bewusst \u201eauch\u201c, weil wir ja noch Aufgaben in der \u00e4u\u00dferen sinnlichen Welt haben. Wir sollen ja das Geistige hineintragen in die \u00e4u\u00dfere Welt, um sie zu verwandeln. Die heilsame Verwandlung unserer Erde wird nur dann erfolgen, wenn wir aus der geistigen, d. h. inspirativ-imaginativen Erfahrung heraus etwas da hinein tragen. Eben nicht mehr alleine aus der Verstandeserkenntnis und der sinnlichen Erkenntnis.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auch in den ganzen Wissenschaftsdisziplinen muss etwas dazukommen. Was die Naturwissenschaften heute machen ist notwendig, es ist notwendig, dass sie bis an die Grenze kommen, an die man mit dem sinnlich-materiellen Denken kommen kann. Bevor sie nicht an der Grenze sind, d\u00fcrfen sie nicht aufh\u00f6ren weiterzumachen. Sie m\u00fcssen Streben danach die Welt \u00e4u\u00dferlich verstandesm\u00e4\u00dfig zu erkl\u00e4ren, bis sie dort sind, wo sie scheitern an dieser Grenze. Wo sie so stark scheitern, dass sie merken, mit der Art des Denkens, die ich habe, komme ich nicht dar\u00fcber hinaus, aber dann von der anderen Seite etwas herein kommt. Wo diese Ersch\u00fctterung stark genug ist.<\/p>\n<p>Das hatten auch einzelne \u00e4u\u00dfere Forscher, dort wo gro\u00dfe Durchbr\u00fcche erzielt wurden, die das alte naturwissenschaftliche Weltbild ins Wanken gebracht haben und es verwandelt haben, das ist mehrmals geschehen, man denke an <b>Kopernikus<\/b>, <b>Kepler<\/b> (Weltenharmonie), eigentlich einerseits sehr \u00e4u\u00dferlich, aber es kommt heraus aus einem starken geistigen Einschlag. Der Kepler war sich dessen im Grunde bewusst. Er spricht davon, dass er aus den goldenen Gef\u00e4\u00dfen der \u00c4gypter gesch\u00f6pft hat und das her\u00fcbergetragen hat. Er war in dieser Zeit t\u00e4tig und hat das in einer anderen Art erlebt. So etwas wie eine gewisse Erinnerung kommt dann heraus. Das ist nur der Fall, wenn ein imaginativ-inspiratives Erlebnis bereits da ist. Selbst der <b>Newton<\/b>, der als sehr materialistischer Naturwissenschaftler gilt, die Mechanik begr\u00fcndet, auch da kommen geistige Impulse hinein, jener Newton, gegen den Goethe angek\u00e4mpft hat in der Farbenlehre. In der Farbenlehre da hat Newton es nicht mehr verstanden, da hat er nur mehr das \u00c4u\u00dfere gesehen, w\u00e4hrend Goethe haupts\u00e4chlich das Innere sieht. N\u00e4mlich durchs Sinnliche hindurch aufs Geistige schaut. Das konnte Newton bei den Farben nicht. Trotzdem hatte er geistige Impulse gehabt, die ihn auf den Weg f\u00fchren, wo die Naturwissenschaft \u00e4u\u00dferlich an die Grenzen anst\u00f6\u00dft. Und Keplers Naturbild ist dann tats\u00e4chlich im 20. Jhdt. an die Grenzen gesto\u00dfen. Dann hat sich ein neues Tor aufgetan. Mit <b>Einstein<\/b>, dem gro\u00dfen \u00dcberwinder, wieder eine neue Perspektive, wieder neue Grenzen, die aufgerichtet werden. Dort wird man wieder fest ansto\u00dfen, bis es so weh tut, dass man irgendwann durchkommt. Manchmal m\u00fcssen wir mit dem Kopf durch unsere selbst gemachten W\u00e4nde, an denen werden wir bewusst und wachen dabei auf, der Sto\u00df am Kopf tut uns gut. So funktioniert es in der Praxis. Wir brauchen dieses Erlebnis des Ansto\u00dfes.<\/p>\n<p>Gerade durch das Ansto\u00dfen entwickeln wir die Bewusstseinsseele f\u00fcr das Geistige, gerade durch das im Letzten scheitern. Was haben wir heute? Wir haben heute einen spirituellen Materialismus, weil er f\u00fcr viele eine tiefe Glaubens\u00fcberzeugung ist. Ich glaube an die Materie. F\u00fcr sie ist das eigentlich Geistige die Materie. Einer der gro\u00dfen Vertreter der materialistischen Evolutionslehre in Deutschland war zu Zeiten R. Steiners Ernst <b>Haeckel<\/b>. Jener f\u00fcr den R. Steiner gl\u00fchend eingetreten ist. Er schreibt eine Abhandlung: \u201eHaeckel und seine Gegner\u201c.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Er verteidigt den Haeckel absolut, gegen alle jene, die in die Evolutionslehre irgendwelche spirituellen Phantasien hineintragen wollen. Weil das v\u00f6llig ungesund ist. Entweder ich komme mit klaren geistigen Wahrnehmungen dazu, zu wissen, welche geistigen Kr\u00e4fte da gerade wirken, dann ist es gesund. Aber wenn ich sie erspekuliere aus dem Verstand, mit dem Gef\u00fchl im Hintergrund, es w\u00e4re so sch\u00f6n, ich bin ein gl\u00e4ubiger Christ, also muss es so sein. Nein, das ist der Sache nicht gewachsen, das f\u00fchrt absolut ins Luziferische hinein, es mag erhebend sein und viele Leute begeistern, aber geistig gesehen ist es schwachsinnig, weil es nicht der Realit\u00e4t, nicht der Wirklichkeit entspricht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Daher, so leid es mir tut, so sehr ich Sympathie f\u00fcr viele moderne Gehirnforscher hege, die noch dieses Geistige im Glauben hatten, jetzt mit M\u00fche und Krampf versuchen, das in ihre Forschungsarbeit hinein zu interpretieren. Und an den unm\u00f6glichsten Stellen Geisterl hinsetzen, die in Wahrheit aber gar nicht da sind. Das ist Aberglaube. Ich muss dorthin kommen, dass ich erkenne, dass das, was als Materie erscheint selbst etwas Geistiges ist, die \u00e4u\u00dfere Erscheinungsform des Geistigen. Dann muss ich durch diese Barriere durch uns schauen welche geistigen Schichten gibt es, dann komme ich in die \u00c4therwelt, in die Seelenwelt\/Astralwelt komme, und dann erst zu etwas Geistigen. Und dann ist es auch noch nicht gleich das wirklich eigensch\u00f6pferische Geistige, sondern ein geschaffenes Geistiges, dann erst komme ich in die Quelle hinein. Da sind eine Menge von Stufen zu \u00fcberwinden dorthin. Man darf sich aber nicht ersparen den Weg dorthin mit M\u00fche zu erkaufen und gleich dorthin springen zu wollen, weil dann falle ich in Wahrheit einer luziferischen Phantasieerscheinung zum Opfer. Dann ist es nicht Phantasie, sondern Phantasterei. Das ist der gro\u00dfe Unterscheid. Wirkliche k\u00fcnstlerische Phantasie oder auch wissenschaftliche Phantasie sch\u00f6pft aus der geistigen Wirklichkeit, ohne sie noch bewusst als solche zu erleben, sondern als Phantasiebild. Das gibt es bei vielen Forschern, bei K\u00fcnstlern immer wieder. Aber Phantasterei darf es nicht sein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Phantasterei entsteht dort, wo ich meine Wunschvorstellungen hinein projiziere in die Dinge. Dann wird es ganz falsch. Dann komme ich auf Abwege. Daher sind die, die das alles streng materialistisch erkl\u00e4ren wollen, die sind am richtigen Weg, die sto\u00dfen irgendwann an die Wand und die Wand ist so real, dass ich sie nicht mehr leugnen kann. Dann wird es ein Leichtes sein, dass sie die ersten sind, die zu geistigen Wahrnehmungen dort kommen. Schon das massive Ansto\u00dfen an die Wand ist eine geistige Wahrnehmung. Es ist in Wahrheit schon dieses hinaustasten in die n\u00e4chst h\u00f6here Ebene. Ich muss bis dorthin gehen, wo ich mit dem Verstandesdenken und mit der \u00e4u\u00dferen, auf das Sinnliche gerichteten Forschung kommen kann, dann sto\u00dfe ich an die Wand, dann geht es durch. Dann fange ich an wirklich im \u00e4therischen Selbst zu tasten und mir dessen bewusst zu sein.