65. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)

Von Dr. Wolfgang Peter

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Datum des Vortrags:

Zusammenfassung

Von Mithörer B. G.

15. Wochenspruch: wir gehen in die Sinneswelt und finden dort unser kleines ICH. „Ich fühle wie verzaubert, im Weltenschein des Geistes weben, es hat in Sinnesdumpfheit gehüllt mein Eigenwesen, zu schenken mir die Kraft, die ohnmächtig sich selbst zu geben, mein ICH in seinen Schranken ist.“ Ein schwieriger Spruch. Die Sprüche sind nicht primär für den Kopf gedacht, sondern fürs Gefühl gedacht, man soll mitfühlen. Wir sind mit dem Bewusstsein draußen, was zu einer gewissen Dumpfheit führt, wir sind nicht so ganz bei uns, nicht ganz bei unserem kleinen ICH, das sich im Körper wach fühlt, wir sind aber hinausgezogen, mit der Gefahr uns zu verlieren, es ist aber auch die Chance draußen dem Geistigen zu begegnen, das in der Natur wirkt, im Sonnenlicht, in den Pflanzen, in den Tieren. Es ist schon viel, wenn wir aus der Dumpfheit zu einem Ahnen kommen für das Geistige in der Natur. Zu ahnen das geistige Wesen. Was mich in Dumpfheit gehüllt hat, aber eigentlich geistiges Weben ist, von dort bekommen wir die Kraft, die wir uns nicht selber geben können, sondern die uns geschenkt wird von der geistigen Welt, die aber dann unser ICH gebildet hat, das ICH in seinen Schranken, das kleine ICH, das irdisch verkörperte ICH, das aber dieses helle Bewusstsein entwickelt. Ich bin ein ICH. Hier kündigt sich an der Weg Richtung Michaeli, weil dort kommt dann ganz stark dieses Bewusstsein, dieses ICH in sich zu haben und aus dem heraus unseren Willen zu entfalten, Willenstätig zu sein. Ich tue. Jetzt lernen wir, wie dieses ICH zu uns gekommen ist von draußen. Unser wirkliches ICH ist ja da draußen. Es ist in der ganzen geistigen Welt verankert. Mit dem ICH verbunden sind die ganzen geistigen Hierarchien bis hinauf zur Trinität. Im Geistigen gibt es keine räumliche Trennung, es gibt kein Nebeneinander, es gibt ein Ineinander der geistigen Wesen. Die Hierarchien sind mit unserem wirklichen ICH verbunden. Es ist nur eine Frage wie weit unser Bewusstsein dafür reicht. Unser wirkliches ICH schöpft aus dem allen, wenn wir schöpferisch tätig sind, dann schöpfen wir aus der geistigen Welt, machen aber etwas Eigenes daraus, bringen einen neuen Einschlag hinein. So wie wir atmen, da atmen wir die ganze geistige Weilt ein, lassen sie durch unser bewusstes ICH durchgehen, und atmen sie in verwandelter Form wieder aus. Dadurch entwickelt sich die Welt weiter.

Das wird jetzt immer bedeutender, uns wird bedeutend für dieses Neue Jerusalem, dem wir in der Apokalypse zusteuern, dass das etwas ist, was nicht aus den alten Kräften gebaut wird, die alten Kräfte sind die, die die äußere Natur geschaffen haben, die aus der Natur direkt herauskommen, wo durch das Materielle das Geistige durchwirkt, und uns aufgebaut hat, aber jetzt schöpfen wir unmittelbar aus dem Geistigen heraus, atmen es ein, verwandeln es für uns, führen es weiter, atmen es aus und das baut das Neue Jerusalem. Das ist nicht mehr aus den alten Naturkräften, sondern aus den neuen Kräften, die wir entwickeln. Das Neue Jerusalem wird nur in dem Umfang entstehen können, als wir daran beteiligt sind. Aber da ist die ganze geistige Welt mit dabei. Die geistige Welt unterstützt uns. Auch wenn wir das mit unserem Bewusstsein noch nicht alles überschauen können. Wir müssen froh sein, wenn wir ein paar Elementarwesen begegnen in der Natur draußen. Oder spüren die Zwiesprache mit der Engelwesenheit, der mit uns persönlich verbunden ist (Schutzengel), der uns ja auch durch die Inkarnationen führt, solange wir das selber nicht überschauen können, von dem wir erfahren können, welche Aufgabe wir in dieser Inkarnation haben. Wichtig ist es nicht zu wissen ich war in dem Jahrhundert der uns der, sondern wichtig ist zu wissen, dass daraus eine Aufgabe erwachsen ist und wir wachsam genug sind, zu bemerken, wenn diese Aufgabe auf uns zukommt. Schicksalsaufgaben kommen von außen auf uns zu, wir müssen sie aber bemerken und dafür wach werden. Im Schicksalsgeschehen zu bemerken, da ist etwas, das kommt aus meinem großen ICH, das große ICH ist mein Schicksal, das baut die Schicksalsaufgaben. Unser kleines Ich hadert oft damit, es ist immer etwas das uns anleitet dazu, einen Schritt über das hinauszugehen, was uns bisher als Maximum erreichbar schien. Nur so kann Entwicklung passieren. Solange ich im gewohnten Feld bleibe, das ist sicher für manche eine Weile gut, aber Entwicklung passiert dort, wo ich über die Grenze hinausgehe. „Den lieb ich, der Unmögliches begehrt.“ Der Schritt, der hinausführt über das, was ich bis jetzt konnte. Es geht immer nur um diesen einen kleinen Schritt. Bis zur Grenze und einen Schritt darüber hinaus. Das ist es, was das ICH auszeichnet. Solange ich nur im Vertrauten bleibe, ist es das Ego. Das ICH sagt, ich will das, was ich noch nicht kann, das will ich mir erwerben. Dort ist das wirklich Geistige tätig. Wenn ich nicht mehr weitergehen will, dann gebe ich meine ICH-Entwicklung auf. Die Widersacher werden immer mehr alles dafür tun, um uns genau das schmackhaft zu machen. Sie werden uns diesen Weg versüßen wollen. Es wird immer der Weg sein, der der verlockende ist. Da hilft der Luzifer sehr mit, der ist da eingespannt, auch wenn eine ahrimanische Richtung dahintersteckt oder es geht Richtung Asuras, oder wenn es ganz schlimm wird zu Sorat oder zu dieser Wesenheit, die hinter Sorat steckt.

Sorat will alle unsere Wesensglieder so umgestalten, dass die eigentliche Entwicklung, die uns zugedacht wird, nicht mehr möglich ist. Sorat drückt die vier Wesensglieder des Menschen aus. S = physischer Leib, o = Ätherleib, r = Astralleib und t, das einschlägt, ist das Geistige, das ICH. Aber das ICH soll Freiheit und Selbstverantwortung abgeben, es soll sich brav eingliedern in die Hierarchien jener Wesenheiten, die hinter Sorat stecken, Sorat ist nur das Code-Wort. Sorat sind wir selber, wenn wir diesen Impulsen folgen. Dann wird aus uns ein Sorat-Wesen, dann haben wir nicht die regulären Wesensglieder, sondern nur die Wesensglieder, in denen die alten Impulse kommen, die die Freiheit nicht berücksichtigen. Die Sorat-Wesen sagen, unser Reich ist das lichte Reich, und das Reich, das die Freiheit will, ist der helle Wahnsinn. Da wird die zentrale Führung ausgehebelt und die Führung einer Vielzahl kleinster geistiger Wesen übertragen. Das ist das Neue. Wir folgen nicht einem fertigen Schöpfungsplan. Das können Wesen, die aus den alten Kräften kommen und da hängengeblieben sind als höchstes Sakrileg ansehen. Dem Untervolk wird zugetraut, dass es bestimmen soll, wohin die Entwicklung geht. Nicht einer zentral, sondern alle gemeinsam, und dass aus dem gemeinsamen Tun, es wird, ohne dass einer sagt, so geht es. Das Werk entsteht als Gemeinschaftswerk. Brüderlichkeit als Menschengemeinschaft. Das ist eben das Besondere des menschlichen ICHS, dass es nie ohne diese Menschengemeinschaft zu denken ist. So individuell der Impuls sein muss, den jeder Einzelne beiträgt, so sehr ist das ganze Werk darauf angewiesen, dass alle zusammenarbeiten, es muss immer die ganze Menschheit gemeinsam daran arbeiten. Das ist extrem schwierig, oft schon wenn zwei Leute zusammen arbeiten. Da gibt es oft schon Reibereien, ja muss es geben, weil jeder seinen individuellen Impuls reinbringe soll, der anders ist als der des anderen. Und das erst recht mit 8 Mrd. Menschen, und drüben sind noch viel mehr, die gehören ja auch dazu, die die gerade drüben sind und auch kräftig mitmischen. Die alle leisten ihren Beitrag und jeder Beitrag ist anders als der des anderen. Gemeinsam gibt es ein großes Ganzes, weil sie alle aus der gemeinsamen Geisteswelt schöpfen, es durch sich durchführen, und daraus etwas Neues machen, das die Ganzheit, die es vorher war in sich trägt und ein kleines bisschen dazulegt. Mit jedem Impuls der aus dem ICH kommt, tritt etwas in die Welt, das so vorher nicht da war. Was auch die geistige Welt vorher noch nicht gemacht hat. Wir führen es einen Schritt weiter. Wir sind die die über die Grenze gehen.

