7. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)

Von Dr. Wolfgang Peter

  • Hier findest Du nützliche Zusammenfassungen, Mitschriften, Stichworte u.s.w.
  • Wenn auch Du mithelfen willst, diese Dokumentation noch reichhaltiger zu machen, dann melde Dich bitte bei info@anthro.world
  • Vielen Dank an alle fleissigen Helfer!

Datum des Vortrags:

Zusammenfassungen (2)

Von Mithörerin H. H.

Wolfgang Peter gibt einen kurzen Rückblick über die vorhergehenden Folgen bezüglich der Zerstückelung und ihrer Bedeutung. Zerstückelung bedeutet die Zersplitterung ab der irdischen Geburt in die Sinne und in den Verstand. Inkarnation auf Erden bringt Probleme und bereits der Sündenfall bedeutet den Gang hinein in die sinnliche Welt, den wir zur Entwicklung des freien Ichbewusstseins brauchen. Nur der Mensch hat das Privileg der Freiheit, was für die höchsten geistigen Hierarchien den völligen Verzicht auf die Herrschaft in verschiedenen Schöpfungsbereichen bedeutet. 

 In der 2. Schöpfungsgeschichte erschafft Jahve Elohim den Adam, ein Wärme-Luft-Wesen. Und mit dem Sündenfall beginnt die Geschlechtertrennung, die es nur beim Menschen gibt.  Die „Urerde“ hatte einen flüssigen Kern, war gasförmig, luftig und von Wärme durchdrungen und die Verkörperung des Menschen beginnt mit dem Abstieg in diese flüssige Sphäre als etwas Zerfließendes und beginnt sich langsam gegen das Flüssige abzugrenzen. Hier beginnt der weite Weg zum Ichbewusstsein. Für das Ichbewusstsein braucht der Mensch die feste Erde. Zur Verfestigung und Verhärtung der Erde trägt Ahriman mit Hilfe der in der Erde verbliebenen Mondenkräfte bei und auch zu unserem fest und stofflich Werden. Unser übersinnlich physische Leib ist durch die Mondenkräfte und Ahrimans Wirken sichtbar, stofflich geworden. Ahriman ist von der Schöpferquelle abgeschlossen. Aber im menschlichen Ich lebt das höchste Geistige drinnen. „Die gleiche Vollmacht des Ich soll ihm eigen sein, die Ich vom Vater empfangen habe.“- Diese Vollmacht muss allerdings erworben werden. Die Grundtätigkeit des Ich ist, dass es sich erschaffen muss, immer wieder, in jedem Moment. Bild des Phönix aus der Asche beschreibt das sehr gut. - Schöpferisch tätig sind wir bereits im Astralischen. Wir machen den Astralleib erst zur Seele. Anfänglich hatte der Mensch für seine Entwicklung noch viele Hilfen von den geistigen Wesenheiten. In der 4. Kulturepoche begannen die Wesenheiten, sich zurückziehen und der Mensch ist mehr und mehr auf sich gestellt. Und obwohl unser Ich noch sehr klein ist, haben wir  die Möglichkeit, die beiden Widersachermächte Luzifer und Ahriman im Gleichgewicht zu halten. Wenn sich diese Gegenkräfte verbünden, wird es für die Menschen gefährlich und Hilfe aus den geistigen Welten ist nötig. 

 Die Hilfe kommt: Der beste Teil der Adamwesenheit (eine starke Verwandtschaft mit den Urengelwesenheiten) wurde in der geistigen Welt zurückbehalten, der Baum des Lebens wurde den Menschen entzogen und ist in den geistigen Welten geblieben und war somit nicht dem Luzifer ausgeliefert. Dieser Teil leidet mit der Menschheit mit und sendet aus einem mächtigen Ich-Impuls heraus den in sich aufgenommenen Christus zur Erde. Christus lässt seine Kraft in dieses Wesen fließen, er opfert diesem Adamwesen seine Kräfte und verzichtet, schöpferisch geistig tätig zu sein. Damit ist die Freiheit des Menschen weiterhin gewährleistet. So wurde möglich, dass die luziferischen sinnlichen Begierden den Menschen nicht komplett beherrschen. Auch die ahrimanischen Verführungen, den Menschen ganz in das Materielle zu ziehen, mussten abgedämpft werden. Und das Astralische drohte in Unordnung zu geraten: Denken, Fühlen, Wollen sollen in ein ausgeglichenes Verhältnis kommen.  

