67. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)

Von Dr. Wolfgang Peter

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Datum des Vortrags:

Zusammenfassung

Von Mithörer B. G.

3 x die 7 = Zahl der Vollendung, des Lammes, des Christus. 17. Wochenspruch: „Es spricht das Weltenwort, das ich durch Sinnestore in Seelengründe durfte führen, erfülle deine Geistestiefen mit meinen Weltenweiten, zu finden einstens mich in Dir.“ Das Weltenwort ist der Christus. Das Weltenwort, das die ganze Welt schöpferisch gestaltet hat. Christus ist der eigentliche Weltenbaumeister, den die alten Inder Vishva Karman nannten, der Alltätige, alles was unser Kosmos ist, da steckt der Christus dahinter, das schaffende Weltenwort. Wir Menschen haben das Privileg, dass dieses Weltenwort in unser ICH Einzug halten kann – es geht nur darum sich dessen auch bewusst zu werden – und damit auch die Kraft und die Weisheit, die diese Welt gestaltet hat. Aber wir sind wie ein kleines Kind, das erst sprechen lernen muss, aus diesem Weltenwort heraus, wir sind am Stammeln. Aber das Potenzial ist in uns. 

Szene Faust: erster Teil: bevor der Mephisto auftaucht, er ist am Verzweifeln, wie immer, weil die Welt ist seiner Erkenntnis nicht zugänglich, er will das alles fassen und es gelingt ihm nicht, dann beschließt er die Heilige Schrift, das Neue Testament zu übersetzen in sein geliebtes Deutsch, er scheitert aber schon am Anfang. „Geschrieben steht, im Anfang war das Wort. Hier stock´ ich schon, wer hilft mir weiter fort? Ich kann das Wort so hoch unmöglich schätzen. Ich muss es anders übersetzen. Wenn ich vom Geiste recht erleuchtet bin, er grübelte, geschrieben steht, im Anfang war – der Sinn. Bedenke wohl die erste Zeile, dass deine Feder sich nicht übereile, ist es der Sinn, der alles wirkt und schafft? Es sollte stehen im Anfang war die Kraft. Doch auch indem ich dieses niederschreibe, schon warnt mich was, dass ich dabei nicht bleibe, ach, mir hilft der Geist, auf einmal seh´ ich Rat und schreib´ getrost, am Anfang war die Tat.“ Dann heult der Pudel, der hinter dem Ofen liegt, der sich dann als Mephisto herausstellt. Da hat er sich immer weiter vom Verständnis des Weltenwortes entfernt. Er sieht es nur mehr im Äußerlichen. 

Die Tat ist das Ergebnis, aber der Anfang ist das Weltenwort. Aber dem Faust genügt das nicht. Und so irrt er die ganzen 2 Teile des Faust herum, begeht Fehler, wie wir Menschen halt, wir alle, es ist das Privileg des Menschen scheitern zu können und Fehler zu machen und das Böse zu tun. Als Voraussetzung zur Freiheit auch das Gute tun zu können. Wer niemals das Böse getan hat, ist des Guten nicht fähig aus Freiheit heraus. Diese Schritte muss man in der Realität durchleben, aber keine Sorge, das haben wir in der Vergangenheit bereits oft genug gemacht. Wir alle! Selbst die großen Eingeweihten. Je gröber der Fehler, desto größer ist manchmal dann der Ausgleich durch etwas Gutes, das man tut. Saulus zum Paulus. Er verfolgt die Christen und stellt sich dadurch gegen die Erneuerung, die notwendig ist, weil er die Zeichen der Zeit nicht erkannt hat. Viele Fehler die gemacht werden, so wie heute auch, entstehen aus dem, weil die Menschen ehrlich überzeugt sind von den alten Kräften, weil die haben uns getragen eine lange Zeit, und die Menschen aus dem heraus aktiv werden, aus den alten Kräften her handeln, und dabei für sich selber meinen das Gute zu tun, das Richtige zu tun. Aber wenn es gegen den Strom der Entwicklung ist, etwas zurückhalten will, was eigentlich schon überwunden werden soll, dann kann es sehr leicht ins Böse kommen. R. Steiner: „Das Böse ist ein zeitversetztes Gutes.“   Was zu einer bestimmten Zeit, zu einer bestimmten Epoche das Gute und Richtige war, ist zu einem späteren Zeitpunkt ganz verkehrt und umgekehrt. Man muss dazurechnen, dass die Menschen, die auf Erden leben, nur scheinbar in der Gleichzeitigkeit leben, von der inneren Geisteshaltung her liegen manchmal Jahrtausende dazwischen, ein Handy kann jeder bedienen, aber ob jemand bereits berührt wurde, von dem, dass das Weltenwort in ihm wirksam ist, wirksam werden kann, ob jemand davon schon etwas mitbekommen hat, ist eine andere Frage. Deswegen kann er im alten Sinne ein guter Mensch sein,  trotzdem kann es ein Problem sein, wenn er auf alten Prinzipien aufbauend Dinge tut, die einen notwendigen Widerstand bilden. In dem Moment, wo wir etwas zurückhalten, oder etwas zur Unzeit vorziehen in die Gegenwart, das ist genauso schlecht, wenn etwas erst in 1000 Jahren sein soll, weil dann die Menschheit die geistige Reife erst hat, dann kann das sehr Böse werden. Gerade Ahriman ist es, der uns Dinge, die in der Zukunft erst zuträglich wären, jetzt schon herein zieht. Aber damit stachelt er auch unsere Geisteskräfte an, um dem so schnell wie möglich Paroli bieten zu können. Das erklärt, warum wir uns vielem gegenüber relativ hilflos fühlen, was Ahriman in unsere Welt steckt, weil er manche Impulse zur Unzeit hereinbringt, für die wir noch nicht reif sind. 