Jedes Einsperren des Menschen in Grenzen ist ein Sakrileg! Äußere Grenzen, aber vor allem geht es um die geistigen Grenzen. Die werden heute sehr scharf gezogen. Es ist heute sehr viel im Gange, den Menschen geistige Grenzen zu setzen. Den Menschen wird suggeriert sich darin wohl zu fühlen. Es wird Sicherheit vermittelt, Vertrautheit und Wohlgefallen. Es wird vermittelt, dass wir mit unserem kleinen Ich nichts entscheiden können, denn wir sind keine Experten. Doch! Expertenwissen steht dem entgegen. Es geht um die Verwirklichung von etwas Neuem. Unser Expertenwissen, unsere Wissenschaft, wie wir sie heute haben, beruht auf vergangenen Kräften und will auf Basis des Vergangenen die Zukunft planen. Das reicht aber nicht! Es ist notwendig, denn ich muss die Gesetzmäßigkeiten kennen, auf die stoße ich, das sind die die mir Widerstand bieten. Entscheidend ist, wie kann ich diese Gesetzmäßigkeiten weiterentwickeln. Daran tragen wir bei. Bis in die Naturgesetze hinein. Wie breiten einen neuen Kosmos vor. Der wird neue andere Naturgesetze haben. Sogar jetzt während der Erdentwicklung beginnen sie sich zu verändern. Es gibt Dogmen, Annahmen der Naturwissenschaften, die auch unbewiesen sind, man geht praktischerweise davon aus, dass die Naturgesetze, so wie man sie festgestellt hat, immer so waren und immer so sein werden. Weil dann kann ich vorherberechnen, wie die Zukunft sein wird. Aber so wird es nicht sein. Daher ist die Zukunft komplett nie vorherberechenbar. Große Teile davon ja, das ist das Alte, das weiterrollt, ein Eisenbahnzug rollt lange. Wir haben auch in den Naturgesetzten eine riesige Trägheit, die wirkt nach, es ist schwer dem eine andere Richtung zu geben, wir können nur millimeterweise die Richtung verändern. Mehr wäre gar nicht gut. Sonst kommt es zur Entgleisung. Das ist genau die Aufgabe, daran arbeiten wir alle mit. Alles was geworden ist nehmen wir mit, alle geistigen Impulse, die da sind, das alles nehme wir mit, das ist in der kleinsten Entscheidung, die wir aus dem ICH treffen drinnen, es ist in Harmonie damit, aber es führt weiter. Es bringt ein neues Element hinein, das sich harmonisch mit dem Ganzen verbindet und damit ein höheres Ganzes schafft. Wir tun das, tagtäglich. Es geht nicht um spektakuläre Dinge. Es geht um den Alltag, bei der Begegnung mit anderen Menschen, bei der Begegnung mit der Natur, da ist das da, auch wenn es uns nicht bewusst auffällt. Sonst hätten wir kein menschliches ICH.

Wenn wir mit einem Menschen sprechen, die Art wie wir sprechen, welche Worte wir wählen, manches bewusst, das meiste ist noch unbewusst, da wirkt am meisten die ICH-Kraft drinnen. Was wir uns im Kopf denken ist das ganz kleine ICH, meistens sogar das Ego, im Intellekt kämpft Ego gegen Ego und jeder will dem anderen beweisen: ich habe Recht. Das ICH sagt, ich habe meine Perspektive, die ist aus dem Geistigen geschöpft, die will sich vereinigen mit der, die du geschöpft hast, beide haben ihre Berechtigung. Beide gemeinsam bilden ein Größeres. Die Wahrheit ist nicht entweder/oder. Die wirklichen Wahrheiten müssen wir erst jeder individuell hervorbringen. R. Steiner in seiner „Wahrheit und Wissenschaft“: „Wahrheit ist ein freies Erzeugnis des Menschengeistes, das nirgends vorhanden wäre, wenn es der Mensch nicht hervorbrächte.“ Wahrheit bedarf der individuellen Perspektive. 2 + 2 = 4. Das gilt nur in der Mathematik, wenn ich die normalen Zahlen annehme. Bei anderen Zahlensystemen stimmt das nicht. Das gilt nur unter bestimmten Bedingungen. Die Winkel eines Dreiecks bilden zusammen 180 °. Das gilt nur in der Ebene. Es ist nicht die einzig mögliche Wahrheit. R. Steiner zu den Elementarwesen (Gnome usw.), 5 Gnome und 2 Gnome (normalerweise 5 + 2 = 7), aber wenn die Gnome zusammenkommen sind es mehr als 7. Sie werden immer mehr. Es quillt über. Im Finanzsystem, wie wir es heute haben, wird Geld geschöpft aus dem Nichts. Es ist Aufgabe der Zentralbanken. Da werden diese Wundertricks vollzogen. Das Geld (Finanzsystem) ist das Geistige, das durch die Erdenwelt durchzieht. Es ist nur die Frage, welches Geistiges. Da ist heute sehr viel Ungeistiges drinnen. Da sitzen heute die Widersacher drinnen, so wie das weltweite System aufgebaut ist, ist es derWohnort für die Widersacher. Die Menschen werden eingespannt dafür. Da fuhrwerkt Sorat bzw. die Wesenheiten, die dahinterstehen, um uns zu Sorat zu machen. Da steckt eine Hierarchie dahinter. Was wir sehen ist da nur die Speerspitze. Da steckt eine alternative Welt dahinter. Die eine andere Entwicklung nimmt, eine Entwicklung nach dem alten Muster. Wesen, die aus ihrer Perspektive heraus, uns als die Bösen ansieht. Die annimmt, dass die Christuswesenheit das Böse ist, weil sie dafür verantwortlich ist, dass uns winzigen geistigen Wesen, uns Menschen die Freiheit geschenkt werden soll. Wobei wir uns da jeden Schritt erkämpfen müssen, aus eigener Kraft tätig werden müssen. Jedes Mal stehen wir davor: „Es ist unmöglich den Schritt zu gehen!“, immer wenn ich sage, „Das kann ich ja gar nicht!“ und das dann trotzdem mache, dort ist das freie ICH tätig.

