3. Vortrag zur Apokalypse des Johannes (Dokumentation)

Von Dr. Wolfgang Peter

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Datum des Vortrags:

Zusammenfassungen (2)

Von Mithörerin H. H.

Der Weg nach dem Tod des Menschen beginnt mit der 3 Tage dauernden Lebens rückschau, dann fällt alles Sinnliche weg und der Lebensleib löst sich auf. Das Kamaloka (Läuterung) ist eine niedere Astralsphäre, die Mondensphäre.  Dann steigen wir stufenweise bis zum höchsten Astralbereich, der Sonnensphäre, auf.  Ab da geht es in die eigentliche geistige Welt. Zur Weltenmitternacht entsteht der Entschluss, wieder abzusteigen. Wir nehmen die „Karmapäckchen“ mit, das sind die, die wir nicht über die Kamaloka - Sphäre mitnehmen konnten. Alles Unausgeglichene wartet auf uns und wir sammeln es auf. Unser Schicksal führt uns in Situationen, wo wir die Päckchen auflösen können. Es gehört zu unseren Aufgaben auf der Erde, diese dunklen Reiche aufzusuchen.

 2. Gemeinde, an die der Brief des Johannes gerichtet ist, entspricht der 2. Kulturepoche, der urpersischen Zeit: Smyrna

 Hier lebte Zarathustra, der bereits viele Erfahrungen mit der Dunkelheit gemacht hatte und sich nicht mehr inkarnieren müsste. Seine Schüler waren Moses und Hermes.

 Unser irdisches Schicksal besteht auch darin, Karma aufzuarbeiten, indem wir Leiden, das wir verursacht haben, durch Leiden auflösen, was nicht ganz gefahrlos ist, „denn der Widersacher bereitet sich vor, einige von euch in  Fesseln zu legen – das geschieht zu eurer Prüfung ……“ und „wer überwindet, der soll keinen Schaden erleiden durch den 2. Tod.“

 Der 1. Tod ist, wenn wir das letzte Mal bei unserer letzten Inkarnation durch den physischen Tod gehen. Da wird unser Karma aufgearbeitet sein und wir können unser Ichbewusstsein ohne den physischen Leib aufrecht erhalten.

 Der 2. Tod ist der Ätherleibtod, d.h. dann, wenn der Ätherleib in den Lebensgeist umgewandelt ist, wozu wir die Hilfe des Christus brauchen.

 Im Erdkern ist das absolut Böse, das Reich des Sonnendämons, der böser als Ahriman ist. 

 Von der Erdoberfläche nach oben gibt es 7 Planetensphären, Tierkreissphäre, Kristallhimmel als 9. Sphäre  und dann den Göttlichen Bereich, das eigentlich Geistige (nach Dante das „Epyreum“). Die 9 Sphären spiegeln sich in der Erde, im Epyreum spiegelt sich der Erdkern. Im Menschen gibt es einen Zerstörungsherd und das hängt mit dem Erdmittelpunkt zusammen.

Von Mithörer B. G.