Bei der Technik haben wir das Problem, sie ist etwas Notwendiges, die Welt des Toten umzuarbeiten, dass etwas anderes Totes daraus wird, das ist eine große Aufgabe der Menschheit, das ist das, was wir als Menschen Neues zur Schöpfung beitragen. Technik gab es noch nie, auch auf den früheren kosmischen Entwicklungsstufen der Erde gab es so etwas wie Technik nicht, der Werkzeuggebrauch beginnt irgendwann bei Übergang zum Homo sapiens. Ganz leise ist er auch bei den Tieren vorhanden, die Gegenstände als Werkzeug benutzen (Affen). Der Mensch kann Gegenstände nicht nur verwenden, er kann sie verändern, weiterentwickeln, das zieht sich durch die Menschheitsgeschichte durch, hat aber in unserer Kulturepoche einen gewaltigen Aufschwung genommen. Z. B. die Dampfkraft Ende des 18. Jhdts., die Kraft des Menschen hat sich dadurch vervielfältigt, Kohle geht über in Antriebskraft, anfangs mit geringen Wirkungsgraden. James Watt bringt sie auf 3 %, es ist ein großes Thema energieeffiziente Maschinen zu bauen, jedes Jahr bringt heute neue Entwicklungen, das setzt uns in einen gewissen Stress, neue Maschinen kommen, alte gehen weg, in immer kürzerem Takt, wir machen es so, wie es die Natur macht, wenn sie im Lebendigen schöpferisch gestaltet, sie wirft nacheinander Lebewesen hinaus, Pflanzen, Tiere entstehen in Hülle und Fülle, vieles davon geht wieder unter. Im Zuge der Menschheitsgeschichte sind 95 % der Arten wieder ausgestorben, es kam wieder etwas Neues, die Natur ist verschwenderisch, hat Lust Neues zu schaffen, in einer unglaublichen Fülle. Wir Menschen müssen das auch im Bereich der Technik machen, das ist eine ganz zentrale Aufgabe, das können nur wir, keine Engel, keine Erzengel, nicht einmal die höchsten Wesenheiten können diese Technik machen, das Reich der Toten ist ihnen sowieso verschlossen, mit der einzigen Ausnahme des Christus, der durch den Tod hindurch gegangen ist, sich mit der Erde verbunden hat, mit den Menschen verbunden hat, der kann mitwirken, aber er ist der einzige von den Hierarchien, die über uns stehen. Auch Christus tut es nicht durch sich selbst, sondern das müssen wir machen, aber er kann uns helfen, diese Technik so zu entwickeln, dass sie sich harmonisch einfügt in den Gang der Weltentwicklung. Der Ahriman sorgt dafür, dass ein Widerstand entsteht, durchaus auch ein notwendiger Widerstand. Das meiste, was wir heute an Technik haben, ist dazu da, es als Widerstand zu betrachten, an dem wir reifen müssen, wenn wir unser freies ICH entwickeln wollen. Darum stehen wir vor den ganzen Herausforderungen. Ein Prozess durch den wir als Menschheit durch müssen. Es liegt an uns, wie schnell wir zu einer lebensgerechten Technologie finden. R. Steiner: „Eine moralische Technik der Zukunft“. Moralisch heißt: nur ein Mensch, der eine geistige Entwicklung durchmacht, ist fähig, diese Maschine überhaupt in Gang zu bringen. Um das geht es. Maschinen, die nur in Tätigkeit kommen, wenn sie von einem Menschen bedient werden, der eine entsprechende geistige Kraft entwickelt hat. Wenn er diese entwickelt hat, dann ist sie eine moralische Kraft. Es wird aber auch das Gegenbild geben, Menschen, die sich mit den Widersacherkräften verbinden, die eine schwarzmagische Technik entwickeln, die den Menschen den Weg ins Reich des Sorat eröffnet. Die aber trotzdem glauben, den richtigen Weg zu gehen und davon überzeugt sind. Dabei sind die Menschen, die wissen, dass sie Böses tun, noch am harmlosesten. Das sind wenige. Der wirkliche Schwarzmagier tut das aus Überzeugung! Die haben wir im Wesentlichen aber noch gar nicht, das wird die Zukunft sein. 

Das Ziel muss sein, dass die Technik empfänglich wird für den Einfluss des Geistigen. Alles ist unter dem Einfluss des Geistigen, nur das Tote fällt heraus. Das ist im Grunde ein Hohlraum im Geistigen. Aus geistiger Sicht ist das Tote, der feste tote Stoff eigentlich nicht vorhanden. Die Mineralien sind in gewisser Weise ein Leerraum im Geistigen. Es geht darum, ob dieser Leerraum erfüllt wird von dem Geistigen, das der Mensch beisteuern kann. Dann löst sich das auf in ein neues Geistiges, das durch den Menschen hineingebracht wird. In der Apokalypse ist das Bild für die Mineralwelt, die Kristallwelt, die letztendlich tot ist, das gläserne Meer. Die Mineralwelt insgesamt. Die wartet darauf, vom Menschen-ICH durchgeistigt zu werden. Das kann nur der Mensch. Darum müssen wir uns mit dem auseinandersetzen, wenn wir den Weg zur Freiheit gehen wollen. Die ganze mineralische Erde muss umgestaltet werden. Die ganze Erde erfassen und durchdringen mit unseren Geisteskräften. 

Heute durchdringen wir sehr viel mit unseren elektromagnetischen Kräften, die unsere Maschinen erzeugen. Die Herausforderung brauchen wir, dass wir ununterbrochen im elektromagnetischen Netz drinnen stehen, durch die Strommasten, das gab es nicht bevor der Mensch es erfunden hat. Auch die Erde hat ein Magnetfeld, magnetische Kräfte hängen mit den Widersachern zusammen, gerade der Erdmagnetismus, das sind primär ahrimanische Kräfte, die aber sehr nützlich für uns sind, denn hätte die Erde kein Magnetfeld, dann würde die Sonne mit solcher Kraft auf uns wirken, dass wir es als Lebewesen gar nicht aushalten. Dann gäbe es uns nicht. Vielleicht gäbe es Einzeller. Ahriman macht nicht nur schlechte Dinge. Er sorgt dafür, dass die Entwicklung immer weiter gehen kann, er will sie zwar in eine andere Richtung lenken, aber ihm ist nicht daran gelegen, die Erde zu ruinieren. Er will nur in eine andere Richtung. Da sind große geistige Auseinandersetzungen da, die betreffen jeden einzelnen Techniker/Wisssenschaftler. Die Auseinandersetzung zu erleben zwischen den Kräften des Weltenwortes, das durch unser ICH wirken kann, und nur aus der Kraft des Weltenwortes können wir eine moralische Technik gestalten, oder wir wirken aus den Kräften Ahrimans, die eigentlich alte Kräfte sind, aber trotzdem zu früh herausgebracht werden, zu früh der Menschheit in die Hand gegeben werden, es ist ein Paradox: Ahriman arbeitet mit alten Kräften, die zu früh hereinkommen, er bringt es an den Menschen heran, der noch nicht reif dafür ist, da sind wir zu großer Wachsamkeit aufgerufen, aber es erfordert immer den einen Schritt über die Grenze hinaus. „Den lieb ich, der Unmögliches begehrt.“  Da ist ICH-Kraft. Wer sich mit dem möglichen zufrieden gibt arbeitet noch nicht aus der ICH-Kraft. Die Forderung ist das Unmögliche. Und wenn wir 100 x daran scheitern. Egal. Das Streben muss da sein. Faust: „Wer ewig strebend sich bemüht, den können wir erlösen.“ Es hat die Liebe sogar von oben an ihm teilgenommen, es begegnet ihm „die selige Schar mit herzlichem Willkommen“. Das ist das Ende vom Faust II. Das ist das Ergebnis. Schon am Anfang des Faust sagt Gott: „Ein guter Mensch in seinem dunklen Drange, ist sich des rechten Weges wohl bewusst.“ D. h. er macht viele Fehler, aber es ist etwas drinnen, was ihn wieder in die richtige Richtung lenken kann. Er muss nur darauf hören. 

