{"id":1774,"date":"2021-05-19T17:07:00","date_gmt":"2021-05-19T15:07:00","guid":{"rendered":"https:\/\/anthro.world\/?page_id=1774"},"modified":"2022-03-22T11:20:32","modified_gmt":"2022-03-22T10:20:32","slug":"20-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/blog.anthro.world\/ru\/20-vortrag-zur-apokalypse-des-johannes-dokumentation\/","title":{"rendered":"20. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)"},"content":{"rendered":"<p class=\"has-dark-gray-color has-text-color\">\u0414\u043e\u043a\u0442\u043e\u0440 \u0412\u043e\u043b\u044c\u0444\u0433\u0430\u043d\u0433 \u041f\u0435\u0442\u0435\u0440<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\"><li>\u0417\u0434\u0435\u0441\u044c \u0432\u044b \u043d\u0430\u0439\u0434\u0435\u0442\u0435 \u043f\u043e\u043b\u0435\u0437\u043d\u044b\u0435 \u0440\u0435\u0437\u044e\u043c\u0435, \u0440\u0430\u0441\u0448\u0438\u0444\u0440\u043e\u0432\u043a\u0438, \u043a\u043b\u044e\u0447\u0435\u0432\u044b\u0435 \u0441\u043b\u043e\u0432\u0430 \u0438 \u0442.\u0434.<\/li><li>\u0415\u0441\u043b\u0438 \u0432\u044b \u0442\u0430\u043a\u0436\u0435 \u0445\u043e\u0442\u0438\u0442\u0435 \u043f\u043e\u043c\u043e\u0447\u044c \u0441\u0434\u0435\u043b\u0430\u0442\u044c \u044d\u0442\u0443 \u0434\u043e\u043a\u0443\u043c\u0435\u043d\u0442\u0430\u0446\u0438\u044e \u0435\u0449\u0435 \u0431\u043e\u043b\u0435\u0435 \u0431\u043e\u0433\u0430\u0442\u043e\u0439, \u043f\u043e\u0436\u0430\u043b\u0443\u0439\u0441\u0442\u0430, \u0441\u0432\u044f\u0436\u0438\u0442\u0435\u0441\u044c \u0441 \u043d\u0430\u043c\u0438 <a href=\"mailto:info@anthro.world\">info@anthro.world<\/a><\/li><li>\u0411\u043e\u043b\u044c\u0448\u043e\u0435 \u0441\u043f\u0430\u0441\u0438\u0431\u043e \u0432\u0441\u0435\u043c \u0442\u0440\u0443\u0434\u043e\u043b\u044e\u0431\u0438\u0432\u044b\u043c \u043f\u043e\u043c\u043e\u0449\u043d\u0438\u043a\u0430\u043c!<\/li><\/ul>\n\n\n\n<div style=\"height:40px\" aria-hidden=\"true\" class=\"wp-block-spacer\"><\/div>\n\n\n\n<p><strong>\u0414\u0430\u0442\u0430 \u043f\u0440\u043e\u0432\u0435\u0434\u0435\u043d\u0438\u044f \u043b\u0435\u043a\u0446\u0438\u0438:<\/strong> 1. September 2020<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\" id=\"zusammenfassungen-2\">\u0420\u0435\u0437\u044e\u043c\u0435 (2)<\/h2>\n\n\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle wp-block-ub-content-toggle-block\" id=\"ub-content-toggle-block-65c86817-7c73-46f5-87bb-4ed2a5317092\" data-mobilecollapse=\"false\" data-desktopcollapse=\"true\" data-preventcollapse=\"false\" data-showonlyone=\"false\">\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion\" style=\"border-color: #f1f1f1; \" id=\"ub-content-toggle-panel-block-\">\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title-wrap\" style=\"background-color: #f1f1f1;\" aria-controls=\"ub-content-toggle-panel-0-65c86817-7c73-46f5-87bb-4ed2a5317092\" tabindex=\"0\">\n\t\t\t<p class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title ub-content-toggle-title-65c86817-7c73-46f5-87bb-4ed2a5317092\" style=\"color: #000000; \">\u041e\u0442 \u0441\u043b\u0443\u0448\u0430\u0442\u0435\u043b\u044c\u043d\u0438\u0446\u044b \u041c. \u041b.<\/p>\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-toggle-wrap right\" style=\"color: #000000;\"><span class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-state-indicator wp-block-ub-chevron-down\"><\/span><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t<div role=\"region\" aria-expanded=\"false\" class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-content-wrap ub-hide\" id=\"ub-content-toggle-panel-0-65c86817-7c73-46f5-87bb-4ed2a5317092\">\n\n<p>ICH-Bewu\u00dftsein gegenw\u00e4rtig!<\/p>\n<p>Alles Sein ist in Wahrheit Bewu\u00dft-Sein.<\/p>\n<p>7 Lebenszust\u00e4nde<\/p>\n<p>7 Formzust\u00e4nde<br>Von sch\u00f6pferisch Geistigem zu geformten geistigen Bildern\u00a0 (z.b. Urpflanze ungeformt)\u00a0= Seelisches wirkt von Au\u00dfen, damit die Pflanze entstehen kann.<br>\u201eDie Astralwelt k\u00fcsst jede Bl\u00fcte\u201c.<\/p>\n<p>Wir k\u00f6nnen in uns Lotusbl\u00fcten entwickeln.<\/p>\n<p>Der H\u00fcter der Schwelle (od. Doppelg\u00e4nger)\u00a0 steht hinter mir. Wenn ich mich umdrehe, kommt es einem Todeserlebnis gleich. Das k\u00f6nnen wir im Imaginativen erleben.<\/p>\n<p>Milderer Weg: Was kommt mir aus dem Geistigen entgegen? (Trennung von dem, was mir gef\u00e4llt).<br>Ich stehe dem geistigen Wesen (=H\u00fcter) gegen\u00fcber.<\/p>\n<p>7 Hauptzeitalter<br>Vom \u201eUrknall\u201c bis zum Ende unseres Kosmos.<\/p>\n<p>Nach unserer letzten Inkarnation (7. Jahrtausend) werden wir zun\u00e4chst im Wasser existieren (r\u00e4umlich nicht begrenzt), danach in der Luft, danach in der W\u00e4rme, die dann den \u00dcbergang \u201eweg vom Stofflichen\u201c bildet.<\/p>\n<p>Christus ist uns vorausgegangen.<\/p>\n<p>Jetzt &#8211; in diesem Jahrhundert &#8211; ist die Entwicklung des LEBENDIGEN DENKEN sehr wichtig und notwendig!!!<\/p>\n\n<\/div>\n\t\t<\/div>\n\n<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion\" style=\"border-color: #f1f1f1; \" id=\"ub-content-toggle-panel-block-\">\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title-wrap\" style=\"background-color: #f1f1f1;\" aria-controls=\"ub-content-toggle-panel-1-65c86817-7c73-46f5-87bb-4ed2a5317092\" tabindex=\"0\">\n\t\t\t<p class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-title ub-content-toggle-title-65c86817-7c73-46f5-87bb-4ed2a5317092\" style=\"color: #000000; \">\u041e\u0442 \u043a\u043e\u043b\u043b\u0435\u0433\u0438-\u0441\u043b\u0443\u0448\u0430\u0442\u0435\u043b\u044f \u0411. \u0413.<\/p>\n\t\t\t<div class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-toggle-wrap right\" style=\"color: #000000;\"><span class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-state-indicator wp-block-ub-chevron-down\"><\/span><\/div>\n\t\t<\/div>\n\t\t\t<div role=\"region\" aria-expanded=\"false\" class=\"wp-block-ub-content-toggle-accordion-content-wrap ub-hide\" id=\"ub-content-toggle-panel-1-65c86817-7c73-46f5-87bb-4ed2a5317092\">\n\n<p>Wir haben einiges hinter uns gebracht, aber es liegt noch einiges vor uns. Wir haben das letzte Mal ein schweres Thema besprochen, diese ganzen Weltentwicklungszyklen. Wie viele Zyklen sich da aufeinandert\u00fcrmen. Wie viele periodische Vorg\u00e4nge da drinnen sind. Eine ganz kurze Wiederholung heute, es soll nur dazu dienen zu sehen, wo stehen wir eigentlich? In welch winzigen Bereich wir im Grunde jetzt drinnen stehen, in einem ganz gro\u00dfen Entwicklungsgebilde, das drinnen ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir haben insgesamt 7 planetarische Entwicklungsstufen, eigentlich kosmische Entwicklungsstufen, weil jeweils ein ganzer Kosmos dazugeh\u00f6rt. Vom Alten Saturn \u00fcber die Alte Sonne, \u00fcber den Alten Mond, bis wir endlich in der Mitte jetzt zu unserer Erdentwicklung kommen, d. h. eigentlich zur Entwicklung unseres Sonnensystems plus dem ganzen Kosmos der dazugeh\u00f6rt. Also alles, was wir da drau\u00dfen sehen, wenn wir in den Himmel hinaus schauen. Das geh\u00f6rt alles dazu. Und folgt jetzt Naturgesetzen, die auf der vorhergehenden kosmischen Stufe auf dem Alten Mond \u00fcberhaupt erst vorbereitet wurden und jetzt bei der Erdentwicklung, bei der Entwicklung des Kosmos, zu dem unsere Erde geh\u00f6rt, von Haus aus schon da sind. Da sind die Naturgesetze einfach schon drinnen. Die gab es vorher nicht. Der Alte Mond war ganz anders als unsere heutige Welt und erst recht Alte Sonne, Alter Saturn, die sind sehr schwer mit unserem heutigen Dasein zu vergleichen. Dann werden auf unsere Erdentwicklung noch drei zuk\u00fcnftige kosmische Entwicklungsstufen folgen. Das sind der Neue Jupiter, der unserer Erdentwicklung folgt, dann die Neue Venus, dann der Vulkanzustand. Ich m\u00f6chte nicht erkl\u00e4ren, warum diese Namen gew\u00e4hlt wurden, sie haben einen gewissen Bezug auf unsere heutigen Planeten. Es ist nicht von ungef\u00e4hr. Aber sie sind nicht direkt mit unseren heutigen Planeten zu vergleichen. Es hat einen viel tieferen Hintergrund, das m\u00fcsste man genauer untersuchen.<\/p>\n<p>Wichtig ist, dass diese planetarischen oder kosmischen Entwicklungszust\u00e4nde in Wahrheit vor allem Bewusstseinszust\u00e4nde sind. D. h. um was es eigentlich geht, das ist, dass auf jeder dieser Stufen ein bestimmtes Bewusstsein entwickelt wird, ein Bewusstsein, das immer heller wird. Es f\u00e4ngt mit einem ganz dumpfen Bewusstsein auf dem Alten Saturn an und heute stehen wir bei unserem wachen Tagesbewusstsein. Dazwischen gibt es auf der Alten Sonne das Schlafbewusstsein, was wir normal als unbewusst bezeichnen w\u00fcrden, aber trotzdem ist es auch ein Bewusstsein. Ja, sogar das Saturnbewusstsein ist ein Bewusstsein, n\u00e4mlich ein Mitwissen in Wahrheit mit dem, was im ganzen Kosmos geschieht. Es ist ganz dumpf, aber doch richtet man sich danach. Dieses Bewusstsein haben heute z. B. die Mineralien. Die Mineralwelt hat dieses ganz gro\u00dfe kosmische Bewusstsein, mit dem sie ganz dumpf mitlebt, was im Kosmos passiert. Das kann man sich schwer vorstellen. Aber das hat einen Einfluss darauf, wie sie sich in den Feinheiten gestalten. Ein Kristall hat eine vorgegebene Kristallform, aber das ist gar nicht das Interessante daran. Das Interessante daran ist, dass die niemals hundertprozentig perfekt ist, sondern jeder einzelne Kristall hat seine ganz kleinen Abweichungen. Selbst der, der am Perfektesten erscheint, der hat seine kleinen Abweichungen. Da liegen Welten drinnen. Die h\u00e4ngen zusammen damit, wie jeder Kristall in der Mineralwelt auf seine Art den ganzen Kosmos mitempfindet. Das hat einen gro\u00dfen Einfluss darauf.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nicht nur das, was in seiner unmittelbaren N\u00e4he passiert, sondern auch das in den fernsten Fernen, zeitgleich, ohne dass irgendeine Nachricht von drau\u00dfen kommen muss, weil in Wahrheit der ganze Kosmos eine Einheit ist. Nur wir, durch die Art des sinnlichen Bewusstseins, das wir heute haben, merken das zun\u00e4chst einmal nicht. Wir haben das Gef\u00fchl, ich stehe hier, ich stehe da und die ganze Welt steht mir gegen\u00fcber und die Sterne sind ganz weit weg von mir. In Wahrheit sind wir unserem Wesen nach mit dem ganzen Kosmos verbunden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dass uns die Welt so erscheint, ist typisch f\u00fcr unser heutiges ICH-Bewusstsein. Hier bin ich und die Welt mir gegen\u00fcber. Aber sie ist mir eigentlich ziemlich fremd geworden. Das war eine notwendige Entwicklung, um zu uns selbst zu kommen. Wir m\u00fcssen heute wieder die Verbindung suchen, die in Wahrheit da ist, aber die wir in unserem ICH-Bewusstsein nicht mehr mitbekommen. \u00dcberhaupt nicht mehr. Es ist auch schwer, weil bis ins mineralische Bewusstsein hinunter zu kommen ist schwer und dann ist es normalerweise sehr dumpf, aber es wird sich verwandeln in der Zukunft auf dem Vulkan-Zustand, da spiegelt sich n\u00e4mlich der Alte Saturn, dann wird dieses ganz dumpfe mineralische Bewusstsein dann ganz hell sein, weil das ICH ganz dabei sein wird. Da entsteht dann ein ganz neuer Bewusstseinszustand, der bewusst mit dem ganzen Kosmos verbunden ist. Vielleicht noch nicht in allen Details und in aller Sch\u00e4rfe, aber doch in gewissem Grade.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Heute haben so ein hohes Bewusstsein hohe geistige Wesenheiten wie die Seraphim. Das ist die h\u00f6chste Engelhierarchie knapp unter der Trinit\u00e4t. Die haben ein Bewusstsein f\u00fcr den ganzen Kosmos, n\u00e4mlich f\u00fcr alle geistigen Wesenheiten, die im Kosmos sind. Alle! Jetzt muss man sich vorstellen, jeder dieser Sterne, die wir drau\u00dfen am Himmel sehen, ist ein eigenes Planetensystem vielleicht, mit geistigen Wesenheiten, die damit verbunden sind. Weil Sterne und Planeten sind Kolonien geistiger Wesenheiten. Nicht notwendigerweise so Physisch-Stofflich-K\u00f6rperlich wie wir. Die meisten sind nicht sinnlich sichtbar, sinnlich fassbar. Man muss auch unterscheiden zwischen Physisch und Stofflich. Das ist nicht dasselbe. Das reine Physische w\u00e4re nur \u00fcbersinnlich erfahrbar. Erst dadurch, dass es Stofflich wird, sich mit Stoffen erf\u00fcllt, dadurch wird es sinnlich sichtbar und das Geistige, das dahintersteckt unsichtbar. Im Idealfall w\u00fcrden wir, wenn wir es geistig erleben, sehr wohl eine physische Form erleben, die aber auch transparent w\u00e4re f\u00fcr das \u00c4therische, die Lebenskr\u00e4fte, die dahinter sind, des Seelische, usw. Dann w\u00fcrden wir die Welt anders erleben. Es gibt eine ganze Menge Wesenheiten auch in unserer Welt, die sehr wohl einen physischen Leib haben und trotzdem nicht sichtbar sind. Dazu z\u00e4hlen die ganzen Elementarwesen. Weil alle Elementarwesen haben auch einen physischen Leib, die Salamander, die Feuergeister, in dem Fall stimmt das, weil die Feuergeister etwas ICH-haftes haben, die haben dieselben Wesensglieder wie der Mensch, von der Art her, also ICH, Astralleib, \u00c4therleib, physischer Leib, aber eigentlich sind sie nicht sinnlich fassbar, ok, man sieht Flammen, Feuererscheinungen, aber das ist eigentlich nur die \u00e4u\u00dfere Seite, da stecken sie dahinter, hinter einer Flamme stecken vielleicht hunderte solcher Feuerwesen. Wir sehen die Flamme, aber nicht die Elementarwesen, die da drinnen wirken, sie sind aber doch da. Sie wirken in der physischen Welt. Sie sind nicht sinnlich sichtbar, haben aber sehr wohl Wirkungen, die sie in der physischen Welt hinterlassen. Das ist gerade ihre Aufgabe. Sie sind die unmittelbaren Werkmeister, die an der Natur arbeiten, in allen Elementen, im Feuerelement, Luftelement, Wasserelement, bis ins Feste hinein, da gibt es unz\u00e4hlige Elementarwesen. Sinnlich sichtbar ist keines davon. Kinder k\u00f6nnen sie manchmal wahrnehmen, weil sie eben noch einen Hauch dieses \u00fcbersinnlichen Schauens haben. Wir haben es eigentlich auch best\u00e4ndig, nur sind wir so mit unserer Aufmerksamkeit auf die Sinneswelt konzentriert, dass wir das nicht mitkriegen, dass das im Hintergrund immer da ist. Wir alle haben Imaginationen, wir alle sind eigentlich hellsichtig in Wahrheit, wir alle haben Inspirationen und Intuitionen, mit denen w\u00fcrden wir uns in der ganzen Welt nicht zurechtfinden. Nur &#8211; wir haben sie meist nicht in unserem wachen ICH-Bewusstsein. Das ist das Problem. Aber wenn man ein bisschen kratzt, kommt man unter Umst\u00e4nden sehr schnell dazu. Es ist alles nicht so weit weg und so mysteri\u00f6s, sondern es ist etwas Allgegenw\u00e4rtiges.