Thema Apokalypse: Briefe an 7 Gemeinden im Westen von Kleinasien: 1. Ephesos, Mysterienstätte, Artemis, die sich in große geistige Höhen erhoben hat, hat mit Lebenskräften zu tun, dahinter steckt der Christus, zur Zeit der Mysterien hatte man kein Problem den Christusimpuls aufzunehmen, in der Gnosis. Ab 2. Jahrhundert wird das im Grunde alles ausgerottet, von den Christen, die Staatskirche werden, mit Konstantin, da beginnt die Ausrottung der Gnostiker, weil zu viel Geistiges drinnen ist, teilweise ein Geistiges, das aus der alten Zeit kommt, das mit dem Tode Christus wenig anfangen konnte. Die östlichen Kulturen arbeiten zu der Zeit noch stark mit luziferischen Kräften durchaus im positiven Sinn. Die Widersacher haben eine Aufgabe für die Menschheitsentwicklung und für die Erde, aber sie sind dazu da, für die Menschen die Freiheit zu ermöglichen. Die Freiheit ist nur möglich, wenn es ein geistiges Reich gibt, das den höheren geistigen Hierarchien nicht zugänglich ist, die Widersacher waren dazu bestellt, über diese Reiche zu herrschen, Luzifer noch über ein etwas lichteres Reich, Ahriman über das dunkle Reich, denn wenn höhere geistige Wesen in das Reich hineinschauen, dann wird das Reich verändert in Richtung hell, wir wären dann alle gut von Natur aus, aber unfrei. Wie ist das mit dem Reich des Todes, der Weg nach dem Tod, durch die geistige Welt durchgehen, das Reich nach dem Kamaloka (Fegefeuer) dauert etwa ein Drittel des Erdenlebens, wir läutern uns, dann steigen wir in höhere Sphären auf, bis zum irdischen Paradies, Garten Eden, dieser liegt etwa am Ende der Mondensphäre. Bei Dante eine neue Stufe, dann ist dort ein Engel, der an der Schwelle wacht und weiterführt, das ist nicht die Welt des Todes. Es ist dann eine beschwerliche Welt, wenn man etwas wegen des Genusses macht. Essen, Trinken, das ist schwer sich drüben abzugewöhnen während der Zeit des Kamaloka. Drei Tage nach dem Tod, wenn die Lebensrückschau vorbei ist, dann ist alles Sinnliche weg, es bleiben seelische Erlebnisse, aber Farben, Gerüche, Geschmäcker fallen weg. Kamaloka ist nicht mehr sinnlich, nur seelisch, eine Seelenwelt, Astralwelt. Kamaloka ist nicht die Welt des Todes, wo ist dieses Reich des Todes, wie bei Dante beschrieben und bei den Griechen als Unterwelt (Hades = nicht sehen können, gr.: videin = sehen). Auch die Ägypter sprachen von Unterwelt, dunkle geistige Welt, in Wahrheit der unterste Teil der Astralwelt, aber jener Teil, der unter der Erde liegt, es gibt eine Astralwelt, die über das Sinnliche hinausführt und es gibt eine Astralwelt, die in das Untere hineinführt. Hölle ist eine Übersetzung, es ist ein rein seelisches Erlebnis, eine Welt, in der kein geistiges Licht leuchtet. Ins Kamaloka scheint das Licht des Luzifers, die höheren Hierarchien können nicht hineinschauen. Die Schilderung lautet, dass man nach dem Tod in das Reich hinein geht, aber das starke Erleben der unteren Astralwelt geschieht nicht gleich nach dem Tode. Wie geht der Weg? Die ersten 3 Tage der Rückerinnerung, da ist das Panorama, dann das Kamaloka, niedere astralische Sphäre, eine übersinnliche Sphäre (Mond) > dann Venus > Merkur > Sonne, alles noch Astralisch, dann erst in die geistige Welt, niederes und höheres Devachan, dann kommt eine Weltenmitternachtstunde, dann steigt man wieder herunter in eine neue Inkarnation. Abstieg durch die Planetensphären, hat zu tun mit den geistige Wesenheiten, mit den anderen Menschen, die sich in diesem Bereich bewegen > Mondensphäre, dann sich kümmern, um einen konkreten Leib zu finden, man muss sich einen physischen Leib vorbereiten, auswählen, dazu Ätherleib, Astralleib, dann ICH. 