Denn ein guter Mensch, ist der Mensch, der aus der Freiheit des ICH heraus agiert. Das ist im heutigen Sinn ein guter Mensch. Im alten Sinn ist es der Mensch, der sich leiten lässt durch die geistige Welt, die über ihm steht. Der gute Mensch der Zukunft ist der, der diese Kraft mit Hilfe der Christus-Kraft aus dem ICH heraus schöpft, d. h. der aus Freiheit heraus nicht nur erkennt, was Gut und Böse ist, sondern Herr darüber ist, das Gute zu schaffen. Ein Gutes, das es in der Form noch nicht gab. Das alte Gute ist ein Weg des Eingliederns in alte Kräfte. Aber die geistige Welt wartet darauf, was wir an Neuem hineinbringen. Und wenn die Neuerungen noch so klein sind, denn wir stehen erst am Anfang. Den Weg des ICHs kann man nicht vorher planen, man kann ihn nur gehen. Man muss bei jedem Schritt abwägen, ist es ein Schritt in die richtige Richtung oder in die falsche Richtung? Wenn es ein Schritt in die falsche Richtung ist, werden wir irgendwo anrennen, Schaden erzeugen, Fehler machen, Irrtümer begehen, etwas Böses tun, das wird passieren, da dürfen wir uns keiner Illusion hingeben, der Weg zur Freiheit ist ein solcher, dass Fehler real gemacht werden müssen, da kommen wir nicht darum herum. Der Mensch geht Zick-Zack und kommt vom Weg ab, das ist die große Aussage des Faust-Dramas, das ist der Mensch unserer Zeit, Faust ist das Musterbeispiel des Menschen unserer Zeit schlechthin. Er ist facettenreich. Er ist mehr als eine einzelne Person. Er ist die Summe aller ICHE. Vor allem auch die Summe aller Fehler.

Aber die ICH-Kraft ist immer dahinter, die führt, auch wenn er manchmal falsch denkt, da ist ein Licht drinnen, es führt ihn hin, da ist eine Kraft, die Kraft des Weltenwortes, die letztlich doch ihm hilft. Weil er sie mit seinem wirklichen ICH ergreift. Wir müssen ja immer unterscheiden zwischen dem kleinen Ich, dem Alltags-Ich, das was wir tagtäglich im Bewusstsein haben, was wir von uns wissen – unser wirkliches ICH ist ja viel mehr. Der Weg in die Zukunft heißt, wir müssen unser wirkliches ICH erst so richtig kennen lernen. Das wirkliche ICH kommt oft in Schicksalssituationen heraus, wo man in eine Situation gestoßen wird, die man sich vorher nie gewünscht hat, nie sich gedacht hätte, dass man da hineinkommt, wo man dann vielleicht scheitert oder auch besteht. Beides ist gut. Auch wenn wir scheitern ist es ein großer Lernprozess und man nimmt etwas mit für die nächste Inkarnation, selbst wenn es ein tödlicher Fehler ist. Ich habe etwas gelernt daran. In der nächsten Inkarnation werde ich alles dafür unternehmen, dass auch andere diesen Fehler nicht machen. Kräfte entfalten sich oft erst in Notsituationen. Menschen haben immer wieder auch die Kraft aufgebracht sich für andere zu opfern. Die, die das nicht geschafft haben, denen ist das vielleicht bewusst geworden, da fehlt mir noch etwas und war dann insoweit auch ein Lernprozess. Es ist nichts umsonst! Scheitern gehört dazu und hat seine gute Aufgabe. Am Ende werden wir die Kräfte haben und uns dann neuen Herausforderungen stellen auf der nächsten Entwicklungsstufe unserer Erde. Wir werden an Weisheit und Schöpferkraft gewonnen haben. Das zählt!

Die Kraft des Weltenwortes in uns zu spüren, zu fühlen. Wenn es die Christuskraft ist, ist es zugleich unsere Kraft. Alles was aus dem Weltenwort heraus gestaltet ist, wo wir jetzt die ersten Silben sprechen, die verändern die Welt. Die sind Wirklichkeiten. Sie wirken um die Zukunft zu bauen. Wir kleben noch an der Realität und halten das für das Wirkliche.  Dabei ist das nur die Asche, die Schlacke, der Rest aus vergangenen Wirklichen, an dem die Hierarchien über uns gearbeitet haben, an denen die Elohim gearbeitet haben, durch die der Christus gearbeitet hat, solange er sich noch nicht auf der Erde verkörpert hatte im Leib des Jesus von Nazareth. Dann wendet sich das um, jetzt wirkt diese Kraft aus einem anderen Zentrum, nämlich aus dem ICH jedes einzelnen Menschen. Das ist jetzt das, was Wirklichkeit schafft. Wirklichkeit ist der Weg in die Zukunft. Das Neue zu bauen. Die Welt zu verändern. Das ist keine Kritik an die Naturwissenschaft. Aber die Naturwissenschaft, so wie sie jetzt ist, und es ist durchaus notwendig, dass es so ist, sie baut auf das Verständnis des Vergangenen. Aus dem heraus will sie ableiten, wie die Zukunft sein wird. Unter der Annahme, dass die Gesetzmäßigkeiten, so wie sie in der Vergangenheit waren, weiterhin in der Zukunft wirken werden. Dann kann ich in bestimmten Bereichen, eh in sehr wenigen, vorausberechnen, wie die Zukunft sich gestalten wird, wenn nichts dazwischen kommt. 

In eingeschränkten Bereichen ist das durchaus möglich, sonst könnten wir keine Maschinen bauen. Selbst wenn es zur künstlichen Intelligenz geht, wo scheinbar die Maschine weiter denkt oder Dinge macht, die vom Menschen nicht unmittelbar eingebaut worden sind, weil die KI durchaus lernfähig ist, aber trotzdem ist sie nicht schöpferisch. Nicht Weltenwort. Ein Fortrollen des Vergangenen. Alles alte Welt, alte Schöpfung. Im Gegensatz zu dem, was sich heute die Transhumanisten erträumen, die Verschmelzung des Menschen mit der Maschine, mit Maschinen, wie wir heute Maschinen denken, das wird nicht funktionieren! Vieles wird funktionieren, aber es ist nicht der Weg in die geistige Zukunft. Der Weg der Zukunft für uns ist, sich mit dem Weltenwort zu verbinden, und dadurch die mineralische tote Welt zu verwandeln, zu „Maschinen“ zu machen und uns mit diesen „Maschinen“ geistig zu verbinden, sodass unsere Geisteskraft diese „Maschinen“, die von uns geistig ergriffenen toten Dinge, dass die unserem geistigen Impuls folgen. Also in Tätigkeit gesetzt werden durch die Geisteskraft des Menschen.

