2. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)

Von Dr. Wolfgang Peter

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Datum des Vortrags:

Zusammenfassungen (2)

Einleitend wird erklärt, dass die 7 Gemeinden für Entwicklungszyklen stehen, die R. Steiner Kulturepochen nannte. Jetzt sind wir in der 5. Epoche und in der  7. Epoche erwartet uns ein Krieg aller gegen alle. Ahriman will die Menschheit nicht zerstören, sondern seinem Reich einverleiben. Dazu braucht er gehorsame, gleichgeschaltete Menschen, die sich willig kontrollieren lassen. Ereignisse in den letzten Jahren begünstigen diese ungünstige Entwicklung: 9/11, die Finanzkrise und jetzt die Coronakrise. Nach der 7. Epoche werden wir als Menschen keinen physischen Leib mehr haben, den wir jetzt für das Ichbewusstsein brauchen. Wichtig ist es, das reine, lebendige Denken zu entwickeln, das sich im Ätherischen abspielt .  Steiners „Philosophie der Freiheit“ und „Die Apokalypse des Johannes“ sind Wegbereiter für dieses reine Denken und stellen einen Übungsweg dar, um die ätherische und geistige Seite wahrzunehmen.

Unser irdisches Bewusstsein erwacht um das 3. Lebensjahr. Da wird der Mensch vom Gottessohn zum Menschensohn.  Christus wurde in den letzten 3 Lebensjahren vom Gottessohn zum Menschensohn. Mit dem Tod auf Golgatha wurde das Menschsein des Christus abgeschlossen.

Die 1. Gemeinde – Ephesos entspricht der urindischen Zeit und war eine alte Mysterienstätte, ein Artemisheiligtum von überschäumender Lebenskraft. Es waren Lebenskräfte wirksam, die Leben gestalten und das lebendige Wort des Christus als großer Weltenbaumeister war formende Kraft. Ephesos repräsentiert altes Geistwissen ohne Gegenstandsbewusstsein. Die Menschen waren noch fast nahtlos mit Natur und Menschen rundherum verbunden, aber langsam verdunkelte sich die geistige Fülle. Dann fand in der urindischen Zeit ein  Wechsel statt: Das Sinnesleben fing  langsam an. Bereits hier sind aber schon viele im Sinnlichen zu stark verhaftet.  – Heute sollten wir das Bewusstsein aufs Geistige richten, die  Gottessohnschaft ins Bewusstsein bringen und das Geistselbst entwickeln, das der Mensch allein schaffen muss. Um uns nicht in unserer Freiheit einzuschränken, greift auch hier der Engel nicht ein. – Heraklit von Ephesos sprach vom Daimon als des Menschen Schicksal. Daimon war das eigene höhere Ich und es stellte sich die Frage, wohin uns das höhere Ich führt, um unsere Fehler loszuwerden.  Jetzt haben wir die Unterstützung der Engel und des Christus, der der Herr des Karma ist: „Nicht ich, sondern der Christus in mir“. Mit dem höheren Ich sind wir mit Christus verbunden. Er verleiht uns Kräfte vom „Baume des Lebens“, die wir im Denken entwickeln können. Dazu muss das heutige Gehirndenken vollkommen überwunden und das lebendige Denken mit Hilfe des Christus entwickelt werden. Wir müssen unsere Bewusstseinsseele ins Geistige richten, die Lebenskräfte kommen von Christus dazu.

Von Mithörer B. G.