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Also diese 7 planetarischen kosmischen Zust\u00e4nde sind eigentlich Bewusstseinszust\u00e4nde. Um das geht es. Heute geht es in der Erdentwicklung vor allem um das ICH-Bewusstsein und jetzt, gerade in der Zeit, wo wir drinnen stehen, geht es jetzt darum, dieses ICH-Bewusstsein, das zun\u00e4chst sich an der sinnlichen Au\u00dfenwelt entwickelt hat, auf die geistige Welt zu richten. D. h. bewusst auch im Geistigen wahrzunehmen. Das ist jetzt auf ichbewusste Art grunds\u00e4tzlich m\u00f6glich. Ist aber zu unterscheiden zu der Art, wie man das in vorchristlicher Zeit konnte, da war das ICH eben nicht beteiligt, sondern da lief das Ganze \u00fcber den Astralleib. Das ICH war ausgeschaltet. D. h. da wirkten eigentlich G\u00f6tterwesen herein, die diese Eindr\u00fccke aufgenommen haben, die haben das unserem Astralleib \u00fcbermittelt, aber das eigene ICH war ausgeschaltet. Man hat das eher wie in einem traumartigen Bewusstseinszustand daher wahrgenommen, aber nicht wirklich wach. In der \u00e4gyptischen Zeit war es auch so, wenn der Einweihungssch\u00fcler aus seinem seelischen Erlebnis erwachte, dann schilderte er das, wie man heute einen Traum schildert, aus dem wir gerade erwacht sind, da muss man sich auch sehr beeilen, damit man ihn noch irgendwie schildern, in Worte fassen kann, sonst ist er weg, so erging es auch den Einweihungssch\u00fclern dann. Sie waren trainiert darauf, dass, wenn sie herauskommen, das schnell in pr\u00e4zisen Worten, in pr\u00e4zisen Kl\u00e4ngen, sie waren geschult im Sprechen, im Klang der Stimme, der Rhythmus der Worte, dem ganzen Ausdruck verliehen hat, was sie dort dr\u00fcben erlebt haben. Das war aber aus dem Traumbewusstsein heraus gesprochen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Sie waren zun\u00e4chst in ihrem Einweihungszustand wirklich bis in dieses dumpfe mineralische Bewusstsein versetzt, weil sie wurden in einen todes\u00e4hnlichen Zustand versetzt, da gibt es eigentlich nur mehr dieses Bewusstsein. Mit dem haben sie sehr weit den Kosmos miterlebt und dann im Auftauchen erst kommt etwas \u00fcber das Schlaf- und Traumbewusstsein, ein Traumbewusstsein f\u00fcr die geistige Welt, das ist es was sie im Aufwachen gerade noch mitnehmen konnten. Aus dem haben sie geschildert. Die Priester haben das aufgenommen und aufgefasst. So kamen die geistigen Erkenntnisse herein.<\/p>\n<p>Heute k\u00f6nnen wir das im Prinzip wachbewusst in unserem ICH. Wir k\u00f6nnen das, was wir aus einer Imagination herausnehmen in Wahrheit auch nicht festhalten. Das normale Ged\u00e4chtnis nimmt diese imaginativen Bilder nicht auf. Es ist einfach trainiert auf die sinnlichen Bilder. Daher entschwindet uns die Imagination in dem Moment, wo wir aussteigen aus ihr. Dann ist sie weg und wir haben nur mehr einen Nachklang davon. Aber wir k\u00f6nnen heute jederzeit wieder zu der Imagination hingehen und sie wieder erleben. Vielleicht von einer etwas anderen Seite. Aber wenn wir sie wieder haben wollen, m\u00fcssen wir wieder hingehen zu der Imagination. Das k\u00f6nnen wir heute im Prinzip. Wir stehen am Anfang dessen. Es ist nicht so weit weg, wie man glauben m\u00f6chte. Das Wort \u201eHellsehen\u201c verwende ich heute gar nicht gerne, weil es meistens nur Missverst\u00e4ndnisse erweckt, weil man denkt sich dann, was kommen da f\u00fcr gewaltige Erlebnisse? Ja, die k\u00f6nnen schon kommen, aber da braucht man viel Training dazu, aber sie sind nicht wie sinnliche Erlebnisse. Sie sind nicht wie Traumbilder in Wahrheit, sondern es ist ein rein seelisches Erlebnis, das bei entsprechender Schulung sehr konkret wird, sehr reichhaltig ist, es sprudelt geradezu. Aber es ist ein rein seelisches Erlebnis, damit meine ich, es ist mit Stimmungen, wo man sich verbunden f\u00fchlt oder sich zur\u00fcckgesto\u00dfen f\u00fchlt. Das sind die zwei Grundkr\u00e4fte. Sympathie und Antipathie. Allerdings eine objektive Sympathie und Antipathie. Die hat nichts damit zu tun, dass ich etwas gerade nett oder sch\u00f6n finde. Sondern es liegt in den geistigen Wesen selber, die ich erlebe. Jedes geistige Wesen hat etwas, das mich auch einmal zur\u00fcckh\u00e4lt. Sonst w\u00e4re es kein eigenst\u00e4ndiges geistiges Wesen. Es muss das haben. Aber es hat auf der anderen Seite auch wieder die Tendenz mich einzuladen, verbinde dich mit mir, das ist bei jedem Wesen anders. Aus dem heraus entwickeln sich die Imaginationen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Man kann nat\u00fcrlich von einem sinnlichen Bild ausgehen, das haben wir in der Apokalypse sehr oft, dass etwas in sinnlichen Bildern geschildert wird, aber die sind noch nicht die eigentliche Imagination. Die Imagination entsteht, wenn ich mich so besch\u00e4ftige damit \u00fcber Jahre, vielleicht Jahrzehnte, sodass mit jedem Bild eine konkrete Seelenstimmung verbunden ist. Und die ist das Wichtige. Wenn ich dann zuletzt das Bild aus meinem Bewusstsein wegstreiche und nur mehr diese Stimmung festhalte, dann bin ich in der Imagination drinnen. Dann merke ich, wie reich die ist und je mehr ich dabei bleibe mit meinem Bewusstsein, immer reicher wird. Es sprudelt immer mehr heraus. Viel mehr als in dem sinnlichen Bild drinnen steckt, von dem ich ausgegangen bin. Das Wichtigste, das bei der Imagination herauskommt, das kann da gar nicht drinnen stehen, weil das ist nur eine Kr\u00fccke, wie ein Wegweiser, der mich weist, wohin muss ich mit meinem Erleben kommen muss, damit ich an diese Imagination herankomme. Sie weist meinem Seelenleben den Weg. Suche einen bestimmten Seelenort auf und dort wirst du diese Imagination erleben. Dazu sind diese Schilderungen da. Unbewusst oder halbbewusst haben wir das aber. Jeder von uns. Wir erleben es unterbewusst. Es ist heute so, dass es sehr knapp unter der Oberfl\u00e4che ist.<\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen aber heute aus unserem ICH heraus aktiv werden, um das sinnliche Bild, das es vorbereitet hat, erstens stark genug zu fassen, damit die Stimmung angezogen und angeregt wird, aber dann auch die Kraft zu haben das sinnliche Bild wegzustreichen und die eigentliche Imagination, d. h. diese Seelenstimmung zu erleben und in der konzentriert drinnen zu bleiben. So kommt man zu Imaginationen in Wahrheit. Das wird nicht immer so deutlich, weil auch R. Steiner es manchmal in der Kurzform schildert, d. h. er schildert die Imagination durch das sinnliche Bild, das dazu geh\u00f6rt. In das ich es auch \u00fcbersetzen muss, wenn ich es jemand anderen erz\u00e4hlen will. Weil: Wie spreche ich \u00fcber eine Seelenstimmung? Das ist sehr schwer in Worte zu fassen. Ich kann es nur in sinnliche Vergleiche fassen und darauf hoffen, dass ich beim Zuh\u00f6rer die gleiche Stimmung anrege. Etwas anderes kann ich gar nicht machen, weil unsere heutige Sprache die Worte daf\u00fcr gar nicht hat. Wir haben die Begriffe nicht daf\u00fcr. F\u00fcr diese reichen Nuancen, die da sind. Es ist nicht nur: ich f\u00fchle Trauer, ich f\u00fchle Freude, ich f\u00fchle Liebe, das ist viel zu grob. Es hat alles Millionen verschiedener Nuancen. Diese Nuancen sind das Wichtige. Die sind im imaginativen Erleben da. Am Anfang sehr unscharf und noch nicht so reichhaltig. Aber das l\u00e4sst sich mit der Zeit durch die \u00dcbung vertiefen. <span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir haben im Grunde alle h\u00f6heren Erkenntnisstufen, die es gibt, in uns. Es gilt nur durch \u00dcbung sie ins Bewusstsein zu heben. Das machen die \u00dcbungen. Sie erzeugen nicht etwas, das eigentlich nicht vorhanden w\u00e4re, aber sie helfen uns, es ins Bewusstsein zu heben. Darum geht es. Heute m\u00fcssen wir uns das Erringen auf der Stufe des ICH-Bewusstseins, w\u00e4hrend es fr\u00fcher auf der Stufe des Astralleibes war und auf der n\u00e4chsten planetarischen Verk\u00f6rperung wird es auf der Stufe des Geistselbst sein. Das Geistselbst ist so etwas wie der Astralleib, aber jetzt mit der ICH-Kraft durchzogen oder durch die ICH-Kraft umgestaltet. Das was wir heute m\u00fchevoll \u00fcben, das wird uns dann einfach so zur Verf\u00fcgung stehen. D. h. wir werden dann als ganz normales Bewusstsein ein imaginatives Bewusstsein haben. Heute m\u00fcssen wir uns noch etwas abqu\u00e4len, um dorthin zu kommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Diese planetarischen Entwicklungszust\u00e4nde dienen dazu verschiedene Bewusstseinsgrade zu entwickeln, die einerseits immer heller, zuletzt auch immer weiter werden. Das weiteste Bewusstsein war das Alte Saturnbewusstsein, dann schrumpft es immer mehr zusammen, heute unser allt\u00e4gliches ICH-Bewusstsein ist ganz eng, aber ganz hell. F\u00fcr die Zukunft nehmen wir die Helligkeit mit, aber der Kreis wird immer gr\u00f6\u00dfer, bis er zum Schluss wieder den ganzen Kosmos umfasst. Aber mit der Helligkeit, vielleicht sogar mit einer st\u00e4rkeren Helligkeit als wir sie heute der Au\u00dfenwelt, der Sinneswelt gegen\u00fcber haben. Das ist der Sinn der Entwicklung dieser immer helleren Bewusstseinsgrade.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h. wir sollten uns auch bewusst sein: alles Sein, wir selbst und alles was es gibt drau\u00dfen in der Welt, alles Sein ist in Wahrheit Bewusstsein. Es gibt kein v\u00f6llig unbewusstes Sein. F\u00fcr uns vielleicht, weil wir es noch verschlafen und es f\u00fcr uns dunkel ist. Trotzdem ist es da. Da geh\u00f6rt mehr Kraft dazu, um dort auch wach zu werden. Dass heute die Naturwissenschaft, die Hirnwissenschaft, die Neurowissenschaftler so kiefeln am R\u00e4tsel des Bewusstseins, wieso sind jetzt Nervenreaktionen, wieso ist da Bewusstsein? Man kann fast alles erkl\u00e4ren mit den Nerven, weil sie ein wunderbares Abbild der Seelen- und Geistest\u00e4tigkeit des Menschen sind, n\u00e4mlich der bewussten Geistest\u00e4tigkeit, d. h. man kann richtiggehend messen, was tut sich heute im Gehirn, wenn ich ein Gesicht anschaue, dann kann man das registrieren. Die Nerven tun etwas, bestimmte Nervenzentren werden dann aktiv und daran kann man erkennen, der sieht jetzt ein Gesicht. So genau kann man das heute eingrenzen, unter Umst\u00e4nden schon welches Gesicht. Trotzdem erkl\u00e4rt das nicht, dass der ein Erlebnis dabei hat und das bewusst erlebt. Er erlebt nicht eine Nervenreaktion, sondern er erlebt eben das Gesicht. Da wissen sie nicht was sie tun sollen. Das kann man materialistisch nicht erkl\u00e4ren. Weil sie in ihrem Materiebegriff nur den Begriff des Seins drinnen haben. Das Sein ist wie ein \u00e4u\u00dferer toter Gegenstand. Aber in jedem Sein, selbst im toten Gegenstand, ist Bewusstsein zugleich drinnen. Wenn das nicht nur ein toter Gegenstand ist, sondern wenn er belebt ist, dann hat er schon einen h\u00f6heren Bewusstseinsgrad. Zumindest dieses Schlafbewusstsein. Wie es die Pflanzen auch haben. Beim Tier kommt das Traumbewusstsein dazu. Auch wenn sie f\u00fcr sich gesehen wach sind, ist es doch ein waches Tr\u00e4umen, das drinnen ist. Man darf sich nicht vorstellen, dass die Tiere so die Welt erleben wie wir. So wie wir sie erleben, mit unserem ICH-Bewusstsein, das ist exklusiv f\u00fcr uns. Daher d\u00fcrfen wir uns auch nicht vorstellen, die Welt ist so, wie wir sie erleben. Sie ist eine Wirklichkeit nat\u00fcrlich. Es ist wahr, dass wir sie heute exakt so mit unserem Bewusstseinsgrad erleben m\u00fcssen. Das hat seine Berechtigung. Aber zu schlie\u00dfen, Welt muss genau so sein, wie wir uns das heute vorstellen oder wie wir es heute erleben, das stimmt nicht!<\/p>\n<p>Es gibt andere Wesen, die sie ganz anders erleben und die ganz andere Seiten der Welt erleben. Wir erleben nur einen kleinen Ausschnitt mit unserem sinnlichen Bewusstsein. Jetzt steht an der gro\u00dfe Schritt auf die geistige Ebene zu kommen. Vor allem einmal auf die n\u00e4chste Ebene, auf die Ebene der Lebenskr\u00e4fte, der \u00c4therkr\u00e4fte. Dort kommen wir ins lebendige Denken hinein, ins lebendige Vorstellen von inneren Bildern und von dort in die <b>\u0412\u043e\u043e\u0431\u0440\u0430\u0436\u0435\u043d\u0438\u0435<\/b> hinein. Das ist die n\u00e4chste Stufe, die wir heute so dringend brauchen. Dass wir in dieses imaginative Erleben hinein kommen. Man muss sich nicht schrecken davor. Man kann das als Hellsehen bezeichnen, aber das Wort Hellsehen ist verd\u00e4chtig. Sowohl bei Menschen, die sich damit besch\u00e4ftigen, als auch bei Menschen, die sich nicht damit besch\u00e4ftigen. Wie ist das? Im Grunde also lieber doch nicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nat\u00fcrlich ist es ein Schritt in ein zun\u00e4chst unbekanntes Gebiet, aber es liegt ganz unter der Oberfl\u00e4che. Man muss nicht gleich glauben, dass man die gro\u00dfen Erfahrungen macht. Man f\u00e4ngt damit an wie ein kleines Kind, die geistige Welt zu erfahren. Das dauert. Es dauert l\u00e4nger als bei einem kleinen Kind, dass es zu einem Sinnesbewusstsein erwacht. So fangen wir langsam an, wenn wir uns mit der Imagination besch\u00e4ftigen, da hineinkommen, dass wir anfangen, die geistige Welt in sehr diffusen Konturen zu erleben. Ein paar Hauptpunkte mitkriegen. Bis es so weit ist, dass man es so schildern kann, wie R. Steiner die Dinge schildert, da ist es ein weiter Weg dorthin. Das muss man wissen. Aber ein Anfang ist wichtig. Dass wir heute, hier und jetzt, den Sprung schaffen von dem alten verstandesm\u00e4\u00dfigen Denken, das eigentlich ganz ausgerichtet ist auf die Sinneswelt, es kommt zwar aus dem Geistigen, es ist entstanden aus einem abgestorbenen Rest des alten Hellsehens, aber es hat dazu gef\u00fchrt, dass damit eine Denkmethode entstanden ist, die in Wahrheit nur f\u00fcr die \u00e4u\u00dfere sinnliche Welt funktioniert und nicht f\u00fcr das Geistige, das dahinter steckt. Nicht einmal f\u00fcr die Lebensebene, die dahinter steckt. Die brauchen wir aber heute ganz dringend.