Die Menschen die weit genug sind, werden sich im 6.-8. Jahrtausend unserer Zeitrechnung nicht mehr verkörpern. Bis dahin muss ein Teil dieser Aufgabe erfüllt sein. Das Mineralreich so umgewandelt zu haben, dass es sich verbunden hat mit den Geisteskräften des Menschen. Das wird einen Einfluss auf die ganze Natur haben. Weil die ganze mineralische Erde muss so umgestaltet werden. Denn was nicht umgestaltet wird, wird Opfer der Widersacherkräfte. Das wird die Schlacke sein, die aus der Entwicklung ausscheidet. Der Baustoff der 8. Sphäre. Wir haben 7 große kosmische Entwicklungsstufen, die unsere Erde durchmacht. Wir stehen heute auf der mittleren Stufe. 7 Weltentwicklungsstufen. Das ist die reguläre Entwicklung. Was ausscheidet bildet eine eigene Sphäre. Eine nicht entwicklungsfähige Sphäre. Die 8. Sphäre. 

Wir sollten darauf bedacht sein, dass möglichst wenig von unserer Erde, von unserem Kosmos, und von uns selbst mit dieser Schlacke mitgeht. Das geht nur, wenn der Mensch seine Geisteskräfte mit großer Kraft verwendet darauf, das Mineralreich zu verwandeln. So zu verwandeln, dass geistig der Mensch sich verbindet. R. Steiner spricht von einem „Zusammenschmelzen des Menschen mit den Maschinenwesen“, das kommen wird, aber das kann in den beiden Varianten erfolgen, die ahrimanische Variante, die heute sehr propagiert wird, sicher auch aus einem ehrlichen Empfinden der Leute heraus, weil sie in ihrem naturwissenschaftlich-technischen Denken heraus sich nur so eine fruchtbare Zukunft vorstellen können, und glauben das Heil des Menschen und der Erde, kann nur dadurch gelöst werden, dass wir mit den Maschinen zusammenschmelzen. Wir brauchen aber ein durchchristetes Mineralreich. Das man nicht mit Maschine gleichsetzten kann. Die Zukunft lässt beides offen. Beides wird passieren. Es wird ein Teil des Traumes der Transhumanisten in Erfüllung gehen, nur kann das ein Albtraum werden. Aber wir müssen uns real damit auseinandersetzen.  Die Menschheit wird keinen Fehler, den sie machen kann, auslassen. Gerade daran wird sie lernen. 

Der Faust macht im Teil II gegen Ende zu die größten Fehler, bis dahin ist alles vergleichsweise harmlos, dass er das Gretchen in den Tod getrieben hat, ihre Mutter in den Tod getrieben hat, den Bruder getötet hat, das ist eine Kleinigkeit gegen das, was er am Ende macht, wo er sein großes Werk vollbringt, dem Meer Strand abzugewinnen, dort neues Land zu gewinnen für die Menschheit, Sklavenarbeit machen lässt, wo viele Menschen umkommen, er geht im Grunde über Leichen, das Hüttchen auf dem Berg, mit einer kleinen Kapelle, dort läuten sie die Glocke,  den Faust stört das, die Hütte verschandelt ihm sein tolles Reich, er sagt dem Mephisto, schaff sie mir fort, er wird ihnen stattdessen ein großes Gut schenken, aber die wollen partout dort bleiben, am Schluss sind alle tot und die Hütte brennt ab, dann berichtet der Mephisto, dass das leider schief gegangen ist, dann ist der Faust schockiert, lässt den Moralapostel heraushängen, das wollte ich nicht, aber er hätte es im Prinzip wissen müssen, es geht nicht, die Menschen dazu zu bringen, was ich selber will, weil mich die Hütte stört, Enteignungen, es wird noch genug passieren, weil wir es als Menschheit durch machen müssen, und erst aus der Katastrophe lernen.  Es muss vieles in der Realität durchlitten werden. 

Aber wir sind in einer Zeit, in der es wichtig ist die Gegenkräfte zu entwickeln. Daher die große Aufgabe dieses Mineralreich zu durchdringen. Das gläserne Meer spielt in der Apokalypse im Neuen Jerusalem eine Rolle. Da wird uns ins Gewissen gerufen, dass wir da eine Aufgabe haben. Diese Dinge stehen zwischen den Zeilen. Weltenwort, die gestaltende Kraft des Christus in mir, in meinem ICH zu finden. Und auch zur Tätigkeit zu bringen. Die moralische Technik der Zukunft ist wirklich zum Nutzen der Menschheit als solches. Vieles wird sich erst in der nächsten Kulturepoche verwirklichen, die Epoche der Brüderlichkeit, die slawische Epoche, wo wirklich das Wirtschaftsleben darin bestehen wird, dass die Menschen ganz bewusst, für einander arbeiten um einander wechselseitig die Bedürfnisse, die sie haben, die durchaus äußeren materielle Bedürfnisse, zu befriedigen in der bestmöglichsten Art. Sodass jeder sein Leben so gestalten kann, dass er seine Fähigkeiten einbringen kann, und was er durch seine Fähigkeiten nicht erbringen kann, dass er das von den andern bekommt und das im weltweiten Maßstab. Im letzten 66. Vortrag, wo zwei Sechser drinnen waren, haben wir mehr über die Schattenseiten gesprochen, wie das Wirtschaftsleben heute ausschaut, besonders in der Gesundheitsindustrie, aber da müssen wir als Menschheit durch, wir müssen uns mit dieser ahrimanischen Seite auseinandersetzen, auch die Wirtschaft muss jetzt in unserer Zeit da durchgehen, durch das Stadium, wo das Hauptziel des Wirtschaftens ist, möglichst viel Geld damit zu machen. Die Frage ist, warum will man so viel Geld machen damit? Der Instinkt ist bei jedem Wirtschaftstreibenden da, im Grunde ist es die einzige Maßzahl, die sagt, mein Wirtschaftsbetrieb funktioniert. Das was ich produziere wird gewollt. Ob es wirkliche Bedürfnisse sind, oder ob sie künstlich geweckt sind, ist ein anderes Ding. Das ist der einzige Maßstab. Mehr Moral wird heute nicht funktionieren. Noch nicht. Da muss sich die Gesellschaftsstruktur als Ganzes ändern. 

