{"id":2820,"date":"2021-11-28T09:49:25","date_gmt":"2021-11-28T08:49:25","guid":{"rendered":"https:\/\/anthro.world\/?page_id=2820"},"modified":"2021-11-28T09:49:27","modified_gmt":"2021-11-28T08:49:27","slug":"15-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.anthro.world\/pt\/15-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation\/","title":{"rendered":"15. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-dark-gray-color has-text-color\">Pelo Dr. Wolfgang Peter<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Aqui voc\u00ea encontrar\u00e1 resumos \u00fateis, transcri\u00e7\u00f5es, palavras-chave, etc.<\/li><li>Se voc\u00ea tamb\u00e9m gostaria de ajudar a tornar esta documenta\u00e7\u00e3o ainda mais rica, por favor entre em contato <a href=\"mailto:info@anthro.world\">info@anthro.world<\/a><\/li><li>Muito obrigado a todos os colaboradores que trabalham arduamente!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Data da palestra:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sum\u00e1rio<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle wp-block-ub-content-toggle-block\" id=\"ub-content-toggle-block-5a991ad6-edfe-4367-8574-55f3cf8c1581\" data-mobilecollapse=\"false\" data-desktopcollapse=\"false\" data-preventcollapse=\"false\" data-showonlyone=\"false\">\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion\" style=\"border-color: #f1f1f1; \" id=\"ub-content-toggle-panel-block-\">\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title-wrap\" style=\"background-color: #f1f1f1;\" aria-controls=\"ub-content-toggle-panel-0-5a991ad6-edfe-4367-8574-55f3cf8c1581\" tabindex=\"0\">\n\t\t\t<p class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title ub-content-toggle-title-5a991ad6-edfe-4367-8574-55f3cf8c1581\" style=\"color: #000000; \">Do colega ouvinte B. G.<\/p>\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-toggle-wrap right\" style=\"color: #000000;\"><span class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-state-indicator wp-block-ub-chevron-down open\"><\/span><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t<div role=\"region\" aria-expanded=\"true\" class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-content-wrap\" id=\"ub-content-toggle-panel-0-5a991ad6-edfe-4367-8574-55f3cf8c1581\">\n\n<p><span style=\"font-size: revert;\">Wir stehen bei den 7 Gemeinden bzw. den Sendschreiben an die 7 Gemeinden, die 7 Gemeinden repr\u00e4sentieren die 7 Kulturepochen, davon sind 4 bereits abgelaufen, wir stehen jetzt in der F\u00fcnften, da noch im ersten Drittel, sie ist erst so gem\u00fctlich am Anlaufen, aber das Tempo wird noch zulegen. Es kommt einiges auf uns zu. Die Entwicklung beschleunigt sich sehr stark. Die Inkarnationen werden h\u00e4ufiger, wir sprechen ja auch von Reinkarnation, die Inkarnationen folgen relativ dicht aufeinander, lange nicht mehr dieses kosmische Ma\u00df, wo man sagt in einer Kulturepoche kommt man im Durchschnitt zwei Mal, einmal als Mann, einmal als Frau, um das von beiden Perspektiven zu betrachten. Jetzt sind die Inkarnationen sehr viel h\u00e4ufiger. Das wird auch noch zunehmen in der n\u00e4chsten Zeit und dann wieder zur\u00fcckgehen. Wir werden heute auch dar\u00fcber sprechen, wann denn<\/span>\u00a0 <span style=\"font-size: revert;\">das Ende der irdischen Inkarnationen kommt, zumindest f\u00fcr einen gr\u00f6\u00dferen Teil der Menschheit, n\u00e4mlich verh\u00e4ltnism\u00e4\u00dfig bald. Es liegt in gar nicht so ferner Zukunft, wo ein gr\u00f6\u00dferer Teil der Menschheit soweit sein wird, dass sie eine irdische Inkarnation nicht mehr brauchen, um ihre geistige Entwicklung fortzusetzen.<\/span>\u00a0<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Eingeweihte haben schon in der Vergangenheit es geschafft, ihr Leben so zu ver\u00e4ndern, so zu entwickeln, dass sie einer irdischen Inkarnation zumindest f\u00fcr ihre eigene Entwicklung nicht mehr bed\u00fcrfen, z. B. der historische Buddha, oder die Buddhas \u00fcberhaupt, es gab ja mehrere. Die Buddha-W\u00fcrde hei\u00dft, dass man soweit ist, dass man einer irdischen Inkarnation nicht mehr bedarf. Aber es sind auch andere Eingeweihte bereits so weit, dass sie das f\u00fcr sich selbst nicht mehr brauchen, aber dann aus freiem Entschluss doch wieder heruntersteigen zu einer irdischen Inkarnation, um hier zu wirken, weil man gewisse Aufgaben nur in der irdischen Inkarnation erf\u00fcllen kann, um den Menschen hier zu helfen. Es gibt bei den gro\u00dfen Eingeweihten zwei Gruppen, die eine, die so weit ist, dass sie nur noch von dr\u00fcben wirkt aus dem geistigen Bereich, und andere, die zwar auch so weit entwickelt sind, aber ganz bewusst auf die Erde herunter steigen und sich dann sehr oft inkarnieren. Da liegen oft zwischen den Inkarnationen 15-20 Jahre. Sie sind dann in jedem Fall in jedem Jahrhundert verk\u00f6rpert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein solcher Eingeweihter ist z. B. Christian Rosenkreuz, das sagt R. Steiner ganz deutlich. Ein andere bei dem das sicher auch der Fall ist, ist der Meister Jesus, jener salomonische Jesus, der zur Zeitenwende geboren wurde als einer der beiden Jesus-Knaben. Wir haben bereits davon gesprochen, dass zur Zeitenwende zwei Jesusknaben geboren wurden, einerseits der <b>nathanische Jesus<\/b>, der in gewisser Weise die geeigneten Leibesh\u00fcllen f\u00fcr den Christus zur Verf\u00fcgung gestellt hat, wie es aber auch andererseits noch einen <b>salomonischen Jesus<\/b> gab, der sich dadurch auszeichnete, dass er bereits sehr viele Inkarnationen hinter sich hatte als Eingeweihter, er war niemand anderer als der Zarathustra, jener Zarathustra, der auch historisch nicht leicht zu fassen ist, weil es wenig \u00dcberlieferungen von ihm gibt, von dem aber R. Steiner auch sagt, dass er \u00f6fter, viel \u00f6fter inkarniert war, auch in dieser urpersischen Zeit, der zweiten Kulturepoche.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir haben dar\u00fcber gesprochen, wie aus diesen zwei Jesusknaben, oder aus diesen zwei Jugendlichen sp\u00e4ter eine Person wird, indem das ICH des Zarathustra bzw. des salomonischen Jesus in die Leibesh\u00fcllen des nathanischen Jesus hin\u00fcberwechselt. Der war n\u00e4mlich das allererste Mal auf Erden inkarniert und in ihn hat sich verk\u00f6rpert der unschuldig gebliebene Teil des Adamwesens. Zur Zeit des S\u00fcndenfalls, als Adam oder ein gro\u00dfer Teil der Adamwesenheit der luziferischen Versuchung verfallen ist, was durchaus notwendig war, um uns letztlich die Freiheit zu erm\u00f6glichen, dadurch war dieser Sturz aus dem Paradies heraus n\u00f6tig und wichtig. Aber es wurde ein Teil zur\u00fcckbehalten an reinen Seelenkr\u00e4ften, vor allem auch an reinen Lebenskr\u00e4ften, wo es in der Bibel angedeutet wird durch die Worte: Ihr sollt, nachdem ihr jetzt vom Baum der Erkenntnis des Guten und des B\u00f6sen gegessen habt, nicht auch noch vom Baum des Lebens essen. Mit dem Baum des Lebens sind diese \u00c4therkr\u00e4fte des sp\u00e4teren nathanischen Jesus gemeint, der dann erstmals zur Zeitenwende auf Erden geboren wird. Es ist auch ein gewisser Zeitabstand zwischen der Geburt dieser beiden Jesusknaben.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass sie sich dann zu einer Pers\u00f6nlichkeit vereinigen. Im nathanischen Jesus hat in dem Sinn noch kein irdisches ICH Platz gefunden. Das irdische ICH bekommt der Mensch mit den irdischen Inkarnationen. Das beginnt mit der ersten irdischen Inkarnation. Die meisten Menschen hatten zur Zeitenwende aber bereits mehrere oder sogar viele Inkarnationen hinter sich und hatten daher schon so etwas wie ein entwickeltes menschliches ICH, in dem die Freiheit zwar noch nicht wirklich realisiert aber schon deutlich veranlagt war. Bei dem nathanischen Jesus, der das erste Mal da ist, wir wissen das ICH erwacht so richtig erst im 21. Lebensjahr, das \u00dcberwechseln des ICHs des salomonischen Jesus erfolgt aber im 12. Lebensjahr, also bevor beim nathanischen Jesus das ICH ausgebildet war. Daher ist das gar kein Problem, es muss nichts verdr\u00e4ngt werden von dort oder weggehen, sondern es wird eine Pers\u00f6nlichkeit daraus, die jetzt einerseits die perfekten Leibesh\u00fcllen zur Verf\u00fcgung stellt, die also nicht durch den S\u00fcndenfall getr\u00fcbt sind, jedenfalls nicht von der \u00e4therischen Seite, nicht von der astralischen Seite, von der seelischen Seite her, ein gewisser Einschlag ist nat\u00fcrlich drinnen, weil das ganze dennoch durch die Vererbungsstr\u00f6mung gehen muss, damit ein physischer Leib zustande kommt. Der entsteht nicht Hokuspokus aus der Luft heraus. Da sind nat\u00fcrlich Kr\u00e4fte drinnen. Aber es wurden auf jeden Fall die besten Bedingungen geschaffen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Christus zieht dann erst mit der Jordantaufe ein im drei\u00dfigsten Lebensjahr dieser Wesenheit, die man jetzt als Jesus von Nazareth bezeichnen kann als diese eine Individualit\u00e4t. Das alles hat sich in der vierten Kulturepoche abgespielt. In der f\u00fcnften Kulturepoche finden wir bereits sehr stark die Fr\u00fcchte, die uns geblieben sind durch das Erdenleben des Christus, n\u00e4mlich der Impuls, dass das ICH zum Bewusstsein seiner Freiheit aufwachen kann. Das beginnt jetzt erst, dass man auf die freie T\u00e4tigkeit des ICH bauen kann. Bis dahin wurden die Menschen gef\u00fchrt von h\u00f6heren Wesenheiten. Jetzt sind diese h\u00f6heren Wesenheiten nat\u00fcrlich auch noch da und insbesondere der Christus ist da, aber sie agieren nur so, dass sie die Freiheit des Menschen absolut respektieren und nur t\u00e4tig werden, wenn der Mensch es aus seiner Freiheit heraus will, wenn er es zul\u00e4sst .<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h. wir sind heute aufgerufen wirklich das Bewusstsein f\u00fcr unser ICH zu entwickeln, und zwar f\u00fcr die geistige Seite unseres ICH. Jeder hat ein gewisses Gef\u00fchl daf\u00fcr, ich habe ein Ich, ich bin eine Individualit\u00e4t, aber wenn man dann n\u00e4her fragt, was ist das Ich, dann wird es schon schwierig. Wir wissen es ist da, so wie ein Loch in der Wand, ein schwarzes Ding, da ist irgendetwas, aber was das ist, sehen wir nicht. Es ist ein zentraler Punkt in uns. Heute haben wir aber die Chance zu einem geistigen Erlebnis durchzudringen, indem wir als allererstes unser ICH erleben, unsere Individualit\u00e4t. Damit beginnt sich unser Bewusstsein zu wenden in die geistige Welt \u00fcberhaupt, das hat sich in der Vergangenheit abgewendet in Wahrheit von der geistigen Welt, im Grunde schon in der vierten Kulturepoche, also in der griechisch-lateinischen Zeit, geht das f\u00fcr die meisten Leute zu Ende, es ist sogar schon in der \u00e4gyptischen Zeit nur mehr durch entsprechende Einweihungsvorg\u00e4nge zu erreichen, die geistige Welt zu erleben, daher gibt es erst seit dieser Zeit die ganzen Einweihungsriten, die dazu dienen sollen, wieder das Bewusstsein f\u00fcr die geistige Welt zu wecken. Vorher gab es das nicht. Vorher haben die Menschen viel mehr die geistige Welt bzw. die Seelenwelt um sie herum erlebt, als dass sie die \u00e4u\u00dfere Welt bzw. sich selbst erlebt haben. Man darf nicht denken, dass die Menschen in der Vergangenheit die Welt so wahrgenommen h\u00e4tten, wie wir. Das wurde in den vergangenen Vortr\u00e4gen sehr ausf\u00fchrlich geschildert. Da gibt es gro\u00dfe \u00c4nderungen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Seit der \u00e4gyptischen Zeit beginnt aber jetzt dieses Entwickeln der eigenen Innenwelt, des Seelischen, das da drinnen ist, also eine eigene Welt bildet, die durch unser ICH halbbewusst gebildet wird, in dem unser ICH lebt, und wo es langsam merkt, aha, ICH bin darin t\u00e4tig, ICH ver\u00e4ndere diese Welt auch irgendwie. Heute sind wir im Zeitalter der Bewusstseinsseele angekommen, d. h. wir