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir haben einerseits die technische Entwicklung, die ganz stark ist und die geht ins Untersinnliche, ins Tote letztlich auch hinein. Technik ist nun einmal etwas Totes. Es ist sicher keine Fehlentwicklung. Jedenfalls nicht grunds\u00e4tzlich, obwohl es im Detail viele Fehler gibt. Aber die Entwicklung ist da, die ist notwendig, die wird auch weitergehen, die wird sicher weitergehen. Nur &#8211; wir brauchen dazu das Gegengewicht eines lebendigen Denkens vor allem. F\u00fcr die Technik brauche ich dieses tote Denken. Nicht um einen genialen Einfall zu haben, dazu brauche ich schon das Lebendige in Wahrheit. Ein bisschen etwas davon ist da, aber meistens ist das nicht so ganz bewusst. Aber die Umsetzung ist dieses tote Verstandesdenken. Wenn wir aber nur aus dem heraus t\u00e4tig sind, dann stirbt die Welt und wir haben nicht mehr den Platz, um unsere geistige Entwicklung hier in ordentlicher Form zu Ende zu f\u00fchren. Das ist das gro\u00dfe Problem vor dem wir jetzt stehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weil wir haben schon davon gesprochen, im Grunde l\u00e4uft die Entwicklung f\u00fcr uns Menschen so schnell, n\u00e4mlich die geistige Entwicklung vor allem, dass gar nicht so viel Zeit ist, bis wir fertig sein sollten mit dieser Entwicklung, insofern wir einen physisch-stofflichen Leib daf\u00fcr brauchen. R. Steiner spricht davon, dass die Zeit der Inkarnationen zumindest f\u00fcr einen Teil der Menschheit bereits im 6. &#8211; 8. Jahrtausend zu Ende geht. Das ist welthistorisch gesehen geradezu nichts. Ein Wimpernschlag in der Erdgeschichte. Wenn man denkt, die Erde ist nach heutigen Sch\u00e4tzungen 4,5 Milliarden Jahre alt. Was sind dann diese paar Tausend Jahre noch? Das ist nichts. Da &#8211; in der Zeit spielt sich die gr\u00f6\u00dfte geistige Entwicklung ab. In diesen paar Jahrtausenden m\u00fcssen wir so weit sein, dass wir auf einer ganz anderen Ebene uns weiter entwickeln k\u00f6nnen, mit Erhaltung des vollen ICH-Bewusstseins. Das ist n\u00e4mlich die Problematik. Wir haben das ICH-Bewusstsein gelernt oder lernen es noch immer am physisch-stofflichen Leib, der sich der \u00e4u\u00dferen Welt gegen\u00fcber stellt. Das ist unser gro\u00dfer Lehrmeister f\u00fcr unser freies ICH-Bewusstsein. Und das m\u00fcssen wir mitnehmen. Das muss uns gelingen in den n\u00e4chsten paar Tausend Jahren. Dass wir das mitnehmen k\u00f6nnen, auch ohne physischen Leib.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir trainieren das immer wieder, wenn wir sterben und dann durch die geistige Welt gehen, bis wir zu einer neuen Inkarnation herunter kommen, da trainieren wir das, weil da haben wir keinen physischen Leib, wir legen sogar den \u00c4therleib im Wesentlichen ab und vom Astralleib gro\u00dfe Teile, und haben trotzdem ein Bewusstsein. Wir haben es in Form eines menschlichen Bewusstseins aber deswegen, weil der Todesmoment ein ganz starker Bewusstseinserwecker ist. Wir m\u00fcssen uns klar sein, unser irdisches ICH-Bewusstsein beruht im Grunde auf der Zerst\u00f6rung des physisch-stofflichen Leibes. Darum altern wir, darum sterben wir letztlich, weil wir durch unser Bewusstsein den K\u00f6rper zerst\u00f6ren. Wir versuchen es zwar ihn jede Nacht zu regenerieren, das gelingt auch bis zu einem gewissen Grad, sonst w\u00fcrden wir nicht sehr alt werden, sonst w\u00fcrden wir bald nach dem dritten Lebensjahr die Welt wieder verlassen, weil ab dem Zeitpunkt f\u00e4ngt eigentlich der Zerst\u00f6rungsprozess schon so richtig an. Der gr\u00f6\u00dfte Zerst\u00f6rungsprozess ist am Ende des Lebens, wo wir mit einem Schlag den physisch-stofflichen Leib ganz ablegen. Und das ist aber ein gewaltiger Bewusstseinsschub, der tr\u00e4gt uns durch das Leben, das wir zwischen dem Tod und einer neuen Geburt durchleben, mit gewissen Rhythmen. Da gibt es auch wachere und weniger wache Momente. Aber das ist dieses Licht, das uns durchtr\u00e4gt. Das ist am Anfang unter Umst\u00e4nden so stark, dass wir gar nichts sehen, d. h. gar nichts zun\u00e4chst mitkriegen, weil es so stark ist, bis wir uns daran gew\u00f6hnt haben. Aber das tr\u00e4gt uns durch.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Im Grunde mit jedem Tod, den wir durchgehen, kriegt dieses Bewusstsein einen neuen Schub. Das hilft uns auch dann, wenn wir uns wieder verk\u00f6rpern, dann ist das auch wieder eine Kraft, die uns hilft auf Erden dieses ICH-Bewusstsein weiterzuentwickeln. In dem stehen wir drinnen. Das ist der Kreislauf, in dem wir jetzt drinnen stehen, seit wir auf Erden verk\u00f6rpert sind wirklich im stofflich-fleischlich-physischen K\u00f6rper. Da gehen wir zur\u00fcck in die sogenannte lemurische Zeit. Auf das kommen wir noch einmal. Ja, also um das geht es w\u00e4hrend unserer Erdentwicklung. Es geht aber jetzt bereits darum, dass wir die ersten zarten Schritte machen, ja wie geht denn das, ohne physischen Leib auszukommen, aber trotzdem bewusst zu werden, das brauchen wir n\u00e4mlich f\u00fcr die Imagination. In der Imagination ist n\u00e4mlich der physische Leib, obwohl wir ihn ja nicht einfach ablegen, wenn wir eine Imagination haben, aber das eigentliche Erlebnis h\u00e4ngt nicht mit dem physischen Werkzeug zusammen. Das Sinnbild von dem ich ausgehe, wie es vielleicht in der Apokalypse drinnen steht sehr wohl, also auch die sinnliche Vorstellung, das sinnliche Vorstellungsbild, das ich mir mache, das h\u00e4ngt noch ganz mit dem Physischen zusammen. Aber in dem Moment, wo es mir gelingt, das wegzustreifen und nur in der Seelenstimmung zu bleiben, und trotzdem nicht einzuschlafen, in Tiefschlaf zu verfallen, trotzdem wach zu bleiben dabei, dann l\u00f6se ich mich bereits vom physischen Leib und werde im \u00c4therleib bewusst \u2013 also die n\u00e4chste Ebene. Da stehen wir heute in unserer Zeit also gerade im 21. Jahrhundert, drinnen, dass das nach und nach eine F\u00e4higkeit der Menschen wird, die aber bewusst gepflegt werden sollte. Es gibt mehr Leute als man denkt, die solche Erfahrungen haben, aber sie nicht unbedingt vollbewusst mitkriegen. Da spielen mit gewisse Anlagen, die man sich aus fr\u00fcheren Leben mitbringt, die auch gewisse k\u00f6rperliche Anlagen bedingen, dass das bei manchen Menschen leichter geht. Aber insgesamt sind wir als Menschheit \u00fcber die Schwelle gegangen in Wahrheit, ohne dass wir es so richtig mitgekriegt haben. D. h. dieses imaginativ-\u201ehellsichtige\u201c Element ist ganz nah da. Das m\u00fcssen wir langsam ins Bewusstsein heben. Das ist die Aufgabe bis ins 6. &#8211; 8. Jahrtausend, wenn wir uns nicht mehr inkarnieren werden. Also da stehen wir jetzt konkret drinnen. So viel zu den Bewusstseinszust\u00e4nden. Das h\u00e4ngt mit den 7 Planeten zusammen. Den Rest will ich nur mehr kurz zusammenfassen.<\/p>\n<p>Jeder planetarische bzw. kosmische Entwicklungszustand gliedert sich in 7 Lebenszust\u00e4nde (gro\u00dfe Zyklen), jeder dieser Lebenszust\u00e4nde macht wieder in 7 sogenannte Formzust\u00e4nde durch. Jetzt k\u00f6nnte man von den Lebenszust\u00e4nden, den mittleren 4. Lebenszustand mit einer gewissen Berechtigung das Mineralreich nennen. Wir stehen z. B. heute in der Erdentwicklung, das ist der 4. kosmische planetarische Entwicklungszustand, da stehen wir im 4. Lebenszustand. Wie sieht es mit den 7 Formzust\u00e4nden aus?<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Formzust\u00e4nde gehen von einem noch ganz <b>ungeformten urbildlichen Sch\u00f6pferisch-Geistigen<\/b> aus zu einem geformten Geistigen, wo k\u00f6nnte man sagen, ein ganzer Sch\u00f6pfungsplan drinnen liegt, wo also dieser ungeformte Sch\u00f6pfungsimpuls konkretisiert wird. Angenommen das Ungeformte noch w\u00e4re bei den Pflanzen die reine Urpflanze, das ist weder eine Rose noch ein G\u00e4nsebl\u00fcmchen, noch ein Eichenbaum noch sonst etwas, sondern es enth\u00e4lt in sich alles das, was Pflanzenhaftes schaffen kann in allen erdenklichen Varianten und weit hinaus noch \u00fcber die, die wir auf Erden jetzt haben oder jemals gehabt haben, sondern noch viel, viel mehr, was an M\u00f6glichkeiten drinnen ist. Aber dann muss ich es einmal umsetzen in ein konkretes geistiges Bild, ich spreche von einem geistigen Bild. Was ist notwendig f\u00fcr eine Rose? Das ist schon etwas viel Kompakteres, aber immer noch sehr lebendig, weil eine Rose ist kein starres Gebilde, sondern sie hat erstens verschiedene Wachstumsprozesse, die sie durchmacht und jede Rose ist trotzdem ein bisschen anders, wenn man genau hinschaut, dann sind sie trotzdem nicht ganz gleich, also da ist noch Variation drinnen, da k\u00e4men wir zun\u00e4chst in das <b>geformte geistige Urbild<\/b> der Rose hinein. Dann muss es \u00fcbergehen in etwas <b>Seelisches<\/b>, dann wird es im Seelischen geformt, ja auch bei der Rose ist das wichtig, auch bei den Pflanzen, man wird sagen, haben die eigentlich etwas Seelisches in sich? Die leben zwar &#8211; aber beseelt sind sie nicht. Ja, aber es ist Seelisches, das von au\u00dfen wirken muss, damit die ganze Pflanze entstehen kann und das sogar ganz besonders dann bei der Bl\u00fctenbildung anf\u00e4ngt ganz zart bis hinein zu wirken in die Pflanze. Jede Pflanze, wo sie zu bl\u00fchen beginnt, da wird sie von der Astralwelt gek\u00fcsst kann man sagen. Das sch\u00f6ne Bild, die Pflanze, die Bl\u00fcte und die Insekten, die Tiere, die dr\u00fcber sind, die selber noch ganz wenig bewusst sind, die selber auch nur Lebewesen sind mit nur sehr wenig Bewusstsein, genau dort ber\u00fchrt es sich. Ein Elefant tut nicht die Bl\u00fcte befruchten. Sondern diese ganz kleinen zarten Tierchen, die Insekten, die selber gerade anfangen Tiere zu sein, dort wo das Astralische, das Seelische diese Lebenssph\u00e4re zu ber\u00fchren beginnt, da entsteht die Bl\u00fcte, dort bl\u00fcht es auf. Das ist auch bei uns so, da entstehen die Lotusblumen, die Seelenorgane, das h\u00e4ngt auch damit zusammen, dass das Astralische mit dem Seelischen sich ber\u00fchrt, wenn ich Seelenkr\u00e4fte entwickle durch die \u00dcbungen und die dann an bestimmten Stellen die Lebenskr\u00e4fte ber\u00fchren, dann entstehen dort diese sogenannten Chakren oder Lotusblumen \u2013 diese seelischen Wahrnehmungsorgane.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Bitte ich sage ganz deutlich seelische Wahrnehmungsorgane, weil beim Sezieren werde ich gar nichts finden. Im \u00c4therischen, in den Lebenskr\u00e4ften, werde ich vielleicht eine gewisse Kraftkonzentration finden, aber eigentlich sind das Seelenorgane, die ich ausbilde. Z. B. wenn ich die Imagination ausbilde, dann bilde ich das Stirn-Chakra aus zwischen den Augenbrauen, da sp\u00fcrt man dieses Zentrum. Das h\u00e4ngt sehr stark zusammen mit der Imaginationsf\u00e4higkeit. Das liegt nicht zuf\u00e4llig in der Gegend der Augen, daher spricht man auch von Imaginationen, weil man auch sehr gut zu Imaginationen kommt, wenn man von sinnlichen optischen Bildern ausgeht, von Bildern im wahrsten Sinn des Wortes ausgeht, von Sinnbildern ausgeht. Nur muss man dann trotzdem das Sinnliche abstreifen und es mehr ins Seelische hineinziehen, dann kommt man zur Imagination. Man sp\u00fcrt sehr deutlich, das Zentrum ist da oben irgendwo (Wolfgang deutet an die Stirn).<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das n\u00e4chste, was wichtig ist, hier in der Kehlkopfgegend, also das Hals-Chakra, die Lotusblume da hat mit der Inspiration zu tun. Auch nicht zuf\u00e4llig, weil das ist unser Sprach- und Gesangsorgan. Wobei das Ohr dazu geh\u00f6rt. Beim Auge ist das in einem. Beim H\u00f6ren und Sprechen ist das auf zwei Organe verteilt, was aber eigentlich zusammengeh\u00f6rt. Nicht wahr, wir verstehen Sprache nur deswegen, weil wenn wir Klang von au\u00dfen h\u00f6ren und es Sprache ist, wir dann leise mitsprechen, das kriegen wir gar nicht bewusst mit normalerweise. In der Sprachgestaltung kann man das ein bisschen schulen, dass man das merkt, wie das mitgeht, man kann das sogar verst\u00e4rken, dann sp\u00fcrt man als Lehrer sofort, was ist los, was macht der Sch\u00fcler falsch. Wenn bei der Sprachgestaltung neue Sch\u00fcler kommen, die herumkr\u00e4chzen, dann habe ich nachher so einen Hals, weil ich aufmerksam sein muss und das inhalieren muss, was von da kommt. Das geht bis in die eigenen Stimmb\u00e4nder hinein. Das sp\u00fcrt man. D.h. das h\u00e4ngt zusammen, das Geh\u00f6rorgan und das Sprach- und Gesangsorgan. Das zusammen bildet die Kr\u00e4fte, die notwendig sind, dass sich in H\u00f6he des Halses das Inspirationsorgan bildet. Das aber dann rein im Seelischen sich bewegt, also l\u00f6st vom sinnlichen Klang, das kann man mitbekommen, dann, wenn man gute sch\u00f6ne Musik h\u00f6rt, sie nachklingen l\u00e4sst, wenn das verklingt, wenn das Ganze ins Unh\u00f6rbare geht \u2013 und was erlebe ich innerlich weiter? Was erlebe ich da? Da komme ich an diese Sph\u00e4re heran. Es ist in Wahrheit ein gewisser \u00dcbergang, weil wirkliche Inspiration wird es dann, wenn ich ganz tief auch zu verstehen beginne, was dieser Klang ausdr\u00fcckt. D. h. was will mir ein geistiges Wesen dadurch sagen? Weil im Grunde in jedem Musikst\u00fcck liegt ein geistiges Wesen drin,<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>es liegen sogar viele geistige Wesen drinnen, es liegen Elementarwesen drinnen, aber auch etwas H\u00f6heres in dem ganzen Musikst\u00fcck. Wenn ein Komponist ein Werk, ein Lied, eine ganze Oper schreibt, dann macht er eigentlich ein Portrait von geistigen Wesenheiten, ein Klangportrait, das er erlebt, mit einer unbewussten Inspiration in Wahrheit. Den meisten ist das nicht bewusst, dass sie eigentlich ein geistiges Wesen erleben, dem sie zuh\u00f6ren. Das \u00fcbersetzen sie in die sinnliche Musik, aber das ist es eigentlich, eine Begegnung mit geistigen Wesen, bei einer Oper eine Begegnung mit vielen geistigen Wesen. Oder bei einer Symphonie zum Beispiel. Wo ich nur die Augen schlie\u00dfe und zuh\u00f6re und in dem Klang lebe, da lebe ich in einem klangimaginativen Bild, hinter dem auch starke Inspirationen stecken, ich sage bewusst klangimaginatives Bild, solange ich nicht ganz konkret erkenne welches geistige Wesen ist das jetzt, das da durchspricht, solange ist es noch keine volle Inspiration, sondern auf der imaginativen Ebene, d. h. zun\u00e4chst ich erlebe zwar etwas, das kann ich auch beschreiben, irgendwie fassen, ich kann auch sagen, wie f\u00fchle ich mich dabei, aber was es ist, wei\u00df ich nicht. Keine Ahnung, nicht wirklich. Au\u00dfer es hat jemand dazugeschrieben, was es bedeuten soll.