Das Schreiben an die 7 Gemeinden, zeigt zeitlichen Entwicklungsprozess auf, Weltentwicklung, Alter Saturn, Alte Sonne, Alter Mond bis hin zum Neuen Jerusalem usw. auch kleinere Zyklen, wie die 7 Kulturepochen: 1) urindische, 2) urpersische, 3) ägyptisch-chaldäische, 4) griechisch-römische, jetzt die fünfte nachatlantische Zeit, da sind wir gerade, am Ende ein „Krieg aller gegen alle“, eine geistige Auseinandersetzung einzelner Egos, die nicht gut miteinander können. Ahriman will dafür eine Lösung finden, indem er eine weltweite Kontrolle schafft, unter Verzicht auf die eigene geistige Entwicklung, weltweite Kontrollmöglichkeiten, die auch befolgt werden, gerade sehen wir einen Probegalopp des Ahriman, wie schnell kann man die Menschheit umschalten, das steckt hinter diesen Zeiterscheinungen, nach 9/11 wurden die Kontrollmechanismen aufgerüstet, Finanzkrise, Kapital, neue Regelungen, das dient alles der Kontrolle. Ahriman benutzt jede Gelegenheit, wo er einhaken kann, er will versuchen den „Krieg aller gegen alle“ so zu gestalten, dass nicht alles zerstört wird, dazu braucht er gehorsame Menschen, aber der geistige Weg des Menschen würde dadurch zerstört werden. Hinderung: wir brauchen den physischen Leib, um das ICH-Bewusstsein zu erhalten, wenn der Leib weg ist, schlafen wir, was im Denken hereinkommt, die meisten Begriffe haben wir von außen aufgenommen, im lebendigen Denken sind wir erst, wenn wir die Begriffe selbst gestalten: z.B. Goethes Urpflanze. Wirkliche Begriffe sind wesenhafte Gebilde der Ätherkräfte, in so ein Denken hineinzukommen, das zu schulen, das wollte Steiner vorbereiten, im lebendigen Denken drinnen sein, eine geistige Wahrnehmung. Unser normales Alltagsdenken mit den normalen Begriffen ist vom physischen Gehirn abhängig. Das Denken selbst spielt sich im Ätherischen ab, das spiegelt sich im Physischen, dann wird es uns bewusst, es ist aber tot, im Denken so weit zu kommen, dass wir lebendig denken, dann brauchen wir keinen physischen Leib mehr, um den Begriff des eigenen ICHs erleben. Die Apokalypse führt dazu, loszukommen vom Gehirndenken, Golgatha bedeutet „Schädelstätte“, Geistiges droht am Gehirn abzusterben. Kinder sie erleben, wenn sie heranwachsen, in den ersten 3 Lebensjahren: „Ich bin ein Ich. Ich bin was anderes als alle anderen, die um mich herum sind“. Das ist der Moment, wo wir unser wirkliches ICH nicht mehr bewusst erleben, wo das irdische Bewusstsein erwacht. 1) Aufrichtekraft: Stehen, Gehen, mit Händen greifen, den Blick bewegen, ein Betasten der Welt mit den Augen, alles was wir sehen, tasten wir ab. Dieser Prozess muss immer weitergeschult werden. Auf eigenen Beinen stehen. Hören bewusst, Sprache; vor dem Denken kommt die Sprache, die Freude daran Formen in den Atem zu gestalten, wir können uns an die Zeit vor dem dritten Lebensjahr nicht erinnern, es ist eine heilige Zeit, die ersten 3 Jahre. Gestik, Ausdrucksbewegung, an dem entwickelt sich das Denken, eine geistige Bewegung, wenn das aufbereitet ist, kann das Gehirn Spiegelungsinstrument werden und unser irdisches Bewusstsein schaffen, dann sind wir von einem Gottessohn zu einem Menschensohn geworden. In den ersten 3 Lebensjahren wirkt der Gottessohn = unser höheres ICH, das aber vermittelt wird durch den Engel, der uns begleitet, der hat für uns das Bewusstsein. 3 Jahre des Christus, im 30. Lebensjahr hat sich Christus im Jesus von Nazareth begonnen zu inkarnieren (Jordantaufe), dann 3 Jahre Entwicklung, auf Golgatha am Kreuz hat er mit dem Tod die Inkarnation vollendet. Damit geht erstmals ein geistiges Wesen durch den Tod. Wieso wissen die geistigen Wesen nichts vom Tod? 