haben heute erst das klare Bewusstsein f\u00fcr die \u00e4u\u00dfere Welt, fr\u00fcher haben die Menschen den Umgang mit der \u00e4u\u00dferen Welt viel instinktiver gepflegt. Sie sind sehr geschickt damit umgegangen, haben aber nicht so genau beobachtet wie wir, schon gar nicht etwas unter das Mikroskop gelegt oder ins Fernrohr gekuckt, sondern es war mehr eine instinktive Weisheit, die da war, namentlich in der \u00e4gyptischen Zeit. Bei den Griechen kommt es dann langsam heraus mit der Philosophie, aber da haben sie am Anfang auch nicht so sehr das Eigendenken im Bewusstsein, sondern sie merken, da kommen Gedanken herein, teilweise mit der Sinneswahrnehmung zugleich, sie haben am Anfang noch nicht das Gef\u00fchl von ich denke, sondern eher es denkt in mir. Dieses Denken kommt herein mit der Sinneswahrnehmung. Das Wort Idee (gr.: idein) h\u00e4ngt mit videin = Schauen zusammen, mit dem Sehen, wirklich mit dem \u00e4u\u00dferen Sehen auch. Aber es war beim Griechen noch so ein letzter \u00dcbergang, wo man noch etwas Geistiges in Form der Ideen mitgeschaut hat. Darauf l\u00e4uft die platonische Ideenschau hinaus. Aristoteles ist dann einer, der sich schon viel bewusster wird, des eigenen Denkens. Das sollten wir heute steigern! Wirklich das Bewusstsein auf das Denken selbst zu richten. Nicht nur auf die fertigen Gedanken. Auch das haben wir besprochen, dass da ein gro\u00dfer Unterschied dazwischen ist, wirklich das eigene Denken zu beobachten, oder nur das Ergebnis des Denkens, n\u00e4mlich die Gedanken, die unter Umst\u00e4nden gar nicht von uns sind, sondern die wir vielleicht irgendwo aufgenommen haben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das meiste was wir heute durch die Bildung aufnehmen sind mehr oder weniger fertige Gedanken, die wir herum tragen, und wenn wir in einer anderen Kultur oder einer anderen Zeit aufwachsen, dann schaut das ziemlich anders aus.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Wenn wir ehrlich sind, haben wir sie wirklich selbst gedacht? Wir haben sie \u00fcbernommen. Wir denken ein bisschen etwas selbst dazu, aber Gro\u00dfteils sind sie einfach da. Das ist aber noch nicht wirkliches Denken. Wirkliches Denken ist dort, wo wir im Grunde aus dem Nichts heraus durch unser Denken Gedanken schaffen. Diese Gedanken sind dann unsere eigenen. Nicht nur unsere Gedanken schaffen, sondern indem wir uns selbst schaffen dadurch. Das merken wir n\u00e4mlich da drinnen. Dass dieses Denken eine geistige T\u00e4tigkeit ist, und eine geistige T\u00e4tigkeit ist eine sch\u00f6pferische T\u00e4tigkeit, und jede sch\u00f6pferische T\u00e4tigkeit beginnt damit, sich selbst als geistiges Wesen immer wieder neu zu erschaffen. Ununterbrochen. Das ist kein Prozess, der einmal fertig ist. Dann sag ist, so bin ich halt. Sondern das geht immer weiter. Wir schaffen uns best\u00e4ndig um. Wir haben daf\u00fcr in den letzten Vortr\u00e4gen das Bild des Ph\u00f6nix, der aus der eigenen Asche steigt geschildert. Ununterbrochen entstehet wir als der sch\u00f6ne Ph\u00f6nix-Vogel und dann ein Lichtblitz oder Feuerblitz, es zerf\u00e4llt wieder zu Asche, aus der m\u00fcssen wir uns wieder neu erschaffen. Das geht ununterbrochen im Grunde in Zeitlosigkeit. Es braucht keine Zeit, passiert aber ununterbrochen. Ewigkeit und Augenblick sind da EINS, sie sind au\u00dferhalb von Raum und Zeit. Dort sind wir.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zu so einem Erlebnis durchzubrechen hei\u00dft eine Ahnung bekommen davon, was das eigene ICH ist. Das zu erleben im Denken zun\u00e4chst. Das ist noch nicht im eigentlichen Sinne Hellsichtigkeit, aber es bereitet es vor. Hellsichtigkeit wird im Grunde daraus, wenn wir es schaffen diesem ganz wachen Denkerlebnis und der Beobachtung dieses Denkens, dazu nehmen auch die Gef\u00fchlsebene, aber jetzt voll bewusst. Da heben wir etwas Seelisches hinein und in diesem Seelischen beginnt sich jetzt dieser<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>geistige Schaffensprozess abzubilden. Es entsteht ein bildhaftes Erleben, das man jetzt als reine Imagination bezeichnen kann. Ein bildhaftes Erleben, das jedoch nichts mehr vom Sinnlichen hat, wenn es in seiner reinen Form ist, sondern das von innen her aufsteigt. Man kann es nicht beschreiben. Wenn wir Seelisch meinen, dann denken wir an Gef\u00fchle, das ist die Oberfl\u00e4che, die wir sehen, aber das ist viel zu wenig, das ist wirklich nur der \u00e4u\u00dferste Schatten, dahinter steckt sehr viel mehr. In der Imagination steigt das auf und wird seelisches Erleben. Es ist ein seelisches Erleben, das mit den Gef\u00fchlen verwandt ist, man k\u00f6nnte sagen, ein viel gr\u00f6\u00dferes und st\u00e4rkeres gef\u00fchlsartiges Erlebnis, mit Sympathie, mit Antipathie, die aber ganz objektiv sind, Sympathie hei\u00dft: ich habe den Willen mich mit einem geistigen Wesen zu verbinden, mich ganz auf dieses einzulassen, ganz EINS zu werden mit dem und es dadurch kennen zu lernen und dann wieder etwas zur\u00fcckzunehmen, dazu brauche ich aber die Antipathie, mich wieder zu trennen. Ohne moralische Wertung, es ist also nicht unsere allt\u00e4gliche Sympathie\/Antipathie, den mag ich, den mag ich nicht, sondern es ist ein ganz objektiver Vorgang, den ich willentlich hervorrufe.<\/p>\n<p>Unbewusst machen wir das heute in jedem sozialen Kontakt, ohne dass wir das bewusst mitkriegen, wir verbinden uns intuitiv mit dem anderen, wenn wir das nicht tun, dann w\u00fcrde wir den anderen nur als \u00e4u\u00dferen Gegenstand sehen, der den Mund bewegt, da kommt Schall heraus, den kann ich registrieren, aber ich erfasse ihn dann als Mensch \u00fcberhaupt nicht, sondern nur \u00e4u\u00dferlich. Der Punkt ist, bei diesem intuitiven Erleben schlafen wir eigentlich ein, wir kriegen es nicht bewusst mit. R. Steiner sagt immer: das soziale Urph\u00e4nomen besteht darin, dass wir einander gegenseitig einschl\u00e4fern. Wir schlafen in den anderen hin\u00fcber, das kriegen wir nicht mit, aber wir nehmen etwas mit davon, je mehr wir das wieder zu uns nehmen, desto wacher wird das und ein Zipfel davon kriegen wir mit in unserem Bewusstsein. Wechselseitig, umgekehrt ist es beim anderen auch so. Das Problem beim intuitiven Erleben ist, dass wir dabei mit unserem heutigen Bewusstsein einschlafen. Wenn wir in der Intuition drinnen sind, schlafen wir zun\u00e4chst. Es wird in der Zukunft so weit kommen, dass wir auch bewusst drinnen leben k\u00f6nnen, es steht uns noch bevor.<\/p>\n<p>Es steht uns bevor zum Teil schon in unserer Kulturepoche, wenn wir bewusst geistig an uns arbeiten. Um das Denken zur geistigen Wahrnehmung, zur Imagination zu erheben, dazu m\u00fcssen wir erst im Gef\u00fchlsleben aufwachen, aber f\u00fcr die tieferen Schichten, dann nehmen wir etwas hinein, dann nehmen wir in der Imagination wirklich dieses reich differenzierte Wechselspiel zwischen Sympathie\/Antipathie, sich verbinden mit geistigen Wesenheiten, sie erfassen in ihrer Art und wieder trennen davon, das ist eigentlich die Imagination. Jetzt kann man sie so in Wahrheit gar nicht schildern, weil wir haben keine Worte daf\u00fcr, man kann sie aber dann \u00fcbersetzen in ein sinnliches Bild. Auch R. Steiner kann es nicht anders schildern, als indem er es in sinnliche Bilder \u00fcbersetzt. Man sieht den Bildern dann schon an, dass es nicht wirklich ein \u00e4u\u00dferes sinnliches Erlebnis ist, weil dann oft Dinge vorkommen, die im Sinnlichen so nicht m\u00f6glich sind, aber trotzdem sind die Sinnesqualit\u00e4ten drinnen, es treten vielleicht Menschen auf, es treten Engelgestalten auf, die menschenartig aussehen, aber Fl\u00fcgel haben, aber man darf sich die Engel nicht vorstellen als Mensch mit Fl\u00fcgel, das ist ein Bild. Die Fl\u00fcgel h\u00e4ngen stark zusammen mit der \u00e4therischen T\u00e4tigkeit, die wir als Menschen auch mit den H\u00e4nden ausf\u00fchren, vor allem mit den Armen ausf\u00fchren, vergleichbar unseren Armen, nicht wenn ich einen Gegenstand ergreife, da spielt das keine Rolle, aber wenn ich meinem Seelenleben Ausdruck verleihe in der Bewegung, in der Gestik, dann habe ich ein Bild daf\u00fcr, weil in Wahrheit, was tun wir da? Gerade wenn wir die Arme bewegen, eigentlich die \u00c4therarme bewegen, dann denken wir unser Schicksal. Wir kriegen es nicht bewusst mit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Daher bei R. Steiner, wenn er nach fr\u00fcheren Inkarnationen von Menschen sucht, sehr oft ist die Anregung die Gestik, die der Mensch macht, die Art der Bewegung, in der spricht n\u00e4mlich sein ganzes Schicksal, sein ganzes Karma, das dr\u00fcckt sich aus in der Bewegung, wenn man die lesen lernt, findet man den Zugang dorthin. Solange wir das nicht bewusst k\u00f6nnen, macht das die Engelwesenheit, die mit uns eng verbunden ist. Wir haben alle eine Engelwesenheit, die mit uns ganz eng verbunden ist, die brauchen wir gerade vor allem dazu, dass dieser Engel unser Schicksal, unser Karma \u00fcber die ganzen Generationen hinweg \u00fcberschaut. Weil wir das im Moment nicht k\u00f6nnen, zumindest die meisten von uns. Das ist schwierig, da hilft uns der Engel. Aber wir sind nat\u00fcrlich langsam aufgerufen, dazu zu kommen, zumindest zu erkennen, wo begegne ich Menschen, mit denen ich schicksalsm\u00e4\u00dfig verbunden bin. Das ist schon ein erstes. Es geht ja am Anfang noch nicht so sehr darum, ich war dort und dort inkarniert, dort ein K\u00f6nig, dort ein Hohepriester, das sind mit Sicherheit in der Regel Phantastereien, denn wenn es wirklich ein hoher Eingeweihter ist, wird er das kaum gro\u00df erz\u00e4hlen, er wirkt einfach, oft ganz bescheiden, wenn es seine Aufgabe zul\u00e4sst ganz im Verborgenen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Gro\u00dfe Eingeweihte wirken so, dass kein Mensch wei\u00df, dass es ein gro\u00dfer Eingeweihter ist, au\u00dfer ein anderer Eingeweihter, wenn er dem begegnet. Er wirkt dadurch auf ganz schlichte Weise, indem er einfach den Menschen, denen er etwas zu geben hat, oder denen er einen Ansto\u00df geben kann, es dabei so gut erfassen kann, dass ein paar Worte gen\u00fcgen, die scheinen \u00e4u\u00dferlich v\u00f6llig belanglos, aber in dem anderen Menschen setzt sich das fest, weil er genau den Punkt getroffen hat, was dessen Schicksalsaufgabe ist. Die Aufgabe hat ein Mensch, aber der Punkt ist, wacht er daf\u00fcr auf, dass er diese Aufgabe ergreift? Oder verschl\u00e4ft er das einfach? Wenn jemand so weit ist, dass er bewusst diese Aufgabe ergreifen kann, dann ist dazu oft ist ein Ansto\u00df hilfreich, das ist oft nur ein einziges Wort, das bei dem Menschen immer wieder auftaucht und an Bedeutung gewinnt, dann w\u00e4chst daraus etwas und das ist seine Lebensaufgabe. Auf ganz unauff\u00e4llige Weise geht das meistens. Dass R. Steiner so in die Welt hinausgetreten ist, ist eine gro\u00dfe Seltenheit, aber es war eben eine Notwendigkeit die Geisteswissenschaft in die \u00d6ffentlichkeit hineinzusetzen. Und zu zeigen, in unserem Zeitalter, im 5. Kulturzeitraum, ist es bereits m\u00f6glich, dass Menschen, wenn sie wollen, aus eigener Kraft zu einer geistigen Erkenntnis zu kommen, die wissenschaftliche Klarheit hat. Das wird ein wesentliches Element sein, das es f\u00fcr die Zukunft zu pflegen gilt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weil wir arbeiten heute Gro\u00dfteils noch mit einem Denken, das ein Erbst\u00fcck ist aus der griechisch-lateinischen Zeit, aber ein im Grunde abgestorbenes Erbst\u00fcck aus dieser Zeit. Das geht bergab, es reicht, um das Tote zu begreifen bis zu einem gewissen Grade, das Abgestorbene, aber dann h\u00f6rt es schon auf. Vor allem, es hat keine Zukunft, weil es kommt da nichts Sch\u00f6pferisches hinein. Man kann vieles kombinieren und ausprobieren, das kann sehr genial auch sein nat\u00fcrlich, eine geniale Kombinatorik, dazu geh\u00f6rt hohe Intelligenz, keine Frage, Ahriman hat diese Intelligenz im h\u00f6chsten Ma\u00dfe. Aber im Grunde ist es Kombinieren von etwas vorhandenem, es kann \u00fcberraschend und erstaunlich sein, was dabei herauskommt, aber trotzdem, es ist nicht wirklich sch\u00f6pferisch. Sch\u00f6pferisch ist es dort, wo etwas aus dem Nichts etwas geschaffen wird, sich selbst als erstes schaffen aus dem Nichts heraus, und dann dar\u00fcber hinaus weiteres schaffen aus dem Nichts heraus. Dort f\u00e4ngt das wirklich Geistige an.