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aber von mir selber aus, kann ich zwar registrieren, wie es ist, aber ich kenne seine Bedeutung im geistigen Zusammenhang noch nicht. Das hei\u00dft letztlich, ich erkenne das geistige Wesen noch nicht, das dahinter steckt. Das ist ein viel schwierigerer Schritt. Ich sage das deswegen, weil ich vor kurzem ein interessantes Gespr\u00e4ch hatte, kann man, um zu Imaginationen zu kommen, auch von der Musik ausgehen? Ja nat\u00fcrlich! Ich muss nicht zwangsl\u00e4ufig von optischen Bildern ausgehen, obwohl das das \u00fcblichste ist, aber ich kann sehr wohl auch von einem Klangbild ausgehen. Mich jetzt in diesen Klang vertiefen, erleben, welche Stimmung erzeugt das in mir, und welches ist der wirklich objektive Anteil, der aus der Musik kommt, wei\u00df nicht, z. B. eine Dur hat etwas Freudig-Helleres als ein Mollklang, dann h\u00e4ngt es auch noch ab, welche Dur und welche Moll, das hat alles unterschiedliche Stimmungen, jedes spricht anders zu mir. Trotzdem kann jeder sagen, ich mag dieses Lied, der andere sagt: Nein, ich mag das \u00fcberhaupt nicht. Mir ist das unsympathisch. Das muss ich trennen k\u00f6nnen von dem, was objektiv als Stimmung in dem Klang drinnen liegt. Das geh\u00f6rt bei diesen Dingen dazu.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nur als Randbemerkung: Es ist ein Teil dessen, dass, wenn man ins imaginative Erlebnis hineingeht, dann sollte man den H\u00fcter der Schwelle erleben oder den eigenen Doppelg\u00e4nger, d. h. nichts anderes als Erleben, welche Vorlieben und welche Abneigungen habe ich (Ego). Weil die Vorlieben und Abneigungen muss ich n\u00e4mlich zur Seite stellen. Die tr\u00fcben mir die Imagination. Die verf\u00e4lschen sie. Dann habe ich nur ein Trugbild. Dann erlebe ich nur mich selber. Ich spiegle mich in dem anderen. Das mag auch recht interessant sein. Aber dann erfahre ich nichts \u00fcber dieses geistige Wesen in Wahrheit, sondern nur ein bisschen etwas \u00fcber mich. Genau das sollte sein, wenn man ins imaginative Erleben kommt, dass man erleben lernt, was ist mein Anteil an dem Erleben pers\u00f6nlich, individuell, egoistisch vielleicht sogar? Und was steckt objektiv in dem Wesen drinnen? In Wahrheit steckt das hinter der Begegnung mit dem H\u00fcter der Schwelle oder mit dem Doppelg\u00e4nger. Das h\u00e4ngt damit zusammen. Das muss am Anfang nicht so spektakul\u00e4r sein, aber wenn man unvermutet zum H\u00fcter der Schwelle kommt, dann ist es niederschmetternd. Dann kriegt man als einen Knall alles was man an pers\u00f6nlichen und egoistischen Eigenarten hat einmal hingeknallt. Das ist ziemlich erschreckend. Das ist dann so stark, wie wirklich ein Todeserlebnis. Man hat dann meistens die Entscheidung. Also der H\u00fcter, der steht n\u00e4mlich hinter dir zun\u00e4chst, du hast die Entscheidung, drehst du dich um oder nicht? Wenn du dich umdrehst, stirbst du. Nicht wirklich, aber du machst im Grunde das Erlebnis durch, in gelinderter Form, das was man beim Tod durchmacht, mit allem Drum und Dran, mit dem Haken noch, dass man das Licht noch nicht sieht, sondern dass man vor allem den H\u00fcter sieht. Der H\u00fcter ist die Menge all der Dinge, an denen wir noch arbeiten sollten im Grunde. Und da sieht man erst wie viel das ist. Das ist wirklich niederschmetternd.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aber es muss nicht gleich radikal sein dieses Erlebnis, es geht also auch durchaus den sanfteren Weg, den gem\u00e4chlicheren Weg, dass man lernt, wenn man an das Imaginative herankommt, dass man ganz wach darauf ist: Was ist meine Seeleneigenart, die ich hineintrage? Was kommt wirklich mir aus dem Geistigen entgegen? Z. B. wenn ich eine Blume betrachte, wenn ich einen Klang verfolge, wenn ich mich in so ein Bild der Apokalypse des Johannes vertiefe, dass ich trenne, mein Erlebnis von dem was objektiv drinnen steckt. Dann kann ich mich langsam an der H\u00fcter herantasten und mache immer wieder so kleine Erfahrungen damit, weil ich lerne dabei kennen, aha, das ist meine Sympathie, meine Antipathie und das ist das Geistige selber. D. h. ich lerne es zu trennen. Zum Schluss steht irgendwann dann auch der ganze H\u00fcter da in Form meiner ganzen Eigenarten. Meiner ganz pers\u00f6nlichen, sowohl der Guten als auch meistens oft der Schlechten, weil da haben wir mehr als genug in uns.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weil wir m\u00fcssen denken, wir haben uns unser Seelenleben auf einem l\u00e4ngeren Weg errungen, und auf dem Weg halt auch viele Fehler gemacht. Weil wir ja in die Welt der Widersacher versetzt sind. Die verf\u00fchren uns dazu. Dadurch haben wir unserem Seelenleben vieles einverwoben, was halt nicht so positiv ist. Obwohl wir es im Erdendasein vielfach lieben. Das sind die Dinge, die uns Spa\u00df machen und lustig sind. Auch wenn sie uns nicht gut tun. Es ist ja nicht so, dass wir immer Freude daran haben, an dem, was uns gut tut. Das kann auch schief laufen. Das muss man also trennen, um ein objektives Bild zu kriegen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir stehen also bei der Erdentwicklung im 4. kosmischen Zustand (planetarischer Entwicklungszustand), im 4. Lebenszustand und jetzt in welchem Formzustand? Es geht vom 1) ungeformten Geistigen \u00fcbers 2) geformte Geistige, also von der Urpflanze zur Idee der Rose, dann 3) durchs Seelische durch, dann ins 4) Physisch-\u00c4therische (in dem Fall ist das zusammen zu nehmen), dann tritt es heraus als belebte Pflanze, so wie sie drau\u00dfen in der Natur ist. Das ist der Zustand, in dem stehen wir jetzt in der Erdentwicklung. Also auch da wieder im 4. Formzustand.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>4. Planetarischer Zustand, 4. Lebenszustand und 4. Formzustand \u2013 da stehen wir jetzt drinnen. Damit f\u00e4ngt unser Kosmos im Grunde Physisch zu existieren an. Wenn es die Naturwissenschaft schildert, dann f\u00e4ngt jetzt damit der Urknall an. Der ganze Kosmos mit den Sternen. Da geh\u00f6ren wir mit unserem Sonnensystem und mit unserer Erde auch dazu. Das alles spielt sich im 4. kosmischen Zustand, im 4. Lebenszustand und 4. Formzustand ab. Da stehen wir jetzt drin. Das hat laut \u00e4u\u00dferer Wissenschaft begonnen vor 14 Milliarden Jahren mit dem Urknall. Und wird noch eine Weile dauern. Da stehen wir drinnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Da spielt sich jetzt die Entwicklung ab, die m\u00fcssen wir jetzt auch noch weiter untergliedern in 7 Hauptzeitalter (vom Urknall beginnend bis zum Ende unseres Kosmos): 1) das <b>polarische<\/b> Zeitalter, da entsteht unser ganzer Kosmos, als Letztes entsteht die erste Anlage zu unserem Planetensystem, neben den ganzen anderen Planetensystemen und Sternen, die es gibt, die muss also sehr, sehr lange dauern offensichtlich, zumindest wenn man es mit dem \u00e4u\u00dferen Zeitma\u00dfstab misst, was sehr problematisch ist, ich nenne die aus der Wissenschaft bekannten Zahlen jetzt nur, dass man irgendeinen Vergleich hat, es ist mehr qualitativ zu nehmen, aber man kann sicher sagen, es sind aus unserer Sicht riesige Zeitr\u00e4ume;<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>dann w\u00e4hrend der n\u00e4chsten Stufe, der 2) <b>hyperbor\u00e4ischen<\/b> Zeit, da bilden sich in unserem Sonnensystem einerseits die Sonne als Zentralgestirn heraus und die Planeten, die herumkreisen wozu auch unsere Erde geh\u00f6rt, auch ein Prozess, der viele hundert Millionen Jahre dauert;<\/p>\n<p>Dann wird es interessant, in der n\u00e4chsten Epoche, in der 3) <b>lemurischen <\/b>Zeit, da f\u00e4ngt an die Erde, die sich schon herausgel\u00f6st hat, die zun\u00e4chst noch sehr fl\u00fcssig, vielleicht auch feuerfl\u00fcssig ist, wo die sich beginnt immer mehr zu verdichten und zu verh\u00e4rten und gegen der Mitte bis dem Ende dieser lemurischen Zeit der Mensch beginnt die Erde zu betreten. Da fangen die Inkarnationen an. Das ist der Moment, wo auch das Erdelement vom fl\u00fcssigen bis z\u00e4hfl\u00fcssigen Zustand in den kristallinen Zustand \u00fcbergeht. Das wird in der Apokalypse \u201e<i>das gl\u00e4serne Meer\u201c<\/i> genannt. Darum ist das so wichtig. Das h\u00e4ngt n\u00e4mlich ganz stark damit zusammen, dass der Mensch beginnt die Erde zu betreten. Allerdings nat\u00fcrlich nicht in der Form wie wir heute sind. Es ist eher so, bildlich, das Menschenwesen, das noch nicht physisch ist, sehr wohl das ICH hat \u2013 das Astralische, die \u00c4therkr\u00e4fte, Physisches aber wenn, dann nur \u00fcbersinnlich, also noch nicht Stofflich \u2013 das Ganze beginnt immer tiefer ins Stoffliche einzutauchen, vom W\u00e4rmeelement herunter ins Luftelement. Das wird in der Genesis angedeutet, Jahwe-Elohim hauchte ihm den lebendigen Odem ein, d. h. in Wahrheit nichts anderes als dass er das Luftelement aufzunehmen beginnt, also alles was Gasf\u00f6rmig ist. Aber da schwebt er noch \u00fcber der Erdoberfl\u00e4che. Je mehr er herunterkommt, weiter durch den sogenannten S\u00fcndenfall, steigt der Mensch tiefer herunter, dann auch einmal ganz zart ins fl\u00fcssige Element, kommt also n\u00e4her der Erdoberfl\u00e4che und da f\u00e4ngt es schon an unten zu kristallisieren. Also er steht noch gar nicht richtig auf der Erde, aber der Mensch kommt herunter und die Kristallisationskr\u00e4fte breiten sich aus. Das ist sehr interessant, die Kristallisationskr\u00e4fte sind ganz hohe Kr\u00e4fte, ich habe fr\u00fcher schon gesagt, das h\u00e4ngt mit dem mineralischen Bewusstsein zusammen, das den ganzen Kosmos umfasst. Ja, in Wahrheit noch ein Zipfel mehr. Es kommt etwas, was jenseits von Zeit und Raum \u00fcberhaupt ist, genau von dort kommt unsere ICH-Kraft auch. Also die kristallbildenden Kr\u00e4fte sind im Grunde die gleichen Kr\u00e4fte wie die ICH-Kr\u00e4fte. Nur dass sie jetzt einmal auf der rein mineralischen Ebene unten wirken. D. h. ICH-Kr\u00e4fte auf der mineralischen Ebene, das sind die Kr\u00e4fte, die die Kristalle bilden unten. Und das passiert in dem Ma\u00dfe, wie der Mensch sich seiner ersten Inkarnation n\u00e4hert.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es dauert eben noch eine Weile bis er wirklich in das Kristalline auch eintaucht. Also ins Fl\u00fcssige zun\u00e4chst und dann ins Kristalline, erst ganz zart, erst einmal diese Kr\u00e4fte sp\u00fcren. Man muss denken, wenn man sagt, in der lemurischen Zeit erfolgt die erste Inkarnation, dann ist die zwar schon in einem Physischen, ein Physisches, das auch schon diese Kristallisationskr\u00e4fte hat, aber Stofflich ist es noch nicht in die feste Erde eingetaucht. Unterschied: Physisch \/ Stofflich. Der Unterschied ist ganz essentiell. D. h. die Inkarnationen fangen an in einem physischen Leib, der aber noch nicht stofflich ist oder zumindest noch nicht Stofflich ist bis ins feste Erdelement hinein, sondern maximal bis ins Fl\u00fcssige zun\u00e4chst. D. h. der Mensch ist zu dem Zeitpunkt eine gro\u00dfe Wasserstr\u00f6mung oder irgend so etwas, flie\u00dfendes, regnendes, wolkig verteiltes Wasser, darin lebt das ICH. Darin verk\u00f6rpert es sich. Aber noch nicht in so etwas wie wir es jetzt haben. Es kommt in der Zukunft auch wieder auf uns zu.<\/p>\n<p>Wenn wir uns die Frage stellen, was wird denn sein, wenn wir unsere letzte Inkarnation hinter uns haben? Hurra! Jetzt in die geistige Welt hinauf bis zur h\u00f6chsten Spitze und uninteressant, was da unten ist? Nein! So l\u00e4uft das nicht! Sondern wir l\u00f6sen uns zwar aus diesem physisch-feststofflichen K\u00f6rper, sage ich jetzt einmal ganz bewusst und gehen \u00fcber in einen K\u00f6rper, der nur mehr fl\u00fcssig ist, in D\u00fcnsten ist, in Wasserfl\u00e4chen vielleicht, mit dem sind wir verbunden, wie die Engelwesenheiten. Engelwesenheiten wirken auch bis w\u00e4ssrige Element hinunter. Haben aber keinen geschlossenen K\u00f6rper, den man irgendwie umrei\u00dfen k\u00f6nnte, sondern unter Umst\u00e4nden da mit einer bestimmten Wasserfl\u00e4che in einem See sind sie verbunden und irgendwo mit einer anderen in Amerika dr\u00fcben. Die r\u00e4umliche Trennung spielt da gar keine Rolle. Da ist irgendeine Gemeinsamkeit und mit der ist eine Engelwesenheit locker verbunden. Man kann nicht sagen inkarniert. Weil inkarniert hie\u00dfe in einer geschlossenen K\u00f6rperlichkeit. Aber sie hat Beziehungen zu dem physisch-fl\u00fcssigen Element noch drinnen, ja und so wird es beim Menschen auch sein.