Wirtschaft ist das was heute am besten funktioniert. Das Rechtssystem funktioniert nicht mehr so gut. Wir leben immer noch im Großteil vom Römischen Recht. Interessanterweise das anglistische System am allerwenigsten. Das hat noch am meisten drinnen vom germanischen Recht. Daher die größere Bedeutung, die der Richter hat. Jetzt ist die Frage wie geistig ist der und ob er richtig entscheidet. Präzedenzfälle. Da wird viel weniger in Paragraphen festgeschrieben. Wir sind Sklaven der Paragraphen. Im englisch-amerikanischen Strafrecht ist die Möglichkeit gegeben viel freier zu gestalten. Natürlich braucht es dann Richter, die aus dem Geistesleben kommen, Steiner sagt deutlich, wir haben eine Dreigliederung, die herauswill im sozialen Leben, Wirtschaftsleben, Rechtsleben und Geistesleben, zu letzterem gehören Leute die in der Technik kreativ tätig sind, alle Leute, die in der Wirtschaft die Produkte entwerfen, da gibt es Überschneidungen, ohne Geistesleben gibt es kein Wirtschaftsleben, Abfallwirtschaft: da ist wertvollster Rohstoff, Entwicklung einer Kreislaufwirtschaft, ohne Müllhalden, ohne fortschreitende Zerstörung der Erde. Rohstoffe sind genug vorhanden, es geht um die Art, wie wir sie verwenden. Erdöl ist über Millionen von Jahren entstanden, wir zehren von dem, wir brauchen das in zwei Jahrhunderten auf. 

Wenn ich lerne die Produkte so zu schaffen, dass sie selbst wieder Rohstoff werden am Ende, dann gliedern sie sich in den Kreislauf ein. Energie wird man auch dazu brauchen. Die Kraft der Sonne benützen. Die Sonne sendet uns mehr als genug Energie. Irgendwann wird sich die Erde wieder mit der Sonne vereinigen. Die Erde wird dann als Folge dessen in einen seelischen Zustand übergehen. Es liegen noch viele Aufgaben vor uns. Auch für die Techniker. Wir als Anthroposophen sehen oft mehr die geistige Entwicklung, aber wir müssen auch sehen, die harte tote Erde muss umgestaltet werden. Sie, indem sich der Mensch geistig mit ihr verbindet, menschlich zu machen. Das ist die große Aufgabe. Nicht bloß toter Stoff zu sein. Das Metier des Menschen ist die Freiheit und die Kraft der Liebe. Es wird uns im Laufe der Erdentwicklung nicht in dem Ausmaß gelingen die Liebe der Natur einzuhauchen, aber es ist die Vorbereitung für das Neue Jerusalem. Dort ist Liebe eine Naturkraft, so wie heute Magnetismus eine Naturkraft ist, aber eine Naturkraft, die in die Vergangenheit weist, daher haben die Widersacher viel damit zu tun. Heute müssen neue Kräfte entwickelt werden. Das muss vorbereitet werden. Wie hauche ich dem toten Mineral die Kraft der Liebe ein. Sodass das Mineral, das wir gestalten, die „Maschine“, in sich die Kraft hat, die Bedürfnisse des Menschen zu erfüllen. Das ist dann ein Liebesdienst. Die tote Natur will dem Menschen einfach dienen. Die biologisch-dynamische Landwirtschaft (Demeter) gehört mit zu dem. Es spielt noch etwas anderes mit. Die Wiederbelebung der Erde. Die Aufgabe der biologisch-dynamischen Landwirtschaft und dem was noch daraus werden wird, denn sie ist erst am Anfang, dass die Erde belebt wird, soweit dass sie die Zeit, die notwendig ist,  dass auch die Menschheit, und die Menschheit ist die ganze Erde mit allen Naturreichen,  das ist das, was wir zeitweilig aus uns herausgesetzt haben, weil wir nicht fähig sind, das zu tragen, aber am Anfang steht ganz konkret am Beginn der Erdentwicklung, das schaut am Beginn der Genesis nicht so aus, da ist das umgekehrt, aber geistig ist der Mensch der Erstling der Schöpfung. Nur tritt er noch nicht äußerlich in Erscheinung. Er tritt noch nicht seelisch in Erscheinung. Aber geistig schon. Geistig ist alles vorbereitet. Das Blatt wendet sich in dem Moment, die Elohim holen zunächst alles heraus was an Kräften in der Vergangenheit da war, in den vorigen Verkörperungen unserer Erde, mit dem beginnt das Schöpfungswerk, wie es in der Bibel beschrieben wird. „Im Anfang schufen die Elohim den Himmel und die Erde“, also die Trennung von Sonne und Erde, ab da beginn die Schilderung, „die Erde war wüst und leer, hebräisch: Tohuwabohu, das t steht für Kräfte, die einen geistigen Einschlag suchen, tohu = es kommt ein geistiger Impuls herein, bohu = die formende Kraft von außen. Zwei gestaltende Kräfte wirken zusammen, eine vom Zentrum aus, die andere von der Peripherie. Das heißt Tohuwabohu. Nicht wüst und leer oder Chaos. Es gab Chaos, aus kommen astralische Kräfte aus der vorhergehenden Verkörperung der Erde, dem Alten Mond, wo der Mensch seinen Astralleib bekommen hat, wo Engelwesenheiten zurückgeblieben sind, die dann zu den luziferischen Wesenheiten wurden, wo es noch nicht diese Naturgesetze gab, die wir heute haben, sondern alles noch viel ungeordneter war, erst am Ende des Alten Mondes war die Weisheit so weit entwickelt, das dann mit der Erdentwicklung ein Kosmos entstehen konnte, der die Weisheit unserer Naturgesetze in sich hatte, das gab es nicht auf dem Alten Mond, der ist mit unserem Kosmos nicht vergleichbar. „Der Geist der Elohim schwebte über den Wassern, Finsternis war in der Tiefe.“ Der Geist der Elohim = hebräisch: Ruach Elohim, Rauch, Geruch, Spürsinn, „Riecher“, beim Riechhirn haben wir unser logisches Vorderhirn, dadurch, dass das Riechhirn, die instinktive Verstandesintelligenz, die beim Hund instinktiv da ist, dass die beim Menschen bewusst erwachen kann, mit Hilfe dieses Gehirnwerkzeuges, das Werkzeug der Verstandes- und Gemütsseele, der Teil der Verstandesseele ist hierfür wichtig, auf dem Niveau arbeiten im kosmischen Maßstab die Elohim als der Geist der Elohim über der Tiefe schwebte, in Wahrheit ist es die große gemeinschaftliche Verstandesseele der 7 Elohim, die prägt viel in unsere Natur ein, das sind die Gesetzmäßigkeiten, die wir mit dem Verstand erfassen können, mit dem beschäftigt sich die Naturwissenschaft, aber das ist das Alte, nicht das Neue, das ist vom Alten Mond herübergekommen, das Neue beginnt dort, wo das Weltenwort erklingt, dort wo die Elohim zu sprechen beginnen, die Elohim sprachen, es werde Licht, und es ward Licht. Das ist der Moment, wo der Christus beginnt durch die Gemeinschaft der 7 Sonnenelohim zu wirken. Heute wirkt dieselbe Kraft in unserem ICH. Das war die Vorstufe dazu. Was die Elohim zu dem Zeitpunkt machen, geht dahin, das Erdenleben der Christus vorzubereiten. Das können sie. Die Erdenschöpfung so einrichten, dass der Christus sich auf Erden verkörpern kann. Nachdem er das getan hat, geben sie ihre Aufgabe an die nächstfolgende Hierarchie ab, an die Geister der Persönlichkeit, die Urengel, die jetzt in diese Position einrücken. Alles Schöpferische geht jetzt durch das menschliche ICH. Noch nicht bewusst, wird aber immer bewusster werden. Wenn wir uns lösen von den alten Kräften und das Weltenwort in uns erklingen hören, wenn wir über unsere kleine Verstandesseele hinausgehen, in ein lebendiges vollbewusstes Denken, dann arbeiten wir in die Zukunft. Die Kräfte wirken in die Verstandesseele, wirken aber auch in die Bewusstseinsseele, insofern als wir sie heute in naturwissenschaftlich-technischen Denken auf die Natur anwenden. Mit dieser Art des Denkens, also alleine mit dem Verstandesdenken, und dem bewussten erfassen der sinnlichen Natur draußen, Naturbeobachtung und Erklärung der Natur mittels des Verstandes, da reicht heute nicht aus, um die Wirklichkeit zu ergreifen, nämlich die Kräfte, die die Zukunft gestalten werden. Da sind wir noch auf dem Weg nach unten. Wir alle. Alle die noch naturwissenschaftlich arbeiten. Einen großen Ansatz für die Naturwissenschaft hat Goethe gefunden, in seiner Metamorphosenlehre der Pflanzen und seiner Farbenlehre. Das ist ein erster Ansatz dazu. Man sieht genau, dass auf dem Weg die Antworten zu suchen wären, an denen heute notorisch die Naturwissenschaftler scheitern. Sie scheitern, gerade die Gehirnforscher scheitern daran zu erklären, wie kommt das Erlebnis der Farben zustande, man kann erklären Licht kommt von außen, fällt auf die Netzhaut, wandelt sich in einen elektrischen Impuls um, der geht in verschiedene Nervenzentren im Gehirn, das kann man alles erfassen, aber wir haben die Erfahrung, dass wir das als Farbe erleben, da würde man aber nie draufkommen, die Gehirnforscher finden nicht den geringsten Ansatz das Erleben erklären zu können. Die Naturwissenschaften sind zwar ausgegangen von der sinnlichen Beobachtung, aber man ist dorthin gekommen, dass man sich davon sehr stark distanziert, lieber ein Messinstrument dazwischenschaltet, das genauer und präziser ist, wo nicht mehr die Beobachtung im Vordergrund steht und schon gar nicht ein Verbinden mit den Sinnesqualitäten, die da sind, sondern das ist alles subjektiv. Also irrelevant. Aber das ist nicht irrelevant! Es ist höchst relevant. 

