55. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)

Von Dr. Wolfgang Peter

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Datum des Vortrags: 4. Mai 2021

Zusammenfassung

Von Mithörerin M. L.

Lösung von Sympathie und Antipathie.

Die Pflanze drückt sich in Wachstumsgebärden aus. Seelisch betrachtet wird die Pflanze umspielt von seelischen Wesenheiten (seelisch feurige Wesen).
Die Pflanzen sind beseelte Lebewesen. Unterschied zwischen Lilie und Distel.

In der Imagination kann man diese Wesen schauen ! (seelisches Erlebnis). Man möge die letzten Reste des Sinnlichen weglassen und nur das Seelische empfinden. Jede Farbe erweckt ein seelisches Erleben. Ich muss erkennen, ob ich mit Sympathie oder mit Antipathie reagiere. Einfach objektiv frei wahrnehmen.

Bezüglich Sprache und Aussehen: Was spricht aus der Erscheinung des anderen? Wachheit/Besinnung sind wichtig.
In der Sympathie soll sich mein Seelisches nicht verdünnen. Ich muss in mir Seelisches aus dem Nichts erzeugen. Ich muss gestärkt sein, um GEISTSELBST
(Manas oder höheres Selbst des Menschen) zu entwickeln.
Altes Karma muss ins Nichts aufgelöst werden, und mittels der ICH-Kraft müssen wir Neues (Seelisches) aus dem Nichts erschaffen.

In der nächsten Kulturepoche werden wir stark am GEISTSELBST arbeiten können.

Jetzt können wir Seelenkräfte in der Natur wahrnehmen (Beispiel Regenwurm).

Im 5. Wochenspruch des Seelenkalender von Dr. Rudolf Steiner „ Der Götter Schaffen…“ = geistige Wesenheiten.

Ich bin ein ICH und ich bin in mir eingesperrt und bin stark genug, um hinaus in die Seelenwelt zu kommen. Wir stehen an der Schwelle, dies möglich
zu machen. Derzeit ist das vor allem in Amerika stark möglich.
Die Körperlichkeit der Menschen, die längere Zeit (20-30 Jahre) in Nordamerika leben, ist dichter, d.h. ihr physischer materieller Körper ist dichter und das Seelische lockert sich ganz zart. Ätherisch/astralische Kräfte in Califormien. New Age kommt von der Westküste der USA.

Die Erde ist altersschwach und bedarf unserer Hilfe!
Ab dem 6.,7.,8. Jahrtausend werden wir uns nicht mehr inkarnieren müssen (Nachzügler wird es geben). Wenn die geistige Entwicklung so hoch ist, benötigen
wir keinen physischen Leib mehr.
Körper = Leichnam
Leib = Leben.
Der erste Tod in der Apokalypse ist der letzte Tod in einem physischen Leib. Ganz große Eingeweihte bedürfen (vielleicht) jetzt schon keiner weiteren Verkörperung.
Buddha: 4 edle Wahrheiten - immer Leiden (8 gliedriger Pfad).
Bewusstsein für Seelisches müssen wir entwickeln.

CHRISTUS als das 7-hörnige Wesen.
Der Mensch kann sein Seelenlicht, das in ihm erwacht, strahlen lassen. Dadurch wird Dunkles, Astralisches aufgelöst. Seit dem Jahr 1900 ist das
möglich geworden. Blavatsky äußert in „Die Geheimlehre“ und „Esoterik“ wahre Sachen, jedoch sehr durcheinander (wie Kraut und Rüben).  Dr. Steiner 
hingegen beobachtet die Dinge ohne Spekulationen und schildert sie in einem klaren Zusammenhang.

Alle Menschen entwickeln sich permanent (manche eben sehr langsam). 

	Wichtig ist immer der nächste kleine Schritt!

Ich muss die Welt anders erleben. Wir müssen unser Seelisches ausdehnen und das uns umgebende Seelische wahrnehmen! Das verändert auch
unseren Seelenleib und unseren Ätherleib. Alle Leibesglieder sind an unserem Leben beteiligt.
Konkret: Bewusstsein entsteht, wo wir an unserem physischen Leib und an der Außenwelt anstoßen. Wir erwachen am Äußeren im Sinnlichen.
Wir haben 12 physische Sinne. Einige davon sind: Tastsinn, Sehen, Hören, Schmecken, Riechen, Eigenbewegungs-Sinn, Kraftsinn (muskelabhängig), Schmerzsinn (diffuses Bewusstsein), Gleichgewichtssinn, Sprachsinn (muss ich lernen).
Formen sehen und Distanzen erkennen mittels Lernprozess.

Laut Dr. Steiner: „Sinn" ist all das, was wir wahrnehmen, ohne nachdenken zu müssen.
Wenn ich z.B. eine Sprache erlernt habe, erfasse ich den Sinn = Wahrnehmung, ohne nachdenken zu müssen.
Beim Gedankensinn geht es darum, dass ich wahrnehmen kann, was ein anderer meint, ich verstehe den Gedanken des anderen.

Der Vortragende erläutert den Gedankensinn anhand einer Erinnerung an seine Maturareise: Sonnenaufgang auf der Akropolis in Athen. Ohne die griechische Sprache zu beherrschen, verstanden sich die Einheimischen und die Gruppe der Maturanten vice versa.

ICH-Sinn: unmittelbares Wahrnehmen: was ist das für ein Mensch? (Gesamtbild). Eine längere Zeit der Beobachtung führt dazu, dass ich erkennen kann, wer der andere ist. Wir spüren den anderen Menschen! Sympathie und Antipathie werden obsolet. „Ich bin anders. Ich lerne mich dabei kennen“.

Steiner nennt sie „Soziale Sinne“ (Sprach-, Gedanken- und Ich-Sinn).

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