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Und dann geht es mehr ins luftige Element, also in die St\u00fcrme, in den Wind, in diese Kr\u00e4fte, in die Luftstr\u00f6mungen, da werden wir auch einmal leben. Dann geht es ins W\u00e4rmeelement. Und dann l\u00f6sen wir uns ganz vom Stofflichen, dann erst sind wir ganz vom Stofflichen gel\u00f6st. Weil Stofflich ist das Feste, das Fl\u00fcssige, das Gasf\u00f6rmige, bei der W\u00e4rme ist der \u00dcbergang. W\u00e4rme ist schon \u2013 ist es noch Stofflich oder ist es eigentlich schon nicht mehr Stofflich? Da ist der \u00dcbergang. W\u00e4rme ist ein ganz interessanter Ort. Wir m\u00fcssen bis zu dem Zeitpunkt, wo wir die letzte Inkarnation auf Erden durchmachen, da sollte es uns gelungen sein auch ganz das Feste in uns zu ergreifen. Also der Christus ist uns vorangegangen, indem er durch sein Erdenleben und durch das Mysterium von Golgatha sich verbunden hat mit dem Physischen bis in die mineralischen Knochen hinein. D. h. bis in die mineralischen Elemente in den Knochen. Das ist das Wesentliche. Damit ist die Menschheitsaufgabe durch ihn in einem Exemplar erf\u00fcllt. Dem m\u00fcssen wir nachstreben. D. h. wir sind heute noch gar nicht so weit, dass wir schon vollkommen inkarniert w\u00e4ren. Wir sind noch gar nicht fertig damit. Obwohl wir relativ bald wieder heraus sollten aus den Inkarnationen. Wir sind eigentlich dann fertig, wenn wir durchgedrungen sind ganz bis zum Physischen und das auch mit unserem ICH-Bewusstsein durchdrungen haben. Und das sollte uns bis zu einem gewissen Grad zumindest bis ins 6. &#8211; 8. Jahrtausend gelingen. Und dann lassen wir das Mineralische fallen, d. h. das feste Element aus unserer K\u00f6rperlichkeit fallen und dann geht\u2019s ins Fl\u00fcssige \u00fcber und das Fl\u00fcssige zerflie\u00dft eben. Es hat die Eigenschaft zu verflie\u00dfen. Dann sind wir in dem Sinne nicht mehr inkarniert, in dem Wort Carne steckt ja das K, die Kante, die Ecke, die Grenze drinnen. Mit Inkarnation ist Verfleischlichung gemeint im Grunde, aber damit ist auch eigentlich gemeint, dass wir eine abgeschlossene Form haben. So wie wir es heute in etwas kennen. Aber jedenfalls eine begrenzte Form. In dem Moment, wo ich ins fl\u00fcssige Element \u00fcbergehe, bin ich zwar noch im Stofflichen, aber die Form zerflie\u00dft, in die Tropfenform vielleicht, die Tropfen verteilen sich, oder str\u00f6mt als Bacherl, oder es verdunstet, dann geht\u2019s eh schon langsam \u00fcber ins gasf\u00f6rmige Element, in Dampfelement. In diesen Dingen werde wir so leben, wie heute Engelwesenheiten drinnen leben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es ist nicht so dumm, wenn heute die Meteorologen, wenn heute ein Hurrikan oder irgendein Tief kommt, dann kriegen die Namen. Ja, da steckt was dahinter in Wahrheit. Es steckt dahinter, dass da tats\u00e4chlich m\u00e4chtige erhabene Wesenheiten drinnen wirken und eine Zeit lang sich in dieser Struktur \u00e4u\u00dfern. Die stecken drinnen. Und erf\u00fcllen ihre Aufgabe, die sie auf Erden haben. Da ist wieder einmal auf der Erde etwas umzugestalten. Auch das Schicksal von Menschen betreffend. F\u00fcr uns sieht das dann schrecklich aus, wenn durch den Hurrikan so und so viele Menschen zu Schaden kommen, aber darin liegt wohl offenkundig auch eine gewisse geistige Notwendigkeit. Oft ist es ja auch so, diese Dinge kommen alle nicht nur so als vom Himmel fallend, wir haben schon auch etwas zu tun damit, \u00fcberhaupt heute, dass Naturkatastrophen und so etwas passieren. In der Vergangenheit war das mehr unmittelbar von den G\u00f6ttern ausgel\u00f6st oder von den Engelwesenheiten, die dahinter stecken, um eben die Erd- und Menschheitsentwicklung in die richtige Richtung zu bringen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Aber heute h\u00e4ngt sehr viel bereits davon ab, wie wir mit der Erde umgehen. Von dem h\u00e4ngt unheimlich viel ab. Das Schicksal der Erde liegt zu hundert Prozent in unserer Hand. Wir haben Hilfe nat\u00fcrlich dabei und Kr\u00e4fte, die uns unterst\u00fctzen, aber ob diese Kr\u00e4fte im positiven Sinn oder im negativen Sinn wirken k\u00f6nnen, das liegt an uns. Im Grunde seit der Zeitenwende hat das begonnen, dass das in uns liegt und wir sind jetzt seit 2 Jahrhunderten, seit Mitte des 19. Jahrhunderts, wirklich massiv daran beteiligt. Auch durch das, was wir \u00c4u\u00dferlich tun, aber noch mehr durch das, was wir geistig tun oder geistig nicht tun. Das hat einen sehr gro\u00dfen Einfluss. Weil vor allem auch, und damit komme ich wieder auf die Imagination zur\u00fcck, wenn wir heute kein lebendiges Denken entwickeln, dann tragen wir nicht gen\u00fcgend Kr\u00e4fte in unser nachtodliches Leben, wo wir bereits mit an der Natur drau\u00dfen arbeiten. Das bringt die gro\u00dfen Unterschiede f\u00fcr die n\u00e4chsten Jahrhunderte oder Jahrzehnte, weil heute geht alles schneller. Das sind Kr\u00e4fte, die mitwirken. Wir ruinieren die Welt nicht nur durch Umweltverschmutzung und diese Dinge wie CO2 und Klimakatastrophe. Das ist das \u00c4u\u00dfere. Aber das eigentlich noch nachhaltigere sind die Vers\u00e4umnisse in der geistigen Entwicklung. Die wirken langfristig.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Nur durch unsere kleine menschlich zwergenhafte Perspektive von der zeitlichen Dimension her kriegen das halt wenige mit. Aber wir formen die Welt auch geistig um. Das ist auch unsere Aufgabe. Dazu ist die Erde auch da. D. h. wir m\u00fcssen heute auch der Erde wegen und allen anderen Lebens, das auf der Erde ist, m\u00fcssen wir heute dieses imaginative, lebendige Denken entwickeln. Wirklich jetzt! In dem Jahrhundert zumindest. Da m\u00fcssen wir anziehen. Eigentlich sollte es schon im 20. Jahrhundert entwickelt werden, aber da waren ganz starke Einschl\u00e4ge der Widersacher nat\u00fcrlich da, also gerade in der Mitte des 20. Jahrhunderts, oder vor der Mitte des 20. Jahrhunderts, hat aber schon begonnen mit dem ersten Weltkrieg und den Gepl\u00e4nkeln, die es vorher gab, und der erste Weltkrieg geht im Grunde gleitend in den zweiten Weltkrieg \u00fcber in Wahrheit. Das hat sehr viel aufgehalten in der Entwicklung. Das muss man auch sehen. F\u00fcr Einzelne hat gerade die Katastrophe einen Schub gebracht, aber im Gro\u00dfen und Ganzen hat diese Entwicklung verhindert, dass diese imaginativen Kr\u00e4fte in der Menschheit in dem Ma\u00dfe aufwachen, wie sie eigentlich h\u00e4tten aufwachen k\u00f6nnen und aufwachen h\u00e4tten sollen. Der noch schlimmere D\u00e4mpfer f\u00fcr das geistig-imaginative Bewusstsein ist dann die Zeit nach Ende des zweiten Weltkrieges, das Wirtschaftswunder, ganz ins \u00c4u\u00dfere gehen, ganz in die Technik, ganz in die Wirtschaft zu gehen und mit dem Bewusstsein weg vom Geistigen. Alles Geistige investieren in die \u00e4u\u00dfere Entwicklung.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Man muss dazusagen, es war notwendig. Es zeigt uns nur eines, was wir schaffen m\u00fcssten, das Falsche war nicht in dieses Wirtschaftswunder hineinzugehen, das war nicht der Fehler. Der Fehler war, dass man nicht im gleichen Ma\u00dfe parallel dazu die Vertiefung ins Geistige gesucht hat. Das ist das Problem. Das sowohl als auch. Auch die geistige Entwicklung, wie wir sie heute anstreben k\u00f6nnten oder sollten, braucht in Wahrheit diesen technisch-ahrimanischen Gegenschlag. Braucht ihn. Es kriegt also die geistige Entwicklung die notwendige Kraft in der Auseinandersetzung mit diesem technisch-ahrimanischen Gegenschlag du mit dem knallhart wirtschaftlichen. Das geh\u00f6rt zusammen. Die Corona-Krise haben wir uns selbst gemacht. Sicher, es gab immer Epidemien, heute gibt es bessere Mittel dagegen, aber wir werden immer mehr uns solche Viren z\u00fcchten, wenn wir nicht eine geistgem\u00e4\u00dfere Entwicklung anstreben. Dann werden wir die Problematik immer wieder haben, dass wir die technischen Sachen machen, aber wir machen sie so, dass sie sch\u00e4dlich werden, dass sie sch\u00e4dliche Effekte haben. Das ist das Problem.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir brauchen n\u00e4mlich ganz konkret das Geistige, um die Technik so zu machen, dass sie uns hilft in der Entwicklung und unterst\u00fctzt, aber nicht uns geistig behindert und die Natur vorzeitig zerst\u00f6rt. Das geht! Das ist vereinbar! Man kann durchaus von einer geistgem\u00e4\u00dfen Technik sprechen. Oder von einer nicht geistgem\u00e4\u00dfen. Die Technik selber wird zwar nie geistig werden, auch die beste k\u00fcnstliche Intelligenz wird nicht geistig sein, aber sie muss dem Geistigen dienen k\u00f6nnen. Wir stehen heute mehr drinnen, dass die Technik uns beherrscht. Da ist die Problematik gegeben. Also wir m\u00fcssen der Herr drinnen bleiben in dem Ganzen. In der Technik ist nat\u00fcrlich etwas Geistiges drinnen, aber es ist nicht dieses sch\u00f6pferisch Geistige, es ist diese kombinatorisch Geistigkeit, die alle M\u00f6glichkeiten durchspielt, die es gibt, mit einer gewaltigen Intelligenz. Wir k\u00f6nnen die michaelische Intelligenz in Wahrheit aber nicht entwickeln, ohne uns mit dieser ahrimanischen Intelligenz auseinanderzusetzen. Michael besiegt den Drachen hei\u00dft: dass wir ihn haben. Jetzt haben wir ihn. Er hat den Drachen auf die Erde gest\u00fcrzt. Es ist jetzt die Zeit uns damit auseinanderzusetzen. Mit jedem Schritt, der in der technisch-wirtschaftlichen Entwicklung weiter geht, ist es ein Aufruf st\u00e4rker einen Schritt ins Geistige zu gehen. Und zwar wirklich ins Geistige zu gehen. Nicht \u00fcber das Geistige zu reden im alten Sinn, wie die Theologen mit dem alten Verstand. Das ist vielleicht einmal der Anfang, ich nehme ein Buch von R. Steiner und fange es zu lesen an und versuche es wie ein philosophisches oder theologisches Werk zu verstehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Aber wirklich interessant wird es dort, wenn ich den Schritt schaffe, ins lebendige Denken einzutauchen. Diesen Mut zu haben. Ich habe das Buch vielleicht zehn Jahre lang studiert, dann klappe ich es zu und dann versuche ich das ganze Bild aus mir heraus zu entwickeln. Wie es kommt. Das wird sicher ein bisschen anders sein als es R. Steiner schildert. Das macht ja nichts. Die geistige Welt ist so reich, dass es nie darum geht, dass ich genau an demselben Kreuzungspunkt stehe, der da beschrieben ist, sondern meine Aufgabe ist zu schauen, daneben ist auch ein interessanter Platz. Aber auch wenn Steiner den ganzen Tag, die ganze Nacht gesprochen h\u00e4tte, die geistige Welt ist unersch\u00f6pflich. Es gibt riesige wei\u00dfe Flecken dazwischen, \u00fcber die noch kein einziges Mal ein Wort gefallen ist. Uns aber hautnah betreffen. Sich geistig entwickeln hei\u00dft, dass ich ein Fleckerl finde, wo ich dazu beitragen kann, etwas aufzuhellen da drinnen. Wir k\u00f6nnen dankbar sein, dass wir den gro\u00dfen Rahmen und die gro\u00dfe Landkarte haben, wo etliches erschlossen ist und wir daher immer weiter finden und uns nicht ganz verirren in einem noch v\u00f6llig unerschlossenen Gebiet. Aber letztlich geht es darum, die wei\u00dfen Flecken aufzukl\u00e4ren. Und jeder kann das, jeder hat sich das in Wahrheit als geistige Aufgabe mitgenommen. Ein kleines Fleckerl aufzuhellen. Weil wir nehmen uns ja in Wahrheit eine geistige Aufgabe vor hier unten, die wir aber z. B. mit den Mitteln der Technik oder mit den \u00e4u\u00dferen physischen Mitteln, die wir eben auch dazu brauchen, um das zu verwirklichen. Das geh\u00f6rt dazu! Es hei\u00dft ja nicht, dass ich einen geistigen Weg nur gehe, wenn ich im Lotussitz mich in ein Kloster zur\u00fcckziehe und meditiere den ganzen Tag. Das kann auch notwendig sein und gut sein. Aber wenn ich nur das mache, dann entspricht das nicht unserer Zeit, sondern unserer Zeit entspricht: stell\u00b4 Dich mitten hinein ins Leben. Und zwar wirklich mitten hinein, dort wo es sozusagen ganz auf der H\u00f6her seiner Zeit ist. Dort muss ich das Geistige entwickeln und finden k\u00f6nnen. Dort stehen wir heute drinnen!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Jetzt in unserem 4. Kosmischen Zustand, 4. Lebenszustand und im 4. Formzustand, von den Hauptzeitaltern haben wir gesprochen von der 1) polarischen Zeit, der 2) hyperbor\u00e4ischen Zeit, 3) der lemurischen Zeit, da fangen wir an die Erde zu betreten. Nach der lemurischen folgt die <b>4) atlantische Zeit<\/b>, da kommen wir langsam ab der Mitte der atlantischen Zeit in die k\u00f6rperliche Form herein, die schon Festeres aufnimmt, die langsam an unsere Form herankommt. Und am Ende, beginnend so vor 70.000 Jahren der <i>Homo sapiens<\/i>, also der moderne Mensch seines K\u00f6rperbaues nach, aber trotzdem noch ein bisschen anders, mit dem kommen wir aus der Atlantis heraus und gehen in die Zeit der Kulturepochen hinein, nach den gro\u00dfen \u00dcberschwemmungen, wenn die Eiszeit zur\u00fcckgeht, da gehen wir in die Zeitalter der Kulturepochen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir stehen jetzt in welchem Hauptzeitalter? 1) polarische Zeit, 2) hyperbor\u00e4ische, 3) lemurische, 4) atlantische, <b>5) nachatlantische<\/b>, also in der F\u00fcnften. Da stehen wir nicht auf der 4. Stufe, sondern auf der f\u00fcnften Bereits. Wie die Finger einer Hand. Jetzt stehen wir in der f\u00fcnften, der nachatlantischen Zeit (Hauptzeitalter), da gibt es die 7 Kulturepochen: 1) urindische, 2) urpersische, 3) \u00e4gyptisch-chald\u00e4ische (Empfindungsseele),<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>4) griechisch-lateinische (da ist das Erdenleben des Christus mit Zeitenwende, Verstandes- und Gem\u00fctsseele, weil da ist eine Verbindung zwischen Denken und F\u00fchlen), jetzt sind wir bereits in der 5. Kulturepoche. Da sind wir auch auf der f\u00fcnften Stufe.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>Frage aus dem Publikum: Gibt es daf\u00fcr auch einen klingenden Namen?