61. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)

Von Dr. Wolfgang Peter

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Datum des Vortrags:

Zusammenfassung

Autorin: A.H.

Der 11. Wochenspruch beschreibt umso mehr das Hinausgehen in die Welt mit den Sinnen, mit der Seele um sich selbst zu finden, in der Intuition hinüber zu schlafen nicht nur in ein anderes Wesen, sondern auch in sich selbst und die Gemeinschaft des Christus spüren, der das Welten Ich ist. Dann wieder hineinzugehen in sich und in seinem kleinen Ego aufzuwachen.

 Alles verläuft in Rhythmen, ein ständiger Wechselschlag von hinausgehen und hereinziehen, ausatmen und einatmen: Im Großen der Planetarische Rhythmus, Leben und Tod, der Gang durch die verschiedenen Inkarnationen, der Jahresverlauf, Tages- und Nachtrhythmus und im Kleinen der Atmungsprozess.

 Astralisches umarbeiten und Geistselbst entwickeln ist unsere Aufgabe. Die stärksten astralischen Kräfte zu erneuern kann je nach Gebrauch der Antipathie- und Sympathiekräften zu höchstem Bösen oder zur höchsten Liebeskraft führen. Die verderblichsten untersten astralischen Kräfte sind die Gleichen wie die höchsten Liebeskräfte. Zugleich sind aber diese niedersten Astralkräfte (Begierdenflut, sinnliche Reizbarkeit) auch die höchsten ätherischen Kräfte (Weisheitslicht, Klangäther).

 Im seelischen brauchen wir den Pendelschlag von Sympathie und Antipathie (hinausgehen und wieder zu sich kommen), zwischen flutender Reizbarkeit und Klangäther, da der Klangäther eine ordnende Kraft hat, die bis ins Physische wirken kann.

 Zitat R.St.: „Kraft ist eine räumliche Offenbarung des Geistigen.“

 Die Naturwissenschaft spricht von 4 Naturkräften, d.s. 4 Offenbarungen des Geistes. Diese 4 Gesetzmäßigkeiten sind Naturgesetze, Sie bestimmen die Erde und können nur durch das Denken erkannt werden. 

 Weltendenken leitet Weltenkräfte. Wir schneiden die Welt in: ein Geistiges, nur mit dem Denken zu erfassen und ein Sinnliches mit den Sinnesorganen erfassbar. Eine wirkliche Trennung gibt es aber nicht. Es erscheinen Verwandlungsstufen als Seelisches-Ätherisches- Physisches in Gasförmigen- Flüssigem -Dampf. Das Ätherische vermittelt zwischen Physischem und Geistigen, es ist der Brückenschlag. Die Quelle, wo Seelisches entspringt ist das Geistige. 

 Wir mit unserem Ich können Geistiges verdichten bis in Astralisches und verwandeln Astralisches in Geistselbst durch Katharsis, Läuterung, Reinigung.  Dabei wird das Negative ausgeschieden als seelische Umweltverschmutzung und damit bürden wir es allen auf (Pflanzen, Tiere, Umwelt). Die Astralatmosphäre der Erde ist unsere „Müllkippe“. Wir verursachen das seitdem unsere Erdenentwicklung begonnen hat. Aber es ist zugleich die Notwendigkeit für die Freiheit. Freie Menschen haben das Privileg Fehler zu machen und Böses zu tun aus Egoismus, ohne geistige Führung. Durch den egoistischen Gebrauch der Astalkräfte schädigen wir die Erde, was die lemurische Zeit zum Absturz brachte. 

 Der Kosmos ist ursprünglich eine Seelenwelt und weitgehend rein. Es besteht nun die Gefahr, das Dunkles, Astralisches von der Erde hinausgeht in den Kosmos. Das kosmische Weisheitslicht ist weisheitsvoll geordnet, das genügt aber nicht, wir müssen mehr erreichen, jeder einzelne Mensch. Wir sind an der Erdenschöpfung mit beteiligt, im positiven und im negativen. 

 Meiser Eckart: „Gott und ich sind eins“.

 Wenn wir negatives Seelisches auflösen und ein besseres aus dem Nichts schaffen, dann hat das eine läuternde Wirkung auf das astralische der Erde. Eine frühzeitige Zerstörung der Erde wird verhindert. Das entscheidet wie das neue Jerusalem aussehen wird. Höchstes Astralisches spiegelt sich im niedersten, in der Region der Begierdenflut. Bei jeder Bewegung, die wir tun wirkt der ganze Kosmos mit.

  Ätherkräfte formen das Physische. Gewohnheiten sind Ätherisches. Arbeiten am Ätherischen bedeutet an guten Gewohnheiten zu arbeiten, mehr können wir nicht, außer mit der Hilfe des Christus gemäß unserem Willen. Unterschied: Sünde: Verfehlung aus dem Astralischen. Laster: Schlechte Gewohnheiten, sind viel schwerwiegender. Erst im neuen Jerusalem werden wir den Ätherleib/Lebensgeist schaffen können.