Da geht es nicht um die großen spektakulären Dinge, wir tun das öfter als wir glauben. Bei den kleinen Hürden merken wir es nicht so stark. Bei den größeren Hürden ist es zunächst ein Prozess des Verzweifelns zunächst, meine Kraft reicht nicht aus, dann wage ich es, den Schritt zu tun, fühle wie die große geistige Fülle in mir entsteht und wächst, weil ich einen neuen geistigen Impuls erzeuge, der vorher noch nicht da war, der mein Bewusstsein zu sprengen droht, das ist ein schmerzlicher Prozess. Die Fülle des Geistigen muss ich erstmal aushalten lernen. Wenn ich nach dem Tod in die Seelenwelt komme, dann ist dort das Licht so stark, dass es mich blendet, da versinken wir erstmal in Ohnmacht, wir sind weggetreten, daher sind wir kurz nach dem Tod sehr dämmerhaft. Mit dem Tod entsteht ein Bewusstseinslicht. Unser irdisches Bewusstsein hängt damit zusammen, dass unser Geist und unsere Seele im tagwachen Zustand den Körper ruinieren, das ist der Preis, den wir zahlen müssen für unser Bewusstsein, dadurch können wir wach werden, in der Nacht sieht es anders aus, mit viel Hilfe wird aufgefrischt, was ruiniert wurde, aber im Wachzustand ruinieren wir tagtäglich unseren Organismus. Nur dem haben wir zu verdanken, dass wir hier bewusst werden können, ein Bewusstsein zu haben, das zur Freiheit fähig ist. Auch Engelwesenheiten haben ein Bewusstsein, haben aber nicht den physischen Leib wie wir, und ihr Bewusstsein baut nicht darauf auf, dass sie diesen Leib zerstören. Bei uns ist das so. Diesen Moment erleben wir am allerstärksten, wenn die Zerstörung am größten ist, und das ist der Fall, wenn der Tod eintritt. Es ist das totale Abwerfen des physischen Leibes. Während des Lebens sind das minimale kleine Prozesse, wir stoßen ununterbrochen etwas ab, Haut schuppt ab, Haare fallen aus, wir legen im Leben mehrfach Leichname ab, alle 7 Jahre wir unsere Physis erneuert. Alle 7 Jahre stofflich alles komplett ausgetauscht. Im 70. Lebensjahr haben wir dann den Körper 10 x ausgetauscht. 10 Leichname.

Das macht uns bewusst. Das macht uns frei. Das gibt es erst, seit es ein geistiges Wesen gibt, das tief in die physisch-materielle Welt hineingestiegen ist. Ein rein physischer Leib, ohne Stoff, wäre übersinnlich, würde aber auch nicht der Zerstörung unterliegen. Aber wir könnten dann das freie ICH-Bewusstsein nicht entwickeln. Um das ICH zu entwickeln, brauchen wir die permanente Zerstörung des materiellen Körpers. Dass dabei auch etwas von der geistig-physischen Gestalt zerstört wird, ist ein anderes Kapitel. Das hängt mit den Widersacherkräften zusammen, fängt mit den Luziferischen an, aber von Anfang an steckt auch die Wesenheit hinter Sorat drin und wirkt mit. Aber wir müssen sehen, unser Bewusstsein verdanken wir diesen Wesen. Wesen, die eigentlich einen anderen Weg einschlagen, aber eigentlich in den Menschen eine Fähigkeit zu entwickeln helfen, die gar nicht in ihrem Sinne ist. Es sind sehr große geistige Wesenheiten.

Die Spitze der Wesenheiten, die hinter Sorat steckt, ist in der Hierarchie im Bereich der Geister der Form, vergleichbar den Elohim (Schöpfergötter), also von vergleichbarer Kraft, in einzelnen Fähigkeiten sogar stärker und noch kompromissloser den alten Weg zu gehen. Bei unseren Elohim gibt es ein Problem, da ist ein Gegensatz entstanden zwischen den  6 Sonnenelohim und dem Höchsten, dem 7. Elohim, Jahwe, dem Mondenelohim. Ursprünglich waren sie zu Beginn des Schöpfungsgeschehens alle auf der Sonne, und mit den Sonnenkröften verbunden, es sind Wesenheiten, die so weit entwickelt sind, dass sie unser Sonnensystem geformt haben. Nicht den ganzen Kosmos in seiner Totalität, aber unser Sonnensystem. Also ziemlich mächtige Wesenheiten. Aber in die Elohim ist ein Zwiespalt getreten, insofern als sich der höchste Elohim, Jahwe, von der Sonne gelöst hat, und ihre Aufgabe auf dem Mond übernommen hat, dadurch hat sich der Mond von der Erde getrennt, und dadurch die Menschen auf der Erde ihr richtiges Entwicklungstempo bekommen haben, weil die Mondenkräfte, die ursprünglich in der Erde waren, die hängen sehr stark  mit den materialisierenden Widersacherkräften zusammen, da wirkt das Ahrimanische und das Asurische und auch die Wesenheit hinter Sorat, die sind es die es Materiell machen wollen, das materiell werden wollen ist Ausdruck des Beginns, wo sich eine andere Welt abspalten will, das ist das Materielle. Wo etwas wirklich Materielles ist, ist im Geistigen ein Leerraum. Das wirklich Materielle ist für unser Geistiges gar nicht vorhanden. Es ist Teil der Sorat-Welt, von Anfang an, Ahriman, Asuras und die Wesenheiten hinter Sorat bzw. was uns zu Sorat macht. Die ein Reich entwickeln wollen, in dem das Materiell werden das Allerhöchste ist. Das Geistige soll sich mit dem Materiellen verbinden und darüber hinaus soll es nichts mehr geben. Dann würde verschwinden auch das Lebendige als solches, auch das Seelische. Das Geistige wäre dann eine ungeheure Intelligenz, die das Materielle lenkt und steuert, ohne Kreativität, als Mechanismus. Das will die Wesenheit, die hinter Sorat steckt und die uns für dieses Reich gewinnen will. Das wäre das höchste Endziel der Wesenheit Sorat, dass das Geistige und Materielle im Grunde 1 : 1 wirken miteinander. Eine einheitliche Welt, in der alles perfekt funktioniert. Der Preis ist die Freiheit, keine freien schöpferischen Impulse, Leben ist damit ausgeschlossen, Seele ist ausgeschlossen.

Die Schöpfung, die uns zugedacht ist, ist eine andere, aber eine viel Unsichere, die nicht vorherberechenbar ist, die darauf zählt, dass der Mensch immer wieder in seinem Leben vor die Situation gestellt ist frei entscheiden zu müssen/dürfen, gestalten zu müssen, ohne Handbuch. Wir tun das. Lebenskunst ist die größte Kunst, sie fordert uns tagtäglich heraus schöpferisch zu sein. Computer können eine hohe Intelligenz entwickeln, aber genau das, was den Menschen auszeichnet, haben sie nicht. Eine freie Entscheidung aus dem Geistigen, der einen Impuls in sich hat, der noch nie veranlagt ist, kommt von dort nicht. Damit ist jeder Schritt riskiert. Eine freie Entscheidung kann auch eine Fehlentscheidung sein. Es ist das Privileg des Menschen scheitern zu können. Ohne dem ist keine Freiheit möglich. Dadurch laden wir unser Karma auf. Wir machen Fehler, der Schaden der passiert ist, muss wieder repariert werden. Nur wir können ihn reparieren, er ist mit uns verbunden, solange bis wir ihn aufgelöst haben. Die volle Freiheit, die uns von den karmischen Banden löst, ist dann wenn wir mit der Entwicklung fertig sind. Was danach kommt, braucht uns nicht zu beschäftigen. Der Blick bis zum Ende der 7 Verkörperungen der Erde ist fürs erste groß genug. Den Blick weiter zu spinnen macht keinen Sinn, weil es ein völliger Neubeginn ist. Schöpferisches ist nicht vorhersehbar. Gewisse Ereignisse müssen kommen, sie werde kommen, weil sie verursacht wurden. Daher die Apokalypse als prophetisches Buch. Warum ist das möglich? Weil Johannes die Aufgaben erkennt, die wir lösen müssen aus der Vergangenheit. Durch diese Prüfungen müssen wir durch.

Im Christentum geht es darum, nicht nur Leid zu ertragen, sondern das Leid aufzusuchen, das notwendig ist, um den nächsten Schritt zu gehen. Christus hat jedem ein Zupferl Leid übertragen. Jeder kann mit bauen. Jeder, der das nicht tut, schließt sich unbewusst dem Reich des Sorat an.