<\/i><span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>W.: R. Steiner nennt sie manchmal <b>germanisch-angels\u00e4chsische Kulturepoche<\/b>, weil das die V\u00f6lkerschaften sind, die den entscheidenden Impuls geben f\u00fcr die Entwicklung der Bewusstseinsseele (Neuzeit). Mit der 5. Kulturepoche stehen wir in der Entwicklung der Bewusstseinsseele. Bei den \u00c4gyptern f\u00e4ngt erst an die Entwicklung der Empfindungsseele. Da f\u00e4ngt erst so richtig diese seelische Verinnerlichung an. Dann bei den Griechen die Verstandesseele. Verstandes- und Gem\u00fctsseele muss man sie in Wahrheit nennen, weil da ist noch eine gewisse Verbindung da zwischen Denken und F\u00fchlen, je weiter ich zur\u00fcckgehe in die griechisch-lateinische Zeit, am Anfang ist das noch ganz stark, dann beginnt es sich st\u00e4rker zu trennen, und heute leben wir namentlich in der Wissenschaft, aber auch in der Technik nat\u00fcrlich und im Wirtschaftsdenken haupts\u00e4chlich noch von der Verstandesseele, die aber den Gem\u00fctsseelenteil komplett verk\u00fcmmert hat. Das bestimmt uns heute. Da leben dann ganz stark die ahrimanischen Kr\u00e4fte drinnen. In der Verstandes- und Gem\u00fctsseele sind die luziferischen und ahrimanischen Kr\u00e4fte, die halt auch mitwirken, im Gleichgewicht. Heute sind sie nicht im Gleichgewicht was das Denken betrifft.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Durch die Verstandesseele, die heute alles dominiert, der moderne Intellekt, der ist eine ganz einseitige hochspezialisierte Auspr\u00e4gung dessen, was im Grunde aus der griechisch-lateinischen Zeit stammt. Mit dem gehen wir hausieren im ganzen Bildungsleben, das lebt von dem und das wird immer mehr versch\u00e4rft, auf dem total toten Intellekt. Es ist h\u00f6chst an der Zeit, dass wir jetzt in das <b>Lebendig-Imaginative<\/b> hineinkommen, das ist das Wichtige, das ist der entscheidende Schritt, sonst \u00fcberrollt uns die Technik. Sonst wird uns die Erde kaputt gehen darunter. Wir brauchen das Lebendige, wir brauchen es, um Landwirtschaft zu betreiben, weil so wie wir es heute mit Kunstd\u00fcnger und Spritzmitteln betreiben, um immer mehr Ertrag herauszuholen, was nat\u00fcrlich bis zu einem gewissen Grad notwendig ist, um die Menschheit zu ern\u00e4hren. Obwohl die Wirtschaft so schlecht funktioniert, dass Massen an Lebensmitteln weg geschmissen werden und verderben. Wenn das besser organisiert w\u00e4re, w\u00fcrden wir lange nicht so viele Ressourcen verbrauchen. Obwohl ich zugestehe, dass es im Laufe der Jahrzehnte effektiver geworden ist. Man darf nicht nur schimpfen und sagen, die Ausbeutung wird immer gr\u00f6\u00dfer, das stimmt schon, aber wir sind trotzdem auch effektiver geworden. Wir sind dabei mit weniger an Rohstoffen mehr an verwertbaren Dingen zu machen. Es ist nicht so, dass es nur ein Weg bergab ist, aber es ist noch zu wenig einfach. Weil die Belastungen werden noch mehr steigen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir m\u00fcssen daher mit der Entwicklung des lebendigen Denkens weitergehen und andere Anbaumethoden entwickeln, wie sie eben im Biologisch-Dynamischen drinnen sind, und der Erde wieder mehr Lebenskr\u00e4fte zuf\u00fchren. Der Stickstoffd\u00fcnger und diese Sachen ruinieren die Erde in Wahrheit. Das von den gro\u00dfen Konzernen monopolisierte Saatgut, das ganz einseitig ist, ja vielleicht eine gewisse Sch\u00e4dlingsresistenz hat oder so etwas, aber zu einem viel zu hohen Preis. N\u00e4mlich f\u00fcr die Natur. Das sind Dinge, die sich auf anderem Wege auch erreichen lassen. Es ist schon klar, wir haben eine gro\u00dfe Menschheit zu ern\u00e4hren und wir brauchen noch viel mehr, wenn wir wirklich die ganze Menschheit gut ern\u00e4hren wollen, weil es ist ja immer noch so, dass heute zwar lange nicht mehr so viele Menschen verhungern wie fr\u00fcher, aber trotzdem breite Massen immer noch an einer niederen Grenze leben, wo es gerade zum \u00dcberleben vielleicht reicht aber, wie sagt man: \u201eZum Leben zu wenig und zum Sterben zu viel.\u201c D. h. wir brauche viel.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es ist auch kein Zufall, dass eben in unserer Zeit so viele Menschen inkarniert sind, was mit eine der Ursachen ist, warum die Bev\u00f6lkerung so stark ist, weil sich unheimlich viele Menschen gleichzeitig inkarnieren wollen. Und das wird noch eine Zeit lang zunehmen. Es gibt auch in den \u00e4u\u00dferen Forschungen Prognosen, dass es zumindest zunimmt noch bis Ende dieses Jahrhunderts, also bis 2100 und dann beginnt es abzunehmen, dann geht die Bev\u00f6lkerung zur\u00fcck. Wir sehen es ja auch in den entwickelten Industriel\u00e4ndern, wie dort die Geburtenraten zur\u00fcckgehen. Auch bei uns ist das der Fall. Wenn wir nicht den Zustrom h\u00e4tten aus den L\u00e4ndern, die technisch noch nicht so weit sind, dort ist meistens mehr Nachwuchs. Aber von sich aus ist Europa dabei, dass die Geburtenrate stark zur\u00fcckgeht, dass dadurch auch eine Alterung der Gesellschaft entsteht, das hat seinen Grund uns seine Berechtigung, aber das wird in nicht so ferner Zukunft auch weltweit sein, dass die Inkarnationen langsam wieder zur\u00fcckgehen, dass dann wieder l\u00e4ngere Perioden entstehen zwischen den Inkarnationen, d. h. noch nicht, dass da viele Menschen aufh\u00f6ren sich zu inkarnieren, das werden h\u00f6chstens ganz wenige sein, weil das f\u00e4ngt erst gro\u00df im 6. &#8211; 8. Jahrtausend an. Aber es wird so sein, dass die Abst\u00e4nde zwischen den Inkarnationen wieder gr\u00f6\u00dfer werden. Sie sind jetzt vergleichsweise extrem dicht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das waren sie in der Vergangenheit nicht, die, die sich mit Anthroposophie schon intensiver besch\u00e4ftigt haben, wissen, dass ungef\u00e4hr tausend Jahre der kosmische Schnitt ist, die zwischen den Inkarnationen liegen, d. h. in einer Kulturepoche zwei Inkarnationen im Schnitt, womit dann oft auch gemeint ist abwechselnd einmal m\u00e4nnlich, einmal weiblich, wobei es davon Abweichungen gibt. Es kann auch ein paar weibliche Inkarnationen hintereinander geben und dann eine m\u00e4nnliche oder umgekehrt. Im gro\u00dfen Schnitt gleicht es sich aus irgendwo. Aber heute sind die Inkarnationen unheimlich dicht, oft nur wenige Jahrzehnte dazwischen liegend, in Extremf\u00e4llen auch k\u00fcrzer, das ist aber nur bei sehr hohen Eingeweihten der Fall oder bei Menschen, die extrem materialistisch sind. Weil die fangen mit der geistigen Welt nichts an und st\u00fcrzen sich sehr schnell wieder hinunter in eine neue Inkarnation. Die es aber dann auch nicht besser macht, weil sie im Grunde sehr wenig geistige Erneuerungskr\u00e4fte von dr\u00fcben mitbringen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Ja, wir leben daher in einer spannenden speziellen Zeit, weil wir im H\u00f6chsttempo der geistigen Entwicklung drinnen stecken. Darum diese vielen Inkarnationen, schnell aufeinander, wieder herunter, wieder sich geistig entwickeln, weil es jetzt im Grund um die Wurst geht. Wirklich jetzt!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Was wir jetzt tun, das wird entscheiden, wie die n\u00e4chste Kulturepoche verlaufen wird. Wieviel Menschen da bereits gen\u00fcgend geistige Kraft mitbringen werden, um dann bereits eine Kultur, eine wirkliche Kultur der Br\u00fcderlichkeit zu entwickeln, die letztlich darin enden sollte, dass ein zumindest gr\u00f6\u00dferer Teil der Menschheit einfach diese wirklich geistige Verbindung, diese br\u00fcderliche Verbindung hat. Es werden nicht alle schaffen. Es wird im Gegenzug die totale Zersplitterung sein. Kampf aller gegen alle. Das sind die Gegenpole. Heute aber bereits entscheidet sich sehr viel dar\u00fcber, wie das Verh\u00e4ltnis sein wird. Wie viele werden die Br\u00fcderlichkeit entwickeln k\u00f6nnen und so stark dann entwickeln k\u00f6nnen, dass sie sp\u00e4ter einmal auch denen, die ganz in ihrem Egoismus versunken sind, neue Impulse geben k\u00f6nnen, dass sie aus diesem Sumpf auch herauskommen. Weil sonst ist da ein riesiger Zersplitterungsimpuls drinnen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Das h\u00e4ngt interessanterweise ja auch mit diesen kristallbildenden, aber sprich auch ICH-bildenden Kr\u00e4ften zusammen. Die k\u00f6nnen einerseits eine wunderbare geistige Form erzeugen. Die ist n\u00e4mlich daf\u00fcr verantwortlich, dass unser ICH, wenn es diese rein geistige Formkraft entwickelt hat, dass es auch im rein geistigen Dasein ein ganz selbstst\u00e4ndiges freies Wesen sein kann. Darum brauchen wir diese Kristallisationskr\u00e4fte eigentlich. Das haben z. B. Engelwesenheiten, die mit dem Fl\u00fcssigen in Ber\u00fchrung gekommen sind und auch jetzt damit in Ber\u00fchrung kommen \u2013 das haben die nicht. Ihre geistige Gestalt zerflie\u00dft. Sie flie\u00dfen mit den anderen Engeln zusammen. Sie k\u00f6nnen nicht ihre geistige Eigengestalt festhalten. Dadurch verlieren sie die Freiheit. Auch wenn sie uns in geistiger Beziehung \u2013 noch \u2013 \u00fcberlegen sind. Aber das k\u00f6nnen sie nicht. Das k\u00f6nnen wir. Nur: In diesen Kristallisationskr\u00e4ften liegt auch drinnen, ja, die ICH-Kr\u00e4fte k\u00f6nnen auch zersplittern, es kann alles in einzelne Egos zerfallen. Ja, es kann sogar die ICH-Kraft selber zersplittern. Auf das werden wir noch kommen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Weil gerade die Widersacherkr\u00e4fte, namentlich die dritte Gruppe, die sogenannten Asuras, die aber heute im Hintergrund, hinter Luzifer und Ahriman sehr stark sind, die k\u00f6nnen es dazu bringen, dass wirklich ICH-Kr\u00e4fte abgesplittert werden. Dass also das ICH Splitter verliert, wenn man das bildhaft \u00fcbersetzt. Das kann weder der Luzifer noch der Ahriman, aber die Asuras streben genau nach dem. Da sie bereits heute im Hintergrund da sind und nur Luzifer und Ahriman eigentlich vorschieben, darum ist es heute oft so schwer zu unterscheiden, ist das jetzt luziferisch? Oder ist das ahrimanisch? Wenn ich genauer hinschaue ist es manchmal etwas Luziferisches, beim noch n\u00e4heren Hinsehen etwas ganz Ahrimanisches ist auch dabei. Namentlich in den technischen Medien, ein Musterbeispiel Luzifer mit den sch\u00f6nen Bildern, die geradezu s\u00fcchtig machen und dahinter Ahriman mit der Technik, das arbeitet Eins zu Eins zusammen. Obwohl die sich sonst eigentlich nicht immer so m\u00f6gen, weil sie eigentlich gegens\u00e4tzliche Impulse haben. Aber die Asuras sind es, die sie zusammenbringen und die dadurch viel st\u00e4rker an den Menschen heran k\u00f6nnen. Das ist die Problematik! Wir werden uns in den sp\u00e4teren Vortr\u00e4gen noch n\u00e4her damit besch\u00e4ftigen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h. diese Zersplitterungskr\u00e4fte, die auch in den kristallbildenden Kr\u00e4ften drinnen liegen, die sind die Problematik. Schaffen wir es unsere geistige Gestalt zu schaffen? Oder lassen wir uns zersplittern? Das ist die gro\u00dfe Frage. Das entscheidet dar\u00fcber, ob wir die Br\u00fcderlichkeit entwickeln, ob wir zum reinen Kristall werden, der sich mit den anderen reinen Kristallen zu einem wunderbaren Geb\u00e4ude vereinigt. Damit h\u00e4ngt z. B. die Schilderung des Neuen Jerusalem zusammen, wo auch von Kristallen, von Edelsteinen die Rede ist, wo von der W\u00fcrfelform dieses Neuen Jerusalem die Rede ist, jetzt darf man sich das aber nicht \u00e4u\u00dferlich vorstellen. Es geht um diese geistigen kristallbildenden Kr\u00e4fte in Wahrheit, die mit den ICH-Kr\u00e4ften zusammenh\u00e4ngen, und dass aus diesen ICH-Kr\u00e4ften heraus der n\u00e4chste kosmisch-planetarische Zustand geschaffen wird \u2013 das Neue Jerusalem bzw. R. Steiner nennt es den Neuen Jupiter. Das ist dasselbe. Da h\u00e4ngt es sehr stark davon ab, mit welchen kristallbildenden Kr\u00e4ften, sprich mit welchen ICH-Kr\u00e4ften kommen wir da hin\u00fcber. Und heute m\u00fcssen wir am st\u00e4rksten daran arbeiten. Darum sind heute so viele Menschen da. Weil alle daran teilnehmen m\u00fcssen. Jetzt in der Zeit, in den n\u00e4chsten paar Jahrhunderten. In den n\u00e4chsten wenigen Jahrhunderten. Jetzt ist die entscheidende Zeit, man kann sagen das <b>Michael-Zeitalter<\/b> etwa. Das Michael-Zeitalter hat begonnen 1879 und wird dauern 350 \u2013 400 Jahre, davon haben wir schon einen Teil absolviert, grob 150 Jahre haben wir schon hinter uns, also noch etwa 250 Jahre vor uns.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dann sp\u00e4testens werden die Abfolgen der Inkarnationen weniger dicht werden, dann ist diese Aufgabe bew\u00e4ltigt oder nicht bew\u00e4ltigt, das ist die Frage. Aber dieses jetzige Michael-Zeitalter in dem wir drinnen stehen, in dem m\u00fcssen wir, wenn wir etwas Positives tun wollen f\u00fcr die Menschheits- und Erdentwicklung, da m\u00fcssen wir diese ganzen h\u00f6heren Erkenntnisf\u00e4higkeiten wie Imagination, Inspiration und Intuition bis zu einem gewissen Grad ganz bewusst entfaltet haben. Ganz viel Zeit haben wir in Wahrheit also nicht mehr daf\u00fcr. Es werden in diese Zeit sicher noch zwei bis drei Inkarnationen von uns hineinfallen, aber da m\u00fcssen wir Gas geben trotz allem, mehr ist es dann nicht mehr, dann ist die Zeit vorbei, wo noch die g\u00fcnstigen Bedingungen vorhanden sind daf\u00fcr, das zu entwickeln, d. h. es wird dann wesentlich schwerer. Das ist die Problematik. D. h. jeder der es jetzt nicht schafft, wird es dann ohne die Hilfe anderer noch weniger schaffen. Da wird dann sehr viel Hilfe notwendig sein. D. h. wenn es jetzt nicht genug Menschen schaffen, dann ist auch zu wenig Hilfe f\u00fcr die da, die hinten nach sind, die es dann unter schwierigeren ung\u00fcnstigeren Bedingungen nachholen m\u00fcssen, was sie jetzt schon nicht geschafft haben, wo die Bedingungen daf\u00fcr eigentlich g\u00fcnstig w\u00e4ren.