{"id":3008,"date":"2022-01-18T11:45:26","date_gmt":"2022-01-18T10:45:26","guid":{"rendered":"https:\/\/anthro.world\/?page_id=3008"},"modified":"2022-01-18T11:45:30","modified_gmt":"2022-01-18T10:45:30","slug":"19-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.anthro.world\/pt\/19-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation\/","title":{"rendered":"19. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-dark-gray-color has-text-color\">Pelo Dr. Wolfgang Peter<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>Aqui voc\u00ea encontrar\u00e1 resumos \u00fateis, transcri\u00e7\u00f5es, palavras-chave, etc.<\/li><li>Se voc\u00ea tamb\u00e9m gostaria de ajudar a tornar esta documenta\u00e7\u00e3o ainda mais rica, por favor entre em contato <a href=\"mailto:info@anthro.world\">info@anthro.world<\/a><\/li><li>Muito obrigado a todos os colaboradores que trabalham arduamente!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>Data da palestra:<\/strong> <\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Sum\u00e1rio<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle wp-block-ub-content-toggle-block\" id=\"ub-content-toggle-block-aa12b528-b010-4371-a81f-8b03ffe7c06f\" data-mobilecollapse=\"false\" data-desktopcollapse=\"false\" data-preventcollapse=\"false\" data-showonlyone=\"false\">\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion\" style=\"border-color: #f1f1f1; \" id=\"ub-content-toggle-panel-block-\">\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title-wrap\" style=\"background-color: #f1f1f1;\" aria-controls=\"ub-content-toggle-panel-0-aa12b528-b010-4371-a81f-8b03ffe7c06f\" tabindex=\"0\">\n\t\t\t<p class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title ub-content-toggle-title-aa12b528-b010-4371-a81f-8b03ffe7c06f\" style=\"color: #000000; \">Do colega ouvinte B. G.<\/p>\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-toggle-wrap right\" style=\"color: #000000;\"><span class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-state-indicator wp-block-ub-chevron-down open\"><\/span><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t<div role=\"region\" aria-expanded=\"true\" class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-content-wrap\" id=\"ub-content-toggle-panel-0-aa12b528-b010-4371-a81f-8b03ffe7c06f\">\n\n<p><span style=\"font-size: revert;\">Letztes Mal haben wir uns herangetastet an das Buch mit den 7 Siegeln, vorher haben wir gesprochen von der Szene vom Thron im Himmel, von dem Thron in der Mitte mit den 24 kleinen Thronen auf denen die 24 \u00c4ltesten sitzen. Das sind jene Wesenheiten, die uns in der Menschheitsentwicklung vorangegangen sind. Heute werden wir einen gro\u00dfen und schwierigen \u00dcberblick \u00fcber die gesamte Weltentwicklung machen, \u00fcber die gesamten Weltentwicklungsstufen. Es ist unglaublich, was sich da an Entwicklungsperioden und Entwicklungszyklen aufeinander t\u00fcrmt. Das alles h\u00e4ngt jetzt damit zusammen, dass das Buch mit den 7 Siegeln ge\u00f6ffnet wird. Wir werden das brauchen zum Verst\u00e4ndnis, wo wir in der Entwicklung wirklich stehen, in welchem kleinen aber wichtigen Teilbereich wir jetzt stehen.<\/span><\/p>\n<p>Das Buch mit den 7 Siegeln, da ist etwas versiegelt, nur das Lamm vermag das Buch mit den 7 Siegeln zu \u00f6ffnen, das Lamm, das vor dem Thron erscheint \u2013 ein Symbol f\u00fcr den Christus. F\u00fcr das Lamm, das sich opfert, das sein Blut hingibt, es ist das einzige Wesen, das das Buch mit den 7 Siegeln \u00f6ffnen kann und was dann bei der \u00d6ffnung der Siegel herauskommt, das steht aber in der Apokalypse. D. h. die tiefsten Geheimnisse der Menschheitsentwicklung, das steht in Wahrheit in dem Buch mit den 7 Siegeln drinnen. Der Begriff \u201eBuch\u201c ist ein besonderes Wort in der Bibel, es kommt gar nicht so oft vor interessanterweise. Die Bibel selbst ist danach benannt, weil Bibel kommt von griechisch <i>biblos<\/i>, d. h. Buch, hebr\u00e4isch: Sefer. Ein Wort, das in der Bibel nur drei Mal vorkommt. Es hat immer den Sinn einer Chronik, einer Entwicklungsgeschichte, ganz besonders im Alten Testament, eine Abstammungslinie, die geschildert wird, in der <b>Genesis<\/b> im 5. Kapitel. Da wird ein langes Abstammungsregister aufgez\u00e4hlt, von Adam beginnend geht es dann weiter. Dann im <b>Matth\u00e4us-Evangelium<\/b>, da wird das Wort Buch gebraucht, dort wo die Abstammung des salomonischen Jesus geschildert wird. Das dritte Mal eben hier in der <b>Apokalypse<\/b>.<\/p>\n<p>D. h. es ist ein sehr gewichtiges Wort. In B\u00fcchern wird immer etwas niedergelegt, was mit der ganzen Menschheitsentwicklung zu tun hat bzw. mit wichtigen Abschnitten der Menschheitsentwicklung, eben in der Genesis mit der Vergangenheit, im Matth\u00e4us-Evangelium mit der Abstammung des salomonischen Jesus und hier in der Apokalypse der Weg von der Vergangenheit in die Zukunft hinein. Das Buch mit den 7 Siegeln enth\u00fcllt vor allem das, was geschehen wird nach der 7. Kulturepoche, der Zeit nach unserer Kulturepoche, wobei ich dazu sagen muss, in den Schriften wie der Apokalypse, die auf Imaginationen und Inspirationen beruhen, da ist es so, dass es nie ganz eindeutig ist, weil schon auf der \u00e4therischen Ebene der Zeitverlauf oder der Zeitbegriff nicht mehr g\u00fcltig ist, so wie wir ihn haben. So wie wir ihn heute kennen: Zeit als etwas, das von der Vergangenheit \u00fcber die Gegenwart in die Zukunft l\u00e4uft. Das ist unser moderner Zeitbegriff. Wenn man weiter zur\u00fcckgeht in den Kulturen, dann hatten sie zumindest einen zyklischen Zeitbegriff. Zeit ist also im Grunde die Wiederholung desselben. Da ist kaum ein Entwicklungsgedanke drinnen. Dass wir heute diesen linearen Zeitbegriff haben, h\u00e4ngt damit zusammen, dass jetzt f\u00fcr unser Empfinden sehr stark der Entwicklungsgedanke drinnen ist und das ist auch nicht zuf\u00e4llig so, weil wir jetzt in einer Phase der Entwicklung drinnen stehen, wo diese Entwicklung unheimlich Gas gibt und an Tempo aufgenommen hat.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wenn man in die Vergangenheit zur\u00fcckblickt dann hat man viel l\u00e4ngere Zeitr\u00e4ume, in denen sich kaum merklich etwas ver\u00e4ndert. Wenn man zur\u00fcckschaut in die \u00e4gyptische Zeit, so ist \u00fcber die ganze \u00e4gyptische Kulturepoche nicht viel passiert, es sind keine gro\u00dfartigen Ver\u00e4nderungen da. Das Grundprinzip ist am Anfang da und es \u00e4ndert sich im Wesentlichen nicht sehr viel. Vielleicht im Detail, aber das Grundprinzip bleibt. Der geistige Weg, die Art, wie man versucht wieder zur\u00fcckzukommen in die geistige Welt, der bleibt \u00fcber die ganze Epoche gleich. Sogar noch weit hinein dann in die griechisch-lateinische Zeit. In der griechisch-lateinischen Zeit, da beginnt sich etwas zu ver\u00e4ndern. Weil im ersten Drittel das ganz wichtige Ereignis ist, die Menschwerdung Christi, die Menschwerdung Gottes, wenn man so will und das bringt einen ganz entscheidenden Impuls, weil da ist das ICH so richtig auf Erden angekommen. Man f\u00e4ngt an von sich zu wissen. Wobei das schon Jahrhunderte vorher sein Licht voraus wirft, ich sage jetzt bewusst das Licht und nicht den Schatten, aus dem kommt z. B. auch die griechische Philosophie. Das Denken erwacht. Mit dem Denken kommt sch\u00f6n langsam ein erstes Bewusstsein f\u00fcr das ICH.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>So richtig heraus kommt das Bewusstsein allerdings erst sp\u00e4ter. Nicht einmal zur Zeitenwende, sondern ein wichtiges Jahr ist 333 n. Chr. Da ist ein starker Schub in der Entwicklung des ICH-Bewusstseins, das spiegelt sich in etwa um die Zeitenwende, d. h. 333 v. Chr. ist auch ein interessantes Jahr, das ist die Zeit der Alexanderz\u00fcge. Die ber\u00fchmte Schlacht bei Issos, wo der Alexander k\u00e4mpft gegen die Perser und sie besiegt und sich damit das griechische Gedankengut ausbreitet \u00fcber das persische Reich bis nach Indien hinein. Das war ein starker Impuls, wo sich durchdringt, man kann nicht sagen \u00f6stliches, man kann auch nicht sagen westliches Geistesleben, man kann nur sagen ein Geistesleben, das bereit ist durchchristet zu werden, das beginnt sich interessanterweise nach Osten hin zu verbreiten. Dort ist die eigentliche geistige Substanz drinnen. W\u00e4hrend im Westen im 3. Jahrhundert n. Chr. das Christentum zum Kirchenchristentum wird, zur Staatsreligion wird im R\u00f6mischen Reich, ein sehr exoterisches Christentum, das in den Vordergrund tritt. Es geht um \u00e4u\u00dfere Macht, um die \u00e4u\u00dfere Verbreitung des Christentums, nicht unbedingt immer um die geistige Vertiefung, die fl\u00fcchtet sich nach dem Osten hin.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weitere 333 Jahre sp\u00e4ter, um 666 n. Chr., eigentlich ein bisschen fr\u00fcher, da gibt es den starken Einschlag mit der Begr\u00fcndung des Islam. 632 ist die Hidschra des Mohamed, also der Auszug von Mekka nach Medina, da ist ein starker Impuls da, der einerseits ganz alte Kr\u00e4fte, alttestamentarische Kr\u00e4fte wieder in F\u00fchrungsposition zu bringen versucht und sich aber verbindet mit einer Vorausnahme unseres heutigen Bewusstseinsseelenzeitalters. Allerdings auf eine nicht selbst errungene Weise, sondern auf eine ahrimanisch inspirierte Weise, n\u00e4mlich die ganze wissenschaftliche Kultur, die dann im Arabertum auftaucht. Von dort geht aus der Impuls aus dem etwa unsere moderne Naturwissenschaft stammt. Dort entsteht das als erstes, das ist ganz klar, es setzt beim Menschen an, bei der Medizin an, dass der Mensch im \u00e4u\u00dferen wissenschaftlichen Sinn aufgefasst wird. Z. B. die Akademie von Gondishapur, die gegr\u00fcndet wird. Sp\u00e4ter gibt es Zentren in Bagdad, wo diese Medizin gepflegt wird, wo die \u00c4rzte hoch angesehen werden, die haben eigentlich ein sehr n\u00fcchternes Bild vom Menschen, ein sehr \u00e4u\u00dferliches Bild vom Menschen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es wird sehr stark geachtet, dass diese strenge Scheidung da ist zwischen dem islamischen Glauben auf der einen Seite und der wissenschaftlichen Forschung auf der anderen Seite. Die Forschung hat nichts zu sagen \u00fcber Allah, \u00fcber das G\u00f6ttliche, umgekehrt mischt sich auch die Religion nicht in die wissenschaftliche Bet\u00e4tigung ein. Das vertr\u00e4gt sich dort sehr gut. Das ist auch etwas, was ich am Anfang erw\u00e4hnen sollte. Aus dieser Zeit stammt sehr stark ein dualistischer Impuls, der durch die Welt durchgeht. Dualistisch hei\u00dft eine strenge Scheidung zwischen der materialistischen Welt und der seelisch-geistigen Welt. Wo es im Grunde keine Br\u00fccke dazwischen gibt. Wo man unter der Woche t\u00e4tiger Wissenschaftler ist und dann beim Gebet, wo man sich hinwirft, ist man gl\u00e4ubiger Gottesmensch. Zwei Dinge, die nichts miteinander zu tun haben, die keine Verbindung miteinander haben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dieser Impuls hat verschiedene Wurzeln. Im 3. Jhdt. v. Chr. ist z. B. der <b>Manich\u00e4ismus<\/b> da, der hat auch eine dualistische Funktion drinnen, der beruht zun\u00e4chst auch stark auf den Kampf zwischen Licht und Finsternis. Da sind Wurzeln drinnen aus der urpersischen Zeit letztlich, breitet sich im persischen Raum stark aus, aber auch weiter nach China hinein. Der Manich\u00e4ismus hat das Gro\u00dfartige drinnen, dass er die verschiedensten Religionsanschauungen in sich aufzunehmen vermag oder dieses Bestreben hat, sich also nicht nur an ein einzelnes Bekenntnis richtet, sondern verschiedene Str\u00f6mungen in sich aufnimmt. Aber er hat zun\u00e4chst auch dieses dualistische Prinzip drinnen, das Prinzip Kampf zwischen Licht und Finsternis, wirklich zun\u00e4chst Kampf. Wir werden sehen, dass sich das \u00e4ndert, weil der Manich\u00e4ismus in gewisser Weise auch in der Zukunft noch eine gro\u00dfe Aufgabe hat, aber in ver\u00e4nderter Form, wo es vor allem darum gehen wird, bei der n\u00e4chstfolgenden slawischen Kulturepoche, die auf unsere folgt, da wird es stark darum gehen, nicht zu k\u00e4mpfen gegen das B\u00f6se, sondern es zu erl\u00f6sen. Durch die eigene Opfertat zu erl\u00f6sen. Das ist die Steigerung des Manich\u00e4ismus.