 Die 3 Stufen, wo unsere Leiber angelegt wurden, werden nach Rudolf Steiner so gegliedert und von Wolfgang Peter um die Engelwesenheiten folgendermaßen erweitert: Der physische Leib wurde am Alten Saturn angelegt, auf der Urengelstufe. Der Ätherleib wurde auf der Alten Sonne angelegt, auf der Erzengelstufe und der Astralleib auf dem Alten Mond, auf der Engelstufe. Auf der Erde bekommen wir Menschen das Ich. – Zur Entwicklung des freien Ichbewusstseins braucht man den physischen Leib, es muss sich am physischen Leib spiegeln können und das geht nur in einer Inkarnation, wo ein physischer Leib da ist, der vom Stofflichen durchdrungen ist. Die zurückgehaltene Adamwesenheit wird nun Mensch und durchdringt sich zu einem bestimmten Zeitpunkt mit Christus.  Diese Adamwesenheit wird im Stall zu Bethlehem geboren als nathanischer Jesusknabe. Es gibt im Neuen Testament 2 Evangelien, die die Geburt schildern und die sehr unterschiedlich sind. Es werden 2 verschiedene Abstammungslinien geschildert. Die nathanische (priesterliche) und die salomonische (königliche) Linie.  Im Judentum war das Geschlechtsregister von allerhöchster Bedeutung. Die Blutlinie war entscheidend, wozu man geeignet ist. Die Blutlinie durfte nicht  durch Vermischung verunreinigt werden, damit für den nathanischen Jesus der reinst mögliche physische Leib möglich wurde. Der 2. Jesus wurde geboren, dessen Abstammung bis Abraham zurückging. Beide Geschichten unterscheiden sich, was niemanden auffiel, bis es Rudolf Steiner öffentlich aussprach (Geistige Führung des Menschen und der Menschheit). 

 Im nathanischen Jesus ist der Christus noch nicht inkarniert, die Christuswesenheit ist noch nicht verbunden mit dem nathanischen Jesusknaben. Um seine Aufgabe erfüllen zu können, muss noch ein zweiter Jesusknabe geboren werden. Der nathanische Jesus bringt die besten Kräfte mit, aber kein Ich im menschlichen Sinne, sondern ein übermenschliches Ich, das von außen wirkt. Auch beim Menschen wirkt das Ich von außen, mit ca 3 Jahren erleben die Menschen „ich bin ein Ich“. Der nathanische Jesus spricht seit Geburt in einer Sprache, die nur seine Mutter versteht. Sein Ich wirkte bei ihm sehr zart, hatte keine Gedankenschärfe, aber starke Herzenskräfte. Die menschliche Weisheit war im nathanischen Jesus nicht entwickelt, daher brauchte es die zweite Jesus – Wesenheit, den salomonischen Jesus, der überweisheitsvolles Denken und lebendiges Denken verfügte und er konnte mit Bewusstsein in die Lebenskräfte eintauchen. Er hatte schon viele Inkarnationen, u.a. als Zarathustra, der Goldstern – der Stern von Bethlehem, dem die Hl. 3 Könige folgten und diese 3 Magier folgten ihrem Meister. Sie brachten Gold: Weisheit des Denkens, Weihrauch: Güte im Fühlen, Myrrhe: Stärke im Willen. Er hatte die Seelenkräfte durch das Ich vollkommen in der Hand. Die 2 Jesusknaben müssen zusammenkommen. Im 12. Lebensjahr geht der nathanische Jesus in den Tempel, „wo er zunahm an Weisheit und Alter“.  Beim nathanischen Jesus wirkte das Ich sehr wenig herein, um den Körper nicht zu verhärten und hatte daher keine Probleme, sich zu lösen. Das starke Ich des salomonischen Jesus wechselt in den nathanischen Jesus, findet seinen Brennpunkt im nathanischen Jesus.

Von Mithörer B. G.