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h. im Grunde gab es wahrscheinlich keine Epoche in der ganzen Menschheitsentwicklung, die so g\u00fcnstig ist f\u00fcr die Entwicklung der h\u00f6heren geistigen F\u00e4higkeiten als jetzt. Seit Anbruch des Michaelzeitalters, vielleicht ein bisschen mit einem Vorspann, die Goethe-Zeit, wo es schon in diese Richtung hindr\u00e4ngt, wo Vorimpulse sichtbar sind, aber eigentlich beginnend<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>mit dem Michael-Zeitalter, von da ab 350-400 Jahre, das ist die Zeit, wo die gr\u00f6\u00dfte Entwicklung m\u00f6glich ist und daher das h\u00f6chste Tempo auch von uns gefordert ist. Das wird noch zunehmen. Frage aus der Zuh\u00f6rerschaft: Dann macht eine Bestrebung die Menschen auf eine Zahl von 500 Millionen zu begrenzen keinen Sinn, weil es einen Sin macht, dass wir so viele sind? W.: Ja, es macht jetzt einen Sinn und es wird danach, wenn diese Zeit vorbei ist, da wird die Bev\u00f6lkerung sowieso zur\u00fcckgehen. Und zwar ziemlich schnell und ziemlich extrem. Man braucht nicht glauben, dass in 300-400 Jahren so viele Menschen auf der Erde leben werden wie heute. Eben weil auch die Inkarnationen dann wieder mehr auseinander liegen. Dann werden die Abst\u00e4nde zwischen den Inkarnationen wieder gr\u00f6\u00dfer und es sind dann gar nicht so viele Inkarnationen mehr bis wir soweit sein sollten, ohne physisch-stofflichen Leib auszukommen. Also 6. \u2013 8. Jahrtausend. Es werden dann vielleicht 500 bis 700 Jahre zwischen den einzelnen Inkarnationen liegen. Die Inkarnationen die dann noch vor uns liegen, die kann man dann schon an zwei H\u00e4nden abz\u00e4hlen. Bis dahin m\u00fcssen wir dann auskommen ohne physisch-stoffliche Inkarnation.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Frage aus der Zuh\u00f6rerschaft: Diese Bewusstseinsentwicklung setzt die voraus die Imagination, Inspiration, Intuition? Wenn sie nach der geistigen Seite gehen soll, zumindest ansatzweise. Man muss denken, Imagination, Inspiration, Intuition hat so ein breites Spektrum, wie tief man eindringt in diese ganzen Sachen. Es geht jetzt einmal um ein erstes Kennenlernen. Bei der Imagination ist es so, man hat eigentlich dann schon auch immer das Gesamtbild, auf das man fokussiert ist, man hat es nur nicht so deutlich in allen Details und allen Einzelheiten, so wie es R. Steiner hat. Man hat einmal ungef\u00e4hr einen eigenen Zugang. D. h. das Bild ist noch unscharf und noch sehr vage. Aber es ist schon etwas f\u00fcr den Anfang. Wichtig ist, dass ich ins eigene Erleben hereinkomme und dass ich aus dem eigenen lebendigen Denken beginne das Bild aufzubauen und ich merke dann trotzdem, einerseits ich male es, aber inhaltlich malt es sich auch selber. Es ist paradox. Aber im Denken machen wir es in Wahrheit auch nicht anders, weil den Begriff des Dreiecks kann ich auch nicht ganz willk\u00fcrlich denken. Ein Dreieck ist etwas anderes als ein Viereck. Ich kann nicht ein Dreieck zum Viereck erkl\u00e4ren. Dann stimmt mein Denken nicht. Und trotzdem kommt der Gedanke des Dreiecks nur hervor, wenn ich aktiv bin. Ich muss ihn aktiv denken! Und in einer gesteigerten Form ist das bei der Imagination der Fall. Ich muss sie gestalten, dass sie \u00fcberhaupt in meinem Bewusstsein da ist, aber trotzdem dr\u00fcckt sich in ihr etwas Objektives aus. Nicht blo\u00df eine subjektive Phantasie oder Phantasterei. Wenn es eine Phantasie w\u00e4re, dann w\u00e4re es eh schon fast eine unbewusste Imagination.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wirkliche Phantasie unterscheidet sich von der Phantasterei einfach dadurch, dass im Hintergrund eigentlich eine Imagination steckt, die ich aber nicht als solche erlebe, sondern nur die Umsetzung in das sinnlich-phantastische Bild. Wie ein Traumbild oder so. Der Traum macht das auch so. In Wahrheit ist aber eine wirkliche Phantasie das Ergebnis einer unterbewussten Imagination. Die M\u00e4rchen z. B., die M\u00e4rchenerz\u00e4hler, es gab sicher welche, die auch die Imagination geschaut haben, aber das waren sicher die Wenigeren, die Mehrheit war die, bei denen unbewusst die Imagination dahinter steht und das kleidet sich in dieses Phantasiebild. Hinter dem aber ganz real etwas Geistiges steht. Das ist nicht nur ein Hirngespinst. Bei heutigen ausgedachten M\u00e4rchen ist es nicht immer so. Das kann sein, wenn ein Mensch aus der Phantasie schreibt, aber manchmal sind es auch Phantastereien, die hereinkommen, weil dann kommt der Verstand herein und der Verstand erlebt die Imagination nicht. Der Verstand geht auf Kosten der Imagination.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Der Platon hat das noch, die Ideenschau. Ein paar andere Philosophen auch. Aber das richtige philosophische logische Denken kommt in dem Moment, wo die Imagination im Untergrund versinkt und unbewusst wird. Daher hat z. B. Aristoteles im Wesentlichen keine Imaginationen mehr. Er hat zwar das Wissen davon, dass es das gab und dass das um ihn herum noch Leute haben und er versteht auch, was die sagen. Aber er selbst hat es nicht mehr. Da muss er durch sozusagen. Und er muss durch als seine sp\u00e4tere Inkarnation als Thomas von Aquin. Sein ganzes Leben lang bis kurz vor Lebensende, treibt er das noch bis auf die Spitze. Weil im Grunde ist das die Feinst-Ausarbeitung dessen, was bei Aristoteles begonnen hat, dann kurz vor seinem Lebensende am Nikolaustag 1273, da bricht pl\u00f6tzlich w\u00e4hrend der Messe die Imagination durch. Ab dem Zeitpunkt hat er keine Zeile mehr geschrieben oder diktiert. Wo er sagt: <i>\u201eWas ich bisher geschrieben habe ist alles trockenes Stroh. Ist alles nichts wert.\u201c<\/i> 1274 ist er gestorben. Da steht eine gro\u00dfe Imagination vor ihm und die ist tausend Mal reicher als seine gesamten Werke alle zusammen. Trotzdem hat er etwas ganz gro\u00dfartiges geleistet damit, diese Verstandesseele zur Bl\u00fcte zu bringen. In dem Fall wirklich die Verstandes- und die Gem\u00fctsseele, weil er ja die Glaubendkraft dabei hatte, die mit dem Gem\u00fct zusammenh\u00e4ngt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Was wir heute haben ist die von der Gem\u00fctsseele befreite Verstandesseele. Das ist heute das wissenschaftliche Denken. Da ist im Gro\u00dfen und Ganzen nicht die Imagination dabei. Au\u00dfer bei einzelnen f\u00fchrenden Wissenschaftlern, die irgendwo eine geniale Eingebung haben, ein Einstein, so etwas kommt aus einer Imagination heraus, oder ein Wolfgang Pauli, der Quantenphysiker. Der ganz dezidierte Imaginationen erlebt hat. Der erlebt den Geist der Materie, sprich den Herrn Ahriman. Und der taucht in seinen Tr\u00e4umen auf. Und der C. G. Jung hilft ihm das ins Bewusstsein zu heben, damit er das nachher festhalten kann. Und daneben ist er aber ein v\u00f6llig rational denkender Mensch auch. Aber da bricht etwas von der anderen Seite dann durch. Da gibt es Einzelne, die solche Erfahrungen haben, aber das m\u00fcssten wir jetzt im 21. Jahrhundert konsequent angehen. Dass man sagt, die Verstandesseele, so wie sie heute ist, reicht nicht mehr aus. Reicht auch nicht mehr aus, um Geisteswissenschaftliches wirklich weiter zu bringen. Es reicht aus, um das Gelesene vielleicht zu verstehen, aber wir m\u00fcssen es heute weiterf\u00fchren. Es ist durch R. Steiner so viel gegeben worden, aber sicher auch durch ein paar andere, die etwas beigetragen haben dazu, aber doch eine Hauptlast von ihm getragen, das ist ein Impuls, der sp\u00e4testens jetzt fruchtbar werden muss. Eigentlich w\u00e4re es gedacht gewesen f\u00fcr das 20. Jahrhundert, aber da ist er im Gro\u00dfen und Ganzen untergegangen und hat sich durchgerettet, wie damals das Christentum in den Katakomben.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Es wird jetzt Zeit, dass man aus diesen Katakomben auftaucht, aber besonnen, schrittweise, zu sagen, wir d\u00fcrfen heute den Mut haben, den ersten Schritt in die eigene geistige Wahrnehmung zu machen, weil sie eigentlich ganz unter der Oberfl\u00e4che da ist. Es hilft uns nichts mehr, wenn wir jetzt noch ein Jahrhundert einfach mit dem Verstand interpretieren, was an geistigen Schriften \u00fcberliefert ist, damit werden wir nicht weiterkommen. Das ist der Punkt. Aber es ist m\u00f6glich. Es wird am Anfang nichts gro\u00dfes Weltbewegendes sein, was man da erf\u00e4hrt, aber Kleinigkeiten sind das Wichtig heute. Es wird keiner heute schaffen, so wie R. Steiner diese ganze Weltentwicklung in einem Bogen aus sich heraus zu sch\u00f6pfen, mit dem Weg vom Alten Saturn bis zum Vulkan und in allen Details, dass einem das wirklich in einer Imagination pr\u00e4sent wird voll und ganz und in aller Deutlichkeit in allen Details. Da werden wir noch eine Weile brauchen dazu. Aber ein bisschen ein Bild davon erleben und nicht nur die Schilderung aus dem Text \u00fcbernehmen, sondern es erleben, da sind wir dran in Wahrheit, das k\u00f6nnen wir erreichen. Menschen die das anstreben k\u00f6nnen das erreichen. Ich w\u00e4re froh, wenn man das nicht belastet mit dem hochtrabenden Wort \u201ehellsehen\u201c, sondern wirklich <b>imaginatives Denken<\/b>. Das ist der Schritt.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h. es hat die Bewusstheit des Denkens, es hat das Wissen, ich f\u00fchre dieses Denken, ich muss es aktiv aus\u00fcben, damit es zustande kommt. Aber es dr\u00fcckt sich damit ein objektiver geistiger Inhalt aus, der sich als rein seelisches Bild, als rein seelisches Erlebnis vor mein Bewusstsein stellt. Ich \u201emale\u201c dieses seelische Bild. Ich kann auch sagen, ich lasse es erklingen. Da steckt n\u00e4mlich dann das alles drinnen, was man in Worten gar nicht ausdr\u00fccken kann. Was ich nur erleben kann, und wir vielleicht, wenn mehr Menschen es erleben, neue Worte, neue Begriffe schaffen k\u00f6nnen, um das zu kommunizieren. Noch ist es so, wir m\u00fcssen uns auf die Volkssprachen st\u00fctzen, die es gibt, in der wir aufgewachsen sind, derer wir m\u00e4chtig sind, aber die hat einen beschr\u00e4nkten Wortschatz. Und eben gerade f\u00fcr diese imaginative Welt, hat sie kaum einen wirklichen Wortschatz. Sondern sie muss es in sinnlichen Bildern ausdr\u00fccken. Aber die Sprache wird auch dorthin gehen, dass sie unmittelbar aus dem Erleben dieser Imaginationen Worte finden wird. D. h. die Sprache wird sich auch ver\u00e4ndern. Das alles in nicht so ferner Zukunft.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Dichter haben das eh immer wieder versucht, das sie, der Goethe ganz besonders, dass das manchmal Worte erfindet. Wenn ihm die Sprache zu eng ist, dann wandelt er eines so ab, dass was Neues daraus wird, aber eben nicht nur zusammen setzten ein Wort, sondern wirklich vom Klang her arbeiten daran und das k\u00fcnstlerisch weiter gestalten. Damit es die Seelennuance ausdr\u00fcckt, die er f\u00fcr seine halbbewussten Imaginationen braucht. Weil beim Goethe ist ja das Tolle, er hat dieses total ausgepr\u00e4gte, er steht genau an dieser Grenze, er hat dieses sinnlich-\u00fcbersinnliche Erlebnis, d. h. er hat gleichzeitig die Imagination im Hintergrund und das Sinnliche im Vordergrund. Er wei\u00df, da steckt was dahinter und sei es die sinnlich-sittliche Wirkung der Farben. Hinter der sittlichen Wirkung steht eigentlich das Imaginative hinter der Farbe als Erstes. Weil das ist ein rein seelisch-moralisches Erleben. Jede Farbe hat eine bestimmte Seelenqualit\u00e4t, das meint er mit dem Sittlichen dahinter. Das schwingt bei ihm immer mit, d. h. wenn er sinnlich in die Welt schaut, ist bei ihm immer im Hintergrund die Imagination. Sodass er schlie\u00dflich wirklich zur Urpflanze kommt und sie innerlich vor Augen sieht, wohl auch als eine Mischung zwischen der reinen Imagination und der \u00dcbersetzung in das sinnliche Bild, das sich ununterbrochen ver\u00e4ndert und umgestaltet. Was wir heute tun k\u00f6nnen und tun sollen, ist aber wirklich, die sinnliche Vorstellung, wenn es eine bewegliche sinnliche Vorstellung ist, zuletzt doch zu trennen von der eigentlichen Imagination. Dass wir das auseinanderhalten k\u00f6nnen, bewusst, es aber auch zusammenf\u00fchren k\u00f6nnen, um z. B. mit der heutigen Sprache dar\u00fcber reden zu k\u00f6nnen. Das sind die Sachen, die heute wirklich in Griffweite sind.<\/p>\n<p>Diese Erlebnisart werden wir brauchen, wenn wir das n\u00e4chste Mal wirklich von Anfang an in die \u00d6ffnung der 7 Siegel hineingehen. Da werden wir uns besch\u00e4ftigen mit den 7 Siegeln. Heute habe ich nochmal die Vorbereitung genommen um in dieses imaginative Erleben vor allem als erstes hineinzugehen und in welcher Form es heute f\u00fcr uns zug\u00e4nglich ist, wie es vor vielleicht hundert Jahren noch nicht der Fall war. Hundert Jahre sind heute eine extrem lange Zeit, die vergeht vielleicht im Flug, eine extrem lange Zeit aber in dem Sinne, dass unheimlich viele Entwicklungsschritte passiert sind. Das Tempo nimmt immens zu. Es hat wirklich sehr stark begonnen mit der Industrialisierung, d. h. mit dem Wirken der ahrimanischen Kr\u00e4fte, dass die so stark hereinwirken, damit h\u00e4ngt auf der anderen Seite zusammen die Beschleunigung des Zeitlaufes. Das erm\u00f6glich uns auf der anderen Seite aber auch mit der geistigen Entwicklung Tempo aufzunehmen. Die w\u00e4re in einer unber\u00fchrten Natur wie vor tausend Jahren nicht m\u00f6glich gewesen. Die ist heute notwendig in der Auseinandersetzung gerade mit dieser technischen Welt. Darum brauchen wir den Ahriman, um jetzt dieses Geistige entwickeln zu k\u00f6nnen. Darum brauchen wir die Technik um uns damit auseinanderzusetzen zu m\u00fcssen. Weil wir nur daran dieses Tempo entwickeln k\u00f6nnen in der geistigen Entwickelung. Tempo mit Kraft und Intensit\u00e4t, die dahintersteht. Nicht oberfl\u00e4chlich dar\u00fcber huschen, sondern eben mit absoluter Vertiefung. Das ist heute m\u00f6glich und dazu helfen uns in Wahrheit die ahrimanischen Kr\u00e4fte. Obwohl sie nicht so direkt im Bewusstsein haben, dass sie uns helfen wollen, aber sie tun es in jedem Fall.