Was passiert bei uns? Wenn man stirbt, hat man 3 Tage lang das große Lebenspanorama, in dem man sich frei bewegen kann, man sieht es von einem höheren Standpunkt aus. Welchen Sinn hat das Leben gehabt? Es ist ein beglückendes Erlebnis, nichts Schmerzliches, Erinnerung an das sinnliche Erleben auf Erden. Wenn sich das Panorama auflöst, sind die sinnlichen Bilder weg, dann geht man durchs Fegefeuer und erlebt sein Leben zurück bis zur Geburt, aber nicht sinnlich, man erlebt das, was die anderen Wesen, denen wir begegnet sind, das, was sie mit uns erlebt haben, Freude, gute Worte, tief Lebensentscheidendes, eigenes höheres ICH, Bewusstsein können wir nicht fassen, die ersten 3 Lebensjahre, in denen der Gottessohn mit uns wohnt, die sind sehr entscheidend, aus dieser Kraft heraus lebt die ganze urindische Zeit, die erste Gemeinde, Reinkarnationen des Elias, der später wiedergeboren wurde als Raffael, dann als Novalis und dazwischen als Johannes der Täufer, zur Zeitenwende herrschte ein starke Verbindung zwischen dem Lazarus und Johannes des Täufers. Lazarus war ein Mensch seiner Zeit, damals war der 4. Kulturzeitraum (747 v. Chr. – 1413 n. Chr.), die Verstandes- und Gemütsseele wird gerade ausgebildet (es entstand die Philosophie und die Logik), die höheren Wesensglieder konnte er noch nicht voll ausbilden, aber Johannes der Täufer hatte in gewisser Weise diese höheren Wesensglieder von drüben (Bewusstseinsseele, aber auch Geistselbst, Lebensgeist und Geistesmensch), d. h. im Moment der Einweihung bei der Erweckung des Lazarus, steht durch die Verbindung mit dem Johannes, ein Mensch, der vom physischen Leib bis hinauf zum Geistesmensch reicht, was das Ziel repräsentiert, auf das die Menschheit hinsteuert, für den Moment der Erweckung, jetzt müsste auch das typische Wort des Eingeweihten fallen, altes Einweihungswort: „Diese Krankheit ist nicht zum Tode sondern zur Ehre, zur Verherrlichung Gottes“, wenn der Schüler erwachte aus dem Einweihungsschlaf, sagte er: „Mein Gott, wie hast du mich verherrlicht“ D. h. wie ist die ganze geistige Fülle auf mich herabgekommen? Christuswort am Kreuz: 2 Varianten: Gottessohn und Menschensohn, „Mein Gott, warum hast du mich verlassen?“, der Menschensohn wird verlassen in dem Moment, wo das irdische Bewusstsein voll erwacht auf Golgatha; Menschensohn und Gottessohn zusammen, Einweihung des Lazarus, ein Mensch als Einheit Menschensohn und Gottessohn, Gottessohn ist der, der mit den höheren Wesensgliedern zusammenhängt, Geistesmensch, Lebensgeist, Geistselbst und der geistigen Seite der Bewusstseinsseele. Geist ist auf mich herabgekommen. 

Bewusstseinsseele hat zwei Aspekte, wir richten uns nur aus nach dem äußeren sinnlichen Bewusstsein, da fühlen wir uns als Einzelwesen, das sich der Welt gegenüberstellt, wir haben noch nicht das Bewusstsein für die geistige Welt entwickelt, aber das ist der nächste Schritt, das Bewusstsein für das Geistige auf der elementaren Ebene, wo wir übergehen vom Gehirndenken ins lebendige Denken, nicht mehr das physische Gehirn zu benötigen, um ein Bewusstsein zu haben, wir brauchen es, um es als Sprache wiederzugeben, mitten in der Bewusstseinsseele fängt der Gottessohn an, wir als Menschen, wenn wir geistig strebend sind, sind wir auf dem Sprung, um Gottesbewusstsein ins Bewusstsein zu holen, sich dieses wirklichen ICHS bewusst zu werden, jetzt ist es noch nicht der Fall. Anthroposophie ist der Vorbote dafür, wenn der Sprung sich verbreitert wird sich alles ändern, auch eine gewisse Polarisierung, die letztlich beim geistigen „Krieg aller gegen alle“ enden wird. Menschen, die es schaffen, Menschen, die es nicht schaffen, der Teil, der große Gefahr läuft sich in das Reich Ahrimans zu verirren und dort weiterzumachen, dann gehört man nicht mehr dem Menschenreich an, dann das eigentliche Reich des Todes (das Reich Ahrimans), geistige Wesen kennen den Tod nicht, nur Christus als Mensch und als Gott, als beides zugleich. Das finstere Reich des Todes ist für die höchsten Wesen völlig unzugänglich, das liegt im Schöpfungsplan, vom Alten Saturn bis zum Vulkan hin, dass die höchste göttliche Quelle sich ein Gegenreich geschaffen hat, das sich dem Einblick völlig entzieht, das war die einzige Möglichkeit zur Freiheit, ein Reich, in dem die göttliche Quelle nicht hineinkann. Christus hat in dieses Reich jedoch Zugang gefunden, alle geistigen Wesen haben den Schlüssel zum Himmelreich, aber Christus erhält den Schlüssel zum Reich des Todes, allerdings mit dem Gelöbnis in dieses Reich nicht verändernd einzugreifen. Er wird uns helfen, wenn wir mit Ahriman ringen, denn auch Ahriman leidet in seinem Reich. Arhiman ist von der restlichen geistigen Welt abgeschnitten, sein Reich ist sehr mächtig, der Zugang zur Schöpferquelle ist ihm jedoch verwehrt, er kann den Zugang nur durch den Menschen finden, im Menschen, in dem das menschliche ICH wirkt, aber auch Christus, wir können zur Erlösung Ahrimans also beitragen. Johannes schreibt, am Tage des Herrn:….“7 goldene Leuchter, und inmitten der Leuchter eine Gestalt, wie die des Menschensohnes, …bekleidet mit einem lang wallendem Gewand, mit weißem Haupt, mit Augen als wären sie Feuerflammen, in seiner Rechten hielt er 7 Sterne, sein Antlitz leuchtete wie die Sonne in ihrer ganzen Kraft“, das ist die Begegnung mit dem Menschensohn. Was schreibt er an die einzelnen Gemeinden? 