<\/p>\n<p>Bei den \u00c4gyptern ist es so zutreffend geschildert, wenn die den \u00c4therleib darstellen, den <b>\u00c4therleib KA<\/b>. Ka ist ein sehr gutes Wort, weil es darauf hindeutet, dass es die Kraft ist, die den physischen Leib formt, dessen waren sie sich bewusst. Ka, das kantige, das ist richtig, weil sie haben gemerkt, dass es das \u00c4u\u00dfere durchformt. Wenn sie Ka darstellen, dann stellen sie es in menschlicher Gestalt dar, aber oben \u00fcber dem Kopf sind zwei abgewinkelte Arme, das ist immer der Ka, weil sie das genau so erlebt haben. Aber noch mit einem anderen Bewusstsein als wir es haben. Wenn wir heute ins lebendige Denken \u00fcbergehen, das Hinaustasten ins \u00c4therische, das k\u00f6nnen wir heute lernen, damit \u00f6ffnen wir das Tor in die geistige Welt, wir haben dann auch noch das Verstandesdenken aber damit machen wir das Tor zu. Wir m\u00fcssen wissen, alles was wir in Verstandesbegriffe fassen, damit mache ich das Tor zu. Wenn ich wie R. Steiner Geisteswissenschaft betreibe und anfange sie den Menschen mitzuteilen oder das in B\u00fcchern niederschreibe, dann passiert genau das, ununterbrochen, ich sch\u00f6pfe etwas aus dem Geistigen, mache das Tor zu und \u00fcbersetze es in etwas Verstandesm\u00e4\u00dfiges, es geht nicht anders. Es geht jedenfalls so lange nicht anders, als ich nicht unmittelbar durch meine \u00c4u\u00dferungen, die anderen dorthin bringen kann, dass sie es selbst auch erleben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wenn mehr Menschen soweit sind, dass sie diese F\u00e4higkeit der geistigen Wahrnehmung haben, dann kann man mit denen anders kommunizieren. Dann erleben sie das gleiche, zwar von ihrem individuellen Standpunkt, aber doch ein Gemeinsames. Aber solange das nicht der Fall ist, muss ich immer etwas herausholen, Tor zu, damit ich nicht irritiert werde, dann in Verstandesbegriffe \u00fcbersetzen, im Grunde bei jedem einzelnen Satz, den ich niederschreibe, bei jedem Wort, das ich w\u00e4hle. Ununterbrochen auf \/ zu. Das Zumachen ist immer der schmerzliche Punkt, man denkt sich, Oh Gott, wie wenig habe ich von dem hereinholen k\u00f6nnen. Das ist das Problem. Einen winzigen Bruchteil davon. Aber es muss f\u00fcr den Anfang gen\u00fcgen.<\/p>\n<p>Diese Dinge finden wir wieder in der Beschreibung in der Apokalypse des Johannes \u00fcber die Gemeinde von Philadelphia, der Gemeinde der Bruderliebe. Die Bruderliebe wird sich am st\u00e4rksten entwickeln aus dem Wirtschaftsleben heraus. R. Steiner hat eine Dreigliederung des sozialen Lebens beschrieben: Geistesleben (Bildung, Religion, Wissenschaft, etc.), Rechtsleben, Wirtschaftsleben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>R. Steiner hat sie verbunden mit den drei gro\u00dfen Idealen der franz\u00f6sischen Revolution: Freiheit, Gleichheit, Br\u00fcderlichkeit. Die Zuordnung <b>Liberdade <\/b>f\u00fcr das <b>Geistesleben<\/b> kann man ganz gut nachvollziehen. Im Rechtsleben w\u00e4re Freiheit nicht das Richtige, weil frei hei\u00dft, jeder macht was er will. Ob es einem anderen schadet oder nicht, egal. Das muss das Gesetz der Gleichheit sein. Es darf sich nicht einer anma\u00dfen, das ist meine Freiheit, aber nicht die der anderen. In der <b>Wirtschaft die Br\u00fcderlichkeit<\/b>, die ist zu einem Teil schon im Wirtschaftsleben realisiert heute. Obwohl wir das gar nicht glauben. Es hat n\u00e4mlich nichts damit zu tun mit dem sentimentalen Gedanken, wir sind alle Br\u00fcder uns haben uns alle lieb. Das Gef\u00fchl ist ok, aber alleine zu wenig. Wir wissen, wenn man darauf baut, wird es in der Regel nicht funktionieren. Weil es irgendwer aus irgendwelchen Gr\u00fcnden dann doch nicht durchh\u00e4lt. Gerade wenn es um viel Geld geht, dann ist es vorbei mit der Br\u00fcderlichkeit. Oder der andere ist ein Bruder, der eine andere Meinung hat, die man selber nicht toleriert. Dann kommt das Ber\u00fchmte: <i>\u201eUnd willst du nicht mein Bruder sein, dann schlage ich Dir den Sch\u00e4del ein.\u201c<\/i> Nein!<\/p>\n<p>Diese Br\u00fcderlichkeit, die hier gemeint ist, ist eine, die in der Struktur des modernen Wirtschaftslebens drinnen liegt. Weil wir weggekommen sind von der Selbstversorgung, ich arbeite f\u00fcr meinen Eigenbedarf, als Selbstversorger, Hauswirtschaft, sondern wir arbeiten immer f\u00fcr andere. Wir werden keinen Gewinn machen, wenn wir an den Menschen, die unsere Kunden sein sollen, vorbeiproduzieren. Weil dann wird es keiner kaufen. Man kann ihnen zwar mit Schm\u00e4h einreden, dass sie etwas brauchen, was sie gar nicht wollen, aber nachhaltig ist das nicht. Das ist ein Grund f\u00fcr Wirtschaftskrisen, weil vorbeiproduziert an den Menschen. Gesund l\u00e4uft die Wirtschaft dort, wenn ich wei\u00df, was die Leute wollen, was sie brauchen und ich ihnen das geeignete Produkt zu einem vern\u00fcnftigen Preis bieten kann. Mit dem werde ich erfolgreich sein. Das wird in der Wirtschaftsentwicklung drinnen sein. Ideale erreicht man nie zu hundert Prozent. Das ist der Polarstern nach dem man navigiert. Er gibt uns die Richtung. Das zur Br\u00fcderlichkeit bei der Gemeinde von Philadelphia.<\/p>\n<p><i>\u201eUnd an den Engel der Gemeinde zu Philadelphia schreibe: Es spricht zu euch, der da heilig ist, der Wahrhaftig ist, der den Schl\u00fcssel Davids hat, wenn er aufschlie\u00dft, schlie\u00dft niemand zu, und wenn er zuschlie\u00dft, schlie\u00dft niemand auf. Ich durchschaue dein Tun. Siehe, ich habe bewirkt, dass vor Dir die T\u00fcre offen ist, und dass niemand sie verschlie\u00dfen kann.\u201c<\/i> Man k\u00f6nnte als Nachsatz sagen: au\u00dfer Du selbst! Der Schl\u00fcssel Davids ist der Schl\u00fcssel, der das Tor zur geistigen Welt \u00f6ffnet oder schlie\u00dft. Heute in nachchristlicher Zeit, das betrifft auch die Zeit in der der Johannes schreibt, da ist das Mysterium von Golgatha bereits vollzogen, er sp\u00fcrt, dass in dem menschlichen ICH eine Kraft drinnen ist, die \u00fcber diesen Schl\u00fcssel Davids verf\u00fcgt. Jetzt aus der eigenen Kraft des ICH heraus. Interessanterweise ist in der Bibel nur zwei Mal vom Schl\u00fcssel Davids die Rede, einmal im Alten Testament, im Buch Jesaia, 22. Kapitel und das zweite Mal hier in der Apokalypse des Johannes, und zwar wirklich mit Bezugnahme auf diesen Text von Jesaia auch, weil dort geht es auch um das Aufschlie\u00dfen und Zuschlie\u00dfen. Es ist \u00e4hnlich formuliert, aber wenn man es sich genauer anschaut, geht es dort darum, dass von der geistigen Welt aus das Tor ge\u00f6ffnet oder geschlossen wird. Jetzt sind wir es selbst, die es \u00f6ffnen oder schlie\u00dfen. Ein kleiner aber wichtiger Unterschied.