Die Ausgießung der Zornesschalen ist die andere Seite der göttlichen Liebe. Es geht um nichts anderes als jetztendgültig das aus unserem Wesen zu verwandeln, was noch von den Widersachern beeinflusst ist, das betrifft in unserer Erdenentwicklung vor allem die Seelenwelt, unser Seelisches, in dem jeder Mensch beginnt sein Seelisches schöpferisch zu erneuern, im Kleinen tut das bereits jeder, wir sind noch nicht so wach dafür, aber wir tun es, dunkle Sachen aufgelöst zu haben und in neuer individueller Gestalt geboren zu haben, in dem es in unserem Seelischen geboren wird, geht es in die Seelenwelt über und ist ein Geschenk an alle anderen Menschen. Die können es aufnehmen, indem sie es aufnehmen verwandeln sie es ins Nichts, schaffen es neu. Wir geben ihnen aber nicht die Widersacherkräfte mit, sondern geben etwas jungfräuliches Reines mit. Unser Seelisches wird ein jungfräulich Reines, das rein aus dem Geistigen geschaffen ist/befruchtet ist, das ist mit Jungfräulichkeit gemeint, dass unsere Seele immer mehr unsere geistige Schöpfung wird, später auf dem Neuen Jupiter wird sich das aufs Ätherische ausstrecken, und am Ende bis aufs Physische gehen. Zuletzt haben wir alles vergeistigt, das ist das Gegenbild, zu dem, was die Wesenheiten hinter Sorat beabsichtigen, wir wollen das Materielle, das notwendig ist, um den Weg durchzugehen, am Ende komplett vergeistigt wird. Aus dem heraus etwas völlig anderes entstehen wird. Das was ich erkennen kann, ist die sterbende Welt der Vergangenheit. Die Wirklichkeit ist die Zukunft. Die Menschen tun sich schwer mit dem Geistigen, weil man es nicht fassen kann. Da ist nichts davon da. Null. Es ist pures Nichts. Aus dem heraus soll der Impuls kommen, den nächsten Schritt zu schaffen, dann fällt etwas aus dem Geistigen heraus und wird Vergangenheit. Jetzt läuft es so. In den nächsten Inkarnationen der Erde werden nicht so materielle Brocken herausfallen wie heute. Die Verdichtungen ins Feste gab es vorher nicht und wird es auch auf den nächsten kosmischen Stufen unserer Erde nicht kommen. Wir stehen bei der Erdenentwicklung auf der 4. Stufe, also genau in der Mitte. Wir können drei Stufen zurücksehen, weil da der erste Impuls gekommen ist den Menschen zu schaffen. Mit der Erdentwicklung, der 4. Stufe, treten wir in die Phase ein uns selbst immer mehr umzuschaffen. Nach den drei zukünftigen kosmischen Entwicklungszyklen sind wir soweit, dass wir uns selbst geschaffen haben. Dann werden wir als Ganzes Wesen unsere eigene Schöpfung sein. Da war die Vorbereitung notwendig, der physische Leib, der Ätherleib, der Astralleib, jetzt auf der Erde, Prometheus holt das Feuer vom Himmel, der Funke, oder die Elohim habe ihn uns geschenkt, aber tun müssen wir selbe damit. Das ist unsere Sache. Dieser Impuls, den uns die Elohim mit diesem ICH gegeben haben, der bekommt jetzt noch eine besondere Veränderung, etwas Großes, in der Zeit nach dem Mysterium von Golgatha, ab dem 3.-4. Jhdt., indem die Elohim auf eine höhere Stufe aufsteigen, nichts mehr zu tun haben, mit dem was sie vorher getan haben, und die Geister der Persönlichkeit auf diese Stufe einschwenken, das bedeutet für uns, dass alles was aus unserer ICH-Kraft kommt, alles ganz individuell werden muss, ein Menschheitsfunke, den haben gemeinsam die 7 Elohim in die Welt gesetzt, etwas von ihrer Kraft weggegeben, weggeschenkt, etwas  was seiner Natur nach damals schon höher stand als das ICH jedes Einzelnen dieser Elohim, „Gott schuf Himmel und Erde“ ist zu Beginn der Schöpfungsgeschichte falsch (die Übersetzung), weil das höchste Göttliche noch nicht wirkte, nur sehr indirekt, aber dort wo die Elohim zu sprechen beginnen, „es werde Licht, und es ward Licht“, da verbindet sich der Christus-Impuls als das höchste Geistige, der Christus ist der der ins Schaffen ins Außen so richtig geht, der Weltenbaumeister, der steckt dahinter, dass die Elohim die Welt so bauen, dass darin ein freier Mensch möglich wird. Das wird erst durch den Christus möglich. Das liegt alles in dem ICH-Funken drinnen, den zuletzt die Elohim abgeben zunächst in der Seelenwelt im ersten Kapitel der Genesis, wo am sechsten Tag der Mensch erschaffen wird, als reines Seelenwesen, als letzter Punkt kommt etwas Wärmeätherisches, damit endet der 6. Schöpfungstag, da geht das erste Zipferl ins Ätherische, physische Wärme und ätherische Wärme liegen ganz knapp beieinander, da wird das Tor geöffnet, dass es etwas Physisches wird. Im 2. Kapitel geht es in die ätherisch-physische Welt. Das Luftelement kommt hinein. Jahwe-Elohim blies dem Adam den lebendigen Odem ein. Das ist erst im 2. Kapitel. Da ist etwas passiert, da hat sich was verändert. Der Impuls hängt damit zusammen, dass da eine Trennung stattfindet des führenden Elohim von den anderen 6 Elohim, da tritt eine Scheidung ein zwischen den Elohim, die zu Auseinandersetzungen führt, nicht nur Harmonie, auf diese störenden Impulse können auch die Widersacher zugreifen, die Mondenkräfte herauszuführen, was Jahwe-Elohim getan hat, heißt er muss sich stark mir den Widersacherkräften auseinander setzen, mit Kräften, denen er solange er ein Sonnen-Elohim war, nicht begegnet ist.

Gerade diese Kräfte, die die Erde, die den Mond noch in sich hielt und die anderen Planeten, losgelöst hat von der Sonne, oder wesentlich dazu beigetragen hat, wer war denn das? Das war die Wesenheit, die hinter Sorat steht, daher müssen wir auch da dankbar sein. Dieses Wesen hat gesehen, wie die Erdentwicklung abläuft und dabei mit dem Christus eine Wesenheit kommt, die ihm gar nicht schmeckt. Sie merken, das alte Schöpfungsprinzip wird über den Haufen geworfen. Die Wesenheit will das Geistige vollkommen materialisieren. Eine durchgeistigte Materie, die vollkommen materiell ist. Der Weg durchs Nichts, und aus dem Nichts neu schaffen, das geht dort nicht mehr. Das Materielle wird im Zuge der weiteren Verkörperungen der Erde zum kristallenen Meer werden, das Materielle wird sich dann nicht mehr bis zum festen Zustand verdichten, das Materielle wird so geistdurchlässig werden, das gläserne Meer, am Anfang ist es schon erwähnt und es kommt später wieder, eine physische Welt zu schaffen, nicht eine Materielle, die voll vom Geistigen durchhellt ist, aus unserer Perspektive wäre das was die Wesenheiten hinter Sorat wollen eine geistige Welt, die voll durch die Materie verdunkelt ist. Der diametral entgegengesetzte Impuls.

Wenn es um die Ausgießung der Zornesschalen geht, heißt es für uns, wenn wir den Weg in die Zukunft so gehen wollen, dass wir diese Möglichkeit der Freiheit ausschöpfen, das Risiko einer freien Schöpfung erkennen, aber uns einlassen darauf, die Hierarchien über uns warten darauf, dass wir das als erste tun, das haben noch keine geistigen Wesen getan, zumindest nicht innerhalb der kosmischen Entwicklungskette, in der wir drinnen stehen, weil was abseits dieser Entwicklung war, das können wir nicht sehen, aber was am Anfang der Entwicklung  hereinkommt, hat diese Freiheitsqualität noch nicht, aber sie ist das Ziel, auf das es zusteuert. Die entscheidende Phase beginnt logischerweise erst mit der Erdentwicklung, weil hier der Mensch sein ICH bekommt, alles vorher ist Vorbereitung, aber jetzt wo wir bewusst aus diesem ICH schaffen können, also nach dem Mysterium von Golgatha bzw. so ab dem 3. – 4. Jhdt. immer mehr, ab diesem Zeitpunkt heißt es die Schöpfung liegt in den wesentlichen Dingen in unserer Hand, mit all der Hilfe, die uns gegeben wird.