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Hinter dem Manich\u00e4ismus steht Mani als Begr\u00fcnder. Mani ist ein gro\u00dfer Eingeweihter. Er ist einer dieser Menschen, die von Christus auferweckt wurden. Nicht der Lazarus, der erweckt wurde, aber der zweite J\u00fcngling, der erweckt wurde, der auch schon in fr\u00fcheren Zeiten ein Eingeweihter war, der J\u00fcngling zu Naim, wie er in der Bibel geschildert wird, der von den Toten auferweckt wird, das ist dieser Mani, der dort einen weiteren Einweihungsschritt durchmacht, der schon in fr\u00fcheren Inkarnationen ein Eingeweihter war. Der eben sp\u00e4ter als Mani wiedergeboren wurde und den Manich\u00e4ismus begr\u00fcndet hat. Diesen Impuls in die Welt gesetzt hat. Der auch sp\u00e4ter eine gro\u00dfe Bedeutung hat, z. B. sp\u00e4ter an der Wende zur Neuzeit wurde Christian Rosenkreuz geboren, der die Rosenkreuzer-Bewegung begr\u00fcndet hat, die von gro\u00dfer Bedeutung f\u00fcr unser gegenw\u00e4rtiges Kulturzeitalter ist, der wurde von Mani eingeweiht. Die chymische Hochzeit des Christian Rosencreutz wurde initiiert durch den Mani. Mani steht h\u00f6her auf der Stufe als Christian Rosencreutz. Um die Zeitenwende herum kommen viele Impulse drinnen, die jetzt wirken, in der Zukunft noch wirken werden, aber die damals vorbereitet wurden, wo es aber auch 2 Str\u00f6mungen gibt: Eine, die ins Licht zieht, eine Andere, die mehr ins Dunkle zieht. Man muss sehen, dass diese arabistische Str\u00f6mung gerade diese wissenschaftliche Str\u00f6mung, die dahinter steckt, dass da nat\u00fcrlich ein Impuls drinnen ist, der mit den ahrimanischen Kr\u00e4ften zu tun hat, aber nat\u00fcrlich auch notwendig ist, um in der Zukunft mit den ahrimanischen Kr\u00e4ften umzugehen und sie auch letztlich einmal zu erl\u00f6sen. Weil dazu geh\u00f6rt tiefes Verst\u00e4ndnis f\u00fcr diese Kr\u00e4fte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auf der anderen Seit ist der Islam heute gerade f\u00fcr unsere Epoche ein Gegenpol in einer geistigen Auseinandersetzung zwischen Christentum und Islam. Diese Auseinandersetzung ist aber auch wichtig, um im Christentum den Schritt vom Vorchristlichen, vom Alttestamentarischen wenn man so will zum wirklich Zukunftsweisenden im Christlichen zu finden. Ein Christliches, das jenseits einer \u00e4u\u00dferen Konfession steht, sondern was als Kraft wirklich in jedem einzelnen Menschen steckt und lebt und bewusst ergriffen wird. Wir haben es schon gelesen beim Thron im Himmel, dort wird von den Menschen gesagt: <i>\u201eDu hast sie f\u00fcr unseren Gott zu K\u00f6nigen und Priestern gemacht. Sie werden K\u00f6nige \u00fcber das Erdenreich sein.\u201c<\/i> K\u00f6nige und Priester. Also die Zukunft besteht darin, dass jeder Mensch eine k\u00f6nigliche F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeit ist, vor allem in dem Sinn, dass er Herr \u00fcber sich selbst ist, wirklich Herr \u00fcber sich selbst, d. h. dass das ICH der Herrscher \u00fcber den Menschen ist und nicht das EGO. Das hei\u00dft K\u00f6nig sein in Wahrheit. Das ist das eigentlich k\u00f6nigliche Element.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Was sich aufh\u00f6ren wird in der Zukunft, namentlich in der n\u00e4chsten Kulturepoche, sind Herrschaftsprinzipien, wie sie heute noch \u00fcblich sind, also die hierarchisch gestaltet sind. Da gibt es irgendwo einen Herrscher an der Spitze, dann gibt es seine Untergebenen, die Ministerien, so geht das immer weiter nach unten und unten ist das Volk. Das ist etwas, das sich in der Zukunft \u00e4ndern wird. Wir haben noch Zeit. Aber nicht endlos, weil die Entwicklung sehr rasant vor sich geht. Wir haben schon davon gesprochen, dass im 6.-7. Jahrtausend n. Chr. es bereits beginnen wird, dass Menschen mit ihrer irdischen Menschheitsentwicklung fertig sind. Sich also nicht mehr inkarnieren m\u00fcssen. Au\u00dfer sie wollen es aus eigener Freiheit heraus, um denen, die sich noch inkarnieren m\u00fcssen, zu helfen. Das ist menschheitsgeschichtlich bzw. erdgeschichtlich betrachtet eine unheimlich kurze Zeit. D. h. die Menschheitsentwicklung l\u00e4uft darauf hinaus, dass wir im 6. \u2013 7. Jahrtausend zumindest ein hoffentlich gr\u00f6\u00dferer Anteil der Menschen so weit ist, die Weiterentwicklung nicht mehr im Physischen machen zu m\u00fcssen, sondern bereits in einem geistigeren Bereich. Dazu muss sich die Entwicklung noch gewaltig beschleunigen. Wir erleben das auch heute.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wenn man nur ein Jahrhundert zur\u00fcckschaut, schaut die Welt ganz anders aus, als sie heute ausschaut. Sowohl in der Natur als auch in der Technik, auch in den sozialen Verh\u00e4ltnissen hat sich sehr viel ge\u00e4ndert. Je weiter man zur\u00fcckgeht, desto langsamer sind diese Ver\u00e4nderungen. Noch langsamer ist die Entwicklung, wenn ich zur\u00fcckgehe etwa in die atlantische Zeit, wenn ich zur\u00fcckgehe in die Steinzeit, in die Eiszeit, dann ist die Entwicklung noch viel langsamer. Da spielt sich in Jahrzehntausenden das ab, was sich heute in Jahrzehnten abspielt im Grunde, geistig, nicht k\u00f6rperlich. Damals ging es vor allem um die k\u00f6rperliche Entwicklung. Weil das Geistige begonnen hat zun\u00e4chst den K\u00f6rper so herzurichten, dass das ICH ICH-Bewusst in ihm leben kann. Das ist die Entwicklung bis zur Zeitenwende hin. Jetzt f\u00e4ngt eine Entwicklung an, die von dem voll inkarnierten oder Gro\u00dfteils inkarnierten ICH ausgeht und von da aus eine geistige Verwandlung des Menschen anstrebt, die jetzt \u00fcber das Seelische, sp\u00e4ter \u00fcber das \u00c4therische und zuletzt auch \u00fcber das Physische geht. Was sich vor allem ganz stark entwickeln wird, ist die Kraft des Menschen an seiner Seele, im Seelischen, am Astralischen \u00fcberhaupt zu arbeiten. Durch die Hilfe des Christus wird es auch starke Ver\u00e4nderungen im \u00c4therischen geben, in unserem \u00c4therleib, die k\u00f6nnen wir selber erst sehr wenig alleine aus unserem ICH heraus machen, da brauchen wir sehr stark die Hilfe des Christus dazu, das wird entscheidend sein f\u00fcr den Weg in die Zukunft hinein, dass wir einerseits aus dem ICH heraus t\u00e4tig sind, dass wir andererseits aber eben die Hilfe des Christus in Anspruch nehmen, dort wo es namentlich um die Lebenskr\u00e4fte geht.<\/p>\n<p>Dort wirkt der Christus am st\u00e4rksten drinnen. Das ist diese starke Partnerschaft, die wir jetzt haben. Im ICH liegt die gesamtsch\u00f6pferische Kraft drinnen, die es \u00fcberhaupt geben kann. Es gibt keine Grenze daf\u00fcr. Aber es gibt sehr wohl tempor\u00e4re Grenzen daf\u00fcr, was wir davon herausholen k\u00f6nnen, was wir wirklich schon handhaben k\u00f6nnen. Das ist ein langer Prozess, dass wir ganz bewusst bis ins Physische hinein arbeiten k\u00f6nnen, das dauert noch lange, in letzter Konsequenz bis zum letzten planetarischen Entwicklungszustand unserer Erde. Dann wird sich das vollendet haben. Dann werden wir vom ICH heraus sowohl das Astralische, das \u00c4therische und das Physische sch\u00f6pferisch verwandeln k\u00f6nnen und zum Ausdruck unserer Individualit\u00e4t machen. Gemeinsam als Menschheit als Ausdruck der ganzen Welt. Damit wird die Entwicklung enden, dann sind wir soweit, dass wir eigentlich dazu berufen sind einen ganzen Kosmos neu zu schaffen. Aber dar\u00fcber zerbrechen wir uns jetzt nicht weiter den Kopf. Das kann man nicht wirklich absch\u00e4tzen, wie das dann laufen wird.<\/p>\n<p>Aber man sieht nur eines. Jetzt mit unserem ganzen Entwicklungszyklus \u00fcber 7 planetarische Entwicklungszust\u00e4nde, da bereiten wir uns darauf vor, dann selber so etwas ins Werk zu setzen. Wir stehen dann auf der gleichen Stufe auf der heute die Elohim stehen, die Geister der Form, die Sch\u00f6pferg\u00f6tter, die in der Bibel genannt werden. Nach dem planetarischen Entwicklungszyklus \u00fcber 7 planetarische Entwicklungszust\u00e4nde, wenn der Zyklus vollendet wird, dann stehen wir auf derselben Stufe wie die Elohim. Dann sind wir soweit, dass wir nicht nur einen ganzen Kosmos erschaffen k\u00f6nnen, sondern auch geistige Wesenheiten erschaffen k\u00f6nnen aus dem Nichts heraus. Indem wir im Grunde, das ist dann eine Opfertat unseres ICHs, dass aus unserem ICH heraus wir unsere ICH-Kraft hingeben und dadurch geistige Wesenheiten erschaffen, die dann auf der Menschheitsstufe stehen. Menschheitsstufe hei\u00dft letztlich, dass etwas zu einem eigenst\u00e4ndigen geistigen Wesen wird, also ein ICH aufnimmt. Wie ist das Menschen-ICH entstanden? Als Opfertat der Elohim. Wenn sie zuerst beschlie\u00dfen gemeinsam den Menschen nach ihrem Bild zu machen, dann schildert das 6-Tage-Werk im Grunde wie jetzt dieser Sch\u00f6pfungsgedanke ausgearbeitet wird und sich beginnt zu verwirklichen. Bis dann zum Schluss wirklich der Adam da ist als ein geistig-seelisches Wesen. Das 1. Kapitel der Genesis schildert noch nichts vom Physischen, nichts vom \u00c4therischen, sondern es schildert rein das, was in der geistig-seelischen Welt sich abspielt. Im Grunde beginnt es mit dem Geistigen aus dem das Seelische entsteht, da drinnen wird jetzt dieses Wesen <b>Adam<\/b> geschaffen, das zun\u00e4chst den ganzen Kosmos umfasst. Der eigentliche Adam ist der <i>Adam-Kadmon<\/i>, d. h. er ist so gro\u00df wie der Kosmos, der kosmischer Mensch. Damit f\u00e4ngt es eigentlich an.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann f\u00e4ngt es sich an zu differenzieren, zusammenzuziehen, sich zu verkleinern, usw. Etwas davon wird im 2. Kapitel der Genesis geschildert, da ist nochmal eine volle Sch\u00f6pfungsgeschichte da, die sich dann im Garten Eden abspielt, da geht\u2019s jetzt auf die \u00e4therische und dann auf die physische Ebene. Im ersten Kapitel der Genesis kommt es noch nicht ins Physische hinein, noch nicht ins \u00c4therische, jetzt halte ich inne, weil man kann sagen, es landet genau auf dem Punkt, wo <b>\u00e4therische W\u00e4rme<\/b> entsteht, d. h. der Uradam, der in die Erscheinung tritt als geistiges Wesen, der ein ICH jetzt in sich tr\u00e4gt, weil die Elohim ihres geopfert haben, man kann auch sagen, sie haben den Gedanken des Adam-ICH geschaffen, den l\u00f6sen sie jetzt los von sich und entlassen ihn in die Selbst\u00e4ndigkeit in gewisser Weise, aber sie haben ihn gedacht \u2013 menschlich ausgedr\u00fcckt. D. h. das menschliche ICH entsteht als Gedanke der Elohim. Das muss man sich nat\u00fcrlich als etwas H\u00f6heres vorstellen, als unser kleines Denken. Aus dem heraus entsteht es. Aus dem entsteht der Impuls.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>\u00c4u\u00dferlich ist das Dichteste das hervortritt eigentlich W\u00e4rme\u00e4ther. Also W\u00e4rme\u00e4ther ist ganz am Ende. Das ist der \u00dcbergang, wo es sich dann auf die \u00e4therische Ebene verlagert, darum ist eine zweite Sch\u00f6pfungsgeschichte in der Bibel, die jetzt schildert, was dort im Garten Eden passiert. Garten Eden deshalb, weil es mit den Lebenskr\u00e4ften zu tun hat, die im Pflanzenreich am st\u00e4rksten sind, darum ist es zun\u00e4chst als Garten Eden geschildert. Dann sind wir irgendwann hinausgeflogen aus dem Garten Eden und sind immer tiefer herabgestiegen in die irdische Sph\u00e4re, letztlich in die physisch-materielle Sph\u00e4re. Physisch und Materiell m\u00fcssen wir unterscheiden, es geh\u00f6rt irgendwie zusammen, ist aber nicht dasselbe. Weil das rein Physische ist eine physische Formgestalt, die aber \u00fcbersinnlich ist. Es hat durchaus einen r\u00e4umlichen Charakter, aber ist \u00fcbersinnlich. Wir w\u00fcrden sie nicht sehen. Es gibt eine ganze Menge Wesen, die herumgeistern um uns, die sehr wohl Physisch sind, aber Sinnlich durchaus nicht sichtbar sind. Dazu z\u00e4hlen z. B. die <b>Elementarwesen<\/b>. Alle Elementarwesen haben einen physischen Leib, deswegen werden wir sie mit sinnlichen Augen trotzdem nicht sehen, sie hinterlassen auch manchmal Abdr\u00fccke im Materiellen, dann kann man, wenn man einen Blick daf\u00fcr hat, ein Bild davon auffangen. Besonders gilt das f\u00fcr die Gnome, Erdgeister und Wurzelgeister, in den Wurzelknollen, Wurzelknoten der B\u00e4ume. Die Wurzelschnitzer k\u00f6nnen das, die holen ein Antlitz heraus, das ist nicht so dumm, da bilden sich Strukturen drinnen, die ein fl\u00fcchtiges Abbild dieser Wurzelgeister sind, der Schnitzer holt das heraus. Wie ein Bild, das kurz aufgeblitzt ist. Der Wurzelschnitzer sp\u00fcrt das und befreit es und l\u00f6st es heraus und was \u00fcbrig bleibt, ist dann ein Portrait von so einem Zwergerl.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Gnome, Wurzelgeister, Zwergerl haben etwas mit dem festen Element zu tun, die hinterlassen am ehesten solche Abbilder. Sie wirken durchaus physisch in der Natur. Bis ins Physische hinein, wirken in der Gestaltung der B\u00e4ume oder in den Wurzeln der Pflanzen, sinnlich sichtbar sind sie deswegen nicht. Bei den <b>Wassergeistern<\/b> ist es schon schwieriger, die kann ich vielleicht in einem Wasserstrudel h\u00f6chstens sehen, aber das ist sofort wieder weg, das Bild, aber darinnen leben sie, in den Wasserstr\u00f6mungen, ja auch in den D\u00fcnsten, die aufsteigen, im \u00dcbergang, dort wo feuchtes Moos auf den Steinen ist, wo das Wasser aufsteigt, da ist es drinnen, aber schauen kann man sie nur mit dem \u00fcbersinnlichen Blick. Aber man sich gut darin schulen, indem man in der Natur drau\u00dfen diese Sachen studiert. Quellen, Steine, wo das Wasser dr\u00fcber rinnt, Wasserf\u00e4lle, wo das Wasser herunterst\u00fcrzt, als Dunst wieder aufsteigt, da kann man den Blick schulen f\u00fcr die Wasserwesen, f\u00fcr die Undinen, die dahinter stecken.