Bei der Bildung des Astralleibes gibt es einen springenden Punkt, wenn wir durch das Kamaloka gehen, durch den Bereich der Läuterung, dann können wir einiges läutern, aber es gibt gewaltige Brocken, die wir nicht mitnehmen können, unser Karma, was wir nicht durch das Kamaloka mitnehmen können beim Aufsteigen, das lassen wir zurück, diese karmischen astralischen Kräfte, die sammeln sich in der unteren Astralwelt, in der Unterwelt, das sind unsere karmischen Verfehlungen, die wir nicht läutern können im Kamaloka, da wartet das Karmapäckchen auf uns, diese Päckchen müssen wir wieder aufsammeln, das ist mit starken Erlebnissen verbunden. Bei der Zeugung und Befruchtung, da ziehen sich die wichtigsten Dinge zusammen, da gehen wir durch die Unterwelt durch,  dann begleitet uns die dunkle Welt das ganze Leben, nur ist sie unter der Schwelle des Bewusstseins, wenn das durchbricht, wird es gefährlich, wenn wir uns nicht vorbereiten können. Im Irdischen setzen wir dann eine Tat, die das Karma auflöst, das sind die wichtigsten Taten, die wir vollführen können auf der Erde, denn nur wir können das auflösen. Die Taten, die wir damals begangen haben, die müssen wir selber auflösen, diese Aufgabe haben wir während des Erdenlebens, diese Kräfte werden benutzt und verwaltet vom Ahriman, denn es ist sein Reich; es ist die dunkle Welt, die wir kurz vor der Geburt erleben. Der geistige Weg fängt damit an, dass man anthroposophische Bücher liest und Übungen macht, wenn die eigene geistige Kraft stark genug ist, dann muss man damit rechnen, es kommen die dunklen Kräfte und laden uns ein das seelisch-astralische Karma, das durch uns verdorben wurde, aufzulösen, bewusst, dann entwickeln wir Geistselbst. Geistselbst ist der teilweise verwandelte Astralleib, das wichtigste, was wir verwandeln müssen ist unser Karma, damit erwerben wir uns Geistselbst, gesamtes Karma aufgelöst, d. h. sein Geistselbst entwickelt, dann ist er eine Stufe höher gestiegen, dann müsste er nicht mehr inkarnieren, dann hat man Buddhaschaft erlangt. Buddha hat das geschafft, seinen Astralleib in Geistselbst umzuwandeln, das steckt in der buddhistischen Lehre dahinter, wie löse ich Karma auf und wie verhindere ich das Aufladen von neuem Karma. Es gab Buddhas vor Buddha, es sind schon andere aufgestiegen. Lehre des historischen Buddha ist typisch für die griechisch-lateinische Zeit (800 v. Chr., Gründung Roms), in diese Zeit fällt Buddha, ist genau die Zeit, wo unteres astralisches Reich am Finstersten war, die maximale Finsternis war um die Zeitenwende herum,  hier hat ein geistiges Wesen, Christus, sich entschieden durch den Tod zu gehen. Christus kann den Menschen begleiten, unterstützen, wenn wir selbst diese Arbeit übernehmen. Gelingt es das dunkle Reich aufzulösen? Das ist unsere Aufgabe derzeit, denn sonst würde sich eine eigene ahrimanische Welt bilden und Menschen hineinziehen, die Frage ist: gehen Menschen mit in das dunkle Reich? Christi Himmelfahrt ist die Überwindung des Totenreiches. Die 40 Tage gab es schon bei Fakiren. Durchgang durch die Unterwelt unmittelbar nach dem Tod eher schlafend, aber bewusster kurz vor der Geburt. Materialistische Menschen tun sich in der Anfangszeit sehr schwer. Sie möchten sich die Karmapäckchen nicht so gerne ansehen. Zustand finster und eisig. Wenn wir durch die geistige Welt durchgegangen sind, dann nehmen wir gewisse Kräfte mit, die uns dabei helfen, die Karmapäckchen anzunehmen. Wir haben in der Regel schon viele Inkarnationen hinter uns und wir waren sehr schlimme Geschöpfe. Die Apokalypse ist das Buch der Priester, weil sie den Menschen helfen auf ihrem Weg. Die Imagination lässt sich nicht sinnlich wiedergeben, es ist eine übersinnliche Wahrnehmung, die lässt sich nicht begrifflich voll wiedergeben. Da ist eine Fülle, von der ich nur einen winzigen Ausschnitt hereinholen kann. 