Wir können es nicht alleine schaffen. Aber wir sind die, die den Impuls geben. Oft verzweifeln wir dabei. Aber das ICH kann es. Aber es versagt das komplette Wissen aus der Vergangenheit. Alle Erfahrungen aus der Vergangenheit versagen. Ich brauche den einen Schritt, es ist der Schritt ins Nichts hinein. Der Schritt erzeugt eine Menge Angst. Die Landung ist ungewiss. Wenn ich daneben lande, tut es weh. Jeder von uns, der ein ICH hat, kann es! Niemand muss eine Aufgabe bewältigen, die seine ICH-Kraft übersteigt. Es ist ein Schritt über das Bekannte hinaus. Jeder kann ihn gehen, sonst hätte er kein ICH. Wenn er nicht immer wieder diese kleinen Schritte gehen würde, hieße das, dass er sein ICH verloren hat. Das ist zum Glück noch nicht der Fall. Es kann aber sein, dass Menschen geboren werden, und dass sich das ICH nicht richtig inkarnieren kann. Das kann vorkommen heute. Bei ICH-losen Menschen heißt das nicht, dass da kein ICH existiert irgendwo, sonst würde sich keine Verkörperung anbahnen, da würde keine Befruchtung stattfinden, die zur Geburt kommt.

Es kann aber passieren, dass sich das ICH nicht richtig verankern kann. Dann machtlos ist über das was geschieht. Dann, da es notwendig ist, dass eine ICH-Wesenheit drinnen ist in irgendeiner Form, kann es ein Nicht-Menschliches ICH sein, dass da rein kommt, kann auch ein anderes sein, die höheren Hierarchien sind es dann in der Regel nicht. Es sind dann die Widersacher-Wesenheiten, oder das ICH von Toten, die erst kürzlich hinausgegangen sind und die versuchen einen Weg zu finden, um doch weiter in der Erdenwelt verankert zu sein. Die den Weg durch die geistige Welt verweigern und dafür weiter beim letzten Erdenleben bleiben wollen. Dann kann eine Besetzung meistens eh nur durch Seelenkräfte, denn das ICH geht in den meisten Fällen trotzdem weiter, passieren. In ganz krassen Fällen kann es so sein, dass das ICH sich zwar nicht inkarniert, aber sehr stark hineinwirkt in die sogenannten ICH-losen Menschen, dessen ICH sich in Wahrheit dann noch nicht inkarniert hat. Es hat sich die Verkörperung, die angedacht war, aufgegeben und gesagt: ich such mir eine Neue. Inkarniert sich dann bald wo anders, weil am Schluss die Erkenntnis kann, es passt doch nicht ganz für meine Entwicklung. Denn wenn wir uns eine Inkarnation vorbereiten, dann hat das karmische Gründe, wir suchen uns eine Umgebung und Menschen, mit denen wir karmisch etwas zu tun haben, damit wir die Aufgabe erfüllen können, aber es gibt immer einen Spielraum. In der Regel ist es so, dass man sich mir einer bestimmten Vererbungsströmung verbindet, schon über längere Zeit, wobei heute die Inkarnationen häufiger erfolgen also in kürzeren Zeitabständen. Früher konnte man sich Tausend Jahre vorbereiten. Es war dann eine lange Ahnenreihe mit vielen Verzweigungen. Heute ist die Zeit kürzer, daher die Auswahl enger, weil es hat sich noch nicht so verzweigt.  Denn mit den Jahren verzweigt sich die Vererbungslinie immer mehr. Mit allen diesen könnte man sich irgendwo verbinden. Es wären für das Physische und für das Ätherische die richtigen Voraussetzungen vorhanden. Denn es geht darum einen passenden physischen und ätherischen Körper zu finden. Das kriegt im Wesentlichen die Impulse aus der Vererbungslinie. Bisschen auch Astralisch, weil das meiste Astralische holen wir uns aus der Astralwelt selber, aber es verbindet sich auch mit der Astralität, die bei den Eltern vorhanden ist. Und es verbindet sich mit dem Ätherischen, das bei den Eltern vorhanden ist, obwohl wir auch aus der Ätherwelt sammeln. Sehr viel wird auf der unteren Ebene vererbt, im Physischen und Ätherischen besonders und manche Temperamentsanlagen oder Seeleneigenschaften werden auch vererbt. Teils auch durch das Prinzip der Nachahmung, das bei den Kindern stark da ist. Also die Eltern nachahmen, dadurch aber auch ihr Seelisches aufnehmen, weil es ist nicht nur das Äußere, das sie nachahmen, sondern auch das Seelische, das sich dabei tut.

Es ist heute immer schwieriger, die richtige Vererbungslinie zu finden, einerseits a) weil die Inkarnationen schneller erfolgen, da liegen heute vielleicht Jahrzehnte dazwischen, in seltenen Fällen noch kürzer, ganz bewusst bei hohen Eingeweihten, die vielleicht nur wenige Jahre zwischen den Inkarnationen haben. Vor allem bei den Eingeweihten, die die Aufgabe haben, sich bis zum Ende der physischen Menschheitsentwicklung sich immer wieder zu verkörpern, weil sie nur in der Verkörperung ihre Impulse den anderen Menschen zur Verfügung stellen können und ihnen auf der gleichen Ebene begegnen müssen, andere wiederum können ihre Aufgabe besser aus der geistigen Welt heraus erfüllen, ohne sich zu verkörpern. Gewisse Fähigkeiten kann man nur anstoßen, wenn man selber physisch verkörpert ist. Zu solchen Wesen zählt Meister Jesus oder Christian Rosenkreuz. Diese Meister kommen oft wieder, da liegen nur 10-12 Jahre zwischen den Inkarnationen.

Bei einem Abstand von 10-20 Generationen gibt es sehr viele Enkel und Urenkel, das werden immer mehr, aber wenn nur 10-50 Jahre dazwischen liegen, dann sind es nur 1-2 Generationen, noch dazu sind heute die Familien weniger kinderreich, dann habe ich nur eine geringe Anzahl an Elternpaaren die überhaupt in Frage kommen. Das ist aber auch einer der Gründe für die Inkarnation, weil dort die besten physischen und ätherischen Voraussetzungen vorliegen. Das andere Kriterium sind b) die karmischen Verbindungen, das ging in alten Zeiten noch leichter miteinander zusammen, weil in der vorchristlichen Zeit, da war es schon der Regelfall, dass man sich häufig wieder im selben Volk, in derselben Großfamilie verkörpert, weil die Völker aus dem Blutszusammenhang entstanden sind, zuerst Familie, dann Großfamilie, Stamm, dann stellt sich die Frage, vermischt sich das mit anderen Stämmen, das ist im Alten Testament die große Frage, wo sich die Israeliten gerade deswegen als das auserwählte Volk gesehen haben, weil sie ihren Volksstamm rein gehalten haben, gerade dadurch z. B. die Inkarnation der beiden Jesusknaben ermöglicht haben.

Beim salomonischen Jesus, der beim Matthäus-Evangelium geschildert ist, mit der Heiligen Drei Königen, da wird der Weg über 42 Generationen bis hinauf zu Abraham verfolgt. Da kommt der Vater aus einer Richtung durch 42 Stufen durch. Das war notwendig. Wenn da bei der 25 Stufe ein Stammesfremder hineingekommen wäre, dann wäre es nicht die reine Blutslinie gewesen, die damals notwendig war, dass sich dieser Jesus aus der salomonischen Linie des Hauses David dort inkarnieren konnte, also die bestmöglichen Bedingungen dort vorgefunden hat. Beim nathanischen Jesus, also beim Jesus des Lukas-Evangeliums, mit der Krippe, ist es noch unglaublicher, weil da geht es um die ganze Menschheit, die letztlich alle Blutsverwandt sind, weil sie aus einer Wurzel gekommen sind, d. h., dass sich der nathanische Jesus, der sich da verkörpert, von Haus aus die ganze Menschheit zur Inkarnation zur Verfügung hat, aber genau da ist das Optimum, aber im Prinzip hätte er als Auswahl die ganze Menschheit gehabt. Die gehören alle zu dem Zweig, von dem er kommt.

Gehen wir zu den Zornesschalen der Apokalypse. Schauen wir uns an, was jetzt passiert. Was wir uns an Prüfungen auferlegen, wenn wir den Weg gehen wollen, die Freiheit zu entwickeln, und damit die Liebe Gottes zu entwickeln. In jeder Tat, die wir aus Freiheit begehen, ist die göttliche Liebe drinnen. Die Liebe als lebensschaffende, letztlich weltschaffende Kraft. Es ist die höchste Form. Liebe ist mehr als ein  Gefühl. Es ist eine seelische Kraft. Es ist eine lebensspendende Kraft, eine weltschaffende Kraft. Wenn wir diese Liebe entfalten aus unserer Freiheit heraus, dann heißt das, dass wir daran mitarbeiten müssen, alles das, was schädlich ist in der Erde, was durch die Widersacher hereingebracht wurde, besser gesagt was durch uns hereingebracht wurde, weil wir uns verführen ließen durch die Widersacher, denn die Widersacher haben es nicht böse gemacht, die brauchten uns, dass wir mittun, denn hätten wir von Anfang an nicht mitgespielt, wäre die materielle Welt in der Form gar nicht entstanden, dann wäre es nicht zum kristallinen festen Erdelement gekommen.