<\/p>\n<p>So geht es hinauf \u00fcber die <b>Luftgeister<\/b>, da ist es noch schwieriger, die kann man erleben im Wehen des Windes, im Str\u00f6men der Luft, auch in der Atemt\u00e4tigkeit, da str\u00f6men sie mit, da kann man einen gewissen Zugang durch Inspiration zuerst einmal bekommen. Es ist sehr schwer diese Luftwesen dann imaginativ zu erfassen, weil sie unheimlich fl\u00fcchtig sind. Dann gibt es noch die <b>Feuerwesen<\/b>, die Salamander. Das Interessante ist, die Salamander haben im Grunde genau dieselben Wesensglieder wie wir, sie haben als einzige von den Elementarwesen so etwas wie ein ICH, das haben die anderen nicht, d. h. sie sind in einem engeren Sinn nicht geistige Wesenheiten, nicht individuelle eigenst\u00e4ndige geistige Wesenheiten, sondern sie geh\u00f6ren zu einem Gruppen-Ich dazu, das sind dann h\u00f6here Engelwesenheiten. Aber bei den Salamandern ist es etwas anders, da ist etwas ICH-artiges drinnen. Oft sind das Splitter aus der Gruppenseele von Tieren. In der Gruppenseele von Tieren ist sehr wohl ein ICH-Prinzip drinnen, da kann sich etwas abspalten davon zum Beispiel und zu einem Salamander werden. Die haben dann ein ICH, einen Astralleib, einen \u00c4therleib und einen physischen Leib. Der physische Leib besteht aber aus W\u00e4rme, aus Feuer, wenn man so will. Der ist sehr fragil. In W\u00e4rmestr\u00f6mungen ist das drinnen. Dort wo Feuererscheinungen auf Erden sind. Dann lebt das drinnen.<\/p>\n<p>D. h. wenn man die Welt geisteswissenschaftlich betrachtet, dann muss man sehr feine Unterschiede machen. Physisch und Stofflich ist nicht das gleiche und wenn Stofflich, dann muss man sich fragen, in welchem Zustand? Reines Feuer, reine W\u00e4rme ist an der Grenze zum Stofflich werden, als Physiker w\u00fcrde man sagen, es ist eher Energie. Wenn ein Feuer brennt, dann sind Gasstr\u00f6mungen auch dabei, es flackert, das ist aufsteigendes Gas. Da verdampft und verbrennt das Wachs in der Kerze, da ist also schon Luft drin. Reine W\u00e4rme, reines Feuer im geisteswissenschaftlichen Sinn hat dieses Luftelement eben nicht dabei, sondern es ist reines Feuerelement. Diese Unterscheidung ist sehr wichtig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sie wird auch sehr wichtig sein f\u00fcr uns, wenn wir uns die Frage stellen, in welchem Zustand leben die Menschen nach der 7. Kulturepoche, nach dem 6.-8. Jahrtausend n. Chr. Wenn die Inkarnationen in einen stofflichen Leib aufh\u00f6ren. In einer k\u00fcrzeren oder l\u00e4ngeren Phase durchaus Physisch, aber nicht mehr Stofflich. Dann kommt eine sp\u00e4tere Phase, wo sie auch diesen \u00fcbersinnlich-physischen Leib ablegen und dann als \u00e4u\u00dferste H\u00fclle nur mehr einen \u00c4therleib haben, usw. Aber gerade in der Anfangsphase nach dem 7.- 8. Jahrtausend n. Chr., wenn der \u00dcbergang ist zu der Zeit, wo die 7 Siegel nacheinander ge\u00f6ffnet werden, sie entsprechen 7 aufeinanderfolgenden Entwicklungszust\u00e4nden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es ist unglaublich wie viele Entwicklungszyklen aufeinander get\u00fcrmt sind, das sind Erkenntnisse, die im Grunde in der Deutlichkeit erst R. Steiner hervorgeholt hat. Bei den Theosophen gab es das vorher ansatzweise, die haben es bekommen, indem sie zur\u00fcckgegriffen haben auf die alten Inder, die haben das ganz stark drinnen. Die alten Inder waren die einzigen, die noch einen \u00dcberblick hatten \u00fcber diese ganzen gro\u00dfen Zyklen, wenn sie von Kalpas und Yugas sprechen, meinen sie diese gro\u00dfen Entwicklungszyklen, das sind riesige Zeitr\u00e4ume, gewaltige Zyklen, die sich aufeinander t\u00fcrmen. Ein G\u00f6tterjahr sind 360 Menschenjahre, wenn wir das in unsere Zeitrechnung umrechnen, das geht in die Jahrmilliarden, wenn man das umrechnen wollte, was aber eigentlich sinnlos ist, weil unser Zeitbegriff ist f\u00fcr diese vergangenen und zuk\u00fcnftigen riesigen Zyklen nicht anwendbar. Da kommen Hausnummern heraus.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weil wir messen den Tag an der Umdrehung unsere Erde, und das Jahr messen wir am Umlauf der Erde um die Sonne (wenn die Sonne im Mittelpunkt ist). Das sind winzige Dimensionen, das gro\u00dfe Weltenjahr, das platonische Weltenjahr, 25.920 Jahre ungef\u00e4hr, das h\u00e4ngt damit zusammen, dass der Fr\u00fchlingspunkt im Laufe dieser Zeit einmal durch den ganzen Tierkreis wandert. Das resultiert daraus, dass die Erdachse, um die sich die Erde dreht, eine Art Kreiselbewegung durchf\u00fchrt, n\u00e4mlich genau in diesem Zeitraum von 25.920 Jahren einmal durch. Heute weist die Erdachse ziemlich genau auf den Polarstern, daher k\u00f6nnen wir uns daran orientieren, da ist der Nordpol irgendwo in dieser Richtung, aber das wird nicht so bleiben, das \u00e4ndert sich, weil die Erdachse wandert. In ein paar Tausend Jahren ist der woanders. Z. B. schon in der \u00e4gyptischen Zeit stand er woanders, nicht beim Polarstern. Aber auch dieser Ablauf mit diesem Tempo ist nur f\u00fcr einen bestimmten Zeitraum g\u00fcltig. Das konnte es noch nicht geben, bevor sich der Mond von der Erde getrennt hat. Weil dieser Rhythmus wird sehr dadurch bestimmt, einerseits durch die Sonne, die au\u00dferhalb steht und der Mond auf der anderen Seite. Diese beiden, Sonne und Mond, l\u00f6sen diese Kreiselbewegung aus. In Wahrheit stecken dahinter jedoch geistige Kr\u00e4fte, die das bewirken. Die auch daf\u00fcr verantwortlich waren, dass sich die Erde vom Mond getrennt hat, oder umgekehrt, noch fr\u00fcher hat sich die Sonne von der Erde getrennt. Urspr\u00fcnglich war das ein riesiges Gebilde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Damit sind wir bei dem Stichwort, dass wir uns die ganzen Entwicklungszyklen anschauen. Weil diese kleine Entwicklung, die ich jetzt beschrieben habe, das ist nur die ganz kleine und die ist schon riesig, d. h. die ganze physisch-stofflich fassbare Erdentwicklung ist etwas ganz Kleines und umfasst nicht einmal das Gesamte, das wir aus geistiger Sicht als Erdentwicklung bezeichnen. Es geht noch viel weiter. Dann sind noch drei gro\u00dfe Stufen davor. Solche planetarische Stufen, die zum gr\u00f6\u00dften Teil auch im \u00dcbersinnlichen stattfinden und nur in der mittleren k\u00fcrzesten Phase bis zur physisch-stofflichen Verdichtung kommen. Drei solche Phasen sind voran, und drei werden auf unsere Erdentwicklung folgen. Das ist riesig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Diese 7 planetarischen Zust\u00e4nde, von denen wir mit der Erde in der Mitte stehen, der Vierten, das sind eigentlich Bewusstseinszust\u00e4nde, das ist das Wesentliche. Da werden Bewusstseinszust\u00e4nde entwickelt. Aus geistiger Sicht muss man sagen: alles Sein ist in Wahrheit Bewusstsein, ein v\u00f6llig unbewusstes Sein gibt es nicht. Selbst im Stein ist ein gewisses Bewusstsein, das zwar unheimlich dumpf ist, das aber daf\u00fcr unheimlich weit ist. In Wahrheit ist gerade die Mineralwelt die, die die gr\u00f6\u00dften Weiten des Kosmos ganz dumpf miterlebt und sich danach gestaltet. Gerade das Mineralische, auch die mineralischen Bestandteile, die in unserem K\u00f6rper drinnen sind, die richten sich nach dem, eben auch unser physischer Leib hat f\u00fcr sich ein Bewusstsein. Ein Bewusstsein, mit dem man ganz dumpf mit dem ganzen Kosmos verbunden ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h. wenn wir vom menschlichen Bewusstsein sprechen m\u00fcssen wir eigentlich auch uns dessen bewusst sein, dass es da verschiedenste Bewusstseinsebenen gibt, das eine ist unser ICH. Damit wir uns unseres ICH bewusst werden, m\u00fcssen wir uns am physischen Leib spiegeln, also wir haben noch nicht einmal das volle ICH-Bewusstsein, aber das ist nur eine Ebene. Es hat der physische Leib f\u00fcr sich ein Bewusstsein, der \u00c4therleib f\u00fcr sich ein Bewusstsein und der Astralleib f\u00fcr sich ein Bewusstsein. Die sind in unterschiedlichen Graden mit der Welt verbunden. Das ICH in seiner wahren Natur ist verbunden mit dem was jenseits des sichtbaren Kosmos liegt, wobei jenseits gar nicht mehr im r\u00e4umlichen Sinn gemeint ist, sondern eben Au\u00dferr\u00e4umlich-Au\u00dferzeitlich. Das Astralische und das \u00c4therische haben dann engere Bereiche.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es f\u00e4ngt mit dem dumpfsten Bewusstsein am <b>Velho Saturno<\/b> an, eigentlich das Bewusstsein, das heute die Mineralien haben. Damals ist es das Bewusstsein des physischen Leibes des Menschen, der damals bereits veranlagt wird, aber als reiner W\u00e4rmeleib, d. h. er ist physisch seiner Gestalt nach, stofflich gesehen besteht er nur als W\u00e4rme. W\u00e4rme ist etwas, das die Physiker und Chemiker gar nicht als Stoff auffassen, sondern als Energie bezeichnen w\u00fcrden, was aber nichts Gasf\u00f6rmiges, nicht Fl\u00fcssiges, schon gar nichts Festes hat, das ist dieser Alte Saturn. Darauf folgt die Alte Sonne. Aber reden wir zuerst vom Alten Saturn. Welche Entwicklungsstufen macht der durch? Der macht 7 Lebenszust\u00e4nde durch (7 Runden, 7 Zyklen), in denen sich das \u201eLeben\u201c \u2013 es ist nur W\u00e4rme \u2013 sehr deutlich ver\u00e4ndert, und die mittlerste Stufe ist die, wo dann das Menschenwesen oder vom Menschenwesen der physische Leib in Form einer W\u00e4rmegestalt erst entsteht.<\/p>\n<p>O <b>Urengel <\/b>machen auf dem <b>Velho Saturno<\/b> ihre Menschheitsstufe durch, d. h. sie werden ICH-Wesen, selbst\u00e4ndige geistige Wesenheiten, d. h. sie haben damals sehr wohl ein ICH, einen Astralleib f\u00fcr sich und sie haben Lebenskr\u00e4fte und sie benutzen als physischen Leib das, was unten vorbereitet wird f\u00fcr den Menschen. Aber sie sind nicht in dem Sinn inkarniert, sondern sie wirken von au\u00dfen herein, aber sie spiegeln sich an dem physischen W\u00e4rmeleib, der da unten auf dem Alten Saturn gebildet wird. Dadurch erhalten sie ihr Selbstbewusstsein auch, dadurch dass sie sich in dem werdenden Menschenleib spiegeln, aber ohne inkarniert zu sein. Sie wirken von au\u00dfen herein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Damit das Ganze funktioniert in der mittleren Stufe, dazu muss es drei vorbereitende Lebensstufen (Runden) gegeben, dann in der vierten Runde passiert es und dann gibt es noch drei weitere Lebensstufen, in denen die Zukunft vorausgenommen wird als kurze Skizze. In Wahrheit ist es in der Zeit so, dass die Vergangenheit immer nachwirkt, immer da ist in gewisser Weise, aber auch so, dass das, was einmal werden wird, was wir als Zukunft sehen, auch schon hereinwirkt. In der Gegenwart st\u00f6\u00dft das auf ganz spezifische Weise zusammen. Daher ist es immer so, dass in diese Entwicklungszyklen, in denen wirkt Vergangenes nach aber auch Zuk\u00fcnftiges herein. In Wahrheit ist das in jedem Augenblick der Fall.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Einschub: Im Zeiterleben ist immer die gesamte zeitliche Entwicklung in gewisser Weise in jedem Moment pr\u00e4sent, d. h. wenn wir vom Zeitalter der 7 Siegel sprechen werden, ist es zu einem gewissen Grad auch jetzt vorhanden. Genauso dann mit dem Zeitalter der Posaunen, obwohl das eigentlich Zukunft ist. Oder mit dem Zeitalter der 7 Zornesschalen. Daher kann man auch diese Bilder, die da drinnen sind, in unterschiedlicher Weise lesen. Die Grundgestalt ist, dass ich sage, das ist die n\u00e4chste gro\u00dfe Epoche, die auf uns zukommen wird. Ich kann es aber auch f\u00fcr gegenw\u00e4rtige Entwicklungen lesen und sehe, dass da Impulse hereinkommen. Das werden wir noch besprechen. Damit wir nicht den Faden verlieren kehren wir zur\u00fcck zur Saturn-Entwicklung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Saturn-Entwicklung untergliedert sich in 7 Lebensstufen. Aber dass diese 7 Lebensstufen sich bis ins Physische hinein entfalten k\u00f6nnen, dazu braucht es eine weitere Untergliederung. Denn es ist nicht so, dass diese Lebensstufen sich alle im Physischen sich abspielen, es ist auch nicht so, dass einfach die mittlere die Physische w\u00e4re, sondern jede dieser 7 Lebensstufen kommt aus dem rein Geistigen, zun\u00e4chst aus einem ganz <b>ungeformten Geistigen<\/b>, d. h. einer Sch\u00f6pfungsidee, die aber noch keine konkreten Formen angenommen hat, die noch nicht im Detail ausgearbeitet ist, so eine Art gro\u00dfer Wurf, ganz beweglich, hat noch unendlich viel an M\u00f6glichkeiten offen, es ist aber trotzdem ein gewisser Impuls bereits da, nicht nur reines Chaos, ganz voller quirlender Sch\u00f6pfungskraft, so etwas wie ein ganz zartes Urbild, aus dem dann etwas entsteht, aus einem noch formlosen Geistigen heraus. Die Inder nannten es <b>Arupa-Zustand<\/b>, Sanskrit: <i>rupa<\/i> = Form, a = die Verneinung, wie im Griechischen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aus dem ungeformten Geistigen geht es dann zu ausgearbeiteten