Johannes sendet die Briefe an die 7 Gemeinden = 7 Kulturepochen, Gemeinden hatten Mysterienstätten, Ephesos mit Artemisstätte (Urindisch), Urpersisch, Ägyptisch: Zerstückelung des Osiris, Zersplitterung in die Sinne und in den Verstand, die Seelenwelt ist nicht zerstückelt, sie ist einheitlich, Imagination = nicht sinnlich, aber seelisch. Pflanze ist ein geistiges Wesen, die Gruppenseele der Pflanzen steht dahinter. Inkarnation auf Erden bringt eine Menge Probleme, Schilderung des Sündenfalls, Mensch ist aus dem Paradies geflogen, damit ist gemeint, der Weg der Verkörperung, damit kommen wir rein in die Welt der Widersacher zuerst der luziferischen Kräfte, das sind verführerische Kräfte. Es dient zur Entwicklung des freien ICH-Bewusstseins, höhere geistige Wesen haben keine Freiheit, die dem Menschen ermöglicht wurde. Ein Engel kann nur erfüllen, was von oben durch die Kette der Hierarchien hereinströmt, der Engel kann nicht irren, es kommt alles vom Licht, das ihn durchleuchtet. Wir Menschen haben das Privileg zu irren, einem Irrtum zu verfallen, eine Freiheit, wir müssen schauen, dass wir den rechten Weg finden, es muss die Möglichkeit der Abirrung, des Abweges geben, sonst gibt es keine Freiheit. Trinität ist die höchste geistige Spitze, die Gottheit selbst verzichtet darauf, über einen bestimmten Bereich die Kontrolle zu haben. Gott hat keinen Einblick in dieses dunkle Reich, keine Macht über dieses dunkle Reich, nur um unserer Freiheit willen. Die Situation ändert sich erst, durch die Herabkunft des Christus, der Christus ging in das Reich des Todes (Unterwelt), 2 Todeswelten, a) die Aufsteigende und b) die Absteigende in die Unterwelt. Der Luzifer hatte die Aufgabe uns in das irdische Reich hinunterzuführen, wir waren im Paradies, im Garten Eden, wir waren nicht-materielle Wesen, im Bereich der Erdensphäre, die damals noch bis in die Mondensphäre reichte. Der Mond wurde erst später von der Erde abgetrennt. Adam geformt aus der Ackererde (sinnliches Bild – ein Erlebnis im Seelisch-Geistigen, am Anfang war der Adam nur ein Wärmewesen, Ackererde = Substanz der Erdensphäre, zunächst nur aus der Wärmesubstanz, dann kamen die Jahwe-Elohim > sie plastizierten den Adam und hauchen ihm den lebendigen Atem ein, das heißt, dass jetzt die Luftsubstanz in das Adamwesen aufgenommen wurde, Adam ist nun ein Wärme- und Luftwesen, in dieser Zeit ereignet sich der Sündenfall, Eva wird genommen, ist ein Teil des Adam, Spaltung des Adam = Aufteilung, Geschlechtertrennung. Die Engel haben das nicht, kein Geschlecht, nur ansatzweise, weil sich zu einer bestimmten Zeit Engelwesen in menschlichen Leibern verkörpert hatten, aber das kommt später, das waren dann die Führungspersönlichkeiten in der frühatlantischen Zeit, das waren Engel, die sich in menschlichen Leibern verkörpert haben. Zur Zeit des Sündenfalls beginnt die Spaltung in Mann und Weib und es beginnt die Verführung des Luzifer, die dazu führt, dass sich der Mensch verkörpert, Mensch steigt mit dem Sündenfall in diese flüssige Sphäre, verkörpert sich in einen flüssigen Körper, wie eine riesige fließende Amöbe. Flüssige Gebilde, die sich begonnen haben abzugrenzen vom Flüssigen, das sie umgibt, damit fängt die Verkörperung des Menschen an, das Seelenleben verändert sich, erste Empfindungen gibt es, für das Flüssige im Inneren und das Flüssige im Äußeren, Wärmeunterschiede werden gespürt, erste Geschmackserlebnisse, das einheitliche Seelenleben wird zerrissen, bewirkt durch die Verführung Luzifers und damit die Möglichkeit zum ICH-Bewusstsein und zur Freiheit. Am Anfang natürlich nur sehr angedeutet, heute sind wir fest und da geht das leichter ein ICH zu sein, der Amöbe im Meer fällt das noch schwerer, es beginnt ein weiter Weg. Der Luzifer ist eher im luftigen Bereich über der Erdoberfläche, unten die ahrimanischen Kräfte, die die Aufgabe haben dafür zu sorgen, dass wir uns immer mehr verdichten. Die Mondenkräfte werden herausgezogen, es trennt sich der Mond von der Erde, heutiger Mond, ein kleinerer Tropfen wird zum Mond, der sich dann auch immer weiter verhärtet, damit ist ein Teil der verhärtenden Kräfte draußen, aber nur ein Teil, es bleiben gewisse Mondkräfte in der Erde, die die Verhärtung der Erde vorantreiben, wir brauchen die harte Erde zur Aufrichtung. Delphine sind sehr intelligent, aber sie haben nicht die Freiheit, elementares ICH-Bewusstsein, Orientierung in den Tönen und Gesängen, sind sehr komplex, anders als die Sprache des Menschen, bei den Delphinen reicht das über hunderte Kilometer. Verhärtung führt zur Stofflichkeit, eigentlich wäre unser physischer Leib unsichtbar, erst durch die verhärtenden Kräfte des Ahriman und die Mondenkräfte ist dieser Leib stofflich geworden, das brauchen wir zum ICH, denn sonst würden wir den anderen nicht sehen, wir sind also vom Stofflichen durchdrungen, allerdings sind diese Widersacher so, weil sie nicht unter göttlicher Führung stehen, da leuchtet die göttliche Sphäre nicht hinein, das geistige Licht ist aus, bringt Kollisionen zum göttlichen Auftrag, dadurch Konflikte. Ahriman will die Erde und die Menschen so gestalten, wie es seiner Sicht und Weisheit entspricht, aber das steht im Widerspruch zu den Impulsen von oben, die auch in unserem ICH leben, im ICH lebt das höchste Geistige auf individuelle Weise. Eine Passage in der Apokalypse: da sagt der Christus, der ICH bin: „Die gleiche Vollmacht des ICH soll ihm eigen sein, die ich von meinem Vater empfangen habe.“ Allerdings nicht mit einem Schlag, sondern in einem Entwicklungsprozess, in dem sich der Mensch immer mehr diese Vollmacht ergreifen wird. Im ersten Kapitel der Genesis: „Lasst uns die Menschen nach unserem gemeinsamen Bilde machen.“ Keiner der Elohim hat das volle Bild. Mit der Erschaffung des Menschen wird eine neue Art von Schöpfung angepeilt, die nicht nur aus einer Quelle zusammenfließt, sondern von vielen individuellen Quellen. Das müssen wir üben durch soziales Zusammenleben. Die gemeinsame Arbeit völlig freier Individuen, wenn sie aus dem Geistigen schöpfen, kann es keine Missverständnisse zwischen den Menschen geben. Die vielen Einzelwesen sind berufen, dass wir einmal selber Schöpfergötter werden, auf brüderlich/schwesterliche Art. Vorher werden wir noch viele Irrtümer begehen. Die Gottheit selber hat diese Freiheit ermöglicht und es kann auch schiefgehen, das ist das Wagnis, das die Gottheit eingegangen ist. Hohe Wesen sind großartige Diener der Gottheit, aber die Gottheit wünscht sich ein gleichwertiges Gegenüber. An den Fehlern werden wir die Freiheit erwerben. Scheidung von Gut und Böse. An uns liegt es, ob etwas Gut oder Böse wird. Jede Sinneswahrnehmung ist mit einer starken Begierde bzw. mit Ekel verbunden. Wir taumeln dadurch. Das ICH hat die Aufgabe das aufzufangen, erwerben, das ICH muss sich selbst schaffen. Das ist seine erste Aufgabe. In dem Moment, wo es sich geschaffen hat. Löst es sich wieder auf, der Phönix, der aus der eigenen Asche aufsteht, ist ein Bild für das menschliche ICH, das im Geistesfeuer sich selbst verbrennt und wieder aufersteht. Das ist die erste Tätigkeit aus diesem Funken, dann noch mehr schaffen, eine kleine Schöpfung, indem wir unsere Seele ausarbeiten, wir haben einen Astralleib bekommen, da können wir tätig sein, beginnen ihn zu verwandeln und machen ihn zur Seele. Die Entwicklung des Seelischen beginnt mit der Entwicklung der Empfindungsseele in der ägyptisch-chaldäischen Zeit, so spät, vorher sind nur Ansätze dazu da. Am Anfang haben uns viele geistige Wesen begleitet. Anfangs haben wir sehr viel Hilfe. Die Hilfe wird immer weniger, sonst wäre ja die Freiheit wieder in Frage gestellt. Die Hilfe in vorchristlicher Zeit war notwendig, aber sie konnte auf unsere Freiheit nicht Rücksicht nehmen, die geistigen Wesen haben einfach gewirkt, aber da ist die Freiheit nicht da, wie Radfahren lernen mit Stützrädern, dann muss man selber fahren lernen ohne Stützräder. Die 4. Kulturepoche, da zieht sich die Hilfe zurück, da ist der Mensch am meisten auf sich selbst gestellt, könnt ihr oder könnt ihr nicht, wenn das ICH es jetzt nicht schafft, dann bekommen die Widersacher die Überhand. Die Kräfte sind gewaltig, die Macht des Luzifer über das Astralische ist gewaltig, die Macht Ahrimans über den Ätherkörper ist gewaltig, wir brauchen einen Trick, indem wir lernen, die beiden Kräfte, die gegensätzlich wirken im Gleichgewicht zu halten, dann können sie uns nichts anhaben, das ICH hat die Möglichkeit die Widersacher gegeneinander auszuspielen, das geht schon mit unserem kleinen ICH, austricksen, gegeneinander ausspielen. Trotzdem bekamen die Widersacher manchmal das Übergewicht, sie zogen in die gleiche Richtung, die Hilfe war also nötig, wie bringe ich Hilfe? Die Engel kennen die irdische Verkörperung nicht. Wenn der Michael mit dem Drachen kämpft, stürzt er den Drachen auf die Erde herab und wir haben ihn da. Der Michael kann ihn nicht wirklich bezwingen. Wir können ihn bezwingen indem wir ihn verwandeln. Erlösen. Wie helfe ich also? Das ICH stärken. Hilfe ist schwierig. Was tun? Es gibt Hilfe. Ein Teil der Adam- und Eva-Wesenheit, ein Teil ist zurückgehalten worden in der geistigen Welt, die besten Kräfte, der Baum des Lebens wird den Menschen entzogen, das sind die Kräfte, die in der geistigen Welt zurückbleiben, die besten ätherischen und astralischen Kräfte. ICH? Es kommt später, schwierigstes Kapitel der Menschheitsentwicklung, das zentralste Ereignis der Menschheitsentwicklung, wo das Erdenleben des Christus beginnt, für unsere Erde und die kosmischen Zustände, die der Erde vorangegangen sind. 3 kosmische Zustände gingen voran, 3 weitere werden folgen, die nächste 5. Stufe ist das Neue Jerusalem, dann kommen weitere Zustände, wir stehen bei den großen kosmischen Inkarnationen der Erde also in der Mitte. 