Das kristalline feste Erdelement: wenn das erste ICH sich inkarniert,  eh noch sehr vage, weil es noch als Gruppen-ICH wirkt, da ist dieser Funke, der gemeinsam von den Elohim geschaffen wurde, und damals schon mit der Christus-Kraft in Verbindung steht, der Christus weilt aber noch in der Sonnenwelt zu der Zeit, d. h. sie ist noch nicht drinnen im Funken der heruntersteigt, aber aus dem entsteht jetzt eine Menschengruppe mit einem gemeinsamen Gruppen-ICH. Es ist ein menschliches ICH, aber noch nicht so individualisiert, dass in jedem einzelnen Körper eines lebt, sondern es lebt in der Gruppe gemeinsam, erst später trennt sich das. Je mehr es sich trennt, so passiert es, dass in der einen Familie/Gruppe ein kleines Gruppen-Ich erwacht, und in der anderen Familie/Gruppe ein kleines Gruppen-Ich erwacht, dann ist es nicht mehr das große Stammesbewusstsein allein, sondern es kommen die Einzel-ICHe immer mehr zum Vorschein.   Es ist ein riesig langer Prozess, der da abläuft, aber zielt darauf hin, dass wir das freie ICH entwickeln und Weltschöpfer werden.

Was müssen wir ausscheiden? An den Sachen, die in unserem Wesen dadurch passiert sind, dass wir uns auf die Widersacher eingelassen haben, was aber notwendig war, wie wir wissen. „Danach sah ich, wie im Himmel der Tempel geöffnet wurde, das Tabernakel der göttlichen Selbstbezeugung.“ Eine spezielle Formulierung von Emil Bock. Der Tempel, von dem am Anfang der Apokalypse die Rede war, mit dem Thron Gottes, dieses Bild zieht sich durch. Daher darf man die Apokalypse nicht rein chronologisch lesen. Alle diese Dinge sind auch immer gegenwärtig. In jedem Moment in dem wir drinnen stehen betrifft uns alles und uns ganz besonders. Dieser Übergang, nachdem die 7. Posaune verklungen ist, mit den Ereignissen, die dann kommen, das geht dann über in die Szene, wo die 7 Engel mit den 7 Zornesschalen oder Schalen der göttlichen Liebe kommen. Das hat für uns heute deswegen so eine große Bedeutung, weil wo stehen wir in der Apokalypse? Im Großen stehen wir dort, wo die Erde aus dem physisch-ätherischen Zustand in den rein seelischen Zustand übergeht. Alles was Physisch ist muss da verschwinden. Wenn wir heute aus der Bewusstseinsseele, also mit voll wachem Bewusstsein an unserem Seelischen arbeiten, dann arbeiten wir an unserer kleinen Seelenwelt, ansonsten ist es die große Seelenwelt/Astralwelt der Erde. Das ist das große Bild, an dem wird die ganze Menschheit mitarbeiten, aber dass es sich im großen Maßstab vollzieht, das liegt noch in der ferneren Zukunft, aber wir müssen es jetzt mit unserem Mikrokosmos machen. Wir haben jetzt genau die gleiche Aufgabe im Kleinen, die in der Apokalypse im Großen geschildert wird. Daher betreffen uns diese Dinge bis zum Schluss der Apokalypse jetzt unmittelbar sehr stark.

Es geht aber nicht um äußere Naturkatastrophen. Es geht um Aufgaben, die wir haben, das was negativ und verdorben ist durch die Widersacher, zu erlösen. Und uns dadurch davon zu lösen. Erlösen heißt wir werden frei davon, aber auch die Widersacher werden schrittweise dadurch erlöst. Weil was sie fesselt und hindern könnte daran, den Anschluss an die regelrechte Entwicklung später wieder einmal zu finden, das ist noch für alle möglich, für die luziferischen relativ leicht möglich, wenn der Mensch ihnen hilft dabei, bei den ahrimanischen Wesenheiten ist es deutlich schwieriger, aber auch noch wahrscheinlich, dass viele wieder auf den richtigen Weg einmünden, und ihre tiefe Angst vor der Freiheit verlieren, der Ahriman ist der, der uns Angst macht, aber eigentlich ist es die Angst, die er vor uns hat, die Angst vor der Freiheit des Menschen. Das ist die Angst, die sich widerspiegelt. Es kann den Menschen mit seiner Freiheit nicht einschätzen. Was ist da drinnen. Da kann er die Engelhierarchien noch leichter einschätzen, denn die haben diese Freiheit nicht. So gut kann es Ahriman gar nicht planen, der Mensch kann ihm immer in die Suppe spucken. Der Mensch kann ein ausgeklügeltes System, an der richtigen Stelle zum Einsturz bringen. Dass das in größerem Stil noch nicht gelingt, liegt nicht am Ahriman, sondern an uns, weil wir uns unserer Kraft noch zu wenig bewusst sind. Wir könnten das ahrimanische Reich viel schneller in Umwandlung bringen, wen wir den richtigen Punkt finden würden. Das Reich ist sehr verwundbar. Vieles würde vieles ins Nichts stürzen und könnte sich erneuern, und dann die ahrimanischen Kräfte von ihrer Bürde erlösen. Von ihrer in Wahrheit schweren Aufgabe erlösen. Aber das durchschauen die ahrimanischen Mächte nicht. Da sind sie blind dafür. Weil sie die Freiheit nicht einschätzen können. Da ist ein winziger Pimpf, ein kleiner Wicht, in dem das, was von der höchsten Quelle ist, von der wir nach unten verbannt worden sind eben wegen diesem kleinen Wicht, aber der hat das. So klein zwar, aber er hat es. Ahriman hat bitterste Angst davor. Er tut alles dafür, dass der Mensch nicht bemerkt, was er da hat. Es ist eine Panikreaktion vom Ahriman. Die materielle Welt verdunkeln, damit er den Lichtfunken, den er da hat, ja nicht bemerkt. Denn dann wäre der Mensch für ihn total  unberechenbar. Die ahrimanischen Wesenheiten sind zu ihrer Aufgabe eingeteilt worden. Abkommandiert, sagt R. Steiner. Die haben ein Riesenprogramm abzuarbeiten und sind noch dazu von der Schöpfungsquelle abgeschnitten. Sie haben einen Vorrat mitbekommen, aber wenn da nicht das passende dabei ist, dann haben sie Pech gehabt, weil von oben strömt ihnen nichts mehr zu.  Beim Menschen haben sie die Befürchtung, da ist ein Funke, da kommt etwas Neues heraus. Wir als Ahriman können das nicht. Daher die Angst vor einem freien Menschen. Diese Angst spiegelt sich in unserer Angst. Weil er verdunkelt uns alles und das spüren wir. Die Angst entsteht bei uns dadurch, weil uns dieses Licht verdunkelt wird. Verdunkeln tut es Ahriman deshalb, weil er vor uns Angst hat. Ein merkwürdiges Gespann Ahriman und Mensch. Da hat der Eine vom Anderen Angst. Wir haben Angst, weil die Verdunklung stattfindet und Ahriman hat Angst, weil wir das Licht haben, das er nicht hat.