Zur nächsten Gemeinde: die erste Gemeinde war aus vorindischer Zeit: 2) Smyrna = 2. Kulturepoche, Welt Ahrimans, Zeit des großen Eingeweihten Zarathustra, lichter Geist Ahura Mazdao, bedeutet “mächtige Aura“, die mit der Sonne verbunden ist, die Aura des Christus, der in der Sonne lebt, ein höheres Wesen als ein Sonnenwesen, er hat durch die Gemeinschaft der 7 Elohim gewirkt, so hat es der Zarathustra erlebt, durch imaginatives Sehen, die mächtige Strahlkraft des Christus, er sah auch die Erde auf der wir stehen, in urindischer Zeit, wo noch wenig Bewusstsein für die äußere sinnliche Welt war, Bäume, Tiere Menschen, Steine, das Erleben ist damals so wie bei einem kleinen Kind. Die ersten 3 Lebensjahre sagt das Kind noch nicht ICH, der alte Inder hat auch noch nicht ICH gesagt, die Führer der urindischen Zeit, die 7 heiligen Rishis, wenn sie gemeinsam versammelt waren, konnten sie das geistige Licht hereinholen und übersetzen in mächtige Bilder, die nachwirkten in der indischen Mythologie, griechische Mythologie ist fad dagegen, Äonen türmen sich auf Äonen, eine sehr reiche Welt haben die Risis hereinholen können, aber die Außenwelt war ihnen noch sehr fremd. Auch Tiere haben scharfe Augen aber in seinem Bewusstsein sieht er das nicht so scharf, erleben tut er ganz was anderes, ein Seelisch-Geistiges. Die sinnliche Erdenwelt ist etwas Dunkles, nur oben ist es hell, das erste, was man sinnlich gesehen hat, waren die Sterne, statt der Pflanzen hat man eine Imagination gehabt, aber jetzt in der persischen Zeit beginnt man die Erdenwelt auch sinnlich zu sehen, sie ist da und eine neue Welt ist zu entdecken, es wartet eine Aufgabe auf uns, aber es warten auch Gefahren, der finstere Geist, der Geist der Dunkelheit, der Gegner des Ahura Mazdao, das Sonnenastralische im Gegensatz zu ahrimanischen Kräften unten, jetzt erwacht das Bewusstsein, persische Mythologie, Aussagen des Zarathustra, sie werden 1000 - 2000 Jahre vor Chr. gelegt. Und 600 v. Chr. gab es wieder eine Inkarnation des Zarathustra, er lebte sehr viele Inkarnationen, das ICH ist ein Fünkchen und verfällt den Versuchungen, die da sind, auch Eingeweihte unterliegen dem, Zarathustra hat spätestens in der griechisch-lateinischen Zeit sein Karma bereits aufgearbeitet und kein Neues erzeugt, das heißt, er steht auf der gleichen Ebene wie Buddha und müsste sich nicht inkarnieren auf Erden. Dieser Zarathustra hatte schon viele Erfahrungen mit der dunklen Welt, seine besondere Art der Einweihung. Moses war sein Schüler und Hermes, der die ägyptische Kultur initiiert hat. Zarathustra hat also sein Karma schon aufbereitet, das er aufgeladen hatte in der atlantischen und vielleicht auch lemurischen Zeit, er ist seinen Weg bereits gegangen, der vielen von uns noch bevorsteht, daher konnte er diese seine Lehre von Licht und Finsternis geben. 2. Gemeinde Smyrna: „Und an die Engel der Gemeinde Smyrna schreibe: Ich kenne und sehe die Schwere deines Schicksals und deine Verarmung, siehe der Widersacher bereitet sich darauf vor einige von Euch in Fesseln zu schlagen, das geschieht zu Eurer Prüfung, 10 schwere Schicksalstage stehen euch bevor, fürchte dich nicht vor den Leiden, die dir bevorstehen, wer Ohren hat der höre, was der Geist zu den Gemeinden spricht, wer hört, soll keinen Schaden erleiden durch den zweiten Tod“. Schweres Schicksal = dunkle Welt der Karmapäckchen, man sieht die geistige Verarmung, im geistigen Sinn, man hat zu wenig geistiges Eigenlicht, um gegen diese Finsternis anzukommen, viele in Smyrna nennen sich in dieser Gemeinde Juden aber zu Unrecht, haben Geistverhöhnung betrieben, die nicht den lichten Weg gehen, die nicht den geistigen Weg gehen, Geistverleugnung, sie kommen nicht an das Geistige heran, die ahrimanische Schar spürt den Schmerz, den spüren wir auch, wenn wir durch die Unterwelt durchgehen, vor allem vor der Geburt, wenn wir hereinkommen, zum Glück vergessen wir es meist, weil wir vielfach nicht stark genug sind, um es zu ertragen. Was das betrifft ist unser kleines Ego viel zu schwach, es ist unserer moralischen Kulturentwicklung zu verdanken, dass diese dunklen Kräfte großteils unten bleiben, die Karmapäckchen können aber jederzeit zum Leben erwachen, den Astralleib in den Griff bekommen und wir machen dann dieselben Fehler wie in der Vergangenheit, zur Nazi-Zeit: ganz normale Menschen haben plötzlich Gräueltaten begangen, die Kräfte schlummern, aber wehe wenn sie losgelassen, durch Ahriman verführt, er tut es um uns darauf hinzuweisen, du lieber Freund, du hast da unten noch was liegen, schau dir das an, es wird Zeit, dann taucht etwas auf, die Kräfte, es sind Seelenkräfte, die da sind, die wir kennenlernen müssen, oh das ist mein Böses, oh das ist meine Aufgabe, mit der setze ich mich jetzt auseinander, ich nehme das zu mir, ich nehm es in mich hinein, und ich verwandle es. Das ist auch ein Ziel des Manichäismus, sich mit dem Bösen zu verbinden und in sich zu erlösen, das betrifft vor allem die eigenen Karmakräfte. Sie bewusst erleben in der Imagination und in der Inspiration, dann hineinnehmen und verwandeln/auflösen. Das kommt in der nächsten Kulturepoche auf uns zu. Die nächste 6. Kulturepoche nach unserer derzeitigen, die Slawische (obwohl weltweit), da spielgelt sich die urpersische Zeit, da wird es Aufgabe sein die Päckchen (verdorbenes Astralisches) bewusst heraufholen und bewusst ansehen, da kommt noch einiges auf uns zu. „Fürchte dich nicht vor dem Leid, das dir bevorsteht!“ Es geht darum: Wie können wir diese dunklen Kräfte auflösen? Das ist toxisches verdorbenes Astralisches, wir müssen lernen, das in uns aufzunehmen, all dieses Übel bewusst und willentlich durchleiden, das ist der Prozess der Auflösung, wir lösen auf indem wir es durchleben, das klingt erschreckend, wir sprechen über die Apokalypse, das letzte Buch des Neuen Testamentes, da geht’s zur Sache, aber es geht nicht anders, es steckt drin das Schlechte das wir erzeugt haben durch unsere Untaten und Gutes, das wir dadurch zerstört haben, wir können es nur selber auflösen, indem wir es bewusst erleben, als seelisches Erlebnis, nicht als Physisches, das Leid, das jemand anders durch uns erfahren hat, erleben. Die Leiden, die wir erzeugt haben, die die seelische Welt beschädigt haben, die müssen wir auflösen. Da führt nichts vorbei. 