1. Gemeinde Ephesus, eine alte Mysterienstätte, Artemisheiligtum, hat mit Lebenskräften zu tun, mit Christus zu tun, Artemisstatue, mit vielen Brüsten, die da drauf sind, Bild der überschäumenden Lebenskraft, lebensspendende Kräfte des Christus, auch mütterliche Kräfte, Frauen haben stärkere Lebenskräfte als die Männer, Männer verhärten sich mehr, es gleicht sich aber heute aus, es beginnt sich anzugleichen. Im 6. - 7. Jahrtausend kommen wir in die Zeit der 7. Kulturepoche (5733 – 7893 n. Chr.), eine Zeugung auf normalem Wege wird dann nicht mehr möglich sein, wir sehen es jetzt schon an der Nachwuchsrate. Das intellektuelle Denken fördert das Ich-Bewusstsein, unser kleines Ich, bei jedem Gedanken, der uns bewusst wird, stirbt etwas Geistiges. Johannes ist nach Ephesus gegangen, bei der Entwicklung des Geistselbst, da hilft uns niemand, das müssen wir selbst machen, da kann uns auch unser Engel nicht helfen, weil er sonst in unsere Freiheit eingreift, uns mit Lebenskräften zu erfüllen, die zum Lebensgeist führen, einen Ätherleib schaffen aus dem Nichts heraus, wir sind dann nicht mehr angewiesen, ob Ätherkräfte in unserer Umgebung sind, wir können dann schlechte Ätherkräfte aus der Welt schaffen und damit der Welt helfen, insbesondere jene Lebenskräfte, die wir selbst verdorben haben, die müssen wir selbst wegschaffen, damit wir diesen Lebensgeist hereinbekommen, dazu brauchen wir die Hilfe des Christus, darauf weist auch der Einweihungsname Johannes hin, für christliche Eingeweihte, aus eigener Kraft das Geistselbst entwickeln und durch Gnade den Lebensgeist erhalten, durch die Gnade des Christus. Wo ist die Gnade? Wo ist das, was wir selbst tun müssen? Wenn das Geistselbst nicht entwickelt ist, kann auch die Lebenskraft des Christus nicht in uns, eine Überfülle an Lebenskraft, Leibeshüllen des Jesus Christus, wenn sie pur hineinwirkt, zerstört sie uns. Zum Zeitpunkt als der Tod des Jesus eintrat, er in Wahrheit schon die Lebenskräfte erschöpft hatte, der physische Leib drohte zu zerbrechen, im Garten von Gethsemane, sagte er: „Mein Gott, lass diesen Kelch an mir vorüberziehen!“ War da ein Zögern? Nein, sondern: Lass mich diese Nacht noch überstehen, denn nur wenn der Tod dort stattfindet, dann ist es vollbracht. Am Gründonnerstag zu sterben, wäre nicht genug gewesen, durch die starke Christuskraft war der physische Leib bedroht, Christus schwitzt Blut durch die Haut, ein Zeichen des nahenden Todes, Todeskampf, fordert immense Konzentration diesen Körper zusammenzuhalten, dann Verhaftung durch den Hinweis des Judas. Warum muss der Judas sagen, wer der Jesus ist? Bruderkuss, Dornenkrone = Folterung, noch schwer belastend, Kreuz schleppen, wir müssen uns daher geistig vorbereiten, um die Gotteskräfte auszuhalten, Christus kommt zu diesem Zeitpunkt auf die Erde, weil es einen physischen Leib gab, der das aushielt, das Leibesgefäß des nathanischen Jesus, keine karmischen Folgen, nur dadurch konnte dieses höchste Leibesgefäß entstehen, nur zu diesem Zeitpunkt, nicht früher, nicht später. Fülle des Lebensgeistes, unsere Leiblichkeit muss bereits anders aussehen.