<\/p>\n<p>Dazu m\u00fcssten wir in unserer Kulturepoche bereits ein Bewusstsein entwickeln und ausreifen bis zu einem gewissen Grad wird es dann ohnehin erst in der n\u00e4chsten Kulturepoche, die in der Zukunft liegt, also nach dem Jahr 3500 n. u. Z. erst. Da haben wir noch einiges an Zeit. Da wird sich noch viel abspielen. Es wird sich die Welt gewaltig ver\u00e4ndern. Auch durch die Technik. Es wird einen immer st\u00e4rkeren Einfluss auf die ganze Natur haben. Wir wollen hoffen, dass es ein guter Einfluss ist. Wir m\u00fcssen bedenken, einerseits sind in der Technik Zerst\u00f6rungskr\u00e4fte drinnen, aber es sind auch Kr\u00e4fte drinnen, die die Natur mit auch brauchen wird, um zu \u00fcberleben. Die Natur kann ohne die Hilfe des Menschen nicht so lange \u00fcberleben, wie es eigentlich vorgesehen ist. Das ist heute in der Umweltschutzdebatte und der Klimaschutzdebatte ganz wichtig, dass uns bewusst sein muss, ein Zur\u00fcck-zur-Natur so wie in alter Zeit, das wird nicht funktionieren, das wird f\u00fcr uns Menschen nicht funktionieren, es w\u00e4re auch v\u00f6llig sinnlos, aber es w\u00fcrde auch f\u00fcr die Natur nicht funktionieren. Sondern sie braucht uns. Wir m\u00fcssen halt lernen, es in der richtigen Weise zu machen, indem wir das richtige Gleichgewicht zwischen aufbauenden aber auch abbauenden Kr\u00e4ften schaffen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die abbauenden Kr\u00e4fte sind wichtig, wie bei uns im Menschenleben, wir brauchen auch die Todeskr\u00e4fte in uns. Es w\u00e4re f\u00fcr unsere geistige Entwicklung f\u00fcrchterlich, wenn es den Tod nicht g\u00e4be. Abgesehen davon, dass es nicht funktionieren w\u00fcrde auf der Erde, wenn kein Wesen mehr sterben w\u00fcrde. Aber es w\u00fcrde auch geistig nicht funktionieren. Weil zu einem bestimmten Zeitpunkt der K\u00f6rper, den wir uns f\u00fcr eine bestimmte Aufgabe gew\u00e4hlt haben, den wir gebildet haben, dann irgendwann nicht mehr tauglich ist daf\u00fcr. Wir m\u00fcssen uns dann neue frische Kr\u00e4fte holen in der geistigen Welt und uns einen anders gearteten K\u00f6rper bauen, der zu unseren neu erworbenen geistigen Kr\u00e4ften jetzt passt. Das gilt im Gro\u00dfen f\u00fcr die Natur auch. Auch die Natur braucht diese Abbaukr\u00e4fte drinnen. Das spielt der Ahriman eine Rolle, da spielt die Technik eine Rolle, wo wir auch drinnen werken, man muss sich bewusst sein, die Technik bringt eigentlich nur Abbaukr\u00e4fte, die Frage ist, ob sie es in der richtigen Weise bringt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wichtig sind auch die Aufbaukr\u00e4fte, wie die biologisch-dynamische Landwirtschaft, das sind Impulse, die dazu dienen Lebenskr\u00e4fte der Erde zuzuf\u00fchren. Wir werden beides brauchen. Sehr wichtige Lebenskr\u00e4fte, die der Erde zugef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, sind auch jene, die wir entwickeln durch ein lebendiges Denken. Heute ist das noch ganz am Anfang. Das wird aber immer mehr Bedeutung bekommen. Bereits im Erdenleben. Besonders aber im Leben nach dem Tod, dann werden n\u00e4mlich diese Lebenskr\u00e4fte, die wir da entwickelt haben im Denken, wir entwickeln da wirklich Lebenskr\u00e4fte, dann werden die in der Natur in hohem Ma\u00dfe t\u00e4tig und werden die Erde so ver\u00e4ndern, dass sie auch f\u00fcr unsere n\u00e4chste Inkarnation passt. Das muss zusammen passen. Dann funktioniert es auch f\u00fcr die Natur drau\u00dfen. Wenn eine Kluft entsteht zwischen dem Naturleben und dem Menschenleben, dann ist es f\u00fcr beide Seiten problematisch. Da m\u00fcsste man die Harmonie anstreben. Da sind wir gerade dabei zu lernen. Es ist eine schwierige Aufgabe das zu lernen, beim Lernen geht einiges schief. Als Mensch neigen wir dazu, alles mit viel Schmerz und viel Schaden erst zu kapieren. Das ist so. So sind die Erfahrungen, an denen wachen wir auf, sie sind ein Teil des Prozesses. Die Todeskr\u00e4fte sind ein Teil dieses Aufwachens. Gerade am Toten wachen wir am st\u00e4rksten auf. Wenn das Leben toll l\u00e4uft, dann tr\u00e4umen wir vor uns hin. Da lernen wir am wenigsten, wachen am wenigsten auf. Wir brauchen aber auch diese Phasen, um das, was wir gelernt haben, zu verarbeiten und zu einer wirklichen Kraft zu entwickeln.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wenn man beim Theaterspielen ein St\u00fcck einstudiert, dann hat man endlich die Premiere gehabt, das St\u00fcck ist drau\u00dfen, dann sagt man, ok hat halbwegs gepasst, aber nach einiger Zeit ohne was daf\u00fcr zu tun, ist es auf einem h\u00f6heren Niveau da. Weil es in der Tiefe, schlafend, weiter verarbeitet wird und dann erst reift. Das ist im Gro\u00dfen genauso. Wichtig ist es heute, dass wir ein Bewusstsein daf\u00fcr entwickeln, wenn wir das entwickeln, d. h. unseres ICHs als einer sch\u00f6pferischen geistigen Kraft<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>bewusst werden, der h\u00f6chsten sch\u00f6pferischen Kraft, die es gibt. Ich erlaube mir wieder meinen Lieblingssatz zu zitieren. Er wird gesagt bei der Gemeinde Thyatira, der griechisch-lateinischen Zeit, wo auch das Erdenleben des Christus hineinf\u00e4llt: Christus sagt diesen unglaublichen Satz: <i>\u201eDie gleiche Vollmacht des ICH, soll ihm <\/i>(dem Menschen) <i>eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe<\/i>.\u201c Die ultimative Sch\u00f6pferkraft im Grunde. Nat\u00fcrlich ist es ein Problem diese Kraft handhaben zu k\u00f6nnen. Dass sie potentiell in uns da ist, hei\u00dft nicht, dass wir sie jetzt schon n\u00fctzen k\u00f6nnen. Dazu werden wir noch brauchen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das erste, was wir daf\u00fcr tun m\u00fcssen, ist unser Seelenleben zum Ausdruck der sch\u00f6pferischen Kraft unseres ICHs zu machen, also an unserem Seelischen arbeiten, unseren Astralleib, der Astralleib ist noch mehr als unser Seelisches, es ist sozusagen das gro\u00dfe Umfeld. Von der Substanz her ist es das gleiche. Astralwelt, Seelenwelt, das ist das gro\u00dfe kosmische Seelische. Aus diesem gro\u00dfen kosmischen Seelischen wird zun\u00e4chst unser Astralleib herausgesondert als etwas eigenst\u00e4ndiges, und innerhalb dieses Astralleibs wird seit der \u00e4gyptisch-chald\u00e4ischen Zeit ein eigenst\u00e4ndiges Seelisches gebildet, eine Art verfeinertes Astralisches durch die T\u00e4tigkeit des ICHs zuerst unbewusst, dann halbbewusst veredeltes Astralisches. Das Problem bei unserem Astralleib ist das, dass wir da drinnen haben auch die ganzen Kr\u00e4fte, die durch die Versuchung hineingekommen sind, namentlich die luziferischen Impulse sind in unserem Astralleib drinnen. Das ist der Unterschied zu unserem Astralleib zur gro\u00dfen Seelenwelt drau\u00dfen, dass unser Astralleib eben beeintr\u00e4chtigt ist durch die T\u00e4tigkeit der Widersacher. Das erm\u00f6glicht, dass unser Astralleib so eigenst\u00e4ndig bis eigenwillig werden kann, egoistisch werden kann. Bei den Engelwesenheiten geht das nicht. Engelwesenheiten k\u00f6nnen das von sich aus nicht. Bei uns ist es drinnen.<\/p>\n<p>Einfach durch den Einfluss des Luzifer, der zu dieser Aufgabe, wie R. Steine oft sagt, bestellt oder abkommandiert wurde. Damit wir zwar einen problematischen Astralleib haben, einerseits viel Weisheit drinnen aber auch luziferische Kr\u00e4fte drinnen,<b> <\/b>die zum Egoismus f\u00fchren. Aber Mensch jetzt fang an da drinnen zu arbeiten und bilde dir ein reines Astralischen, ein reines Seelisches, zun\u00e4chst einmal als reine Innenwelt, das sind die drei Seelenglieder a) Empfindungsseele, b) Verstandes- oder\/und Gem\u00fctsseele und jetzt die c) Bewusstseinsseele. Dieses Seelische, so wie es sich ab der \u00e4gyptisch-chald\u00e4ischen Zeit entwickelt, das ist noch nicht das unsterblich Seelische. Das unsterblich Seelische, das die Menschen vorher hatten, das war aus der Seelenwelt heraus genommen, das war etwas wie das Gemeinschaftsbewusstsein, das Gruppenbewusstsein, das Gruppenseelische, der Familie, zu der man geh\u00f6rt, der Volksgruppe, zu der man geh\u00f6rt, das war unzerst\u00f6rbar. Aber ein eigenes Seelisches hatte man im Grunde noch nicht. Man hat das Seelische drau\u00dfen erlebt, in der Gemeinschaft, mit den anderen Menschen, man hat es vielleicht sogar hellsichtig geschaut irgendwo. In der \u00e4gyptischen Zeit f\u00e4ngt das an sich nach innen zu ziehen, das was wir da erarbeiten, ist zun\u00e4chst noch etwas ganz Fl\u00fcchtiges. Es geht mit dem Tod weg, sofern man nicht irgendetwas unternimmt dagegen. Die \u00e4gyptische Einweihung hatte nat\u00fcrlich unter anderem den Zweck, dahin etwas unsterbliches Seelisches mitzunehmen. Es war schon den \u00c4gyptern klar, das was wir mit den Sinnen aufnehmen, oder auch mit dem langsam aufkommenden Verstand, der eh nur bei den Eingeweihten in der \u00e4gyptischen Zeit da war, das ist alles verg\u00e4nglich. Das ist mit dem Tod weg. Das ist gebunden ans physische Werkzeug. Man hat dann geschaut, erhalten wir das physische Werkzeug zumindest im Abdruck als Mumie, aber dieses Seelische, das geht weg. Das ist verloren. Da bedarf es einer st\u00e4rkeren Entwicklung. Wir m\u00fcssen an unserer Unsterblichkeit arbeiten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Den Griechen war das noch st\u00e4rker bewusst. Sie hatten eine sehr negative Einstellung zum Tod, die Unterwelt. Sie sehen nur was an karmischen Verfehlungen, an Grauslichem da unten ist und nichts hohes Unsterbliches irgendwo. Das geht immer mehr verloren. Platon schreibt im Phaidon von der Unsterblichkeit der Seele, da geht es nicht darum zu beschreiben, wie ist die unsterbliche Seele sondern wie erwerbe ich sie mir. Wie komme ich dahin, dass meine Seele unsterblich wird. Sokrates schildert in seinem Abschiedsmonolog, bevor er hingerichtet wird bevor er stirbt, da erz\u00e4hlt er seinen Sch\u00fclern: das erz\u00e4hlt er von seinem ganzen Lebensweg, der dazu dienen sollte in Wahrheit sich eine unsterbliche Seele zu erarbeiten. Weil er sich das erarbeitet hat, hat er auch keine Angst vor dem Tod. Er f\u00fcrchtet ihn nicht. Aber die meisten Griechen haben ihn gef\u00fcrchtet. Sie haben ihn nicht mehr gesehen als Befreiung in ein geistiges Reich. Sondern das Wesentliche meines Daseins geht verloren. Sie haben einerseits schon etwas Sch\u00f6nes, Seelisches erlebt mit der Sinneswelt, daran sind sie sehr gehangen, aber das kann man 1 : 1 nicht mitnehmen. Dazu muss man es erst vergeistigen. Dann kann man es mitnehmen, aber dazu muss man das eigene Seelische vergeistigen. Um das geht es ganz besonders in der n\u00e4chsten Kulturepoche.