Sch\u00f6pfungsgedanken, es sind geformte Gedanken auf der n\u00e4chsten Stufe, ein Geistiges, das geistige Formen annimmt, <b>Rupa-Zustand, geformtes Geistiges<\/b>. Aus dem heraus entsteht \u00fcberhaupt erst Seelisch-Astralisches, das ist das erste, was dann geschaffen wird, d. h. das <b>Seelische<\/b> ist etwas, was aus dem Geistigen geschaffen wird, da muss es bereits den Weg durchgegangen sein vom 1) formlosen urbildlichen Geistigen \u00fcber die 2) geformten Gedanken, aus denen entsteht dann 3) die Astralwelt, die seelische Welt, die kosmische Welt, darum hei\u00dft sie astral, aber eben als rein seelisches Gebilde zun\u00e4chst. Und dieses seelische Gebilde muss sich weiter verdichten 4) zum <b>Physisch-\u00c4therischen<\/b>, das kann man in dem Fall zusammen nehmen. Dann wenn es ins \u00c4therisch-Physische kommt, \u00fcber die verschiedenen \u00c4therstufen herunter, dann \u00fcber den W\u00e4rme\u00e4ther \u00fcbergeht in eine Art neutrale W\u00e4rme, da wei\u00df man noch nicht: Ist das \u00c4therisch? Ist das Physisch? Aber dann tritt sie Physisch heraus, dann ist der erste Moment, wo ich physisch etwas fassen kann, wobei die W\u00e4rme auf dem Alten Saturn anders ist als unsere heutige W\u00e4rme, jetzt auf der 4 Lebensstufe des Alten Saturn, 1) das ungeformte, arupa, \u00fcber das 2) geformte, rupa, \u00fcber das 3) Astralisch-Seelische bis zum 4) \u00c4therisch-Physischen, dann muss es wieder aufgel\u00f6st werden, es geht genau den Weg wieder zur\u00fcck, das physisch-\u00e4therische l\u00f6st sich ins 5) Seelisch-Astralische, dann ins 6) geformte Geistige, rupa und dann ins 7) ungeformte Geistige, arupa. Dann ist es nicht mehr fassbar. Es geht zur\u00fcck in die Sch\u00f6pferquelle. Schon das ungeformte Geistige ist etwas, was als Wirkung aus der Sch\u00f6pferquelle herauskommt. Das erste was ich fassen kann, ist das ungeformte urbildliche Geistige. Am Ende zieht sich alles wieder in die Sch\u00f6pfungsquelle zur\u00fcck. D. h. zur Wiederholung: Jeder Lebenszustand, jeder dieser 7 Lebenszust\u00e4nde des Alten Saturn macht 7 Formzust\u00e4nde durch, n\u00e4mlich 1) Urbild (ungeformt, arupa), 2) geformte Gedanken, rupa, 3) Seelisch-Astralisches, 4) \u00c4therisch-Physiches als das Dichteste, dann zur\u00fcck in die Aufl\u00f6sung 5) ins Astralische, 6) ins geformte Geistige, 7) ins ungeformte Geistige. Wieder 7 Stufen. Also: 7 Lebenszust\u00e4nde von denen sich jeder in 7 Formzust\u00e4nde untergliedert, und so geht es jetzt weiter.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Auf der <b>Sol Velho<\/b>, die macht auch wieder 7 Lebenszust\u00e4nde und jeder dieser 7 Lebenszust\u00e4nde 7 Formzust\u00e4nde, \u00e4hnlich auf dem Alten Mond, der der Alten Sonne folgt, wo es sich zum W\u00e4ssrigen verdichtet, usw. auch in der Zukunft. Immer dieses selbe Grundprinzip. Damit haben wir den gro\u00dfen Rahmen, den gro\u00dfen Ablauf der kosmischen Sch\u00f6pfungsperioden. Nur auf der vierten mittleren Stufe, d. h. im 4. Lebenszustand und im 4. Formzustand, kommt es wirklich bis zum \u00c4therisch-Physischen herunter, das ist eben auf dem Alten Saturn der W\u00e4rmezustand, auf der Alten Sonne der Luftzustand (und zugleich entsteht das Licht oben, also eine neue \u00c4therart die dazukommt, <b>\u00c9ter leve<\/b>), beim <b>Lua velha<\/b>, Verdichtung bis zum W\u00e4ssrigen und Verfeinerung nach oben bis zum <b>\u00c9ter de som<\/b>, der Klang\u00e4ther ist das, was \u00fcberhaupt erst eine weisheitsvolle Ordnung hervorbringt, was man heute auch Sph\u00e4renharmonie nennt, das kommt von dort oder physikalisch betrachtet der Ursprung der Naturgesetze, selbst auf dem Alten Mond gab es die noch nicht in der Form, sondern sie waren erst im Entstehen, erst am Ende der alten Mondentwicklung sind sie fertig und wenn jetzt die <b>Erdentwicklung<\/b> beginnt, die auch<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>wieder 7 Lebenszust\u00e4nde durchmacht, jeder dieser 7 Lebenszust\u00e4nde hat 7 Formzust\u00e4nde und in der Mitte der Entwicklung, wo wir jetzt im Gro\u00dfen und Ganzen stehen: im 4. Lebenszustand, im 4. Formzustand, da verdichtet es sich im Physischen bis zum festen Element, jetzt sind drinnen die Naturgesetze, die vom Alten Mond stammen und nach oben verfeinert es sich zum <b>\u00c9ter da vida<\/b>, das erste Mal in der Entwicklung. D. h. wenn man in fr\u00fcheren Zust\u00e4nden von Leben spricht, hat das einen anderen Charakter, als jetzt w\u00e4hrend der Erdentwicklung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Was kann die Naturwissenschaft maximal und auch nur von der Au\u00dfenseite verfolgen? Die Naturwissenschaft kann nur das, was sich w\u00e4hrend der Erdentwicklung im 4. Lebenszustand und im 4. Formzustand abspielt, also dort wo es Physisch wird abbilden. Etwas anders kann man mit der \u00e4u\u00dferen Wissenschaft nicht erfassen. Dort kann man anfangen es irgendwie mit den Angaben der Naturwissenschaft zu vergleichen. \u00dcber das, was davor ist, da hat sie keinen Zugang dazu. Nach dem heutigen Bild sind der 4. Lebenszustand und der 4. Formzustand der Zustand, der mit dem Urknall hervortritt. Alles was vorher war kommt aus dem Geistigen. Es gibt vorher nichts \u00c4u\u00dferes. Zu unserem Planetensystem geh\u00f6rt der ganze Kosmos dazu. Unser ganzer Kosmos geh\u00f6rt wahrscheinlich nur zu dieser 4. Formstufe und 4. Lebensstufe. Wo k\u00f6nnen wir unsere Kulturepochen einordnen? Wo haben die ihren Platz da drinnen? Nach heutigen wissenschaftlichen Anschauungen ist der ganze Kosmos etwa 14 Mrd. Jahre alt und unsere Erdentwicklung, also unser Sonnensystem mit der Sonne und den Planeten etwa 4,5 Mrd. Jahre alt. Wobei das Hausnummern sind. Aus physikalischer Sicht richtig berechnet, aber wie R. Steiner es mit einem Beispiel ausgedr\u00fcckt hat, man nehme das menschliche Herz, messe t\u00e4glich die Ver\u00e4nderung, die drinnen ist, dann kann man wunderbar vorherberechnen, wie das Herz vor 300 Jahren ausgeschaut hat und wie es in 300 Jahren sein wird. Das peinliche daran ist, dass der Mensch dann schon l\u00e4ngst tot sein wird und vor 300 Jahren zumindest nicht in der Inkarnation gelebt hat. Die Rechnung stimmt, ist logisch, aber es spielen andere Faktoren auch noch eine Rolle. Daher sind die Zahlen, die wir heute haben, mit Vorsicht zu genie\u00dfen. \u00dcberhaupt der Begriff des Jahres, die mit dem Umlauf um unsere Sonne zu tun hat. Den auf fr\u00fchere Epochen zu \u00fcbertragen, wo die Erde noch gar nicht in der physischen Form da war, sondern noch eins war mit dem, was Sonne und andere Planeten sp\u00e4ter geworden sind, das ist sehr gewagt. Bei den Indern ist es auch anders mit diesen gro\u00dfen Zyklen, den Kalpas und Yugas. Aber die waren sich wenigstens bewusst, dass da noch viel mehr dran h\u00e4ngt.<\/p>\n<p>Wo passen in die physische Erdentwicklung unsere Kulturepochen hinein? Wir haben mit der Erdentwicklung die 4. planetarische Entwicklungsstufe, vorher Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond, die Erde ist das Vierte. Also 4. planetarischer Zustand, 4. Bewusstseinszustand, weil die Planetenzust\u00e4nde h\u00e4ngen zusammen mit Bewusstseinszust\u00e4nden. Planeten = Bewusstsein, 1) Alter Saturn = mineralisches Bewusstsein, Trancebewusstsein, Todesbewusstsein, weil das Mineral ist an sich etwas Totes; 2) Alte Sonne = Schlafbewusstsein, ein Bewusstsein wie wir es heute im tiefen Schlaf haben, wie es die Pflanzen etwa haben; 3) Alter Mond: ein Traumbewusstsein wie es heute die Tiere in helleren und weniger helleren Graden haben und wie wir es in der Nacht immer wieder haben, weil in der Nacht wechseln Traumphasen sich mit Tiefschlafphasen ab bei uns, wenn der Schlaf gesund sein soll; 4) Erde = Wachbewusstsein, ICH-Bewusstsein, dem gespiegelten ICH-Bewusstsein, das wir heute exklusiv als Menschen heute haben, die Tiere genau in der Form eben nicht, das ist der 4. Bewusstseinszustand, sp\u00e4ter wird es h\u00f6here geben. Jetzt stehen wir endlich auf der Erde mit unserem wachen ICH-Bewusstsein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es gibt w\u00e4hrend der Erdentwicklung eine lange Phase in der sich unsere K\u00f6rperlichkeit in der Form sich erst herausentwickeln muss, n\u00e4mlich als ein K\u00f6rper, der das Mineralische in sich aufnimmt. Man muss sich denken, die physische Erdentwicklung f\u00e4ngt in Wahrheit auch als reine W\u00e4rmewelt an, es ist interessant, dass die Naturwissenschaft das heute auch so zeichnet. Urknall. Es f\u00e4ngt damit an, dass am Anfang nur ungeheure W\u00e4rme da ist, nichts anderes, diese W\u00e4rme verdichtet sich nach und nach zum Stofflichen, d. h. zuerst zum Gasf\u00f6rmigen, vom Gasf\u00f6rmigen trennt sich das Lichtartige ab, irgendwann geht es in einen fl\u00fcssigen Zustand \u00fcber, n\u00e4mlich dort, wo Planetenbildungen erfolgen, da geht es in den fl\u00fcssigen bis z\u00e4hfl\u00fcssigen Zustand \u00fcber. Schlie\u00dflich f\u00e4ngt etwas zu kristallisieren an, das kann man sich vorstellen, dass das eine Weile braucht, die Wissenschaft sagt 4,5 Milliarden Jahre Erdentwicklung bis heute. Das ist der \u00dcbergang vom sonnenf\u00f6rmigen Zustand (dem Gasf\u00f6rmigen) weiter, dass die Planeten sich bilden, also der fl\u00fcssige Zustand, aus dem geht es irgendwann zum festen Zustand, also es f\u00e4ngt an zu kristallisieren. Dieser Zeitraum \u00fcber 4,5 Milliarden Jahre ist offensichtlich viel l\u00e4nger als die 7 Kulturepochen. Also die Welt wurde nicht am Anfang der urindischen Zeit geschaffen, sondern fr\u00fcher als physische Welt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h. wir m\u00fcssen die Kulturepochen als Teil des physischen Entwicklungszyklus sehen. In Wahrheit muss man diesen physischen Formzustand noch weiter untergliedern in 7 Hauptzeitalter. F\u00fcr die gibt es auch Namen: <b>1. Epoche = polarische Zeit<\/b>, es ist die Zeit, wo sich unsere Sonne herauszubilden beginnt, als riesig gro\u00dfes Gebilde, das unser ganzes Planetensystem umfasst, so ein Planetensystem ist ein wunderbares organisches Gebilde, das erf\u00fcllt ist von den Str\u00f6mungen, am Anfang von den W\u00e4rmestr\u00f6mungen und Gasstr\u00f6mungen, das Gebilde verdichtet sich dann in der Mitte, wird durch die Verdichtung hei\u00dfer, da kommt Saturnkraft heraus, die da drinnen auf neue Form auflebt, \u00e4u\u00dferlich beginnt sich langsam eine Verdichtung, aber das ist in der polarischen Zeit noch kaum der Fall, es ist dieses Gebilde neben dem ganzen Kosmos, der drau\u00dfen ist, der ja auch nicht ganz unwichtig ist, mit dem Tierkreis drum herum, aber da drinnen entsteht unser Planetensystem. Das ist die polarische Zeit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann erfolgt die Trennung der Planeten von der Sonne. D. h. das Sonnensystem beginnt sich im Inneren zu verdichten zur Sonne. Gleichzeitig fangen sich die Planeten zu trennen an, dahinter stehen \u00fcberall geistige Wesenheiten, die daran beteiligt sind, die das tun. Aber geregelt ist das Ganze nach Naturgesetzen, die wir heute haben. Das ganze passiert nicht mehr nur so spielerisch probierend, sondern es gibt gewisse Regeln drinnen, die vom Alten Mond stammen. Dort ist das vorbereitet worden, dass jetzt vieles auch nach Naturgesetzen ablaufen kann und sich die geistigen Wesenheiten an diese Regeln halten, weil sie ja letztlich selber diese Regeln hervorgebracht haben. Sie waren die Sch\u00f6pfer dieser Regeln. Man denkt immer, man kann das geistige Wirken durch Wunder feststellen. Mit Wunder meint man eine Durchbrechung der Naturgesetze. So wie wenn der liebe Gott sagen w\u00fcrde, ich beweise euch meine Existenz, indem ich meine Regeln \u00fcber den Haufen werfe, dann m\u00fcsst ihr an mich glauben. Das ist meschugge. Gerade dass diese Naturgesetzm\u00e4\u00dfigkeiten da sind, in dieser ausgefeilten Form da sind, als wirksame Sch\u00f6pfungsgedanken da sind, das ist doch ein Indiz, dass da geistige Wesenheiten dahinter stecken und das nicht nur etwas Zusammengew\u00fcrfeltes ist und blind passiert. Da steckt Ordnung drinnen. Diese Ordnung ist aber das Ergebnis von 3 fr\u00fcheren Kosmen, nicht nur planetarische Entwicklungsstufen, die vorangegangen sind unserem jetzigen Kosmos, in dem sich auch die Erdentwicklung abspielt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond. R. Steiner nennt den Alten Mond ganz bewusst auch \u201eKosmos der Weisheit\u201c. Weil das erst die Weisheit hervorgebracht hat, was wir heute als Weisheit in der Natur und in den Naturgesetzen vorfinden. Der Alte Mond war anfangs nicht so weise. Da war viel Kraft und Energie, aber Weisheit musste dort erst errungen werden. Heute steckt sie von Anfang an in jedem Futzerl das erscheint in der physischen Welt. Es ist \u00fcberall drinnen. Gewaltige Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, von denen wir heute ein bisschen etwas kennen. Die Physik glaubt immer, dass sie kurz davor steht, die Weltformel zu