 Wir brauchen Karma um den Stoff zu haben, Grundlegendes zu erneuern. Schaffen wir es nicht bis zum Ende der physischen Inkarnation, Karma aufzulösen, kommen wir nicht ins neue Jerusalem, sondern auf einen Nebenplaneten. Fehler haben wir im physischen gemacht, können nur im physischen Körper wieder aufgelöst werden. Sonst erreichen wir die Qualität er 144.000 nicht.

 7 Todsünden ist eine falsche Übersetzung, es sind 7 Hauptlaster.

 Die seelischen Organe, die Chakren sind Wahrnehmungs- und Tätigkeitsorgane. Jedes Wahrnehmen ist eine Tat und umgekehrt. Es ist die Aufgabe das Untere zu verwandeln. Die untersten Kräfte sind die stärksten, bringen aber die höchsten Liebeskräfte hervor, im Sinne des sich Verschenkens an den Kosmos.
 
 In der Apokalypse bedeutet das Ausgießen der Zornesschalen, die höchste göttliche Liebe.

 Der Impuls des Zornes bedeutet: ich will die Welt zerschlagen, weil sie nicht mit mir zusammenpasst, will das Schlechte aus der Welt schaffen.

 Goethegedicht Prometheus.

 Prometheus in der Sage ist der Vorausdenker, der schöpferisch Denkende. Der das Feuer (Ich) vom Himmel geholt hat, den Menschen nach seinem Bild geformt und Zeus getrotzt hat. Geschmiedet an den Fels (physischer Leib) frisst der Adler an seiner Leber (Lebenskräfte). Erlösung folgt durch Herakles, ein großer Eingeweihte, der 12 Aufgaben erfüllen muss: Gang in die Unterwelt und die Auseinandersetzung mit den dunklen Kräften ,u.a.  mit der  Hydra, die ein Bild für unseren Doppelgänger, kleinen Hüter der Schwelle ist.  Die Schlange erschlagen und mit Hilfe des Feuers (Geist) vernichten.

 Parallele zur Bibel: Kain, Vertreter der Ich-kraft. Abel geht verloren, Seth wird geboren, nach Bild des Adam.

 Prometheus steckt in uns. Unsere Begierden- und Verstandeskräfte zerstören unsere Lebenskraft.

 Verstand hat zu tun mit dem Ego, die Verstandesweisheit dient dem Ego.

 Prometheus der Lebendige Danker, Vordenker.
 Epimetheus, Bruder des Prometheus: Nachdenker
 Pandora: allseitig Begabte, Hoffnung, 
 Deukalion: Sohn von Prometheus, Noah Sintflut
 Pronoia: Frau v. Prometheus: die Vorsehende

 Liebe (Lebenskräfte) - Glaube (Astralkräfte) – Hoffnung 
 
 In der 7. Planetarischen Stufe wird der Mensch fähig sein das Physische aus dem Nichts zu schaffen = Auferstehung im Großen. 

 Wir müssen über die Verstandeskräfte hinaus zu schöpferischen Kräften. Das Alte muss überwunden werden.

 Alle Herrschaftssysteme, auch die Demokratie sind alte zentralistische Kräfte. Heute steht die Welt unter der Herrschaft der Widersacher. Wir müssen das erkennen. Die Drei-Gliederung des sozialen Lebens will heraus, wird aber von den alten Kräften behindert. Was früher gut war, ist heute, wenn nicht verwandelt, immer das Böse, Zerstörerische.

 Wegführen von der Freiheit ist z.Zt. der Fall und ein Kampf gegen das Ich wird geführt. Widersacher können das Ich nicht wirklich zerstören, nur wenn es aufgegeben wird.

 Anfang des 17. Jh.  wurde bereits ein Impuls von Christian Rosenkreuzer gegeben, Europa zu ändern, eine neue Ordnung zu schaffen, aus christlicher, geistiger Freiheit für ein freies Geistesleben.  Eine Politische Neuordnung wurde nicht geschafft.

 Rudolf Steiner hat mit der Sozialen Dreigliederung wieder einen Versuch gestartet, was nicht gelang. 

 Jetzt wäre ein neuer Start möglich, da alle 3 Glieder (Rechtsleben, Wirtschaftsleben, Geistesleben) voll entwickelt sind:

 Gleichheit im Rechtsleben, Brüderlichkeit im Wirtschaftsleben und Freiheit im Geistesleben 

 Der Mensch muss Fehler machen, erst dann können wir aus Freiheit das Wahre, Gute und Schöne tun. Alle Abirrungen muss jeder für sich durchmachen. Der Mensch muss den Mut haben, sein Schicksal in die Hand zu nehmen.  Gesetze werden wir irgendwann nicht mehr brauchen, jeder muss die Moral aus Freiheit selber entwickeln. Keine Führung mehr von oben. Gute Götter führen nicht von oben, sie geben uns die Kraft dafür, dass wir es selber machen können, mit unserem Ich, wir bestimmen wo es hingeht. Darum geht es bei der Erdenschöpfung und den 7 Planetenstufen.

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