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Da wird wirklich aus dem Astralleib \u00fcberhaupt, nicht nur aus dem Seelischen jetzt, sondern aus dem Astralleib ein unsterblicher Astralleib geschaffen, besser gesagt die F\u00e4higkeit einen Astralleib aus dem Nichts heraus zu schaffen. Das ist das, was man <b>O Esp\u00edrito Pr\u00f3prio<\/b> nennt. Geistselbst ist ein durch das ICH verwandelter Astralleib, oder besser gesagt, die durch diese Arbeit am Verwandeln des Astralleibs gewonnene Kraft Astralisches aus dem Nichts heraus zu schaffen. Ab da ist es erst m\u00f6glich, die Wirkungen der Widersacherkr\u00e4fte zu \u00fcberwinden. Weil wenn ich Astralisches aus dem Nichts heraus schaffen kann, kann ich auch Astralisches, das nicht mehr geeignet ist ins Nichts aufl\u00f6sen. Dann kann ich es erst \u00fcberwinden. Das ist eine gro\u00dfe Aufgabe. Das wird die gro\u00dfe Aufgabe in der 6. Kulturepoche sein, die unserer folgt, die Gemeinde von Philadelphia, die Gemeinde der Bruderliebe. Da wird es darum gehen, das zu schaffen. Um dann wirklich so weit zu komme, da haben wir das letzte Mal geendet, dass wir dadurch wirklich zu einer S\u00e4ule im Tempel des g\u00f6ttlichen Vaters werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich lese diesen Schluss noch einmal vor: <i>\u201eWer \u00fcberwindet, den will ich zu einer S\u00e4ule im Tempel meines g\u00f6ttlichen Vaters machen. Er soll diesen Tempel nicht mehr verlassen. Und ich will den Namen meines g\u00f6ttlichen Vaters in sein Wesen einschreiben, und den Namen der Gottesstadt, des Neuen Jerusalem, das sich aus meinem g\u00f6ttlichen Vater her aus dem Himmel herniedersenkt und meinen eigenen Namen, den Neuen. Wer Ohren hat, der h\u00f6re, was der Geist zu den Gemeinden spricht.\u201c<\/i> Das sind die Schlusszeilen aus dem Brief an die Gemeinde zu Philadelphia. Da ist erstmals das Neue Jerusalem angesprochen, d. h. auf die, die zur <i>\u201eS\u00e4ule des Tempels meines g\u00f6ttlichen Vaters\u201c<\/i> werden, auf die wird sich das Neue Jerusalem herabsenken. Das Neue Jerusalem deutet auf die n\u00e4chste Verk\u00f6rperung unserer Erde hin. Auf einen neuen kosmischen Zustand, der in die Welt treten wird,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>nachdem unsere gesamte Erdentwicklung abgeschlossen ist.<\/p>\n<p>R. Steiner spricht ganz deutlich davon, dass es 7 planetarische Verk\u00f6rperungen geben wird, von denen unsere Erdentwicklung, in der wir jetzt stehen, die mittlere Stufe ist. D. h. drei liegen schon hinter uns. Die haben dieses Erdendasein vorbereitet. Drei weitere werden wir noch durchzumachen haben in der Zukunft. Aber die, die sich das Geistselbst erworben haben, das sind die, die zu einer S\u00e4ule im Tempel des g\u00f6ttlichen Vaters werden. Das ist etwas, das wir jetzt bereits vorbereiten k\u00f6nnen, das werden vor allem auch Menschen in der Gemeinde von Philadelphia in der n\u00e4chsten Kulturepoche machen, zumindest ein Teil von ihnen, dieses Geistselbst zumindest bis zu einem gewissen Grad erwerben. In diesem Geistselbst drinnen liegt die Kraft bewusst Astralisches zu erschaffen, vielleicht noch nicht den ganzen Astralleib, aber wesentliche Teile davon, wo auch beginnt die Kraft negatives Astralisches aufzul\u00f6sen ins Nichts. Und dadurch anzufangen den Luzifer zu erl\u00f6sen. Ihn zu entbinden von seiner Aufgabe. Weil dann sind wir Herr \u00fcber diese Kr\u00e4fte. Wir k\u00f6nnen sie im positiven Sinn benutzen und das Negative verschwinden lassen. Das wird ganz wichtig sein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h., wenn gen\u00fcgend Menschen diese Aufgabe erf\u00fcllt haben, dass sie zumindest einen Zipfel von dieser Kraft entwickelt haben, dann ist im Grunde das Maximum dessen ausgesch\u00f6pft, was wir aus unserer Erdentwicklung herausholen k\u00f6nnen. Zumindest was wir aus unserer Erdentwicklung in einer physischen Verk\u00f6rperung herausholen k\u00f6nnen. D. h. diese Gemeinde von Philadelphia, ist daher bereits jenes Zeitalter wo zumindest ein Teil der Menschheit soweit sein wird, dass sie sich nicht mehr inkarnieren m\u00fcssen f\u00fcr ihre eigene Entwicklung. Auch da wird es so sein, dass viele sich trotzdem inkarnieren werden, um den anderen, die noch nicht so weit sind, zu helfen. Das wird ganz wesentlich sein, weil es ohne dieser Hilfe nicht gehen wird. Man kann denen ihr Schicksal nicht abnehmen, sein Schicksal muss jeder selber bew\u00e4ltigen. Aber man kann geeignete Bedingungen schaffen. Bessere Bedingungen schaffen unter denen man dieses Schicksal aufarbeiten kann. Das wird sehr wichtig sein. Weil man muss bedenken, Menschen, die es vers\u00e4umten in der Vergangenheit das Schicksal aufzuarbeiten, das sie eigentlich schon h\u00e4tten aufarbeiten sollen, dass es f\u00fcr diese Menschen in der n\u00e4chsten Inkarnation noch schwieriger wird. Es wird nicht leichter, es wird schwieriger, weil es eigentlich schon eine Unzeit ist. Wir inkarnieren uns gerade zu einer bestimmten Zeit, weil wir ganz bestimmte Schicksalsflecken, gewisse Schicksalsp\u00e4ckchen gerade dann beginnen k\u00f6nnen aufzul\u00f6sen. Dieses Aufl\u00f6sen der Karmap\u00e4ckchen ist ein Teil des Geistselbst Entwickelns, weil die Karmap\u00e4ckchen bestehen auch aus einer astralischen Last, nicht nur, aber zu einem gro\u00dfen Teil aus einem dunklen Astralischen, etwas was wir in unserem Seelenleben verdorben haben, was aber nicht aufgel\u00f6st werden kann, was auf Erden im Grunde zur\u00fcckbleibt, in der Erdensph\u00e4re zur\u00fcckbleibt, wenn wir sterben, und was wir bei der n\u00e4chsten Inkarnation uns wieder holen m\u00fcssen, wieder Schultern m\u00fcssen. Bis wir in eine Inkarnation kommen, wo wir so weit sind, das aufl\u00f6sen zu k\u00f6nnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Eigentlich ist das die T\u00e4tigkeit oder zumindest die eine Seite Geistselbst zu entwickeln, unser Karma hier auf Erden aufzul\u00f6sen. Es muss uns bewusst sein, wir k\u00f6nnen jede Hilfe dazu haben, aber tun m\u00fcssen wir es selbst. Auch der Christus kann uns das nicht abnehmen unser Karma aufzul\u00f6sen. Aber wir haben die gr\u00f6\u00dfte Hilfe, weil wir haben in unserem ICH die gleich Vollmacht, die Ich von meinem Vater erhalten habe. Die gleiche Kraft, die durch den Christus wirkt, kann durch unser ICH wirken. Das ist die eigentliche Hilfe. Daher ist f\u00fcr die Zukunft ganz wichtig, auch wenn man im Leben Probleme hat, im Seelischen Probleme hat, bitte es ist heute Gang und Gebe, in Amerika \u00fcberhaupt, da hat jeder seinen Hauspsychiater oder einen Psychologen, bei uns ist es noch weniger, aber im Zunehmen oder man braucht einen Lebensberater, der einem hilft, sein Leben \u00fcberhaupt bew\u00e4ltigen zu k\u00f6nnen. Nur, die wirkliche Hilfe geht aber nur dort, wo aktiv das eigene ICH wach und bewusst mit dabei ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Daher sind alle Methoden heute h\u00f6chst problematisch, die das wache ICH-Bewusstsein ausschalten. Wo ich sage, ok, versetze mich in Trance oder Hypnose und kuriere mich Seelisch. Zaubere das weg, was da bei mir st\u00f6rend ist, und da kann sehr vieles drinnen sein, abgesehen von den Schicksalskr\u00e4ften, es k\u00f6nnen die Wirkungen von geistigen Wesenheiten drinnen sein, die im Astralleib drinnen stecken, was man fr\u00fcher als D\u00e4monen bezeichnet hat, das gibt es ja, man darf es sich nur nicht \u00e4u\u00dferlich vorstellen. Was heute sehr oft vorkommt, fast ein Regelfall ist, weil wir heute in einem sehr materialistischen Zeitalter leben, dass Tote, die hin\u00fcbergegangen sind, dr\u00fcben nicht zurechtkommen und sich an Zur\u00fcckgebliebene klammern, sich sozusagen einnisten in den Astralleib. Das passiert ganz unbewusst. Meistens f\u00fcr die, die hin\u00fcbergegangen sind als auch f\u00fcr die, die zur\u00fcckgeblieben sind. Da sind pl\u00f6tzlich Impulse drinnen, die irgendwie st\u00f6ren, weil der Tote sucht einen Ankerpunkt da unten, weil er durch seinen Materialismus im Grunde blind ist f\u00fcr die Seelenwelt, f\u00fcr die geistige Welt da oben, also isoliert ist im Grunde und nur sp\u00fcrt, da untern ist irgendetwas, das ist ein Seelenleben, das mir verwandt ist oder bekannt ist. Er entwickelt eine Anziehungskraft dazu. Das kann heute sehr h\u00e4ufig der Fall sein. Es ist schwer zu merken. Es ist oft so, dass der Tote dann instinktiv versucht, das, was er noch erleben wollte oder tun wollte im sinnlichen Bereich, da geht es jetzt nicht um gro\u00dfe Ideen, weil f\u00fcr gro\u00dfe Ideen kann das eine fruchtbare Beziehung sein, weil das ist nicht so eine Besetzung des Astralleibs, sondern dann ist es eine geistige, bewusste zumindest teilbewusste, vom ICH gewollte geistige Beziehung, die da ist. Dann kann es sehr wohl so sein, dass der Tote von den Gedanken, die er gebildet hat, die dr\u00fcben erst voll ausreifen, dass er da jemand inspirieren kann damit, der freiwillig bereit ist, das aufzunehmen als Anregung. Und dann eigenst\u00e4ndig weiterf\u00fchrt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Viele gro\u00dfe Ideen die herein kommen, die kommen auf diesem Wege herein. Das w\u00e4re die positive Seite davon, auch das w\u00e4re anzustreben heute, dass wir ein Bewusstsein daf\u00fcr entwickelt, dass man lernt zu beobachten im eigenen Denken zun\u00e4chst, hoppala, da ist ein Gedanke, den nehme ich jetzt herein, der ist nicht auf meinem Mist gewachsen, ich wei\u00df, der kommt herein, aber er kommt nicht, weil ich es in der Zeitung gelesen habe, oder in einem Fachbuch, sondern der kommt von woanders her, der kommt von einer geistigen Wesenheit. Man wei\u00df am Anfang nicht, wo das herkommt. Aber es ist wichtig diese Unterscheidung im Gedankenleben zu sp\u00fcren, welche Gedanken sind von mir, welche habe ich von au\u00dfen durch die Medien oder durch die Erziehung bekommen und welche kommen von der geistigen Seite. D. h. ich muss lernen mich den Gedanken beobachtend gegen\u00fcber zu stellen. Dann sogar weiterzugehen: Wie entsteht dieser Gedanke? Dann kann ich merken, der str\u00f6mt von meinem ICH aus, mein ICH ist die Kraft, die bildet diesen Gedanken. Oder es ist eine geistige Kraft, die mit meinem ICH verwandt, sprich auch ein geistiges Wesen ist, aber es bin nicht ICH, sondern es ist ein anderes geistiges Wesen, das da etwas hineinbringt. Das ist nat\u00fcrlich schwierig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weil \u00e4u\u00dferlich haben wir es sehr leicht uns der Welt gegen\u00fcberzustellen, da wissen wir, ich sitze da und die anderen sitzen da dr\u00fcben. Ich sehe Euch! In der geistigen Welt gibt es diese r\u00e4umliche Trennung nicht. Geistige Wesen sind nicht nebeneinander, sondern ineinander, miteinander, ich kann nur durch mein Bewusstsein unterscheiden, das bin ich und das ist etwas anderes. Es ist oft auch f\u00fcr die Toten am Anfang schwierig bewusst andere geistige Wesen zu erfassen, zun\u00e4chst ist es ein Rauschen im Seelischen, da tut sich was, ich wei\u00df am Anfang nicht einmal, ist es mein Seelisches oder wo kommt es her? Ich bin in einer Seelenbewegung drinnen. Ich bin ein Punkt um den sich das alles dreht, da ist ein leichtes Bewusstsein f\u00fcr das ICH hoffentlich da, aber ich kann es zun\u00e4chst nicht entscheiden, es ist wie in einem Strom drinnen stehen, es flie\u00dft alles und ich bin auch ein Bach, der da hineinflie\u00dft, der aber mit dem gro\u00dfen Strom weiterflie\u00dft ins Meer hinaus. Wo bin ICH? Es ist sehr schwierig sich da drinnen zu finden. Man kann es lernen. Lernen auch durch ganz irdische Bet\u00e4tigungen, ich habe es immer interessant gefunden w\u00e4hrend meiner Oberstufe verschiedene<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Philosophen zu lesen, es geht mit Dichtungen genauso. Die Eigenart des Denkens, des Sprechens, des Formulierens dieses Menschen aufzunehmen, im Grunde zun\u00e4chst v\u00f6llig kritiklos. Man liest einen Philosophen und ist begeistert, dann liest man den n\u00e4chsten, der sagt genau das Gegenteil, man ist wieder begeistert, genauso ist es. Es geht um das Kennenlernen. Man bekommt ein Gesp\u00fcr f\u00fcr die Eigenart dieser einzelnen Menschen. Auch wie sie gepr\u00e4gt sind durch ihre Epoche nat\u00fcrlich, auch das sp\u00fcrt man. In Musik, Malerei, in der Kunst \u00fcberall genauso. Es ist in jeder Lebens\u00e4u\u00dferung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auch in unserem sozialen Miteinander, das Spannendste ist ja einen Menschen kennenzulernen in seiner ganz besonderen Eigenart. Dabei geht es nicht um irgendwelche intimen Details, sondern um die Wesenscharakteristik zu erfassen. Das geht nur, wenn ich mich liebevoll verbinde, im Grunde kritiklos. Kennenlernen, wie ist der, wie denkt der, wie empfindet dieser Mensch. Dann fange ich langsam an mich an seine Individualit\u00e4t heranzutasten. Dann merke ich erst die Bereicherung, der ist ganz anders als ich. Im Prinzip ist jeder eine einzigartige Individualit\u00e4t. Da geh\u00f6rt auch die Kraft dazu, sich gefunden zu haben bis zu einem gewissen Grad. Wenn man dann eine gewisse Ebene erreicht hat, dann f\u00e4llt es einem leichter sich selbst zu erkennen, indem man die anderen erkennt. Weil es hat eine R\u00fcckwirkung. Idem ich den anderen in seiner Andersartigkeit erkenne, erkenne ich im R\u00fcckschlag mich auch besser. Sich erkennen im Du. Das ist eine wichtige Vorbereitung f\u00fcr die Wahrnehmung in der geistigen Welt. Weil dort fehlt die ganze \u00e4u\u00dfere H\u00fclle. Da habe ich nur mehr das rein Geistige, das Seelische, an dem muss ich es erkennen. Ich habe nicht mehr diese r\u00e4umliche Gegen\u00fcberstellung. Aber das ist m\u00f6glich. M\u00f6glich heute, wenn man sich bewusst anstrengt, f\u00fcr mehr Menschen wird das in der n\u00e4chsten Kulturepoche, in der Gemeinde von Philadelphia m\u00f6glich sein.