Es bleibt also etwas zurück, dieser Teil ist nicht von Luzifer verführt worden, daher frei geblieben vom Impuls der Widersacher, aber eine Wesenheit, die stark verbunden ist mit der Menschheit, diese zurückgebliebene Wesenheit leidet sehr unter dem Zustand der Menschheit, sie sendet aus ihrem ICH heraus, aus einem ICH-Impuls heraus, ein anderes ICH, wie wir es haben, eine engel- oder erzengelartige Wesenheit, eine urengelhafte Wesenheit, Engel, Erzengel und Urengel, die ihr ICH entwickelt haben auf den drei planetarischen Zuständen, die der Erde vorangegangen sind, sie nähern sich in 3 Stufen immer mehr der Erde, um sich in der 4. Stufe auf der Erde zu verkörpern, sich aus ihrem ICH heraus zu öffnen, den Christus einlädt ihre Wesenheit zu durchdringen, um der Menschheit helfen zu können, nicht der Christus hilft der Menschheit sondern diese Adam-Eva-Wesenheit, die macht es selbst mit der Hilfe des Christus. Christus lässt seine Kraft dem Wesen zur Verfügung, ohne selber einzugreifen, damit die Freiheit nicht weg ist. Der Schwur der Gottheit ist: „Wir greifen nicht ein.“ In dem Moment, wo die Gottheit tätig wird, da wird es auch getan. Christus opfert seine Kraft hin diesem Wesen. Er gibt die Macht seiner Kräfte auf, ein unglaubliches Opfer. Die Wesenheit kann dadurch helfen, dass die Sinneswahrnehmungen nicht so stark mit Begierde erfüllt werden. Diese Gier würde sich bis in die Lebensprozesse hineinziehen. Die Inder gingen bei ihren Meditationen hinunter in das Sonnengeflecht. Hara. Lust der Verdauung. Die heilige Kuh, widerkäuen mit 7 Mägen. Freiheit wäre beschränkt, wenn das alles zu stark wird, luziferischer und ahrimanischer Art, da hat sich diese zurückgehaltene Adam-Eva-Wesenheit dazu gedrängt, das alles abzumildern, dass die Begierden bewältigt werden können. 