finden, die alles erkl\u00e4rt und meistens kurz bevor der Durchbruch da ist kommt man darauf, oh Gott, das Gebiet ist viel gr\u00f6\u00dfer als man gedacht hat. Schon Ende des 19. Jahrhunderts hat man den Studenten empfohlen, studiert nicht Physik, weil da ist im Grunde schon fast alles erforscht, da gibt es nichts mehr zu entdecken. Aber mit 1900 kam der gro\u00dfe Durchbruch und hat fast alles \u00fcber den Haufen geworfen bzw. hat alles gewaltig erweitert. Z. B. die Relativit\u00e4tstheorie, die die Perspektive stark ver\u00e4ndert hat, auch unser physikalisches Verst\u00e4ndnis vom Kosmos und seiner Entstehung. Da ist das Prinzip mit dem Urknall schon drinnen. Der Einstein mochte das gar nicht, weil nach seinen Gleichungen musste der Kosmos etwas Ver\u00e4nderliches sein. Etwas das sich ausdehnt oder zusammenzieht, jedenfalls etwas das nicht seit Ewigkeiten besteht und immer bestehen wird, sondern was vielleicht in der Zeit einmal hervortritt und wieder verschwunden ist, dann hat er extra noch eine kosmologische Konstante eingef\u00fchrt, mit der er das ausgleicht, damit der Kosmos ja f\u00fcr alle Ewigkeit stabil ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das hat er sp\u00e4ter als seine gr\u00f6\u00dfte Eselei bezeichnet. Da ist in der Zeit ein Umbruch passiert und dann erst recht durch die Quantentheorie, die letztlich sagt, Materie, so wie wir uns das vorgestellt haben, also die Welt besteht aus winzigen Dingen, r\u00e4umlich fassbaren Dingen, das wurde weggefegt. Die Welt besteht aus Wirkungen. Diese Wirkungen k\u00f6nnen wir mit unseren Messinstrumenten oder unseren Sinnen erfassen, aber diese Wirkungen sind nicht stofflich, sind nicht materiell. Materie besteht eigentlich nicht aus Materie. Sondern aus Wirkungen, die hereinkommen. Die gehorchen gewissen Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten, die ich erforschen kann. Damit sagt die Naturwissenschaft, die Physik zumindest, die Welt hat einen nicht-stofflichen Hintergrund, einen nicht-stofflichen Ursprung. Auf mehr lassen sie sich nicht ein. Wo diese Wirkungen herkommen, manche sagen, das ist das Geistige das da wirkt, in Wahrheit gibt es nur Geistiges, es gibt einige, die das aussprechen, andere sprechen es nicht aus, macht auch nichts. Aber sie sagen ganz deutlich Materie ist nicht die Grundlage der Welt. Sie ist eine Erscheinung. Blo\u00dfe Erscheinung. Dahinter stecken Wirkungen, die messbare Spuren hinterlassen.<\/p>\n<p>Also alles das, diese Gesetzm\u00e4\u00dfigkeiten sind drinnen, dass sich in unserem Kosmos das Sonnensystem bildet und jetzt aus diesem Protostern, dieser Protosonne, der Ursonne, die leuchtet noch nicht, sie ist warm, sie hat eine gewisse Bewegung, etwas Gasf\u00f6rmiges bis zu einem gewissen Grad, da fangen sich an die Planeten heraus zu gliedern insbesondere unsere Erde. Genau zu dieser Zeit, wo sich die Erde herausl\u00f6st, das kann man heute auch durch die Physik absch\u00e4tzen, beginnt die Sonne sich zu verdichten, sodass die Hitze in ihr so steigt, dass dann auch ein Leuchten herauskommt. Physikalisch w\u00fcrde man sagen, dass der Kernfusionsprozess startet in der Sonne. Das ist eine Folge dieser Herausbewegung der Planeten. Erst zu dem Zeitpunkt, wo sich die Planeten herausl\u00f6sen, beginnt die Sonne zu leuchten. Anfangs noch nicht so stabil wie heute, sondern das ist ein Entwicklungsprozess.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dieser Zeitpunkt, wo sich die Sonne erst zu bilden beginnt, als leuchtendes Zentrum unseres Systems und die Erde und andern Planeten allm\u00e4hlich heraustreten, diese Zeit nennt man <b>2. <\/b>die<b> hyperbor\u00e4ische Zeit<\/b>. Ein gro\u00dfer Zeitraum, etwa der Zeitraum, den die Wissenschaft als 4,5 Mrd. Jahre ansetzt. Die polarische Zeit m\u00fcsste man dann auf etwa 14 Milliarden Jahre ansetzen. Dieses kleine Futzerl: 4. Planetarischer Zustand, 4. Lebenszustand, 4. Formzustand. Da f\u00e4ngt es jetzt an mit der polarischen Zeit vor 14 Milliarden Jahren. Da sind die Kalpas und Yugas schon zu klein. Die hyperbor\u00e4ische Zeit w\u00e4re dann der Beginn der eigentlichen Erdentwicklung. Mit unserer Sonne, so wie wir sie kennen. Dieser Zeitpunkt der Trennung von Sonne, Erde und andere Planeten, das ist in Wahrheit der Zeitpunkt auf den die Genesis zur\u00fcckschaut, also die Schilderung in der Bibel, aber sie schildert es nicht von der \u00e4u\u00dferen Seite, sondern sie schildert es von der seelischen Seite her, d. h. in Wahrheit schildert sie diesen Vorgang so, wie er nicht w\u00e4hrend der physischen Erdentwicklung geschieht, sondern wie er vorbereitet wird in Wahrheit auf der astralischen Ebene. Also ein Formzustand zur\u00fcck. Wie haben das ungeformte Geistige, das geformte Geistige, Astralisch-Seelisches, dann Physisches, die Genesis schildert eigentlich den astralischen Zustand. Der ist dann genau das, was dann w\u00e4hrend des physischen Zustands die leitenden Kr\u00e4fte hereinbringt. Dieses Seelische steckt im Hintergrund. Man kann das auch \u00fcberdeckt sehen. Daher darf man sich diese Zust\u00e4nde nicht nur in Form einen Nacheinanders vorstellen, sondern man muss sie sich auch in Form eines Miteinanders vorstellen. Weil nat\u00fcrlich sind ja auch die geformten Sch\u00f6pfungsgedanken dahinter. Sonst t\u00e4ten die Naturgesetze nicht wirken in dem Ganzen. Die sind auch anwesend da drinnen. Das geistige Urbild nat\u00fcrlich auch. Ihr seht wie schwierig das ist, daher m\u00f6chte ich es nicht aufdr\u00f6seln in ein nacheinander, nebeneinander und ineinander. Bei der geistigen Betrachtung muss man so flexibel sein, dass man mit dem umgehen kann und die Blickperspektive wechselt. Es l\u00e4sst sich nicht so festnageln wie im Physischen, wo die physische Logik gilt: Wie ist das? Ist es nacheinander oder ineinander? Das sind unsere Alternativen, die wir haben. Im Geistigen gibt es nur ein \u201esowohl als auch\u201c oder \u201eweder noch\u201c. Weil keines f\u00fcr sich alleine g\u00fcltig ist. Sie sind miteinander g\u00fcltig, diese verschiedenen Perspektiven, ich kann in der geistigen Betrachtung mal die eine oder die andere st\u00e4rker herausheben, st\u00e4rker ins Bewusstsein heben. Es ist sehr schwierig aus der geistigen Perspektive diese Dinge zu erfassen und da nichts zu verwechseln und durcheinander zu werfen und doch eine gewisse Ordnung zu finden. Doch gibt jedes einzelne Ordnungsschema nur einen einzigen Aspekt wider. Wenn ich die Epochen nacheinander schildere, dann ist das eine M\u00f6glichkeit. Ich m\u00fcsste es zugleich auch ineinander schildern k\u00f6nnen. Wir m\u00fcssen die Perspektive immer wieder auch wechseln. Bleiben wir also der Einfachheit halber beim nacheinander.<\/p>\n<p>Es ist die polarische Epoche, also Entstehung unseres Kosmos bis dahin, dass sich auch unser Planetensystem bildet, damit f\u00e4ngt an die hyperbor\u00e4ische Zeit, da trennt sich die Sonne von der Erde, auf das konzentriert sich die Schilderung der Genesis: <i>\u201eAm Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde\u201c<\/i>. Damit ist die Trennung Sonne \u2013 Erde gemeint, und der Sternenhimmel ist auch im Hintergrund, aber geistig bzw. astralisch gesehen. Das schildert die Genesis. Auf diese hyperbor\u00e4ische Zeit erfolgt jetzt auch die Erschaffung des Adam, zun\u00e4chst auf der seelischen Ebene, dann geht es herunter auf die \u00e4therisch-physische, zun\u00e4chst auf die \u00e4therische Ebene = die \u00e4therische Ebene, das sind die Schilderungen der zweiten Sch\u00f6pfungsgeschichte, die im 2. Kapitel der Genesis sind im Garten Eden. Das hat vor allem mit den \u00c4therkr\u00e4ften zu tun. Da ist Physisches auch schon da. Da hat sich die Erde schon zu einem fl\u00fcssigen K\u00f6rper verdichtet, der aber noch von einer Luft- oder Gash\u00fclle umgeben ist. Der Garten Eden spielt sich in der Peripherie dieses Gebildes ab, die etwas bis zur Mondbahn geht. Erdensubstanz und Mondensubstanz sind zu dem Zeitpunkt noch nicht getrennt. Wir gehen jetzt mit der Schilderung des zweiten Kapitels der Genesis, dem Garten Eden hinein in den \u00dcbergang von der hyperbor\u00e4ischen Zeit in die sogenannte 3. <b>lemurische Zeit<\/b>.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die lemurische Zeit ist die, wo unten die Erde sich zumindest zu einem fl\u00fcssigen Zustand verdichtet, teilweise ein feuerfl\u00fcssiger Zustand, es sind starke W\u00e4rmekr\u00e4fte t\u00e4tig in der Erde. Die Erde ist umgeben von einer gasartigen Atmosph\u00e4re, die ganz anders ist als unsere heutige Atmosph\u00e4re, da ist die Mondensubstanz noch in dem Gesamtgebilde drinnen. Der Mond ist noch nicht als etwas Selbst\u00e4ndiges herausgetreten. Die Erde ist noch nicht verdichtet zu einem mehr oder weniger festen K\u00f6rper. Das Ganze ist ein gro\u00dfes Gebilde, das allerdings bereits um die Sonne kreist, in einem gewissen Rhythmus, in einem anderen Verh\u00e4ltnis von Tag\/Nacht, als unser 24-Stunden-Tag, davon ist noch keine Rede, das \u00e4ndert sich sp\u00e4ter. Da ist der Garten Eden. Adam, das Adamwesen umfasst die ganze Erdensph\u00e4re vor allem diese Peripherie, dort lebt diese Adamgeistigkeit, die aber schon als ICH und als W\u00e4rmeimpuls vorher in der in der polarischen Zeit im \u00dcbergang zur hyperbor\u00e4ischen Zeit erschaffen wurde. Da ist die Erschaffung des Menschen in der hyperbor\u00e4ischen Zeit, nachdem sich Sonne und Erde getrennt haben. Da ist diese Erschaffung das Werk der Elohim, geschildert in der Genesis, aber von der seelischen Seite her. Das ist der Hintergrund, der sich abspielt in der hyperbor\u00e4ischen Zeit. Gegen Ende zu geht es ins \u00c4therische und ins Physische sogar, besonders in der lemurischen Zeit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aber der ADAM lebt noch im gesamten Umkreis, dort ist der Garten Eden oder wie es Dante nennt, das irdische Paradies. Das ist die Paradieseswelt, die die Peripherie der damaligen Erde bildet. Dort sich verdichtet bis zum luft- und gasf\u00f6rmigen-Element. Daher steht in der zweiten Sch\u00f6pfungsgeschichte im zweiten Kapitel: <i>\u201eUnd Jahwe-Elohim hauchte ihm den lebendigen Odem ein.\u201c<\/i> Vorher steht er wurde aus einem Erdenklo\u00df geschaffen, da stellt man sich vor er hat mit Ton modelliert, aber in Wahrheit gab es solche dichten Stoffe noch gar nicht. Es gab das W\u00e4rmeelement, es gab im Zentrum vielleicht schon etwas Dichteres, etwas Gasf\u00f6rmiges mit einem Ansatz zu etwas Fl\u00fcssigem bereits, aber gerade in der Peripherie ist reine W\u00e4rme. Dort lebt dieser Adam und wird jetzt mit dieser Einhauchung versehen mit dem Luftelement, also mit dem gasf\u00f6rmigen Element. Eine Durchdringung dieses mit einem ICH begabten, beseelten, d. h. mit einem Astralischen begabten<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>und mit \u00e4therischer W\u00e4rme umgegeben Adam, ja sogar mit physischer W\u00e4rme, dem wird jetzt das Luftelement hinzugef\u00fcgt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das passiert im 2. Kapitel der Genesis. Das spielt sich ab in der hyperbor\u00e4ischen Zeit bis gegen Ende der hyperbor\u00e4ischen Zeit, das reicht bis in die lemurische Zeit (dritte Zeit) hinein, da beginnt sich die Erde unten schon mehr zu verdichten, da passiert jetzt die Geschichte mit dem S\u00fcndenfall, da hat sich die Erde im Zentrum bereits wesentlich st\u00e4rker verdichtet, ist aber noch fl\u00fcssig aber wesentlich z\u00e4hfl\u00fcssiger, jetzt beginnt der S\u00fcndenfall, das h\u00e4ngt damit zusammen, dass sich diese Adam-Wesenheit jetzt st\u00e4rker verbindet mit diesen unteren Bereichen, also hinabsinkt in das Luftelement aber auch langsam mit dem Fl\u00fcssigen in Ber\u00fchrung kommt, das ist die Zeit, wo die luziferische Versuchung stattfindet, die Zeit wo wirklich diese Adam-Wesenheit jetzt mit der physischen Welt immer st\u00e4rker in Verbindung kommt. Mit der physischen Welt, die eben auch schon einen gewissen stofflichen Charakter hat, weil in dem Luftelement ist bereits etwas Stoffliches drinnen als Wirkung der Widersacher, weil sonst w\u00e4re das Physische \u00fcbersinnlich. In der Welt wirken auch die Widersacher drinnen, das muss man sehen, das ist der Ort, die Erde ist der Ort, wo im Zentrum, im Kern die Widersacher sitzen, der Luzifer mehr im Umkreis, das ist der Vorbote, er ist der erste, der den Adam abf\u00e4ngt, wenn er nur ein bisschen den seelischen oder geistigen Blick hinunterwirft aus dem Garten Eden, dann tauchen schon diese Versucherkr\u00e4fte auf, das sind die wesentlichen Dinge, die er<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>bald sieht. Da kommt diese Verlockung, die Geschlechtertrennung beginnt, eigentlich noch vor der Versuchung, aber in Wahrheit eigentlich schon als Wirkung dieses Eintauchens in diese dichtere Sph\u00e4re, wo jetzt Physisches schon kommt, zuerst einmal als Luftelement. Mit der Einhauchung der Luft ist das schon fast vorprogrammiert, dass da diese Spaltung auftritt in die Geschlechter. Das f\u00e4ngt an mit dem Absteigen in das Dichtere.