<\/p>\n<p>Gerade daran entwickelt man das Geistselbst. Und wenn man das Geistselbst hat, dann ist man soweit, es zumindest zum Teil hat, so wie wir ja jetzt nicht die ganze Vollmacht des ICH haben, die ich von meinem Vater erhalten habe, so wird es beim Geistselbst \u00e4hnlich sein, dass wir in Wahrheit noch die n\u00e4chste planetarische Verk\u00f6rperung brauchen, um es voll auszubilden, eben dieses Neue Jerusalem, aber ein Anfang ist gemacht. Die, die in der n\u00e4chsten Kulturepoche, der Gemeinde von Philadelphia so weit sind, die k\u00f6nnen jetzt dieses Neue Jerusalem empfangen, d. h. sie sind so weit dass sie in die neue Inkarnation unserer Erde hin\u00fcbergehen k\u00f6nnen. Da sind vorher noch einige geistige Stufen durchzumachen, die aber nicht mehr einer k\u00f6rperlichen Inkarnation bed\u00fcrfen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Also \u2013 d. h. ein Teil der Menschheit wird gegen Ende der 6. Kulturepoche, der Gemeinde von Philadelphia sich nicht mehr auf Erden inkarnieren m\u00fcssen. Dort wird seine\/ihre letzte Inkarnation stattfinden. Sie oder er wird einen letzten Tod auf Erden sterben. Dann soweit sein, dass das Geistselbst da ist, damit ist verbunden, dass sein ICH-Bewusstsein auch soweit ist, dass es sich auch im rein geistigen Dasein nicht verliert, eben weil das Bewusstsein gelernt hat sich auf die geistige Welt auszurichten, dann braucht sie\/er nicht mehr die sinnliche Au\u00dfenwelt, weil die brauchen wir f\u00fcr unser ICH-Bewusstsein immer als Anregung, aha, da drau\u00dfen ist etwas anderes und ich bin da drinnen und bin auch etwas anderes, dann k\u00f6nnen wir es im seelisch-geistigen Bereich machen, dann h\u00f6ren die Inkarnationen auf. Das ist allerfr\u00fchestens um das Jahr 5.700 n. Chr. herum, sagt R. Steiner, da wird das beginnen, da wird die Bev\u00f6lkerungszahl abnehmen. Man rechnet damit, dass die Bev\u00f6lkerung bis etwa 2050 oder 2100 zunehmen wird auf etwa 12 Milliarden Menschen, dann beginnt wieder abzunehmen. In den Industriel\u00e4ndern sieht man heute \u2013 abgesehen von der Einnahme der Pille \u2013 bereits ein Zunehmen der Zeugungsunf\u00e4higkeit und Unfruchtbarkeit. Nicht umsonst gibt es die k\u00fcnstliche Befruchtung und diese Dinge. Die physische Zeugung wird problematischer werden, es wird teilweise technische Unterst\u00fctzung brauchen. Da sind viele Probleme damit verbunden. Die nat\u00fcrliche Fortpflanzung hat ihren H\u00f6hepunkt bereits \u00fcberschritten. Die Geburtenrate\/Reproduktionsrate ist im 20. Jhdt. in den Industriel\u00e4ndern dramatisch zur\u00fcckgegangen. Das ist von den 50iger Jahren bis heute um ein Viertel zur\u00fcckgegangen. Im Grunde wird es laut R. Steiner so sein, dass ab dem 7. Jahrtausend der gr\u00f6\u00dfte Teil der Menschheit sich nicht mehr inkarnieren wird. H\u00f6chsten noch eine Gefahr besteht, wenn dann noch Zeugungsprozesse passieren, dass dann nicht wirklich menschliche Wesen heraus kommen. Das ist jetzt etwas Schwieriges.<\/p>\n<p>Dazu muss man sagen: Wie sind die Tiere, Pflanzen, Mineralien entstanden? Eigentlich als etwas, was der Mensch aus sich herausgesetzt hat. Nat\u00fcrlich nicht der k\u00f6rperliche Mensch, wie er heute ist, sondern der Mensch der urspr\u00fcnglich die ganze Erde war. So f\u00e4ngt es n\u00e4mlich an. Den Ur-Adam darf man sich nicht so vorstellen, wie ein M\u00e4nnchen, wie es wir heute sind. Der Ur-Adam ist eigentlich so gro\u00df wie die Erdensph\u00e4re, die damals noch die Mondensph\u00e4re mit umschlie\u00dft. Dort ist die Paradiesgegend. Er ist dieses ganze Gebilde. Die Hebr\u00e4er sprechen vom <i>Adam-kadmon<\/i>, der kosmische Adam, eigentlich am Anfang das ganze Weltall. Alles. Dann schrumpft es. Wir sind heute ziemlich geschrumpft. Aber in diesem Prozess der Menschwerdung, so dass wir heute k\u00f6rperliche Menschen sind, w\u00e4hrend diesem Prozess werden z. B. die Tiere ausgeschieden aus der Entwicklung, d. h. da verk\u00f6rpern sich Wesenheiten, die aber kein ICH aufnehmen k\u00f6nnen. Der Mensch ist der der durchgeht, der das ICH aufnehmen kann und immer intensiver zur Wirklichkeit bringen kann. Es gibt aber Wesenheiten, die das nicht mitnehmen k\u00f6nnen, die diese Wirksamkeit des ICH nicht mehr entfalten k\u00f6nnen, zumindest nicht des individuellen ICH, aus dem sind die Tiere entstanden. Zeitlich fr\u00fcher sogar, der Mensch hat als l\u00e4ngster warten k\u00f6nnen, ist am l\u00e4ngsten im geistigen Zustand geblieben und hat sich eben nicht k\u00f6rperlich verh\u00e4rtet, vorher scheiden die Mineralien heraus, weil die geh\u00f6ren genauso dazu, die Pflanzen, die Tiere, dann schlie\u00dflich die Vormenschen (Neandertaler), aber das geht auch nicht weiter, scheidet auch aus, z\u00e4hlt aber zumindest schon zu den Hominiden, also ist ganz nahe mit uns verwandt, aber scheidet auch aus, geht nicht weiter, zur Zeit der Atlantis gab es noch Paarungsgemeinschaften von <i>Homo sapiens<\/i> und Neandertaler. Es war noch kompatibel, aber die sterben aus fr\u00fcher oder sp\u00e4ter.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das wird bis zu einem gewissen Grad in der Zukunft auch der Fall sein. Man darf aber nicht denken, dass da eine Individualit\u00e4t mitgeht. Es ist dann ein genetisch ver\u00e4nderter Nachfolger dessen, was heute Mensch ist. Eine sehr heikle Frage. Es werden viele ethische Probleme auf uns zukommen. Das heikle Thema der ICH-losen Menschen wurde schon einmal kurz angesprochen. Weil es das heute schon gibt. Es darf dabei alles herauskommen, nur nicht der Gedanke das sind Untermenschen, sondern dann muss uns bewusst sein, dass dann auch f\u00fcr die Zukunft Wesenheiten entstehen, weil ein ICH ist nicht mehr drinnen, die geistige Wesenheit ist woanders, aber es entstehen Wesenheiten, die auch f\u00fcr die ferner Zukunft wichtig sind. Wir haben gegen\u00fcber ihnen eine Aufgabe, so wie wir gegen\u00fcber den Tieren eine Aufgabe haben. In Wahrheit m\u00fcssen wir das ganze Tierreich wieder mit unserem Wesen vereinigen. Wir haben die Tiere herausgesetzt, weil Kr\u00e4fte drin waren, die wir noch nicht bew\u00e4ltigen k\u00f6nnen, das ist die Ursache. Kr\u00e4fte, die zu stark waren f\u00fcr uns um bearbeitet zu werden. Dieser Prozess setzt sich fort bis zum Ende unserer Inkarnation. Dann h\u00f6rt er auf. Dann kann sich etwas auf Erden weiter entwickeln, aber da wirkt der Mensch nicht mehr hinein. Er nimmt dann schon wieder eine gr\u00f6\u00dfere Sph\u00e4re ein, d. h. er wird langsam ein planetares Wesen, ein kosmisches Wesen, wenn man so will, wie es der Ur-Adam einmal war. Aber auf neue Weise. Da kommen noch gewaltige Fragestellungen auf uns zu, wie mit dem umzugehen ist. Soviel zum Verwandeln der Natur, zum Entstehen einer Natur, die ganz anders ist, als wir sie heute kennen. Was alles noch in der Zeit mit passieren wird. Es wird etwas weiter gehen, weil die Erde nicht gleich nach dem 7. Jahrtausend verschwinden wir, und die Natur wird auch noch irgendwie weitergehen. Sie wird von au\u00dfen durch den Menschen noch Kr\u00e4fte bekommen, damit sie regelrecht, ihrem Lebensalter gem\u00e4\u00df, zugrunde gehen darf. Da werden wir von au\u00dfen mitarbeiten. Aber es wird anders sein als jetzt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Natur wird sich bis ins 6.-7. Jahrtausend hinein sehr ver\u00e4ndern. Wir stehen im Grunde zwischen zwei Schranken mit unseren Kulturepochen, der Anfang ist das sogenannte atlantische Zeitalter, das zur letzten Eiszeit zu Ende gegangen ist (etwa 9.-10. Jahrtausend v. Chr.), auch damals hat es dramatische Ver\u00e4nderungen in der Natur gegeben, die Tierwelt war eine ganz andere danach, die Pflanzenwelt hat sich ver\u00e4ndert. Nat\u00fcrlich ist auch etwas geblieben, aber der Gro\u00dfteil hat sich stark ver\u00e4ndert. Genauso wird es sein am Ende der Zeit der Kulturepochen im 7. \u2013 8. Jahrtausend n. Chr., da wird wieder eine starke Ver\u00e4nderung sein, da wird dann auch das kommen, was R. Steiner bezeichnet als den Krieg aller gegen alle, aber damit kann kein \u00e4u\u00dferer Krieg gemeint sein, weil die Menschen gar nicht mehr inkarniert sein werden. Da wird es um die gro\u00dfe Frage gehen, wie viele Menschen kann ich mitnehmen? Wie viele Menschen werden in eine andere Entwicklung ausscheiden? Es wird diese Spaltung geben. Wo bereits eine gewisse Scheidung der Geister stattfindet. Welche die den Menschenweg gehen, welche die aus diesem Menschenweg ausscheiden. Wirklich ausscheiden, im Grunde auf ihr menschliches ICH verzichten. Vielleicht schon noch eine ICH-Kraft haben, die aber anders geartet ist. Sie werden im Neuen Jerusalem keinen Platz finden, weil sie nicht die entsprechenden F\u00e4higkeiten mitbringen. Es wird eine Art Nebenplanet gebildet werden zu diesem Neuen Jerusalem, so wie die Erde den Mond heute hat.<\/p>\n<p>Es k\u00f6nnte passieren, dass ein ahrimanisches Reich entsteht, wo diese Menschen, die aber aus der regul\u00e4ren Menschheitsentwicklung aussteigen, mitgehen. Man darf sich diese als sehr intelligent vorstellen, nicht als niedere Wesen, sie werden vielleicht k\u00f6rperlich sehr perfekt sein, sie werden \u00fcber eine hohe Intelligenz verf\u00fcgen, die aber letztlich in den Dienst des Egoismus gestellt wird, daher dann der Krieg aller gegen alle, da geht es um eine Intelligenz, wo jeder einzelne danach strebt der Beste, der Gr\u00f6\u00dfte zu sein, der das ganze Andere beherrschen will. Ein Teil dieser Menschen kann man als Intelligenzbestien im wahrsten Sinne des Wortes bezeichnen, h\u00f6chste Intelligenz, die nichts Sch\u00f6pferisches hat, aber hohe Verstandesintelligenz hat und einsetzt komplett zum Eigennutz. Das wird die Gefahr auf die es zugeht. Das wird die gro\u00dfe Auseinandersetzung sein im Krieg aller gegen alle. Die im positiven Sinn entwickelten Menschen werden alles daf\u00fcr tun, um die da unten zu retten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Das wird einen gewaltigen Einfluss auch haben darauf, wie das Neue Jerusalem, der Neue Jupiter, also die n\u00e4chste Verk\u00f6rperung dieser Erde, beschaffen sein wird, weil wenn wir viele Menschen verlieren an dieses andere Reich, dann wird der Neue Jupiter eine viel kargere Welt sein. Also es wird auch f\u00fcr uns Folgen haben. F\u00fcr die anderen wird es die Folge haben, dass sie in dieses Reich gebannt sind und aus dem im Grunde nicht mehr weg k\u00f6nnen. Es wird in sp\u00e4teren Zeiten Umkehrm\u00f6glichkeiten geben. Aber es wird dann immer schwieriger.