Die dritte Problematik, a) war Physisch, Sinnesorgane, Zersplitterung, aber wenn es zu stark wird, dann wird es problematisch in der spätatlantischen Zeit, als das Denken anfängt sich zu entwickeln, Dinge durchschauen, ganz lebenspraktisch, Feuersteine, Zusammenhänge erkennen, Intelligenzleistung fängt in der atlantischen Zeit (Steinzeit mit Eiszeiten), die Notwendigkeit Feuer zu machen, die innere Wärme zu schützen. Es gibt Klimaschwankungen, die in der spätatlantischen Zeit immer mehr werden, auch Zeiten in denen es wärmer war als es heute ist, große Rhythmen sind notwendig, das Gleichgewicht halten zwischen den Extremen, das Gleichgewicht ist etwas Dynamisches, das ICH tariert aus, das Ringen um die Mitte, austarieren zwischen Denken, Fühlen und Wollen, wurde auch durch die Widersacher durcheinandergebracht. Viele Menschen sind aus der Entwicklung ausgeschieden, da blieben Wesen zurück, die zu Tieren geworden sind, denn der Mensch verkörpert sich als erstes, dann geht etwas weiter in der Entwicklung, aber es gibt Gebilde, die nicht mehr durch ein ICH ergriffen werden können. Die Tiere können nur mehr durch ein Gruppen-ICH geführt werden, das aber außerhalb bleibt. Entwicklungszweige, aus denen die Tiere geworden sind, die nicht mehr von Menschen bewohnt werden konnten. Das Denken, Fühlen, Wollen kam ins Ungleichgewicht. Mit der Christuskraft kann sich das wieder Ordnen. In der Folge kann sich Kultur entwickeln, das geht nur wenn sich Denken, Fühlen und Wollen im Gleichgewicht befinden. Ein multidimensionales Ausgleichen. Engelartig. In der zweiten Stufe wurden die Lebenskräfte (Ätherkräfte) geordnet, das waren Erzengel. Als die Sinne in Ordnung gebracht wurden waren es die Urengel, wenn die Adam-Eva-Wesenheit heruntersteigt, ist die erste Stufe, wo die Sinne in Ordnung gebracht werden, eine Urengel-Stufe, die haben ihr ICH bekommen auf dem Alten Saturn (1. Verkörperung der Erde), die zweite Stufe (Ätherleib) ist Erzengelstufe, den Ätherleib haben wir bekommen auf der Alten Sonne (2. Verkörperung der Erde), da machen die Erzengel ihre ICH-Entwicklung, sie werden in diesem Zeitpunkt eine geistige Wesenheit. Die letzte Stufe auf dem Alten Mond sind die Engelwesen, die hängen zusammen mit dem Astralleib, weil wir kriegen den Astralleib auf dem alten Mond, da wird er uns zubereitet, jetzt auf Erden bekommen wir das ICH, daher die Stufen: Urengel-, Erzengel-, Engelwesen, und der nächste Schritt wäre, zu riskieren sich auf Erden zu verkörpern, weil gewisse Dinge kann ich nur auf Erden machen, dazu muss ich heruntersteigen um dem menschlichen ICH wirklich seine Freiheit zu geben, wie entwickeln wir unser ICH-Bewusstsein? Am physischen Leib, es braucht etwas, sich zu spiegeln am physischen Leib, das geht nur wenn ein physischer Leib da ist, der von Stoff durchdrungen ist, ein Spiegel braucht einen dunklen Hintergrund, durch die Glasscheibe sehe ich durch, erst wenn es dunkel wird spiegele ich mich in der Glasscheibe. Danke Herr Ahriman, wenn es zu dunkel wird, dann sieht man nichts, Ahriman abmildern, was nur geht mit der Hilfe des Christus in einer irdischen Inkarnation, 4. Stufe ist erreicht, die Adam-Wesenheit wird jetzt Mensch und durchdringt sich zu einem bestimmten Zeitpunkt mit dem Christus. Diese Wesenheit wird auf Erden geboren zur Zeitenwende in Bethlehem im Stall, Geschichte der Jesus-Geburt (nicht Christus), der nathanische Jesusknabe. Es gibt 2 Evangelien, die die Geburt des Jesusknaben schildern, das Lukas- und das Matthäus-Evangelium, bei den anderen geht es erst viel später los, die Geburtsgeschichten sind ganz unterschiedlich, Rätsel, das von Gott geoffenbarte Wort, es ist widersprüchlich. 2 Abstammungslinien, nathanisch über Haus des König David, pristerlich, Jesus ist der Nathanische, nach dem Zeugnis der Bibel, Geschlechtsregister hinauf bis zum Adam, im Matthäus-Evangelium steht es ganz anders, da fängt es mit Abraham an, und führt über die salomonische Linie herunter, bis es auch dort zur Geburt eines Jesus-Knaben kommt, die Geschlechtsregister waren im Judentum von höchster Bedeutung. Woher kommt der mensch über die Blutlinie, man hat nicht gesagt, ICH bin ein ICH, sondern als Volkslinie, das war entscheidend, welche Kraft ich habe und wofür ich geeignet bin, daher war es ein großes Verbrechen, die Blutlinie zu verunreinigen = Unzucht, sich mit einem Menschen aus anderer Abstammung einlassen, wir kriegen aus der geistigen Welt unseren Astralleib, unseren Ätherleib, aber der physische Leib kommt aus der Vererbung. Es musste ein Leib gefunden werden, für die bestmögliche Verkörperung des Christus, wo luziferische und ahrimanische Kräfte bestmöglich ausgewogen sind. Im Neuen Testament, das aus dem jüdischen Geist geschrieben ist, mit griechischem Einschlag zwar, das reine Gefäß muss erzeugt werden, jetzt hat man einen zweiten Jesus, der nicht bis zu Adam verfolgt wird sondern nur bis zum Abraham, dem Erzvater, von dem das jüdische Volk ausgeht, zwei unterschiedliche Schilderungen, die sich widersprechen, also wurden zwei Jesus geboren. Die Geschichte ist auch eine andere, die Hirten, die Herbergssuche, im Stall, Hirten kommen zu Besuch, das steht nur beim Lukas-Evangelium, beim Matthäus-Ev. kommen die heiligen drei Könige, Herodes mit Kindermord, weil Herodes fürchtet, dass ein neuer König geboren wird. Aber niemand ist das aufgefallen, bis R. Steiner das gesagt hat, darauf hingewiesen hat, da ist etwas aufklärungsbedürftig. Die Theologen bemühen sich es weg zu erklären, weil die Bibel darf sich nicht widersprechen, also wegerklären, in der Neuzeit sagen die Theologen, es gibt keine authentische Überlieferung, die Inspiration wirkt bei jedem anders, daher schreibt jeder etwas anderes. Da sind 2 Jesusknaben, die Theosophen wollten den Krishnamurti zum Christus erklären, da hat R. Steiner gesagt, das ist total falsch! 