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Geschlechtertrennung passiert auch schon in der lemurischen Zeit. Da passiert die Versuchung. Infolge der Versuchung dann das noch schnellere Absteigen nach unten. Mit dem ICH, mit dem Seelischen absteigen in einen physischen Leib, in einen \u00e4therischen Leib, der zun\u00e4chst einmal Luftelement und dann auch das Wasserelement enth\u00e4lt und langsam auch die Verdichtung beginnt zum festen Erdelement. Eigentlich in dem Moment, wo der Mensch die Erde betritt, bevor das passiert trennt sich noch der Mond, auch eine Folge dieses S\u00fcndenfallgeschehens, n\u00e4mlich dass Erde und Mond sich jetzt trennen, d. h. dieses einheitliche Gebilde, das wie ein gro\u00dfer Tropfen mit einer gasartigen Atmosph\u00e4re, der beginnt zu schwingen, zu pulsieren, dann l\u00f6st sich etwas ab, was das Mondenhafte ist. Das ist ein kleiner Tropfen, ein gro\u00dfer Tropfen bleibt zur\u00fcck, das ist die Erde.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Adam steckt irgendwo dazwischen, der steigt jetzt hinunter in die Erdenwelt, in der Erdenwelt sitzen die Widersacherkr\u00e4fte, aber es ist ihnen etwas von ihren st\u00e4rksten Kr\u00e4ften genommen, was mit dem Mond ausgeschieden wird, n\u00e4mlich die Kr\u00e4fte, die am st\u00e4rksten Verh\u00e4rtend wirken. Verh\u00e4rtend aber zugleich nicht die F\u00e4higkeit haben, weil die Widersacher allesamt zur\u00fcckgebliebene Kr\u00e4fte sind, daher k\u00f6nnen sie nicht den eigentlichen Erdenimpuls aufgreifen, sondern sie arbeiten mit den Kr\u00e4ften von fr\u00fcher, d. h. sie k\u00f6nnen nicht das Fl\u00fcssig-W\u00e4ssrige zum Kristallisieren bringen. Sie k\u00f6nnen das Fl\u00fcssige verdichten, verh\u00e4rten. Das Spiel k\u00f6nnen sie weiter treiben, das kann immer z\u00e4hfl\u00fcssiger und immer starrer werden. Aber nur starr werden hei\u00dft noch nicht kristallisieren. Viele Stoffe in der Natur drau\u00dfen sind total fest, aber sie sind amorph, sie sind nicht kristallisiert. In der Lava ist viel Amorphes drinnen. Allerdings, da die Erde heute Kristallisationskr\u00e4fte hat, beginnen dann drinnen sich Mineralien zu bilden, die kristallisieren. Aber seiner eigenen Natur gem\u00e4\u00df ist Lava wie Glas. Glas ist kein Kristall. Glas ist eine erstarrte Fl\u00fcssigkeit. Das muss man auseinander halten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weil dieser Kristallisationsprozess ist ganz wichtig, da drinnen wirken die Kr\u00e4fte der Geister der Form, der Elohim, das sind die Sch\u00f6pfergeister der Erde, die wirken da drinnen und das sind dieselben, die uns das ICH geschenkt haben durch ihre Opfertat. Indem sie in ihren Gedanken unser ICH geschaffen haben in einem gro\u00dfen Sch\u00f6pfungsgedanken und das in die Freiheit entlassen haben. Unser ICH ist seinem Ursprung nach zun\u00e4chst ein Gedanke der Elohim, der Gemeinschaft der Elohim durch die aber der Christus wirkt. Das ist auch wichtig. Das wird so sch\u00f6n in der Genesis angedeutet, wenn man es richtig zu lesen versteht, genau dort in dem Moment, wo die Elohim sprachen: <i>\u201eEs werde Licht, und es ward Licht.\u201c<\/i> D. h. von seiner Grundstruktur her ist das ICH etwas, das mehr ist als ein einzelner Elohim. Wenn man sagt, das ICH wird als ein geistiger Impuls geschaffen, dann darf man sich das nicht als Gegenstand vorstellen, auch nicht als geistigen Gegenstand, sondern das ICH ist eine geistige Kraft, d. h. es wird geschaffen als ein Impuls der sich selbst bzw. \u00fcberhaupt ICH-artiges schaffen kann und sich auch vervielf\u00e4ltigen kann. Das passiert am Anfang der Entwicklung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Adam ist der, der diese ganze Kraft hat und aus dem Adam heraus schon bei der Geschlechtertrennung passiert da etwas, weil die Eva hat ja auch ein ICH. Dann sind es zwei ICHE. Die stammen aus dem Ur-ICH, weil das ist ein zun\u00e4chst ungeformter Sch\u00f6pfungsgedanke, der sich formen kann. In der Formung beginnt er sich zu vervielf\u00e4ltigen. Weil ein ICH ist nicht so wie das andere ICH. Sie unterscheiden sich von Anfang an. Verschiedene Manifestationen dieses urbildlichen ICHs, das die Gemeinschaft der Elohim geschaffen hat, in dem Moment, wo der Christus durch ihre Gemeinschaft spricht. Mit diesem Impuls, dass der Christus eintaucht in diese Gemeinschaft der Elohim, angedeutet dadurch, dass die Elohim zu sprechen beginnen, d. h. das Wort Gottes durch sie spricht &#8211; und das ist der Christus \u2013 in dem Moment f\u00e4ngt an dieser Impuls das menschliche ICH zu bilden. Das passiert am ersten Sch\u00f6pfungstag. Wer die Sch\u00f6pfungsgeschichte kennt, ein paar S\u00e4tze vorher ist der Christus noch nicht wirksam, da holen die Elohim noch das geistig heraus, und rufen es in die seelische Existenz, was die Frucht der ganzen vergangenen planetarischen Entwicklungsstufen ist. Das holen sie heraus. Daher ist am Anfang noch alles ungeordnet, ein <i>Tohuwabohu<\/i> = was die Sch\u00f6pfungskr\u00e4fte beschreibt, die da formend eingreifen. <i>Tohuwabohu<\/i> ist das Chaos, das beginnt geordnet zu werden. Im <i>Tohu<\/i> schl\u00e4gt immer wieder ein geistiger Sch\u00f6pfungsimpuls ein, im <i>Bohu<\/i> wird er geformt. Das ist drinnen. Da wird er geformt. So entstehen die verschiedenen Planetensph\u00e4ren zun\u00e4chst, im Seelischen, das muss ablaufen, d. h. das sind die Fr\u00fcchte der Vergangenheit.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und dann kommt das: <i>\u201eEs werde Licht.\u201c<\/i> Das ist der gro\u00dfe ICH-Impuls, mit dem auch der Christus die Sonne bezieht, die Sonne zu seiner Wohnst\u00e4tte nimmt, er ist dieses Licht, das durch die Sonne wirkt, er bringt es, damit beginnt der Impuls das menschliche ICH zu schaffen mit der Gemeinschaft der Elohim. D. h. in diesem Urbild des menschlichen ICH, das von den Elohim ausgeformt wird zu einem geistigen Urbild (Arupa-Zustand), da steht im Hintergrund auch immer schon die Christuskraft, d. h. da ist von Anfang an das Potenzial drinnen, dass im menschlichen ICH mehr veranlagt wird als in einem einzelnen Elohim drinnen ist. D. h., ganz k\u00fchn, in einer Zukunft in die wir \u00fcberhaupt noch nicht schauen k\u00f6nnen, n\u00e4mlich nach Ende unserer 7 planetarischen Entwicklungsstufen, da entstehen dann n\u00e4mlich wir auf dem geistigen Niveau, auf dem die Elohim w\u00e4hrend der Erdentwicklung stehen.<\/p>\n<p>Wir werden auf der Elohim-Stufe dann eine gr\u00f6\u00dfere geistige Kraft haben, als die Elohim die Erdentwicklung hervorgebracht haben. Erstens ist im menschlichen ICH der Gemeinschaftsimpuls von 7 Elohim, nicht nur eines einzigen, dadurch ist etwas drinnen, was kein einziger Elohim f\u00fcr sich h\u00e4tte schaffen k\u00f6nnen. In dem ICH, das da geschaffen wird ist schon mehr drinnen, als ein einzelner Elohim schaffen k\u00f6nnte, von der Anlage her. Dann ist noch der entscheidende Impuls, dass der Christus unmittelbar da durch wirkt. Das ist das Besondere, das uns eine hohe Entwicklung erm\u00f6glichen kann, das uns aber auch sehr viele Pr\u00fcfungen auferlegt. Wesentlich mehr Pr\u00fcfungen, als sie anderen geistigen Wesenheiten auferlegt werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Etwas Verwandtes machen im Grunde die Widersacher mit. Die hohen Engelwesenheiten, die \u00fcber uns stehen, haben diese Pr\u00fcfungen nicht. Da sind wir eher mit den Widersachern verwandt. Die gehen in Wahrheit diesen Opferweg, der es eben auch ist, dieses Leid auf sich zu nehmen mit. Daher leiden sie auch, namentlich der Ahriman oder die ahrimanischen Kr\u00e4fte. Die leiden gewaltig. Sie wissen oder ahnen, dass das etwas mit den Menschen zu tun hat. Deswegen wissen sie nicht, wie sie mit dem Menschen umgehen sollen, sie f\u00fcrchten ihn auch, so sehr sie eigentlich st\u00e4rker sind als wir, weil sie geistig vom Ursprung her h\u00f6her entwickelt sind, die ahrimanischen Wesen, zumindest die untere Ebene oder urspr\u00fcngliche Ebene, das w\u00e4ren heute Erzengel, die haben auf der Alten Sonne ihre Entwicklungsziel nicht erreicht, dadurch waren sie geeignet als Widersacher zu wirken, d. h. sie stehen jetzt ihrem Ursprung nach in etwa auf Erzengelstufe aber eben nicht ganz. Sie haben es nicht in allen Belangen erreicht. Daher kein Wunder, dass wir ihnen zun\u00e4chst unterlegen scheinen. Scheint aber nur so. Aber sie sehen, dass der Mensch etwas mit dieser Entwicklung zu tun hat, dass sie da hinunterversetzt sind, in dieses Reich, in dem sie aber auch leiden, was die Engelwesenheiten, die oben schweben nicht tun, jedenfalls nicht in der Form tun. Sie wissen das hat mit dem Menschen zu tun. Sie wissen nicht welche Kraft der Mensch wirklich hat. D. h. sie f\u00fcrchten ihn auch. Der Ahriman f\u00fcrchtet ihn und der Luzifer genauso.<\/p>\n<p>Beim Luzifer sind die Schmerzen weniger, aber er f\u00fcrchtet die Menschen auch. Beim Luzifer sind die Schmerzen etwas linder, aber beim Ahriman wird das sehr stark und wenn wir weiter hinunter schauen zu den Asuras, da wird das noch st\u00e4rker. Daher, wenn man zu den Asuras hinunterkommt, die sehen zun\u00e4chst einmal den Menschen wirklich als Feindbild. Weil die sehen, deshalb sind wir jetzt schon auf der dritten Stufe der Verbannung, weil man muss sich denken, die Asuras, die haben ihre Menschheitsstufe auf dem Alten Saturn durchgemacht, sind dann schon bereits auf der Alten Sonne zur\u00fcckgeblieben, sind dort also zur\u00fcckgebliebene Wesen, auf dem Alten Mond verst\u00e4rkt sich das und jetzt auf der Erde erst recht. Im Grunde das alles nur wegen des Menschen oder durch den Menschen, jedenfalls hat der Mensch etwas damit zu tun. Die sind uns wirklich spinnefeind.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bei den rein ahrimanischen Kr\u00e4ften ist das etwas anders, sie f\u00fcrchten den Menschen auch, man kann aber nicht direkt sagen, dass sie ihn hassen. Sie sind irgendwie unentschieden. Ahriman tut sich schwer, mit uns umzugehen, er wei\u00df es nicht so recht einzusch\u00e4tzen, weil einerseits bewundert er uns auch, dass im menschlichen ICH diese sch\u00f6pferische Quelle drinnen ist, die sp\u00fcrt er sehr stark und an die will er ja auch heran. Was mit den Asuras zusammenh\u00e4ngt, die wollen als erstes diesen ICH-Impuls zerst\u00f6ren. N\u00e4mlich den ICH-Impuls als solches. Weil sie das Gef\u00fchl haben, dort ist die Quelle unserer Leiden. Wir wollen eine Welt, die frei ist von den Menschen und alles was damit zusammen h\u00e4ngt. Wir werden dann noch st\u00e4rkere Kr\u00e4fte kennenlernen.<\/p>\n<p>Wir waren in der lemurischen Zeit, wo jetzt dieses Menschen-ICH einen W\u00e4rmek\u00f6rper, einen Luftk\u00f6rper hat, der heruntersteigt auf die Erde im Zuge des S\u00fcndenfalls, in etwas Fl\u00fcssiges kommt und in dem Moment, wo er eigentlich die Erde ber\u00fchrt, f\u00e4ngt die Erde zu kristallisieren an. Dann entsteht das gl\u00e4serne Meer, von dem bei der Beschreibung des Thrones in der Apokalypse die Rede war. Das ist die Mineralwelt, die Welt, die zu kristallisieren beginnt. In diesen Kristallisationskr\u00e4ften ist ein enger Zusammenhang mit den Kr\u00e4ften, die unser ICH bilden. Jetzt darf uns das nicht wundern, weil das ICH ist ein Impuls, der von den Elohim gegeben wurde und die Elohim sind zugleich die Geister der Form, d. h. die in der Natur die Kristallisationsprozesse hervorrufen. D. h. im \u00c4u\u00dferen ist die Kristallisation da, auf der anderen Seite im Inneren ist die ICH-Kraft da. Das ist mit ein Grund, warum unser ICH sehr stark mit den Kristallkr\u00e4ften zusammenh\u00e4ngt. Das ist beim ICH anderer geistiger Wesenheiten nicht so. Das ist auch nicht so bei den Engelwesenheiten, die auf dem Alten Mond sich ihr ICH erworben haben. Da gab es noch kein kristallines Element. D. h. ihr ICH hat etwas mit dem Flie\u00dfenden zu tun. Auch nicht auf der Alten Sonne, wo es nur das Luftf\u00f6rmige gab. Luftstr\u00f6mungen. Ein Windhauch. Daher liegt auch in ihrem ICH eine Verwandtschaft, aber nicht mit den Kristallisationskr\u00e4ften.