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Eine schwierige Zeit wird auch sein, vor diesem Krieg aller gegen alle. Die 7. Kulturepoche, die folgt auf die Gemeinde von Philadelphia, kurz nach 5733 n. Chr. (2160 Jahre pro Kulturepoche = Durchgang durch den Tierkreis), das ist kurz nach dem Beginn, wo sich weniger Menschen inkarnieren, das wird dann w\u00e4hrend der 7. Kulturepoche immer mehr werden, aber es wird nicht mehr viele M\u00f6glichkeiten geben wirklich neue Kr\u00e4fte zu entwickeln. Wer nicht vorher schon vorgearbeitet hat, um die 7. Epoche dazu n\u00fctzen zu k\u00f6nnen die Fr\u00fcchte dieser Vorarbeit zu ernten und ausreifen zu lassen, der wird es ziemlich schwer haben. Daher ist diese 7. Kulturepoche, die n\u00e4chste Gemeinde um die es geht, die Gemeinde von Laodicea, die Epoche, wo davon gesprochen wird, dass sie lau sei, weder warm noch kalt. Gleichg\u00fcltig irgendwo. Man kommt nicht vorw\u00e4rts aber zur\u00fcck geht es auch nicht. Alles in Schwebe irgendwo.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>\u201eUnd an den Engel der Gemeinde zu Laodicea schreibe: das spricht der Amen, der durch das Zeugnis seines Wesens Glauben und Erkenntnis wahr macht, das g\u00f6ttlich sch\u00f6pferische Prinzip der Welt.\u201c<\/i> Das spricht der Amen. Amen ist der Abschluss jedes Gebetes. Was ist dieser <b>Amen<\/b>? R. Steiner nennt es auch das <b>Endwesen<\/b>, das Alpha und das <b>Omega<\/b> = im Grunde ist es einerseits der Christus, andererseits der Mensch, wie er am Ende dieser Entwicklung sein soll oder sein k\u00f6nnte. <i>\u201eDas spricht der Amen, der durch das Zeugnis seines Wesens\u201c<\/i>, also durch das, wie er ist. <i>\u201eGlauben und Erkenntnis wahr macht\u201c<\/i>, Glauben und Erkenntnis. Glaube hat etwas zu tun mit dem Astralleib. Glaube ist nicht das, was wir heute darunter verstehen. Heute sagen wir, Ich muss es glauben, wissen tu ich es nicht wirklich, aber ich glaube es halt. Also ich vertraue darauf, dass es wahr ist.<\/p>\n<p>So h\u00e4tte man im Mittelalter nicht gedacht. Im Mittelalter war Glaube eine tiefe gef\u00fchlsm\u00e4\u00dfige \u00dcberzeugung, eine Sicherheit, dass das wahr ist, was ich erlebe. Ich kann es zwar nicht in die Verstandesklarheit heben, aber im Gem\u00fct (Wolfgang weist auf seine Brust) bin ich sicher und zweifle nicht daran. Wenn der Zweifel am Glauben anf\u00e4ngt, dann f\u00e4ngt er an zu einem Zeitpunkt, wo der Verstand die \u00dcberhand gewinnt, der kommt nicht an die Realit\u00e4t heran, da sagt er, das kann ich glauben oder nicht. Da f\u00e4ngt es an zu br\u00f6seln. Aber der wirkliche Glaube h\u00e4ngt damit zusammen, dass ich im Astralischen, damit nur traumbewusst, diese geistige Realit\u00e4t erlebe. Und daher die Sicherheit habe, dass das da ist. Genauso wie ich sicher bin, wenn ich zornig bin, dass der Zorn in mir da ist. Dann ist das keine Einbildung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Oder wenn ich das Gef\u00fchl der Liebe habe, ich sage das ganz bewusst, weil Liebe eigentlich mehr ist. Liebe ist eine wirkliche Lebenskraft. Da ist das Gef\u00fchl dabei, aber da ist auch eine wirkliche Lebenskraft. Die Liebeskr\u00e4fte h\u00e4ngen in Wahrheit mit dem \u00c4therleib zusammen. \u00c4therleib = Liebesleib. Da wird es wirkliche Lebenskraft. Eine Kraft die Lebenskr\u00e4fte verstr\u00f6men kann, wechselseitig, wenn Menschen einander lieben ist es ein wechselseitiger Austausch Lebenskr\u00e4ften. Ein einander Zustr\u00f6men von Lebenskr\u00e4ften. Das ist der Punkt, wenn ein geliebter Mensch stirbt, dann muss man konsequent arbeiten daran, das zu bew\u00e4ltigen, weil diese Lebenskr\u00e4fte zun\u00e4chst weg sind, das ist ein tiefer Einschnitt im Leben, auch wenn ich auf geistiger Ebene den Kontakt noch habe, aber diese Ebene ist weg, es geht auf eine andere Ebene hinauf, aber das wechselseitige Zustr\u00f6men von Lebenskr\u00e4ften im Austausch der \u00c4therkr\u00e4fte dieser beiden \u00c4therleiber, oder mehrerer \u00c4therleiber, wenn es eine ganze Familie ist, das h\u00f6rt auf, das ist mit dem Tod weg. Da zerrei\u00dft ein Band. Weil es bleibt nur ein \u00c4therleib da, der andere l\u00f6st sich in die \u00c4therwelt auf und \u00fcbergibt den Schatz, den er auch durch dieses Liebesverh\u00e4ltnis gewonnen hat, den \u00fcbergibt er der \u00c4thersph\u00e4re. Mit dieser Ver\u00e4nderung umzugehen, an dem muss man arbeiten. Man muss sich da bewusst sein, das kann Probleme bis ins K\u00f6rperliche hinein verursachen, ja sogar sicher hat, aber man kann das abfangen. Da muss man was tun daf\u00fcr, also sehr bewusst damit umgehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Schlecht ist es das einfach zu verdr\u00e4ngen. Dann f\u00e4ngt es an zu g\u00e4ren im Untergrund auf eine ungesunde Weise. Da kann dann im schlimmsten Fall passieren, dass der Tote versucht sich einzunisten im Astralleib, er sp\u00fcrt die Not unten, er hat selber seine Not oben, weil er vielleicht nicht zu Rande kommt mit der Welt oben, dann klammert er sich daran, das ist ein ungesundes Verh\u00e4ltnis, wenn es nicht bewusst wird. Es wird heute immer wichtiger, dass man an das bewusst herankommt, dass es Menschen gibt, die einem helfen k\u00f6nnen, sich dessen bewusst zu werden, aber es muss so sein, dass es mit v\u00f6lliger Wachheit des Bewusstseins dessen ist, der die Hilfe bekommt. Wenn ich versuche das auf einem hypnotischen Weg zu machen, um den hinzuf\u00fchren, welche Wesenheit spukt in dir da herum, da ist es sehr schwierig zu erkennen, wer ist das wirklich. Der Hypnotisierte spricht unbewusst, die Wesenheit f\u00e4ngt dadurch auch an zu sprechen, aber wenn der der behandelt werden will nicht wach ist dabei, dann ist das ganz ungesund. Weil der Hypnotiseur wei\u00df nicht wirklich welches Wesen da spricht. Dann muss er schon ein sehr hoher Eingeweihter sein, wenn er das aber ist, dann macht er es sicher nicht auf dem hypnotischen Weg. Sondern dann f\u00fchrt er den Menschen dorthin, dass er das selber im Wachbewusstsein erkennen kann. Wo diese Problematik herkommt. Deswegen muss er den Toten nicht hellsichtig erleben, das ist gar nicht n\u00f6tig. Aber er muss erkennen, diese Probleme h\u00e4ngen damit zusammen. Verstehen wieso sie damit zusammen h\u00e4ngen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich beginne dann zu verstehen, welche Not hat der Tote und welche Not habe ich durch den Verlust? Es gibt heute viele Wege, weil das Problem virulent ist, wo man das versucht auf halbbewusster oder unbewusster Weise zu gehen. Das kann total schief gehen. Also keinen Weg gehen, bei dem man nicht in voll wachem Bewusstsein bei jedem Schritt dabei sein kann und wo man auch gen\u00fcgend vorbereitet wird, diese Wahrheiten, die herauskommen auch zu ertragen. In der Regel ist es so, wenn der Mensch daf\u00fcr reif ist, dass er damit umgehen kann, dann erf\u00e4hrt er es eh durch sich selber. Es kann sein, dass er ein paar kleine Schritte braucht an Hilfe, dass er so weit ist. Aber unreif Menschen damit zu konfrontieren, das kann daneben gehen. Dann sind die Probleme nachher gr\u00f6\u00dfer als sie vorher sind. Das kommt auf uns zu.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Gemeinde von Laodicea. Der Amen ist das Musterbild, auf das wir zustreben. Jeder in seiner individualisierten Form. Eben auch diese Dinge ausgeschieden haben, die nicht zu uns geh\u00f6ren. <i>\u201eIch durchschaue dein Tun, du bist weder kalt noch warm.\u201c<\/i> D. h. es ist jetzt nicht mehr so eine energische geistige T\u00e4tigkeit, es ist eine gewisse Wurschtigkeit da, eine Verzweiflung vielleicht auch, es nutz eh nichts, ich kann eh nicht mehr, weil es werden jetzt vorwiegend Menschen inkarniert sein, die es bis dahin nicht geschafft haben bzw. etliche, die bewusst jetzt da herunter kommen, die sind dann nicht das Problem, das sind nicht die Lauen, <i>\u201edie weder kalt noch warm sind\u201c<\/i>. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>\u201eW\u00e4rest du wenigstens kalt oder warm, da du aber lau und weder kalt noch warm bist, speie ich dich aus.\u201c<\/i> Also das Endwesen spricht. Du kommst im Grunde nicht zu diesem Endwesen. <i>\u201eDu sagst ich bin reich und ich habe alles und mir fehlt nichts.\u201c<\/i><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Ja, im \u00e4u\u00dferen Sinn sind sie vielleicht reich. Sie verf\u00fcgen \u00fcber gro\u00dfe Intelligenz, sie haben \u00e4u\u00dferlich alles, was sie brauchen, es wird ja die Weltbev\u00f6lkerung viel geringer geworden sein, Nahrung wird kein Problem sein, es wird ein hochtechnischer Zustand sein. R. Steiner deutet das an, er sagt: <i>\u201eDie ganze Erde wird ein selbstfunktionierender elektrischer Apparat werden.\u201c<\/i> Das ist eine Perspektive. Die Technik wird sehr verbreitet sein. Bis zu einem gewissen Grad wird das auch so sein m\u00fcssen und richtig sein. Ein \u201eZur\u00fcck-zur-Urnatur\u201c wird nicht funktionieren. Es ist ein \u201eVorw\u00e4rts-zur-Kultur\u201c in gewisser Weise. Man darf sich das nat\u00fcrlich nicht vorstellen, wie die Technik, die wir heute haben. Das ist alles noch primitiv im Vergleich. In 20 Jahren wird uns das alles primitiv vorkommen. Die Entwicklung wird immer schneller.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>\u201eDu wei\u00dft nicht, wie erb\u00e4rmlich, j\u00e4mmerlich und armselig du bist, wie blind und wie nackt\u201c.<\/i> Weil alles, was sie haben wird f\u00fcr das geistige Dasein nichts bedeuten. Die Technik verschwindet. Die n\u00fctzt mir nichts. Die an das Gehirn und an die Technik gebundene Intelligenz ist weg. Geistig wird man blind sein und nackt, d. h. es wird kein zumindest bis zu einem gewissen Grad entwickeltes Geistselbst da sein, das einen halbwegs reinen Astralleib schafft. Da ist \u00f6fters von <i>\u201ewei\u00dfen Gew\u00e4ndern\u201c<\/i> die Rede, das Seelische, das Kleid, das ist ein Hinweis, dass das Seelische auch nicht in Ordnung ist. Das meiste ist sterblich, das ist weg. Ein ICH ist da, aber es sieht geistig nichts, es hat kein geeignetes Seelisches um sich, das der Rede wert ist. Es wird problematisch.<\/p>\n<p><i>\u201eDarum rate ich Dir, bei mir Gold zu erwerben, das im Feuer gel\u00e4utert ist, damit du wieder reich werdest. Dazu wei\u00dfe Gew\u00e4nder, damit du bekleidet seist und nicht die Schmach deiner Nacktheit in Erscheinung trete und schlie\u00dflich noch die Salbe, um deine Augen zu salben, damit du sehend werdest.\u201c <\/i>Alles was du nicht hast, du bist blind, du bist nackt, du bist armselig, das anzunehmen, durch die Hilfe der anderen es sich letztlich zu erwerben. Es ist ein Angebot! Da sind Menschen, durch diese Menschen wirke ich, der Amen, der Christus, das Endwesen. Wir sind bereit dir alle Hilfe zu geben. Aber tun musst du selber.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das wird nat\u00fcrlich eine sehr schmerzliche Zeit f\u00fcr viele werden, in gewisser Weise f\u00fcr alle, schmerzlich f\u00fcr die, die mit der Entwicklung noch nicht mitgekommen sind, die trifft es ganz hart, aber auch sehr schmerzlich, f\u00fcr die, die geistig hoch entwickelt sind und zusehen m\u00fcssen, welches Elend herrscht, welches seelische Elend herrscht auf Erden bei all dem Reichtum, der im \u00e4u\u00dferen Sinn da ist. Das Zerst\u00f6rt sein der Seelen, das da ist. Das wird in einer Epoche, die schon in die Bruderliebe, in die allgemeine Menschenliebe hineingewachsen ist, da werden sie leiden darunter. Wir alle werden leiden unter dem. Das wird keine besonders lustige Zeit sein diese 7. Kulturepoche.