Die Geschichte geht kompliziert weiter, mit der Geburt des nathanischen Jesus-Knaben, was schwierig war, weil die Juden das Gefäß vorbereiten mussten, reines Gefäß, wo die Widersacher austariert sind, da sein müssen sie, weil sonst wäre die Stofflichkeit nicht möglich, die Körperlichkeit musste zubereitet werden, aber die Christuswesenheit ist noch nicht verbunden, deshalb wurde ein zweiter Jesus geboren. Beim Nathanischen: er hat den besten physischen Leib, Ätherleib und Astralleib, das bringt er mit, aber wie schaut es mit dem ICH aus? Ein ICH das durch Erdenerfahrungen durchgegangen ist, das etwas von der Freiheit verspürt hat, von dem war im nathanischen Jesus kein Tau, ein ICH ist da, aber nicht so wie bei anderen Menschen, ein übermenschliches ICH; das bleibt draußen, das ICH ergreift normalerweise den Körper, aber zunächst noch sehr schwach, das ICH sitzt auch bei uns eher außen und gestaltet von außen und spiegelt sich in uns meist zwischen den Augen, wir können es an verschiedenen Orten spiegeln, das kommt erst schrittweise, in den ersten 3 LJ. sagt das Kind nicht ICH; es wirkt aber am stärksten, aber von außen, Aufrichtung, Reden, Sprechen, Denken, ICH, erst wenn das Gehirn zubereitet ist, d. h. Zellen abgetötet werden, es wird gemeißelt, es fliegen Nervenzellen raus, sodass das Gehirn Abdruck der Individualität wird, dabei wird das Gehirn fester, verhärtet durch den Tötungsprozess. Diese Hereinwirkung ist da, beim nathanischen Jesus vorerst sehr zart, das musste verhindert werden, dass die Verhärtung passiert, daher war er nicht ein besonders intelligenter Knabe, kann bald Sprechen in einer Sprache, die niemand anderer versteht als seine Mutter, das menschliche ICH zeichnet sich aus, dass es zum ICH-Bewusstsein kommt und Weisheit entwickelt, dazu ist es notwendig, dass das Menschen-ICH schon viele Inkarnationen durchgemacht hat, und Wissen zur Weisheit wird, beim Nathanischen kommt aber der zurückgehaltene Adam herein. 