Das hat Goethe erkannt. Unbewusst aus seine ICH heraus wusste er, in welche Richtung er gehen muss. Newtons Teilchen, die herumfliegen sagen nichts über die Farben aus, aber die Farben gehören dazu. Die Naturwissenschaft hat das alles eliminiert. Ohne darüber zu urteilen. Sie hat viel geleitet. Gerade dadurch, dass sie sich mit dem, mit dem sie nichts anfangen konnte, nicht beschäftigt hat. Sondern das getan hat, was sie konnte. Die Natur messbar zu machen. Da ist der Aufstieg der heutigen technischen Naturwissenschaft. Technikwissenschaft. Weil sie die Natur, wie ein technisches Ding, wie eine ahrimanische Maschine beschreibt. Das hat mit der Natur, in der ein Leben drinnen ist, nichts zu tun. Damit komme ich nie zu einem Verständnis des Lebendigen. Man glaubt das heute, weil man viele Details erforscht hat, die Gene, die biochemischen Reaktionen, aber damit ist das Leben immer noch nicht erklärt, wir erkennen immer nur das Abgestorbene, die Gene sind das Abgestorbene, Leben entwickelt sich gestaltend, da kommen die Ätherkräfte hinein, durch die Ätherkräfte werden verschiedene Stoffe gebildet, dadurch stirbt etwas ins Tote hinein, Stoff wird immer tot, solange der Organismus lebt, wird das immer wieder neu belebt, und neu belebt, aber irgendwann ist es aus, in dem Moment, wo die Lebenskraft, also der Ätherleib draußen ist, hört das auf. Dann läuft die Maschine nicht mehr weiter. Die Maschine Lebewesen wird erst dann zur zerfallenden Maschine, in dem Moment, wo die Lebenskraft draußen ist. Die Lebenskräfte wirken nicht so sehr im festen Stoff, im Mineralischen, sondern sie wirken im flüssigen Element. Alles was im Menschen Flüssigkeit ist, etwa 70 %, im Alter vertrocknen wir, im Wässrigen betätigt sich der Ätherleib am stärksten. Bei uns vor allem im Lymphsystem. Das ist der Lebensträger. Das Blut gehört auch mit dazu, hat aber noch eine andere Aufgabe. Blut ist der zentrale Träger der ICH-Kräfte. 

Aber die Lebenskräfte, die Kräfte, die gestaltend in der Natur wirken, und deren Wirkung sich in abgestorbener Form, dann auch in den Genen widerspiegelt, wie eine geniale Materialliste, aus den Genen, dem Erbmaterial heraus wird im Körper das Eiweiß produziert, in den Genen ist also in gewisser Weise festgelegt, welche Eiweißstoffe der Körper produzieren kann, aber so einfach ist es nicht, sondern die Gene können sehr unterschiedlich gelesen und interpretiert, also in Eiweiß umgesetzt werden, da ist eine Kreativität dabei möglich, d. h. zu glauben, aus dem Erbmaterial kann ich ablesen welche Eiweißmoleküle entstehen werden, das ist sehr mit Vorsicht zu genießen. Da kann man Überraschungen erleben, weil das in unerschöpflicher Zahl kombinierbar ist und damit immer wieder neue Eiweißstoffe hervorgebracht werden können, die Weltmeister darin sind alle Zellen, die mit dem Lymphsystem zusammenhängen, also die für  das Immunsystem  wichtig sind.  Das Immunsystem macht im Kleinen, das was die Natur im Großen macht, nämlich schöpferisch neu gestalten. Zugleich auch erkennen, was passt zu meinem individuellen Organismus und was nicht. Wir sind billionenfach von anderen Einzellern besiedelt (Mikrobiom), das Immunsystem erkennt die als gut und greift sie nicht an, wenn das Immunsystem gestört wird, kommt es zu Autoimmunerkrankungen, das Immunsystem ist klug genug, zu erkennen, was passt und was nicht, das Immunsystem ist nur die äußerste Front davon, da steckt etwas dahinter, da wirkt das Ätherische, die schöpferische Intelligenz, die es schafft, das makrokosmische Abbild in das mikrokosmische Abbild zu verwandeln, vermittelt durch den Astralleib, der eine Rolle spielt, denn die Ätherkräfte holen es sich vom Astralleib, von der großen Astralwelt, der Sternenwelt, das nimmt unser kleiner Astralleib auf, da wirkt das Weltenwort drinnen, jede Nacht nehmen wir das auf, das erfrischt den Ätherleib, der braucht diese Bilder, diese Imaginationen, um daraus seine lebendige Intelligenz hervorzubringen, der einzelnen Lymphozyte ist diese Intelligenz nicht bewusst, aber im Zusammenwirken drückt sich diese Intelligenz aus, dahinter stehen geistige Wesenheiten, die das im Bewusstsein miterleben.