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und in diesen Kristallisationskr\u00e4ften, in diesen Kr\u00e4ften, die von den Geistern der Form kommen, lebt aber auch die Christus-Kraft von Anfang an, ab dem Moment, wo <i>\u201eEs werde Licht\u201c<\/i> gesprochen wird. Das ist der Moment, wo das eigentlich neue der Erdentwicklung beginnt. Vorher kommen die alten Kr\u00e4fte noch heraus, bilde eine Art Grundsubstanz, dann ist der Einschlag dieser Christus-Kraft, die durch die Gemeinschaft der Elohim wirkt. Das bringt diese durchchristete ICH-Kraft in Wahrheit von Anfang an hinein, die ist von Anfang an drinnen und zugleich nach au\u00dfen die Kristallisationskr\u00e4fte. Christ-All. Ich liebe dieses Wort Kristall \/ Christ-All, meine eigene Interpretation: das christliche All. Die universelle christliche Kraft, die steckt da drin. Etymologisch ist das sicher nicht nachvollziehbar, aber wurscht. Es steckt von der geistigen Bedeutung in Wahrheit drinnen. Lautlich passt es! Es ist im K diese formende Kraft drin. Als K wird es ausgesprochen. Man kann vom CH ausgehen, wo das Str\u00f6men des Atems drinnen ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir sind jetzt in der lemurischen Zeit. Der Mensch betritt die Erde. Die Erde beginnt zu kristallisieren. Der Mensch betritt die Erde, aber nicht so wie wir, sondern als irgendein schleimiges Gebilde, das auf Erden herum ist, wie eine riesige Uram\u00f6be vielleicht. Es gibt Schilderungen von R. Steiner, dass es am\u00f6benartige Gebilde waren. Es dauert aber noch eine gewisse Zeit, bis auf der Erde die ersten Pflanzen aufsprie\u00dfen, n\u00e4mlich unten Physisch. Im Garten Eden gab es sie schon \u00e4therisch, jetzt gibt es sie dann irgendwann Physisch auf der Erde. Es gibt das Mineralreich, es gibt etwas Pflanzlich-Physisches, Tiere fangen gleichzeitig an sich zu entwickeln, alles w\u00e4hrend der lemurischen Zeit, vorher erste Ans\u00e4tze, weil man muss sagen, etwas von dem Physisch werden beginnt bereits bevor der Mensch mit seinem ICH die Erde betritt. Das schickt seine Kr\u00e4fte schon voraus. Und etwas, das der Mensch aus seinem Wesen ausscheidet, n\u00e4mlich an Seelenkr\u00e4ften zun\u00e4chst, was sich dann umgibt und durchdringt mit W\u00e4rme, einer Lufth\u00fclle umgibt, dann ins W\u00e4ssrige eintaucht, da geht manches voraus dem Menschen in seiner physischen Gestalt. Eigentlich dauert es lange, weil es entstehen die verschiedenen Tierformen als Ausscheidung aus diesem Prozesses, d. h. wenn in der lemurischen Zeit der Mensch die Erde betritt, dann schaut der nicht so aus wie wir. Er ist anfangs so eine Uram\u00f6be.<\/p>\n<p>Er geht durch die ganzen Formen des Tierreiches durch in Wahrheit, durch alle, denn alle Tiere sind Ausscheidungsprodukte aus seinem Wesen, denn wenn man in der Evolution die Tiere verstehen will, so muss man sie vom Menschen her betrachten. Dann komme ich hinunter bis zu den Einzellern. Da gibt es etwas Gemeinsames. Wenn ich aus den Einzellern den Menschen erkl\u00e4ren will, werde ich Schwierigkeiten haben. Ich kann das nur vom Menschen aus betrachten und schauen, was ist da ausgeschieden und hat nur einen Teil von dem behalten, was wir als Menschen in verfeinerter Form in uns haben. Im Grunde haben wir das, was verh\u00e4rtet ist, im Sinne von nicht mehr entwicklungsf\u00e4hig, das haben wir aus uns heraus gesetzt. Wir sind die, die am st\u00e4rksten widerstehen, diesen verh\u00e4rtenden Kr\u00e4ften, damit meiner ich aber nicht gerade die kristallisierenden Kr\u00e4fte, sondern diese mondenhaften Erstarrungskr\u00e4ften, die mit dem Mond ausgeschieden wurden zu einem gro\u00dfen Teil. Aber ein Teil ist noch in der Erde drinnen. Das ist auch ganz wichtig. Die Widersacher bedienen sich dieser Kr\u00e4fte sehr stark. Diese Kr\u00e4fte sind es, die immer wieder etwas heraus rei\u00dfen aus dem werdenden Menschenleben und fr\u00fchzeitig manifestieren als die Tierformen z. B., auch als die Pflanzenformen, selbst als das Mineralische, das kristallisiert. D. h. das erste Kristallisieren unten, bildlich gesprochen schwebt da der Mensch noch ein bisschen \u00fcber der Erdoberfl\u00e4che, da f\u00e4ngt es unten an zu kristallisieren, das schickt er voraus, dann f\u00e4ngt da irgendetwas zu leben an da drinnen, pflanzlich zu leben, tierisch zu leben, noch kein wirklicher Unterschied: was ist Tierisch? was ist Pflanzlich? Das beginnt sich dann immer mehr zu differenzieren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Langsam kommt der Mensch jetzt n\u00e4her. Im Sinne der Bibel oder im geistigen Sinn hat er da eigentlich schon die Erde betreten, aber noch nicht in unserer Gestalt, das muss durch das ganze Tierreich gehen und das Letzte, was ausgeschieden wird, sind die h\u00f6heren Affen und Menschenaffen, das scheidet aus der Entwicklung aus, und so richtig als Menschen, wir es heute, ja nicht einmal heute, wo es zumindest vergleichbar mit unserer Gestalt ist, da komme wir schon \u00fcber die lemurische Zeit hinaus und gehen in die atlantische Zeit. Das ist das 4. Hauptzeitalter (im 4. planetarischen Zustand, im 4. Lebens- und 4. Formzustand) und jetzt im 4. Hauptzeitalter, nach 1) polarisch, 2) hyperbor\u00e4isch, 3) lemurisch. Entspricht irgendwo geologisch dem K\u00e4nozoikum, das geht nach heutiger Forschung so etwa 60-70 Millionen Jahre zur\u00fcck. Da sind die Dinosaurier schon ausgestorben. Es beginnt die Bl\u00fcte der S\u00e4ugetiere, es gibt sie schon vorher als kleine Tiere, jetzt beginnen sie die Erde zu dominieren. Die Saurier sterben nicht ganz aus sondern sie erheben sich in die L\u00fcfte, die haben da etwas Luziferisches drinnen, in ihrem inneren Wesen, in ihrem \u00e4u\u00dferen Wesen haben sie etwas Ahrimanisches. Aber sie erheben sich. Daraus wird die Vogelwelt. Das sind die unmittelbaren Nachfahren der Dinosaurier. Das glaubt man nicht, es gibt ein paar \u00dcbergangsspuren. Der ber\u00fchmte Archeopteryx. Ein Flugsaurier. Es gab Saurier, die in ihren typischen Formationen gejagt haben, was die V\u00f6gel dann im Vogelzug \u00fcbernommen haben, diese koordinierten Aktionen, wo das Astralische dahinter steckt, das nur als Randbemerkung. In der Geologie w\u00e4re die lemurische Zeit also das Mesozoikum, das Erdmittelalter ungef\u00e4hr.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir gehen jetzt in die 4) <b>atlantische Zeit<\/b>, da dauert es auch noch eine Weile bis sich aus den S\u00e4ugetieren diese affenartigen Wesen abspalten, wo dann langsam beginnt der m\u00fchsame Versuch der Aufrichtung. Wo jetzt in Wahrheit die Christuskraft durch das ICH so stark wirkt, dass sie den K\u00f6rper so ergreift, dass sie ihn aufrichtet. Das ist der spannende Moment. Das ist der gro\u00dfe Moment in der Menschheitsgeschichte, den im Kleinen jedes Kind durchmacht, wenn es auf die Welt kommt, dass es dann beginnt sich aufzurichten, beginnt erst den Kopf zu heben, das ist etwas Wichtiges, den Kopf frei zu erheben, da tun sich die Tiere unheimlich schwer, da ist es mehr in der Horizontalen und der Kopf h\u00e4ngt vorne dran an der Wirbels\u00e4ule, da ist es sehr schwer f\u00fcr das Tier, den Kopf zu heben. Beim Mensch, da ist das ICH dahinter und in dem ICH die Christus-Kraft, die eigentliche Aufrichtekraft, die jetzt diesen K\u00f6rper aufrichtet. Diejenigen, die es nicht schaffen, die zur\u00fcckbleiben, das sind die Menschenaffen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann ist es soweit, dass die ersten Wesen da sind, die wirklich aufgerichtet sind. Die es zumindest wackelig versuchen. Australopithecidae: sie werden in der Pal\u00e4ontologie als <b>Vormenschen<\/b> bezeichnet, da kann sich das ICH aber auch noch nicht so richtig inkarnieren, aber man sp\u00fcrt schon, da f\u00e4ngt es an zu wirken. Dann kommen langsam die <b>Fr\u00fchmenschen<\/b>, <i>Homo rudolfensis<\/i>, <i>H. habilis<\/i>, <i>H. erectus<\/i>, <i>H. denisova<\/i> in Sibirien, die Neandertaler, wo es untereinander durchaus Paarungsgemeinschaften gab, auch mit dem <i>Homo sapiens<\/i>, der sich dann herausbildet, gleichzeitig mit den Neandertalern und den <i>Denisova<\/i>-Menschen. Das ist unsere heutige K\u00f6rperlichkeit im Wesentlichen, da kommen wir schon in die sp\u00e4tatlantische Zeit hinein. Die atlantische Zeit ist im Grunde dem gewidmet, dass sich die menschliche Gestalt aufzurichten beginnt und dann wirklich die ersten menschenartigen Formen heraustreten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>Homo rudolfensis<\/i> e <i>H. habilis<\/i>, das beginnt vor etwa 2 Millionen Jahren ungef\u00e4hr laut \u00e4u\u00dferer Forschung. Dann geht es so weit, dass am Ende der atlantischen Zeit, sprich am Ende der Eiszeit im Grunde diese Fr\u00fchmenschen, die Neandertaler verschwinden und nur mehr die eine Form, also der <i>Homo sapiens<\/i> \u00fcbrig bleibt. Man kann sich fragen, was mit dieser K\u00f6rperform sein wird? Man muss sich aber denken, das hat auf das ICH und das Seelische des Menschen keinen zerst\u00f6renden Einfluss, dass unten gewisse K\u00f6rperlichkeiten aussterben im Laufe der Zeit. Auch wir werden diese K\u00f6rperlichkeit, die wir heute haben, ablegen. Sie wird aussterben. Das wird bereits beginnen im 6.-7. Jahrtausend n. Chr. Also relativ bald. Da wird das gro\u00dfe Aussterben beginnen von dieser Menschenform, die wir jetzt haben. Die Menschenform, die dem folgt, wenn sie Physisch ist, das wird sie bis zu einem gewissen Grad noch sein, dann ist sie aber nicht mehr so Stofflich-Physisch, wie wir heute sind. Physisch ja, aber nicht Stofflich, d. h. \u00fcbersinnlich. In diesem Sinne auch nicht mehr fleischlich inkarniert. Nur so als Perspektive!<\/p>\n<p>Jetzt sind wir aus der atlantischen Zeit endlich herausgekommen als <i>Homo sapiens<\/i>, dann sagen wir, Hurra, wir sind gescheit und wif, vor allem eine ganz bestimmte Gruppe aus der Atlantis, da kann man bis zu einem gewissen Grad noch von \u201eRassen\u201c sprechen, weil es diese verschiedenen Formen gibt. Diejenigen die her\u00fcberkommen aus der atlantischen Zeit, aus der unsere heutige K\u00f6rperform folgt und aus der sich unsere Entwicklung ableitet, das sind die <b>Ur-Semiten<\/b> nach dem Ausdruck R. Steiners. Deren Entwicklung wird nat\u00fcrlich breit geschildert im Alten Testament, bis in die atlantische Zeit hinein. Bei Noah, das ist die Zeit der Sintflut, das ist die Zeit, wo die Eiszeit zu Ende geht und Atlantis \u00fcberflutet wird. Wo sich das Antlitz der Erde sehr stark \u00e4ndert. Da steht die biblische Erz\u00e4hlung ganz stark drinnen. Die Bibel schildert vor allem den \u00dcbergang von der lemurischen Zeit in die atlantische Zeit und dann, nach der Sintflut, nach Noah, dann beginnt die nachatlantische Zeit, da beginnt die Zeit der 7 Kulturepochen. D. h. wir stehen jetzt im 5. Hauptzeitalter, wir hatten 1. polarische Zeit, 2. hyperbor\u00e4ische Zeit, 3. lemurische Zeit, 4. atlantische Zeit, jetzt sind wir in der 5. nachatlantischen Zeit. Dann wird es noch eine 6. Epoche geben, das Zeitalter der 7 Siegel. Dann wird es noch eine 7. Epoche geben, das Zeitalter der Posaunen in der Apokalypse.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir stehen im 5. Hauptzeitalter. Dieses untergliedert sich in 7 Kulturepochen. In diesen 7 Kulturepochen kriegt die Entwicklung ein \u201eH\u00f6llentempo\u201c. Ja, das hat etwas damit zu tun, dass jetzt die st\u00e4rkste Auseinandersetzung mit den Widersacherkr\u00e4ften beginnt. Und jetzt, hier und heute \u00fcberhaupt. Die Auseinandersetzung wird immer st\u00e4rker werden. Sie beschleunigt die Entwicklung sehr stark. Wir sind befreit an dem K\u00f6rperlichen zu arbeiten, uns aus dem Tierreich hoch zu bilden und aufzurichten, bis wir uns endlich inkarnieren k\u00f6nnen, von dem sind wir heute entlastet. Wir haben eine K\u00f6rperlichkeit, die die Inkarnation erm\u00f6glicht und k\u00f6nnen uns jetzt ganz auf die seelisch-geistige Entwicklung konzentrieren. Wir haben es bis zu einem gewissen Grad auch geschafft, die Erde so zuzubereiten, dass sie uns tragen kann, obwohl wir, wie wir heute sehen, auch viele Fehler dabei machen und sie sehr belasten. Wir werden Wege finden m\u00fcssen noch besser mit der Erde umzugehen und zu begreifen, dass sie unser Mutterschoss ist, der wir selber waren urspr\u00fcnglich. Weil die Erde selber ein Ausscheidungsprodukt aus unserer Entwicklung ist in Wahrheit. Nicht nur die Tierwelt, nicht nur die Pflanzenwelt, nicht nur die Mineralwelt, sondern die Erde als Ganzes ist ein Ausscheidungsprodukt unserer Entwicklung und zugleich der Grund der uns tr\u00e4gt. Und der Wohnort der Widersacher noch dazu, die bildlich gesprochen unter unseren F\u00fc\u00dfen sind. Alles das ist da drinnen. Wir sind ab unserem jetzigen 5. Kulturzeitalter, der Neuzeit, wir stehen in der 5. Kulturepoche drinnen. Also wir stehen im 5. Hauptzeitalter in der 5. Kulturepoche.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Einmal noch widerholt: <b>7 planetarische, <\/b>eigentlich kosmische <b>Entwicklungszust\u00e4nde <\/b>(jeder Zustand ist eigentlich ein ganzer Kosmos): 1) Alter Saturn, 2) Alte Sonne, 3) Alter Mond, 4) Erde und weitere 3, die in der Zukunft noch folgen werden, R. Steiner nennt sie: 5) Neuer Jupiter, 6) Neue Venus, 7) Vulkan. Jeder dieser planetarischen Zust\u00e4nde untergliedert sich in <b>7 Lebenszust\u00e4nde.