Daher gibt es einen zweiten Jesus-Knaben, der salomonische Jesus-Knabe, der stammt aus einer Linie in der das Weisheitselement sehr stark vorherrscht. Von Abraham abgeleitet. Abraham war der erste, der klare Gedanken gefasst hatte, Erfinder der Arithmetik. Denken ist eigentlich dasselbe, wie die Lebenskräfte, die den Leib gestalten, heute haben wir den abgestorbensten Rest, wir töten das, das Töten war damals nicht so groß. Das Lebendige ins Bewusstsein bringen, das hatte der salomonische Knabe ausgebildet, er hatte viele Inkarnationen, war bereits ein großer Eingeweihter, er war der Zarathustra, es gab mehrere Inkarnationen des Zarathustra, griechisch: Zoroaster = Goldstern = Stern von Bethlehem. Die Magier, die „Weisen aus dem Morgenland“, drei Könige, einer kommt aus Afrika, einer aus Asien und einer aus Europa,  sie folgen ihrem Lehrmeister, dem wiedergeborenen Zarathustra, das Geburtshoroskop ist sehr ähnlich dem Todeshoroskop vergangener Inkarnationen, man greift seine Erdenaufgabe wieder auf, mit der man aufgehört hat, und setzt sie fort. Die drei Magier wussten das, sie konnten aus den Sternen lesen, wann der Zeitpunkt der Wiedergeburt stattfindet. Die Magier aus dem Süden, dem Osten und dem Norden, sie lasen es aus den Sternen, das Horoskop hängt auch vom Ort ab, sie bringen Gold, Weihrauch und  Myrrhe, steht für Weisheit des Denkens, die Güte des Gefühls und die Stärke des Willens. Da wird einer geboren, der seine Seelenkräfte voll in der Hand hat, mit Hilfe des ICH, die Seelenkräfte des Denkens, des Fühlens und Wollens beherrscht und in Einklang gebracht hat. Jetzt habe ich 2 Jesusknaben und den Christus, der wartet, wo soll er hin? Irgendwo müssen die 2 Jesus zusammenkommen, dann ist in der Bibel plötzlich der 30-jährige Jesus, der zur Jordantaufe geht, es wird in der Bibel nur bis zum 12. Lebensjahr erzählt, wo der nathanische Jesus zum Tempel geht, wo zunahm seine Weisheit und sein Alter (Reife, Bewusstheit). Die Eltern gehen zum Tempel, er geht aber dort verloren, er fehlt 3 Tage, die Eltern drehen um und finden ihn im Tempel im Gespräch mit den Gelehrten. Da hat sich plötzlich etwas verändert. „Die chymische Hochzeit des Christian Rosenkreuz“ von Johann Valentin Andre war eine Inspiration, wirkliche Weisheit ist bewusst, wo man selber versteht, was man da sagt, nicht nur als Medium unbewusst etwas sagen, dann keine Ahnung später, Lebenserfahrung, Bewusstheit, Empfindungsseele, Verstandesseele, Bewusstseinsseele, dann fängt es an für die Außenwelt bewusst zu sein, dann muss man noch weiter gehen zum Geistselbst, um sich ob dem Geistigen bewusst zu sein. 