Man wird erst dorthin geführt, wenn man die Kraft hat es zu ertragen. Es erfordert eine große geistige Stärke, da muss man sich vorbereiten durch viele Inkarnationen, es kommt in jeder Inkarnation aber nur das, was man bewältigen kann. Trotz der Tatsache, dass die Widersacher eine gewisse Unordnung ins Karma gebracht haben. Der Christus ist der Herr des Karmas, der Christus ist die makrokosmische ICH-Kraft. In der urindischen Kulturepoche sah man den Christus voraus, man sprach vom Alltätigen, Vishva-Karman (Karma). Der Christus hilft uns dabei und überwacht, dass wir mit unserem kleinen ICH erst die großen Karmabrocken anpacken, wenn wir so weit sind und nicht zu einem Zeitpunkt, an dem vielleicht noch mehr Schaden entstehen würde. Wir holen die gewaltigen Kräfte wieder aus der Versenkung, und dann sind sie frei, wenn wir nicht schaffen, sie zu verwandeln, dann können sie von uns Besitz ergreifen (NS-Zeit, schon früher zur Zeit des 30-jährigen Krieges). Dann können wir noch mehr Unheil reinbringen. Der Christus kann nicht verhindern, wenn wir einen Fehltritt tun, weil der Mensch zur Freiheit bestimmt ist. Johannes schildert unsere Aufgaben in der Zukunft. Das Schlimmste kommt gegen Ende der Apokalypse. Der göttliche Zorn, der sich dann ergießt, ist Ausdruck der göttlichen Liebe. „Zehn schwere Schicksalstage liegen vor Euch!“ Schicksalstage (Bibel-Übersetzung von Emil Bock). „Sei stark bis in den Tod!“ „Dann will ich Dir die Krone des Lebens geben!“ Dann wenn du dort hinunter gestiegen bist.