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>F\u00fcr einen gr\u00f6\u00dferen Teil der Menschen wird das m\u00f6glich sein in der n\u00e4chsten Kulturepoche in der Gemeinde von Philadelphia. Und es wird einen Teil der Menschheit geben, die an das nicht herankommen, die zur\u00fcckbleiben. Die im \u00c4u\u00dferen bleiben. Die dann sogar einen gewissen Abstieg durchmachen, die vielleicht noch genial im Erfinden \u00e4u\u00dferer Dinge sind, sie werden sicher eine hohe \u00e4u\u00dfere Intelligenz haben, aber sie werden geistig nicht produktiv sein k\u00f6nnen, sie werden die Wissenschaft nicht weiterbringen k\u00f6nnen aus eigener Kraft. Sie werden gewisse ahrimanische Inspirationen bekommen, weil der Ahriman ist einer, der dem Menschen seine Inspirationen aufdr\u00e4ngt. Aber wir haben allerdings auch die M\u00f6glichkeit mit dem Schl\u00fcssel Davids auch das Tor gegen\u00fcber ihn zuzumachen. Dort wo er uns fehlleiten will.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dieser Schl\u00fcssel, der dient auch dazu den Zugang zum Reich der Widersacher zu \u00f6ffnen und zu schlie\u00dfen. Es geht nicht nur um die obere geistige Welt. Es ist ein Universalschl\u00fcssel. Er sperrt auch zum Tor des Abgrunds. Es wird alles geschildert in der Apokalypse. Es geht ganz wesentlich auch darum das Tor des Abgrunds zu \u00f6ffnen, und das, was wir jetzt nicht brauchen k\u00f6nnen hineinzusperren, aber auch, das herauszulassen, was wir brauchen als Anregung, eben als Widerstand an dem wir reifen k\u00f6nnen. Das sind genau die Widerst\u00e4nde. Gesund ist der \u00e4u\u00dfere Forscher, der bis an die Grenze geht, an der er mit seinem Verstand scheitert und dann durchbricht. An dieser Grenze steht der Ahriman. Dann durchbricht er sie und kommt aber nicht ins ahrimanische Reich, wenn er es richtig macht, sondern genau in die obere Welt. Das ist in Wahrheit der ahrimanische Deckel, der da dr\u00fcber liegt, den kann man dann durchsto\u00dfen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das hei\u00dft es werden in dieser Gemeinde von Philadelphia, in der n\u00e4chsten Kulturepoche, tats\u00e4chlich die Menschen, die nicht ins Geistige hinein k\u00f6nnen, angewiesen sein auf die anderen, auch f\u00fcr ihre eigene Entwicklung. Es wird nicht nur eine Spaltung in zwei Reiche sein, sondern es wird bis zu einem gewissen Grad die Einsicht da sein, auch bei Ahriman selber, dass sie die geistig produktiven Menschen brauchen, um da unten neue Impulse hinein zu bringen. Ahriman wir nur versuchen, das so streng zu kontrollieren, dass die Impulse, die hereinkommen, dann nur f\u00fcr seine Zwecke benutzt werden. Er wird wissen, er ahnt es jetzt schon, dass durch ein menschliches ICH, durch die Kraft der menschlichen ICHe, sch\u00f6pferische Impulse hinein kommen. Die werden gebraucht werden. Da wird die Verwandlung der Natur- und der Erdenwelt schon gigantische Ausma\u00dfe angenommen haben. Wenn man die Goethe-Zeit vergleicht mit dem, wie wir die heutige Welt sehen und haben, wie wir sie erleben, namentlich in den Gro\u00dfst\u00e4dten. Da hat sich schon viel ver\u00e4ndert, nicht alles zum Vorteil. Das wird noch in viel h\u00f6herem Ma\u00dfe geschehen. Ob zum Vorteil oder zum Nachteil, das wird man sehen. Wenn diese sch\u00f6pferischen Impulse von oben nicht kommen, wird es nur zum Nachteil sein. Dann wird es nur Zerst\u00f6rung bringen. Denn die ahrimanischen Kr\u00e4fte zerst\u00f6ren nur das Alte, mechanisieren es, technisieren es, und bringen einen Totenmechanismus hervor. Mehr k\u00f6nnen sie nicht. Das k\u00f6nnen hochintelligente Maschinen sein. Indem sie den \u00e4u\u00dferen Verstand benutzen k\u00f6nnen. Das l\u00e4sst sich alles machen. Die Maschinen der KI sind dann alle mit einander vernetzt. Was eine Maschine an einem Ort lernt, kriegen alle anderen Maschinen auf der Welt sofort mit. In ewig steigendem Tempo. Das wird sehr bald kommen. Es ist nur zu hoffen, dass die Menschen mit ihren geistigen F\u00e4higkeiten dem auch gewachsen sind. Daran sieht man, dass wir heute in einem ziemlichen Zugzwang stehen. Weil die von den ahrimanischen M\u00e4chten vorangetriebenen Entwicklungen werden sehr schnell kommen. Das kann man heute schon ahnen, wenn man sich das Tempo der technischen Entwicklung ansieht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Dinge unseres t\u00e4glichen Lebens, wie lange gibt es die? Das Smartphone gibt es seit 2007. Da hat Apple das erste Internet-Telefon heraus gebracht. Das ist etwa 13 Jahre her. Heute ist es weltweit, in jedem Dorf der dritten Welt, mit allen Plus und Minus. Es kommt nicht darauf an, dass die Technik per se b\u00f6se ist, sondern b\u00f6se wird sie, wenn ich sie falsch verwende. Wenn sie richtig entwickelt werden, wenn sie menschengerecht und geistgem\u00e4\u00df gebaut werden, sodass sie ein Werkzeug sein k\u00f6nnen, um geistige Impulse zur Verwandlung der<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Erdenwelt herein zu tragen, wenn sie dabei mitwirken k\u00f6nnen, dann sind sie hochwillkommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Trotzdem \u2013 alles was Technik ist hat zerst\u00f6rende Kr\u00e4fte. Es ist ein Krankheitsprozess, dem ein Heilungsprozess entgegen gesetzt werden muss. Daher ist die biologisch-dynamische Landwirtschaft ein wichtiger Heilungsprozess in der Landwirtschaft, man kann sprechen von einer Erdheilung. Man wird sehen, dass es f\u00fcr die Zukunft wichtig sein wird, dass ein richtiges Gleichgewicht zwischen den heilenden und den abbauenden Kr\u00e4ften zu haben, wir brauchen beides. So wie wir sie in unserem Organismus auch brauchen. Wir brauchen die abbauenden Kr\u00e4fte genauso wie die aufbauenden. F\u00fcr die abbauenden ist der Herr Ahriman vornehmlich zust\u00e4ndig. Das ist eine seiner wesentlichen Aufgaben. Durch ihn wirkt das Todeselement. Das Geistige, das wir entwickeln, also unser freies Geistiges, das wir entwickeln, muss best\u00e4ndig dem Tod abgerungen sein. Daher ist diese Begegnung immer wieder da. Sie ist an sich nichts B\u00f6ses. Sie ist nur b\u00f6se, wenn wir uns ganz auf die eine Seite hineinfallen lassen. Wenn nach dem Tod nicht immer wieder die Auferstehung folgt. Im Kleinen ist das immer wieder dort, wo ich mit den Verstandesbegriffen absterbe und mit einem lebendigen Denken wieder auferstehe. Dort f\u00e4ngt es an. Heute. Sofort. Im gr\u00f6\u00dfere Ma\u00dfstab zur Zeit der Gemeinde von Philadelphia. Jetzt sind es noch wenige, die voraus gehen k\u00f6nnen. Das was wir jetzt tun wird in n\u00e4chster Zeit nicht die ganze Weltbev\u00f6lkerung antreiben, weil viele Menschen noch durch die starke Absterbephase durchgehen m\u00fcssen. Die ist notwendig, ist Voraussetzung daf\u00fcr, um diesen bewussten Schritt ins Geistige tun zu k\u00f6nnen. Weil sonst w\u00e4re es h\u00f6chstens ein R\u00fcckfall in alte Kr\u00e4fte. Das w\u00e4re noch schlechter.