Wie kommt jetzt der nathanische Knabe plötzlich zu Weisheit? Ist ungewöhnlich, wenn er vorher intellektuell unterdurchschnittlich war. Es ist etwas passiert! Beim nathanischen Jesus war das ICH schwach verankert, um den Körper sehr lebendig zu halten. Der Intellekt verhärtet, wir müssen aber Leben mit dem, weil wir die Weisheit brauchen und Erfahrungen aus vielen Inkarnationen. Das ICH des nathanischen Jesus hat wenig Probleme sich abzulösen, und es geht ein anderes ICH hinein, das ICH des salomonischen Jesus, das klingt sehr mystisch, aber das passiert manchmal, man sagt, körperlich ist er derselbe, aber er ist ein anderer geworden, in Todesnähe geht das ICH hinaus, der Astralleib lockert sich, der Ätherleib lockert sich, dann kann ein anderes ICH hereinkommen, eine Lockerung bis in den Ätherleib, der Astralleib wird herausgehoben, das ist keine große Sache, weil das passiert eh jede Nacht, das ICH wird herausgehoben und geht ganz weg, das ging beim nathanischen Jesus ganz leicht, umgekehrt muss etwas passieren beim salomonischen Jesus, dass sein ICH sich löst, aber nicht in die geistige Welt geht, sondern in die Leibeshüllen des nathanischen Jesus einsteigt, in die Hüllen einsteigen, a) physischen Leib, b) Lebenskräfte (Ätherleib) und den Seelenleib (Astralleib), das sind die Hüllen, d.h. das ICH findet einen neuen Brennpunkt, weil das ICH draußen bleibt, das passiert im 12. Lebensjahr des nathanischen Jesus, in der Bibel gibt es dafür immer nur kurze Hinweise, Fingerzeige, im Johannes-Evangelium.: „Noch vieles andere hat Jesus vollbracht, sollte jedoch alles aufgeschrieben werden, so meine ich, die Welt hätte nicht genügend Raum, um alles aufzuschreiben.“ Also studiere die Wegweiser und lerne selbst, du kannst nicht mal die einfachste Imagination schildern, man kann es im Erleben überschauen, aber beschreiben kann ich es nicht, die Imagination ist in der Zeitlosigkeit, können nur Wegweiser sein. Was nützt es einem König, wenn er nicht weiß, dass er König ist?

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

CAPTCHA


de_DEDeutsch