Wieso muss Judas Christus verraten? Damit die Wächter wissen, der ist es. Die Inkarnation des Christus ist ein langer Prozess, der mit der Jordantaufe beginnt und auf Golgatha am Kreuz in der Stunde des Todes endet. Am Gründonnerstag ragt dieser Christus noch weit über das Leibesgefäß hinaus, und in Wahrheit konnte er auch durch andere Leibesgefäße wirken, es war einer der Apostel, der die Taten des Christus gemacht hat. Christus konnte durch die Apostel wirken, und Wunder vollbringen, für Außenstehende war nicht wahrnehmbar, welcher der Christus ist, weil er in allen 12 Apostel gewirkt hat und im 13. Wenn er nur in einem Leibesgefäß drinnen gewesen wäre, hätte er das nicht durchhalten können, also am Gründonnerstag hatte man noch nicht sagen können, wer der Christus wirklich ist, in der allerletzten Minute zieht er in das nathanische Gefäß. Dieses Geheimnis dieser Lebenskräfte, die nur 3 Jahre im Menschenleib wirken können, das sind die Kräfte, die in der Kindheit wirken. Hinter unserem Ätherleib steckt der Lebensgeist dahinter, wir können es aber nicht bewusst, das strömt in den ersten 3 Jahren herein, mit diesen Kräften haben die Mysterien des Ephesos sehr viel zu tun, Kräfte, die das Leben gestalten, das lebendige Wort des Christus, Formkraft, auch in der Sprache, Gestaltungskraft. Christus ist in Wahrheit der große Weltenbaumeister, Vatergott ist die Substanz im Hintergrund, die alten Inder haben das gewusst, die haben auch auf den Christus gewartet. Vishna (= Allumfassend) Karman (der allumfassend Tätige), der die ganze Schöpfung bestimmt, das kommt von Christus. Elohim? Die alles schufen? Geist Gottes = Elohim, „Ruach“, kosmische Verstandesseele, aber sie bringen nichts Neues in die Welt, sondern nur das, was aus früheren planetarischen Zuständen da war, dann kommt das Wort, es sprachen die Elohim: „Es werde!“ (dieses oder jenes). Damit ist Christus gemeint, der durch die Gemeinschaft der Elohim wirkt, Christus ist dabei, auch wenn er nicht namentlich genannt wird, Geheimnis der gestaltenden Lebenskräfte mit dem Wort, damit hat sich die Stätte Ephesus beschäftigt. Die hohen geistigen Dinge, die durch Christus hereinkommen. Der Philosoph Heraklit war eingeweiht: genannt „Heraklit, der Dunkle“, weil seine Aussagen schwer verständlich sind, Ursprung der Welt aus dem Weltenfeuer. Der Alte Saturn war eine reine Feuerwelt, er weiß um das Geheimnis des Wortes, des Logos, als geistige Schöpferkraft, und er weiß, dass damit das menschliche ICH zusammenhängt, er ahnt, er weiß, welche Kraft da drinnen steckt. Interessanter Satz: „Des Menschen Daimon (Dämon) ist sein Schicksal!“ Dämon nicht als Teufel, sondern zu der Zeit bedeutet Daimon = das eigene höhere ICH, durch Hellsichtige wusste man, es schwebt als geistige Wesenheit über mir, aber kommt noch nicht herein, das ICH führt zur Erfüllung des Schicksals, was das ICH für die eigene Entwicklung braucht. Es ist falsch, das Schicksal als Strafe Gottes anzusehen, es ist immer das eigene ICH. Corona ist keine Strafe Gottes. Gott straft nicht, das war vorchristlich zeitgemäß, aber nicht heute. Jetzt brauchen wir die Hilfe des Engels und des Christus, Christus ist der Herr des Karmas geworden, das höhere ICH strahlt dahinter, Ausschaltung des kleineren Ich, das will natürlich nicht auf das Schicksal zu rennen, insbesondere wenn es unangenehm ist, aber mit Hilfe des Engels gelingt das, das Wort des Heraklit ist