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Sie geben uns den Anreiz. Sie fordern uns geradezu dazu auf.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>D. h. wir m\u00fcssen uns auch nicht schrecken vor den ganzen Widersacherm\u00e4chten. Wir m\u00fcssen sehr vorsichtig mit ihnen umgehen, wir m\u00fcssen viel Respekt haben, weil sie wirklich m\u00e4chtig sind und sie viele Kr\u00e4fte haben, die den unseren eigentlich \u00fcberlegen sind. Nur &#8211; wir haben das freie sch\u00f6pferische ICH, und diese Freiheit haben sie nicht. Auch Ahriman nicht. Und vor allem dieses Sch\u00f6pferische hat er nicht. Da ist in uns eine Quelle, die unersch\u00f6pflich ist. Die ahrimanische Quelle ist endlich. Sie ist zwar riesengro\u00df, er hat ein riesen Arsenal zur Verf\u00fcgung. Aber sie ist immer endlich. Und es wird immer irgendwo der Punkt kommen, wo er ansteht. Und wo der Mensch einen Schritt weiter gehen kann. Das muss uns auch bewusst sein. Er ist ein \u00fcberm\u00e4chtig scheinender Gegner, aber wir kleinen Zwergerl k\u00f6nnen ihm immer einen Schritt voraus sein in Wahrheit. Um das geht es! Da kann er sein Arsenal ausbreiten, aber es gibt einen Punkt, wo er nicht weiter kann. Wir aber schon. Der eine Schritt ist der entscheidende. Und dann k\u00f6nnen wir ihm die lange Nase drehen, er ist zwar knapp vor uns, aber \u00fcber die Br\u00fccke kommt er nicht dr\u00fcber.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Die Apokalypse ist kein Buch das uns Angst machen sollte, sondern Mut, auch wenn die n\u00e4chsten Male immer drastischere Schilderungen auf uns zukommen werden. Die Imaginationen in der Apokalypse sind heftig. Auch das habe ich schon gesagt, weil es dient dazu auch wirklich heftige seelische Ersch\u00fctterungen auszul\u00f6sen, weil aus denen sind die Imaginationen gewoben. Aus den seelischen Ersch\u00fctterungen, die wir erleben. Das ist der Stoff aus dem die Imaginationen gewoben sind. Die m\u00fcssen wir intensiv genug erleben, durchleben, mitleben, dann sind wir in dieser Welt schon drinnen. Nur wir m\u00fcssen sie halt trennen von unseren pers\u00f6nlichen Gef\u00fchlen und Emotionen, die uns begleiten, das m\u00fcssen wir noch trennen lernen. Dass wir wirklich die objektiven Ersch\u00fctterungen in der geistigen Welt erleben und nicht nur unsere kleine Eigene, das kommt auch noch dazu, weil da ist es wieder das Ego, das sich anf\u00e4ngt zu f\u00fcrchten, oh so grauslich, um das geht es aber gar nicht, sondern es geht darum zu sp\u00fcren, was da an geistiger Kraft dahinter steckt. Und welche Aufgabe damit verbunden ist.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Wir gehen in die \u00d6ffnung der Siegel, d. h. wir gehen direkt in die Imagination hinein. Weil es hei\u00dft das Buch mit den sieben Siegeln, aber in der Apokalypse werden sie entsiegelt. Und es steht irgendwo am Ende im 22. Kapitel, da steht ganz deutlich drinnen, dass die Apokalypse selber, d. h. die Offenbarung, die ist nicht versiegelt. Sie ist jedermann zug\u00e4nglich. <i>\u201eUnd er sprach zu mir: Versiegle die zukunftsweisenden Worte dieses Buches nicht, denn die Zeit dr\u00e4ngt.\u201c<\/i> In Wahrheit werden hier in der Apokalypse die ganzen Siegel ge\u00f6ffnet, hinter den Siegeln steht die ganze Menschheitsentwicklung als unsere Aufgabe, was wir tun k\u00f6nnen. Das wird wirklich entsiegelt. Aber nicht einfach als Information, sondern als Anregung diese Entwicklung auch wirklich durchzuziehen. Also selbst Apokalyptiker zu werden im Grunde. Und die eigene Apokalypse im eigenen Leben zu schreiben, durch sein Leben, nicht als Buch, sondern mit dem, wie man im Leben t\u00e4tig ist. Ja, dazu das n\u00e4chste Mal mehr.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>Frage aus der Zuh\u00f6rerschaft: Lieber Wolfgang, du hast vom Urknall gesprochen, ich wei\u00df so wenig \u00fcber den richtigen Urknall?<\/i><\/p>\n<p>W.: Ja, das ist die Frage, wer wei\u00df wirklich etwas \u00fcber den Urknall?<\/p>\n<p><i>Frage weiter: Mit dem Urknall habe ich ein Problem!<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/i><\/p>\n<p>W.: Nein, ich habe es deshalb genommen, um das zeitgen\u00f6ssische wissenschaftliche Bild aufzunehmen. Es hat eine Richtigkeit n\u00e4mlich drinnen, und das war das wirklich Fortschrittliche in der Urknalltheorie, dass der Kosmos, so wie er ist, so wie wir ihn heute kennen, dass der nicht immer bestanden<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>hat, sondern dass der aus dem Nichts einmal hervorgekommen ist, sprich in Wahrheit aus einem rein geistigen Zustand. W\u00e4hrend noch der alte Newton und viele andere Physiker vorher davon ausgegangen sind, ja Raum und Zeit das hat es ewig gegeben und wird es immer geben und darin spielt sich alles ab von Ewigkeit zu Ewigkeit. Aber das ist es genau, was mit der geistigen Entwicklung nicht in Einklang steht. Es gibt eben keinen unverg\u00e4nglichen Kosmos, sondern er ist einmal entstanden aus dem Nichts und er wird auch wieder vergehen. Und dann wird ein neuer Kosmos entstehen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p>Schlusswort: Ich freue mich wenn die Vortr\u00e4ge f\u00fcr Euch interessant sind und dass wir es teilen k\u00f6nnen einfach miteinander. Es sind Anregungen. Jeder muss dann eh schauen, was er damit tut f\u00fcr sich. Aber es ist wichtig, es gewinnt an Kraft, wenn man es miteinander teilt. Das hat mehr Kraft, als ich sitze zehn Jahre und studiere das zu Hause vor mich hin. Das ist auch gut als Vorbereitung und notwendig, aber dann ist es gut es zu teilen einfach. Ja es ist eine Vorwegnahme dieses br\u00fcderlichen oder schwesterlichen Elements der Zukunft. Das wird jetzt vorbereitet im Grunde. Geistiges Teilen zulassen, auch dass jeder seinen Blickpunkt hat, man wird auch in den Imaginationen sehen, je nachdem von welchem Blickpunkt ich komme, schaut sie anders aus. Auch bei R. Steiner ist das deutlich, wenn er \u00fcber ein und dasselbe Thema an verschiedenen Stellen spricht, dann erz\u00e4hlt er es oft wieder ganz anders. Weil er es von einem anderen Blickwinkel sieht. Weil er sp\u00fcrt, die Zuh\u00f6rer dort, sie brauchen eine andere Perspektive darauf. Mit dem muss man umgehen. Und nicht sagen: Entweder ich habe Recht oder du hast Recht! Nein, ich hab sicher Recht! Weil ich bin der Gescheitere. Das z\u00e4hlt nicht! Sondern man muss schauen, was kommt heraus in den Imaginationen, dann versucht man sie zu teilen und zu reden dar\u00fcber, da kann es Irrt\u00fcmer nat\u00fcrlich auch geben. So wie man im Sinnlichen auch einmal falsch hingeschaut hat und etwas nicht richtig erkennt. Das macht im<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>Moment alles noch gar nichts. Sondern einfach den Mut haben in dieses Erlebnis einzusteigen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>Anmerkung einer Zuh\u00f6rerin: Ich habe bis jetzt noch nicht die Notwendigkeit gesehen. Den Mut h\u00e4tte ich schon aufgebracht. Ich habe immer gedacht, das ist nur f\u00fcr die Geistesforscher bestimmt. Und ich muss nur zum Intellekt die Herzenskr\u00e4fte bilden.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/i><\/p>\n<p>W.: Es ist gut einmal auf den Weg zu gehen, mit dem Verstand, mit der Logik zu gehen und das Herz mit dabei zu haben, das ist der Einstieg. Es ist absolut ok, wenn man noch dabei bleibt, aber die Zukunft wird sich entscheiden letztlich daran, dass man den Sprung in die Imaginationen wagt. Aber eben damit nicht gleich meint, jetzt bin ich Hellseher und<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0 <\/span>sehe wei\u00df Gott was alles. Nein! Imaginationen sind am Anfang ganz bescheiden. Inspiration und Intuition sind sowieso im Hintergrund immer mit dabei. Selbst wenn man mit offenen Herzen und einem lebendigeren Denken, wenn man nicht nur logisch denkt, sondern ein bisschen mitlebt mit den Schilderungen, dann sind sie ja auch im Hintergrund da. Nur bleiben sie unbewusst. Die drei h\u00f6heren Erkenntnisarten sind immer zusammen da, es ist nur eine Frage, welchen Schleier l\u00fcfte ich, was sehe ich dann? Auf was sto\u00dfe ich? Die Quelle ist immer die Intuition, weil da bin ich Eins mit dem geistigen Wesen und von dem geht die geistige Erfahrung in Wahrheit aus. Nur da schlafe ich eigentlich ein, wenn ich mich mit dem geistigen Wesen verbinde. Normalerweise zumindest. Ich habe es schon ein paar Mal erz\u00e4hlt, das passiert auch in der normalen zwischenmenschlichen Begegnung, da passiert das ununterbrochen, dass ich mich intuitiv mit dem anderen verbinde, aber gerade wenn ich in ihn eintauche, dann bin ich f\u00fcr mich weg. Dann habe ich mein Eigenbewusstsein ganz verloren. Daf\u00fcr bin ich ganz an ihn hingegeben. Ich muss dann nat\u00fcrlich wieder zu mir zur\u00fcckkommen und ein Zipfel von dem nimmt man mit. Dann kommt so ein bisschen eine Inspiration, was ist denn das f\u00fcr ein Mensch. Eigentlich f\u00e4ngt es ein bisschen traumhaft bei der Inspiration an, etwas mitzukriegen. Bei einer Imagination, da kann ich mir ein Bild von diesem Menschen machen, oft aber nicht sehr bewusst. Wenn man es dann beschreiben soll, ist es oft schwierig. Irgendwie habe ich halt ein Gesp\u00fcr, wer der Mensch ist. Es geht nur darum das st\u00e4rker ins Bewusstsein zu fassen. Die zwischenmenschlichen Begegnungen sind das Allerwichtigste, weil es sind ganz konkret Begegnungen von geistigen Wesen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>Anmerkungen aus der Zuh\u00f6rerschaft: Aber wie du es geschildert hast, habe ich immer im Hintergrund die Keule gehabt, ich muss die \u00dcbungen machen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/i><\/p>\n<p>W.: (lacht) Nein! M\u00fcssen tun wir gar nichts. Alleine die Art, wie wir hier dar\u00fcber sprechen, wird sicher einiges anregen. Damit f\u00e4ngt es schon einmal an. Die \u00dcbungen wirklich konsequent zu machen, hat dann einen Sinn, wenn ich sage, jetzt will ich sie aber machen. Jetzt habe ich richtig Lust darauf. Ich kann mich nicht mehr zur\u00fcckhalten, sie zu tun. Dann ist der richtige Zeitpunkt, um die \u00dcbungen zu beginnen. Vorher bringt es eh nichts. Da macht man dann zehn Jahre seine \u00dcbungen und es ist alles so wie es vorher war im Gro\u00dfen und Ganzen. Der richtige Zeitpunkt, der ist entscheidend. Ich will nur Mut machen, er kann f\u00fcr viele Menschen schon sehr nahe liegen. In dem Moment, wo man dann den Impuls f\u00fchlt, ja, jetzt will ich. Ich mache dann die \u00dcbungen und freue mich schon auf den n\u00e4chsten Tag, wo ich es wieder machen darf. Dann ist der Zeitpunkt da! Dem stehen wir heute in Wahrheit n\u00e4her als vor hundert Jahren. Dazwischen war ein Zeitalter, wo das im Grunde sehr behindert wurde. Das ganze 20. Jahrhundert im Grunde. Aber paradoxerweise jetzt ist der ganz starke Widersacher-Einschlag ab 1998 anders, jetzt ist die Zeit, wo am meisten weitergehen kann im Geistigen. Jetzt ist viel m\u00f6glich.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>Frage einer Zuh\u00f6rerin: Wie du das geschildert hast, bei dem gro\u00dfen H\u00fcter, vorbeigeht, durch Musik, kann das auch passieren, jetzt frage ich dich, weil es ist alles zugesperrt momentan, geht das auch \u00fcber den Laptop? Wenn man z. B. eine gute Oper h\u00f6rt?<\/i><\/p>\n<p>W.: Es kann ein Impuls sein, weil das Eigentliche wird durch das \u00c4u\u00dfere sowieso nur angeregt, aber es kommt auf eigene Erleben an. Es ist nat\u00fcrlich schwieriger die Anregung \u00fcber das technische Medium zu kriegen, aber es geht. Es geht sicher. Es geht ja auch, dass die Vortr\u00e4ge hier funktionieren. Und ich war, bevor wir damit angefangen haben, extrem skeptisch, dass das geht, \u00fcber die Apokalypse online zu reden und dass auch etwas hin\u00fcber kommt und vor allem, dass ich ein Gesp\u00fcr habe, das sind Leute, nicht nur ihr, die ihr k\u00f6rperlich vor mir sitzt, sondern auch ihr da drau\u00dfen. Ich habe mir das nicht vorstellen k\u00f6nnen. Aber ich sehe, es geht.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>Frage einer Zuh\u00f6rerin: Unterschied Bewusstsein und Empfindung?<\/i><\/p>\n<p>W.: Es geht darum, die Empfindung in ein so waches Bewusstsein zu heben, wie wir sie heute nur dem Gedanklichen gegen\u00fcber haben oder auch dem sinnlichen Wahrnehmen. Das w\u00e4re Bewusstseinsseele auf das Seelisch-Geistige richten, das ist das Erste, auch die Empfindungen wirklich so wach mitzukriegen, wie wir heute das Sinnliche und das Verstandesm\u00e4\u00dfige mitkriegen.<span class=\"Apple-converted-space\">\u00a0<\/span><\/p>\n<p><i>Frage einer Zuh\u00f6rerin: Die Forschung fragt sich wo das Bewusstsein ist? Wie kommt es in die Empfindung? Ist da ein Unterschied?<\/i><\/p>\n<p>W.: Ja. Das w\u00e4re ein weites Thema, zu unterscheiden, was stammt da vom K\u00f6rper. Wir haben \u00e4u\u00dfere Sinne, wir haben innere Sinnesorgane, wir sp\u00fcren, wenn sich mit der Atmung etwas ver\u00e4ndert, da spielt deutlich etwas k\u00f6rperliches auch eine Rolle, trotzdem, wenn ich Atemnot bekomme, ist eine Angstempfindung da, die ist k\u00f6rperlich ausgel\u00f6st, aber die Angst, die entsteht, die ist etwas rein Seelisches, das ist ein spannendes Thema, da brauchen wir noch Jahre um das zu differenzieren.<\/p>\n\n<\/div>\n\t\t<\/div>\n<\/div>","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von Dr. Wolfgang Peter Hier findest Du n\u00fctzliche Zusammenfassungen, Mitschriften, Stichworte u.s.w. Wenn auch Du mithelfen willst, diese Dokumentation noch reichhaltiger zu machen, dann melde Dich bitte bei info@anthro.world Vielen Dank an alle fleissigen Helfer! Datum des Vortrags: 1. 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