<\/b> Jeder dieser Lebenszust\u00e4nde macht <b>7 Formzust\u00e4nde<\/b> durch: 1) ungeformtes Geistiges, 2) geformtes Geistiges, 3) Seelisches, 4) Physisches (maximal verdichtet) und sich dann wieder stufenweise aufl\u00f6st ins: 5) Seelische, 6) ins geformte Geistige, 7) ins ungeformte Geistige und dann geht es in die Sch\u00f6pfungsquelle zur\u00fcck. Der 4. Formzustand verdichtet sich bis zum Physischen. Jeder Formzustand untergliedert sich in <b>7 Hauptzeitalter<\/b>: 1) die polarische Zeit, 2) die hyperbor\u00e4ische Zeit, 3) die lemurische Zeit, 4) die atlantische Zeit, 5) die nachatlantisch Zeit (Jetzt) und zwei weitere Hauptzeitalter werden folgen. Das 5. Hauptzeitalter, also die nachatlantische Zeit, gliedert sich in <b>7 Kulturepochen<\/b>, von denen jede etwa 2.160 Jahre dauert, das ist die Zeit, die die Sonne braucht, die der Fr\u00fchlingspunkt im Tierkreis braucht, um ein Sternzeichen weiter r\u00fcckt. Das ist ein \u00dcberblick, ein Orientierungsplan \u00fcber die gro\u00dfe Weltentwicklung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Zeit f\u00fcr Fragen:<br><br>Frage einer Teilnehmerin: <i>Sind Gedanken auch Lebewesen? Sind sie ICH-hafte Lebewesen oder nicht-ICH-hafte?<\/i><\/p>\n<p>W.: Es sind nicht-ICH-hafte Lebewesen. Es sind Elementarwesenartige. Es k\u00f6nnen auch Salamander-Wesenheiten sein bzw. mit diesen Verwandte.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frage eines Teilnehmer: <i>Wenn wir jetzt Gedanken bilden?<\/i><\/p>\n<p>W.: Jeder Gedanke ist ein Elementarwesen, der zun\u00e4chst in uns gefangen ist. Erst mit dem Tod wird das frei gesetzt. Aber wir bilden ununterbrochen Gedanken\/Elementarwesen. Jeder lebendige Gedanke ist ein Elementarwesen, das wir bilden. Wenn er dann abstirbt, was wir im Bewusstsein erleben, das ist nur mehr ein Spiegelbild davon. Wir maltr\u00e4tieren die schon ziemlich heute. D. h. durch die Art unseres Verstandesdenkens haben es die Gedanken-Elementarwesen, die wir selber bilden, nicht immer angenehm. Auch um denen etwas Gutes zu tun, sollten wir schleunigst ein lebendigeres Denken erzeugen, weil diese Elementarwesen haben sp\u00e4ter, \u00fcberhaupt nach unserem Tod, da wirken sie in der Natur irgendwie weiter. Es sind Wesenheiten, die da sind. Die einen Einfluss haben auf die weitere Entwicklung. Wenn die hinten und vorne behindert sind, weil wir sie abt\u00f6ten, so wie wir heute denken, wir schaffen sie zwar, aber wir beschr\u00e4nken sie in ihrer T\u00e4tigkeit, dann hat das nat\u00fcrlich auch einen negativen Einfluss. Schon alleine das Verstandesdenken, ohne dass wir etwas \u00e4u\u00dferlich angreifen, hat schon eine negative Wirkung auf die Natur. Auch. Es hat eine Notwendigkeit, aber es hat auch seine Schattenseiten.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frage einer Teilnehmerin: <i>Und was ist mit lebendigen Gedanken? Werden die auch abget\u00f6tet?<\/i><\/p>\n<p>W.: Nein! Die werden eben nicht abget\u00f6tet. Das ist eben genau der Punkt. D. h. wenn wir lebendige Gedanken entwickeln, je lebendiger sie werden, \u00fcberhaupt wenn wir reine Gedanken entwickeln, dann spiegeln wir in Wahrheit nicht mehr am physischen Gehirn, denn dadurch werden sie n\u00e4mlich abget\u00f6tet, sondern sie bleiben im \u00c4therischen, d. h. in der Lebenssph\u00e4re drinnen. Dann sind sie sogar etwas Belebendes. Das merkt man im eigenen Organismus, es gibt nichts besseres, was man f\u00fcr die Gesundheit tun kann, als lebendige Gedanken entwickeln. Das ist die ultimative Heilkur. Nur wir k\u00f6nnen es noch nicht richtig. In Wahrheit ist das das Gesundheitsmittel schlechthin, weil man muss denken, gerade unsere Krankheiten sind wesentlich mitbedingt dadurch, dass wir diese Elementarwesen, so wie wir denken, normalerweise abt\u00f6ten und das sind eigentlich Zerst\u00f6rungsprozesse, die wir dadurch auch in unseren Organismus hineintragen. Weil Denken auf der n\u00e4chsten Ebene, sind \u00c4therkr\u00e4fte, nat\u00fcrlich steckt Astralisches und Geistiges auch dahinter, aber die Gedankenkr\u00e4fte sind eigentlich Lebenskr\u00e4fte. Es sind dieselben Kr\u00e4fte, die unseren K\u00f6rper bilden, erneuern, regenerieren. Wir ziehen ein bisschen etwas davon ab, verwenden es f\u00fcr das Denken und t\u00f6ten es dabei ab, zumindest mit unserem normalen Verstandesdenken. D. h. wir entziehen sie unserem K\u00f6rper, t\u00f6ten sie ab. Wodurch sie so etwas wie Giftelemente im Lebensprozess werden. Das ist eine wesentliche Ursache daf\u00fcr, dass wir \u00fcberhaupt krank werden, dass wir unseren Organismus zerst\u00f6ren. Aber es war unvermeidlich. Weil gerade an diesem absterbenden Denken erwachen wir. Wir brauchen das absterbende Denken, um zum ICH-Bewusstsein zu kommen. Aber heute sollten wir soweit sein, dass wir es bis zu einem gewissen Grad schon ohne dem physischen Werkzeug k\u00f6nnen und das ist dort der Fall, wo wir lebendige Gedanken bilden. D. h. die zerst\u00f6ren nichts in unserem Organismus, sondern ganz im Gegenteil, sie wirken belebend auf den Organismus zur\u00fcck.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frage eines Teilnehmers: <i>Unterscheiden zwischen logischen Gedanken (Verstandesdenken) und lebendigem Denken?<\/i><\/p>\n<p>So ist es! Es ist nicht so ein Prozess, hier tote Gedanken und da lebendige Gedanken, sondern wir m\u00fcssen heute, das ist unsere gro\u00dfe Aufgabe, die Br\u00fccke finden langsam von den nur toten Gedanken \u2013 und in der Wissenschaft geht man heute vielfach nur in die toten Gedanken hinein, eben auch um andererseits das ICH-Bewusstsein auf die Spitze zu bringen, also es hat auch eine Notwendigkeit, aber wir m\u00fcssen jetzt anfangen die Gedanken zu beleben und trotzdem ICH-Bewusst zu bleiben dabei. Das ist ganz wichtig. Und das wird auch das beste Gesundheitsmittel sein. Das sei jetzt auch gesagt f\u00fcr die Corona-Krise! Die beste Gesundheitskur sind lebendige Gedanken!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frage eine Teilnehmerin: <i>Was versteht man unter lebendigen Gedanken?<\/i><\/p>\n<p>Eben mit verschiedenen Modellen umgehen k\u00f6nnen, sie in einander verwandeln k\u00f6nnen. Wenn ich z. B. ein Schema habe, das ich logisch verstanden habe, dann sagt mir jemand etwas, das in einem Widerspruch zu dem steht. Im lebendigen Denken sind das nicht notwendigerweise Widerspr\u00fcche, sondern Perspektiven, die einander erg\u00e4nzen. Ich kann im lebendigen Denken niemals ein eindeutig logisches Bild geben. Die Logische ist immer nur eine Perspektive. Und es hat tausende Perspektiven, aber zumindest einmal 12 gro\u00dfe Perspektiven. Das h\u00e4ngt wieder mit dem Tierkreis zusammen. Wenn ich es schaffe eine Sache von 12 verschiedenen Standpunkten zu betrachten, dann habe ich ann\u00e4hernd einmal einen \u00dcberblick, was die lebendige Wahrheit ist. Die tote Wahrheit ist, ich schaue von einem Standpunkt und glaube, das ist alles. Im Lebendigen muss ich mich geistig herumbewegen um das Ganze. Einen ganz anderen Gesichtspunkt einnehmen k\u00f6nnen. Z. B. in den Wissenschaften einen total k\u00fcnstlerischen Standpunkt einnehmen k\u00f6nnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das hat Goethe so ausgezeichnet. Der hat sich auch f\u00fcr Naturwissenschaften intensiv besch\u00e4ftigt, allerdings ganz anders als seine Zeitgenossen. Er hat das wunderbar mit seiner Kunst verbinden k\u00f6nnen. Daher hat er gerade den Blick f\u00fcrs Lebendige gehabt und eigentlich war er einer der ersten, oder wenn nicht \u00fcberhaupt der erste, der die innere Verwandtschaft der Menschenformen mit den Tierformen erkannte. Dass da eine Entwicklung, eine Formverwandtschaft drinnen ist. Das hat sogar der Herr Darwin anerkannt, der erst sp\u00e4ter gekommen ist. Nur ist bei Goethe keine materialistische Theorie daraus geworden, sondern eine lebendig k\u00fcnstlerische Anschauung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frage eine Teilnehmerin: <i>Sind Elementarwesen in den 7 Runden entstanden? Oder gab es die schon vorher?<\/i><\/p>\n<p>W.: Ja, es gab Elementarwesen auch vorher. Es gibt immer Elementarwesen w\u00e4hrend aller dieser planetarischen Runden. Aber nicht alle Formen. Auf dem Alten Saturn gibt es Elementarwesen, die mit diesen Kr\u00e4ften zu tun haben, das w\u00e4ren die, die heute unseren Gnomen, unseren Erdgeistern entsprechen w\u00fcrden in Wahrheit. Ich gestehe offen, ich habe aber keinen Einblick, wie die damals genau ausgesehen haben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frage einer Teilnehmerin: <i>1., 2., 3. Elementarreich? Schon zur Zeit der Erdentwicklung im engeren Sinn?<\/i><\/p>\n<p>W.: Die Elementarreiche gab es schon, aber in anderer Form. Weil die h\u00e4ngen in Wahrheit mit den Lebenszust\u00e4nden zusammen, von denen wir heute gesprochen haben. Mit jedem dieser Lebenszust\u00e4nde entsteht ein neues Elementarreich. Die Elementarreiche gab es schon auf dem Alten Saturn, wobei die heutigen Bezeichnungen nicht sinnvoll sind. Es gibt 7 Stufen und es gibt 7 Elementarreiche.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frage einer Teilnehmerin: <i>Lebendiges Denken bedarf der \u00dcbung. K\u00f6nnten Sie schildern wie es ausschaut, wenn man wirklich \u00dcbungen macht? Was sind die ersten Anzeichen?<\/i><\/p>\n<p>W.: Man merkt vom Erleben her schon, dass sich das Denken vom Gehirn l\u00f6st, es wird unheimlich viel reicher, es l\u00e4sst sich nicht mehr in Worte fassen, beim normalen Denken ist es ja oft nur ein inneres Sprechen wenn wir ganz ehrlich sind, es kann auch in Bildern sein, aber meist ist es ein inneres Sprechen. Wenn ich wirklich ins lebendige Denken komme, dann ist es so reich, dass ich mit unserem Sprechen auch innerlich nicht mitkomme. Wenn man aus dem lebendigen Denken heraus etwas schildert, dann kann ich von 100 oder 1000 S\u00e4tzen, die ich sagen m\u00fcsste, gerade einen herausbringen. Den Rest nicht. Weil dann bin ich schon wieder weiter. Es ist unheimlich viel reicher, man sp\u00fcrt es auch vom Erleben, man ist aus dem Kopf drau\u00dfen, man hat das Gef\u00fchl, es hebt die Sch\u00e4deldecke ab. Man sp\u00fcrt ich bin mit dem Denken um mich herum, wirklich au\u00dferhalb des Kopfes, das Bewusstseinszentrum ist deutlich \u00fcber dem Kopf. Das eigentliche Bewusstseinszentrum ist nicht da (Wolfgang weist auf den Punkt zwischen den Augenbrauen) sondern es ist da (Wolfgang umfasst mit der ganzen Hand einen Bereich 10 cm \u00fcber dem Kopf). Ich hebe es hoch.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frage einer Teilnehmerin: <i>Aber es beginnt mit dem logischen Denken?<\/i><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ja! Um das lebendige Denken heute in der richtigen Art und Weise zu entwickeln, n\u00e4mlich in bewusster Form, da ist das richtig, es ist wichtig auch durch das logische Denken durchgegangen zu sein. Nur das logische Denken hilft mir auch, dass was ich da erfahren habe in vern\u00fcnftige Worte umzusetzen. Sonst kann ich es nicht sprachlich schildern. Dann kann ich vielleicht schw\u00e4rmen von irgendwelchen Erlebnissen, die ich gehabt habe, aber es bleibt alles irgendwie schwammig. Gerade das was wir in der Anthroposophie machen, Geisteswissenschaft, das wird es erst, wenn ich es auch ins logische Denken herunter holen kann. Die Schilderung des Erlebnisses ist dann zwar immer total einseitig, ich kann es nicht zugleich von f\u00fcnf Standpunkten schildern. Weil dann wird es ein Chaos! Ich muss es also schaffen zu sagen, gut, ich w\u00e4hle jetzt eine Perspektive aus, die kann ich jetzt logisch schildern, sodass es auch f\u00fcr Menschen, die nur das tote Denken haben verst\u00e4ndlich wird.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frage derselben Teilnehmerin: <i>Versuchen von selber dahinter zu kommen. Ist das ein Anfang?<\/i><\/p>\n<p>Das ist ein Anfang, sicher! Ein gro\u00dfer Anfang ist schon \u00fcberhaupt, dass neue Fragen auftauchen. Dass Dinge, die mir im Leben bisher selbstverst\u00e4ndlich waren, pl\u00f6tzlich zu einem \u201eWieso eigentlich?\u201c werden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Beim eigenen Forschen f\u00e4ngt es an. Ich muss nur aufpassen, dass ich es nicht zu schnell in logische Begriffe presse, sondern erst einmal k\u00fcnstlerisch spiele damit. Wenn ich versuche es gleich logisch abzuleiten, dann bin ich aus dem Lebendigen drau\u00dfen. Also ich muss den Gedanken leben lassen. Kreisen lassen. Zum Schluss, wenn ich lange genug gekreist bin, Verschiedenes ausprobiert habe, dann erst in die logische Form fassen. Mit rein pr\u00e4zisem Verstandesdenken bin ich aus dem lebendigen Denken drau\u00dfen. An die Grenzen komme ich bald. Dort tauchen die n\u00e4chsten Fragen auf. Ein Zeichen des lebendigen Denkens ist auch, wenn mit jeder Frage, die mir lebendig beantwortet wird, zehn neue Fragen auftauchen. Das ist das Geschenk, das ich dazu bekomme\u263a<\/p>\n\n<\/div>\n\t\t<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Pelo Dr. Wolfgang Peter Aqui encontrar\u00e1 resumos \u00fateis, transcri\u00e7\u00f5es, palavras-chave, etc. Se desejar ajudar a tornar esta documenta\u00e7\u00e3o ainda mais rica, por favor contacte info@anthro.world. Muito obrigado a todos os colaboradores que trabalham arduamente! 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