Wenn wir lebendiges Denken entwickeln bedienen wir uns genau dieser Kräfte. Es ist immer da. Wir haben ihn immer dann, wenn unser Immunsystem aktiv wird. Das Immunsystem gestaltet gemäß unseres ICHS. Das trägt wesentlich dazu bei, dass unser Organismus so gebaut wird, dass er zu unserem ICH passt. Zu unserer geistigen Aufgabe. Das Immunsystem ist der Vermittler, das an dem arbeitet, was zu uns passt. Das ist hochintelligent. Eine kosmische Intelligenz. Die ist unerschöpflich. Die schaffte es den Körper und alle seine Bewohner, das Mikrobiom, so zu leiten, dass es für uns am besten ist. Dazu gehört alles was auf uns einströmt, namentlich auch Stofflichem, aber auch an Seelischem, Immunsystem und Ätherleib haben eine ganze Menge zu tun, damit die schädlichen Seeleneinflüsse, die auf uns kommen, wieder zu kompensieren, denn in dem Moment, wo im Astralischen durch negative seelische Einflüsse die Harmonie verlorengeht, im Tagesleben passiert das ununterbrochen, das Tagesleben ist als solches eine Zerstörung der makrokosmischen Urbilder, die wir uns in der Nacht, wenn wir schlafen immer wieder holen, das ist der Preis, den wir zahlen, damit wir ein Bewusstsein haben können, das ist bei den Tieren auch so, aber beim Menschen im höchsten Maße, darum haben wir das klarste hellste Bewusstsein, aber es ist auch das Toteste, daher kann es am besten erfassen das Tote, daher musste im Zeitalter der Bewusstseinsseele, wo wir ganz wach werden wollen, wie es selbst die Menschen der griechischen Epoche und im Mittelalter nicht waren, wenn wir ganz wach werden wollen, müssen wir bis an die Grenze des Todes immer gehen, das passiert heute, daher ist der Astralleib im Tagwachen ganz real zerstörend wirkend auf den physischen Leib und auf die Ätherkräfte, es werden direkt die Ätherkräfte tagtäglich geschädigt und das wirkt sich auch auf den physischen Leib aus. Darum müssen wir letztlich sterben. Anders ist ein Bewusstsein, das am Toten erwacht, nicht möglich. Das ist die Voraussetzung, dass wir unsere Freiheit entwickeln können. Das geht nur, wenn wir am Tod erwachen. Der Tod ist unser liebster Begleiter. Freund du gehst mit mir. 

Menschen die älter geworden sind, merken oft, sie sind wacher für gewisse Dinge. Die Jugend hat den Vorteil, dass sie Dinge mitbringen und aus dem heraus wie instinktiv etwas richtig machen, die wissen aber oft gar nicht so genau warum. Später wird man sich dessen bewusst, was darin wirkt. Dann kann man diese Kräfte bewusster handhaben. Der Tod arbeitet das ganze Leben. Er fängt schon im Embryonalzustand an zu wirken. Am Gehirn wird gemeißelt, Gehirnzellen werden zerstört, weg, weg, weg, der Erfolg ist um das dritte Lebensjahr: Ich bin ein Ich. Das verdanken wir dem Tod. Dass wir aufwachen können und frei werden können, denn nur wenn wir alles überschauen können, können wir aus Freiheit heraus handeln. Wirkliche Freiheit beginnt bei der Freiheit im Denken, nicht bei der Willensfreiheit, sagt R. Steiner, solange ich im Denken die Gründe für mein Handeln nicht überschauen kann, solange arbeite ich instinktiv, d. h. mir meines eigenen Denkens bewusst werden. Meinem eigenen Denken zuschauen. Dann kann ich es erst wirklich moralisch verantworten. Vorher bin ich dem ausgeliefert, wenn ich Glück habe, wirkt eine gute Wesenheit in mir, wenn ich Pech habe, wirkt ein Widersacher. Heute sind wir in der Situation, dass die guten Wesenheiten in eine Warteposition sich begeben haben, aus ihrer Sicht heraus nicht mehr viel tun können, sie können uns nur helfen, dass sich unser Karma erfüllt, wir durch die notwendigen karmischen Situationen geführt werden, aber selbst das sollten wir langsam selber übernehmen in den nächsten Jahrhunderten, Schicksalsaufgaben erkennen, wenn sie sich stellen, und sie dann nicht umschiffen, sondern sie lösen. Auch wenn es unangenehm und schmerzhaft ist. Sie wird umso weniger schmerzhaft sein, wenn ich die Aufgabe freiwillig und zeitnah übernehme. Schmerz ist etwas, was das Bewusstsein nicht klar verarbeiten kann oder will. Die Bewusstseinskraft ist dann noch nicht stark genug, zu überschauen, was bedeutet das wirklich. Bei körperlichen Schmerzen und Verletzungen ist das sehr schwierig, deshalb schaffen wird das kaum. 

In uns spielt sich eine natürliche Gentechnik ab. Von Viren übernehmen wir Erbsubstanz. Dadurch verändern sich unser Gene in den Körperzellen. Die Keimzellen sind besonders abgeschottet, es wird also nicht gleich vererbt. Unser Immunsystem wirkt dabei mit. Unser Immunsystem ist darauf trainiert uns zu unserer organisch-körperlichen ICH-Identität zu bringen. Das geht das ganze Leben durch. Unser physischer Leib wird immer mehr unserer. Wenn das Werk vollendet ist, dann treten wir ab. Weiter wäre er nicht zu entwickeln. In jeder Inkarnation arbeiten wir so lange am physischen Leib, als sich dieses Arbeiten lohnt. Aber irgendwann reicht die ICH-Kraft, die wir entwickelt haben nicht mehr aus, um diesem physischen Leib noch mehr von unserer Individualität einzuformen. Unser Potenzial ist dann erschöpft. Bewusstseinskraft muss dafür entwickelt werden, das lässt unseren Körper altern und zerstören. Geist ist beständige Umgestaltung. Am Ruinieren wachen wir auf. Wir wachen nicht auf an den Gesundungskräften, die verschlafen wir komplett. 