15. Kapitel: „Und aus dem Tempel traten die 7 Engel hervor mit den 7 Prüfungen. Mit reiner leuchtender Leinwand waren sie bekleidet, und um ihre Hüften trugen sie goldene Gürtel. Und eines von den vier Lebewesen gab des 7 Engeln 7 goldene Schalen, voll von Willensregungen des Gotteswesens, welches das Leben der Welt durch alle Äonen trägt.“ Die 4 Lebewesen sind die Cherubim-Wesenheiten, Stier, Löwe, Adler und das Menschenantlitz, der Wassermann, der geistige Mensch. „Und der Tempel füllte sich mit dem Rauch, der von dem Geisteslicht und der Seelenstärke des Gotteswesens ausging.“ Rauch = hebräisch: ruach, Ruch, Geruch. Bei den Kabbalisten heißt „ruach“ die Verstandes- und Gemütsseele, mehr noch die Verstandesseele. Das Verständige. Über das verfügt Ahriman im höchsten Ausmaß. Es sind Kräfte, die jetzt kommen, die eine gewisse Verwandtschaft haben, mit dem, was unten ist, aber aus dem Tempel kommen. Weihrauch ist etwas anderes als der Rauch, der von einem Scheiterhaufen aufsteigt. Rauch und Rauch ist nicht immer gleich. Es muss etwas von der Kraft da sein, die Verwandtschaft hat, mit den Kräften über die Ahriman verfügt. Die Kräfte kennen, in die Haut des Drachen schlüpfen. Die Probleme, die wir lösen müssen, liegen auch in der Begegnung mit den ahrimanischen und asurischen Kräften, letztlich auch mit den Sorat-Kräften. Es kommt zur Entscheidung. Die letzte Entscheidungsschlacht. Das Ringen darum, wieviel von den Widersacherkräften kann ich erlösen. Wie vielen Menschen kann ich helfen, die diesen Widersachern ganz verfallen sind und kann sie ihnen dennoch noch entreißen. Also helfen sich selbst zu befreien. Indem wir Bedingungen schaffen unter denen sie das zusammen bringen können. Da heißt es dann nicht nur die Prüfungen auf uns zu nehmen, die wir für uns brauchen, sondern einen Überschuss, den anderen helfen, Widerstände zur Seite räumen. Fange du mit etwas Kleinem an, ich halte dir die anderen Sachen weg, die kommen später wieder auf dich zu. Auflösen können das, was wir durch ihre Wirkungen selber angestellt haben, nur wir selber, jeder einzelne individuell. Aber ich kann sagen: ich ringe mit den Widersachern um Sachen, die ich für mein Leben nicht ringen müsste und unterstütze damit andere. Es ist ein Kampf gegen Windmühlen, aber das wird immer bedeutsamer werden. Ich wähle mir dann Prüfungen, für die ich gar nicht zuständig wäre. Genau das ist der christliche Impuls, dass wir das freiwillig auf uns nehmen, weil wir wissen: ich kann es. Da geht es aber auch um die richtige Einschätzung der Kräfte, ich stürze mich nicht in etwas hinein, was zehn Schritte erfordert, die ich aber noch nicht gemacht habe. Sondern ich stürze mich auf eine Aufgabe, die einen Schritt erfordert. Den mache ich. Wir können es. Dann können wir uns etwas aushalten, was wir uns selber auferlegen, nämlich die Ausgießung der 7 Schalen. „Und keiner konnte in den Tempel eintreten, bis die 7 Prüfungen durch die 7 Engel vollzogen waren.“ Kein Zutritt. Kein Weg, um mit dem freien ICH weiterzukommen. ICH-Entwicklung oder der Weg ins Reich der Widersacher. Das ist die Entscheidung.

Jetzt geht es los mit der Ausgießung der 7 Schalen. Was kommt auf uns zu? 16. Kapitel der Apokalypse: „Und ich hörte eine gewaltige Stimme. Die sprach aus den Tempeln zu den 7 Engeln: Macht Euch auf und gießet die 7 Schalen des göttlichen Willens auf die Erde aus!“ Der göttliche Wille vollzieht sich durch den menschlichen Willen. Alles passiert nur, wenn wir es wollen. Es gibt immer die Möglichkeit ins Paradies der Widersacher hinüberzugehen. Kein Zwang.

„Der erste ging hin und goß seine Schale auf die Erde aus. Da wuchs den Menschen, die die Prägung des Tieres an sich trugen und die das Bild des Tieres anbeteten, ein böses, unheilverbreitendes Geschwür.“ Es geht um die, die die Prägung des Tieres haben. Die Prägung des Tieres zu haben, ist wesentlich mehr als dem Luzifer, dem Ahriman oder den Asuras verfallen zu sein. Es heißt bis ins Physische hinein, wobei das hier schon längst ein geistig Physisches ist, bei vielen also nicht mehr so ein materielles Physisches, aber es hat materielle Anhängsel. Wenn man es im Großen nimmt, ist es eine Zeit, in der die Welt schon längst im ätherischen Zustand ist, nur mehr wenig Physisches hat, und auf dem Sprung ins Astralische ist, in die Seelenwelt. Wenn wir es auf unsere Zeit beziehen, müssen wir uns auseinandersetzten mit dem was im Physischen verfallen ist den Widersacherkräften, nämlich dadurch, dass wir uns mit der Prägung des Tieres uns versehen haben, also der ärgsten Kraft. Der Luzifer ist spezialisiert darauf, den Astralleib des Menschen nach seinen Gutdünken zu verändern, der Ahriman hat zu tun mit dem ätherischen Leib, bei den Asuras geht es in Richtung physischen Leib einerseits und weil der kristallisierte physische Leib zusammenhängt, d. h. die mineralischen Einlagerungen im Knochensystem, andererseits das ICH, das bedingt einander, denn die kristallbildenden Kräfte sind dieselben, wie die ICH-Kräfte sind, die reinen Kristalle werden offen für das Geistige, das ist gemeint mit dem gläsernen Meer, das ist die feste reine Mineralwelt, die ganz offen ist für das lichte Geistige, die Welt, die die Widersacher bauen, ist ganz verschlossen für das Geistige, es sperrt das Geistige aus, ein Hohlraum für das Geistige, absolut tot, keine Lebenskraft, keine Seelenkraft, keine Geisteskraft. Rundherum ist eine, auch von den Widersacherkräften. Im innersten Kern ist es das absolute Nichts. Allerdings die negative Seite davon. Das unschöpferische Nichts.

Das ist ein wichtiger Punkt. Wir haben die hohe Schöpfungsquelle, die die Quelle von allem ist. Aus dem kommt die ganze Schöpfung aus dem Nichts heraus. Und sie versinkt wieder ins Nichts, muss einmal aufgelöst werden. Heißt das, dass alles zu den Widersachern hinunter muss, letztlich zu den Wesen die hinter Sorat stehen? Jein. Es muss dorthin, aber es muss so sein, dass es durchgeht, und wieder aus der Quelle herauskommt in erneuerter Form. Die Sorat-Wesen sind die, die diese Auflösungskraft haben, aber nicht mehr zulassen, dass auf der anderen Seite wieder etwas herauskommt. Dort erstirbt das Schöpferische. Das ist die Verneinungsseite. Die Materie im eigentlichen Sinn ist genau dieses Nichts, sie ist Nichts, ein Nichts, das sich bemerkbar macht, weil aus ihm kein Licht mehr kommen kann. Das Bild vom Loch in der Wand, unser ICH ist dahinter, wir bemerken jetzt nur, da ist ein schwarzes Loch, da ist ein schwarzer Punkt, wenn ich mich geistig entwickle, werde ich soweit sehend, dass ich durchschauen kann durch das Loch, dann sehe ich, da drüben ist strahlendes Licht. Ich muss dafür meinen geistigen Blick verfeinern, in die Dunkelheit eintauchen, und sehen, es ist die Quelle des Lichtes in Wahrheit. Die Widersacherwesen, also die Wesen hinter Sorat, die vermauern dieses Loch. Das Loch wird zur Sackgasse. Die eigentliche Substanz mit denen diese Wesenheiten hinter Sorat arbeiten, ist die Verneinung des Geistigen. Und dabei stehen zu bleiben. Das wirklich Geistige ist auch eine Verneinung, um dann aber eine neue Bejahung zu werden. Verneinung – Bejahung. Diese Wesenheiten möchten aber die perfekte Verneinung haben.  Eine Welt, die in der Verneinung erstarrt, aber in der höchsten Perfektion. Die in endlosen Wiederholungen läuft. Wiederholung des ewig gleichen. Von dem hat Nietzsche einmal gesprochen. Seine Albtraumvision. So soll auch das Menschenwesen werden, bis in seinen physischen Leib hinein. Der perfekte Maschinenmensch. Das Programm der Transhumanisten oder Posthumanisten. Ein Zusammenschmelzen mit der Maschine. Wo der Mensch, wie wir ihn heute kennen aufhört. Letztlich eine unsterbliche Maschinerie wird, die sich selbst repariert. Das sind Visionen, die sind inspiriert durch die soratischen Wesenheiten, die dahinter stecken. Die wirken bis in den physischen Körper hinein. Und haben einen Einfluss auf das ICH andererseits.