<\/p>\n<p><i>\u201eWelche ich liebe, die erziehe ich durch Schicksalsschl\u00e4ge\u201c<\/i>. Welche ich liebe! Wir werden es sp\u00e4ter sehen in der Apokalypse, wo die Zornesschalen ausgegossen werden, da sind die schrecklichsten Schilderungen, dann h\u00f6rt man aber der Zorn Gottes ist Ausdruck der Liebe. Weil das was sch\u00e4dlich ist, das was den Menschen zerst\u00f6rt, das muss verwandelt werden. Das geht aber nur durch einen schmerzvollen Prozess. Weil man alles ausscheiden muss, ver\u00e4ndern muss, was man total liebt, vielleicht sogar s\u00fcchtig ist danach, was aber sch\u00e4dlich ist, was Widersacherkr\u00e4fte sind. Ich kann nur herauskommen, wenn ich diese Sachen verwandle, die mir diese niederen L\u00fcste bereiten. Damit ist nichts gegen irdische Lust grunds\u00e4tzlich zu sagen. Der Punkt ist, wenn es nur in den Egoismus hineingeht, dann vernichte ich mich als geistiges Wesen im Grunde. Da arbeite ich an der Selbstvernichtung. Wer mich davor rettet, oder mir hilft da herauszukommen, das wird am Anfang dazu f\u00fchren, dass ich durch Schmerzen durch gehen muss. Dass mir das entzogen wird, wie bei einem Alkoholiker, dem die Flasche entzogen wird.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es wird sogar sein, dass Menschen, die den anderen helfen wollen, dass die, wenn sie sich auf Erden zu diesem Zweck inkarnieren, auch darauf weist R. Steiner hin, dass sie ganz bewusst aus freien Entschluss die vielleicht schlechteren Inkarnationsbedingungen, die eigentlich dem anderen zugedacht sind aufgrund seiner Entwicklung, \u00fcbernehmen, damit der andere m\u00f6glichst gute Voraussetzungen hat zum Start. Das wird nur freiwillig gehen, das ist ein Liebesakt. Das hei\u00dft aber, dass das Schicksal f\u00fcr den, der eigentlich gar nicht mehr herunter m\u00fcsste, auch schwer wird. Er l\u00e4dt sich extra Schwierigkeiten auf. Er kann nicht das Karma des anderen \u00fcbernehmen, aber er lebt in extrem schwierigen Bedingungen. Wir haben noch Zeit. F\u00e4ngt etwa 5730 n. u. Z. an. Die Umgebungsbedingungen z\u00e4hlen nat\u00fcrlich auch in gewisser Weise zum Karma, da kann ich aber unterst\u00fctzen, die karmische Aufgabe selber kann ich ihm nicht abnehmen. Das Karma kann dann unter besseren \u00e4u\u00dferen Bedingungen abgetragen werden. Karma kann sich sehr verschieden auswirken. Bei Karma geht es darum, dass eine bestimmte Aufgabe erf\u00fcllt wird, dass ich bestimmte Kr\u00e4fte durch meine Schuld in mir, in meinem Seelischen\/Astralischen zerst\u00f6rt habe, ruiniert habe, dass ich die wieder in Ordnung bringe. Das kann auf verschiedenen Wegen gehen. Das Schicksal klopft manchmal leise an. Wenn ich dann gleich reagiere und das mache, dann bleibt es dabei. Wenn ich schwerh\u00f6rig bin, wird das Klopfen lauter. Wach auf! Es liegt an uns.<\/p>\n<p>In der Praxis ist es nicht immer leicht auf die Stimme des Schicksals zu h\u00f6ren. Das bedeutet geistige Arbeit mit Karma, mit dem Thema Reinkarnation sich vertraut zu machen, konkret auch ein Gesp\u00fcr zu bekommen, wo sind Menschen, mit denen ich schicksalsm\u00e4\u00dfig verbunden bin. Kann sein, dass man sich wunderbar versteht, dann ist eh alles in Ordnung, das kann sehr fruchtbar sein und frei, ein positives Karma, das gibt es auch! Karma ist nicht immer nur Strafe. Karma kann auch Kr\u00e4fte zur Verf\u00fcgung stellen, weil ich sie mir in der Vergangenheit erworben habe, in menschlichen Beziehungen geht das wunderbar, wir erg\u00e4nzen uns, verstehen uns, es gibt keine Reibereien, das sind Gl\u00fccksf\u00e4lle zun\u00e4chst. Wir k\u00f6nnen aber f\u00fcr die Zukunft bewusster daran arbeiten solche Menschengruppen zu bilden, gemeinsam etwas f\u00fcr die Zukunft tun. Wenn man nimmt diesen Kreis, der hier zusammensitzt oder auch online, das sind manche mit einer karmischen Vergangenheit da, aber mit Sicherheit bilden wir gemeinsam etwas f\u00fcr die Zukunft. Wir bauen ein positives Karma f\u00fcr die Zukunft auf. Das kommt dann in die andere Waagschale gegen\u00fcber dem Negativen, was auch sein kann. Schicksalsschl\u00e4ge k\u00f6nnen ja dann Anst\u00f6\u00dfe sein im guten Sinne.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><i>\u201eSo setzte denn alles daran deinen Sinn zu \u00e4ndern. Siehe, ich stehe vor der T\u00fcr, und klopfe an. Wer meine Stimme h\u00f6rt und mir die T\u00fcre aufmacht zu dem will ich hinein gehen und will das heilige Mahl mit ihm halten und er mit mir.\u201c <\/i>Da wird schon ein gr\u00f6\u00dferer Schritt von dem verwirklicht: die gleiche Vollmacht es ICH, die ICH von meinem Vater erhalten habe, darum geht es n\u00e4mlich beim heiligen Mahl. <i>\u201eWer \u00fcberwindet, dem will ich geben, dass er mit mir throne, wie auch ich den Sieg des Geistes errungen habe und mit meinem Vater throne. Wer Ohren hat, der h\u00f6re, was der Geist zu den Gemeinden spricht.\u201c <\/i><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Thron steht hier nicht von ungef\u00e4hr, weil das n\u00e4chste Bild, das auf uns zu kommt, da geht es um den Thron im Himmel. Da ist ein gro\u00dfer Aufbruch da. Die Schilderung der Apokalypse steigt jetzt auf eine h\u00f6here Ebene auf. Bis jetzt haben wir uns sehr besch\u00e4ftigt mit der unteren irdischen Ebene direkt, jetzt erhebt sich der Blick immer mehr in h\u00f6here Sph\u00e4ren. Die n\u00e4chste Sph\u00e4re ist die Sph\u00e4re der Siegel, die ge\u00f6ffnet werden. Zuerst ist die Schilderung des Thrones im Himmel. Dann das Buch mit den 7 Siegeln, die der Reihe nach ge\u00f6ffnet werden, es wird ein bisschen grimmig. Bei dieser Stufe ist die Imagination bereits das ganz Wichtige, wir haben auch vorher schon Imaginationen drinnen gehabt, aber trotzdem hat es sich noch auf die \u00e4u\u00dferen Gemeinden bezogen, auf die \u00e4u\u00dfere Kulturentwicklung bezogen, also eigentlich war es noch die \u00e4u\u00dfere Erkenntnis. Jetzt kommt es auf die Ebene wirklicher Imagination. Dieses rein seelische Erleben, das aber dann zur Schilderung in sinnliche Bilder \u00fcbersetzt werden muss. Im Idealfall ist es bei der heutigen geistigen Wahrnehmung so, dass man selber es ganz bewusst \u00fcbersetzt. In Sinnesqualit\u00e4ten \u00fcbersetzen. Die Sinneswahrnehmungen sind in Wahrheit auch aus Imaginationen entstanden, sie sind aber abgeschattet durch unseren physischen Apparat. Es sind im Grunde letzte verdunkelte Reste von Imaginationen, die in der \u00e4u\u00dferen materiellen Welt erscheinen. Farben z. B. sind ganz bestimmte Seelenkr\u00e4fte, Seelenstimmungen, die, wenn sie durch das Medium des Auges wahrgenommen werden, in Form von Farben erscheinen. .<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Da gibt es einen ganz bestimmten Zusammenhang zwischen den Farben und den Seelenqualit\u00e4ten. Das hat Goethe gesucht mit seiner sinnlich-sittlichen Wirkung der Farben, wo er versucht zu schauen, welche Wirkungen haben die Farben auf das Seelische. Er hat viel herausgefunden, ohne dass er ein bewusster Hellseher war. Er hat das gesp\u00fcrt. Er hat von sich selber gesagt, dass er sinnlich-\u00fcbersinnlich Schauen kann, also im Sinnlichen das \u00dcbersinnliche sehen kann. Das sich automatisch verbindet bei ihm miteinander. Da ist etwas von beiden H\u00e4lften da, nur wenn er zur reinen Imagination h\u00e4tte kommen wollen oder h\u00e4tte kommen k\u00f6nnen, dann h\u00e4tte er das einfach trennen m\u00fcssen. Einerseits die sinnliche Seite, andererseits von dem lese ich jetzt die eigentliche Imagination ab. Ich kann vom Sinnlichen ausgehen, aber dann muss ich es fallen lassen, und das rein seelisch-geistige Erlebnis haben, dann komme ich zur Imagination. Das ist f\u00fcr das heutige \u201eHellsehen\u201c, ich mag den Ausdruck nicht gerne verwenden, weil er sofort missverstanden wird, es ist eine imaginative Wahrheit. Ein seelisch-bildhaftes Erlebnis, bildhaft deswegen, weil es so unheimlich reich ist, man kann es \u00fcberscheuen im inneren seelischen Erleben. Ich stehe dem in gewisser Weise gegen\u00fcber, das kann man bei der Imagination noch sagen, weil ich mich bis zu einem gewissen Grad trennen kann, ich kann das weite Panorama \u00fcberschauen, wenn ich nur anfange, das Denken bis zur Imagination zu erheben, dann schaue ich das Denken wirklich an. Dann ist es nicht so, wie ich es jetzt erlebe: aha, ich bilde mir einen Gedanken, aber das was ich bilde sehe ich sozusagen vor mir, nicht sinnlich sondern seelisch, sehe ich es vor mir und ich brauche nur das ablesen, was ich da alles sehe. Ich brauche das nur zu beschreiben, das Denken wird dann ganz anders, es ist nicht ein logisch-schlussfolgerndes, es ist deswegen nicht unlogisch im Nachhinein, aber das brauche ich nicht, um irgendetwas zu finden, sondern ich habe dieses Panorama vor mir. Ich sehe, das h\u00e4ngt mit dem zusammen, da unten ist dieses, da oben ist jenes. Selbst das ist eine \u00dcbersetzung in unsere sinnliche Sprache, weil es ist nicht wirklich r\u00e4umlich. Aus dem kann man wunderbar schildern.<\/p>\n<p>R. Steiners Vortr\u00e4ge sind aus diesem unmittelbaren Erleben geschildert, das kann man ab dem Zeitpunkt, wo man in ein lebendiges Denken hineinkommt, dann ist das m\u00f6glich. Ob ich bei der vollen Imagination bin oder nicht, das ist nicht so entscheidend. In dem Moment, wo ich zum wirklichen Erlebnis des Denkens komme, bin ich genau dort. Erlebnis des Denkens hei\u00dft, dass ich das anschaue. Dann tu ich nicht Schlussfolgern, nicht nachdenken, sondern gegenw\u00e4rtig anschauen, im \u00fcbertragenen Sinn gesprochen. Das wird f\u00fcr die Wissenschaft der Zukunft sehr wichtig sein, vor allem um die wirklichen Knackpunkte zu finden, die in die Zukunft f\u00fchren, die wirklich neuen Ideen zu finden, dort wo die wirklichen Durchbr\u00fcche sind, ein neuer Schritt da ist, da steckt zumindest eine Imagination im Hintergrund &#8211; halbbewusst. Der Rest ist Knochenarbeit, um das irgendwie umzusetzen, zu formulieren. Das ist notwendig. Dann wird es Geisteswissenschaft. Dass ich es verbinden kann. Ich schaue etwas geistig, finde dann auch die M\u00f6glichkeit das in Worte zu fassen, die eine logische Reihenfolge haben, dass es nachvollziehbar ist, nicht nur ein Stammeln, oder wie ein Medium, das \u00fcberhaupt nicht mit einem Bewusstsein dabei ist, es nur heraus plappert und dann nichts davon wei\u00df, was meistens Kraut und R\u00fcben ist, viele Deutungen zul\u00e4sst, es nicht selber fassen kann, das sind Dinge, die f\u00fcr die Zukunft nicht tauglich sind, die f\u00fchren uns im Grunde zu den Widersachern hin, die sind froh, wenn wir nicht mit wachem ICH-Bewusstsein dabei sind.<\/p>\n<p>Mit der gro\u00dfen Vision oder mit der Imagination, hier ist es wirklich eine Imagination, warum sage ich Vision? Weil diese \u00e4hnliche Imagination vom Thron im Himmel, \u00e4hnliche Schilderungen davon gibt es schon im Alten Testament. Bei Jesaja zum Beispiel oder die gro\u00dfe Thronwagenimagination von Ezechiel. Eine eigene Thronwagenmystik gab es bei den Juden: Merkaba \u2013 das ist eigentlich die fr\u00fcheste Mystik im Judentum, die Kabbala ist sp\u00e4ter daraus entstanden, die hat ihren Ausgangspunkt bei dieser <b>Thronwagenvision des Ezechiel<\/b>. Die ist sehr \u00e4hnlich wie bei der Apokalypse, aber trotzdem sind feine Unterschiede. Beim Johannes ist noch ein ganz anderes Bewusstsein dabei, das merkt man aber nur an den Feinheiten, die Bilder als solches sind sehr \u00e4hnlich, aber das Verst\u00e4ndnis der Bilder ist ein anderes, ein wacheres und eigenst\u00e4ndigeres. Noch nicht wirklich ganz wache Intuition, aber deutliche Inspiration, d. h. ich fange an das Bild zu verstehen, was ich da sehe.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ich denke es ist heute zu sp\u00e4t, um diese Imagination des Thrones im Himmel, aber auch die Thronwagenvision &#8211; das machen wir in der n\u00e4chsten Folge, die beiden nebeneinander zu stellen. Wie sieht das in der alten Vision aus? Wie sieht das in der Version der Apokalypse aus? Die deutet eigentlich schon auf die Zukunft. Die Thronwagenimagination des Ezechiel verwandelt sich in die Thronwagenimagination des Johannes, ist eine gewisse Spiegelung, aber jetzt mit dem ICH-Bewusstsein dabei, mit dem was bewirkt wurde durch das Mysterium von Golgatha, durch das der Christus durchgegangen ist, und durch das was seit dem Zeitpunkt gilt: <i>\u201eDieselbe Vollmacht des ICH soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater erhalten habe.