Aber wir stehen an der Schwelle unser Bewusstsein ins Geistige zu wenden. Alles was wir bis jetzt besprochen haben bezieht sich auf unser gegenwärtig sinnlich-physisches Bewusstsein, d. h. das Verstandesdenken, das auf die sinnliche Außenwelt gerichtet ist oder ihre Abstraktion in Form von Messergebnissen, mathematischen Modellen, wie auch immer. Das sind die Abbaukräfte. Aber im Bewusstseinsseelenzeitalter, zumindest ab der Hälfte der Zeit, stehen wir auf dem Sprung dieses lebendige Denken zu entwickeln.  Das schafft es innerhalb des Ätherischen selber bewusst zu werden. D. h. innerhalb des Flüssigkeitsorganismus bewusst zu werden. Innerhalb der gestaltenden Strömungen unseres Flüssigkeitsorganismus. Innerhalb unseres Immunsystems bewusst zu werden. Dann werden wir bewusst Heilkräfte entwickeln. Im Immunsystem ist die Heilweisheit drinnen. Ganz individuell.  Dadurch ist der natürliche Impfstoff dem künstlichen aus dem Labor tausendfach überlegen. Dadurch soll nicht gesagt werden, dass der künstliche Impfstoff nicht helfen kann, aber man muss das Verhältnis sehen. Bei Menschen mit geschwächtem Immunsystem, was heute vorkommen kann, weil die Belastungen groß sind, weil im Zeitalter der Bewusstseinsseele auch sehr viele abbauende Kräfte hereinkommen, und hereinkommen müssen, sonst könnten wir uns nicht entwickeln, im Mittelalter waren die Lebenskräfte größer, aber die äußeren Bedingungen waren viel schlechter, deshalb sind die Menschen mit 50 gestorben, heute haben wir mit unserer Ernährung, nicht überall, aber in unseren Breiten, die besten Möglichkeiten. Im Mittelalter sind die Lebenskräfte in einem riesigen Tempo verbraucht worden. Dieselben Lebenskräfte, die wir uns heute auf 80 oder 90 Jahre aufteilen, die sind im Mittelalter in 40-50 Jahren verbraucht worden. Der Tod tritt ein, wenn das System seine Kräfte erschöpft hat. Wenn das Immunsystem geschwächt ist, dann kann es sinnvoll sein, diese Impfung zu verwenden, um in der konkreten Situation den Menschen zu schützen. Mit dem leisen Beigeschmack, dass es für das Immunsystem an sich, in seiner lebendigen Tätigkeit, nicht wirklich förderlich ist. Die gute Pädagogik für das Immunsystem ist, wie in der Schule, wir kommen mit allem was uns begegnet in der Welt zusammen, und geben dem Immunsystem die Chance das alles kennen zu lernen, und zu sagen, kann ich brauchen, kann ich nicht brauchen. Das Immunsystem ist nicht nur ein Abwehrsystem, es ist auch ein System, das zulässt, alles das, was gut für uns ist. 

Wenn wir lebendiges Denken entwickeln beginnen wir Zugang zu unserem Immunsystem zu haben. Wir schöpfen aus diesen Kräften. Diese Weisheit ist um vieles größer als die Verstandesweisheit. Das Spezialistentum im Wissen ist der Todesprozess. Wir haben die Kräfte das lebendige Denken zu entwickeln. Im Ätherischen ist die Christus-Kraft drinnen. Das Weltenwort wirkt in unserem Immunsystem. Das ist die Intelligenz. Wenn man in diese Kräfte nicht vertraut, hat man kein Vertrauen zu Christus. Es geht nicht um ein Überleben um jeden Preis. Aber das ist eine Entscheidung, die jeder für sich selber treffen muss. Wir haben heute mit der Technik gewisse Möglichkeiten, das Schicksal zu betrügen, um Dinge hinauszuzögern. Das Leben das hinauswill, zu fesseln. Jedem seine persönliche Entscheidung. Wollen wir diese Maßnahmen, das kann heute jeder bekanntgeben. Wir brauchen den mündigen Menschen und den mündigen Patienten. Das System fördert die Entmenschlichung, die Reduzierung auf wenige Kennzahlen, das ist das eine, aber es sind auch Entwicklungen da, wo Ärzte erkennen wie wichtig es ist, den Patienten mit einzubeziehen. Der Patient entscheidet dann. 

Wichtig ist das Vertrauen in die Kraft unserer Selbstheilungskräfte. Immunsystem – Christuskraft – Selbstheilungskräfte. Das hängt zusammen. Das ist in der ICH-Kraft, in der der Christus wirkt und die Kraft des Weltenwortes, das dadurch zu unserer Verfügung kommt. Aus der Kraft des Weltenwortes passiert jede Heilung. Jede Heilung aus dem ICH des kranken Menschen. Das entscheidende ist seine ICH-Kraft. Ich kann den Menschen unterstützen, um diese Kräfte anzuregen.  Selbstheilungskraft braucht Anregung. Wir brauchen eine Pharmazie, eine Medizin, die diese Kräfte anregt und nicht versucht sie mit viel schwächeren Mitteln zu ersetzen. Wir brauchen sie noch. Wenn Medizin ein Teil des Wirtschaftsleben ist, kann nichts anderes dabei herauskommen. Ich darf also Heilkunst nicht alleine als wirtschaftliche Unternehmen ansehen. Medizin ist Teil des Geisteslebens mit anderen Kriterien als das Wirtschaftsleben. Es geht vor allem um die realen geistigen Kräfte, die der Arzt einbringt. Das sind Anregungen für die Selbstheilungskräfte des Patienten, wenn er wirklich geistige Kräfte einbringt. Dazu gehört ein tiefes Verständnis für die Individualität des Patienten. Die Intuitionen zu bekommen, was zu tun ist. Alle künstlich hergestellten pharmakologischen Substanzen sind in gewissem Maße auch schädlich. Manchmal überwiegt es sogar, kann aber trotzdem noch nützlich sein für eine gewisse Lebensverlängerung.

Jeder Mensch muss für sich entscheiden, was will ich? Was will ich nicht? Auch bezüglich der Heilkunst. Herdenimmunität. Die Menschen sind keine Herde! Auch wenn sie sich manchmal als solche benehmen. Wir haben auch das Tier in uns. Was uns zu Menschen macht ist, dass wir Individuen sind, und als solche eine Gemeinschaft freier Menschen bilden. Das ist alles andere als eine Herde. Es geht um die Verantwortung des individuellen Menschen, seine Gesundheitskräfte zu fördern. Das richtige Maß zu halten, aber da brauchen die Menschen auch Hilfe. Aber es soll niemand kommen und etwas vorschreiben wollen. Der Mensch abgehalten wird, davon seine Fehler zu begehen. Mit höheren Gesundheitsprämien, das sind Dinge, die angedacht werden, samt der dazugehörenden Überwachung. Es geht um Eigenverantwortung und niemand anderer hat da etwas dreinzureden. Kein direkter oder indirekter Zwang. Das führt zum ahrimanischen System – eine Gesundheitsdiktatur. Dann kommen wir von unserem Weg ab und gehen in die andere Richtung. 

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