Wir können/müssen aus eigener Kraft unseren Astralleib, also auch Karmapäckchen verwandeln, sodass das Karma aufgelöst wird und aus unserem Astralleib unser Geistselbst wird. Das Geistselbst ist der von uns bewusst verwandelte Astralleib, d. h. wir können frei aus dem Nichts heraus unseren Astralleib bilden. Während wir jetzt angewiesen sind auf das Astralische, das wir bekommen bei der Verkörperung. Dieses Astralische ist aber belastet. Wir müssen unseren Astralleib aus diesen Kräften schöpfen. Aus dem irdischen Bereich, aus dem unterirdischen Bereich. „Sei stark bis in den Tod!“

Wir können aber nicht aus eigener Kraft unseren Ätherleib verwandeln, sodass er zum Lebensgeist wird, so weit sind wir nicht, das wird uns geschenkt durch die Gnade des Christus. Das Karma bleibt uns nicht erspart, aber die Lebenskräfte, die wir nicht selber schöpfen können, die werden uns durch Christus zur Verfügung gestellt. Das wird uns gegeben. Das wird sehr wichtig sein, dass wir keinen Schaden erleiden durch den zweiten Tod. „Wer überwindet, der soll keinen Schaden erleiden durch den zweiten Tod.“ Der zweite Tod: Was ist der erste Tod? Der erste Tod ist Sterben? Nein. Der Tod, den wir hier auf Erden sterben, das ist nicht gemeint mit dem ersten Tod. Der erste Tod ist der Moment, wo wir das letzte Mal durch den Tod gehen, wenn wir in unserer letzten Inkarnation sterben, also endgültig den physischen Leib für immer ablegen. Dann ist es vollendet. Dann müsste unser ganzes Karma aufgelöst sein. Wenn nicht wäre unsere Erdenaufgabe nicht vollendet. Das wäre bitter. Und wir müssen fähig sein unser ICH-Bewusstsein aufrechtzuerhalten ohne physischen Leib. Im traumlosen Schlaf wissen wir nichts von uns. Was ist der zweite Tod? Dasselbe passiert auch mit dem Ätherleib. Weil wir aus unserer eigenen Kraft ihn vollkommen in Lebensgeist verwandelt haben. Dann könnten wir aus dem Nichts heraus einen Ätherleib erzeugen. Das hängt ab von der Gnade des Christus. Der Christus behütet uns. Der Lebensgeist ist das, was einen Ätherleib erschaffen kann. Christus bewahrt uns vor dem zweiten Tod. Es gibt keine Angaben über Mysterienstätten Smyrnas, wo Licht und Finsternis einander gegenüberstehen. Die Widersacher sind abkommandiert und haben eigentlich selbst keine Schuld, aber es besteht die Gefahr, dass sie auf Abwege kommen. Nur durch uns kann die Welt der Widersacher erlöst werden. Die Erlösung Ahrimans. Wir erlösen ihn, indem wir unser Karma auflösen. Ahriman zaubert immer mit alten Hüten, ein schöpferischer Prozess ist ihm nicht möglich, daher keine Zukunft. 

Der Menschheitsrepräsentant zwischen Luzifer und Ahriman. Erdmittelpunkt = der große Ahriman. Asuras. Von der Erdoberfläche erhebt sich das ganze obere geistige Reich, Mondensphäre (Engel), dann 7 Planetensphären, dann Tierkreis (Sternenwelt), dann der Kristallhimmel = 9 Sphären, 9 Engelhierarchien, dann geht es in einen Bereich, den eigentlichen göttlichen Bereich, das geistige Feuer, dort ist die eigentliche Realität des höchsten Geistigen, ohne Raum und Zeit, die Welt der Ewigkeit. Der unendliche Umkreis spiegelt sich im Erdmittelpunkt.

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