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Mit alten geistigen Kr\u00e4ften kann man nicht in die Zukunft gehen. Obwohl vorerst gewisse alte Kr\u00e4fte aufbewahrt werden m\u00fcssen. Weil wir mit dem neuen Weg noch gar nicht so weit sind. Naturv\u00f6lker z. B., dort kommen wir mit den neuen Kr\u00e4ften noch gar nicht hin. R. Steiner sagt, es werden bestimmte alte Naturv\u00f6lker bewahrt werden m\u00fcssen f\u00fcr eine sp\u00e4tere Zukunft, weil diese alten Kr\u00e4fte h\u00e4ngen mit der Leiblichkeit zusammen, es sind geistige Kr\u00e4fte, die sich auf das Leibliche st\u00fctzen, so wie das alte Hellsehen auch mit den leiblichen Kr\u00e4ften verbunden war, mit dem Geistigen, das hinter dem Leiblichen steckt. Der Leib ist nicht nur was Stoffliches, dahinter steckt ja auch etwas Geistiges. Mit diesen Kr\u00e4ften haben sie gearbeitet, diese Kr\u00e4fte werden tats\u00e4chlich durch Vererbung weitergegeben, wurden und werden weitergegeben. Diese Kr\u00e4fte, die wir heute auf dem neuen Weg noch nicht erreichen k\u00f6nnen, die m\u00fcssen durch diese V\u00f6lker aufbewahrt werden. Bis dann ein Zeitpunkt kommt, wo man das auch vergeistigen kann, wo unsere geistige Entwickelung so weit fortgeschritten ist, dass wir auch an das herankommen, an das wir heute noch nicht herankommen. Das werden gerade die wesentlichen Kr\u00e4fte sein, um die Erde dann vollst\u00e4ndig zu verwandeln. Da geht es gerade um die Kr\u00e4fte, die das Irdische verwandeln. Es ist leichter in h\u00f6here, irdische, geistige Bereiche hineinzukommen, als in das, was die Erde verwandelt. Das ist am allerschwersten, das werden wir als letztes lernen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein erster Weg, eine gesunde Verwandlung zu bringen, die n\u00e4mlich nicht nur Folgen hat, wenn die Erde besteht, sondern die auch Folgen hat, f\u00fcr die Zukunft. D. h. wenn die Erde einmal vergangen ist und eine n\u00e4chste Entwicklungsstufe beginnt, die hier in der Apokalypse das Neue Jerusalem genannt wird, das spielt sich nicht mehr auf der Erde in unserem heutigen Sinn ab, sondern das ist eine neue Welt, wo auch die Natur anders aussehen wird. Um diese Welt vorzubereiten, brauchen wir gerade die Kr\u00e4fte, um die Erde zu verwandeln. Das was wir von der Erde verwandeln f\u00fcr die Zukunft einer neuen Welt, das wird dann unser neuer Planet sein. Es ist daher ganz wichtig, dass die Naturbegabungen, die es bei bestimmten V\u00f6lkern gibt, die auch leiblich bedingt sind, dass davon etwas bewahrt bleibt. Soviel zu der Art, wie geht man um mit den letzten Resten von Naturv\u00f6lkern, die es noch gibt. Wie schaut man, dass diese Kr\u00e4fte bewahrt werden. Wie kann man aber auch von ihnen etwas lernen, es beleuchten mit den im Grunde f\u00fcr diesen Bereich noch geringen geistigen Kr\u00e4ften, die wir heute haben. Wir m\u00fcssen immer mehr lernen diese Naturkr\u00e4fte zu durchschauen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Das sind die st\u00e4rksten Kr\u00e4fte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Da ist die Komplikation. Da sind die Widersacherm\u00e4chte auch drinnen. Da sind aber hohe positive Hierarchien auch drinnen. Wenn ich sage Positiv \/ Negativ, meine ich das nicht moralisch, irgendwie wertend, sondern wie bei der Elektrizit\u00e4t Plus \/ Minus. Das Minus geh\u00f6rt auch dazu. Wir sollten uns nicht w\u00fcnschen, dass durch irgendeinen g\u00f6ttlichen Ratschluss morgen die Widersacher besiegt w\u00e4ren. Dann w\u00e4re es mit unserer Entwicklung vorbei. Dann h\u00e4tten wir nicht Frieden und Freude und w\u00e4ren an unserem Ziel, sondern dann w\u00e4re unsere Entwicklung abgeschnitten. Wir brauchen die Auseinandersetzung mit diesen Kr\u00e4ften. Die brauchen wir noch lange.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aber sie wird zum Schluss dazu f\u00fchren, dass auch die Widersacher erl\u00f6st werden, zumindest als M\u00f6glichkeit steht das im Raum. Es steht auch im Raum, dass es zumindest ein Teil der Menschheit nicht schafft mit dieser Entwicklung mitzugehen, dann wird auch ein Teil der Widersacherkr\u00e4fte nicht erl\u00f6st. Die bilden dann eine eigene Welt, die aus der weiteren Entwicklung ausschert und einen eigenen Weg geht, wo das eigentlich Sch\u00f6pferisch-Geistige keine Rolle mehr spielt. Den Zugang dazu haben sie dann endg\u00fcltig verloren. Das ist in Wahrheit auch die schrecklichste Strafe, die man dem Ahriman antun k\u00f6nnte. Die Strafe daf\u00fcr, dass er eigentlich das \u201eOpfer\u201c gebracht hat, die Rolle des Widersachers zu \u00fcbernehmen. D. h. er hat jetzt schon die ganze Zeit Schwierigkeiten damit und leidet unter einer geistigen Entbehrung, dann wird er noch dazu verdammt, dass er ganz ausschert und nie wieder ans Geistige herankommt. Das w\u00e4re was ganz Schlimmes.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Daher wird gerade in der Gemeinde Philadelphia in der n\u00e4chsten Kulturepoche bei den Menschen, die bereits das Geistige in hohem Ma\u00dfe erleben k\u00f6nnen, genau dieses Bewusstsein auftreten, dass ihre Aufgabe ist, zu erkennen, wozu die Widersacher da sind, sich mit ihnen zu verbinden und zu ihrer Erl\u00f6sung beizutragen. Das wird eine bewusste Erkenntnis sein. Nach R. Steiner, die manich\u00e4ische Aufgabe der Zukunft. Nicht gegen das B\u00f6se zu k\u00e4mpfen, sondern sich damit zu verbinden und sie von innen her zu erl\u00f6sen. Wie es Morgenstern sagt: \u201eLiebe das B\u00f6se gut!\u201c Dem wirklich Liebe entgegenzubringen, Liebe nicht als sentimentales Gef\u00fchl, sondern als eine wirksame Lebenskraft. R. Steiner nennt nicht den Astralleib oder die Seele, als den Ort der mit Liebe zusammenh\u00e4ngt, das w\u00e4re das Liebesgef\u00fchl, das soll schon dazugeh\u00f6ren, das ist aber die kraftlose Seite davon. Der eigentliche Liebesleib ist der \u00c4therleib. \u00c4therkr\u00e4fte sind Liebeskr\u00e4fte indem sie Lebenskr\u00e4fte sind. Sie schaffen leben, sie beleben, sie heilen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wenn ein Mensch aus diesen Lebenskr\u00e4ften heraus lebt, das beginnt schon beim lebendigen Denken, das man schulen kann, durch die Philosophie der Freiheit, und wenn das wirklich beginnt mein Leben zu erf\u00fcllen, und ich aus dem sch\u00f6pfen kann, dann habe ich einen \u00dcberschuss an Lebenskr\u00e4ften, die ich anderen schenken kann. Wenn der Wille beim anderen da ist es aufzunehmen. Und die Offenheit. Ich muss selber aufpassen, dass ich nicht anfange jemand mein Geschenk aufzudr\u00e4ngen. Sondern man kann es hinstellen, es ist noch eingepackt, wenn du neugierig bist und es dich interessiert, dann mach auf und schau hinein, ob es f\u00fcr dich interessant sein k\u00f6nnte. Du kannst es aber auch in den Mistk\u00fcbel werfen. Wenn ich es als Geschenk gegeben habe, dann ist es weg. Tu damit, was du willst. Das darf mir als Schenkender nicht mehr wehtun. Denn sonst h\u00e4tte ich eigentlich meinen Egoismus drinnen. Das Geistige gibt, ob es angenommen wird oder nicht. Gerade heute.