sehr weise, es kommt mehr ins eigene ICH, früher nur durch höhere Wesenheiten. Um diese Mysterien ging es, das ist dasselbe womit sich die alten Inder beschäftigt haben, urindische Kultur, Geistigkeit war im alten Indien da, aber noch nicht so bewusst, sehr verträumt, man ist kaum aufgewacht für die äußere Welt, das Gegenstandsbewusstsein war noch nicht so stark vorhanden. Ich bin da und von hier aus schaue ich mir die Welt an, das war noch nicht so ausgeprägt, man fühlte sich mehr abhängig und verbunden, man fühlte sich nicht so als Einzelwesen, am Anfang fühlen sich die Menschen verbunden mit den Menschen ihrer Umgebung und mit der Natur, der Schleier der Maja zieht sich über das Geistige, bei den Indern das geistige Licht, geistige Helle, die wird jetzt abgedunkelt. Aber da ist eine Aufgabe damit verbunden, vorher weniger sinnliche Bilder sondern geistiges Erlebnis, ein Tier nicht äußerlich gesehen, sondern eine Ahnung gehabt, dass eine Gefahr anwesend ist, wie bei einem Schlafwandler, er schläft, aber orientiert sich im Raum, das ICH ist nicht daran beteiligt, das ist weggetreten. Zur atlantischen Zeit war es so, dass die Menschen in diesem Schlafbewusstsein waren, Traumartiges kommt herein, ein Schleier kommt, der diese geistige Wahrnehmung undeutlich macht, dann tauchen mehr die sinnlichen Bilder auf, die Farben, Sinnenqualitäten, früher eher geistige Erlebnisse, aber keine Farben, Töne, hohe Töne, tiefe Töne, da leben seelisch-geistige Kräfte drin, die abgeschottet sind durch unsere Sinnesorgane. Das Auge funktioniert wie eine Kamera, Ohren funktionieren wie ein Saiteninstrument, Klang ist etwas Seelisches, aber was wir erleben, ist die Abschattung davon, in der Inspiration hören hat mit sinnlichem Hören nichts zu tun, das sinnliche Erleben ist die Abschattung. In der urindische Zeit fand ein Wechsel statt, die Menschen werden in die sinnliche Welt gestoßen, was mit dem Sündenfall zu tun hat kommt jetzt richtig heraus. In der lemurischen Zeit, da haben sie die Augen aufgemacht, aber sie haben die Welt noch sehr anders gesehen, nur Vorstufen, an die Gemeinde von Ephesus, es spricht der Menschensohn, Schwachsein gegenüber dem Bösen, durch die Verdunkelung des Geistigen kommt die sinnliche Verführung durch das Böse, wenn jemand im Sinnlichen lebt, selbst die geistig Strebenden schaffen es nicht, die anderen mitzutragen damals bei den Mysterien des Ephesus, in urchristlicher Zeit hatte man kein Problem an die Mysterien anzuschließen, die Trennung begann erst im 2. - 3. Jh. Die Mysterien sind christlich geworden, die Eingeweihten haben den Christusimpuls gesucht und konnten sich damit leicht verbinden, aber haben nicht genug Kraft die anderen mitzunehmen, lügnerischer Geist ist ahrimanischen Ursprungs, Ahriman = Verdunklung, rein Luziferisches ist ein anderes Erlebnis, ein niederes seelisches Erlebnis, erstmals die Sinne geöffnet in lemurischer Zeit, wir als Menschen sind die, die das dunkle Reich brauchen, um unsere Freiheit zu entwickeln. Das Reich Luzifers ist auch verdunkelt, aber da können sie noch ein bisschen hineinschauen, im Geist gibt es den Irrtum nicht, erst mit dem Dunkeln kommt Irrtum, Täuschung. Die Kräfte hängen mir den Widersachern zusammen, sie operieren mit den Schätzen, die sie mitgenommen haben, es sind begrenzte Wesenheiten, ihr Feld ist begrenzt, sie haben den Zugang zur Quelle verloren. In Ephesus sind Leute drin, die diesen