Aber es wird den Widersachern vermiest. Es brechen unheilverbreitende Geschwüre auf an diesen Menschen. D. h. es wird nicht funktionieren. Wenn wir den geistigen Impuls verwirklichen wollen aus der Freiheit heraus, dann wird es nicht zustande kommen, dass wir uns in alle Ewigkeit an einen physisch-stofflichen Körper oder eine physisch-stoffliche Erde binden. Das wird es nicht spielen. Das wollen wir doch stark hoffen. Aber diese Wesenheiten streben das an. Man muss sehen, dass das dann nicht an der Vergeistigung teilnimmt, die am Ende der Erdentwicklung stattfindet, dann kommt wieder eine neue Schöpfung, bis es am Schluss am Ende der 7 Stufen zu einer völligen Vergeistigung führt, und dann beginnt ganz etwas Neues. Jetzt geht es nach jeder kosmischen Verkörperung unserer Erde auch wieder durchs reine höchste Geistige durch, durch dieses schöpferische Nichts wenn man so will, dann kommt es wieder heraus aber mit all dem was in den früheren Entwicklungen mitgekommen ist, man kann sagen als karmische Folge, aber wenn die 7. Stufe vorbei ist, fängt etwas völlig Neues an.

Das ist eine Steigerung der Schöpfung aus dem Nichts, weil da ist nichts mehr von dem vorhanden, was vorher vorhanden war. Alle Aufgaben erledigt. Es fängt bei Null an. Aber mit der hohen geistigen Kraft, die die ganze geistige Welt mit dem Menschen sich errungen hat. Die ganze geistige Welt hat am Ende den Gewinn, dass dann mit dem Menschen ein Wesen entstanden ist, das jetzt eine Weltschöpfung auf ganz andere Art hervorbringen kann, als es bisher möglich war. Dann entsteht der unglaubliche Kosmos, der aus der Freiheit der Menschen entsteht. Die Menschen haben dann dieselbe Schöpfungskraft, wie sie die Elohim bei der Erdenschöpfung hatten, und wie sie die Wesenheiten hinter Sorat haben. Diese Wesenheit, deren Wirkungen wir wahrnehmen können, die steht auch auf der Stufe der Elohim. Aber mit einem anderen Schöpfungsziel. Eine endgültige materielle Welt zu machen, in der der Geist materialisiert ist in einer absolut perfekten Form. Was soll man dann noch weiter entwickeln. Die freie Welt sagt, jetzt habe ich es zur Perfektion gebracht, dann ist es Zeit das aufzulösen und von vorne zu beginnen. Auf der nächsten Stufe etwas noch Höheres zu schaffen. Das ist der große Unterschied. Daher bricht etwas auf, bis ins Physische hinein. Wobei es hier etwas Physisch-Ätherisches ist bei den Menschen, das aufgelöst werden soll, weil es ins Seelische übergehen soll.

Für uns heute heißt das: wir müssen, wenn wir diesen Weg der Freiheit gehen wollen, lernen ein Seelisches so aus dem Nichts zu gestalten, dass es die Abhängigkeit vom Physischen vollkomme verloren hat, rein im Seelischen tätig sein kann, also sich vorbereiten auf einen Zustand, bei dem die Welt nur mehr Seelisch sein wird. Wir brauchen heute, damit wir uns unseres Seelischen bewusst werden, dafür brauchen wir den physisch-stofflichen materiellen Leib. Ein physischer Leib alleine ist ein Leichnam im Grunde, aber nur ein astralischer Leib, auch wenn das ICH drinnen ist, ist sich auch nicht bewusst, das merken wir jede Nacht, wenn wir tief und fest schlafen, und nicht in der Einweihung schon so fortgeschritten sind, dass wir ein kontinuierliches Bewusstsein ohne im physische Leib zu sein, haben können, dann ist es finster.

Jetzt ist es angesagt, dass wir dieses Bewusstsein haben, auch wenn wir uns vom Körperlichen lösen, aber dabei wach bleiben, das Bewusstsein nicht verlieren, wach bleiben für unser eigenes Seelisches, auch für das Seelische des anderen, für das Seelische des anderen aufzuwachen, was in seinem Astralleib vorgeht, in seinen seelischen Wesensgliedern vorgeht, das kann ich nur sehen, wenn ich mich von meinem Körperlichen löse mit meinem Bewusstsein, da muss ich eintauchen in das Seelische des anderen, das ist mehr als jemandes Mine lösen, Blicke deuten, damit fängt es an, aber ich muss dorthin kommen, dass ich durchschaue auf das wirklich Seelische, was den anderen bewegt. Im Kleinen ist da heute bei jeder Begegnung möglich. Wir tun das bis zu einem gewissen Grad. Es geht nicht darum hellsichtig eine Aura zu schauen. Aura sehen hieße nichts anderes, als das Seelische des anderen erleben in seiner Differenziertheit, das Seelisch-Astralische, also auch die Bereiche, die ihm unbewusst sind, wenigstens ein Zipferl davon miterleben. Das ist die erste Voraussetzung sich mit den anderen in Brüderlichkeit zu verbinden. Die nicht mehr auf dem Blut beruht, sondern auf der geistigen Fähigkeit beruht. Das können wir tagtäglich brauchen.

Das Seelische des anderen bewusst wahrzunehmen ist ein Akt der Freiheit. Das passiert nicht von selber. Wir können das jederzeit stoppen. Ist vielleicht auch manchmal notwendig. Nein, darauf lasse ich mich jetzt nicht ein. Kann gute Gründe haben. Wenn es nicht gut wäre. Nicht der richtige Zeitpunkt.  Sich verbinden wollen und auch wieder trennen wollen. Man muss auch immer einschätzen, was kann ich verkraften, was kann ich verarbeiten. Es geht immer um den nächsten Schritt. Wenn wir uns nicht schaden wollen, dürfen wir uns nicht eine Aufgabe aufhalsen, die drei oder fünf Schritte bedeutet. Da muss ich schon sehr kräftig sein dafür. Reicht meine Kraft dafür aus? Aber für den einen nächsten Schritt reicht sie immer, denn sonst ist das ICH nicht da.

Dazu müssen wir uns lösen vom körperlichen Werkzeug in gewisser Weise. Das ist nichts Spektakuläres. Sich mit dem Seelischen des anderen zu verbinden, ist ein solches lösen. Bei denen die die Prägung des Tiers an sich haben, bei denen läuft es anders, da kommen die Geschwüre, da wird ihnen dann mit Gewalt dieses Physische aufgelöst. Raus muss alles das, was ich nicht in die richtige Richtung mitnehmen kann. Das sind die Geschwüre. Jetzt für unsere Zeit heißt das: ins Seelische der anderen Menschen, der Tiere einzutauchen, der Pflanzenwelt einzutauchen, alles das was in diesem Widersacherreich nicht vorhanden wäre. Da ist das Ätherische und das Seelische ausgeschieden. Es ist eine ungeheure Intelligenz, die sich rein materiell verwirklicht. Das wäre das Alternativreich. Wenn man sich ansieht was auf der Welt passiert heute. Die Dinge passieren ja nicht nur weil Menschen reich werden wollen, oder weil sie Macht ausüben wollen, die meisten Menschen glauben an eine perfekte materielle Welt. Weil sie nichts anderes kennen. Alles was sich dem entgegenstellt, das muss ich loswerden. Der schlimmste Faktor ist die Freiheit. Da könnte immer einer kommen uns hineinspucken in die Pläne. Bei vielen die so denken ist es ein Ziel, die materielle Unsterblichkeit zu erreichen. Das ist es was das Widersacherreich bietet. Wollen wir den kleinen nächsten Schritt wagen, oder sehen wir uns in dieser anderen Welt?

Wir können aber daran arbeiten, dass es nicht zur Geschwürbildung kommt. Wenn wir jetzt beginnen daran zu arbeiten, dann ist das in der Größe nicht notwendig. Die anderen Prüfungen erlassen wir uns heute. Die nächsten folgen.

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