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In vorchristlicher Zeit hat man den Menschen, die sich vorbereitet hatten, Geschenke einfach gegeben und sie konnten das nehmen. Heute ist das anders, weil, wenn ich heute ein geistiges Geschenk gebe, dann hat das einen Einfluss auf den Menschen, wenn er es aufnimmt. Es verwandelt ihn. Das muss er wollen. Das darf nicht einfach passieren. Sozusagen: \u201eich behandle Dich jetzt!\u201c Dann ist es nicht gut. Man muss so lange warten, bis er es nimmt. Vielleicht stellt er es zehn Jahre in eine Ecke irgendwo, irgendwann kommt er darauf, was steht denn da in dem verstaubten Eck, was ist das? Ein Buch, aha, interessant! Dann ist vielleicht der Zeitpunkt reif. Das ist auch ein Aspekt der wirklichen Br\u00fcderlichkeit, die erst dann da sein wird, weil dann auch erst die Erkenntnisf\u00e4higkeit da ist: was braucht der Andere? Auch Geistig. Ich gebe Dir etwas, von dem ich sehe und sp\u00fcre, das k\u00f6nntest du brauchen. Da steckt eine geistige Wahrnehmung dahinter, das passt jetzt f\u00fcr dich. In hohem Ma\u00dfe ist das so, wenn ein Geisteslehrer einem Geistessch\u00fcler r\u00e4t bestimmte Dinge zu machen. Dann darf er ihm eigentlich nur etwas raten, bei dem er sp\u00fcrt es ist bei diesem Sch\u00fcler schon reif, das passt f\u00fcr dich. Wenn er auf das nicht achtet und den Sch\u00fcler in seiner individuellen Eigenart nicht erkennt, dann geht das schief. Daher ist es heute besser auf einen geistigen Lehrer im alten Sinn zu verzichten. Vielleicht ein Buch herzunehmen, es zu lesen und wieder weglegen. Aber nicht wo ein Meister mich leitet, du musst das tun, du musst jenes tun, aber dabei dieser sogenannte \u201eMeister\u201c gar nicht sp\u00fcrt, dass der Weg des Sch\u00fclers ein ganz anderer sein muss. Da ist eine ganz hohe Verantwortung. Die Art, wie man Geistiges weitergibt, muss absolut freilassend sein. Muss ganz auf die Freiheit des Menschen gebaut sein. Kein Druck in irgendeiner Richtung. Man kann von was erz\u00e4hlen, aber wenn ich merke, er tut nicht mit, dann Ende. Man kann \u00fcber viele sch\u00f6ne andere Dinge auch sprechen. Und ist viel besser.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>In der n\u00e4chsten Kulturepoche Philadelphia wird es ein ganz entscheidender Faktor sein, wie die Menschen miteinander umgehen k\u00f6nnen. Es wird die Scheidung der Geister zu dem Zeitpunkt schon sehr deutlich geben. Menschen die sich aus dem ICH heraus ins Geistige erheben k\u00f6nnen und andere, die das nicht k\u00f6nnen, die zwar sehr intelligent sind, aber sich nicht f\u00fcr das Geistige \u00f6ffnen k\u00f6nnen. Das Wichtige wird sein, dass man da eine Kommunikationsbasis findet, etwas Gemeinsames, wo man sich begegnen kann. Weil sonst endet es letztlich im Krieg aller gegen alle. Wo einer den anderen nicht mehr versteht. Das gilt dann f\u00fcr alle, weil wenn der geistig Entwickelte den geistig weniger Entwickelten nicht mehr verstehen kann, dann ist der auch Schuld, dass die Kommunikation nicht stattfinden kann und diese Auseinandersetzung kommt. Dieser Krieg aller gegen alle, der dann in der Apokalypse geschildert wird, durch das Zeitalter, wo das Buch mit den 7 Siegeln ge\u00f6ffnet wird, da f\u00e4ngt es an dramatisch zu werden, das ist nach der 7. Kulturepoche. Das hat noch ein bisserl Zeit, das geht etwa ins 6.-8. Jahrtausend n. u. Z. hinauf.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Da wird es notwendig sein, dass diese Verst\u00e4ndnis auch da ist, da werden besonders die geistig entwickelten aufgerufen, ein sehr gro\u00dfes Verst\u00e4ndnis zu entwickeln, f\u00fcr die, die auf den Weg ins Geistige noch nicht mitkommen, die vielleicht auch nicht das Bed\u00fcrfnis danach sp\u00fcren, aber doch einen Weg brauchen, wie sie irgendwann dorthin kommen. Wir sollten sie nat\u00fcrlich nicht endg\u00fcltig hinuntergehen lassen. Da muss uns bewusst sein, dass diejenigen, die ins Geistige noch nicht hineinkommen einige Lektionen im \u00c4u\u00dferen zu lernen haben. Und Dinge in die Welt zu stellen haben, die Verwandlung der Erde, die Technisierung, R. Steiner sagt, dass die Welt im 6.-7. Jahrtausend zu einem selbstt\u00e4tigen elektrischen Apparat verwandelt wird.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Technologie, dieses ahrimanische Element wird bis dahin ein h\u00f6chstes Raffinement entwickelt haben. Das wird das Erdenleben stark bestimmen. Alles was Natur ist, wird in diesen elektrischen Apparat mit einbezogen sein. Es wird ein Naturerleben geben und es wird zu dem Zeitpunkt abh\u00e4ngig sein von dieser Technologie. Die Technik, die Industrie zerst\u00f6rt wahnsinnig viel. Umweltzerst\u00f6rung. Klimakrise. Auch durch die Abgase die kommen. Es sind riesige Einfl\u00fcsse auf das Klima da. Nicht nur durch die Abgase, sondern auch das, was die Menschen geistig in das Leben nach dem Tod hin\u00fcbertragen. Das ist in Wahrheit die viel gr\u00f6\u00dfere Wirkung. Denn wir ver\u00e4ndern die Erde nicht nur durch das, was wir hier unten tun, das ist nur die Vorbereitung f\u00fcr das, was wir dann dr\u00fcben auf der geistigen Seite tun. Das sind die Kr\u00e4fte, die mittun, die Geschicke des ganzen Erdballs zu bestimmen. Letztlich des ganzen Sonnensystems von der geistigen Seite her. Da helfen h\u00f6here Hierarchien mit, aber sie richten sich nach dem, was der Mensch an geistigen Impulsen in den Tod hineintr\u00e4gt, dort durchtr\u00e4gt und dann in die Natur eingewoben wird. Wir arbeiten ununterbrochen daran, auf Erden wenn wir verk\u00f6rpert sind mit \u00e4u\u00dferen Mitteln und von der geistigen Seite wenn wir durch das Leben vom Tod zur neuen Geburt durchgehen. Das geh\u00f6rt zusammen. Wir bereiten uns in Wahrheit die Erde f\u00fcr unsere n\u00e4chste Inkarnation zu \u00e4u\u00dferlich.