\u201c<\/i><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Fragen: a) die Erde als selbstgesteuerter technischer Apparat im der 7. Kulturepoche, wie passt das zusammen mit anderen Aussagen?<\/p>\n<p>Das wird den Hintergrund bilden, das wird sehr eng mit einander verbunden sein, \u00e4u\u00dferlich wird es als diese technische Struktur erscheinen, im Hintergrund wird diese Imagination sein, die aber eine ahrimanischen Charakter hat. Daher fast bis an das Physische herankommt. Eine Technologie der Zukunft, was wir heute an drahtloser Informationstechnologie haben, das ist ein m\u00fcder Vorklang auf das, was da kommen wird. Es wird sich technischer Mittel bedienen, die durchaus in den ahrimanisch-imaginativen Bereich hineinreichen. Es gibt von R. Steiner zwangsl\u00e4ufig noch keine \u00c4u\u00dferungen dazu, weil wir die Technik, die dann da sein wird, so konkret nicht vorhersehen k\u00f6nnen, weil die muss erst entwickelt werden. Es ist noch offen, wie das passieren wird. Man sieht die M\u00f6glichkeiten, die da sind, die Kr\u00e4fte, die mitwirken, aus dem kann man eingrenzen, was passieren k\u00f6nnte und was sicher nicht passieren wird. Da wir aber \u00fcber den H\u00f6hepunkt der Erdentwicklung dr\u00fcber sind, ist es der Fall, dass die M\u00f6glichkeiten immer geringer werden. In der aufsteigenden Phase bl\u00fchen die M\u00f6glichkeiten auf, auch wie sich die Natur entfaltet, verwandeln und entwickeln kann, das ist nicht vorprogrammiert, es entwickelt sich lebendig, aber gegen Ende zu beginnt sich das wieder einzuschr\u00e4nken. Diese Einschr\u00e4nkung ist ein Weg zu dieser Technisierung hin. Es wird mit Sicherheit so eine Art Hybridtechnik sein, in der auch Lebendes bis zu einem gewissen Grad integriert ist, sofern man das aus unserer Sicht noch Leben nennen will, es ist etwas, wo auch Lebenskr\u00e4fte drinnen sind. Wir werden auch mit dem umgehen lernen. Selbst in der Informationstechnologie wird ein gewisses Bewusstsein entstehen, das wird ja heute schon diskutiert, da sind dann auch astralische Kr\u00e4fte nat\u00fcrlich beteiligt, aber es sind nur diese sterblich und verg\u00e4nglichen astralen Kr\u00e4fte. Wir werden dann bereits ein anderes Bewusstsein haben, wenn wir regelrecht fortentwickelt sind, wir werden die Welt auch anders erleben, schon in der 6. Kulturepoche wird das anders sein als heute und erst recht in der Siebenten. Wir werden viel mehr Geistiges sehen, trotzdem \u00e4u\u00dferlich gut zu Rande kommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wie letztes Mal ausf\u00fchrlich geschildert: es ist nicht notwendig dazu, dass ich mit der Au\u00dfenwelt geschickt umgehe, dass ich sie so erlebe, wie ich sie jetzt erlebe. Ich kann sie sehr wohl geistig-imaginativ erleben, und die geistig-imaginativ erlebten Bilder leiten mich ganz sicher, dass ich damit gut umgehe, von au\u00dfen sieht es so aus, der stochert da geschickt herum, was er im Bewusstsein erlebt, ist ganz etwas anderes. Die Tiere erleben die Welt ganz anders, und gehen auch geschickt damit um: ein Eichkatzerl, das die Nuss geschickt dreht, es ist ein tolles Erlebnis, das das Eichkatzerl hat, aber es hat nichts damit zu tun, was wir \u00e4u\u00dferlich sehen dabei &gt; es erlebt ganz etwas anderes, eine Art niedere Imagination, eine untere Ebene einer Imagination. Ein ge\u00fcbter Musiker, wenn er einem anderen Musiker zuh\u00f6rt, der h\u00f6rt ganz was anderes als ein Laie, der zum ersten Mal ein Klavierst\u00fcck h\u00f6rt. Ein ge\u00fcbter Musiker h\u00f6rt die Feinheiten. Den Anschlag.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Wahrnehmung der Welt ist sehr unterschiedlich. Nat\u00fcrlich liegt dem etwas Objektives zugrunde, aber wie sich das abbildet im Bewusstsein oder wie wir unser Bewusstsein bilden, es ist kein Abbilden sondern ein Bilden, wir bilden etwas, wir nehmen die Welt wahr und formen uns ein Bild davon. Es ist ein gegenst\u00e4ndliches Bild, wo wir den Dingen gegen\u00fcberstehen, es ist die Art, wie wir jetzt erleben. Aber in der urpersischen Zeit war das schon anders. Ein paar Tausend Jahre zur\u00fcck haben die Menschen ganz anders erlebt. Sie habe gerade erst angefangen damit, die Welt in Konturen bewusst wahrzunehmen, mehr Schwarzwei\u00df und Helldunkel, in Schattierungen, nicht so wie wir. Selbst bei den Griechen ist ein schwaches Bewusstsein f\u00fcr die Blaut\u00f6ne da. Die haben noch nicht in ihrem Erleben das ganze Farbspektrum. Die \u00c4gypter, die fr\u00fcher sind, schon, die haben das viel mehr, auch nicht das Ganze aber viel mehr. Es \u00fcberschneidet sich. Nicht jeder macht es im gleichen Tempo mit. Wenn ich mich in Tiere hinein versetze und versuche mir vorzustellen, wie sie wahrnehmen, da wird es sehr schwierig. Umso mehr, je weiter das Tier von unserer Struktur, unserer Anlage der Organe entfernt ist. Ich kann probieren zu versuchen mir ein inneres Erleben davon zu gestalten. Das macht sehr beweglich. Man ist dann selber Sch\u00f6pfer von etwas Seelischem \u2013 ganz bewusst. Ich versuche mich in ein anderes hinein zu versetzen. Als \u00dcbung. Der K\u00fcnstler macht das.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ein Picasso, die Kubisten, sie haben die Perspektive weggelassen, er erlebt die Perspektive nicht mehr, es sind alles Vierecke oder Quadrate, es ist eine andere Art des Sehens. Wir sollten zur geistigen Wahrnehmung kommen, dann sollten wir sie neben der Au\u00dfenwahrnehmung haben, wir sollen beides nebeneinander haben k\u00f6nnen, die n\u00e4chste Stufe ist die, in der Gemeinde von Philadelphia, dass wir das gemeinsam nebeneinander haben k\u00f6nnen, also in der Imagination drinnen sein und zugleich die Au\u00dfenwelt ansehen. Das geht! In der Meditation geht das. Man erkennt es an der Uhr. Wenn man wirklich in der Imagination drinnen ist, dann vergeht die \u00e4u\u00dfere Zeit nicht. Man kann sich in der Imagination wunderbar bewegen, ich habe innerlich das Gef\u00fchl es vergehen Stunden, wenn ich es schaffe zugleich daneben den Sekundenzeiger anzuschauen, dann steht der. Die Uhr steht. Das ist reproduzierbar. Ich muss es schaffen, auf beiden Bewusstseinsebenen zu bleiben, ohne sie zu vermischen, es ist nicht leicht. Beim alten Hellsehen war diese Vermischung von Haus aus gegeben. Da hat sich die Sinnesqualit\u00e4t sofort mit der Imagination vermischt und daher haben sie fr\u00fcher die Imagination so erlebt, dass es eher wie ein ver\u00e4ndertes Sinnliches ausgesehen hat \u2013 wie ein Traumbild. Die Sinnesqualit\u00e4ten waren automatisch da. Das ist bei der wirklichen heutigen Imagination nicht der Fall. Das ist erst dann der Fall, wenn ich es bewusst \u00fcbersetze. Dann kann ich es in der Vorstellung wie ein Sinnesbild sehen, das kann sich zu einem Sinnbild verdichten auch im Erleben. Aber das muss ich wollen. Es passiert nicht automatisch. Dann w\u00fcrde ich es nicht so klar auseinander halten k\u00f6nnen. Das ist wichtig. Das wichtigste ist heute bei jedem Schritt mit dem Bewusstsein dabei zu sein. Nur diese Schritte z\u00e4hlen. Alles was unbewusst passiert bringt \u00fcberhaupt nichts. Bei vielen esoterischen Str\u00f6mungen heute kann es sehr schnell zu Imaginationen kommen. Meist sind es sinnlich get\u00f6nte. Da sind die Leute begeistert. Aber was steht da wirklich dahinter? Es ist oft sehr kulturspezifisch. Beim modernen imaginativen Schauen ist das nicht der Fall. Ich \u00fcbersetze es dann bewusst in Bilder, die aus unserem Kulturbereich sind, oder ich versuche es zu \u00fcbersetzen f\u00fcr jemand aus einem anderen Kulturbereich, dann werde ich das anders machen, da brauche ich genug Erfahrung im anderen Kulturbereich, dann kann ich das vielleicht. Ich kann das auseinanderhalten. Das ist sehr wichtig heute, um einen klaren selbstbewussten Weg durch zu finden. Sonst geraten wir in die F\u00e4nge der Widersacher, die kommen immer sch\u00f6n daher, sie sind angenehm, die passen sich an. W\u00e4hrend die wirkliche Imagination auch sehr schmerzlich sein kann. Das Erlebnis z. B. ich will mich verbinden mit einem geistigen Wesen, da ist eine Sympathie-Kraft, aber es geht nicht. Ich komme nicht heran. Das kann sehr schmerzvoll sein. Oder ich sehe zerst\u00f6rerische Kr\u00e4fte, die jemand hereinbringt. Das ist nicht immer nur lustig. Also aufpassen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Deshalb ist mein Weg der anthroposophische, der sehr langsam ist um zu Imaginationen zu kommen. Es ist mehr als ein Wochenend-Seminar. Aber was man dann erlebt, das ist solide. Man versteht, um was es geht. Man ist vorbereitet darauf. Es ist nichts drinnen, wo ich sagen muss, jetzt muss ich meinen Verstand verkaufen. Es ist ohne Widerspruch zu anderen Dingen, nicht auf eine Art: unter der Woche bin ich Wissenschaftler und Techniker und am Wochenende gehe ich ins Imaginationsseminar, da ist alles anders. Die Wahrheiten m\u00fcssen so sein, dass ich sie mit dem wirklichen Leben verbinden kann. Da muss ich mir dann auch eingestehen, dass ich mache Aussagen R. Steiners eben noch nicht nachvollziehen kann. Im 7. Jahrtausend werden die Inkarnationen ziemlich am Ende sein. Da hei\u00dft es doch glatt: Im 8. Jahrtausend wird die Wiedervereinigung der Erde mit dem Mond stattfinden. Das ist f\u00fcr den \u00e4u\u00dferen Verstand ein ziemlicher Hammer. Sicher eine Naturkatastrophe kann immer passieren. Im Moment fliegt der Mond weg von uns. Jedes Jahr ist der Mond ein paar cm weiter von uns entfernt. Also aus \u00e4u\u00dferer Sicht ist nichts absehbar in diese Richtung, dass sich Mond und Erde vereinigen. Wie sollen wir uns das vorstellen? Es wird nicht so plump sein, dass der Mond einfach auf die Erde f\u00e4llt. Das wesentliche ist: Die Inkarnationen h\u00f6ren auf, die Fruchtbarkeit und Zeugungsf\u00e4higkeit ist weg. Es h\u00e4ngen aber die Fortpflanzungskr\u00e4fte mit den Mondkr\u00e4ften zusammen, und zwar mit den Mondkr\u00e4ften, die von au\u00dfen einwirken. Der Mond ist aus geistiger Sicht deshalb aus der Erde herausgegangen, um die verh\u00e4rtenden Kr\u00e4fte des Mondes heraus zu ziehen, um dadurch \u00fcberhaupt die lebendige Entwicklung auf der Erde zu erm\u00f6glichen. Sonst w\u00e4re alles mumifiziert worden. Dann h\u00e4tte es mit der Fortpflanzung nicht funktioniert. Die Fortpflanzungskr\u00e4fte wirken deshalb, weil der Mond von au\u00dfen wirkt. Also es wird etwas mit diesen Kr\u00e4ften zu tun haben. Diese verh\u00e4rtenden, verholzenden, zum Absterben bringenden Kr\u00e4fte, die werden sich wieder mehr mit der Erde verbinden. Wenn der Mond nicht weggegangen w\u00e4re, die Mondkr\u00e4fte nicht herausgezogen worden w\u00e4ren, dann w\u00e4re es nicht m\u00f6glich auf der Erde die geschlechtliche Fortpflanzung und die Fruchtbarkeit zu erleben, weil alles zu hart w\u00e4re. Die Zeit, wo die Fortpflanzung nicht mehr m\u00f6glich sein wird, ist dann die Zeit, wo der Mond sich wieder verbindet. Mehr wei\u00df auch ich dar\u00fcber nicht. Die Trennung des Mondes von der Erde war ein langwieriger Prozess. In Wahrheit ist das ein gemeinsames Gebilde, wo sich ein Teil im inneren zur Erde verdichtet, ein anderer Teil die Erde au\u00dfen umgibt und sich langsam zum Mond verdichtet. Das w\u00e4re ein Bild dazu. Die \u00e4u\u00dfere Wissenschaft kann dazu auch nicht viel sagen, die haben ein paar Theorien. Alles hoch spekulativ. Man wei\u00df, es war urspr\u00fcnglich ein K\u00f6rper.<\/p>\n\n<\/div>\n\t\t<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pelo Dr. Wolfgang Peter Aqui encontrar\u00e1 resumos \u00fateis, transcri\u00e7\u00f5es, palavras-chave, etc. Se desejar ajudar a tornar esta documenta\u00e7\u00e3o ainda mais rica, por favor contacte info@anthro.world. Muito obrigado a todos os colaboradores que trabalham arduamente! 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