lügnerischen Geist haben, die ahrimanisch ergriffen sind, die Christen erkennen das, der Mensch hat die Aufgabe sich mir der Erde zu verbinden, ohne den dunklen Kräfte zu verfallen. Wir sind dazu Mensch geworden, uns mit der Erde auseinandersetzen, das wollte man in der altindischen Zeit noch nicht (7227 - 5067 v. Chr.), die 7 heiligen Risis, einfache Leute, die Menschen lebten in Höhlen und Zelten, altindisch, da gab es noch wenig Kultur, Indus-Kulturen fallen ins 2. bis 3. vorchristliche Jahrtausend, das ist die altägyptische Zeit, da gab es wenig Kultur, Pflege das erinnernde Bewusstsein, aus dem du herabgekommen bist, du musst diese geistigen Kräfte herunterholen, wenn du die Sinneswandlung vollziehst, dann stoße ich deinen Leuchter um, Wandlung zur sinnlichen Wahrnehmung, wir sind winzige geistige Wesenheiten, aber wir können ins sinnliche Eintauchen. Die geistige Welt wartet darauf, was wir im Sinnlichen sehen, die Geistwesen können nicht hineinschauen in die dunkle Welt, wir sind die Vorboten, wir können hineinschauen und wir können den Engelwesen etwas berichten von dem dunklen Reich, damit haben wir eine Aufgabe, wenn die Ureingeweihten das zu wenig tun, dann versäumen sie ihre Aufgaben, mache eine Sinneswandlung, eine Wandlung zum Sinnlichen, der Weg von der urindischen Zeit an geht dahin, die sinnliche Welt kennenzulernen. Geistige Strömungen, die davon wegwollen, sind verfehlt, mit der Erweckung des Lazarus war der Übergang von der alten Einweihung zur neuen Einweihung. Lazarus verfällt in todesähnlichen Zustand und wir werden durch die Kraft des ICHS geweckt. Beim klassischen ägyptischen Eingeweihten wurde das ICH herausgehalten, beim Lazarus ist es so, dass er ganz bewusst herausführt aus dem Einweihungsschlaf, die moderne Einweihung (Rosenkreuzer), die Erweckung muss passieren durch das eigene höhere ICH; das muss an die Stelle des Guru treten, die theosophische Gesellschaft hat noch einen Guru verwendet, es geht aber nur mehr darum, dass ein Mensch da ist, der einen Ratschlag geben kann, Steiner ist selbst seinem Meister begegnet, die Erweckung passiert nicht durch den Meister, dem man begegnet, sondern durch das eigene ICH. Nikolaiten: waren das andere Extrem, die waren bekannt dafür, dass sie mehr ins sinnliche Hineinwollten, als gut ist, die sinnlichen Genüsse genießen, da war schon was Geistiges dahinter, aber sie haben das Sinnliche überzogen und sind in die Falle der Widersacher gegangen, den luziferischen Kräften verfallen, die wirklich Strebenden sind diesem Fehler nicht verfallen. „Wer Ohren hat, der höre, was der Geist zu den Gemeinden spricht“, ihr bekommt die Kräfte des Christus, die uns durch den Sündenfall genommen wurden. Er verleiht die Kräfte vom Baume des Lebens, das sind die Kräfte, die wir im Denken entwickelt haben. Da wird die Revolution stattfinden müssen, äußeres Verstandesdenken ist Gehirndenken, ein Denken, das sich am Gehirn spiegelt, dieses Denken muss überwunden werden. Die eigentliche Quelle, das lebendige Denken muss mehr ergriffen werden, an diese Kräfte kommen wir nur, wenn er sie uns gibt, d. h. Bewusstseinsseele errichten, Verstandesseele, Bewusstseinsseele sind unsere Begriffe und Abgrenzungen, in Wahrheit sind das geistige Tätigkeiten, an denen das ICH mehr oder weniger bewusst beteiligt ist. Das wirkliche ICH ist ganz was anderes, als unser kleines Ich.

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