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dadurch schaukelt sich das Tempo der Inkarnationen hoch. Wir m\u00fcssen uns immer schneller anpassen an Ver\u00e4nderungen, die im Au\u00dfen sind, wir machen auch immer mehr \u00e4u\u00dfere Ver\u00e4nderungen, und wir m\u00fcssen dadurch immer schneller hereinkommen, damit wir \u00fcberhaupt Schritt halten k\u00f6nnen. Um den n\u00e4chsten Schritt nicht zu verpassen. Weil wenn wir einen auslassen, dann haben wir eine L\u00fccke in unserer geistigen Entwicklung. Das beschleunigt im Moment die Spirale. Man muss dann schnell durch das Geistige durchgehen. Das sind heute oft nur Jahrzehnte. Man kann davon ausgehen heute, dass Menschen des Beginns oder der Mitte des 20. Jahrhunderts schon wieder da sind und schon wieder drinnen stehen. Die Welt hat sich gewaltig ver\u00e4ndert seit der Zeit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 \u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es wird also wichtig sein f\u00fcr die Menschen, die in einer gewissen Weise vorangeschritten sind, dass das was sie geistig geben, dass das auch den Menschen, den sie empfangen sollen, angemessen ist und ihrer geistigen Entwicklungsstufe entspricht. Wobei es nicht um h\u00f6her oder niedriger entwickelt geht, weil wir beide Teile brauchen. Wir brauchen diese Zusammenarbeit. Es geht nur darum, dass am Ende beide Str\u00f6mungen zusammenfinden bzw. m\u00f6glichst viele zusammenfinden und aus diesen heraus die Entwicklung weitergeht in dem Neuen Jerusalem, in der neuen Erde, die entstehen wird. Das ist das gro\u00dfe Thema der Apokalypse, das ist das Ziel, worum es geht. Das ist die Perspektive, die wir haben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Da wird in hohem Ma\u00dfe in diesem Zeitalter die F\u00e4higkeit zu entwickeln sein der Intuition, d. h. ein Eins werden mit einem anderen geistigen Wesen, ganz besonders auch in Bezug auf die Mitmenschen. Das ist viel mehr als das, was man heute Mitgef\u00fchl oder Empathie nennt. Diese F\u00e4higkeit soll nat\u00fcrlich gepflegt werden, aber sie wird viel weiter gehen, sie wird so weit gehen, dass man wirklich im geistigen Erleben in bestimmten Momenten Eins wird mit dem anderen geistigen Wesen. Das ist die h\u00f6chste Kraft der Liebe. Sich mit dem anderen geistigen Wesen sich vollkommen vereinigen. Christus hat diese Liebestat f\u00fcr die ganze Menschheit getan. Er verbindet sich ganz mit jedem einzelnen menschlichen ICH. Mit jedem Einzelnen auf individuelle Weise. Die gesamte volle Christuskraft ist f\u00fcr jedes einzelne Menschen-ICH da. Wir k\u00f6nnen heute davon erst einen Teil ins Bewusstsein heben oder nutzbar machen. Das wird ein Riesenthema sein in der Gemeinde von Philadelphia.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>\u201eUnd an den Engel der Gemeinde zu Philadelphia schreibe: Es spricht zu euch, der da heilig ist, der Wahrhaftig ist, der den Schl\u00fcssel Davids hat, wenn er aufschlie\u00dft, schlie\u00dft niemand zu und wenn er zuschlie\u00dft, schlie\u00dft niemand auf. Ich durchschaue dein Tun. Siehe, ich habe bewirkt, dass vor Dir die T\u00fcre offen ist, und dass niemand sie verschlie\u00dfen kann.\u201c\u2026<\/i> Soweit waren wir bereits. \u2026<i>\u201eDeine Kraft ist noch gering, aber du hast mein Wort in deiner Seele bewahrt und hast meinen Namen nicht verleugnet\u201c<\/i>,\u2026 das Wort ist der Christus selber und der Name ist es auch, nur die Steigerung dessen, \u2026<i>\u201eSiehe, ich will bewirken, dass einige aus der Gemeinschaft des satanischen Geistes, die sich zu Unrecht und aus l\u00fcgnerischem Geiste Juden nennen\u201c<\/i>, \u2026 f\u00fcr das Wort Juden k\u00f6nnte man auch Christen einsetzen, das ist damals ja noch Eines, \u2026<i>\u201ezu Dir kommen, um sich zu deinen F\u00fc\u00dfen zu Boden zu werfen. Sie sollen erkennen, dass ich dich liebe.\u201c<\/i><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das k\u00f6nnte man jetzt falsch lesen, indem man sagt, das sind eben die Niederen, die sollen sich zu Boden werfen und sollen froh sein, dass man sie erh\u00f6ren, und sehen, wie sehr sie vom Herrn geliebt werden, im Gegensatz zu denen, die sich da zu Boden st\u00fcrzen. Aber das w\u00e4re ein sehr unchristliches Bild, wenn man es so auffassen w\u00fcrde. Nein!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sie sollen wirklich erkennen lernen, welche Liebeskraft die Menschen durch den Christus aufnehmen kann, am Beispiel derer, die schon vorangegangen sind. Dass sie sehen, es ist m\u00f6glich. Es ist m\u00f6glich! Man muss diese Menschen an diesem Erlebnis teilhaben lassen k\u00f6nnen. Wie diese Liebe in dieser Christus-Kraft liegt, die aber durch das ICH str\u00f6mt, dann unsere ganz individuelle Liebeskraft wird, wie die eine wirksame Kraft ist. An diesem Erlebnis die anderen teilhaben lassen, darum geht es vor allem. Man muss sehr vorsichtig sein beim Fassen dieser Bilder. Man kann das sehr leicht falsch interpretieren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Man sieht auch, dass es immer dringender notwendig wird, nicht am \u00fcberlieferten Buchstaben h\u00e4ngenzubleiben, obwohl er so exakt wie m\u00f6glich ist, aber eben sich zu Bewusstsein kommen zu lassen, das ist der Wegweiser, der mich dorthin f\u00fchrt, wo ich das Eigentliche erst erlebe. Wirklichen Wert hat das, was ich dort erlebe und von dort sch\u00f6pfen kann. Nicht der Buchstabe der da drinnen steht, das ist mittlerweile zu wenig. Damit kann ich nichts bewirken in der Welt. Da wei\u00df ich im Kopf verstandesm\u00e4\u00dfig, was notwendig w\u00e4re oder glaube es zu verstehen. Wirklich verstehen, erfassen, erleben kann ich es dann, wenn es in mir lebendige Kraft geworden ist. Diese lebendige Kraft zeigt sich in der Form imaginativer Wahrnehmungen. Aus dieser imaginativen Wahrnehmung wird es Lebenskraft. Die steckt dahinter. Das sollen die, die sich jetzt zu F\u00fc\u00dfen werfen sollen, sp\u00fcren, dass diese Lebenskraft auf sie \u00fcberstr\u00f6men kann. Sie sp\u00fcren an dem anderen, wie diese Lebenskraft in ihm wirkt, sie sp\u00fcren, wie sie durch ihn wirkt und weiter str\u00f6mt. Wo er sie aber in gewisser Weise auch so dosiert, dass sie der Andere aufnehmen kann.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir wissen einen Kranken m\u00fcssen wir oft stufenweise aufp\u00e4ppeln. Ich kann ihm nicht sagen, morgen darfst wieder einen Schweinebraten essen, sondern wir m\u00fcssen ihn langsam auf ein gesundes Niveau hinf\u00fchren. Ihn langsam anfangen mit dem richtigen zu n\u00e4hren in dem Ma\u00dfe, wie er es eben vertr\u00e4gt. Das ist gemeint mit dem Wort: <i>\u201eSie sollen erkennen, dass ich Dich liebe.\u201c<\/i> Sie sollen wirklich erkennen im positivsten Sinn nicht nur als Wahrheit, sondern als Wirklichkeit. Als Wirklichkeit, die sie auch an sich selber sp\u00fcren. Weil diese Kraft \u00fcberstr\u00f6mt. \u2026<i>\u201eDu hast das Wort meiner Geduld in deinem Herzen bewahrt, und so will ich dich bewahren in der Stunde der gro\u00dfen Versuchung, die \u00fcber die ganze Menschheit hereinbricht.