47. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)

Von Dr. Wolfgang Peter

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Datum des Vortrags: 9. März 2021

Zusammenfassung

Von Mithörerin M. L.

14. Kapitel der Apokalypse: Wir werden uns vom Körperlichen befreien und in einer Seelenwelt leben. Jetzt bereiten wir Prüfungen dazu vor.
Jetzt müssen wir uns mit Sonnenkräften (das ist ein Bild für den höchsten Bereich der Seelenwelt) verbinden und uns weiterentwickeln.
Mit den Kräften der Geister der Form, der Bewegung und der Weisheit müssen wir uns verbinden.
Wir müssen auch die Härte des physischen Daseins kennenlernen; leidvoll, aber fruchtbar.
Das Bewusstsein erwacht am Physischen. Wir gehen heute durch eine Blüte des Materialismus. Das ist die Voraussetzung zur Überwindung dieses Zustandes.
Auch das zweihörnige Tier sind wir selbst. Unser wahres ICH ist außerhalb unseres Kosmos. Wir treten Sorat (666) entgegen. Er hat andere Ziele, er will keine Freiheit, er will es uns bequem machen, eine perfekte, harmonische Welt. Dieses Wesen Sorat will unsere Wesensglieder so verändern, dass wir unser wahres
ICH vergessen. Der Mensch hat das Privileg, Fehler zu machen. Aus Freiheit und aus Liebe kann er sich anderen Menschen, Tieren, Pflanzen und Mineralien hingeben, ja sogar sich an ein Kunstwerk „verschenken“ (d.h. sein ganzes Wesen hineinlegen).

Wie können wir an uns arbeiten? Jedes Wesensglied des Menschen, physischer Leib, Ätherleib, Astralleib und ICH können wir verwandeln. Wir „spielen“ auf unseren Wesensgliedern. Durch unsere Taten wird die Welt von morgen geprägt, in Richtung NEUES JERUSALEM. Wir mögen frei werden von der Knechtschaft des Irdischen. Solange der Mensch auf Erden lebt, hat er die Verbindung des physischen und des Ätherleibes und bei Tag auch noch des Astralleibes. Nachts lockert sich der Astralleib (= Bewußtseinsträger) vom physischen Leib.
Circa dreieinhalb Tage nach dem Tode löst sich der Ätherleib auf, das Leben verglimmt langsam.

Laut Rudolf Steiner hat der Mensch nicht 6 Sinne, sondern 12 Sinnesfunktionen. Zum Beispiel den Sprachsinn. Klänge, die an unser Ohr kommen, erkennen wir als Sprache.

Das sogenannte „pädagogische Spielzeug“ (wo es darum geht, dass ein Kleinkind verschiedentlich geformte Klötze  wie Zylinder, Blöcke, Dreieck etc. in jeweils passende Löcher hineinstecken lernt) verhindert, dass sich das Kind als geistiges Wesen entwickeln kann. Das gilt es zu erkennen!!!
Geistig gesehen ist so ein Spielzeug ganz schlimm, weil geistige Kräfte in eine andere Richtung gelenkt werden (Schwarze Magie!!).
Apokalyptiker zu werden, heißt: solche Dinge zu erkennen. Diese schrecklichen Dingen tun nicht weh und sehen auch harmlos aus, aber sie schaden.

Wir sollen unsere Sinneswahrnehmung schulen. Unser ICH soll ergreifen und in den Sinnen wach werden, d.h. durch das Sinnliche das Geistige finden!
Von der Sinneswahrnehmung zum Denken gelangen. Wie denken mit Ätherkräften, was zu einem Gesundungsquell wird.
Wir müssen uns bewusst werden in Form von Gedanken. Ätherkräfte werden ins Seelische gedrängt. Dadurch bildet sich im Seelischen ein Gedanke.
Der Ätherleib formt wiederum das Bild. Wir können ein Denken entwickeln, das sich vom Physischen trennt und ganz im Ätherischen lebt. Bilder der Gestaltungskräfte, die im Ätherischen sind = Naturwissenschaft.
Lebenskräfte, die die Erde gestaltet haben. Lebenskräfte, die wir in der Natur erfassen müssen.

Da der Mensch schöpferisch tätig ist, hat er die Technik hervorgebracht (Malerei, Bildhauerei…). Wir sollen jetzt das Lebendige in der Natur erkennen und gestalten, mit reinen Ätherkräften denken. Ätherisches Handeln! Es wird entscheidend sein, ob die Natur von sich aus eine sterbende Natur ist. Es ist jetzt wichtig, die Natur neu zu beleben. Jetzt - im Zeitalter der Bewusstseinsseele - wir stehen noch im ersten Drittel seit 1413. Seit Golgatha können wir in uns Kräfte entwickeln, um zum „GEISTSELBST“ zu kommen. Es geht auch um die Rettung der Erde. Wieviel von den Ätherkräften können wir ins Seelische mitnehmen?
Eurythmie!! Heilkräfte von Mensch zu Mensch! Die Nebenübungen stärken uns und fließen in unsere sozialen Kontakte. Im Miteinander-Leben tauschen wir Lebenskräfte aus. Es bedarf heute einer Heilung in der Partnerschaft. Es ist heilsam, gute gemeinsame Gewohnheiten zu pflegen.

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