\u201c\u2026<\/i> Es wird eine gro\u00dfe Versuchung geben auch, sich dieser Widersacher-Str\u00f6mung anzuschlie\u00dfen, weil man darf sich nicht vorstellen, dass diese <i>\u201esatanischen Geister\u201c<\/i> schw\u00e4chlich sind oder kein T\u00e4tigkeitspotenzial h\u00e4tten, dass die hilflos w\u00e4ren. Nein! Sie haben gewaltige M\u00e4chte in sich, sie haben eine gewaltige Kraft entwickelt, weil die Menschheitsentwicklung diese Kraft auch braucht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sie haben sogar Kr\u00e4fte, die, wenn es ganz schief l\u00e4uft, ins Schwarzmagische gewendet werden, dann wird es gef\u00e4hrlich, weil dann passiert genau das Umgekehrte, dass sie von der hellen Seite Kr\u00e4fte zu rauben beginnen, wo es nicht so passiert, dass sie aus Liebe geschenkt werden k\u00f6nnen, weil sie das gar nicht wollen, das w\u00fcrden sie zur\u00fccksto\u00dfen, aber sie rauben die Kr\u00e4fte. Sie haben diese Raffinesse, diese Kr\u00e4fte von den eigentlich im positiven Sinn entwickelten Menschen abziehen zu k\u00f6nnen, positiv hier wieder ganz wertungsfrei gemeint, aber in dem Moment, wo es ins Schwarzmagische geht, da wird es schlecht, da wird es b\u00f6se, das f\u00fchrt dazu, dass etwas wirklich ausscheidet aus der Entwicklung. Dazu f\u00fchrt aber eben auch in letzter Konsequenz, wenn man aus den positivsten Absichten heraus den Anderen eine Entwicklung aufzwingen will, was positiv gemeint ist, ich will euch doch ins Geistige f\u00fchren, aber wenn es gegen ihren freien Willen verst\u00f6\u00dft und ich es geistig erzwinge, dann werde ich selber Schwarzmagier. Heute ist die Gefahr daf\u00fcr noch relativ gering. Weil heute noch wenige Menschen ein gro\u00dfes geistiges Potenzial haben, dass sie es missbrauchen k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>Aber zu der Zeit der Gemeinde von Philadelphia, da wird das schon in viel st\u00e4rkeren Ma\u00dfe entwickelt sein, da wird die Zeit der Schwarzmagier beginnen. Und zwar auf beiden Seiten. Es werden viele aus dem positiven Bereich abrutschen k\u00f6nnen, wenn sie mit aller Gewalt die ganze Menschheit zum Guten, wie sie es nennen, f\u00fchren wollen. Das ist fast die noch gef\u00e4hrlichere Verf\u00fchrung, als die durch die ahrimanischen Kr\u00e4fte von unten her. Weil von oben hole ich Kr\u00e4fte aus den geistigen Welten heraus, \u00fcber die Ahriman und seine Scharen gar nicht verf\u00fcgen, f\u00fcge sie dann aber in der Konsequenz, die herauskommt, in das untere Reich ein. Da jubelt Ahriman nat\u00fcrlich. Er kann es nicht erzwingen, aber er kann Menschen verf\u00fchren dazu. Dass sie aus bestem Glauben, trotzdem aus einer Verirrung heraus, es schaffen geistige Kr\u00e4fte von oben da hinunter zu f\u00fchren, die dann falsch verwendet werden. Weil dort die Entwicklung gar nicht reif und bereit daf\u00fcr ist. Da kommt einiges auf uns zu. Wir brauchen uns aber auch nicht f\u00fcrchten davor, wenn die Herausforderungen gewaltig sein werden, gr\u00f6\u00dfer als die, vor denen wir heute stehen. Wir werden bis dahin auch mehr Kr\u00e4fte entwickelt haben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das ist das gef\u00e4hrliche aber vielleicht auch das Gute in unserer heutigen Zeit. Sie zwingt uns ein hohes Entwicklungstempo auf. Wir sind heute als geistig strebende Menschen unheimlich gefordert. Die Anthroposophie, die Geistesstr\u00f6mung, die R. Steiner entwickelt hat, ist jetzt auf dem Punkt, wo sie weiterentwickelt werden muss, mit jedem Einzelnen, der sie ergreift. Weil schon wieder so viel passiert ist in der Zwischenzeit, viel auch in der dunklen Welt passiert ist im 20. Jhdt. wenn man es \u00e4u\u00dferlich anschaut, aber im geistigen Untergrund, nennen wir es ungeistigen Untergrund ist noch viel mehr passiert. Es geht jetzt erst so richtig los. Was alles passiert, das sind \u00e4u\u00dfere Symptome von gewaltigen ungeistigen Kr\u00e4ften, die im Untergrund wirken. Dazu z\u00e4hlt auch die Corona-Krise. Dahinter ist ein gewaltiges Arbeiten dieser dunklen ahrimanischen Kr\u00e4fte. Sie tun es deswegen, dass wir gefordert sind, die Gegenkr\u00e4fte zu entwickeln, um mit beiden gemeinsam die Zukunft zu schaffen. Aus beiden Kr\u00e4ften gemeinsam wird die Zukunft bestehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u2026<i>\u201eAlle Bewohner der Erde m\u00fcssen diese Pr\u00fcfung bestehen. Ich komme \u00fcberraschend schnell,\u2026\u201c <\/i>Also es kommt auf Geistesgegenwart an bei dem Ganzen. Nat\u00fcrlich m\u00fcssen wir unser ganzen Leben lang daran arbeiten, m\u00fcssen hei\u00dft nat\u00fcrlich wollen, es schreibt uns niemand vor, wir k\u00f6nnen es uns selber vorschreiben, wir wissen wie schwer es uns manchmal f\u00e4llt, uns zu dem zu bringen, was wir tun wollen oder tun m\u00f6chten, solange wir es nur m\u00f6chten passiert meistens noch nicht viel, weil wen es anstrengend wird, dann pfeifen wir schon wieder darauf und sagen: morgen ist auch noch ein Tag.<\/p>\n<p>Manchmal ist es aber auch gut, Tage, Wochen, Jahre zu warten. Geduld. Wir m\u00fcssen uns die Geduld aneignen, zu wissen, wann ist der rechte Zeitpunkt mitzuwirken in der Welt. Das wird auch wichtig sein. Einerseits diese Unerm\u00fcdlichkeit zu haben sich weiter zu entwickeln, Kr\u00e4fte zu entfalten, diese Pr\u00fcfungen zu bestehen- Die Pr\u00fcfung besteht aber eben auch darin, die geistigen Kr\u00e4fte zur richtigen Zeit und der richtigen Art in die Welt zu setzen. Sonst ist es sofort wieder vorbei. Sonst richten wir damit Schaden damit an.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u2026<i>\u201cHalte fest, was du innerlich erreicht hast, damit dir niemand deine Krone raube,\u2026\u201c.<\/i> Die Krone ist das Geistselbst, \u00fcber das wir dann verf\u00fcgen. Auch in alter Zeit war die Krone, die sich der Herrscher aufsetzt, war auch das Geistselbst, das der Herrscher hatte, aus dem er sch\u00f6pfen konnte, was ihm aber damals von oben verliehen wurde von den geistigen Welten. Heute m\u00fcssen wir uns die Krone selbst aufsetzen, d. h. wir m\u00fcssen t\u00e4tig werden, um diese Kraft zu erwerben, um sie uns zu Eigen machen. Das Geistselbst ist in gewisser Weise in der geistigen Welt schon vorbereitet, wir m\u00fcssen es das uns nur zu Eigen machen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Das konnten die Menschen in der Vergangenheit noch nicht. Heute m\u00fcssen wir es in uns aufnehmen und dann wird es etwas Eigenes.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u2026<i>\u201eWer \u00fcberwindet, den will ich zu einer S\u00e4ule im Tempel meines g\u00f6ttlichen Vaters machen. Er soll diesen Tempel nicht mehr verlassen. Und ich will den Namen meines g\u00f6ttlichen Vaters in sein Wesen einschreiben und den Namen der Gottesstadt, des Neuen Jerusalem, das sich von meinem g\u00f6ttlichen Vater her aus dem Himmel herniedersenkt, und meinen eigenen Namen, den neuen. Wer Ohren hat, der h\u00f6re, was der Geist zu den Gemeinden spricht.\u201c<\/i><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Die S\u00e4ule im Tempel, was ist die S\u00e4ule, was ist der Tempel? Die S\u00e4ule ist ein Bild f\u00fcr den aufgerichteten Menschen, klassischerweise dreigliedrig, mit Kopf, Mitte (Brustbereich) und Sockel. Die Mitte ist sehr gro\u00df. Mitte ist sehr wichtig. Die S\u00e4ule tr\u00e4gt den Tempel. Tempel im alten Sinn ist ein architektonisches Geb\u00e4ude, ein Geistestempel, so wie R. Steiner das Goetheanum gedacht hat, das erste Goetheanum, oder auch das zweites Goetheanum, ich liebe das erste Goetheanum in seinen Formen, aber das Zeitgem\u00e4\u00dfe ist das zweite. Das erste ist abgebrannt, das zweite steht wirklich in der Gegenwart, diese Kraft ist in den Formen drinnen und im Material, da ist Zukunft drinnen. Das erste Goetheanum war ein Aufbruch, aber zugleich ein Abschluss von etwas Altem, es w\u00e4re dort in Wahrheit nicht weitergegangen, das wusste sicher auch Steiner nicht zu dem Zeitpunkt. Das musste erst passieren in der Silvesternacht. Also auch in einer Zeitenwende, etwas Altes in was Neues bringen. Vor dem stehen wir. Auf einer soliden Basis aufbauen, es dann weiter leben lassen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Was ist der Tempel? Die S\u00e4ule sind die Menschen. 12 S\u00e4ulen, 14 S\u00e4ulen vielleicht, eine Gemeinschaft von S\u00e4ulen. Das sind aber nicht mehr die architektonischen S\u00e4ulen, es sind die Menschens\u00e4ulen. Die Menschheit selbst ist der Tempel. Auf dem Weg dahin helfen die Bauwerke das aufzunehmen. Das hat schon eine Bedeutung. Es hat eine Bedeutung den griechischen Tempel zu erleben. Die romanischen Kirchen zu erleben, vorher noch aus der Krypta, aus den Katakomben herauszuwachsen. Dann in die romanische burgartige Kirche zu wachsen. Dann die Startrampe mit der Gotik, f\u00fcr das Hinauffliegen und das Licht bricht herein, im Barock hebt alles v\u00f6llig ab, die Kuppel ist v\u00f6llig durchl\u00f6ssig, da fliegt es in den Himmel hinaus in Wahrheit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das erste Goetheanum war auch ein Kuppelbau, aber die W\u00e4nde waren durchl\u00e4ssig obwohl es solide Holzw\u00e4nde waren, von der Gestaltung her durchl\u00e4ssig f\u00fcr das Geistige. Das m\u00fcssen sie immer mehr werden. F\u00fcr das Geistige durchl\u00e4ssig. Die S\u00e4ulen werden immer durchl\u00e4ssiger, bis sie gar nicht mehr da sind, weil es sind die Menschen, die da stehen. Die Menschen sind die S\u00e4ulen der Zukunft, aus dem Menschentempel entsteht die Gottesstadt, das Neue Jerusalem. Die \u00e4u\u00dferen Bauwerke, die werden abfallen, die werden zerst\u00e4uben ins Nichts. Das erst wird den Weg ins Neue Jerusalem frei machen. D. h. irgendwann wird die Erde physisch verschwinden, dann \u00e4therisch und astralisch verschwinden, sich dann ins Geistige zur\u00fcckziehen. Dort kommt der gro\u00dfe Umschwung. Das ist der Punkt auf den die Apokalypse hinzielt. Bis dorthin geht das. \u201eUnd der Bau wird Mensch.\u201c<\/p>\n<p>Der Mensch muss sich in der Welt erkennen, und die Welt in sich und er wird die Welt. Er ist die Welt. Hat zeitweise etwas aus sich herausgesetzt, dem man sich gegen\u00fcber stellen kann. Das muss er alles wieder geistig in sich hinein nehmen, verwandeln, daraus entsteht eine neue Welt. Da brauchen wir noch viel Hilfe dazu. Wie sie gestaltet sein wird, h\u00e4ngt von uns ab. Wir werden Hilfe brauchen bei der Umsetzung, so wie ein Architekt den Baumeister braucht, sodass das umgesetzt wird, was er plant. Der Plan, was daraus wird, das liegt an uns. Da arbeiten wir jetzt schon mit. D. h. wir werden immer mehr am Sch\u00f6pfungsgeschehen beteiligt. Wir sind nicht nur Gesch\u00f6pf, sondern auch Mitsch\u00f6pfer. Wir sind in die Pflicht genommen, aber wir k\u00f6nnen uns nur selber verpflichten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wenn das viele nicht tun, dann wird die neue Welt \u00e4rmlich sein. Das ist noch ein weiter Weg, aber und muss bewusst sein, dass jetzt der Anfang zu setzen ist. Sonst kann es viel schneller bergab gehen, als wir uns w\u00fcnschen. Es geht heute schon in die Verantwortung des Menschen. Daher m\u00fcssen wir wissen: Wie gehen wir mit der Erde um? Da m\u00fcssen wir wissen, wir m\u00fcssen der Erde verwandeln. Es gibt kein Zur\u00fcck zur Natur, wie sie fr\u00fcher war. Es muss ein Vorw\u00e4rts sein. Oft wird gesagt, dass die Erde besser dran w\u00e4re ohne Menschen, weil die ruinieren alles, dann kann man das aus heutiger Sicht verstehen, aber dann h\u00e4tte die Erde <b>\u00fcberhaupt keine Zukunft<\/b>. Dann w\u00fcrde sie nur den Zerfallskr\u00e4ften unterliegen. Dass wir sehr viel ruinieren, das liegt daran, dass wir uns auch noch viel dieser Zerfallskr\u00e4fte bedienen. Deshalb m\u00fcssen wir vermehrt in der Zukunft lebendige Kr\u00e4fte hineinf\u00fchren, die aus einem lebendigen geistigen Erleben und am Anfang aus einem lebendigen Denken heraus kommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann werden wir auch die Ideen produzieren, die Pl\u00e4ne entwickeln, die heilsam f\u00fcr die Natur sein k\u00f6nnen. Es muss im Grunde die ganze Erde von der <b>Natur zur Kultur<\/b> werden. Bis in die einzelnen Lebewesen hinein. Wir werden die Pflanzen umgestalten. Wir werden die Tiere umgestalten. Der Mensch wird das machen. Noch w\u00e4hrend unserer Erdentwicklung. Aber nicht durch Gentechnik, wie man es heute versucht. Gentechnik ist ein sehr plumper Versuch, der nur Zerst\u00f6rungskr\u00e4fte f\u00f6rdert. Aber es wird die Verwandlung da sein. Bis ins kleinste K\u00e4ferlein, die kleinste Zelle, die kleinste Bakterie hinein, die auch ihren Nutzen hat. Dann werden auch die negativen Bakterien, die Bazillen, verschwinden, weil wir sie in etwas Gutes verwandeln. Dann werden die Viren verschwinden. Die Viren sind nur eine Zersplitterung von Zellen, im Grunde entstehen Viren durch Zersplitterung von Zellkernen. Da bricht etwas heraus, es ist ein zerst\u00f6rter Zellkern. Das ist der Ursprung. Das bekommt eine eigene H\u00fclle und verteilt sich. Das geht im Grunde aus einem Abbauprozess hervor. Also wenn wir lernen mehr Lebenskr\u00e4fte in die Welt hinein zu legen, und sie in ein Gleichgewicht mit den Abbauprozessen bringen, dann werden solche Probleme auch aufh\u00f6ren. Es ist weniger von Gott gegeben, noch vom Teufel gegeben, sondern wir haben einen langfristigen Einfluss darauf, durch das, wir uns entwickeln. Wenn wir uns geistig weiterentwickeln, verwandeln wir auch die Natur. Das wird eine wesentliche Aufgabe in der sechsten Kulturepoche Philadelphia sein. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n\n<\/div>\n\t\t<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pelo Dr. Wolfgang Peter Aqui encontrar\u00e1 resumos \u00fateis, transcri\u00e7\u00f5es, palavras-chave, etc. Se desejar ajudar a tornar esta documenta\u00e7\u00e3o ainda mais rica, por favor contacte info@anthro.world. Muito obrigado a todos os colaboradores que trabalham arduamente! Data da palestra: Resumo<\/p>","protected":false},"author":1,"featured_media":0,"parent":0,"menu_order":0,"comment_status":"open","ping_status":"closed","template":"","meta":{"footnotes":""},"class_list":["post-2795","page","type-page","status-publish","hentry"],"featured_image_src":null,"yoast_head":"<!-- This site is optimized with the Yoast SEO plugin v28.0 - https:\/\/yoast.com\/product\/yoast-seo-wordpress\/ -->\n<title>Dokumentation zum 14. 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